Billag-Gschtürm
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BloodMagic1'089 Beiträge
F1 läuft z.B. in D im FreeTv weil es die F1 so wollte. Sky wollte alles selber hat es aber nicht bekommen bei der Rechtevergabe 2017Hast du das Gefühl die Formel 1, MotoGP usw. Rechte kosten nichts? Wieso sollten dafür Billag Gelder genutzt werden? Sollen sich die Privaten doch überbieten, wieso musste die SRG dafür Geld in die Hand nehmen? Wenn sie ins FreeTV muss, dann soll sie in private Free TV wie z.B. in Deutschland mit RTL. In der Schweiz könnte man es ja auch bei 3+, oder den MySports oder Teleclub Free Sendern anbieten. Aber sowas gehört einfach nicht mit Billag Geldern finanziert.
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Das ist nur eines von vielen Beispielen
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stadicello145 Beiträge
Es hindert niemand die privaten Schweizer Sender daran, solche Lizenzen/Rechte zu kaufen, aber offenbar wollen Sie nicht oder Sie können nicht weil zu teuer. Das gleiche gilt für die Unterhaltung. Aber man kann dann - auch ohne SRG - nicht erwarten, dass die Lizenzgeber die Lizenzen für ein Butterbrot abgeben, nur weil die Schweizer Privatsender wegen des kleinen Werbemarktes nicht über genügend Mittel verfügen. Oder anders gesagt, dann muss man in der Schweiz halt in Zukunft au gewisse Inhalte/Formate verzichten.
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Gelöschtes Mitglied 757
Es bezahlt jeder für das was er konsumiert. Fertig. Ist doch ganz einfach. Wenn ich Tatort, Bestatter und Schweizer Filme schauen will hol ich mir halt das Schweizer Filme & Serien Abo. Wenn ich Formel 1 schauen will dann hol ich mir das Formel 1 Abo. Wenn ich Tennis schauen will dann das.Und jetzt zeige mir mal, wo das möglich ist resp. möglich sein wird.
Maxime948 Beiträge
doom2'266 Beiträge
Leute, lasst die No Billag Fraktion doch mal antworten wieso Watsons Faktenchecker daneben liegen bevor ihr auch auf eine andere Diskussion einlässt welche nur tangential was mit der Initiative zu tun hat. Wir stimmen nicht darüber ab wieviel Sport finanziert werden soll...
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Gelöschtes Mitglied 757
"Pawlow'sche Reflexe gibt es auch bei Menschen"Was wohl dem eindimensionalem Aufbau eines Forums geschuldet ist.
(gehäuft in diesem Forum)
c-h-b54 Beiträge
Es bezahlt jeder für das was er konsumiert. Fertig. Ist doch ganz einfach. Wenn ich Tatort, Bestatter und Schweizer Filme schauen will hol ich mir halt das Schweizer Filme & Serien Abo. Wenn ich Formel 1 schauen will dann hol ich mir das Formel 1 Abo. Wenn ich Tennis schauen will dann das. Ich versteh nicht was daran falsch sein soll. Ich bezahle ja auch für mein Netflix und Sky Abo weil mich die Filme und Serien dort interessieren und weil ich Bundesliga und Champions League schauen möchte. Ich wüsste nicht wieso ich Formel 1, Ski und Velorennen finanzieren sollte wenn ich das nicht schaue. Wer Trash TV wie Einer gegen Hundert, Landfrauen Mist (Frauentausch für Bauern) oder Glanz und Gloria schauen will holt sich halt das Trash TV Abo. Ganz normal. Und wer gesehen hat wie sich die Kosten der SRF Produktionen verteilen sind Tagesschau, Arena und co. die günstigsten Sendungen und ich bin sicher das News & Politik Abo würde viele Abonnenten findenUnd wenn ich eben nicht immer und nur Tatort, Tennis, F1 oder Glanz und Gloria schauen will, sondern halt nach Lust und Laune ab und zu Tennis, ausnahmsweise mal Landfrauen und alle paar Wochen einen Tatort? Wenn es sich nicht lohnt, für jede Sparte ein separates Abo haben zu müssen, weil ich eben keins davon regelmässig gucke? Ganz abgesehen davon, dass mir vor dem entsprechenden administrativen und technischen Aufwand graut? Da fühle ich mit dem umfassenden Angebot inklusive Radio, welches ich für Fr. 1.25 (ab 2019 Fr. 1.-) Gebühren pro Tag unverschlüsselt und werbearm von der SRG bekomme, bestens bedient! Und es stört mich auch absolut nicht nicht, wenn mit diesem bescheidenen Betrag auch Inhalte produziert werden, welche mich weniger interessieren...
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PlasmaP784 Beiträge
bearbeitet #1128
Da fühle ich mit dem umfassenden Angebot inklusive Radio, welches ich für Fr. 1.25 (ab 2019 Fr. 1.-) Gebühren pro Tag unverschlüsselt und werbearm von der SRG bekomme, bestens bedient! Und es stört mich auch absolut nicht nicht, wenn mit diesem bescheidenen Betrag auch Inhalte produziert werden, welche mich weniger interessieren...Das werden viele auf den ersten Blick sogar nachvollziehen können.
Leider enthält diese Wohlfühl-Logik einen elementaren Fehler:
Er funktioniert nur unter dem Zwang, dass sehr viele Haushalte aktuell 451 Franken bezahlen, obwohl sie gar kein Angebot von SRG konsumieren oder noch unregelmässiger als Du. Dein "bestens bedient" basiert auf Zwangs-Solidarität.
Sieh es mal umgekehrt:
Wie würdest Du Dich bedient fühlen, wenn Du für mein Netflix-Abo oder mein Hockey-Abo oder mein Fussball-Abo zwangsweise mitbezahlen müsstest, obwohl Du nur "Tennis, ausnahmsweise mal Landfrauen und alle paar Wochen einen Tatort" siehst?
Mich stört es auch nicht, wenn mit diesem bescheidenen PayTV-Abo-Betrag werbearme Inhalte produziert werden, welche mich weniger interessieren. Du würdest Sie ja für mich bezahlen. Fändest Du das nicht auch solidarisch?
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powerzug1'157 Beiträge
Das werden viele auf den ersten Blick sogar nachvollziehen können.Solidarisch ist wenn jeder Bürger Billag bezahlt. Bei der Krankenkasse, kannst auch nicht sagen bezahle ich nicht, da ich es nicht brauche.
Leider enthält diese Wohlfühl-Logik einen elementaren Fehler:
Er funktioniert nur unter dem Zwang, dass sehr viele Haushalte aktuell 451 Franken bezahlen, obwohl sie gar kein Angebot von SRG konsumieren oder noch unregelmässiger als Du. Dein "bestens bedient" basiert auf Zwangs-Solidarität.
Sieh es mal umgekehrt:
Wie würdest Du Dich bedient fühlen, wenn Du für mein Netflix-Abo oder mein Hockey-Abo oder mein Fussball-Abo zwangsweise mitbezahlen müsstest, obwohl Du nur "Tennis, ausnahmsweise mal Landfrauen und alle paar Wochen einen Tatort" siehst?
Mich stört es auch nicht, wenn mit diesem bescheidenen PayTV-Abo-Betrag werbearme Inhalte produziert werden, welche mich weniger interessieren. Du würdest Sie ja für mich bezahlen. Fändest Du das nicht auch solidarisch?
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PlasmaP784 Beiträge
Solidarisch ist wenn jeder Bürger Billag bezahlt. Bei der Krankenkasse, kannst auch nicht sagen bezahle ich nicht, da ich es nicht brauche.Solidarisch ist, wenn jeder Bürger Netflix/Hockey/Fussball bezahlt?
Die Krankenkasse ist eine Versicherung, also eine kollektive Risikoübernahme. Schon ein wesentlicher Unterschied zu einer Gebühr oder Steuer für TV und Radio.
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Gelöschtes Mitglied 21
bearbeitet #1131
Wir drehen uns im Kreis. Die ganze "Diskussion" bringt hier doch rein garnichts. PlasmaP wird egal welche Argumente wir bringen Ja stimmen. Und andere Nein. Ende fertig.
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Hagi16 Beiträge
Wir drehen und im Kreis. Die ganze "Diskussion" bringt hier doch rein garnichts. PlasmaP wird egal welche Argumente wir bringen Ja stimmen. Und andere Nein. Ende fertig.Genau!
powerzug1'157 Beiträge
Solidarisch ist, wenn jeder Bürger Netflix/Hockey/Fussball bezahlt?Es geht um die Grundversorgung von Radio und TV, und da kann ich es verstehen das jeder seinen Beitrag daran leisten soll. egal ob du TV schaust oder nicht. Damit ist dann auch gewährleistet das SRF sein Angebot aufrecht erhalten kann. Ich nenne das obligatorische Radio und TV Gebühr. Ich denke in vielen Ländern ist die Gebühr obligatorisch, und wenn man das versteht und anerkennt geht man auch Nein Stimmen.
Die Krankenkasse ist eine Versicherung, also eine kollektive Risikoübernahme. Schon ein wesentlicher Unterschied zu einer Gebühr oder Steuer für TV und Radio.
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Gelöschtes Mitglied 757
Genau, wir werden nie auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Der Ergebnis einer solchen Abstimmung wird auch mit Sicherheit kein repräsentatives Bild der Bevölkerung wiedergeben, dazu ist sie zu radikal. Dass wir über eine solch extreme Wandlung abstimmen müssen hat schlussendlich die Politik zu verantworten.
Mal schauen was nach einer Annahme passieren wird, vielleicht kommt dann die nächste, die unseren Pensionären und Altersheimbewohnern ein PayTV Paket gutschreibt.
Mal schauen was nach einer Annahme passieren wird, vielleicht kommt dann die nächste, die unseren Pensionären und Altersheimbewohnern ein PayTV Paket gutschreibt.
smid12'144 Beiträge
Heute kommt auf SRF der Medienclub
https://www.srf.ch/sendungen/club/medienclub-wie-weiter-nach-der-no-billag-abstimmung-2
Giuseppe Scaglione kennen wir ja schon.
Der Rechtsaussen Politiker Olivier Kessler wird auch dabei sein. Ich bin gespannt wie oft er Zwangsgebühren sagen wird.
https://www.srf.ch/sendungen/club/medienclub-wie-weiter-nach-der-no-billag-abstimmung-2
Giuseppe Scaglione kennen wir ja schon.
Der Rechtsaussen Politiker Olivier Kessler wird auch dabei sein. Ich bin gespannt wie oft er Zwangsgebühren sagen wird.
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Gnu336 Beiträge
bearbeitet #1136
@Gnu Hast Du zum verlinkten Artikel auch eine eigene Meinung?Ich habe eine Meinung dazu. Ich bin gleicher Meinung wie D. Binswanger. Mir geht die "Foifer und Weggli"-Mentalität bzw Versprechen, die sicher nicht erfüllt werden können (bewusstes Lügen) je länger je mehr auf den Geist.
Gemäss D. Binswanger hat H.U. Bigler die «vulgärste, schmutzigste und verlogenste Propaganda-Aktionen der jüngeren Schweizer Geschichte geführt» mit der Kernbehauptung
Da möchte ich einfach nur wiederholen, wie teuer das «Tagesschau»-Abo ohne Empfangsgebühren gemäss stellvertretender SRG-Generaldirektorin Ladina Heimgartner pro Haushalt wird: Exakt 1080 Franken, «gemäss ersten groben und «sehr optimistischen» Berechnungen». Die Berechnungs-Details findet man im Link.
Gemäss Binswanger ist Bigler ein Lügner. Was ist in der Konsequenz dann Heimgartner?
Und wie du Äpfel mit Birnen vergleichst ist schon stark durchschaubar. Siehst du keinen Unterschied zwischen der Behauptung, dass jeder Haushalt in Zukunft 1080.-- Billag bezahlt gegenüber ein Bruchteil der Haushalte zahlt in Zukunft 1080.--?
Gruss
Gnu
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PlasmaP784 Beiträge
Siehst du keinen Unterschied zwischen der Behauptung, dass jeder Haushalt in Zukunft 1080.-- Billag bezahlt gegenüber ein Bruchteil der Haushalte zahlt in Zukunft 1080.--?Leider sehe ich den Unterschied in Deiner Formulierung tatsächlich nicht. Kannst Du ihn bitte erklären?
Gnu336 Beiträge
Kurz eine Frage an dich: Wieviel gibt z.b. 1000 x 100 oder 1000 X 1000? Gibt es bei dir auch das gleiche Resultat?
Gruss
Gnu
Gruss
Gnu
PlasmaP784 Beiträge
Kannst Du es nicht einfach so erklären, dass ich es auch verstehe? Ohne Ratespiele?
Es wäre auch noch hilfreich für's Verständnis, wo ich dabei "stark durchschaubar" Äpfel mit Birnen verglichen haben soll.
Es wäre auch noch hilfreich für's Verständnis, wo ich dabei "stark durchschaubar" Äpfel mit Birnen verglichen haben soll.
PlasmaP784 Beiträge
bearbeitet #1140
Wenn Ihr wissen wollt, wie die amtierende Medienministerin der SRG mit einer neuen Konzession ab 2019 neue zielgruppenspezifische Werbung und die Erhöhung der Gebühren alle 4 Jahre zuschanzt, solltet Ihr die "Vernehmlassung zur Konzession für die SRG SSR" lesen.
Vorallem
+ die neue SRG-Konzession selber
+ den erläuternden Bericht dazu
Die Vernehmlassung dauert bis am 12. April 2018.
Diese Erweiterung des Angebots erfolgt erneut ohne grundlegende (und schon vor dem RTVG versprochene) Diskussion über den Service Public. Der SRG wird damit via Konzession nachträglich legalisiert, was sie mit Admeira (Werbeverbund SRG + Swisscom + Ringier) bereits angekündigt hat. Über die Gebührenhöhe bestimmt ab 2019 alleine der Bundesrat.
In bestem Gesetzesdeutsch lautet der Konzessions-Art. 40 z.B.
Im Begleitschreiben an die interessierten Kreise steht zudem:
Die vorgeschlagene SRG-Konzession beruht noch auf den geltenden Bestimmungen des Bundesgesetzes über Radio und Fernsehen vom 24. März 2006 (RTVG) und insbesondere auf den dort festgehaltenen Grundzügen des Leistungsauftrags für den Service public. Sie würde bei einer Annahme der „No-Billag"-lnitiative hinfällig, es wäre diesfalls Sache des Bundesrats, über das weitere Vorgehen zu befinden.
Vorallem
+ die neue SRG-Konzession selber
+ den erläuternden Bericht dazu
Die Vernehmlassung dauert bis am 12. April 2018.
Diese Erweiterung des Angebots erfolgt erneut ohne grundlegende (und schon vor dem RTVG versprochene) Diskussion über den Service Public. Der SRG wird damit via Konzession nachträglich legalisiert, was sie mit Admeira (Werbeverbund SRG + Swisscom + Ringier) bereits angekündigt hat. Über die Gebührenhöhe bestimmt ab 2019 alleine der Bundesrat.
In bestem Gesetzesdeutsch lautet der Konzessions-Art. 40 z.B.
Neue finanzielle Bedürfnisse der SRG
Die SRG kann höchstens alle vier Jahre neue finanzielle Bedürfnisse geltend machen und den Bundesrat um eine Anpassung ihres Anteils an den Abgaben ersuchen. Ausserordentliche Umstände bleiben vorbehalten.
Im Begleitschreiben an die interessierten Kreise steht zudem:
Die vorgeschlagene SRG-Konzession beruht noch auf den geltenden Bestimmungen des Bundesgesetzes über Radio und Fernsehen vom 24. März 2006 (RTVG) und insbesondere auf den dort festgehaltenen Grundzügen des Leistungsauftrags für den Service public. Sie würde bei einer Annahme der „No-Billag"-lnitiative hinfällig, es wäre diesfalls Sache des Bundesrats, über das weitere Vorgehen zu befinden.
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