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Billag-Gschtürm

1'424 Antworten238'609 AufrufeGestartet von tosci ·

smid12'144 Beiträge
#221
Die Experten Fraktion von 20min hat Freude an dieser Umfrage

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Fuer-die-neue-TV-Gebuehr-wird-es-eng-14222488#talkback

Wie naiv muss man sein wirklich ernsthaft alle TV Sender privatisieren zu wollen?

omsec505 Beiträge
bearbeitet #222
http://www.blick.ch/people-tv/schweiz/fuenftklaessler-gewann-100-000-fr-bei-dgst-was-nun-reicher-flavio-id3667098.html

Nicht nur, dass unser Staatsfernsehen, schwachsinnige Formate ausländischer Privater kopiert (wofür sie wahrscheinlich noch hohe Lizenzgebühren zahlen) - sie verschenken auch noch riesige Beträge (CHF 100'000) aus unseren Zwangsabgaben! Geht's noch?

Dieser Anachronismus gehört endlich beendet! Ich will kein staatliches Zwangs-PayTV. Zudem ist dieses Informationsmonopol demokratiegefährdend. Dann wagt es der teuerste Kack-Sender der Welt auch noch Reklame-Unterbrechungen einzufügen. Macht aus diesem Linken-Kanal gefälligst ein privates Pay-Unternehmen. Die Technik dazu ist seit 30 Jahren vorhanden!

Snowman410'415 Beiträge
bearbeitet #223
omsec - ui jetzt haben wir das 20 Minuten geschwätz schon hier.

Was soll denn da demokratiegefährdend sein?

BusFahrer398 Beiträge
#224
Was soll denn da demokratiegefährdend sein?
SRF ist ein Kriegshetzer. Mit geziehlten Falschinformationen "verkaufen" sie uns Bürger den Krieg gegen Russland.

SRF-Redakteure sind mitverantwortlich für Tausende tote Zvilisten in der Ukraine.

smid12'144 Beiträge
#225
Häää?
Ach ja stimmt, RT ist die einzige Stimme der Wahrheit

omsec505 Beiträge
#226
Ganz zu schweigen von der einseitigen, sozialistischen Warte: Energiewende, Islamverharmlosung, Leugnung der Übervölkerung und Überfremdung durch Masseneinwanderung, Zerstörung des Finanzplatzes, Aufbauschen der Währungsproblematik, Aufbauschen der obskuren Klimaveränderung, Lobhudeleien auf kriminelle Verträge zu Lasten Dritter wie diese unsäglichen Bilateralen, Gehirnwäscheartige Dramatisierung illegaler (krimineller) „Flüchlinge“, Verunglimpfung Andersdenkender und berechtigter Kritiker wie Pegida – man könnte die Liste noch lange fortsetzen.

Stehts gilt die linke Einheitsmeinung, dargestellt von den immer gleichen „SP-Universalprofessoren“ Lang Rede kurzer Sinn: Einseitige Berichterstellung und Tabuisierung! Die Meinungsvielfalt ist schlicht nicht gegeben. Kommen noch die gleichgeschalteten Hinterwäldler-Blätter dazu und wir haben wieder 1945. Oder hast du auf dem roten Staatssender schon mal einen kritischen Enthüllungsbericht zum Thema Sozialmissbrauch gesehen? Da zeigt man lieber ein paar „Reportagen“ aus Afrika, um den Pöbel klarzumachen wie gut es ihm hier doch geht. So kann man die Massen auch ruhig stellen. Die Presselandschaft der CH ist schlimmer als in vielen sozialistischen Staaten und Entwicklungsländer. Dieser linke Propagandasender gehört abgestellt!

sheimers422 Beiträge
#227
Falls ihr es noch nicht gemerkt habt: Wir haben gar kein Staatsfernsehen. Die SRG ist ein Verein, und funktioniert im Prinzip wie öffentlich-rechtliche Anstalten in anderen Ländern.

Als Staatsfernsehen könnte man allenfalls RT bezeichnen. Aber das finden komischerweise genau diejenigen toll, die gerne über die SRG, ARD und ZDF Programme schimpfen.

omsec505 Beiträge
#228
Das ist eben genau die hochnäsige Art der Sozialisten: Haarspalterei. Man schafft sonderbare, wohl auf der ganzen Welt einzigartige Strukturen, um sich und andere zu belügen. Weitere Beispiele erwünscht? Lenkungsabgaben/Gebühren vs. Steuern (eben auch die Zwangsgebühren für die SRG sind de facto Steuern) oder Aufteilung des linken Blocks in verschiedene Parteien („nein, wir haben keine linke Regierung“) - und das im „Bildungsland“ Schweiz.

Snowman410'415 Beiträge
#229
In einer Schweiz wie sich omsec und Bus-Fahrer wünschen, möchte ich nicht mehr leben. Da haben ja nur noch Rechtsradikale das sagen oder eine Regierung die auf Schwache keine Rücksicht mehr nimmt und nur noch die Ellbogengesellschaft bestimmt was gut ist. Nein Danke.

Snowman410'415 Beiträge
#230
SRF ist ein Kriegshetzer. Mit geziehlten Falschinformationen "verkaufen" sie uns Bürger den Krieg gegen Russland.

SRF-Redakteure sind mitverantwortlich für Tausende tote Zvilisten in der Ukraine.
Dann möchte ich wissen, woher die die richtigen Informationen hast?

Ostschweizer91 Beiträge
#231
[SIZE=medium]Ich habe ja wirklich nichts gegen verschiedene politische Meinungen einzuwenden, aber wer über unser politisches System so sehr frustriert ist und sich einen kompletten Wechsel wünscht, sollte evtl. mal ins Auge fassen, ob die Auswanderung in ein Land mit einer autokratischeren Regierung eine Option wäre. Hoffentlich verscherzen es sich diese Leute dann einfach nicht mit dem dortigen Regime, denn vielleicht wird Kritik nicht überall ganz so offen angenommen wie bei uns.[/SIZE]

[SIZE=medium]In diesem Sinne, einen fröhlichen und sonnigen Sonntag in der ach so linken, vielfältigen Schweiz ;-)![/SIZE]

sheimers422 Beiträge
#232
Wer RT besser findet als SRG/ARD/ZDF, der findet offenbar einen autoritären, von oligarchen beherrschten Staat als erstrebenswert und lehnt das erfolgreiche, liberale System der Schweiz ab. Zum Glück sind die Rechtsextremen aber auf dem absteigenden Ast. In den Zürcher Wahlen sind viele von der SVP wieder zur FDP zurückgekehrt. Die SVP konnte ihre Sitze nur halten, weil auf der rechten Seite die SD nicht mehr kandidiert haben.

omsec505 Beiträge
#233
Warum jemand jetzt „rechtsradikal“ oder was auch immer für absurde Terme da genannt wurden, sein soll, weil freie Medien gefordert werden, erschliesst sich mir definitiv nicht. Aber wenn sich der Gutmensch dann besser fühlt? Bisher hat die Nazi-Keule der SP ja immer eher geschadet und die Verunglimpften bei den nächsten Wahlen eher noch beflügelt...

Ich denke, wer einfach nur die Billag als Firma verteufelt, erkennt die Dimensionen nicht. Das System ist faul! Ist doch egal, wer die Steuern für das „Informationsministerium“ eintreibt. Dann macht das halt jemand anders, der dann zum Volksfeind erklärt wird. Selbst wenn das über das Steueramt laufen sollte, wird man nicht viel erreichen. Dann sinkt der Verwaltungsaufwand vielleicht ein bisschen, doch das Übel bleibt: Ein de facto staatliches Informationsmopol mit Einheitsmeinung und seichter „Unterhaltung“, zwangsfinanziert vom Bürger – ob er's braucht oder nicht. Freie Medien ohne Zensur sind urdemokratische, liberale ja libertäre Anliegen!

Snowman410'415 Beiträge
#234
Warum jemand jetzt „rechtsradikal“ oder was auch immer für absurde Terme da genannt wurden, sein soll, weil freie Medien gefordert werden, erschliesst sich mir definitiv nicht. Aber wenn sich der Gutmensch dann besser fühlt? Bisher hat die Nazi-Keule der SP ja immer eher geschadet und die Verunglimpften bei den nächsten Wahlen eher noch beflügelt...

Ich denke, wer einfach nur die Billag als Firma verteufelt, erkennt die Dimensionen nicht. Das System ist faul! Ist doch egal, wer die Steuern für das „Informationsministerium“ eintreibt. Dann macht das halt jemand anders, der dann zum Volksfeind erklärt wird. Selbst wenn das über das Steueramt laufen sollte, wird man nicht viel erreichen. Dann sinkt der Verwaltungsaufwand vielleicht ein bisschen, doch das Übel bleibt: Ein de facto staatliches Informationsmopol mit Einheitsmeinung und seichter „Unterhaltung“, zwangsfinanziert vom Bürger – ob er's braucht oder nicht. Freie Medien ohne Zensur sind urdemokratische, liberale ja libertäre Anliegen!
Welche, nach deiner Meinung freie Medien gibt es denn?

Angelo258 Beiträge
#235
Don't feed the trolls...

roman709'245 Beiträge
#236
Welche, nach deiner Meinung freie Medien gibt es denn?
Das ist eigentlich das Problem. Es gibt keine. Man kann versuchen, sich aus einem Mix davon zu informieren. Es liegt aber in der Natur des Menschen - welche man halt nicht umgehen kann - dass man das sich zumindest unbewusst zum eigenen Vorteil macht. Darum ist es ja auch zwangsläufig so, dass zu viel Macht korrumpiert.

Ich bin auf jeden Fall auch zufrieden mit unserem System hier, wenn ich ins ferne und vor allem auch nahe Ausland schaue. Persönlich halte ich das Schweizer Fernsehen auf für linkslastig. Sie bemühen sich aber, aufgrund ihres Auftrages, ausgewogen zu berichten (ihr wisst ja, was das Wort "bemühen" in einem Arbeitszeugnis bedeutet 🙂 ). Für mich ist linksextrem auch mindestens so schädlich und zu veruteilen, wie Rechtsextremismus (Siehe auch, wie es in der Vergangenheit war). Das Problem ist, wo was beginnt. Das ist dann schon wieder eine Sache des Standpunktes und wir stehen wieder am Anfang. Die Sache ist sicher nicht mit Schwarz-Weiss-Malerei zu lösen. Wer das behauptet, kennt nur schwarz und weiss.

creep2'589 Beiträge
#237
das Niveau gewisser Diskussionen in diesem Forum hat ein beängstigend tiefes Niveau erreicht.

olifaessler4'260 Beiträge
#238
Das ist eigentlich das Problem. Es gibt keine. Man kann versuchen, sich aus einem Mix davon zu informieren. Es liegt aber in der Natur des Menschen - welche man halt nicht umgehen kann - dass man das sich zumindest unbewusst zum eigenen Vorteil macht. Darum ist es ja auch zwangsläufig so, dass zu viel Macht korrumpiert.

Ich bin auf jeden Fall auch zufrieden mit unserem System hier, wenn ich ins ferne und vor allem auch nahe Ausland schaue. Persönlich halte ich das Schweizer Fernsehen auf für linkslastig. Sie bemühen sich aber, aufgrund ihres Auftrages, ausgewogen zu berichten (ihr wisst ja, was das Wort "bemühen" in einem Arbeitszeugnis bedeutet 🙂 ). Für mich ist linksextrem auch mindestens so schädlich und zu veruteilen, wie Rechtsextremismus (Siehe auch, wie es in der Vergangenheit war). Das Problem ist, wo was beginnt. Das ist dann schon wieder eine Sache des Standpunktes und wir stehen wieder am Anfang. Die Sache ist sicher nicht mit Schwarz-Weiss-Malerei zu lösen. Wer das behauptet, kennt nur schwarz und weiss.
Da stimme ich Dir zu, jeder Sender, jede Redaktion wie auch jedes Individuum welche über die Medien Informationen verbreiten verfolgen damit in irgendeine Richtung geartete Interessen und versuchen Meinungen zu bilden, soetwas wie unabhängige Berichterstattung gibt es nicht. Deswegen jegliche Stimmen unterbinden zu wollen, welche nicht der eigenen Meinung entsprechen ist genau so falsch wie alles ungefiltert hinzunehmen, was einem die einem selbst näher stehenden Medien auftischen. Wie Roman70 sagt, muss man versuchen, sich Bild aus einem Mix von Informationen zu bilden. Einseitigkeit ist immer schlecht und blendet von vorneherein wertvolle Sichtweisen aus.

roowie214 Beiträge
bearbeitet #239
Ich habe mir nun seit längerer Zeit überlegt, ob ich dem Referendum zustimmen soll oder nicht. Ich komme immer stärker zum Schluss, dass ich gegen das neue Radio- und Fernsehgesetz bin. Das hat nichts damit zu tun, dass ich gegen die SRG wäre, sondern viel mehr damit, dass ich die Einführung einer Defacto-Steuer (auch wenn es nicht so heisst) schlecht finde. Die Diskussionen um den "Service public" werden auf diese Weise zwangsläufig zunehmen. Die Gefahr, dass verschiedene Interessengruppen in die Programmgestaltung der SRG dreinreden wollen, dürfte zunehmen. Dafür habe ich ein gewisses Verständnis, da mit der Gebühr für alle im Wesentlichen ein Zwangskonsum eingeführt wird.

Auch wenn diese neue Gebühr die einfachste Lösung darstellen sollte (gemäss Doris Leuthard) ist es nicht zwangsläufig die beste oder gerechteste. Ich plädiere für ein zwar komplizierteres, jedoch faireres System, das ich folgendermassen umreissen möchte:

  • Das Gebührensystem bleibt prinzipiell wie es ist.
  • Für den Empfang via TV- und Radio über die klassischen Übertragungswege (terrestrisch, Kabel und Satellit) ist weiterhin die Billag verantwortlich, Schwarzseher zu identifizieren.
  • Für "neue" Übertragungswege (v.a. Internet) muss eine "Paywall" eingerichtet werden, die ich mir folgendermassen vorstelle:
    Die SRG (bzw. SRF und die anderen sprachregionalen Sender) dürfen lediglich eine Einstiegsseite sowie einige zu definierende Informationen (z.B. Fernsehprogramm) frei zur Verfügung stellen.
  • Für redaktionelle Informationen, News, Live-TV, Podcasts, etc. muss eine Paywall eingerichtet werden. Hier denke ich an eine zentrale Registrierungsmöglichkeit bei der Billag, wo man als Zahler der Radio- und Fernsehgebühren pro Haushalt eine gewisse Zahl von User gratis registrieren kann. Mit diesem Login kann man dann alle Angebote der SRG nutzen (ohne zusätzliche Kosten).
  • Anbieter von Digital-TV (z.B. Swisscom und UPC Cablecom, aber auch Zattoo, Wilmaa und weitere) werden verpflichtet, bei der Registrierung für ein Abo zu prüfen, ob eine Geschäftsbeziehung zur Billag besteht. Die Nutzung dieser Angebote, darf nur bei gültgem Abo erfolgen. Die Programme der SRG dürfen somit nicht ohne Registrierung genutzt werden.
Vielleicht habe ich noch die eine oder andere Verbreitungsmöglichkeit vergessen. Wichtig ist aber die Paywall, die die Nutzung der Angebote von einem gültigen Billag Abo abhängig machen. Bei Zeitungen funktionieren die Paywalls mittlerweile gut. Ich finde sie auch fair, da die Ntzung an ein gültiges Abo geknüpft wird.

Ich bin mir bewusst, dass meine oben aufgeführten Punkte kompliziert sind. Es dürfte auch argumentiert werden, dass diese Paywall Zusatzkosten verursacht, die nicht ins Programm investiert werden können. Ich bin aber - wie eingangs erwähnt - gegen den Zwangskonsum, der die neue Gebühr (=Steuer) verursacht, weshalb meines Erachtens eine wie die von mir skizzierte Lösung ebenfalls geprüft werden sollte.

smid12'144 Beiträge
#240
Tja roowie, tolle Ausführungen und gut argumentiert. Da bist du dem 20min Leser um Meilen voraus!

In meinen Augen ist es aber wichtig, dass gewisse Sendungen global verfügbar sind. Eine Arena zur MEI soll man auch im grossen Kanton sehen können, um zu verstehen, wieso wir Ja gestimmt haben. Den (fast) werbefreien Spielfilm soll man aber nicht sehen können. Gibt ja Dienste dafür.

Fakt ist: Ja es ist komplex. Aber „Ich schaue den linken Scheiss nie“ führt auch nicht zu siner Lösung.

Und wegen Russland: Ich kann hier RT schauen ohne erschossen zu werden und ohne Proxy. Würde Putin alternative Sender zulassen? Glaube nicht. 

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