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Fiber-Ausbau in der Schweiz

525 Antworten161'520 AufrufeGestartet von tosci ·

Gelöschtes Mitglied 1173
#501
Dasselbe bei mir. Der Anschluss in der Wohnung ist fertig - ich müsste nur noch das Kabel einstecken. Stattdessen werde ich Ende Monat die Swisscom Internetbox durch eine Kupfer-only Fritzbox eines anderen Anbieters ersetzen.
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texarkana1'539 Beiträge
#502
Bei uns in Richterswil war ein Schreiben von der Cablex im Briefkasten..

sie möchte im Haus schauen wegen dem Glasfaser Ausbau..

soll bis Ende 2024 / Februar 2025 fertig sein...
magicfriend3'697 Beiträge
#503
Dieser Streit geht nun auch schon Jahre. Ist ja kein Zustand in der Schweiz. Diese Rechtsstreitigkeiten, die notabene das ganze Land in der Infrastruktur trifft, müsste doch innerhalb ein paar Monate beigelegt werden können.
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millernet724 Beiträge
#504
So ist es halt nun mal in der Schweiz. Ein Telekomunikations-Incumbent wurde nach 1997 nicht richtig liberalisiert und befindet sich bis heute zu ca. 51% im Staatsbesitz. Eigentlich hätte man von Anfang an eine "Kabel und Schacht AG" gründen müssen und die "Layer 0"-Infrastruktur der Swisscom auslagern. Auch hätte man bei der Revision des Fernmeldegesetzes die Glasfasernetze resp. FTTH besser regulieren müssen, dann müsste jetzt nicht die WEKO mittels des Kartellgesetzes diese fehlenden gesetzlichen Rahmenbedingungen mit der Brechstange "nachbessern". Solange die Swisscom immer schön Dividenden in die Bundeskasse spielt, bestens lobbyiert und eine grosszügige Leine hat, wird mit allen Mitteln versucht, den Wettbewerb zu behindern resp. zu eigenen Konditionen ("Wettbewerb zu Swisscom's Gnaden.") zu gestalten. Es tut der Swisscom gut, jetzt endlich mal so richtig breitflächig mit der Nase auf dem Boden der Tatsachen aufzuschlagen, leider zu Lasten von mir und fast 600'000 anderen Haushalten. Was jetzt geschieht, ist für die Nachhaltigkeit des kompletten Glasfaserausbaus von grosser Tragweite und ich denke, dass sich kommende Generationen hierfür bedanken werden. Mit P2P wird eine zukunftssichere und flexible Lösung realisiert.
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treefiddy72 Beiträge
#505
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Tiger0186 Beiträge
#506
Dasselbe bei mir. Der Anschluss in der Wohnung ist fertig - ich müsste nur noch das Kabel einstecken. Stattdessen werde ich Ende Monat die Swisscom Internetbox durch eine Kupfer-only Fritzbox eines anderen Anbieters ersetzen.
welcher Anbieter nimmt private Fritzboxen an?
f1-tom2'494 Beiträge
#507
@Tiger01 z.B. green.ch. Bzw. ich habe dort eine Fritzbox ohne irgend ein Branding oder Einschränkung bekommen.
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Gelöschtes Mitglied 1349
#508
welcher Anbieter nimmt private Fritzboxen an?
Mit iWay klappt es auch. Habe dort ebenfalls eine FritzBox ohne Einschränkungen in Betrieb.
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Tiger0186 Beiträge
#509
Mit iWay klappt es auch. Habe dort ebenfalls eine FritzBox ohne Einschränkungen in Betrieb.
Danke, aber bei den Preisen muss ich bei Sunrise bleiben. Habe ein unlimitiertes Qoqa Angebot. Internet via DVB-C superschnell und Pay-TV-Sender (national Geo, TNT usw. inkl. mysports für 79.00
frantic2'985 Beiträge
#510
Bitteschön - Das FritzBox Zeugs gehört nicht in diesen Thread über Glasfaser-Ausbau!

Back to Topic:

POINT-TO-MULTIPOINT: Swisscom muss wegen Netztopologie Millionenstrafe zahlen
cybi2'842 Beiträge
#511
Da bei uns auf dem Land die nächsten Jahre nichts passieren wird hatte ich mit letztes Jahr FTTH onDemand bestellt.
Läuft mittlerweile und macht Spass 👏🏼
Nun hab ich Ruhe mit dem Thema Fiber 🙌🏼
Gelöschtes Mitglied 757
#512
Bei mir hat Sunrise die Komplettsanierung des Kabelanschlusses angekündigt - gibt es auch noch. 😎
cybi2'842 Beiträge
#513
Bei mir hat Sunrise die Komplettsanierung des Kabelanschlusses angekündigt - gibt es auch noch. 😎
Hmm dass heutzutage noch Geld investiert wird in eine Kabel Infra anstatt gleich durch Glas zu ersetzen 😳
Gelöschtes Mitglied 757
#514
Schätze mal die Anbindung fürs Glas ist einfach nicht parat und der Störungsdruck wohl inzwischen zu gross.
Und so wie ich das sehe, hat die Swisscom für den Zweidraht die bessere Basis für Glas. War eben damals schon P2P. 🙂
treefiddy72 Beiträge
#515

Never ending story?

  • Die Swisscom legt im Glasfaserstreit mit der Eidgenössischen Wettbewerbskommission (Weko) Rekurs ein.
  • Man ziehe die Verfügung der Wettbewerbshüter vor Bundesverwaltungsgericht, heisst es in einer Mitteilung. Die Begründungen der Weko seien nicht nachvollziehbar.
  • Die Swisscom will den Glasfaserstreit mit der Weko notfalls bis zur letzten Instanz durchziehen.
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bwernli46 Beiträge
#516
Ich hatte letzte Woche wieder einen Versuch gemacht, das meine OTO-Dose, die ich selber finanziert habe, aufgeschaltet wird. Die erste Swisscom Dame meinte, dass sei kein Probblem, da die Dose ja bereits ein Signal hat. Die nächste Swisscom-Lady wollte von dem dann nichts mehr wissen und verwies wieder einmal auf die WEKO.
Mir ist das ganze nach all den Jahren nun zu blöd geworden und habe alles gekündigt. Ich wechsel nun alles was Festnetz ist, komplett zu Sunrise. Dank meines Arbeitgebers haben wir noch einen super Rabatt mit dem Benefit Program, der bei Swisscom lächerlich ist.....
Über die Swisscom herziehen bringt leider auch nichts, die sitzen auf einem zu hohen Ross und bekommen für alles was sie anrichten, noch haufenweise Kohle in den Rachen gestopft.
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cybi2'842 Beiträge
#517
Aber du glaubst nicht ernsthaft dass dir Sunrise da etwas auf Glas aufschalten wird
bwernli46 Beiträge
#518
Aber du glaubst nicht ernsthaft dass dir Sunrise da etwas auf Glas aufschalten wird
Nein das sicher nicht, aber da habe ich wenigstens einen brauchbaren Upload und bis ins 5-10 Jahren wird meine OTO auch bereit sein^^
treefiddy72 Beiträge
bearbeitet #519
Hallo zusammen

Ich habe eine Frage zu einer Anschlussadresse von Evard.ch mit FTTH. Nur Evard kann dort FTTH anbieten, ich dachte der aktuelle Streit mit der Swisscom betrifft den gesamten FTTH Anschluss und nicht einzelne Anbieter?

Der Swisscom Support hat mir hier folgendes geschrieben:

Vielen Dank für Ihre Geduld.

Ihre Liegenschaft wurde durch Swisscom mit Glasfaser erschlossen. Die Bestellung von Produkten auf Glasfaser ist in der betroffenen Liegenschaft aber zurzeit aufgrund einer behördlichen Verfügung (Urteil des Bundesverwaltungsgerichts betreffend der Netzbauweise von Swisscom) nicht möglich.
Wie lange diese behördliche Verfügung noch dauern wird können wir Ihnen aktuell nicht sagen.

Aktuell versorgt nur der Anbieter Evard mit 1 Gbit/s die Adresse.
Nun verstehe ich die Aussage bisher nicht. Aktuell war es so, dass die Swisscom P2MP ausgebaut hat und diese auf P2P umstellen muss damit auch andere Anbieter Zugriff erhalten?

Muss hier auch ein Ausbau auf P2P erfolgen damit Swisscom eine Leitung anbieten darf? Oder wartet die Swisscom auf den Gerichtsprozess / Einspruch und das Ergebnis?
Wie darf ich die Aussage der Swisscom verstehen und wieso kann Evard als einziger FTTH anbieten?

Vielen Dank!

//EDIT:

Antwort der Swisscom:

Ja, es ist an dieser Adresse gleich wie bei mir selbst. Es war P2MP geplant (bei mir auf bis in den Aussenkasten gezogen) und muss nun auf P2Pumgeplant bzw. umgebaut werden. Das heisst, es muss in jede Nutzungseinheit eine Faser von der Zentrale in Ipsach gezogen werden. Erst wenn diese gebaut ist, dürfen Services aufgeschaltet werden.

An dieser Adresse ist es doppelt übel, denn es wurde geplant FTTH früh mit P2MP aufzuschalten, da die Bitraten recht tief sind. Doch nun wird das ganze Gebiet erst mal für den Nachzug umgeplant. Dazu gibt es jedoch noch keine Plandaten. Doch wenn das Gebäude bereits erschlossen wurde, dann sollte der Nachzug bis Ende 2025 erledigt sein.
Gelöschtes Mitglied 757
#520
Es gibt tatsächlich Gebiete, in denen lokale Netzbetreiber/EWs keine Kooperation mit der Swisscom eingegangen sind. Das konnte soweit gehen, dass am Ende zwei unabhängige OTO-Dosen verbaut wurden.
Ob dein Beispiel einen solchen Fall darstellt, kann ich aber nicht sagen.
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