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Runter mit den Gebühren!

435 Antworten81'026 AufrufeGestartet von sasso ·

Icetiger877 Beiträge
#381
Kleiner Lichtblick: Erstaunlich viele Kommentarschreiber scheinen die Aktion zu durchschauen.
.... und eine Petition bleibt eine Petition = unverbindliche Bittschrift

hume131'328 Beiträge
#382
Anschlussgebühr CC: 25CHF/MonatTeleclub-Abo inkl. Sport: 50CHF/Monat

Billag-Gebühren: 200CHF/Jahr

Ergibt für mich 1100CHF/Jahr, damit ich die Formel 1 wieder sehen kann.
Stimmt nicht genau: Die CC-Grundgebühr hast Du sowieso, ob die Billag nun 462.-- oder 200.-- kostet. Sind trotzdem 400 Stutz mehr, wenn man Sport sehen will. Das ist aber genau das, was die 200 Franken Fraktion will: Sie wollen keinen Sport, keine Spielfilme, keine Serien und keine Quizsendungen. Nur (öde) Kultur, Arena und Tagesschau und nicht zu vergessen, dazwischen sehr, sehr viel Werbung.

smid12'144 Beiträge
#383
Oder sie will Simpsons auf ORF sehen.

DAS stört mich an diesen Leuten so. Einfach auf Kosten anderer profitieren.

(Angenommen, SF hätte keine Simpsons mehr)

Snowman410'415 Beiträge
#384
Ach, ich höre schon das grosse Geheul, wenn man diesen Leuten mitteilt, was es nicht mehr bei SF zu sehen gibt.

Hoffentlich Sport nur noch beim Pay-TV. Ich glaube kaum, dass ein Privat TV in der Schweiz das Finanzieren könnte und noch in HD.

Es würde sein, wie bei allen Sparübungen - jeder will was anderes.

h0munkulus42 Beiträge
#385
Oder sie will Simpsons auf ORF sehen. DAS stört mich an diesen Leuten so. Einfach auf Kosten anderer profitieren.

(Angenommen, SF hätte keine Simpsons mehr)
Ich finde diese Doppelmoral sehr unterhaltsam /emoticons/default_smile.png

Jemand der also 400.- oder 600.- (je nach angabe hier im thread) pro Jahr spart weil seine Freizeitunterhaltung unter dem Deckmantel "Service Public" subventioniert wird profitiert also nicht auf Kosten von anderen?

Ich verstehe wieso viele hier am Status Quo hängen. Es ist ein einmaliges Arrangement, welches in keinem anderen Bereich des gesellschaftlichen Lebens denkbar wäre. Es ist aus einer Situation entstanden welche mit der heutigen Realität nicht mal mehr im Ansatz vergleichbar ist. Für Leute welche viel vom SRG Angebot konsumieren ist es eine einmaliges Angebot, ein Angebot welches allerdings in der heutigen Medienwelt nicht länger gerechtfertigt werden kann.

Dies ist natürlich nicht der Standpunkt der Pedition oder von Frau Rickli. Sie wollen einfach alles gleich wie heute zum halben Preis... Wahrscheinlich ist es noch ca. 10-20 Jahre zu früh, für eine richtige Lösung des Problems.

smid12'144 Beiträge
#386
Wieso sollen wir sparen wollen?

Wir geben sowieso überdurchschnittlich viel für das Hobby aus.

Ob das jetzt Teleclub, Netflix oder sonst was ist.

Ich zahle für guten Content, ob jetzt an SF oder sonst wen.

Mir wäre es egal, wenn alles auf einem sauberen Pay-TV Kanal wäre.

Aber den "Brüllern" nicht.

robi6'764 Beiträge
#387
Jemand der also 400.- oder 600.- (je nach angabe hier im thread) pro Jahr spart weil seine Freizeitunterhaltung unter dem Deckmantel "Service Public" subventioniert wird profitiert also nicht auf Kosten von anderen?
Das Ganze sieht leider nicht mehr so klar aus, wenn man bedenkt, dass rund 75% des gesamten TV Konsums auf die 7 schweizer Sender fallen. Dann ist das nicht mehr "auf Kosten anderer", sondern nur eine andere Art der Finanzierung.

Robi

anykey5'528 Beiträge
#388
Stimmt nicht genau: Die CC-Grundgebühr hast Du sowieso, ob die Billag nun 462.-- oder 200.-- kostet. Sind trotzdem 400 Stutz mehr, wenn man Sport sehen will. Das ist aber genau das, was die 200 Franken Fraktion will: Sie wollen keinen Sport, keine Spielfilme, keine Serien und keine Quizsendungen. Nur (öde) Kultur, Arena und Tagesschau und nicht zu vergessen, dazwischen sehr, sehr viel Werbung.
Nein, den Cablecom-Anschluss brauche ich nicht für die SRF-Sender, die kommen ja via DVB-T!

Icetiger877 Beiträge
#389
Die vorberatende Kommission Verkehr und Fernmeldewesen lehnt die Petion "Runter mit den Gebühren, 200 Franken sind genug" ab:

http://www.gebuehrenmonster.ch/Gebuehrenmonster/media/downloads/110628-MM-Deutsch-online.pdf

smid12'144 Beiträge
#390
Was mich ja bei vielen „SRG Gegener“ nervt: Sie haben eine riesen Klappe aber keine Ahnung von der Materie. Beispiel aus FB:

Finde diese Iniative Super ich empfange seit kurzem 12 Sender weniger aber muss gleichviel bezahlen /emoticons/default_sad.png





Nun, wenn ich mich über etwas beschwere, dann hab ich auch ein bisschen Hintergrundwissen. Offenbar hat bei dieser Person sei böser Kabelanbieter ihm TVE oder BR „gestohlen“ und jetzt kann er sein geliebtes Anal-TV nicht mehr sehen.

anykey5'528 Beiträge
#391
Das mit der riesigen Klappe und keine Ahnung ist aber ein generelles Problem, nicht nur beim TV.

3dtv130 Beiträge
#392
Naja, die Fernseh- und Radio-Gebühren in der Schweiz sind schon empfindlich hoch. Vor allem, da man dieser Gebühr kaum entrinnen kann - eigentlich ist es doch einfach eine Rundfunk-Steuer, welche pro Haushalt erhoben wird. So wie die Abfall- und Kanalisationsgebühren.

Aber eben - im internationalen Vergleich schon ein wenig hoch. Die Vergleichstabelle "How the 2010/11 UK licence fee compared with rates across Europe" in diesem Artikel hier

(in britischen Pfund): BBC - About the BBC - The licence fee gibt einem schon zu denken. Klar bringt die Mehrsprachigkeit ("Service Public") Mehrkosten - aber die Deutschen können sich auch 'zig regional fokussierte Sendeanstalten für Fernsehen und Radio leisten (WDR, SWR, HR, usw.). Und das für fast die Hälfte der Gebühren.

smid12'144 Beiträge
#393
Wir hatten das ja schon öfters hier. In Deutschland gibt’s halt 10x mehr Leute und nur 1 Landessprache.

Ich sage ja nur, dass oft die „Analog soll bleiben“ oder eben „200 Franken sind noch zu viel“ Fraktionen oftmals gar keine Argumente haben. Und da frag ich mich einfach wieso es gerade in der Schweiz so viele dieser Leute gibt. Wir hier sind zwar polemisch, befassen und aber wenigstens mit der Materie.

Wäre ja komisch, wenn TV ausgerechnet in der Schweiz bedeutungslos ist und schon in Frankreich einen ganz anderen Stellenwert hat (Siehe Jubel Analog-Abschaltung Paris)

3dtv130 Beiträge
#394
Nun ja, wenn man die Informationen vergleicht, *wohin* denn eigentlilch die Gebühren fliessen, ist die Information der Billag sehr, sehr ärmlich. Ich finde nur diese Seite hier: Billag - FAQ , welche nicht mehr alls Allgemeinplätze beschreibt. Wenn man das mit dem Link aus meinem Vorposting vergleicht (BBC - About the BBC - The licence fee), dann sind da - in Sachen transparenter Ausweisung der Gebühren - Welten dazwischen. Insofern sehe ich das Argument "Mehrsprachigkeit" nur als Allgemeinplatz. So wie man höhere Konsumgüterpreise in der Schweiz mit höheren Löhnen rechtfertigt (aber vergisst, dass im Ausland die Löhne zwar niedriger sind, aber die dortigen Steuern um ein vielfaches höher sein können - Beispiel Deutschland und Frankreich).

Aus den dürftigen Aussagen der Billag liest man zumindest heraus, dass:

-8 Fernsehprogramme

- 18 Radioprogramme

- und diverse Privatsender

Empfangsgebühren erhalten.

Setzt man das den Zahlen der Briten gegenüber, kräuselt sich bei mir die Stirn:

- (66% Gebührenanteil) 8 Fernsehprogramme (ich habe BBC 3, 4, cbeebies und cbbc nur als 2 Programme gezählt, da jeweils Halbtags)

- (17% Gebührenanteil) 16 Radioprogramme

- (6% Gebührenanteil) Interaktive Dienste

- (11% Gebührenanteil) Andere Kosten, Laufender Betrieb, Inkasso, usw.

Es würde die Diskussion in den hiesigen Medien sicherlich versachlichen, wenn man wüsste, wer wieviel vom Gebührenkuchen kriegt. Meine Fragen wären z.B.: Wieviel Geld erhalten die (eigentlich Werbefinanzierten) Privatsender? Wieviel Geld wird in die vierte Landessprache gesteckt? Mit wieviel wird die SUISA (durch die Gebühren von Betrieben) unterstützt? Die Beantwortung dieser Fragen - und die so geschaffene Transparenz der Billag - würde mir helfen, mich bewusst mit der Höhe der Gebühren abzufinden - oder eben nicht.

Ich kann z.B. durchaus bereit sein, die Rätoromanische Sprache zu unterstützen, weil ich als Schweizer Stolz auf die vierte Landessprache bin. Sofern ich die entsprechenden Kosten kenne. Wenn aber diese Transparenz fehlt, dann dient der Vorwand der Mehrsprachigkeit (ergo: u.a. Rätoromanischen Sprache) nach meinem dumpfen Gefühl nur dazu, einen "Topf" zu äufnen, aus welchem sich eingeweihte Kreise nach Belieben bedienen können.

smid12'144 Beiträge
#395
Natürlich sollten wir über die Kosten sprechen. Gerade die Transparenz ist ein Problem. Hier hat mal ein User geposted, dass der Trägerverein der SRG eher überaltert ist. Hier soll man natürlich ansetzen. Aber mal ehrlich: Wenn man schnell 300 Stellen in der Verwaltung der SRG streicht, dann landen die Leute auf dem RAV. Ich glaube keiner von uns fände das lustig, wenn es ihm selbst passiert.

Ich erinnere einfach ans das Geheule, als Teleclub Fussball von Sat1 Schweiz übernahm. Die Analog-Fraktion hat geheult, es war peinlich.

Wir können die zweiten Programme gerne einstampfen und die Serien auf Pro Sieben (mit Werbung) oder dann halt einen Pay-Channel bringen. Mir egal, ich hab ja CC Comfort. Aber die Schreihals Fraktion wird sich dann über die Werbung aufregen und wohl darüber, dass ORF vielleicht plötzlich aus dem Kabel fliegt.

Das ist mein einziges Problem. Und ich meine jetzt nicht dich, aber ich kann nicht verstehen wieso viele „SRG Gegener“ eine solche Klappe haben, obwohl sie keine Ahnung von der Materie haben und wohl auch noch nie einen Blick über die Landesgrenzen geworfen haben.

Aber dann sind wir auch bald wieder im analogen Basel.

Izzmir568 Beiträge
bearbeitet #396
Wenn ihr wissen wollt, was die SRG mit den Gebühren macht, schaut doch mal in den Geschäftsbericht /emoticons/default_smile.png

SRG SSR: Geschäftsbericht

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Icetiger877 Beiträge
#397
Stillschweigend lehnte der Ständerat heute die Petition «Radio- und Fernsehgebühren: 200 Franken sind genug» ab. Die Politiker begründeten das Nein zu der von über 140'000 Personen unterzeichneten Petition mit staatspolitischen Überlegungen. Es sei teuer, den Verfassungs-Auftrag der SRG-Sender umzusetzen. Die Höhe der Gebühren entspreche zu einem grossen Teil einem Solidaritätsbeitrag an die Vielsprachigkeit der Schweiz, heisst es in der schriftlichen Begründung der vorberatenden Kommission.Mit den Gebühren werde die Kohäsion des Landes gefördert. Bei einer derart einschneidenden Reduktion der TV- und Radiogebühren könnte die Vielfalt und Qualität der Programme des Schweizer Fernsehens und Radios nicht mehr gewährleistet werden.

Die Parlamentarier bezweifeln, dass die Bevölkerung bereit wäre, auf kostenintensive Eigenproduktionen des Schweizer Fernsehens und Sportübertragungen zu verzichten. Wenn das SRG-Angebot erheblich reduziert werde, profitierten davon nicht in erster Linie private Schweizer Sender. So öffne man nur die Türen für die ausländischen Sender.

Die Petition fordert neben der Gebührensenkung die Rückerstattung von eingesparten und nicht ausbezahlten Gebührengeldern an die Gebührenzahler. Ausserdem wollen die Petenten der vom Bundesrat geplanten geräteunabhängigen Gebührenpflicht einen Riegel schieben: Sie verlangen eine individuelle Abmeldemöglichkeit von der Gebührenpflicht.

Initiiert worden war die Petition von einer Gruppe um die SVP- Nationalrätin Natalie Rickli. Die Zürcherin, die als Kadermitglied der Goldbach Group arbeitet, welche unter anderem die Schweizer Werbefenster der deutschen Privatsender vermarktet, wurde unterstützt von Personen aus der Facebook-Gruppe «Bye Bye Billag». Diese hatte über Facebook gefordert, der Inkassostelle für TV- und Radiogebühren die Gebührenverwaltung zu entziehen.

Quelle: BaZ-Online vom 22.12.2012

BusFahrer398 Beiträge
#398
Mich nervt diese Rickli total.

Sie sollte lieber als Nutte arbeiten, so würde sie wenigstens weniger hübsche Herren für eine kurze Zeit glücklich machen.

Gelöschtes Mitglied 21
#399
Haha Goldbach Media... Die hatten auch Shiva auf Comedy Central platziert.....

Markus1'750 Beiträge
#400
Dass man gar noch Sendezeit an so etwas verkauft... ...ohne Worte.

Gruss Markus

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