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SRG SSR / UKW-Ende am 31.12.2024

175 Antworten92'693 AufrufeGestartet von merinos ·

#141
Ich finde es müsste generell eine Alternative geben zum Internet wo man auch ohne Internet erreichbar wäre.
Aber so etwas müsste erst noch entwickelt werden. Diese Abhängigkeit finde ich nicht gut. Das hat jetzt nichts mit UKW zu tun, hab nur meinen Senf dazu abgegeben.
#142
Aber dafür ist ja DAB genau geeignet, oder was meinst Du?
#143
Aber dafür ist ja DAB genau geeignet, oder was meinst Du?
ja sorry du hast Recht DAB läuft ja nicht über Internet ist mir erst jetzt bewusst geworden. Nein dann ist es absolut die Richtige Wahl, und nicht abhängig vom Internet.
Gelöschtes Mitglied 757
#144
Aber schon ein berechtigter Punkt, wie auch immer das Signal vom Radiostudio zur DAB+ Sendeanlage kommt. Da könnte ohne Internet schon der eine oder andere DAB+ Sender trotzdem ausfallen.
Vielleicht haben wir bis dahin noch funktionierende Buschtrommeln. 🙂
#145
Ich kenne das aktuelle Distributionsnetz der SRG nicht, aber die DAB+-Sendeanlagen werden ja schon seit Ende 90er, also weit vor der Schaffung gross ausgebauter Internetleitungen, mit DAB-Signalen bespielt. Daran sollte sich spätestens seit 2009 (Umstellung auf DAB+) eher nichts mehr geändert haben. Von Deutschland weiss ich, dass etwa der Bundesmuxx auf 5C über Astra 23,5° Ost zugeführt wird (Signal ist grundsätzlich unverschlüsselt, daheim jedoch nur mit speziellen Umsetzer-Equipment decodier- und empfangbar). Auch einige italienische und britische Muxxe werden so zugeführt. Ich kann mir also kaum vorstellen, dass die SRG-Ensembles über irgendeine öffentlich angreifbare Internetleitung zugeführt würden.
#146
SWB erschliesst mit Glas…früher alles via Koax zum Uetliberg. Nidelbad sagt den Insidern sicher noch etwas.
#147
Ich bin auch der Meinung, dass die Zuführung zumindest vielfach noch über ein Richtstrahlnetz passiert.
#148
Zu der Kombi mit Technologie + Demokratie ist mir doch gleich ein altes Bild in den Sinn gekommen..
So sähe ein "demokratisches iPhone" aus:

The Joy of Tech / If Apple was a democracy


Möchte wirklich jemand so eines haben...?? 🤷‍♂️
Nein, so sähe ein demoktratisches iPhone genau nicht aus. In einer Demokratie bestimmt die Mehrheit und es wird eben genau nicht jede mögliche Variante ausgeführt (vielleicht gibt es "Demokratien", bei denen es so ist, das sind dann aber nicht funktionierende Demokratien).
#149
Der Terror von Schawinski hat gewirkt. Ich könnte kotzen über diese Dummheit!

Mittelwelle wieder einführen
56k wieder einführen
Postkutsche wieder einführen
Röhrenfernseher wieder einführen
#150
Der Terror von Schawinski hat gewirkt. Ich könnte kotzen über diese Dummheit!

Mittelwelle wieder einführen
56k wieder einführen
Postkutsche wieder einführen
Röhrenfernseher wieder einführen
Ich kotze mit. Das zeigt wieder mal, wie dumm unser Parlament ist. Einem alten "Sack" Schawi nachgeben, obwohl er allen mit seinem Dummgeschwatz schon längst auf die Nerven geht.
Ich hoffe, die SRG bekommt gleichviel Gebührengelder, und die Privaten müssen dafür bluten, ist zwar nicht schön, aber wenn man sich von so einem Dödel umstimmen lässt, sollen sie finanzell dafür bezahlen.
#151
Unser Parlament ist wirklich komplett verblödet. Wenn sogar der Bundesrat das ganze ein saudumme Idee findet.
#152
Ich würde mal sagen, das ist Demokratie. In Bern haben die «Schreibtischtäter» (BAKOM und SRG) etwas entschieden, ohne das „böse Volk“ einzubeziehen und dabei die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Die Privaten müssen ihr Geld im Gegensatz zur SRG grösstenteils selbst verdienen und haben erkannt, dass die Abschaltung vermutlich ein Schuss ins eigene Bein wäre. Zum Glück wird DAB nicht abgeschaltet für einige wäre das ja beinahe der Weltuntergang gewesen.

@smid Mittelwelle fände ich völlig in Ordnung. Dann könnte man Beromünster wieder reaktivieren und bräuchte nur einen einzigen Sender. Das dürfte deutlich günstiger sein als die erwähnten 15 Millionen Unterhaltskosten für UKW. Noch besser den Telefonrundspruch reaktivieren 😊
#153
Die bessere Idee wäre so betrachtet gewesen, der Auto-Industrie eine Subvention geben unter der Bedingung, für Auto jünger als z.B. 15 Jahre passende Autoradios für DAB+ liefern zu müssen, welche einen bestimmten Preis nicht überschreiten dürfen. Spass beiseite, aber die Fehler scheinen hier in der Vergangenheit gemacht worden zu sein, in dem Fahrzeuge zugelassen wurden, wo immer noch UKW-Radios verbaut wurden. Bei den klassischen Zimmer-Radios hätte evtl. eine Cashback-Subventionsaktion innerhalb der Übergangszeit, wo DAB+ und UKW noch im offziellen Parallelbetrieb waren, ebenfalls Sinn gemacht, damit zum Zeitpunkt der UKW-Abschaltung nur noch ganz wenige UKW-Empfänger übrig geblieben wären.

Aber wenn keinerlei solche Anreize erfolgen, muss man sich nun einmal nicht wundern, wenn zum Zeitpunkt der UKW-Abschaltung immer noch haufenweise UKW-Empfänger im Einsatz sind.
Gelöschtes Mitglied 757
#154
Wenn einer vorausgeht und ins Schlamassel tritt müssen ja nicht alle nachfolgen und die gleiche Konsequenz erleben.

Privatradios mit Zuwächsen – Verband warnt vor 2026​


Gleichzeitig melden Schweizer Privatradios im Durchschnitt ein Plus von 10 Prozent bei der Hörerreichweite. Noch deutlicher ist der Anstieg bei ausländischen Sendern, die weiterhin über UKW empfangbar sind: Sie legten laut Mediapulse um 20 Prozent zu – in absoluten Zahlen ein Zuwachs von mehr als 100.000 Schweizer Hörerinnen und Hörern.
#155
ich will mein Schwarzweiss TV wieder zurück und ersetzt endlich diese stinkenden Autos wieder durch die romatischen Pferdekutschen
#156
Und ich möchte meinen geliebten Sound zurück vom 56K Modem
#157
Bitte schön:

Dial Up Modem Sounds, from 300 bps to 56K

Die Älteren unter uns erinnern sich noch...
#158
Die bessere Idee wäre so betrachtet gewesen, der Auto-Industrie eine Subvention geben unter der Bedingung, für Auto jünger als z.B. 15 Jahre passende Autoradios für DAB+ liefern zu müssen, welche einen bestimmten Preis nicht überschreiten dürfen. Spass beiseite, aber die Fehler scheinen hier in der Vergangenheit gemacht worden zu sein, in dem Fahrzeuge zugelassen wurden, wo immer noch UKW-Radios verbaut wurden. Bei den klassischen Zimmer-Radios hätte evtl. eine Cashback-Subventionsaktion innerhalb der Übergangszeit, wo DAB+ und UKW noch im offziellen Parallelbetrieb waren, ebenfalls Sinn gemacht, damit zum Zeitpunkt der UKW-Abschaltung nur noch ganz wenige UKW-Empfänger übrig geblieben wären.

Aber wenn keinerlei solche Anreize erfolgen, muss man sich nun einmal nicht wundern, wenn zum Zeitpunkt der UKW-Abschaltung immer noch haufenweise UKW-Empfänger im Einsatz sind.

In der EU dürfen seit 2020 Neuwagen nur noch zugelassen werden, wenn sie ein DAB+ Radio haben - das betrifft indirekt auch den Schweizer Markt. Retrofit ist halt tricky, da die Radiofunktionen in Multimedia- und Zentralsteuersysteme integriert sind, die nach 15 Jahren völlig überaltert sind und damit ein Nachrüsten komplett unwirtschaftlich machen. Gut wäre halt gewesen, wenn man schon ab 2015 oder so eine Pflicht zum DAB+ Radio gehabt hätte.

Eine Cashback-Aktion bei einem Gerätetyp, der ab 30 Franken erhältlich ist, macht halt auch wenig Sinn, da sind die Verwaltungskosten anteilsmässig viel zu hoch. Da würde man lieber grad Geräte verschenken...
#159
Ich habe letzten Herbst ein Autoradio (Ford CD 6000) von einem Ford Focus (JG 2007) eines 75 jährigen bekannten mit BT nachgerüstet. 20.- Materialkosten auf Aliexpress und etwa 15 Minuten Arbeit. Das Autoradio hat hinten einen Anschluss, das steckt man den Stecker vom BT Modul ein. Mit Hilfe von zwei Abzweigverbindern habe ich noch Plus und Minus des BT Adapters verbunden. Und schon konnte das Mobiltelefon mit BT verbunden werden. Am Autoradio AUX drücken und das läuft.

Das Autoradio tauschen war keine Option da es höher ist als ein normales Autoradio.
#160
Und irgendwann 2097 wird man dann erneut versuchen, UKW abzuschalten und auch dann immer noch wieder auf ein paar empörte Ewiggestrige treffen, die das trotz 12 Jahren Vorankündigungen nicht kommen sahen und anfingen rumzuheulen.

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