Fiber-Ausbau in der Schweiz
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Snowman410'415 Beiträge
Meines Wissens nicht. Strategie ist FTTS...Doch, in Uzwil ist das Netz SAK und Swisscom ist dabei.Wir haben auch den Hausanschluss bis Dose Wohnung kostenlos erhalten.
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Bänz146 Beiträge
millernet724 Beiträge
Swisscom nutzt das Glasfasernetz nur, wenn es in einer Koorperstion erbaut worden ist oder sie die Rechte an einer Faser für sehr lange Zeit kaufen können. Swisscom mietet sich nicht bei Fremdanbietern im Glasfasernetz ein, sondern setzt ausschliesslich auf die eigene Infrastruktur. In Wil SG baut z.B die Thurcom im Alleingang, während Swisscom parallel ihr FTTS ausbaut.
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Markus1'750 Beiträge
Hier über Glasfaser http://www.badenfn.ch/ darf man die Dienste diverser Provider buchen. Swisscom ist da nicht dabei. Das gibt es nur via Telefonnetz (bei mir ca. 90 MBs).
Gruss Markus
Gruss Markus
doom2'266 Beiträge
Doch, in Uzwil ist das Netz SAK und Swisscom ist dabeiWo terminiert dort die Glasfaser providerseitig? In einer Swisscom Telefonzentrale oder einem SAK POP?
Snowman410'415 Beiträge
Wo terminiert dort die Glasfaser providerseitig? In einer Swisscom Telefonzentrale oder einem SAK POP?Wie kann man das sehen? Der Anschluss ist von der SAK.
doom2'266 Beiträge
Wie kann man das sehen? Der Anschluss ist von der SAK.Das müsste jemand von SAK oder der am Bau beteiligt war sagen können - als Kunde siehst du das nicht.
Ich gehe davon aus das Swisscom nur auf Netze geht die sie selbst gebaut hat, oder die so gebaut wurden dass sie in ihrer Zentrale terminieren. Fiber7 sagt ja sie hätten in Städten mit den EWS und Swisscom Verträge, und sie bauen ihre POPs in den Telefonzentrale (und ich bin auf der EW Faser - diese ist ja etwas günstiger wie wir im EWZ Fall gesehen haben). Wäre auch komisch wenn die Hälfte des Faserstranges auf halbem Weg plötzlich zum EW abbiegt. Und im Gegensatz zu den Zentralen ist Platz bei einem EW (oder Kabler oder anderen Betreiber) nicht reguliert - das scheut Swisscom sicher genauso wie es die anderen Betreiber in umgekehrter Richtung tun (Stichwort Reguliereung der letzten Meile auf Glas/ Hybrid Glas/Kupfer).
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magicfriend3'697 Beiträge
Ich habe nun eine verbindliche Offerte der industriellen Betriebe erhalten. Man muss dazu sagen, dass ich in einem Mittelhaus wohne, von drei Reihenhäusern. Es war mir klar, dass sie von der Strasse über Grundstück A, zu mir nach B verlegen müssen. Daher ist es natürlich billiger, wenn sich alle drei beteiligen.
Ohne Beteiligung der anderen beiden Haushalte: CHF 2'800 für Bauarbeiten und Leitungsbau + CHF 850 Inhouse-Verkabelung bis OTO = CHF 3'650
Mit Beteiligung der anderen beiden Haushalte: CHF 3'500 für Bauarbeiten und Leitungsbau + CHF 850 Inhouse-Verkabelung bis OTO = CHF 2'017 pro Haushalt
So oder so brauche ich die Zustimmung von Haus A, da durch Grundstück und Haus die Leitung zu mir geht. Ideal wäre natürlich die Beteiligung aller. Das wird aber schwer, da meine Nachbarn beide weit über 80 Jahre alt sind. Ich kann denen gegenüber einzig einen Nutzen aufzeigen, indem sie für die Zukunft ihre Liegenschaft mit einem Glasfaseranschluss aufwerten. Bei mir käme noch hinzu, dass ich zwar schon einen Serverstandort habe und von dort in fast alle Zimmer eine Verkabelung für LAN habe, jedoch sind die Kabel auf dem Stand von 1995. Da müsste ich ebenfalls nachziehen, was auch noch einmal mindestens CHF 1'500 kostet.
Ohne Beteiligung der anderen beiden Haushalte: CHF 2'800 für Bauarbeiten und Leitungsbau + CHF 850 Inhouse-Verkabelung bis OTO = CHF 3'650
Mit Beteiligung der anderen beiden Haushalte: CHF 3'500 für Bauarbeiten und Leitungsbau + CHF 850 Inhouse-Verkabelung bis OTO = CHF 2'017 pro Haushalt
So oder so brauche ich die Zustimmung von Haus A, da durch Grundstück und Haus die Leitung zu mir geht. Ideal wäre natürlich die Beteiligung aller. Das wird aber schwer, da meine Nachbarn beide weit über 80 Jahre alt sind. Ich kann denen gegenüber einzig einen Nutzen aufzeigen, indem sie für die Zukunft ihre Liegenschaft mit einem Glasfaseranschluss aufwerten. Bei mir käme noch hinzu, dass ich zwar schon einen Serverstandort habe und von dort in fast alle Zimmer eine Verkabelung für LAN habe, jedoch sind die Kabel auf dem Stand von 1995. Da müsste ich ebenfalls nachziehen, was auch noch einmal mindestens CHF 1'500 kostet.
Bänz146 Beiträge
tosci5'731 Beiträge
millernet724 Beiträge
Für 5G in urbanen Gebieten wird es massiv Glasfaser brauchen. Frequenzen bis 100 GHz haben eine sehr kurze Reichweite und lassen sich nur mit Aussenantennen überhaupt nutzen. Wenn man 5G als flächendeckende Breitband-Versorgung verwenden will, brauch es viel mehr Antennen. Bis diese in der Schweiz gebaut werden können mit all den Einsprachen werden wahrscheinlich Jahrzehnte vergehen. Ich kann mir 5G mehr auf dem Land und in weniger dicht besiedelten Gebieten vorstellen. In grossen Städten wird es ein dichtes Netz an Micro- und Nanozellen benötigen. Es ist etwa vergleichbar mit einer flächendeckenden WLAN Versorgung auf 5 GHz und höher. Jede Zelle benötigt einen Backbone aus Glasfaser. Die Physik lässt sich auch mit 5G nicht überlisten. Luft ist und bleibt ein miserables und störungsanfälliges Übertragungsmedium. In Städten sehe ich eher den Ersatz des klassischen WLAN durch 5G, indem sich jedes Endgerät in die private Zelle der Wohnung einwählen wird.
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smid12'144 Beiträge
Das schaffen wir aber nur, wenn wir Rekurse gegen 5G Antennen ausschliessen. Es kann nicht sein, dass paranoide Spinner unsere Infrastruktur torpedieren!
Damit hab ich mir jetzt sicher ein paar Feinde gemacht…
Damit hab ich mir jetzt sicher ein paar Feinde gemacht…
frantic2'985 Beiträge
bearbeitet #133
Sage ich schon lange:Wirklich ein sehr tendenziöser pro-Mobilfunk / kontra-Glasfaser Artikel. ? "5G macht Glasfaser überflüssig" ist nur Click-Bait[SIZE=1.4rem] [/SIZE][SIZE=1.4rem]für Stammtisch-Rufer. [/SIZE][SIZE=1.4rem]Billiger c[/SIZE][SIZE=1.4rem]opy&p[/SIZE][SIZE=1.4rem]aste "Journalismus" bei Basler- und Luzerner Zeitung.[/SIZE]
https://www.luzernerzeitung.ch/wirtschaft/der-neue-mobilfunkstandard-5g-koennte-der-glasfaser-das-wasser-abgraben-ld.1088573
Es ist genau umgekehrt: G5 Mobilfunk setzt ein gutes Glasfaser-Netzwerk voraus! Wie soll man all die schnellen 5G Antennen denn sonst an ein Backbone-Netzwerk anbinden? Die funktionieren nämlich nicht autark. Das geht nur mit Glasfaser.
Das wäre genau gleich dumm zu sagen, warum noch LAN-Kabel ziehen, wenn ich alles mit WLAN machen kann. All die kurzsichtigen "kabellos ist geil" Verfechter, welche jedem Modetrend nachrennen. <kopfschüttel>
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tosci5'731 Beiträge
Wirklich ein sehr tendenziöser pro-Mobilfunk / kontra-Glasfaser Artikel. ? "5G macht Glasfaser überflüssig" ist nur Click-Bait[SIZE=1.4rem] [/SIZE][SIZE=1.4rem]für Stammtisch-Rufer.[/SIZE]Ich sage nur, dass der Hype um FTTH für die Tonne ist - nur damit dann jeder dahinter wieder sein WLAN betreiben kann. Kannst also durchaus anständig bleiben und musst - nur weil dir das nicht passt - kein Stammtisch-Niveau suggerieren!
Es ist genau umgekehrt: G5 Mobilfunk setzt ein gutes Glasfaser-Netzwerk voraus! Wie soll man all die schnellen 5G Antennen denn sonst an ein Backbone-Netzwerk anbinden? Die funktionieren nämlich nicht autark. Das geht nur mit Glasfaser.
Das wäre genau gleich dumm zu sagen, warum noch LAN-Kabel ziehen, wenn ich alles mit WLAN machen kann. All die kurzsichtigen "kabellos ist geil" Verfechter, welche jedem Modetrend nachrennen. <kopfschüttel>
frantic2'985 Beiträge
roku732'920 Beiträge
Das schaffen wir aber nur, wenn wir Rekurse gegen 5G Antennen ausschliessen. Es kann nicht sein, dass paranoide Spinner unsere Infrastruktur torpedieren!Aber auch Freunde ?
Damit hab ich mir jetzt sicher ein paar Feinde gemacht…
smid12'144 Beiträge
Aber auch Freunde ?Dann wirfst du dich vor mich wenn mich ein Antennen Spinner erschiessen will? ?
CHnuschti753 Beiträge
bearbeitet #138
Ich sage nur, dass der Hype um FTTH für die Tonne istMag sein. Dann allerdings ist der Hype um 5G der noch viel grössere.
Technisch gesehen halte ich es für ziemlichen Irrsinn, das Land gewissermassen flächendeckend auf "Vorrat" zu bestrahlen. Und wie bereits geschrieben, ich halte das physikalisch auch für eher unmöglich, dass man gewissermassen die gleiche Leistung "über Luft" wie über Festnetz erreichen kann, und es "über Luft" auch noch wirtschaftlicher/günstiger sein soll. Wer soll denn das glauben? Zumindest in unseren Breitengraden. In der Schweiz wohnt ca. die Hälfte der Einwohner in Städten&Agglomerationen.
Bei 5G kennen wir bislang ja nur die Versprechen. Für wenig erschlossene bzw. besiedelte Gebiete ist 5G möglicherweise tatsächlich günstiger, da sehe ich durchaus eine Berechtigung, aber für die grosse Masse wohl kaum. Beim Bedarf solcher Bandbreiten mache ich auch ein Fragezeichen, wozu soll man das überhaupt oft benötigen, dass man an jedem Strassenrand mobil Gbit haben könnte? Das herbeifabulierte "Internet der Dinge" ist auch so eine Sache, welches benötigt denn solche Bandbreiten? Für die technische Steuerung und dergleichen und als Backupmöglichkeiten reicht meiner Meinung nach das bestehende Handynetz 2G und 4G.
Ich würde sogar ein abgestaffeltes Verbot von 5G befürworten, und es in die Gegenden beschränken, wo es Sinn macht. Und hoffe darauf, dass die Richtlinien für die Strahlungsintensität nicht gelockert werden.
Hier noch ein Artikel, wo die "geliebte" Swisscom sich im voraus ausweint, ihr noch zu ersteigerndes ach so potentes 5G Netz könnte aber zu stark belastet sein:
https://www.fuw.ch/article/swisscom-chef-weist-vorwurf-von-bevorteilung-zurueck/
Passt irgendwie nicht so richtig rein oder?
olifaessler4'260 Beiträge
Ich seh das auch so wie @CHnuschti und @frantic eine solide Glasfaserinfrastruktur ist die Voraussetzung für den weiter zunehmenden Bandbreitenbedarf in Zukunft. Das muss nicht zwingend bis in die Wohnungen sein, aber eben bis in die Strassen. Wie schon gesagt wurde, wollen einerseits die 5G Antennen angebunden werden und andererseits macht es auch mehr Sinn, die Haushalte über Kabel zu versorgen. Die 250 - 500 Mbps welche g.fast bringt werden für die meisten Haushalte über die nächsten 5-10 Jahre genügen als Internetanbindung. Dafür braucht es aber auch Glasfaser bis in die Strasse / vor die Häuser. Wirtschaftlich gesehen, hat sich die Swisscom wohl nicht umsonst für diesen Weg entschieden. In den dicht besiedelten Gebieten, grossen Überbauungen, Neubauten, etc. macht FTTH durchaus weiterhin Sinn. Alte Gebäude in der breiten Fläche umzurüsten ist wirtschaftlich wenig Sinnvoll.
Natürlich freue ich mich über 1 Gbps up/down, welches ich dank Glasfaser habe. Aber auch wenn ich mich als Poweruser sehe, würde mir die Hälfte locker genügen (mehr bekomme ich in der Regel eh nicht von der Gegenstelle) und mit einem Viertel könnte ich mich abfinden. Trotzdem würde ich drauf achten, bei einem Umzug, dass FTTH vorhanden ist.
Von 5G wird abgesehen von den Mobilgeräten M2M und IoT profitieren. Eine Anbidung von Haushalten macht dort Sinn, wo eine Erschliessung über Kabel nicht wirtschaftlich sinnvoll ist.
Natürlich freue ich mich über 1 Gbps up/down, welches ich dank Glasfaser habe. Aber auch wenn ich mich als Poweruser sehe, würde mir die Hälfte locker genügen (mehr bekomme ich in der Regel eh nicht von der Gegenstelle) und mit einem Viertel könnte ich mich abfinden. Trotzdem würde ich drauf achten, bei einem Umzug, dass FTTH vorhanden ist.
Von 5G wird abgesehen von den Mobilgeräten M2M und IoT profitieren. Eine Anbidung von Haushalten macht dort Sinn, wo eine Erschliessung über Kabel nicht wirtschaftlich sinnvoll ist.
frantic2'985 Beiträge
Diese Falschmeldung schien gestern So. durch diverse schweizer Zeitungen gegeistert zu sein...
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