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Billag-Gschtürm

1'424 Antworten238'609 AufrufeGestartet von tosci ·

creep2'589 Beiträge
#721
um die Diskussion wieder etwas anzukurbeln, finde sie ist momentan etwas eingeschlafen [emoji23]

http:// http://www.20min.ch/schweiz/news/story/17743485


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magicfriend3'697 Beiträge
#722
um die Diskussion wieder etwas anzukurbeln, finde sie ist momentan etwas eingeschlafen

http:// http://www.20min.ch/schweiz/news/story/17743485
 
Danke creep, jetzt weiss ich wieder, warum man 20min.ch mindestens zweimal pro Woche aufrufen sollte. Habe ich in der kürzeren Vergangenheit viel zu wenig getan. Bei solch polemischen Artikeln ist es ideal, die Kommentare zu lesen und deren Likes. Es ist zwar erschreckend, wie sich mündige Personen in der Schweiz ihre Meinung bilden und entsprechend abstimmen. Gleichzeitig ist es jedoch ein enormer Aufsteller, da man wieder schwarz auf weiss bewiesen erhält, dass es noch viele Leute auf den untersten Bedürfnishierarchiestufen der Maslowpyramide gibt.

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PlasmaP784 Beiträge
#723
Gleichzeitig ist es jedoch ein enormer Aufsteller, da man wieder schwarz auf weiss bewiesen erhält, dass es noch viele Leute auf den untersten Bedürfnishierarchiestufen der Maslowpyramide gibt.
Stimmt. Fast so schön wie SRF-Mitarbeiter (jüngstes Beispiel Sabine Dahinden) die sich in der obersten beruflichen und angeheirateten Selbstverwirklichungsstufe richtig wohl fühlen, aber akut Angst haben, dass sie den Aufstieg in die Transzendenz beim aktuellen Arbeitgeber nicht mehr schaffen.

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PlasmaP784 Beiträge
#724
Dass sich nun aber die Mitarbeiter der SRG in den sozialen Medien so ins Zeug legen, teils auch mit Unwahrheiten, finde ich ziemlich kontraproduktiv.


Laut Kommunikationsexperte Roger Huber zeigt der Umstand, dass sich SRG-Mitarbeiter zur Verbreitung von Falschmeldungen hinreissen lassen, wie gross die Panik am Leutschenbach ist. Aus Kommunikationssicht sei dies verheerend: «Kommt es zu weiteren solchen Kollateralschäden, wird es an der Urne sehr knapp werden.»

Natürlich sei es verständlich, dass Mitarbeiter, die um ihre Stelle fürchten, sich im Abstimmungskampf engagieren. «Die SRG und ihre Mitarbeiter scheinen aber die Nähe zu ihren Kunden verloren zu haben. Diese Arroganz könne sich noch rächen.» Einer privaten Firma hätte Huber geraten, in einer solchen Situation den Mitarbeitern einen Maulkorb zu verpassen.

magicfriend3'697 Beiträge
#725
Stimmt. Fast so schön wie SRF-Mitarbeiter (jüngstes Beispiel Sabine Dahinden) die sich in der obersten beruflichen und angeheirateten Selbstverwirklichungsstufe richtig wohl fühlen, aber akut Angst haben, dass sie den Aufstieg in die Transzendenz beim aktuellen Arbeitgeber nicht mehr schaffen.
Sabsi Dahinden, seit gefühlten 9876 Jahren bei Schweiz Aktuell. Der würde eine Luftveränderung - so schätze ich das ein - tatsächlich gut tun. Und in der Pyramide muss man effektiv nicht ganz nach oben. Dort wird es etwas surreal und die betroffenen Personen etwas "abgespacet". Aber das Format von Schweiz Aktuell ist gerade eines derjenigen, welches eine Daseinsbereichtigung hat.

Gelöschtes Mitglied 757
bearbeitet #726
Natürlich sei es verständlich, dass Mitarbeiter, die um ihre Stelle fürchten, sich im Abstimmungskampf engagieren.
Ich würd mal sagen 99,9% argumentieren schlussendlich wegen pro oder contra Geld.

Wer verspricht sich denn durch NoBillag eine Verbesserung des Inhaltes?

powerzug1'157 Beiträge
#727
Angenommen No-Billag wird angenommen, jedenfalls würde durch Pay TV Inhalte es so teuer dass es im Endeffekt mit den 365 Franken pro Jahr doch billiger wäre. 

Also wer es billiger haben möchte, der sagt NEIN an der Urne. Ich denke das Volk ist schlau genug, und wird den Sieg mit NEIN einläuten.

Der Inhalt wird eindeutig schlechter, wenn die Leute mit JA gewinnen.

Jetzt haben wir schon 73 Seiten über NO-Billag diskutiert das nimmt Formen an, wo man auch sagen könnte NEVER ENDING STORY. Schlussendlich entscheidet das Volk, wie es ausgeht

weiß keiner von uns.

PlasmaP784 Beiträge
#728
@powerzug Mit Deiner Argumentation gefährdest Du den Arbeitsplatz von @tosci. Dann braucht es nämlich keine Foren mehr, denn "schlussendlich entscheidet das Volk".

Kannst Du auch noch ansatzweise begründen, wieso durch PayTV Inhalte teurer als 365 Franken und schlechter werden?

Sind die Inhalte von z.B. Netflix und Spotify teurer und schlechter als - tja als was denn überhaupt?

Womit vergleichst Du?

Oder magst Du nicht darüber diskutieren, weil "schlussendlich entscheidet das Volk"?

Gelöschtes Mitglied 757
#729
Na zum Glück gibt es mehr als nur diese Abstimmung.
Ich vermute auch, dass bei einer Annahme ein vergleichbares Mischprogramm teurer würde. Wer nur gelegentlich Sport schaut hätte bestimmt auf MySport und Teleclub auszuweichen.
Wer garantiert mir denn, dass ich weiterhin auf Sat setzen kann? Muss ich plötzlich in der Ferienwohnung mit einem Kabelanschluss rechnen?


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PlasmaP784 Beiträge
#730
Das meint Blick zu den SRF-Mitarbeiter-Äusserungen:

...Diese SRF-Mitarbeiter bestätigen mit ihrem Gejammer und Gesäusel nur das Vorurteil, dass sie in einer geschützten Werkstatt leben und keine Ahnung von der Jobrealität der Gebührenzahler haben. Dass sie selbstgefällig sind und sich wichtiger nehmen als die Themen, über die sie berichten sollten. Dass sie genau diese abgehobene Kaste der Service-public-Hüter sind, die Volksbelehrung für Volksnähe halten. Doch jedes bestätigte Vorurteil ist eine Salve ins eigene Knie, beste Gratiswerbung für die No-Billag-Kampagne...
chaose245 Beiträge
#731
Dass sich nun aber die Mitarbeiter der SRG in den sozialen Medien so ins Zeug legen, teils auch mit Unwahrheiten, finde ich ziemlich kontraproduktiv.
Das hat schon was. Doch sollten wir in diesem Zusammenhang nicht vergessen, dass sich der besagte Mitarbeiter nur gegen einen von ihm aus gesehen ungerechtfertigten Propaganda-Post gewehrt hat.

Nur weil sich herausstellt, dass die Frau echt ist, ist der Inhalt ihres Posts damit nicht automatisch verifiziert.

Was da drin stand, kann ich nämlich auch nicht glauben. Klingt eher nach einer ehemaligen Mitarbeiterin, die schlecht auf das Unternehmen zu sprechen ist. Gibt es überall.


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swisscomianer291 Beiträge
#732
Das hat schon was. Doch sollten wir in diesem Zusammenhang nicht vergessen, dass sich der besagte Mitarbeiter nur gegen einen von ihm aus gesehen ungerechtfertigten Propaganda-Post gewehrt hat.

Nur weil sich herausstellt, dass die Frau echt ist, ist der Inhalt ihres Posts damit nicht automatisch verifiziert.

Was da drin stand, kann ich nämlich auch nicht glauben. Klingt eher nach einer ehemaligen Mitarbeiterin, die schlecht auf das Unternehmen zu sprechen ist. Gibt es überall.


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Ich wollte auch nicht diesen Inhalt explizit erwähnt haben. Ich meine es mehr prinzipiell. Die SRF Mitarbeiter bauschen das Thema auf. Je mehr sie sich ins Zeug legen, desto mehr wird darüber gesprochen. Ob das NEIN förderlich ist?

PlasmaP784 Beiträge
#733
Im SoBli erklärt Lino Bugmann (Mediensprecher für SRF Sport), dass der Sport auf SRF jeden Haushalt fünf Franken pro Monat kostet. «Darin sind die Kosten für sämtliche Sportrechte, die Produktion und die Umsetzung für alle Sprachregionen sowie Fernsehen, Radio und Onlinemedien enthalten.»

Er nimmt das als Erklärung, warum der Sport finanziell in der Schweiz NICHT attraktiv sei. Er widerspricht den Aussagen von interessierten privaten TV-Stationen - die auch gerne mehr Sport anbieten würden, aber bei der finanziellen Übermacht von SRF aktuell keine Chance hätten - dass grosse Teile im Bereich Sport sich gewinnbringend betreiben lassen.

«Mit der Sportberichterstattung lässt sich in der Schweiz kein Geld verdienen. Im Gegenteil: Durchschnittlich decken kommerzielle Einnahmen wie Werbung oder Sponsoring nur 13,1 Prozent der Vollkosten ab.»

Was Lino Bugmann nicht erwähnt: In diesem Betrag sind neuerdings z.B. auch kaum noch Schweizer Eishockey oder Fussball enthalten. Und bei seinem erwähnten Beispiel mit der Lauberhorn-Abfahrt «mit 24 Kameras, zehn Kilometern Kabel und 20 Tonnen Material» könnte man sich auch fragen: Muss es denn ein solches Grossaufgebot mit 151 Personen vom Schweizer Fernsehen SRF/TPC sein?
 

Wrzlbrnft2'742 Beiträge
bearbeitet #734
Gerade bei Sportereignissen von internationalem Interesse kann SRF die Bildrechte auch an ausländische (in aller Regel ebenfalls öffentlich-rechtliche!) TV-Stationen verkaufen. Hat also auch einen gewissen Prestigecharakter.

Wenn da nur noch 10 Hanseln einer gekröpften SRG mit Handykamera einen Periscope-Stream via Mobilfunk nach Leutschenbach schicken, würde das kein Mensch mehr so abnehmen. Stattdessen würde sich wohl eher eine finanzkräftigere ARD am Lauberhorn breit machen, welche dann mit ihrem deutschen (!) Team zu deutschen (!) Löhnen die Berichterstattung übernimmt und die Bilder nach Rest-Europa überträgt.

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Gnu336 Beiträge
#735
So sehen die News in Zukunft aus: https://www.youtube.com/watch?v=hLspWlXNpLg

So das war mein letzter Beitrag für nächste Zeit zu diesem Thema, da mich die Berichte über No-Billag nur noch langweilen.

Gruss

Gnu

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doom2'266 Beiträge
#736
Swingerverband - der Brüller des Tages 🙂


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PlasmaP784 Beiträge
#737
Der neueste Streich von SRF: Mitarbeiter sollen bis zu 450 Fr an Pro-SRG-Verein zahlen

«Ich weiss von einem Fall im Ressort Kultur, wo Mitarbeitende angehalten wurden, einen Beitrag in der Höhe eines Billag-Jahresbeitrags zu spenden», sagt ein Insider. Dieser Jahresbeitrag beträgt momentan noch 451 Franken.

Ähnliches auch beim SRG-Tochterunternehmen TPC geschehen, die für die Produktion der Inhalte zuständig ist. Dort habe ein Kadermitglied seine Teammitglieder per Mail aufgerufen, für den Verein «Nein zum Sendeschluss» zu spenden. Und habe angefügt: «Ich werde es auf jeden Fall tun und einen dreistelligen Betrag einlegen.»

Man muss sich das mal kurz vorstellen: Wir zahlen heute 451.10 Franken Zwangsgebühren und damit zu einem grossen Teil die Löhne von SRF-Mitarbeitern. Was machen sie mit diesem Geld?

Sie finanzieren eine 2-Millionen-Werbekampagne, damit sie auch zukünftig von uns ihren Lohn bekommen.

Wenn's nicht so tragisch wäre, könnte man einfach nur den Kopf schütteln.

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PlasmaP784 Beiträge
#738
Noch ein kleines Schreckmümpfeli von SP-Ex-Bundesrat Leuenberger im Tagi:

Tagi: Hätte das Parlament einen Gegenvorschlag formulieren sollen?
Leuenberger: «Mit welchem Inhalt? Die Gebührensenkung ist ja eine Art Gegenvorschlag. 365 Franken pro Jahr, einen Franken pro Tag. Die Frage ist: Was machen wir in einem Schaltjahr? Dann gibt es am 29. Februar kein Radio und Fernsehen. Diese Frage muss die Politik noch klären...»

...

Sie plädieren also für eine SRG, die auch «Glanz und Gloria» macht?

«Diese Sendung gehört auf jeden Fall zum Service public. Viele kulturelle Events werden nur dort erwähnt. Die SRG soll für die ganze Schweiz eine Heimat bieten.» Er meint dazu an anderer Stelle: «In der Unterhaltung werden kulturelle und politische Fragen immer mittransponiert. In Serien oder auch in Sendungen wie «Glanz und Gloria» geht es um Themen wie Leihmutterschaften und Social Freezing.»

...

Sie waren als Bundesrat 15 Jahre lang für Medien zuständig. Welche Erinnerungen haben Sie an diese Zeit?
«Bei der Regelung der Medienordnung gab es immer handfeste Interessen und massives Lobbying, gerade auch von der SRG. Als ich damals das Radio- und TV-Gesetz geändert habe, hat die SRG bis in den Bundesrat intrigiert. Das war aussergewöhnlich. »

Vollständiges Interview: https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Glanz-und-Gloria-gehoert-auf-jeden-Fall-zum-Service-public/story/23125886

Gelöschtes Mitglied 757
#739
Man muss sich das mal kurz vorstellen: Wir zahlen heute 451.10 Franken Zwangsgebühren und damit zu einem grossen Teil die Löhne von SRF-Mitarbeitern. Was machen sie mit diesem Geld?

Sie finanzieren eine 2-Millionen-Werbekampagne, damit sie auch zukünftig von uns ihren Lohn bekommen.
Was jemand mit seinem Lohn macht hat hier überhaupt keinen zu kümmern.

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chaose245 Beiträge
#740
Man muss sich das mal kurz vorstellen: Wir zahlen heute 451.10 Franken Zwangsgebühren und damit zu einem grossen Teil die Löhne von SRF-Mitarbeitern. Was machen sie mit diesem Geld?
Sie finanzieren eine 2-Millionen-Werbekampagne, damit sie auch zukünftig von uns ihren Lohn bekommen.
Wir zahlen ausserdem auch die Löhne von Lehrerinnen, Müllmännern, Steuerbeamten und vielen mehr. Und bei allen gilt - wie auch für SRG-Mitarbeiter: Sie arbeiten für diesen Lohn und können damit machen, was sie wollen.
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