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Fiber-Ausbau in der Schweiz

525 Antworten161'520 AufrufeGestartet von tosci ·

Bänz146 Beiträge
#381
Das Mobilnetz läuft im Zweifelsfall noch am zuverlässigsten. 
Ja, ich habe auch auf ein Mobilabo gewechselt, weil der Swisscom-Anschluss mehrmals wöchentlich Unterbrüche hatte, was nicht behoben werden konnte.
Das Mobilnetz hat allerdings auch seine Nachteile, z.B. Jitter, schwankende Bandbreite, kein IPv6, keine öffentliche IPv4-Adresse.

So kriegt man heute auch in der Pampa noch ein unlimitiertes 4G Abi für wenig Geld von diversen Anbietern.
Hier gibt es genau eine Mobilfunkzelle. Wenn die ausfällt, ist Schicht im Schacht. Das ist bis jetzt zwei mal passiert. Einmal 4 Tage und einmal 6 Stunden. Dann gibt es für die Dauer weder Internet noch Telefon.

Habe eine Anfrage für "FTTH on demand" gemacht, aber die Sache ist bei Swisscom irgendwo im Sande verlaufen 🤨

millernet724 Beiträge
bearbeitet #382
Ja, ich habe auch auf ein Mobilabo gewechselt, weil der Swisscom-Anschluss mehrmals wöchentlich Unterbrüche hatte, was nicht behoben werden konnte.
Das Mobilnetz hat allerdings auch seine Nachteile, z.B. Jitter, schwankende Bandbreite, kein IPv6, keine öffentliche IPv4-Adresse.

Hier gibt es genau eine Mobilfunkzelle. Wenn die ausfällt, ist Schicht im Schacht. Das ist bis jetzt zwei mal passiert. Einmal 4 Tage und einmal 6 Stunden. Dann gibt es für die Dauer weder Internet noch Telefon.

Habe eine Anfrage für "FTTH on demand" gemacht, aber die Sache ist bei Swisscom irgendwo im Sande verlaufen 🤨



 

 


Ich fühle mit dir mit. 4G ist für mich definitiv keine Alternative zu einem Festnetzinternetanschluss. Allein die Latenzzeiten und der Jitter sind gruselig. Als Backup aber ganz passabel. Ich hoffe mit 5G wird die Qualität nachhaltig gesteigert. 

Ich bin für meinen Arbeitgeber gerade dran, eine zweite Fiberleitung von der Swisscom gesponsert zu kriegen. XGS-PON würde mir mehr als ausreichen, da wir bereits eine dedicated fiber eines anderen Anbieters haben. Wir haben einen Jahresumsatz von mehr als 40'000.- Fr. bei Swisscom und aktuell ein FTTB im Keller des Hauptgebäudes. Nach mehrmonatigen Abklärungen würde der Ausbau genehmigt, aber nur wenn wir auf Business Internet Services L für 300.- Fr. / Mt. wechseln. Dies habe ich abgelehnt, da "L" zu viele Features enthält, welche wir gar nicht nutzen oder eigene Lösungen verwenden. Aktuell ist es wieder seit 2 Monaten in Klärung. Swisscom ist von den Prozessen immer noch so organisiert wie zu PTT-Zeiten. Man könnte auch beim Kanton eine Anfrage stellen und bekäme vermutlich schneller und unbürokratischer eine Antwort. 

doom2'266 Beiträge
#383
You mileage may vary. ....
Dass alles was nicht Fiber ist, rein aus technischen Gründen tendentiell weniger zuverlässig ist, stelle ich nicht in Abrede. Auch ob 10GBit und symmetrisch im Kabelnetz so locker flocker kommen werden, wie Sunrise-UPC das dahinstellt- ich hab da meine Zweifel, weil da oft mehr angefasst werden muss als nur der HFC Node - worst Case ziehst du trotzdem neue Leitungen und da hättest du gleich echtes FTTH machen können (bzw. wie das gewisse Kabler machen die Richtung FTTH gehen - Node durch PON Splitter ersetzen und Netz zu P2MP FTTH ausbauen).

Es ging mir mehr um das implizierte "Kabelnetz läuft instablier als der Swisscom Anschluss". Swisscom glänzt gerade dieses Jahr nicht mit einem stabilen Netz - und die grossflächigen Ausfälle betreffen nicht nur deren vergoldeten Klingeldraht, sondern auch moderne Anschlüsse mit Fiber. Die Technik der letzten Meile muss nicht zwingend der Grund für Problem oder die Absenz von Problemen sein.

millernet724 Beiträge
#384
Es ging mir mehr um das implizierte "Kabelnetz läuft instablier als der Swisscom Anschluss".
Die Zuverlässigkeit deines Kabelanschlusses hängt von verschiedenen Faktoren ab, was aber meistens auf die Netztopologie zurückzuführen ist. Diese ist alles andere als einheitlich in der Schweiz. Bereits in den 90ern haben diverse Netzbetreiber auf "fiber deep" gesetzt, andere aber nicht. Da die Kabelnetze früher teilweise noch den Gemeinden gehörten oder von irgendwelchen regionalen Vereinen betrieben wurden, hat sich eher ein Flickenteppich etabliert als etwas anderes. Zudem gibt es bis heute beträchtliche Unterschiede bei den Netzbetreibern. Die einen setzen bei Neubauten direkt auf FTTH, andere auf FTTB mit einem Micro-Node (UPC, WWZ) beim Hausverstärker und andere wiederum (EBL) legen bis heute Coax-Kabel zum nächsten Tap. Bei einer neuen Hausverkabelung und FTTB läuft dein Kabelanschluss ziemlich problemlos. Wird dein Haus an eine veraltete Topologie mit  1 - 3 Zwischenverstärkern zwischen Node und Hausverstärker angeschlossen, dann ist dies ein Garant für Probleme. Je kleiner die Zellgrösse und je neuer die Verkabelung inkl. Hausverstärker und Verteiler umso besser die Zuverlässigkeit. 

Bänz146 Beiträge
bearbeitet #385
Ich denke bei uns wird es aufgrund der strengen Regularien eher Starlink geben als 5G ...

Aber erst mal schauen ob bei "FTTH on demand" noch etwas bezahlbares raus kommt.

millernet724 Beiträge
bearbeitet #386
Der nächste Hammer für Swisscom.

Bern, 17.12.2020 - Die Wettbewerbskommission (WEKO) eröffnet eine Untersuchung gegen Swisscom. Es besteht die Gefahr, dass Swisscom beim Bau des Glasfasernetzes Konkurrenten vom Markt ausschliesst. Die WEKO beschliesst deshalb vorsorgliche Massnahmen.

Swisscom will das Glasfasernetz weiter ausbauen und über 1.5 Millionen zusätzliche Haushalte und Geschäfte mit Glasfaser erschliessen. Dabei ändert sie in Gebieten, welche sie alleine ausbaut, die Bauweise des Netzes so, dass Wettbewerber keinen direkten Zugang mehr zur Netzwerkinfrastruktur erhalten. Swisscom verändert damit die bestehende Marktstruktur und schränkt mutmasslich die Innovations- und Geschäftsmöglichkeiten ihrer Konkurrenten ein. Endkunden und Endkundinnen können ihrerseits in der Folge in der Wahl ihrer Anbieter und der Produktevielfalt eingeschränkt werden.

Gestützt auf die derzeit verfügbaren Informationen erscheint es als glaubhaft, dass Swisscom mit diesem Verhalten eine marktbeherrschende Stellung missbraucht. Daher verbietet die WEKO Swisscom ab sofort mit vorsorglichen Massnahmen, Wettbewerbern beim Ausbau des Glasfasernetzes den Zugang zu durchgehenden Leitungen zu verweigern.

Die WEKO untersucht nun vertieft, inwiefern Swisscom durch die Verweigerung des Netzzugangs allenfalls ihre marktbeherrschende Stellung missbraucht.

Die von der WEKO angeordneten Massnahmen können beim Bundesverwaltungsgericht angefochten werden.

Auch der Kurzbericht der WEKO ist lesenswert.

https://www.weko.admin.ch/weko/de/home/aktuell/medieninformationen/nsb-news.msg-id-81664.html

Anhang anzeigen 64517.pdf

Error33332 Beiträge
#387
Mutiger Entscheid der WEKO, der abermals zeigt, dass die Damen und Herren auch technisch anspruchsvolle Fragen zeitnah und mit gesundem Menschenverstand beurteilen können.

Mal schauen, was das Bundesverwaltungsgericht zur Beschwerde der Swisscom sagen wird 🙂

CHnuschti753 Beiträge
#388
Nun, grundsätzlich kann ich die Weko hier unterstützen, aber es scheinen mir doch einige Punkte nicht wirklich klar zu sein.
Bei der letzten Revision des Fernmeldegesetzes FMG war es doch so dass die (behördliche) Regulierung der Glasfaser ausdrücklich weggelassen wurde. Letztlich das Angebot der Swisscom an Drittprovider auf Freiwilligkeit beruht in Sachen Glasfaser.

Das nun herangezogene 4Fasermodell war IMO aber nur eine einvernehmliche Einigung, wie denn die Stadtnetze, allesamt in Kooperation, ausgebaut werden sollen. Swisscom hatte ja den EWs gedroht, eigenständig parallel zu bauen, womit dann obige Einigung zustandekam. Jene Einigung betraf eben Kooperationen.

Im vorliegenden Fall scheint mir damit aber keine Präzedenz geschaffen worden zu sein, denn Swisscom baut ja ganz alleine.

Swisscom hat zwar die Verpflichtung, Zugang zu seinen Infrastrukturen (Schächte usw.) zu gewähren, aber eben nicht die Infrastruktur der Glasfaser an sich zugänglich zu machen. Bauen/Leitungen ziehen müssten Dritte dann eben auf eigene Rechnung, oder man geht eben wieder eine Kooperation ein.

Die Motivation für dieses P2MP scheint auch mir mehr als durchsichtig, nämlich andere draussen zu halten, bzw. dann "fertige" Lösungen bei Swisscom mieten zu müssen. Mag fragwürdig sein, scheint mir aber dem Buchstaben nach legitim zu sein.

Error33332 Beiträge
#389
Was dem FMG entspricht, muss eben noch lange nicht im Einklang mit dem Kartellgesetz sein. Nicht reguliert gemäss FMG ist keine Freikarte für potentielle Wettbebewerbsverzerrungen.

millernet724 Beiträge
#390
Bitte lest alle mal kurz https://www.newsd.admin.ch/newsd/message/attachments/64532.pdf durch. Da wird von der WEKO die gesamte Historie hinter dem 4-Faser-Modell und den künftigen Wettbewerbseinschränkungen von ISP's durch P2MP sauber erklärt. Mich erstaunt vor allem, dass das 4-Faser-Modell durch Drängen der Swisscom zustande gekommen ist und jetzt quasi als Argumentation gegen P2MP durch die Weko verwendet wird. :

In diesem Rahmen sprachen sich die Elektrizitätsversorgungsunternehmen (EVU) ursprünglich für ein Einfasermodell aus. Nicht so Swisscom, die sich für den Aufbau eines Vierfasermodells aussprach. 2 Die Hauptargumente von Swisscom waren, dass durch den Aufbau eines Einfasermodells auf Technologieebene ein Monopol entstehen würde und entsprechend eine Regulierung notwendig wäre. Aus Kundensicht hätte das Einfasermodell den Nachteil, dass nur eine eingeschränkte Produktwahl zur Verfügung stehe und aufgrund des geringeren Kostendrucks auf den einzigen Netzanbieter eventuell höhere Preise resultieren würden. Weiter hätten alternative Anbieter keine Möglichkeit zur Netzwahl und könnten keine eigene Glasfaser nutzen. Da das Modell keinen parallelen Betrieb zulassen würde, wäre zusätzlich auch die technologische Innovation gefährdet. Mit der Verlegung mehrerer Glasfasern pro Wohnung würden die Investitionen marginal steigen, dafür werde auf der Technologie- und Service Ebene Wettbewerb gewährleistet. Swisscom führte weiter aus, dass es nicht sinnvoll wäre, sich heute auf eine einzige Glasfaser pro Wohnung zu beschränken, da diese die Marktdynamik und die technologische Innovation in der Telekommunikationsindustrie für die nächsten 30 bis 50 Jahre gefährden würde.

Anhang anzeigen 64532 (1).pdf

1× hilfreich
dito8 Beiträge
#391
Hallo Leute

Weiss jemand warum die Swisscom trotz Verfügung der WEKO weiterhin P2MP ausbaut? Die Swisscom wurde doch vorsorglich dazu verpflichtet alternativen Anbietern weiterhin Zugang auf Layer 1 zu gewähren. Hab ich da etwas falsch verstanden? Bei uns in Uster wurde Anfangs Februar beispielsweise eine ganze Neubausiedlung mit Glasfaser erschlossen, läuft aber alles über den BBCS von Swisscom. Der Anbieter des Vertrauens hat mir bestätigt, dass sie leider gezwungen werden die Swisscom-Infrastruktur zu nutzen. Das ist umso ärgerlicher, als dass auf der gegenüberliegenden Strassenseite echte P2P-Glasfaser verfügbar ist.

CHnuschti753 Beiträge
#392
@dito

In Uster baut meines Wissens sowieso nur die Swisscom. Dann sind die P2P Anschlüsse wohl auch die von Swisscom.

https://www.nzz.ch/uster_verlegt_keine_glasfasern-1.10616940

Und wenn "Der Anbieter des Vertrauens hat mir bestätigt, dass sie leider gezwungen werden die Swisscom-Infrastruktur zu nutzen.", dann kannst du ja dem "Anbieter des Vertrauens" nahelegen, ob er nicht selber bauen will?

Gem. dem Artikel hier sind nur Anschlüsse, die nach dem 01.01.2021 gebaut werden (unklar, ob es Baubeginn oder Bauende ist), von den WEKO-Massnahmen betroffen: https://www.computerworld.ch/business/telekommunikation/swisscom-reicht-rekurs-weko-massnahmen-2629299.html

2× hilfreich
Bänz146 Beiträge
#393
@dito

Die Weko verbietet nicht P2MP. Die Medienmitteilung im Wortlaut:
"Daher verbietet die WEKO Swisscom ab sofort mit vorsorglichen Massnahmen, Wettbewerbern beim Ausbau des Glasfasernetzes den Zugang zu durchgehenden Leitungen zu verweigern. "

Derzeit werden wohl üblicherweise 4 Fasern in's Haus geführt, 3 davon endeten bisher im Schacht an der Strasse. Swisscom müsste nun auch die andren 3 Fasern bis zur Zentrale weiterführen.

Solange dort aber kein anderer Anbieter seine Hardware hinstellt, gibt es trotzdem nur Swisscom BBCS, auch wenn alle Fasern verbunden sind.

dito8 Beiträge
#394
Danke für eure Antworten. Klar ist P2MP nicht verboten, sofern Swisscom anderen Anbietern den Zugang zur Faser gewährt. Das scheint hier aber gerade nicht der Fall zu sein und es passiert das, was die Weko verhindern wollte.

Alternativen zum BBCS wären durchaus vorhanden, so betreibt Init7 beispielsweise einen POP in Uster. Offenbar gewährt aber die Swisscom der Konkurrenz keinen Zugriff auf Layer 1 und zwingt ihnen damit ihre eigenen Vorleistungen (BBCS) auf. Damit wäre doch der Verstoss gegen die Massnahmen der Weko gegeben...

CHnuschti753 Beiträge
bearbeitet #395
Ah init7. Hätte schwören können, dass dieser "arme diskriminierte" Provider hier auftauchen wird.

Ich empfehle, bei den Tatsachen zu bleiben, anstatt wie hier ein Narrativ herbeizureden. Die WEKO-Massnahme ist vorsorglich, dagegen wurde Einspruch erhoben, aufschiebende Wirkung ja, aber rechtsgültig ist sie trotzdem (noch?) nicht.

Zweitens, wer sagt denn, dass Swisscom init7 kein Zugang zu Layer1 anbietet, dort wo möglich? Ich würde auch mal in Betracht ziehen, dass auch init7 eine Rechnung macht, wo sie ihr Angebot bereitstellt je nach absehbaren Kunden, und dafür eben auch Geld in die Hand nehmen muss. Falls sie das nicht tut, da es "nicht lohnt", wäre es dann nur allzu unredlich, Swisscom dafür verantwortlich zu machen.

Error33332 Beiträge
#396
Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Beschwerde eine aufschiebende Wirkung der vorsorglichen Massnahmen bewirkt - da würde sich ja die Katz in den Schwanz beissen.

Gemäss WEKO kann die SC aber mittels Beschwerde die aufschiebende Wirkung wieder herstellen lassen - ob ein solcher Antrag gestellt wurde, hab ich aber nicht gelesen.

dito8 Beiträge
#397
Ich möchte weder ein Narrativ bedienen noch sonstwie was herbeireden. Mich interessiert lediglich weshalb die Weko Massnahmen hier nicht greifen.

Dass Init7 keinen Zugang auf Layer 1 will kann ich mir im Fall Uster nur schwer vorstellen. Schliesslich ist die Infrastruktur in der Telefonzentrale bereits vorhanden. Ich gehe davon aus, dass Init7 über den eigenen POP die bessere Marge erwirtschaftet als über Vorleistungen der der Swisscom. Aber wie gesagt, es geht mir hier nicht um Init7.

Swisscom bietet durchaus Zugang auf Layer 1 wo möglich. Mit dem Anschluss der neuen Wohnsiedlung wählt aber Swisscom eine Netzarchitektur, wo dies nicht mehr ohne Weiteres möglich ist. Es fällt mir schwer zu glauben, dass der Ausbau dadurch schneller wäre wie gerne von Swisscom behauptet wird. Notabene wäre die gesamte Infrastruktur ja bereits vorhanden, bis halt auf ein entsprechendes Kabel im Boden. Und hier weicht man vom bisherigen Ausbaustandard ab, um der Konkurrenz die eigene Vorleistung aufzwingen zu können. Ein Schelm wer Böses denkt...

Aber im Ernst, mit ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.

Bänz146 Beiträge
#398
Mich interessiert lediglich weshalb die Weko Massnahmen hier nicht greifen.
Die Frage ist, ob die Aussage stimmt.

Swisscom-Sprecher Sepp Huber: "doch könnten die nach dem 1. Januar gebauten Glasfaseranschlüsse mit nur einer Zuleitung, vorerst nicht in Betrieb genommen werden."

Nach meinem Verständnis ist der Rekurs von Swisscom beim Bundesverwaltungsgericht hängig, womit das WEKO-Urteil noch gültig wäre. Jedenfalls kann ich kein Urteil finden.

dito8 Beiträge
#399
So wie ich das sehe bleiben dann zwei Möglichkeiten:

1. Der Anschluss wurde noch vor dem 1. Januar gebaut (obwohl gemäss Swisscom-Checker als Ausbaudatum der 1. Februar 2021 angegeben wurde),

2. oder es sind doch mehrere Zuleitungen gebaut worden aber aus Gründen (noch) nicht aufgeschaltet.

CHnuschti753 Beiträge
bearbeitet #400
Ich möchte weder ein Narrativ bedienen noch sonstwie was herbeireden. Mich interessiert lediglich weshalb die Weko Massnahmen hier nicht greifen.

Dass Init7 keinen Zugang auf Layer 1 will kann ich mir im Fall Uster nur schwer vorstellen.


Beispiel auf init7.ch nachgeprüft. Zürichstrasse 25 und Bankstrasse 10 in 8610 Uster: 1/1GBit Glasfaser Angebot von init7. Also kann init7 offenbar in Teilen von Uster durchaus Glasfaser anbieten, wenn es ihr denn "gefällt"?, über Layer1 nehme ich an, wenn der Checker denn stimmt.

Mit Verlaub, worauf zielen deine Posts eigentlich ab? Das Thema WEKO/init7 mit dem Narrativ "arme kleine benachteiligte Provider" etwas weiter publikumswirksam aufzubrühen?

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