Die SKS lanciert eine Onlinepetition gegen das Cablecom-Gerätemonopol.
125 Antworten15'990 AufrufeGestartet von CHfish ·
Noel3'777 Beiträge
Eigentlich "lügt" der Bundesrat, da er keine Ahnung hat und die SDA glaubt jeden Scheiss. Hier helfen wohl nur viele Leserbriefe...Die platziert man am besten in seinem Blog! Die liest er ja regelmässig! In seinem Blog hat er schon zugegeben, dass er durch Kommentare im Blog schon die Meinungen revidieren musste, da er durch den Blog eine andere Sichtweise auf gewisse Probleme bekommt.
CHfish
Wo sind also unsere Schreiberlinge /emoticons/default_biggrin.png.
hier noch den Link:
Moritz Leuenberger
mfg
Snowman410'415 Beiträge
@Snowman:Ist doch immer so, dass die teueren Modelle anfangs mehr können und erst nach und nach auch billig Anbieter dieselben Featuers einbauen. Sieht man ja bei den Sonys selbst, dass am Anfang nur die ganz teure Serie DVB-C konnte, mittlerweile fast alle Serien, dafür können die teuren jetzt auch mpeg4 Sender darstellen, was bei kommenden Modellen wohl auch die billigeren können.C ohne HD ist doch unsinnig.
Einige Sonys mit DVB-C sind übrigens gar nicht so viel teurer als andere.
Wann hingegen M-Electronics, AOC, Thomson oder sonst wer DVB-C anbietet weiss keiner. Oder was meinst du wieviel der HansUeli-Normal-Schweizer für seinen TV ausgibt? Glaub eigentlich schon dass viele Schweizer auf ein Markengerät zurückgreifen.
mic165711 Beiträge
C ohne HD ist doch unsinnig.langfristig sicher. Im Moment ist der Verlust aber noch nicht so gross. (wenn dann würd ich aber sicher auch schauen dass der TV Tuner mpeg4 kann)
Icetiger877 Beiträge
In der Schweiz gibt es heftigen Streit um das Receiver-Monopol des Kabelnetzbetreibers Cablecom und die grassierende Grundverschlüsselung - ein Bürgerbegehren soll nun für klare Fronten sorgen.
Am Freitag wurde von der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) eine Online-Petition unter der Adresse Grundverschluesselung.ch gestartet, die den Konsumenten eine Stimme gebe, wie es in einer Mitteilung der Verbraucherschutzorganisation hieß. Sie forderte die Zuschauer auf, sich gegen das Cablecom-Gerätemonopol zur Wehr zu setzen. Die Aktion dauert bis 11. Mai, die SKS will die Petition dann an die nationalrätliche Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen übergeben, die am 20. Mai in dieser Sache entscheidet.
Hintergrund der Streitereien ist die Umstellung auf das digitale Kabelfernsehen in der Schweiz. Rund 1,5 Millionen Haushalte müssen eine neue Settop-Box kaufen oder mieten. Diese kann allerdings ausschließlich über Cablecom selbst erworben werden, andere im Fachhandel erhältliche Geräte funktionieren aufgrund der eingesetzten Verschlüsselung nicht. Auch wer einen modernen Fernseher mit eingebautem DVB-C-Tuner sein eigen nennen, muss auf eine Box des Netzbetreibers zurückgreifen.
Nach SKS-Angaben mehren sich inzwischen Bürgerproteste gegen die Cablecom-Praxis: In Internetforen sei der Frust spürbar, genervte Bürger riefen zum Boykott auf, auch die Organisation selbst werde überflutet mit eMails von Menschen, die Unterschriften gegen das Gerätemonopol sammeln wollten, hieß es. Ziel der Online-Petition sei es, eine freie Auswahl für den Konsumenten beim Kauf eines digitalen Kabel-Receivers zu erreichen.
Bereits im letzten Jahr hatte SKS-Präsidentin Simonetta Sommaruga einen Antrag eingereicht, in dem sie unter anderem verlangte, dass Cablecom seine Sender nicht verschlüsselt bzw. sein System mit allen Geräten kompatibel machen muss. Der Ständerat hatte der Eingabe mit 24 zu 9 Stimmen gegen den Willen des Bundesrates zugestimmt.
In Deutschland drohen ähnliche Verhältnisse: Durch proprietäre Verschlüsselungssysteme und abgeriegelte CI-Standards wollen die Netzbetreiber die Zuschauer zwingen, künftig nur noch auf einige wenige Modelle zu setzen, die sie in Eigenregie abgeben. Begründet wird dies mit interaktiven Angeboten und anderen Zusätzen, die sich in einer heterogenen Umgebung schwerer umsetzen lassen. Vorbild ist Großbritannien: Dort gibt der Pay-Betreiber BSkyB nur eine Handvoll verschiedener Typen von Settop-Boxen aus.
Quelle: satundkabel.de
Am Freitag wurde von der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) eine Online-Petition unter der Adresse Grundverschluesselung.ch gestartet, die den Konsumenten eine Stimme gebe, wie es in einer Mitteilung der Verbraucherschutzorganisation hieß. Sie forderte die Zuschauer auf, sich gegen das Cablecom-Gerätemonopol zur Wehr zu setzen. Die Aktion dauert bis 11. Mai, die SKS will die Petition dann an die nationalrätliche Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen übergeben, die am 20. Mai in dieser Sache entscheidet.
Hintergrund der Streitereien ist die Umstellung auf das digitale Kabelfernsehen in der Schweiz. Rund 1,5 Millionen Haushalte müssen eine neue Settop-Box kaufen oder mieten. Diese kann allerdings ausschließlich über Cablecom selbst erworben werden, andere im Fachhandel erhältliche Geräte funktionieren aufgrund der eingesetzten Verschlüsselung nicht. Auch wer einen modernen Fernseher mit eingebautem DVB-C-Tuner sein eigen nennen, muss auf eine Box des Netzbetreibers zurückgreifen.
Nach SKS-Angaben mehren sich inzwischen Bürgerproteste gegen die Cablecom-Praxis: In Internetforen sei der Frust spürbar, genervte Bürger riefen zum Boykott auf, auch die Organisation selbst werde überflutet mit eMails von Menschen, die Unterschriften gegen das Gerätemonopol sammeln wollten, hieß es. Ziel der Online-Petition sei es, eine freie Auswahl für den Konsumenten beim Kauf eines digitalen Kabel-Receivers zu erreichen.
Bereits im letzten Jahr hatte SKS-Präsidentin Simonetta Sommaruga einen Antrag eingereicht, in dem sie unter anderem verlangte, dass Cablecom seine Sender nicht verschlüsselt bzw. sein System mit allen Geräten kompatibel machen muss. Der Ständerat hatte der Eingabe mit 24 zu 9 Stimmen gegen den Willen des Bundesrates zugestimmt.
In Deutschland drohen ähnliche Verhältnisse: Durch proprietäre Verschlüsselungssysteme und abgeriegelte CI-Standards wollen die Netzbetreiber die Zuschauer zwingen, künftig nur noch auf einige wenige Modelle zu setzen, die sie in Eigenregie abgeben. Begründet wird dies mit interaktiven Angeboten und anderen Zusätzen, die sich in einer heterogenen Umgebung schwerer umsetzen lassen. Vorbild ist Großbritannien: Dort gibt der Pay-Betreiber BSkyB nur eine Handvoll verschiedener Typen von Settop-Boxen aus.
Quelle: satundkabel.de
Kabcom32 Beiträge
Die nationalrätliche Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen wird bereits am 19. Mai um 10 Uhr 15 die Motion diskutieren !
http://www.parlament.ch/SiteCollectionDocuments/ko-kommissionssitzungen_d_f.pdf#page=31
http://www.parlament.ch/SiteCollectionDocuments/ko-kommissionssitzungen_d_f.pdf#page=31
Noel3'777 Beiträge
Auszug aus dem Kassensturz Forum zum Beitrag vom 15.04.08 treffender kann man es nicht mehr analysieren!
Interessant.....
Wer auf Petition Grundverschlüsselung den Link auf die Motion selber einsieht http://www.parlament.ch/D/Suche/Seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20073484 und die Antworten des Bundesrates weiter unten liest, wird erschrecken in welchem Mass der Bundesrat einseitig der Argumentation/den Ausreden der Cablecom folgt... Vertritt der Bundesrat eigentlich nur noch die Cablecom-Lobby, oder war einfach kein Wille da um einen unabhängigen technischen Berater zu finden???? :-( Wie war das noch mit 'Volksvertreter'??
2. Grundverschlüsselung: Zitat "Es gibt legitime Interessen für eine Grundverschlüsselung: Sie ermöglicht es zunächst den Kabelnetzbetreibern, das Problem der Schwarzhörerinnen und Schwarzseher wirksamer zu bekämpfen als mit den bisher üblichen und faktisch leicht umgehbaren Plombierungssystemen".
Aha, gegen den Kunden gerichtet, da Ausschliessung von Schwarzsehern höher gewichtet wird als Wahlfreiheit von Receivern und Energieverbrauch. Thema: Verhältnismässigkeit...
Zitat: "Als denkbare Massnahme gegen die Bindung an eine bestimmte Set-Top-Box könnten Kabelnetzbetreiber verpflichtet werden, Entschlüsselungsmodule abzugeben, welche in marktübliche Set-Top-Boxen gesteckt werden könnten. Solche Boxen müssten aber eine entsprechende Schnittstelle aufweisen und würden - zusammen mit dem Modul - wesentlich teurer als z. B. die 150 Franken für die Box der Cablecom, welche schon ein Entschlüsselungssystem enthält."
Stimmt nur bedingt, ein Technisat MF4-K-Receiver z.B. hat ein CI-Modul-Einschub und kostet ca. CHF 185, also nicht wesentlich mehr. Und den Aufpreis zahle ich gerne für die Wahlfreiheit. :-D
Zitat: "Angesichts dieser Sachlage hat der Bundesrat auf entsprechende Massnahmen verzichtet. Ausschlaggebend dafür war darüber hinaus die nachstehend dargelegte Überzeugung, dass selbst bei einem Verbot der Grundverschlüsselung oder bei Abgabe von Entschlüsselungsmodulen eine echte Wahlfreiheit noch nicht verwirklicht werden könnte."
Hä, wie bitte??? Völlig lachhaft...
Zitat:"Die Betriebssysteme sind heute nicht standardisiert und sehen je nach Set-Top-Box ganz unterschiedlich aus. Kaufen die Konsumenten und Konsumentinnen eine beliebige Set-Top-Box auf dem freien Markt (sogenannte Zapping-Box), funktionieren diese Zusatzdienste nicht mehr, da die entsprechende Softwarebasis fehlt."
Dann lasst doch den Leuten die Wahl ob sie die Zusatzdienste, und damit die Cablecombox, wollen. Ich persönlich gehe lieber in die Videothek, kostet etwa das gleiche wie bei Cablecom und ich bin zeitlich nicht festgelegt.
Zitat: "Dies hätte einerseits Komforteinbussen für die Konsumentinnen und Konsumenten zur Folge (z. B. weil der Festplattenvideorecorder nicht mehr automatisch programmiert werden kann)."
Glatt gelogen. Doch, jeder Receiver mit interner HardDisk kann das, und dies erst noch besser als der minderwertige UPC-Receiver von Cablecom.
Zitat: "Kabelnetzbetreiber dem Publikum die verbreitungspflichtigen Zusatzdienste nicht mehr zuführen."
Wow, gibt es ein Grundrecht für die Zusatzdienste der Cablecom?? Dann also lieber alle Kunden in der Wahlfreiheit einschränken.... :-(
Zitat: "Mit einem Verbot der Grundverschlüsselung allein lässt sich also keine wirkliche Wahlfreiheit der Konsumenten und Konsumentinnen realisieren. Zusätzlich müssten technische Standards für das Betriebssystem definiert werden. Dazu ist es aber heute zu früh, denn international hat sich noch kein Standard durchgesetzt."
SO EIN SCHEISS!!! DVB-C heisst der Standard. Ist ja miesere Propaganda als zu Sowjetzeiten...
Zitat: "Eine Insellösung Schweiz hätte zunächst zur Folge, dass die Produktionskosten für nur in der Schweiz verkaufbare Set-Top-Boxen viel zu hoch wären und sich damit für die Konsumentinnen und Konsumenten nachteilig auswirken "
Ach ne, der Standard DVB-C ist in der Schweiz also was anderes als im Ausland?? Aber: Wenn die Cablecom gar keine Receiver austeilen würde würde es gar nichts kosten. Zudem haben neue Fernseher immer öfter schon einen eingebauten DVB-C-Receiver. Und ich entscheide lieber selber was 'nachteilig' für mich wäre, brauche da keinen bundesrätlichen Vormund.
Zitat. "Die Cablecom als Teil der grössten europäischen Kabelnetzbetreiberin setzt z. B. die gleichen Set-Top-Boxen ein wie ihre Muttergesellschaft in ganz Europa. Mit einer voreiligen Regulierung wäre ferner das Risiko verbunden, dass der gewählte Standard rasch durch die technologische Innovation überholt würde und den Konsumentinnen und Konsumenten sowie den Kabelnetzbetreibern die entsprechenden Entwicklungen verschlossen blieben."
Also, der derzeitige technologische Stand ist DVB-C, bei HDTV DVB-C2. So schnell kommt da nichts mehr neues. Obiges Argument hat einen Pseudo-Beigeschmack.
Nur ein paar Beispiele....
smid12'144 Beiträge
Wenn ich so durch das Forum scrolle, sind die Kunden offenbar mit der Zwangsbox nicht wirklich happy. Ich hoffe, dass auch die Manager in Amsterdam diese Reaktionen lesen.
Es ist legitim, dass CC Gewinn machen will. Aber wenn man die Kunden ignoriert wechseln sie zu Bluewin oder Sat.
Es ist legitim, dass CC Gewinn machen will. Aber wenn man die Kunden ignoriert wechseln sie zu Bluewin oder Sat.
Wrzlbrnft2'742 Beiträge
In den Niederlanden gibt's ja noch viel restriktivere Zwangsboxen. Dort muss die Box gar erst via Internet nach Hause telefonieren, um aktiviert werden zu können. Halte ich für datenschutzrechtlich sehr bedenklich...
Snowman410'415 Beiträge
Wenn ich so durch das Forum scrolle, sind die Kunden offenbar mit der Zwangsbox nicht wirklich happy. Ich hoffe, dass auch die Manager in Amsterdam diese Reaktionen lesen.Das scheint aber vielen nicht möglich zu sein. Ob Bluewin, wo es ja auch nur die eine Box gibt, die Lösung ist, ich weiss nicht.
Es ist legitim, dass CC Gewinn machen will. Aber wenn man die Kunden ignoriert wechseln sie zu Bluewin oder Sat.
Hatte mir auch überlegt, ev. zu Bluewin zu wechslen, aber scheinbar sind dort die Boxenprobleme auch nicht kleiner.
Noel3'777 Beiträge
Wenn ich so durch das Forum scrolle, sind die Kunden offenbar mit der Zwangsbox nicht wirklich happy. Ich hoffe, dass auch die Manager in Amsterdam diese Reaktionen lesen.Das kannst du aber laut sagen !!!
Es ist legitim, dass CC Gewinn machen will. Aber wenn man die Kunden ignoriert wechseln sie zu Bluewin oder Sat.
hier ein Auszug aus der Kassensturz Homepage!
Ausserdem hat die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) letzte Woche eine Online-Petition lanciert. Sie verlangt die freie Wahl beim Empfang von Digital-TV. In den ersten Tagen haben laut SKS bereits 6000 Leute unterschrieben.Dass in so kurzer Zeit bereits 6000 Leute unterzeichnet haben finde ich gewaltig /emoticons/default_eek.png !
Im Kassensturz Forum ist der Thread zum Beitrag drauf und dran der grösste Thread aller Zeiten zu werden. Es werden immer mehr Beiträge von Minute zu Minute! Das Echo ist gewaltig!
mfg
smid12'144 Beiträge
Wie gesagt.
Mir gehts weniger um die Box. Meine Zwangsbox (CC Recorder) läuft sauber und ich bin damit happy (fast happy).
Ich mach meinen Wechsel wohl vom Channel 4 abhängig.
Mir gehts weniger um die Box. Meine Zwangsbox (CC Recorder) läuft sauber und ich bin damit happy (fast happy).
Ich mach meinen Wechsel wohl vom Channel 4 abhängig.
Wrzlbrnft2'742 Beiträge
Du könntest nach wie vor auch einfach auf Sat wechseln. /emoticons/default_wink.png
Noel3'777 Beiträge
könnte ein Moderator oder gar der Admin, auf der Startseite einen Link zur Onlinpetition setzen! Ich finde das ist eine Gute Sache und man sollte es unterstützen. Danke!
mfg
mfg
salathep52 Beiträge
Ich versteh den Wirbel eh nicht, die könnten ja einfach ihre Smartcards vermieten bzw. verkaufen und schon müssten fast alle glücklich sein.
anykey5'528 Beiträge
Sie könnten, sträuben sich aber dagegen...
Noel3'777 Beiträge
So die Übergabe der Unterschriften erfolgt am 16.Mai in Bern. Wer will kann ja vorbei gehen die SKS hat eine Einladung online gestellt:
http://www.konsumentenschutz.ch/downloads/08_05_einladung_mediengespraech_grundverschluesselung_at.pdf
mfg
http://www.konsumentenschutz.ch/downloads/08_05_einladung_mediengespraech_grundverschluesselung_at.pdf
mfg
Wrzlbrnft2'742 Beiträge
Kann zu diesem Zeitpunkt dort vorbeischauen und hab mich dementsprechend mal angemeldet. Kommt noch jemand von euch dorthin?
anykey5'528 Beiträge
Leider nicht, mach ein paar Fotos, bitte /emoticons/default_wink.png
Noel3'777 Beiträge
Kann zu diesem Zeitpunkt dort vorbeischauen und hab mich dementsprechend mal angemeldet. Kommt noch jemand von euch dorthin?Ich wohne leider in der anderen Ecke der Schweiz /emoticons/default_smile.png.
mfg
Wrzlbrnft2'742 Beiträge
Naja, ums Eck liegt Bern hier auch nicht wirklich, aber ich werde mein Möglichstes am Freitag tun. /emoticons/default_wink.png
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