Billag-Gschtürm
1'424 Antworten238'609 AufrufeGestartet von tosci ·
swisscomianer291 Beiträge
Die ganze "Diskussion" bringt hier doch rein garnichts. PlasmaP wird egal welche Argumente wir bringen Ja stimmen. Und andere Nein. Ende fertig.Sehe ich ganz anders.
Ich war zu Beginn der Diskusion eher für ein Ja, mittlerweile eher für ein Nein.
Doch endgültig entschieden habe ich mich immer noch nicht.
Kann mir gut vorstellen, dass es auch noch anderen so geht.
Was mich zur Zeit am Meisten stört ist die Doppelmooral der Libertären.
Einerseits wollen sie die Personenfreizügigkeit abschaffen, andererseits wollen sie aber die Konzernfreizügigkeit fördern.
Herr Müller aus Deutschland soll ja nicht mehr bei uns arbeiten dürfen, aber den grossen ausländischen Konzernen (Hier Pro7, Sat1, Netflix, Sky, etc.) sollen mit allen Mitteln neue Marktanteile zugespielt werden, auch auf Kosten unseres schönen Landes. Werbegelder werden ins Ausland wandern, Jobs in der Schweiz verloren gehen. Ich bin überzeugt, die Lücke, welche eine SRG hinterliesse, würde bestimmt nicht durch 3+ und Schweiz 5 geschlossen.
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merinos240 Beiträge
Für Leute, die gerne lesen, habe ich das gefunden:
http://www.nobillag-nein.ch/wp-content/uploads/2017/12/Argumentarium-lang.pdf
Entschuldigen Sie mich für die eventuelle Dublone.
http://www.nobillag-nein.ch/wp-content/uploads/2017/12/Argumentarium-lang.pdf
Entschuldigen Sie mich für die eventuelle Dublone.
smid12'144 Beiträge
c-h-b54 Beiträge
Sieh es mal umgekehrt:Hat dein Netflix-Abo oder Hockey-Abo oder Fussball-Abo was mit Service Public zu tun? Oder mit unabhängiger Berichterstattung? Oder mit Sendungen in allen Landessprachen? Wenn ja, dann würde ich einen solidarischen Beitrag in Betracht ziehen...
Wie würdest Du Dich bedient fühlen, wenn Du für mein Netflix-Abo oder mein Hockey-Abo oder mein Fussball-Abo zwangsweise mitbezahlen müsstest, obwohl Du nur "Tennis, ausnahmsweise mal Landfrauen und alle paar Wochen einen Tatort" siehst?
Mich stört es auch nicht, wenn mit diesem bescheidenen PayTV-Abo-Betrag werbearme Inhalte produziert werden, welche mich weniger interessieren. Du würdest Sie ja für mich bezahlen. Fändest Du das nicht auch solidarisch?
Maxime948 Beiträge
Regelmässiger Konsum dieses Threats lässt mein Nein! bröckeln.
Gnu336 Beiträge
Regelmässiger Konsum dieses Threats lässt mein Nein! bröckeln.Dann lies hier nicht mehr. ? Ich würde gerne deine Beweggründe wissen.
Gruss
Gnu
sandler125 Beiträge
Regelmässiger Konsum dieses Threats lässt mein Nein! bröckeln.NoBillag kann schon als Threat aufgefasst werden, das stimmt. [emoji12]
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4× hilfreich
Gelöschtes Mitglied 21
Dann lies hier nicht mehr. ? Ich würde gerne deine Beweggründe wissen.Da wird keine Antwort kommen.
Gruss
Gnu
Error33332 Beiträge
Hat dein Netflix-Abo oder Hockey-Abo oder Fussball-Abo was mit Service Public zu tun? Oder mit unabhängiger Berichterstattung? Oder mit Sendungen in allen Landessprachen? Wenn ja, dann würde ich einen solidarischen Beitrag in Betracht ziehen...
Argumentum e contrario: Was haben Filme, Serien (non-CH), Hockey oder Fussball bei der SRG mit Service public zu tun? Warum sollte man hier die Programme solidarisch finanzieren?
2× hilfreich
Gelöschtes Mitglied 21
Hast du mal die Konzession gelesen? Scheinbar nicht.
https://www.bakom.admin.ch/dam/bakom/de/dokumente/bakom/das_bakom/rechtliche_grundlagen/Vernehmlassungen/srg-konzession/srg-konzession.pdf.download.pdf/Konzession_DE.pdf
https://www.bakom.admin.ch/dam/bakom/de/dokumente/bakom/das_bakom/rechtliche_grundlagen/Vernehmlassungen/srg-konzession/srg-konzession.pdf.download.pdf/Konzession_DE.pdf
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Dr Heinz335 Beiträge
Argumentum e contrario: Was haben Filme, Serien (non-CH), Hockey oder Fussball bei der SRG mit Service public zu tun? Warum sollte man hier die Programme solidarisch finanzieren?Genau? Was haben Velowege, Rotlichter, Kreisel-Verzierungen mit Service Public zu tun?
doom2'266 Beiträge
Hast du mal die Konzession gelesen? Scheinbar nicht.Gut, die kannst du eh einstampfen wenn die Wutbürgerinitiative durchkommt. Genauso wie bei der Grundversorgungskonzession wo nur Swisscom in Frage kommt kommt für diese Art TV & Radio Konzession nur die SRG in Frage. Und wenn man dort die Finanzierung streicht, können diese Anforderungen auch nicht erfüllt werden.
https://www.bakom.admin.ch/dam/bakom/de/dokumente/bakom/das_bakom/rechtliche_grundlagen/Vernehmlassungen/srg-konzession/srg-konzession.pdf.download.pdf/Konzession_DE.pdf
zoki_r.s529 Beiträge
die WutbürgerinitiativeWenn man dieses Wort schreibt...
Soll das intelligent sein?
Ein Zeichen von Toleranz welche man von der Gegenseite für sich ebenfalls beansprucht?
Soll das irgendwie ironisch wirken?
Sagt dieses Wort irgendwas aus oder hat man es schon mal irgendwo gelesen und denkt damit ein Argument zu haben wenn man es oft wiederholt?
Jedenfalls hat es die gleiche Stilrichtung wie das wunderbare Wort „Fake-News“...
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doom2'266 Beiträge
If the shoe fits...
Billag wird Ende Jahr beerdigt, so oder so also macht No Billag Initiative keinen Sinn als Titel. Oder?
Und mehr als „ich will nicht für die anderen bezahlen“, und „dem linken SRF Pack eins auswischen“ gibts nicht von der Pro Seite. Sonst kommen nur Nebelpetarden und nicht funktionierende Schnellschüsse . Aber gerne lasse ich mich eines besseren belehren indem du oder deine Mitstreiter den Faktencheck der der Bigler Zahlen widerlegen. Das wäre mal ein Start.
Oder Charakter zu haben, hinzustehen und sagen „ich bin nicht bereit einen müden Rappen zu zahlen und die Konsequenzen interessieren mich einen Scheiss“. Diese Meinung darf man haben - aber mit Zahlen und Szenarien um sich zu werfen die weder Hände noch Füsse haben und jeder mit ein paar Minuten als nicht durchdacht erkennen muss, nur um sich vorzugaukeln dass man schon das Richtige tut, das ist nur heuchlerisch.
Die Welt wird bei einem Ja nicht untergehen, da begehen die Gegner genau dieselbe Sünde, aber es ist sowas von illusorisch dass das (imho durchaus überdimensionierte) SRG Angebot auch nur annähernd so bestehen bleibt wie heute, es lohnt sich echt nicht darüber zu debattieren.
Und ich werd meine Zeit jetzt auch für intelligenteres einsetzen und bin hier raus.
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Billag wird Ende Jahr beerdigt, so oder so also macht No Billag Initiative keinen Sinn als Titel. Oder?
Und mehr als „ich will nicht für die anderen bezahlen“, und „dem linken SRF Pack eins auswischen“ gibts nicht von der Pro Seite. Sonst kommen nur Nebelpetarden und nicht funktionierende Schnellschüsse . Aber gerne lasse ich mich eines besseren belehren indem du oder deine Mitstreiter den Faktencheck der der Bigler Zahlen widerlegen. Das wäre mal ein Start.
Oder Charakter zu haben, hinzustehen und sagen „ich bin nicht bereit einen müden Rappen zu zahlen und die Konsequenzen interessieren mich einen Scheiss“. Diese Meinung darf man haben - aber mit Zahlen und Szenarien um sich zu werfen die weder Hände noch Füsse haben und jeder mit ein paar Minuten als nicht durchdacht erkennen muss, nur um sich vorzugaukeln dass man schon das Richtige tut, das ist nur heuchlerisch.
Die Welt wird bei einem Ja nicht untergehen, da begehen die Gegner genau dieselbe Sünde, aber es ist sowas von illusorisch dass das (imho durchaus überdimensionierte) SRG Angebot auch nur annähernd so bestehen bleibt wie heute, es lohnt sich echt nicht darüber zu debattieren.
Und ich werd meine Zeit jetzt auch für intelligenteres einsetzen und bin hier raus.
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smid12'144 Beiträge
Wutbürger?
Man öffne 20min.ch oder blick.ch und klicke auf einen Artikel zum Thema und lese die Kommentare.
Und nein Schwab, Schwald und Silberschmidt zähle ich nicht dazu.
Das sind einfach nur libertäre Extermisten 🙂
Man öffne 20min.ch oder blick.ch und klicke auf einen Artikel zum Thema und lese die Kommentare.
Und nein Schwab, Schwald und Silberschmidt zähle ich nicht dazu.
Das sind einfach nur libertäre Extermisten 🙂
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BloodMagic1'089 Beiträge
bearbeitet #1156
Wutbürger?Oder man geht auf Twitter und liest die Kommentare der Nein zu No Billag Supporter. Oder von wem kam das Dumm wie Brot? Andere Leute beleidigen nur weil sie eine andere Einstellung haben ist ganz tiefes Niveau auf das ich mich nie runter lasse. Genauso wie ich nicht alle die für Ja bzw Nein Stimmer als Dumm oder Wutbürger bezeichne werde ich auch nicht alle in den Topf Schmarotzer werfen die erwarten, dass ihnen ihr Tatort, Bestatter und sonstiges im SRF finanzieren. Wer sich halt nicht dafür interessiert hat es dennoch zu finanzieren und soll seine Serien und Filme gefälligst selber finanzieren. Die Gründe sind verschieden und es sind weder alle Dumm die Ja stimmen noch alle Dumm die Nein stimmen. Das einzige was es gibt ist einen klaren Unterschied zwischen Jungen und Alten - die alten stimmen eher Nein und die Jungen eher Ja und da ich mich zu den Jungen zähle und TV im Allgemeinen für mich absolut keine Bedeutung mehr hat ist das Ja für mich klar!
Man öffne 20min.ch oder blick.ch und klicke auf einen Artikel zum Thema und lese die Kommentare.
Und nein Schwab, Schwald und Silberschmidt zähle ich nicht dazu.
Das sind einfach nur libertäre Extermisten 🙂
Die süffisante und primitive Art wie gewisse Leute hier über das "Ja Lager" Berichten lässt mich aber schon am Niveau zweifeln.
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PlasmaP784 Beiträge
Es gibt noch eine weitere Art mit den Gegnern umzugehen.
Ein Beispiel von Bundesrätin Doris Leuthard gestern Abend beim "BLICK on tour" 😉 Podiumsgespräch im Hotel Schweizerhof in Luzern:
Sie antwortet auf den Vorwurf aus dem Publikum:
«Bundesbern führt bei No Billag eine Angstkampagne und übertreibt völlig, weil vom Untergang der Demokratie gesprochen wird»
mit
«Politik ist eine ernste Sache. Was man in der Verfassung schreibt, das zählt. Das ist die Richtlinie für die Regierung.»
(Ob sie schon unmittelbar nach dieser Aussage merkte, was sie für einen - Blicktitel «Bockmist» - sie argumentierte)?
Immer noch keinen Plan B hat angeblich SRG-Generaldirektor Gilles Marchand. Er sprach aber von einem Plan L wie Liquidation. Bei einem Ja am 4. März ginge alles sehr, sehr schnell zu Ende.
Eine Liquidation die 10 Monate dauert und dabei garantiert 100% finanziert ist, wäre in der Privatwirtschaft undenkbar.
Quelle: https://www.blick.ch/news/politik/abstimmungen/diskussion-um-no-billag-bei-blick-on-tour-leuthard-kaempferisch-wie-nie-was-fuer-ein-bockmist-id7859320.html
P.S. Wie nahe sich Blick und BR D.L. stehen, sieht man auch an der ausgewogenen Auswahl der 5 Stimmen mit Bild zur Initiative. Ganz im Gegensatz zu den Artikel-Kommentaren.
Ein Beispiel von Bundesrätin Doris Leuthard gestern Abend beim "BLICK on tour" 😉 Podiumsgespräch im Hotel Schweizerhof in Luzern:
Sie antwortet auf den Vorwurf aus dem Publikum:
«Bundesbern führt bei No Billag eine Angstkampagne und übertreibt völlig, weil vom Untergang der Demokratie gesprochen wird»
mit
«Politik ist eine ernste Sache. Was man in der Verfassung schreibt, das zählt. Das ist die Richtlinie für die Regierung.»
(Ob sie schon unmittelbar nach dieser Aussage merkte, was sie für einen - Blicktitel «Bockmist» - sie argumentierte)?
Immer noch keinen Plan B hat angeblich SRG-Generaldirektor Gilles Marchand. Er sprach aber von einem Plan L wie Liquidation. Bei einem Ja am 4. März ginge alles sehr, sehr schnell zu Ende.
Eine Liquidation die 10 Monate dauert und dabei garantiert 100% finanziert ist, wäre in der Privatwirtschaft undenkbar.
Quelle: https://www.blick.ch/news/politik/abstimmungen/diskussion-um-no-billag-bei-blick-on-tour-leuthard-kaempferisch-wie-nie-was-fuer-ein-bockmist-id7859320.html
P.S. Wie nahe sich Blick und BR D.L. stehen, sieht man auch an der ausgewogenen Auswahl der 5 Stimmen mit Bild zur Initiative. Ganz im Gegensatz zu den Artikel-Kommentaren.
Wrzlbrnft2'742 Beiträge
Eine Liquidation die 10 Monate dauert und dabei garantiert 100% finanziert ist, wäre in der Privatwirtschaft undenkbar.Die SRG ist aber kein Privatunternehmen, sondern ein Unternehmen mit öffentlichem Auftrag und entsprechenden Verträgen. Deswegen ist der Vergleich auch hanebüchen. 10 Monate sind schon kurz genug dafür, dass sich eine ganze Heerschar an Mitarbeitenden neue Jobs in einem Segment suchen müssen, das hierzulande eh schon nicht üppig mit Stellen besetzt ist.
BloodMagic1'089 Beiträge
bearbeitet #1159
Die SRG ist aber kein Privatunternehmen, sondern ein Unternehmen mit öffentlichem Auftrag und entsprechenden Verträgen. Deswegen ist der Vergleich auch hanebüchen. 10 Monate sind schon kurz genug dafür, dass sich eine ganze Heerschar an Mitarbeitenden neue Jobs in einem Segment suchen müssen, das hierzulande eh schon nicht üppig mit Stellen besetzt ist.10 Monate ist viel mehr als in der Privatwirtschaft üblich ist bei einem "Konkurs" einer Firma. Also bitte... und dann gibts ja noch den goldenen Fallschirm für die Mitarbeiter. Die Swisscom hat übrigens auch diverse Bundesaufträge wie die SRG und ist dennoch ein Privatunternehmen
https://www.msn.com/de-ch/nachrichten/politik/bei-schliessung-muss-srg-100-millionen-franken-abfindungen-für-mitarbeiter-zahlen/ar-BBEWpii?li=AAaWcEG
2× hilfreich
smid12'144 Beiträge
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