Fiber-Ausbau in der Schweiz
525 Antworten161'520 AufrufeGestartet von tosci ·
doom2'266 Beiträge
frantic2'985 Beiträge
bearbeitet #462
Information zum NetzausbauIst das eine aktuelle Meldung?
Ihre Liegenschaft wurde durch Swisscom mit Glasfaser erschlossen. Die Bestellung von Produkten auf Glasfaser ist in der betroffenen Liegenschaft aber zurzeit aufgrund einer behördlichen Verfügung (Urteil des Bundesverwaltungsgerichts betreffend der Netzbauweise von Swisscom) nicht möglich.
Weiss hier jemand, wie der aktuelle Stand der Dinge ist?? Passiert hier irgendwas oder ist das einfach auf Eis gelegt??
Wenn Swisscom weiterhin per P2MP Glasfaser baut, verstösst sie gegen ein Gerichtsurteil. Wenn sie hingegen zurück auf P2P Bauweise gehen würden, dürften sie auch weiter ausbauen und Bestellungen aufschalten... Aber das gibt ihnen ihr Ego nicht zu.
So viel ich weiss, wollten sie das Urteil an die nächste Instanz weiterziehen.
krypton34 Beiträge
bearbeitet #463
Hier ist der bisherige Verlauf und der aktuelle Stand zu sehen. Wann das Bundesgericht urteilt ist unbekannt.

Hier gibt es noch einen Artikel, der die akuelle Situation erklärt:
https://www.inside-it.ch

Hier gibt es noch einen Artikel, der die akuelle Situation erklärt:
https://www.inside-it.ch
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bwernli46 Beiträge
frantic2'985 Beiträge
bearbeitet #465
Hier noch ein bisher kaum erwähntes Argument:
Glasfaser durchgezogen per FTTH braucht viel weniger Strom, als wo noch Kupfer mit im Spiel ist (Vectoring mit FTTC oder Docsis).
"Der Netzbetreiber migriert schon allein wegen des Energiepreises seine Vectoringzugänge auf Glasfaser. M-net mache das nicht, weil es schöner ist."
Umstieg zu FTTH schon wegen des geringen Stromverbrauchs
Glasfaser durchgezogen per FTTH braucht viel weniger Strom, als wo noch Kupfer mit im Spiel ist (Vectoring mit FTTC oder Docsis).
"Der Netzbetreiber migriert schon allein wegen des Energiepreises seine Vectoringzugänge auf Glasfaser. M-net mache das nicht, weil es schöner ist."
Umstieg zu FTTH schon wegen des geringen Stromverbrauchs
Gelöschtes Mitglied 757
Wobei da nur der finanzielle Aspekt zieht, sonst würde der eingesparte Strom nicht durch dauerlaufende Streamingplattformen wieder aufgefressen.
Oder als man noch zuhause für Replay sorgen musste und die Kiste nur dafür kurz hoch fuhr und nach der Aufnahme wieder automatisch in den Standby ging.
Oder als die Kabelmodem noch mit 9W auskamen, heute gibts eine 40W Fussheizung dazu.
Oder als man noch zuhause für Replay sorgen musste und die Kiste nur dafür kurz hoch fuhr und nach der Aufnahme wieder automatisch in den Standby ging.
Oder als die Kabelmodem noch mit 9W auskamen, heute gibts eine 40W Fussheizung dazu.
Acid78358 Beiträge
Ich verstehe den Sachverhalt momentan nicht wirklich. Gemäss aktuellen Pressemeldungen krebst Swisscom ja zurück und baut jetzt wieder aus, teilweise per P2P. Bei uns in der Siedlung sind die Verteilkästen erschlossen, Hausbesuche mit technischer Dokumentation sind erfolgt. Der FTTH Ausbau ist gemäss Swisscom aber derzeit jedoch noch blockiert, mit Verweis auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts. Ja was denn nun??
creep2'589 Beiträge
Ich verstehe den Sachverhalt momentan nicht wirklich. Gemäss aktuellen Pressemeldungen krebst Swisscom ja zurück und baut jetzt wieder aus, teilweise per P2P. Bei uns in der Siedlung sind die Verteilkästen erschlossen, Hausbesuche mit technischer Dokumentation sind erfolgt. Der FTTH Ausbau ist gemäss Swisscom aber derzeit jedoch noch blockiert, mit Verweis auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts. Ja was denn nun??bei uns steht immer noch, dass wir 2022 mit bis zu 10 GBit/s surfen können. Glasfaser ist bereits im Keller seit 6 Monaten. Doch leider falsch gebaut und nun kanns Jahre dauern bis sie auf P2P umgabaut haben. Musste eingentlich jemand bei Swisscom den Hut nehmen für die Verschwendung von Millionen für den Bau der falschen Technologie?
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Acid78358 Beiträge
Musste eingentlich jemand bei Swisscom den Hut nehmen für die Verschwendung von Millionen für den Bau der falschen Technologie?
Wohl kaum. Die Person, welche diesen Entscheid mitgetragen und in Interviews aufs heftigste verteidigt hat ("einziger logischer Schritt") ist inzwischen sogar CEO...
bwernli46 Beiträge
Ich verstehe den Sachverhalt momentan nicht wirklich. Gemäss aktuellen Pressemeldungen krebst Swisscom ja zurück und baut jetzt wieder aus, teilweise per P2P. Bei uns in der Siedlung sind die Verteilkästen erschlossen, Hausbesuche mit technischer Dokumentation sind erfolgt. Der FTTH Ausbau ist gemäss Swisscom aber derzeit jedoch noch blockiert, mit Verweis auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts. Ja was denn nun??
Ich bin noch einen Schritt weiter. Habe eine erschlossene OTO-Dose in der Wohnung und kann kein Glas nutzen. Vor allem ist die Kommunikation eine Sauerei, da schlichtweg nicht vorhanden! Aber unterdessen bin ich soweit, dass Swisscom eine Gnadenfrist bis Mitte Jahr hat, danach werde ich ein ehemaliger Kunde sein.
hilfi780 Beiträge
Da bin ich gespannt. Cablex war Anfang Jahr bei uns und hat ein Inventar aufgenommen betreffend Erschliessung. Verlegen der Leitungen soll im 2. HJ 2023 erfolgen.
BloodMagic1'089 Beiträge
Bei uns stand bis vor einem halben Jahr, Ausbau auf FTTH im Q1 2023 - dann kam der verweis aufs Bundesgericht und nun steht gar nichts mehr vom Ausbau. Und im 2021 wurde noch FTTB gebaut - ja so professionell arbeitet die Swisscom
magicfriend3'697 Beiträge
Immerhin wurde bei mir nie etwas angekündigt bezüglich FTTH. Nur eine Absichtserklärung gibt es vom örtlichen Energieversorger mit Swisscom vom Jahr 2022. Seither wurde aber rein gar nichts kommuniziert oder versprochen. Bleibe ich halt noch ein paar Jahre auf Coax.
SwissAlpina52 Beiträge
bearbeitet #474
Bei meinen Eltern wurde im November 2022 auch noch P2MP gebaut, bei der Nachfrage nach P2P inkl. verweis auf den Prozess am Bundesgericht wurden wir nur ausgelacht.
Jetzt haben Sie den nicht nutzbaren Anschluss im Keller und Swisscom darf alles nochmal umbauen.
Schnell stoppen kann Swisscom den P2MP Ausbau anscheinend nicht: Da die Verträge mit den Subunternehmer (bei uns machte z.B. Axians den ausbau) schon lange unterzeichnet wurden, bauen die fröhlich P2MP weiter und freuen sich auf den Folgeauftrag das dann später noch auf P2P umzubauen. . .
Siehe auch hier, auch 2023 wird noch P2MP weitergebaut:
www.inside-it.ch
Plus X deshalb, weil Swisscom auch dieses Jahr trotz eigenem Bekenntnis zur P2P-Bauweise dieses Jahr weiter P2MP baut. Es wurden bereits erteilte Bauaufträge erteilt, die nach Angaben des Konzerns nicht mehr gestoppt werden können.
Jetzt haben Sie den nicht nutzbaren Anschluss im Keller und Swisscom darf alles nochmal umbauen.
Schnell stoppen kann Swisscom den P2MP Ausbau anscheinend nicht: Da die Verträge mit den Subunternehmer (bei uns machte z.B. Axians den ausbau) schon lange unterzeichnet wurden, bauen die fröhlich P2MP weiter und freuen sich auf den Folgeauftrag das dann später noch auf P2P umzubauen. . .
Siehe auch hier, auch 2023 wird noch P2MP weitergebaut:
Meinung: Swisscom sollte sich erklären
Swisscom hat beim Glasfaserausbau viel zu lange am Einfasermodell festgehalten. Das hat den Konzern grob gerechnet rund eine halbe Milliarde Franken gekostet. Es wäre an der Zeit, dass sich Swisscom dazu äussert.
Plus X deshalb, weil Swisscom auch dieses Jahr trotz eigenem Bekenntnis zur P2P-Bauweise dieses Jahr weiter P2MP baut. Es wurden bereits erteilte Bauaufträge erteilt, die nach Angaben des Konzerns nicht mehr gestoppt werden können.
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roman709'245 Beiträge
Plus X deshalb, weil Swisscom auch dieses Jahr trotz eigenem Bekenntnis zur P2P-Bauweise dieses Jahr weiter P2MP baut. Es wurden bereits erteilte Bauaufträge erteilt, die nach Angaben des Konzerns nicht mehr gestoppt werden können.Da kann eine Swisscom nicht verhandeln, dass der Auftragnehmer anstelle P2P-Aufträge erhält?
1× hilfreich
smid12'144 Beiträge
Meine Wohnung war wohl eine der letzten die noch den P2MP bekommen hat.
Mittlerweile haben auch alle Wohnungen eine OTO Dose.
Und das ohne Mehrkosten. Vermieterin meint "Das steigert den Wert der Liegenschaft"
Mittlerweile haben auch alle Wohnungen eine OTO Dose.
Und das ohne Mehrkosten. Vermieterin meint "Das steigert den Wert der Liegenschaft"
MagicMax128 Beiträge
Die Swisscom hat vor einigen Jahren das Netz in meinem Wohnort auf FTTC ausgebaut, in einem Schacht im Quartier ist also ein Umwandlungsteil, das von Glasfaser auf Kuper wandelt. So weit ich mich erkundigen konnte, sei in den nächsten 3 Jahren seitens Swisscom kein Ausbau auf Fibre to the Home geplant.
Die momentane Lösung (mit Kupferleitung vom Umwandler ins Haus) wird wohl noch einige Jahre als Lösung hinhalten müssen 😳
In dem Haus in dem ich wohne, befindet sich der heutige Swisscom UP (Kupfer) aber bereits im Haus und nicht, wie sonst so üblich draussen an der Hausfasade oder im Keller, das heisst, wenn Swisscom bis an diesen Punkt die Erschliessung mit Fibre bezahlen würde, wäre es inhouse nur noch ein kleines, die beiden Wohnungen zu erschliessen.
Ein Elektriker meinte aber, dass dieser UP dann wohl im Keller gemacht würde (die Zuleitung führt heute durch den Keller ins EG).
Fakt ist: Irgendwer wird irgendwann mal die Kosten übernehmen müssen. Heute haben wir, trotz der Swisscom- Infrastruktur, freie Anbieter- Wahl. Ob es diese dann noch geben wird, wenn die Swisscom eine Fibre- Leitung ins Haus bringt, weiss ich nicht. Dass der lokale Energieversorger etwas auf die Beine stellen wird, halte ich nicht für realistisch. Vielleicht wird aber dann Swisscom einen Deal machen, dass sie die Fibre- Leitung auf ihre Kosten ins Haus führen, dafür muss man sich aber dann eine gewisse Zeit lang mit einem Abo verpflichten. Bin gespannt, wie das hier in Zukunft aussehen wird. Gratis gibt's ja bekanntlich nicht's, aber die Kupferleitung ist eigentlich schon heute nicht mehr zeitgemäss, auch wenn man dies als Übergangslösung gut nutzen kann. Eine andere Variante wäre 5G, hier wäre gute Sichtverbindung zu einem Sendemasten gegeben, dennoch ziehe ich eine drahtgebundene Lösung vor, bzw. halte diese für stabiler und konstanter.
Die momentane Lösung (mit Kupferleitung vom Umwandler ins Haus) wird wohl noch einige Jahre als Lösung hinhalten müssen 😳
In dem Haus in dem ich wohne, befindet sich der heutige Swisscom UP (Kupfer) aber bereits im Haus und nicht, wie sonst so üblich draussen an der Hausfasade oder im Keller, das heisst, wenn Swisscom bis an diesen Punkt die Erschliessung mit Fibre bezahlen würde, wäre es inhouse nur noch ein kleines, die beiden Wohnungen zu erschliessen.
Ein Elektriker meinte aber, dass dieser UP dann wohl im Keller gemacht würde (die Zuleitung führt heute durch den Keller ins EG).
Fakt ist: Irgendwer wird irgendwann mal die Kosten übernehmen müssen. Heute haben wir, trotz der Swisscom- Infrastruktur, freie Anbieter- Wahl. Ob es diese dann noch geben wird, wenn die Swisscom eine Fibre- Leitung ins Haus bringt, weiss ich nicht. Dass der lokale Energieversorger etwas auf die Beine stellen wird, halte ich nicht für realistisch. Vielleicht wird aber dann Swisscom einen Deal machen, dass sie die Fibre- Leitung auf ihre Kosten ins Haus führen, dafür muss man sich aber dann eine gewisse Zeit lang mit einem Abo verpflichten. Bin gespannt, wie das hier in Zukunft aussehen wird. Gratis gibt's ja bekanntlich nicht's, aber die Kupferleitung ist eigentlich schon heute nicht mehr zeitgemäss, auch wenn man dies als Übergangslösung gut nutzen kann. Eine andere Variante wäre 5G, hier wäre gute Sichtverbindung zu einem Sendemasten gegeben, dennoch ziehe ich eine drahtgebundene Lösung vor, bzw. halte diese für stabiler und konstanter.
PeterA1'032 Beiträge
Das Problem bei FTTH ist nicht die Inhouse - Verkabelung, sondern es führen zu wenig Fasern von der Zentrale ins Quartier, speziell weil SC ja nicht mehr P2MP bauen darf.
Das nachziehen zusätzlicher Fasern in bestehende Rohre ist teilweise nicht möglich, da kein Platz mehr in den Rohren.
@MaxicMax
Du kannst ja bei Swisscom anfragen, ob FTTH mit Kostenbeteiligung bei dir möglich ist:
www.swisscom.ch
Das nachziehen zusätzlicher Fasern in bestehende Rohre ist teilweise nicht möglich, da kein Platz mehr in den Rohren.
@MaxicMax
Du kannst ja bei Swisscom anfragen, ob FTTH mit Kostenbeteiligung bei dir möglich ist:
FTTH on demand | Swisscom
willehalm1'738 Beiträge
Vor zwei Wochen wurde bei mir Glasfaser installiert (Fiber to home). Doch leider wurde mir mitgeteilt, dass sie die Leitung nicht aufschalten können, solange die Untersuchung der Weko andauert. Weiss jemand, wann diese Untersuchung endet? Wirklich frustrierend, ich sehe meine Fiber "Steckdose", doch tote Hose...
doom2'266 Beiträge
Möglicherweise wird das WEKO Verfahren noch dieses Jahr abgeschlossen. Der Ball liegt aktuell bei der Swisscom.
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