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Billag-Gschtürm

1'424 Antworten238'609 AufrufeGestartet von tosci ·

PlasmaP784 Beiträge
bearbeitet #601
Werbeschrottsender hats bereits genug aus CH und Ausland und brauch ich nicht noch mehr.
Dein Argument würde dann stimmen, wenn es auf SRF überhaupt keine Werbung gäbe, weil wir ja Zwangsmediensteuern dafür bezahlen.

Die SRG nimmt aber neben den 1'195 Millionen Franken Empfangsgebühren auch noch 340 Millionen Werbeeinnahmen und weitere 71 Millionen "kommerziellen Ertrag" ein, also insgesamt rund 1,6 Milliarden Franken pro Jahr. Das alles steht im Geschäftsbericht 2015 (Seite 122).

Dort findet man aber auch die horrenden Löhne von 791 Millionen(!) für die 1'645 Vollzeitstellen (=480'000 Franken pro 100%-Job). Der effektive Programm- und Produktionsaufwand beträgt "nur" 609 Millionen.

Da stimmt doch etwas ganz gewaltig nicht. Die SRG nimmt tatsächlich 1,6 Milliarden ein und gibt 1,71 Milliarden aus, macht also auch noch über 100 Millionen Franken "Verlust" für 2015?

Nur ein Ja zur NoBillag-Initiative zwingt die SRG tatsächlich über die Bücher zu gehen. Bei einem Nein wird sich am Leutschenbach genau nullkommagarnichts verändern.

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Henry495 Beiträge
#602
Du nimmst es auch nicht so genau mit den Zahlen. Die Lohnsumme beträgt 550 Mio (S. 87) und die Anzahl Vollzeitstellen 5000 (S. 79). Ergibt einen Bruttolohndurchschnitt von 110'000. Darin inbegriffen sind auch die Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge für AHV und Pensionskasse. Wenn man die noch abzieht, ist man bei einem durchschnittlichen Nettolohn von ca. 90'000 und nicht bei einer halben Million. Haben die Befürworter der Initiative keine Argumente mehr, so dass sie nun schon die Zahlen manipulieren müssen?

Hingegen muss ich Dir bezüglich Werbung recht geben. Ein gebührenfinanzierter Sender sollte nicht noch zusätzlich Werbung schalten dürfen. Da freue ich mich immer wieder über die BBC, die Werbung nie gekannt hat. Vor allem die Werbeunterbrechung bei Filmen stört gewaltig. Im Parlament sind ja schon Vorstösse in der Pipeline, welche der SRG die Werbung verbieten wollen (Grüne Fraktion).

Ich gehe nach wie vor davon aus, dass am Schluss die Vernunft siegen wird. Eine TV- und Radio-Landschaft (vergisst man oft, dass es dann auch keine SRF-Radiosender mehr geben wird) ohne öffentlich-rechtliche Sender ist eine krasse Verarmung unserer Medienlandschaft. Man stelle sich vor, man zappt zwischen Bachelor und Bauer ledigt sucht hin und her und sucht verzweifelt nach einem Gefäss mit substanziellem Inhalt. Kann man sich höchstens noch auf den Sonntalk freuen, aber auch nur dann, wenn Markus Gilli moderiert... 

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PlasmaP784 Beiträge
#603
Du nimmst es auch nicht so genau mit den Zahlen. Die Lohnsumme beträgt 550 Mio (S. 87) und die Anzahl Vollzeitstellen 5000 (S. 79)
Kommt halt immer drauf an, wo man welche Zahlen nimmt. Auf der erwähnten Seite 122 des PDF steht "Personalaufwand": 791'365 (x 1000 Franken).

Woher die Differenz von 240 Millionen auf Deine Zahl kommt, darfst Du selber raten .-)

Die 5'000 sind FTE (Full Time Equivalent), also 6'101 Personen in der gesamten SRG.

Meine Zahl bezog sich auf fälschlicherweise nur auf SRF (2'135 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder 1'645 Vollzeitstellen, Seite 66).

Auf Seite 87 steht dann auch:

2015 betrug der tiefste SRG-Jahreslohn 52'400 Franken und der höchste 557'434 Franken (inklusive Leistungsanteil und Nebenleistungen). Das entspricht einem Verhältnis von 1 zu 10,6.

Völlig aus der Luft gegriffen ist die halbe Million also nicht. 

Aber Du hast recht, @Henry , diese 500k gelten zugegebenerweise nicht für den Durchschnitt, den habe ich falsch berechnet. 😱

PlasmaP784 Beiträge
#604
Man stelle sich vor, man zappt zwischen Bachelor und Bauer ledigt sucht hin und her und sucht verzweifelt nach einem Gefäss mit substanziellem Inhalt. Kann man sich höchstens noch auf den Sonntalk freuen, aber auch nur dann, wenn Markus Gilli moderiert... 
Entscheidend sind bei dieser Vorstellung zwei Punkte:

a ) jeder zappt immer noch absolut freiwillig ohne jeglichen Zwang durch solche Sender

b ) neu müsste man für die CH-Sender nicht auch noch 365 Franken bezahlen, egal ob man Privat oder im Unternehmen zappt oder nicht

Henry495 Beiträge
#605
Dass diese Sichtweise auf purem Egoismus basiert, hatten wir schon. Du lässt aber immer wieder ausser Acht, dass die SRG wesentlich zu einer ausgewogenen Meinungsbildung in unserer Gesellschaft beiträgt. Sie fördert die Sprachenvielfalt und bietet auch den sprachlichen Minderheiten ein Angebot. Wir reden hier von 365 Franken pro Jahr. Wenn ich schaue, für was ich sonst meine Steuern von x 10000 Franken bezahle, erachte ich dies als eine meiner sinnvollsten Ausgaben. Schon nur der Gedanke an die Ausgaben für die 40 neuen Kampfjets lässt mich erschaudern...  

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sstv44 Beiträge
#606
Hihi, sehe beim wöchentlichen durchsehen der im Forum diskutierten Beiträge immer wieder den Thread "Billag-Gschtürm". Sollte wohl eher "digi-tv Gschtürm" heissen. Nun, ich beteilige mich nicht an an dieser Diskussion und habe auch keine Argumente dagegen oder dafür. Aber überlegt euch mal folgendes:

Sind im Jahre 2017 ZWANGSGEBÜHREN für ein paar TV-Sender noch zeitgemäss oder gar rechtens? Ich würde meinen NEIN, jeder soll mit seinem Geld das machen können, was er will. Sei es sich zu besauffen oder ein Teleclub-Abo besorgen. Aber es darf im Jahre 2017 keine Firma, insbesondere keinen Monopolisten geben dürfen, welcher jeden Schweizer dazu zwingt, Geld für etwas zu bezahlen was man nicht braucht und nicht will. Daher: JA zu No-Billag.

Wenn dieser Betrieb wirklich so gut und unabdingbar ist wie die Nein-Befürworter immer behaupten, wird sich eine SRG auch OHNE Zwangsgebühren halten können. Wenn nicht, und vor allem wenn die Faulheit etwas zu verändern, insbesondere in der Chefetage (Ruedi Matter und co.), weiterhin überhand nimmt, dann wird es die SRG in ein paar Jahren tatsächlich nicht mehr geben. Amen...

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olifaessler4'260 Beiträge
#607
Hihi, sehe beim wöchentlichen durchsehen der im Forum diskutierten Beiträge immer wieder den Thread "Billag-Gschtürm". Sollte wohl eher "digi-tv Gschtürm" heissen. Nun, ich beteilige mich nicht an an dieser Diskussion und habe auch keine Argumente dagegen oder dafür. Aber überlegt euch mal folgendes:

Sind im Jahre 2017 ZWANGSGEBÜHREN für ein paar TV-Sender noch zeitgemäss oder gar rechtens? Ich würde meinen NEIN, jeder soll mit seinem Geld das machen können, was er will. Sei es sich zu besauffen oder ein Teleclub-Abo besorgen. Aber es darf im Jahre 2017 keine Firma, insbesondere keinen Monopolisten geben dürfen, welcher jeden Schweizer dazu zwingt, Geld für etwas zu bezahlen was man nicht braucht und nicht will. Daher: JA zu No-Billag.

Wenn dieser Betrieb wirklich so gut und unabdingbar ist wie die Nein-Befürworter immer behaupten, wird sich eine SRG auch OHNE Zwangsgebühren halten können. Wenn nicht, und vor allem wenn die Faulheit etwas zu verändern, insbesondere in der Chefetage (Ruedi Matter und co.), weiterhin überhand nimmt, dann wird es die SRG in ein paar Jahren tatsächlich nicht mehr geben. Amen...




Warum fängst du deinen Post an mit "Nun, ich beteilige mich nicht an dieser Diskussion und habe auch keine Argumente dagegen oder dafür..." und kommst dann mit dem Ja zu No-Billag Votum und unterlegst sie mit den gleichen Stammtischparolen, die wir hier schon seitenweise gelesen haben? 

Es ist Ok, wenn du diese Meinung vertrittst, und du darfst sie natürlich gerne hier äussern. Aber etwas seltsam ist es schon, wenn man seinen Beitrag so einleitet und dann so argumentiert. Ausserdem trägt es nichts neues zur Diskussion bei. 

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smid12'144 Beiträge
#608
Dr Heinz335 Beiträge
#609
Hihi, sehe beim wöchentlichen durchsehen der im Forum diskutierten Beiträge immer wieder den Thread "Billag-Gschtürm". Sollte wohl eher "digi-tv Gschtürm" heissen. Nun, ich beteilige mich nicht an an dieser Diskussion und habe auch keine Argumente dagegen oder dafür. Aber überlegt euch mal folgendes:

Sind im Jahre 2017 ZWANGSGEBÜHREN für ein paar TV-Sender noch zeitgemäss oder gar rechtens? Ich würde meinen NEIN, jeder soll mit seinem Geld das machen können, was er will. Sei es sich zu besauffen oder ein Teleclub-Abo besorgen. Aber es darf im Jahre 2017 keine Firma, insbesondere keinen Monopolisten geben dürfen, welcher jeden Schweizer dazu zwingt, Geld für etwas zu bezahlen was man nicht braucht und nicht will. Daher: JA zu No-Billag.

Wenn dieser Betrieb wirklich so gut und unabdingbar ist wie die Nein-Befürworter immer behaupten, wird sich eine SRG auch OHNE Zwangsgebühren halten können. Wenn nicht, und vor allem wenn die Faulheit etwas zu verändern, insbesondere in der Chefetage (Ruedi Matter und co.), weiterhin überhand nimmt, dann wird es die SRG in ein paar Jahren tatsächlich nicht mehr geben. Amen...


Was für ein Schwachsinn... Ab zurück an den Stammtisch. Weitergrölen.

PlasmaP784 Beiträge
bearbeitet #610
Und noch einer der stürmt
Was hat Büne Huebers nicht bezahlte Musik mit der NoBillag-Initiative zu tun?

Aber Hauptsache, alle Andersdenkenden sind «Födlebörger» und Büne Hueber durfte selber wieder mal am Radio was sagen.

Vermutlich glaubt er wirklich, die Tickets für das Gurten-Festival werden billiger, wenn weiter Billag bezahlt wird.

Falls es jemanden interessiert: Liste der Privatradios mit/ohne Gebührenanteil

Gemäss dieser Liste bekommt Radio Pilatus übigens keine Gebühren.

BloodMagic1'089 Beiträge
bearbeitet #611
Genau solch respektlose Aussagen wie von Büne Huber oder auch hier von User @Dr Heinz bringen mich dazu ein Ja einzulegen. Bisher war ich nicht sicher was ich machen werde. Eigentlich war ich klar für einen vernünftigen Gegenvorschlag (z.B. Senkung auf 100 CHF) und damit streichen von allem was nichts mit Nachrichten oder politischen Diskussionen zu tun hat. Sport, Filme, Serien usw. können sie den Privaten bzw. Netflix, Amazon und co. überlassen. Jetzt gibt es keinen Gegenvorschlag sondern nur ein Friss oder Stirb und das stört mich persönlich sehr. Die ganzen Aussagen unter der Gürtellinie "Wenn ihr nicht meine Meinung habt seid ihr alles unsolidarische Rechtsextreme" bringen mich dazu, dass mein "Ja" doch ohne grosse Bedenken eingelegt wird.

Ein TV Abo habe ich jetzt seid Monaten sowieso keines mehr und ich vermisse gar nichts. Die Abos die ich habe für Sport und on Demand Filme/Serien finanziert mir niemand mit, auch mein Spotify Abo oder meine eBooks kaufe ich selber und wird nicht von jemandem mit finanziert. Das TV und Radio hat bei den jungen sowieso immer wie weniger Bedeutung und irgendwann wird es komplett verschwinden. Dann kann die SRG ihre 1.2 Milliarden Billag Gelder für ein paar wenige Prozent der Bevölkerung einsetzen.

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Launedernatur212 Beiträge
#612
Genau deshalb werde ich NEIN stimmen.
Auch wenn die Empfangsgebühren (bald mal Ex-Billag, da die Billag in Zukunft nichte mehr damit zu tun hat) zu teuer sind, ist es mir doch noch lieber die zu zahlen und dafür schweizer TV-Sender zu haben die nicht zum grüssten Teil aus Webeschrott bestehen. Werbeschrottsender hats bereits genug aus CH und Ausland und brauch ich nicht noch mehr.
Bei meinem aktuellen TV-Konsum machen all die Werbeschrottsender ca. 1% aus und das nur im Replay- oder Aufnahmemodus.
SRF hat in Europa die meiste Werbezeit in der Prime Time. Daher von meiner Seite weg mit der Billag. SRF will den 5er, das Weggli und das Schoggistängeli: Werbung schalten wie Private, Gebühren wie Pay TV, staatlich verordnet, aber doch unabhängig bleiben.

Sent from my VKY-L29 using Digi-TV.ch mobile app

magicfriend3'697 Beiträge
#613
WTF, was ist ein Büne Hüeber? Google spuckte Hebebühne aus.

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BloodMagic1'089 Beiträge
#614
WTF, was ist ein Büne Hüeber? Google spuckte Hebebühne aus.
http://bfy.tw/EpUh

PlasmaP784 Beiträge
#615
Für die Gegner der Initiative mit grossem Portemonnaie:

Der Verein "Nein zum Sendeschluss" braucht anscheinend finanzielle Unterstützung. Immerhin wird SRG/TPC-intern den Mitarbeitern bereits so gedroht: «Im Falle einer Annahme der Initiative wird das TPC am Folgetag seine operativen Tätigkeiten einstellen. Ohne Wenn und Aber.»

https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/srg-mobilisiert-mitarbeiter-gegen-no-billag/story/16559710

Henry495 Beiträge
#616
Wenn ich mir die Argumente der Befürworter so zu Gemüte führe in diesem Thread, muss ich feststellen, dass immer nur das gleiche Argument kommt: ich bezahle nur das, was ich konsumiere. Grandiose Einstellung! Ihr zahlt wohl in dem Fall keine Steuern. Da bleibt natürlich mehr für netflix, TC, amazon und MySports übrig. Soviel zum Solidaritätsgedanken, der ein paar user fremd zu scheinen ist. Was die SRG seit ca. 70 oder mehr Jahren  für die Gesellschaft leistet ist wurscht. Wird bewusst ausgeblendet, sonst müsste man plötzlich noch Nein stimmen. 

Noch ein Wort zur Aussage, die SRG mache Programme für ein paar Prozente der Bevölkerung: Marktanteil TV: 35-40%, Marktanteil Radio: 65-70%.

3× hilfreich
BloodMagic1'089 Beiträge
bearbeitet #617
Wenn ich mir die Argumente der Befürworter so zu Gemüte führe in diesem Thread, muss ich feststellen, dass immer nur das gleiche Argument kommt: ich bezahle nur das, was ich konsumiere. Grandiose Einstellung! Ihr zahlt wohl in dem Fall keine Steuern. Da bleibt natürlich mehr für netflix, TC, amazon und MySports übrig. Soviel zum Solidaritätsgedanken, der ein paar user fremd zu scheinen ist. Was die SRG seit ca. 70 oder mehr Jahren  für die Gesellschaft leistet ist wurscht. Wird bewusst ausgeblendet, sonst müsste man plötzlich noch Nein stimmen. 

Noch ein Wort zur Aussage, die SRG mache Programme für ein paar Prozente der Bevölkerung: Marktanteil TV: 35-40%, Marktanteil Radio: 65-70%.
Solidarität hat nichts mit meinem Film, Sport, Serien, TV Show usw. genuss zu tun. Das hat was zu tun mit Sozial schwachen, mit Versicherungen (Arbeitslosen, IV, AHV) mit Infrastruktur. Was hat Solidarität mit Glanz und Gloria, Desperate Housewifes, Hollywood Filme, Schweiz sucht den Superstar, Formel 1 usw. zu tun? Selbst Candinas aus dem Nein Lager hat zugegeben, dass Nachrichten und Polittalks auch mit 500 Millionen zu finanzieren wären.

Du kannst mir ja erklären wieso SRF die Formel 1 oder Spielfilme zeigen sollte aber z.B. keine Bundesliga (die mich interessiert). Ich bin der Meinung genau solche Sachen soll sich jeder selber holen, genauso wie amerikanische Serien oder trashige Shows mit Roman Kilchsberger und Christa Rigozzi (die dürfen gerne zu 3+ und co). Wenn man all diesen unnötigen Mist der nicht zum Auftrag der "Information" gehört streicht sind 500 Millionen mehr als genug. Tja - jetzt ging man nicht mal auf die Diskusion ein und SRF bekommt genau gleich viel wie bisher und darf weiter mit dem Geld um sich schmeissen.

Und mit Solidarität hat das gar nichts zu tun - von mir aus kann man das Geld auch nehmen und sozial schwachen geben, das wäre immer noch besser aufgehoben als bei der SRG (so zum Thema sozial und solidar). Der Vaterschaftsurlaub hätte 200 - 400 Millionen gekostet, Candinas der jetzt das Gesicht des Nein Lagers ist war dagegen - aber gegen die 1.2 Milliarden für die SRG ist er nicht. Und jetzt kommt mir noch mal mit Sozial und Solidarität.

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Guest
bearbeitet #618
Und noch einer der stürmt

http://www.radiopilatus.ch/artikel/148660/buene-huber-ein-land-pisst-auf-kuenstler
Ich danke Büne Huber ganz herzlich für den tollen Tipp. Endlich weiss ich, was ich mit seiner grottigen und doofen Musik zu tun habe... (mal schnell den Hosenladen zu)...

Mal echt, die die jetzt so lamentieren sind doch die dies nicht anders machen, nur wenns dann ums eigene Gärtchen geht dann wollen alle mehr Staat und mehr Regulierung und Schutz.

Back to Topic

Ich bin eigentlich gegen die komplette Abschaffung der Gebühr. Aber der SRG würde eine Konsolidierung und mehr Bescheidenheit wahrlich gut tun. Muss bei jedem besseren Grümpelturnier wirklich ein komplettes Fernsehteam vor Ort sein? Muss man an der Olympiade unbedingt ein eigenes Haus mit Studio am Strand bauen? Für mich lautet die Antwort: NEIN. Gut recherchierte, seriöse und unabhängige Nachrichten in ALLEN LANDESSPRACHEN sind für mich zwingend. Dafür drückt man dann auch was ab. Aber sicher nicht 450.00 und auch nicht 365.00 (sorry Doris).

Henry495 Beiträge
#619
Solidarität hat nichts mit meinem Film, Sport, Serien, TV Show usw. genuss zu tun. Das hat was zu tun mit Sozial schwachen, mit Versicherungen (Arbeitslosen, IV, AHV) mit Infrastruktur. Was hat Solidarität mit Glanz und Gloria, Desperate Housewifes, Hollywood Filme, Schweiz sucht den Superstar, Formel 1 usw. zu tun?
Hier gehts um die Solidarität mit den Sprachregionen, die schlussendlich einen wesentlichen Beitrag zum Zusammenhalt des Landes leistet. Wird die Initiative angenommen, sind Schweizer Sender in der Romandie und im Tessin definitiv Geschichte. Wer den Röstigraben noch vertiefen will, soll Ja stimmen.

Wenn man all diesen unnötigen Mist der nicht zum Auftrag der "Information" gehört streicht sind 500 Millionen mehr als genug. Tja - jetzt ging man nicht mal auf die Diskusion ein und SRF bekommt genau gleich viel wie bisher und darf weiter mit dem Geld um sich schmeissen.
 Bei dieser Initiative gehts nicht um "500 Mio sind genug". Sie hat nur ein Ziel: Die Zerschlagung der SRG, die Abschaffung des öffentlich-rechtlichen TV und Radios. Wenn sie angenommen wird, ist Sendeschluss. Gibt keine Notausgänge wie 500 Mio für Infosendungen. Ich habe ja auch schon geschrieben, dass ich für eine werbefreie SRG bin. Dieses Ziel lässt sich aber nur verwirklichen, wenn es überhaupt noch eine SRG gibt. Und dies ist bei einer Annahme der Initiative definitiv nicht mehr der Fall.   

1× hilfreich
PlasmaP784 Beiträge
#620
Ich habe ja auch schon geschrieben, dass ich für eine werbefreie SRG bin. Dieses Ziel lässt sich aber nur verwirklichen, wenn es überhaupt noch eine SRG gibt. Und dies ist bei einer Annahme der Initiative definitiv nicht mehr der Fall.   
Warum nicht?

Wieso soll nicht jemand anderes als der Bund die SRG (Rechtsform "Verein") weiter unterstützen und betreiben?

Wenn es tatsächlich soviele Unterstützer der Sprachregionen und des Zusammenhalts des Landes gibt, findet man doch schnell eine Nachfolgelösung?

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