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Billag-Gschtürm

1'424 Antworten238'609 AufrufeGestartet von tosci ·

PlasmaP784 Beiträge
#1161
@Wrzlbrnft Hanebüchen? Hanebüchen ist in der Tat der goldene Fallschirm für die Mitarbeiter.

Alle SRG-Angestellten, die mehr als ein Jahr für das Unternehmen gearbeitet haben, erhalten gemäss dem Sozialplan eine Abgangsentschädigung. Wer länger als 16 Jahre bei der SRG angestellt war, erhält zwölf Monatslöhne. Durchschnittlich sind SRG-Mitarbeiter 13 Jahre lang in ihrem Job, womit ihnen 9 Monatslöhne zustehen würde. Hinzu kommen Frühpensionierungen ab 58 Jahren.

Rechne mal nach: 10 Monate Liquidation bei vollem Lohn. Dazu noch durchschnittlich 9 Monatslöhne. Also mehr als 1½ Jahre voll bezahlte Zeit um einen neuen Job zu suchen. Und Du jammerst ernsthaft "schon kurz genug dafür, dass sich eine ganze Heerschar an Mitarbeitenden neue Jobs suchen müssen"?

Diese Haltung zeigt deutlich, wie unterschiedlich die Denkweisen in Staatsbetrieben und der Privatwirtschaft sind.

Maxime948 Beiträge
#1162
Die süffisante und primitive Art wie gewisse Leute hier über das "Ja Lager" Berichten lässt mich aber schon am Niveau zweifeln.
 Kurz und knackig zusammengefasst, BloodMagic. Super!

Aus dem geplanten Nein wird definitiv ein herzhaftes Ja!

stadicello145 Beiträge
#1163
Konkurse sind praktisch nie innerhalb von 10 Monaten abgewickelt, ausser die Firma hat keine aktiven mehr und die Gläubiger können daher alles abschreiben. Ich wäre gespannt auf den Aufschrei, wenn bei der Liquidation der SRG Firmen aus der Privatwirtschaft zu Verlust kommen würden. Auch Liquidationen gehen bei der Grösse einer Firma wie der SRG länger als nur ein paar Wochen.

tosci5'731 Beiträge
#1164
Die süffisante und primitive Art wie gewisse Leute hier über das "Ja Lager" Berichten lässt mich aber schon am Niveau zweifeln.
... und mit dieser Aussage bist Du keinen deut besser...

2× hilfreich
Magpie71280 Beiträge
#1165
Das ganze mal aus meiner Sicht zusammengefasst:

Beide Lager haben teilweise recht!

Aber leider wird überall (auch hier) von beiden Lagern viel zu viel um das Ganze herumgeredet und gestritten.

Schlussendlich geht es bei der Abstimmung weder um die Inhalte oder Ausgewogenheit von Sendungen von SRG, etc.

Es geht darum, ob wir bereit sind SOLIDARISCH Geld für die SRG zu bezahlen.

Es geht also in erster Linie um das Solidaritätsprinzip in unserer Gesellschaft. Für mich stellt sich viel mehr die Frage, wo das in Zukunft hinführt. Werden andere Solidaritäten auch aufgeweicht oder abgeschafft werden? Wo fängt dies an und wo endet es? Schulen, Strassen, ÖV, Arbeitslosengeld, IV, EL, AHV, etc.

Und wer hätte Vorteile davon? Wer Nachteile?

Wollen alle nur noch für sich schauen? Oder wollen wir eine solidarische Gemeinschaft sein?

Kurzfristiges denken oder langfristiges planen?

Ich bin mit manchen Dingen zufrieden bei der SRG, aber auch mit manchen nicht. Muss ich auch nicht.

Aber ich bin überzeugt, dass wir weiterhin solidarisch für die SRG zahlen sollten oder sogar müssen. Welcher Betrag das sein soll ist ein anderes Thema, wenn auch eng verknüpft.

Ich werde deshalb Nein zu 'Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren (Abschaffung der Billag-Gebühren)' sagen!


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7× hilfreich
magicfriend3'697 Beiträge
#1166
Diese Initiative macht mir deutlich, dass ich mich um meine Kids sorgen muss in der Zukunft. Unsere Gesellschaft ist deutlich weniger Konsensfähig als noch vor einigen Jahren. Ich kann beide Seiten verstehen und versuche auch die Vor- und Nachteile gegeneinander abzuwägen. Die Kultur, wie dabei diskutiert wird, nimmt für mich ganz groteske Züge an und ist für unsere direkte Demokratie keine gute Grundlage. Ich bin froh, wenn diese Kacke im März vorüber ist und wieder etwas mehr Ruhe einkehrt.

3× hilfreich
BloodMagic1'089 Beiträge
bearbeitet #1167
Es geht also in erster Linie um das Solidaritätsprinzip in unserer Gesellschaft. Für mich stellt sich viel mehr die Frage, wo das in Zukunft hinführt. Werden andere Solidaritäten auch aufgeweicht oder abgeschafft werden? Wo fängt dies an und wo endet es? Schulen, Strassen, ÖV, Arbeitslosengeld, IV, EL, AHV, etc.
Wie du richtig sagst geht es bei der Solidarität um Versicherungen, Infrastruktur, Bildung und Leute die im Leben eben Pech hatten und Arbeitslos oder Krank wurden. Niemand stellt das in Frage. In Frage gestellt wird ob es solidarisch ist Leute zu zwingen anderen ihre Formel 1 Übertragungen, Glanz und Gloria mit Trash Promis oder ihren Serien und Filmkonsum zu finanzieren und da gibt es für mich absolut kein Argument das dafür spricht.

1× hilfreich
PlasmaP784 Beiträge
#1168
Es geht darum, ob wir bereit sind SOLIDARISCH Geld für die SRG zu bezahlen.

Idealerweise sollten auf dem Abstimmungszettel folgende Varianten stehen:

"Wollen Sie ab 2019 für die SRG und Private solidarisch CHF 0 Franken Empfangsgebühren bezahlen?"

"Wollen Sie ab 2019 für die SRG und Private solidarisch CHF 200 Franken Empfangsgebühren bezahlen?"

"Wollen Sie ab 2019 für die SRG und Private solidarisch CHF 365 Franken Empfangsgebühren bezahlen?"

Damit könnte der tatsächliche Volkswille am besten abgebildet werden.

Leider hat unser Parlament (mit von uns gewählten Politikern) dies bewusst verhindert. Jetzt stehen wir vor der Entscheidung:

"NEIN" - Es soll sich nichts verändern, allen voran die SRG macht alles gut.

"JA" - Es muss sich zwingend etwas verändern. Bei der Gebühren-Höhe, bei der Definition von Service Public, bei der Finanzierungsart, bei der Anzahl Sender, bei der Werbung, beim Online-Auftritt und und und.

Leider behaupten beide Seiten widersprüchlich, was beim jeweiligen Resultat tatsächlich passieren wird.

Ich bin überzeugt, dass nur ein "JA" dazu führt, dass ich sich tatsächlich etwas verändert.

3× hilfreich
roku732'920 Beiträge
#1169
Ich bin überzeugt, dass nur ein "JA" dazu führt, dass ich sich tatsächlich etwas verändert.
Was mich auch stört ist, dass manche immer sagen, ich schaue dann halt auf ORF oder ARD, ZDF, oder den dt. Dritten. Hey, auch diese sind gebühren-finanziert, und nur durch unsere Gesetze überhaupt noch empfangbar. Sobald diese nur noch verschlüsselt senden (bei uns könnte es bald mal mit ORF so ergehen) ist auch bei uns Lichterlöschen mit diesen Sendern. Dann müssen wiir uns 3+, 4+, RTL und Co. antun, wollt ihr das?

4× hilfreich
Magpie71280 Beiträge
#1170
Wie du richtig sagst geht es bei der Solidarität um Versicherungen, Infrastruktur, Bildung und Leute die im Leben eben Pech hatten und Arbeitslos oder Krank wurden. Niemand stellt das in Frage. In Frage gestellt wird ob es solidarisch ist Leute zu zwingen anderen ihre Formel 1 Übertragungen, Glanz und Gloria mit Trash Promis oder ihren Serien und Filmkonsum zu finanzieren und da gibt es für mich absolut kein Argument das dafür spricht.

Da stimme ich Dir schon zu. Wobei wir dann ja wieder bei den Inhalten sind... und die Inhalte sind aus meiner Sicht ein sep. Thema.

Ich denke die SRG mit allen Sprachregionen gehört zur kulturellen Infrastruktur eines Staates wie der Schweiz dazu. Und ich zahle gerne einen Beitrag dazu, die Höhe des Beitrags ist wiederum ein sep. Thema.

Und zur Solidarität bei dieser Infrastruktur SRG gehört auch dazu, dass es Inhalte gibt, die vielfältige Zielgruppen unterschiedlich interessieren. Begrüssenswert wäre es, dass es bei einem Erhalt der Billag einen engeren Rahmen für die SRG gäbe (jetzt schweife ich aber auch ab [emoji38]).

Und zudem traue ich eben gewissen Poliikern nicht, ob dieser Sozialabbau der Infrastruktur dann nicht für weiteren versuchten Sozialabbau genutzt wird.


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Magpie71280 Beiträge
#1171
 
Idealerweise sollten auf dem Abstimmungszettel folgende Varianten stehen:
"Wollen Sie ab 2019 für die SRG und Private solidarisch CHF 0 Franken Empfangsgebühren bezahlen?"
"Wollen Sie ab 2019 für die SRG und Private solidarisch CHF 200 Franken Empfangsgebühren bezahlen?"
"Wollen Sie ab 2019 für die SRG und Private solidarisch CHF 365 Franken Empfangsgebühren bezahlen?"
 
Damit könnte der tatsächliche Volkswille am besten abgebildet werden.
 
Leider hat unser Parlament (mit von uns gewählten Politikern) dies bewusst verhindert. Jetzt stehen wir vor der Entscheidung:
"NEIN" - Es soll sich nichts verändern, allen voran die SRG macht alles gut.
"JA" - Es muss sich zwingend etwas verändern. Bei der Gebühren-Höhe, bei der Definition von Service Public, bei der Finanzierungsart, bei der Anzahl Sender, bei der Werbung, beim Online-Auftritt und und und.
 
Leider behaupten beide Seiten widersprüchlich, was beim jeweiligen Resultat tatsächlich passieren wird.
 
Ich bin überzeugt, dass nur ein "JA" dazu führt, dass ich sich tatsächlich etwas verändert.
 
 
 
Ja genau! Das wäre das Richtige gewesen!

Man stellt uns (wie bei vielen anderen Abstimmungen auch) vor die Wahl „Nix“ oder „Alles“... Leider...


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stadicello145 Beiträge
#1172
Es geht sehr wohl auch bei den Billag Gebühren um Solidarität. z.B. mit Randregionen die ohne diese Gebühren kein Angebot hätten weil kein privater Anbieter da etwas anbieten würde. Oder um Leute mit kleinen Einkommen die sich kein PayTV leisten können, auch dann nicht wenn Sie die 365 Franken Billag Gebühr sparen würden. Und mit Angebot meine ich hier nicht das was 3+ und Co verbreiten, da wird weder im Bereich News, Kultur oder Unterhaltung, etc viel geboten. Das sind eigentlich nur Abspielstationen für amerikanische Serien und Filme in Dauerschleife. 

Genau so gut könnte der Reiche auch bei den Versicherungen mit dem Argument kommen, was soll ich in die Sozialversicherung bezahlen, ich verzichte auf die Rente da ich mir meinen Lebensabend selber finanzieren kann. Oder bei der Infrastruktur: Wieso soll der welcher nie den Öv nutzt via Steuern daran bezahlen oder wieso zahlt der GA Benutzer der täglich den Öv benutzt so wenig im Vergleich zum Gelegenheitsnutzer?  Oder sollte der Raucher mehr in die Krankenversicherung bezahlen, weil er mit dem Rauchen seine Gesundheit gefährdet und daher wohl auch höhere Kosten verursachen wird? Wieso soll jemand ohne Kinder mit den Steuern die Bildungskosten jener finanzieren die Kinder haben. Braucht es überhaupt öffentliche Schulen? Das könnten private genau so gut und da würde dann jeder selber das Angebot auswählen das er braucht und dafür bezahlen. Oder derjenige der viel streamt oder grosse Datenmengen herunterlädt. Auch hier müsste man dann eigentlich Abos einführen, welche die Datenmenge die bezogen wird beim Preis berücksichtigen. Sonst zahlt der Wenignutzer indirekt an die Kosten des Vielnutzers.

Ich habe hier extra provokante Beispiele genannt. Da kommt mir auch der Politiker der SVP in den Sinn, der diese Woche durch die Presse ging, weil er sich so aufregte, dass für die paar rätoromanischen Zuschauer überhaupt Sendungen produziert werden. Die könnten ja schliesslich alle auch Deutsch oder Italienisch.  Wieso erwähne ich dies? Wenn man bedenkt, dass der Kanton Bern als grösster Nehmerkanton massiv von der Solidarität der Geberkantone profitiert spricht diese Aussage Bände.

Man sieht also, Solidarität gehört zum Funktionieren unserer Gesellschaft dazu. Und jeder einzelne hat je in seiner jeweiligen Lebenssituation bei unterschiedlichen Dingen Interesse daran dass diese spielt und profitiert mal mehr davon und mal weniger. Wenn man einem Ende mit der Entsolidarisierung beginnt wird in Zukunft einmal nicht mehr vieldavon übrig bleiben. Dann haben wir am Ende eine Gesellschaft bei der jeder nur noch für sich schaut und wer da zwischen Stuhl und Bank fällt hat dann halt Pech gehabt.

6× hilfreich
Gelöschtes Mitglied 21
#1173
Kann Ich voll zustimmen. Heutzutage ist halt bei den meisten das ICH am wichtigsten. Die anderen sind mir egal. Wird halt leider von vielen Eltern schon so von klein auf vermittelt.

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olifaessler4'260 Beiträge
#1174
Es geht sehr wohl auch bei den Billag Gebühren um Solidarität. z.B. mit Randregionen die ohne diese Gebühren kein Angebot hätten weil kein privater Anbieter da etwas anbieten würde. Oder um Leute mit kleinen Einkommen die sich kein PayTV leisten können, auch dann nicht wenn Sie die 365 Franken Billag Gebühr sparen würden. Und mit Angebot meine ich hier nicht das was 3+ und Co verbreiten, da wird weder im Bereich News, Kultur oder Unterhaltung, etc viel geboten. Das sind eigentlich nur Abspielstationen für amerikanische Serien und Filme in Dauerschleife. 

Genau so gut könnte der Reiche auch bei den Versicherungen mit dem Argument kommen, was soll ich in die Sozialversicherung bezahlen, ich verzichte auf die Rente da ich mir meinen Lebensabend selber finanzieren kann. Oder bei der Infrastruktur: Wieso soll der welcher nie den Öv nutzt via Steuern daran bezahlen oder wieso zahlt der GA Benutzer der täglich den Öv benutzt so wenig im Vergleich zum Gelegenheitsnutzer?  Oder sollte der Raucher mehr in die Krankenversicherung bezahlen, weil er mit dem Rauchen seine Gesundheit gefährdet und daher wohl auch höhere Kosten verursachen wird? Wieso soll jemand ohne Kinder mit den Steuern die Bildungskosten jener finanzieren die Kinder haben. Braucht es überhaupt öffentliche Schulen? Das könnten private genau so gut und da würde dann jeder selber das Angebot auswählen das er braucht und dafür bezahlen. Oder derjenige der viel streamt oder grosse Datenmengen herunterlädt. Auch hier müsste man dann eigentlich Abos einführen, welche die Datenmenge die bezogen wird beim Preis berücksichtigen. Sonst zahlt der Wenignutzer indirekt an die Kosten des Vielnutzers.

Ich habe hier extra provokante Beispiele genannt. Da kommt mir auch der Politiker der SVP in den Sinn, der diese Woche durch die Presse ging, weil er sich so aufregte, dass für die paar rätoromanischen Zuschauer überhaupt Sendungen produziert werden. Die könnten ja schliesslich alle auch Deutsch oder Italienisch.  Wieso erwähne ich dies? Wenn man bedenkt, dass der Kanton Bern als grösster Nehmerkanton massiv von der Solidarität der Geberkantone profitiert spricht diese Aussage Bände.

Man sieht also, Solidarität gehört zum Funktionieren unserer Gesellschaft dazu. Und jeder einzelne hat je in seiner jeweiligen Lebenssituation bei unterschiedlichen Dingen Interesse daran dass diese spielt und profitiert mal mehr davon und mal weniger. Wenn man einem Ende mit der Entsolidarisierung beginnt wird in Zukunft einmal nicht mehr vieldavon übrig bleiben. Dann haben wir am Ende eine Gesellschaft bei der jeder nur noch für sich schaut und wer da zwischen Stuhl und Bank fällt hat dann halt Pech gehabt.


Danke für dieses Votum. Das spiegelt genau meine Einstellung dazu. Es geht hier sehr wohl um Solidarität. Nicht nur mit (sprachlichen) Randgruppen (auch wenn die alle Deutsch oder Italienisch sprechen, geht es um den Erhalt einer Teil unserer Kultur, das Rätoromanisch eben nicht aussterben zu lassen, und auch in den Medien zu bedienen). Es geht auch um anderweitig benachteiligte Mitbürger, z.B. etwa Hör- oder Sehbehinderte. Inhalte für diese Gruppen müssen auch solidarisch finanziert werden, da ein Angebot in der Schweiz für diese Gruppe nie und nimmer wirtschaftlich erstellt werden könnte durch Private (weshalb es auch nicht gemacht wird von den Privaten). SRG hat auch diesen Auftrag dies abzudecken.

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PlasmaP784 Beiträge
bearbeitet #1175
@stadicello, @Slayer_ch, @olifaessler

Ihr seid Euch schon bewusst, dass Ihr mit Euren Solidaritäts-Voten und gleichzeitigem Nein zur NBi bestätigt, dass diese Solidarität ausschliesslich auf erzwungener Basis funktioniert?

Blöd an der aktuellen Abstimmungsauswahl ist - wie erwähnt - dass man nur die Wahl zwischen "Veränderung" und "keine Veränderung" hat. Einen Mittelweg "Veränderung MIT Solidarität" steht leider nicht zur Debatte.

Mein schlechtes Gewissen gegenüber all den aufgezählten Minderheiten ist leider zuwenig gross um meinen Willen zur Veränderung zu übertönen.

Wenn es nach einem "JA" am 4.3. eine weitere Abstimmung über einen "Solidaritätsbeitrag" für die erwähnten Minderheiten gibt, wird dieser nach meiner persönlichen Einschätzung viele Freunde finden. Hängt halt einmal mehr vom Solidaritäts-Betrag ab. Der wird dann aber hoffentlich als Auswahl zur Abstimmung kommen.

Gelöschtes Mitglied 21
#1176
Schon wenn man sieht welcher Aufwand betrieben werden muss für die Live Untertitel. Sowas wird es ohne SRF garnicht mehr geben.

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smid12'144 Beiträge
#1177
Offenbar will Bigler eine eigene Arena machen.

https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/bigler-veranstaltet-eigene-arena-zu-no-billag/story/30893449#mostPopularComment

Finde ich überflüssig, meiner Meinung nach war bei SRF sowohl die Arena als auch der Medienclub fair.

PlasmaP784 Beiträge
bearbeitet #1178
Wie das wohl die 6'000 SRG-Angestellten finden, wenn Sie heute auf 20min im Chat mit Doris Leuthard lesen dürfen, dass sie zukünftig - wie jeder andere auch - Empfangsgebühren bezahlen müssen?

Ach ja: Und nebenbei hat D.L. auch noch eine weitere Kostensenkung auf 300 Franken als "denkbar" formuliert. Originalzitat mit doppelter Unwahrscheinlichkeit:

Denkbar ist eine Senkung auf 300 Franken in den nächsten fünf Jahren könnte möglich sein.
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smid12'144 Beiträge
bearbeitet #1179
Was rauchen diese Upler?

https://www.blick.ch/news/politik/doppelauftritt-fuer-mikro-partei-up-in-arena-haben-sie-keine-anderen-gefunden-herr-projer-id7861499.html

Die UP hat ein Komitee gegen die Finanzordnung 2021 gegründet, zusammen mit Vertretern der SVP, Piraten und Jungfreisinnigen. Darf der Bund über 2021 hinaus Steuern erheben? Aus der libertären Sicht der UP kann es nur eine Antwort geben: Die direkte Bundessteuer und die Mehrwertsteuer gehören abgeschafft.

Zitat up

Insbesondere in entwickelten Ländern ist der Staat diejenige Institution, welche die Menschenrechte am srtärksten verletzt. In der Schweiz ist dies hauptsächlich der Eingriff in die Eigentumsrechte (z.B. durch Steuern) und der Verstoss gegen das Verbot von Zwangsarbeit (z.B. durch Militär- oder Zivildienst). Eine Menschenrechtsinstitution, welche diesen Namen verdient, muss deshalb zwingend vom Staat unabhängig sein, damit sie ihre Funktion effektiv wahrnehmen kann

stadicello145 Beiträge
#1180
Hier noch ein Statement von FDP Präsidentin Petra Gössi zum 200 Franken Vorschlag der SVP. Quelle Interview Watson

„Ich persönlich hätte einen sinnvollen Gegenvorschlag begrüsst. Aber einfach eine Halbierung auf 200 Franken zu verlangen, wie das die SVP getan hat, löst das Problem nicht. Der Denkfehler bliebe derselbe: Man stellte der SRG einfach Geld zur Verfügung, ohne klar zu definieren, welche Gegenleistung man dafür will.“

Meine persönliche Meinung ist, das die SVP gar nicht die Absicht hatte, dass imParlament ein Gegenvorschlag eine Chance hatte. Also hat man einen Vorschlag eingebracht, von dem man wusste, dass er keine Chance haben würde. Jetzt kann man für No Billag einstehen und sich damit herausreden dass man ja eigentlich gar nicht dafür sein wollte.







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