Wrzlbrnft
Erfahrener Benutzer
Ich war in der Vergangenheit finanziell wahrlich nicht auf Rosen gebettet, auch heute muss ich mir mein Einkommen einteilen. Aus den so genannt "prekären Verhältnissen" bin ich aber definitiv draussen. Und ja, mein SBB-Abo ist integrierter Lohnbestandteil, gebe ich auch gerne offen zu.Einfach mal so als Gedanken-Anstoss, weil doch hier so ausgewogen und neutral diskutiert wird:
@Wrzlbrnft & @tosci: Ihr müsste beide nicht jeden Monat stark darauf achten, wie Ihr Eure Miete, Eure Krankenkasse, Eure Steuern, Euer SBB-Abo und was Ihr sonst noch absolut zwingend an Auslagen habt bezahlt, stimmts?
Es gibt Leute, denen macht die Billag 10% ihres monatlichen Budgets aus. Für null konkreten persönlichen Gegenwert. Wenn jemand wie @Henry x 10000 Franken Steuern bezahlt, sind die 451.10 Peanuts, schon klar. Aber habt Ihr auch schon mal an diejenigen gedacht, denen solche Beträge wirklich weh tun? Das hat nichts mit "Geiz ist Geil" zu tun, sondern mit der Realität, dass in der Schweiz nicht nur Reiche diese Mediensteuer bezahlen müssen. Man kann das vermutlich schon mit "Gärtchendenken" abtun, nur ist das nicht so lustig wie das einzelne hier verharmlosen.
Die Billag-Gebühren für TV UND Radio entsprechen aktuell noch 37 CHF im Monat. Das ist nicht nichts, aber es ist nicht die Welt. Und für diesen Betrag bekomme ich Inhalte, die mir die privaten Anbieter in dieser Qualität keinesfalls liefern können. In der West- und Italienischen Schweiz noch weniger, auch wenn ich deren Programme bis auf wenige Ausnahmen gar nicht nutze.
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