AuroraCalm
Premium Schlaf-App

Dein Abend
gehört dir.

Timer, sanfter Wecker & adaptive Klänge für iPhone, iPad & Apple TV.

7 Tage gratis testen
Danach CHF 3 / Monat
AuroraCalm Apple TV
AuroraCalm
Apple TV

Der grosse Bildschirm schläft mit.

7 Welten. Immersiver Schlaf auf Apple TV.

Gratis testen
CHF 3 / Monat
AuroraCalm Welten
7 Handgefertigte Welten

7 Welten.
Jede Nacht
anders.

Generativ. Fotorealistisch. Basierend auf Schlafforschung.

7 Tage gratis testen
Danach CHF 3 / Monat
AuroraCalm Klänge
Generative Audio

Stille, die
sich anfühlt.

Dein Gehirn hört auf zu denken. Dein Körper erholt sich.

7 Tage gratis testen
Danach CHF 3 / Monat

Umfrage zur "No-Billag" Initiative

Stimmen Sie der "No-Billag"-Initiative zu, oder lehnen Sie diese ab?


  • Umfrageteilnehmer
    78
Ebenfalls ein NEIN.

Allerdings muss es dann eine Diskussion über den künftigen Service Public geben. Dabei sollte es nicht nur um Inhalte (da bin ich ohnehin dagegen, dass hier die Politik mitredet), sondern primär um Verbreitungskanäle gehen. Letztlich hat der verfassungsmässige Auftrag der SRG in Zukunft nur dann einen Sinn, wenn alle Bevölkerungsschichten erreicht werden können. Das ist bei sehr vielen mit den heute noch mehrheitlich vorherrschenden linearen Verbreitungsformen nicht mehr gegeben.

Meiner Meinung braucht es den Service Public in Zukunft vor allem auch deshalb, um den Zusammenhalt in unserem sprachlich und kulturell so vielseitigen Land zu sichern und das Verständis für die anderen Landesteile zu stärken.

 
Ja. lineares Fernsehen ist nicht zeitgemäss. Jeder kann sich gut ohne Fernsehen informieren.

Freizeitunterhaltung soll nicht durch durch die Allgemeinheit finanziert werden müssen.

Meinetwegen kann es ein Staatsfernsehen mit nützlichen Informationen (Inhalt sollte zur Diskussion stehen) in Form von VoD geben, zu einem Bruchteil der gegenwärtigen Gebühren. 

 
Schon erstaunlich, wie blauäugig einige hier von "zukünftigen Diskussionen" oder "Bruchteil der Gebühren" sprechen.

Die SRG wird sich bei einem Nein weder freiwillig der versprochenen Service Public Diskussions sellen noch wird die Zwangssteuer dauerhaft sinken.

Aber träumen vom "Zusammenhalt in unserem sprachlich und kulturell so vielseitigen Land" kostet bekanntlich nichts. Immerhin gibt es ja auf SRG auch sehr viele Sendungen für die 268'000 Portugiesen, die 83'000 Spanier, die 103'000 Afrikaner, die 78'000 Amerikaner, die 154'000 Asiaten, die 68'000 Serben, die 68'000 Türken etc. Oder sind die etwa damit gar nicht gemeint?

 
Schon erstaunlich, wie blauäugig einige hier von "zukünftigen Diskussionen" oder "Bruchteil der Gebühren" sprechen.

Die SRG wird sich bei einem Nein weder freiwillig der versprochenen Service Public Diskussions sellen noch wird die Zwangssteuer dauerhaft sinken.

Aber träumen vom "Zusammenhalt in unserem sprachlich und kulturell so vielseitigen Land" kostet bekanntlich nichts. Immerhin gibt es ja auf SRG auch sehr viele Sendungen für die 268'000 Portugiesen, die 83'000 Spanier, die 103'000 Afrikaner, die 78'000 Amerikaner, die 154'000 Asiaten, die 68'000 Serben, die 68'000 Türken etc. Oder sind die etwa damit gar nicht gemeint?
Wenn man diese Diskussion nicht führt, falls No Billag abgelehnt wird, dann wäre das fatal. Das ist nämlich genau das, was bei der sehr knappen Annahme des RTVG im Jahr 2015 ignoriert wurde. Damals ging es ja um den Wechsel von der Geräte- zur Haushaltsabgabe. Danach ist gar nichts geschehen. Die politisch motivierte Gebühr von CHF 365.-- pro Jahr wurde ja erst in den letzten Wochen verkündet.

Viele der No Billag Befürworter besitzen offenbar kein klassisches Empfangsgerät und waren in der Vergangenheit oft den Besuchen der Billag Kontrolleuren ausgesetzt. Gemäss einem kürzlich in der 12-App publizierten Beitrag haben diese u.a. auch in der Geschirrspülmaschine nach einem Gerät gesucht, aber nichts gefunden. Wenn man sich nun mit einer Haushaltsabgabe konfrontiert sieht, dann bedeutet das eine Zusatzabgabe, für die man keinen Nutzen sieht.

Auf der anderen Seite bin ich weiterhin der Meinung, dass eine ausgewogene und umfassende Information in den vier Sprachregionen der Schweiz nur durch öffentlich-rechtliche Medien möglich ist. Das ist weder durch Private (gerade im Zeitungsmarkt erfolgt eine immer stärkere Konzentration auf wenige Personen) noch durch ein freiwilliges Abonnement zu erreichen. Öffentlich-rechtliche Medien funktionieren aber leider nur durch eine (Zwangs-)Abgabe. Aufgrund der mannigfachen Verbreitungsformen geht das heute sinnvollerweise nur durch eine Haushaltsabgabe.  Nur sollte es in diesem Fall eigentlich selbstverständlich sein, dass man dann darüber diskutiert, wie die Zukunft der öffentlich-rechtlichen Medien aussieht. Das ist bis heute nicht geschehen.

Diese - aus meiner Sicht - unglaubliche Ignoranz und Arroganz sowohl der Politik als auch der SRG hat letztlich zu No Billag geführt. Daher habe ich für die Initiative sogar ein gewisses Verständnis. Wenn offenbar schon bei Kindersendungen der Altersdurchschnitt über 60 Jahren liegt, dann stimmt gewaltig etwas nicht mehr.

Also: Falls man No Billag "überlebt" (was für mich alles andere als sicher ist), dann bedeutet das mehr als nur ein blaues Auge. Dann muss man über die Bücher, sonst gibt es mit Sicherheit in Kürze wieder eine vergleichbare Initiative. Steter Tropfen höhlt den Stein, so dass eine künftige Initiative durchkommen wird. Diese könnte dann noch extremer sein und beispielsweise öffentlich-rechtliche Medien verfassungsmässig verbieten.

 
Ja. lineares Fernsehen ist nicht zeitgemäss. Jeder kann sich gut ohne Fernsehen informieren.

Freizeitunterhaltung soll nicht durch durch die Allgemeinheit finanziert werden müssen.
Also schaffen wir öffentliche Schwimmbäder oder Nachtbus-/Nachtzugsangebote (überhaupt alles, was nicht dem unmittelbaren Pendlerverkehr dient) auch gleich ab? Alles Unterhaltung, die sicher auch auf privater Ebene finanziert werden könnte.

Und ich kann mich tatsächlich prima ohne Fernsehen informieren. Nur sind dann grossartige Formate wie das "Echo der Zeit" durch ein Abstimmungsverhalten wie deinem eben auch weg, weil auch öffentlich-rechtlich. Danke jetzt schon dafür.

 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Einfach mal so als Gedanken-Anstoss, weil doch hier so ausgewogen und neutral diskutiert wird:

@Wrzlbrnft & @tosci: Ihr müsste beide nicht jeden Monat stark darauf achten, wie Ihr Eure Miete, Eure Krankenkasse, Eure Steuern, Euer SBB-Abo und was Ihr sonst noch absolut zwingend an Auslagen habt bezahlt, stimmts?

Es gibt Leute, denen macht die Billag 10% ihres monatlichen Budgets aus. Für null konkreten persönlichen Gegenwert. Wenn jemand wie @Henry x 10000 Franken Steuern bezahlt, sind die 451.10 Peanuts, schon klar. Aber habt Ihr auch schon mal an diejenigen gedacht, denen solche Beträge wirklich weh tun? Das hat nichts mit "Geiz ist Geil" zu tun, sondern mit der Realität, dass in der Schweiz nicht nur Reiche diese Mediensteuer bezahlen müssen. Man kann das vermutlich schon mit "Gärtchendenken" abtun, nur ist das nicht so lustig wie das einzelne hier verharmlosen.

 
Einfach mal so als Gedanken-Anstoss, weil doch hier so ausgewogen und neutral diskutiert wird:
 
[mention=158]Wrzlbrnft[/mention] & [mention=14]tosci[/mention]: Ihr müsste beide nicht jeden Monat stark darauf achten, wie Ihr Eure Miete, Eure Krankenkasse, Eure Steuern, Euer SBB-Abo und was Ihr sonst noch absolut zwingend an Auslagen habt bezahlt, stimmts?
 
Es gibt Leute, denen macht die Billag 10% ihres monatlichen Budgets aus. Für null konkreten persönlichen Gegenwert. Wenn jemand wie [mention=217]Henry[/mention] x 10000 Franken Steuern bezahlt, sind die 451.10 Peanuts, schon klar. Aber habt Ihr auch schon mal an diejenigen gedacht, denen solche Beträge wirklich weh tun? Das hat nichts mit "Geiz ist Geil" zu tun, sondern mit der Realität, dass in der Schweiz nicht nur Reiche diese Mediensteuer bezahlen müssen. Man kann das vermutlich schon mit "Gärtchendenken" abtun, nur ist das nicht so lustig wie das einzelne hier verharmlosen.
 
 
bleib' doch einfach bei den fakten...!

Sent from my SM-G950F using Digi-TV.ch mobile app

 
Auch, nein aber ich hoffe auf einen Denkzettel für Doris und die SRG. Also einen hohen Ja-Anteil dass man einfach über die Bücher muss. Die SRG soll bitte ein paar Tritte vom hohen Ross runterkommen. 

Übrigens ist die aktuelle Angstmacherei der Initiativ-Gegner (Blick, Watson, SRG etc.) sicherlich nicht gerade förderlich. Da reagiert das Stimmvolk überaus alergisch (siehe USTV III).

Und noch ein übrigens: Ein bisschen sachlicher dürfte auch hier die Disskusion geführt werden. Einfach jeden der für ein JA ist als geizigen Asozialen hinzustellen ist etwas gar einfach... Wie gesagt habe ich durchaus gewisse Sympatien für die Initiative, aber sie geht zu weit.

 
Zuletzt bearbeitet:
Sehe das auch so: Ich wünsche mir folgendes Ergebnis: 51% Nein 49% Ja.

Damit ist NoBillag abgelehnt und die LowBillag Diskussion kann starten. 

Es ist halt sehr schwierig, einen Konsens zu finden, wo man spart.

Ich könnte z.B. gut auf CL, Formel1, Filme und Serien verzichten. Infosendungen wie Tagesschau, 10vor10, Rundschau, Club, Arena, DOK, Kulturplatz, Kassensturz,… finde ich aber äusserst wichtig. Ich schau sogar öfters Sternstunde Philosophie und finde es wichtig, dass Menschen welche sich für CH-Kultur (Schwingen, Ländler, Jassen,…) interessieren sowas im Fernsehen gezeigt bekommen.

Das sieht aber wohl jeder ein bisschen anders.

 
Ich finde dies mit dem hohen Ross und der SRG etwas sehr undifferenziert. Schaut mal ins benachbarte Ausland! Auch da mischten ARD und ZDF in der Abendunterhaltung bisher kräftig mit. Zudem kommt dazu, dass dies auch die Österreicher tun! Vom Sport ganz zu schweigen. Die SRG versucht den Nerv der Zeit zu treffen. Ob sie dies erfolgreich tut, wage auch ich manchmal selber zu bezweifeln. Doch schlussendlich gibt es Gremien, die die Inhalte beeinflussen können und müssen. Das wurde allenfalls zu wenig getan. Jedoch ist auch klar festzuhalten, dass es kein Programm für den Standardbürger geben wird, da es den Standardbürger per se nicht gibt. Diskussionen über zu viele oder zu wenige Inhalte aus gewissen Genres von Sendungen wird es also immer geben.

 
Ich finde dies mit dem hohen Ross und der SRG etwas sehr undifferenziert. Schaut mal ins benachbarte Ausland! Auch da mischten ARD und ZDF in der Abendunterhaltung bisher kräftig mit. Zudem kommt dazu, dass dies auch die Österreicher tun! Vom Sport ganz zu schweigen. Die SRG versucht den Nerv der Zeit zu treffen. Ob sie dies erfolgreich tut, wage auch ich manchmal selber zu bezweifeln. Doch schlussendlich gibt es Gremien, die die Inhalte beeinflussen können und müssen. Das wurde allenfalls zu wenig getan. Jedoch ist auch klar festzuhalten, dass es kein Programm für den Standardbürger geben wird, da es den Standardbürger per se nicht gibt. Diskussionen über zu viele oder zu wenige Inhalte aus gewissen Genres von Sendungen wird es also immer geben.
Der Unterschied zu Deutschland und Österreich ist die direkte Demoktatie in der Schweiz. Nur dadurch haben wir hier die Möglichkeit letztlich die öffentlich-rechtlichen Medien abzuschaffen. In den beiden Nachbarländern gibt es diese Möglichkeit nicht. Ob es getan würde, weiss ich nicht. Dazu kenne die entsprechenden Märkte nicht und kann nicht beurteilen, wie gut die Öffentlich-rechtlichen in der Bevölkerung verankert sind.

Für mich noch interessant: Es wird von verschiedener Seite erwähnt, dass eine solche Initiative vor wenigen Jahren auch in der Schweiz noch nicht möglich gewesen wäre, weil die SRG überall ein hohes Ansehen hatte. Offenbar ist da einiges schiefgelaufen, dass es nun soeweit kommen konnte (ohne genaue Details zu kennen).

 
Ich habe interessenshalber die Situation in Deutschland recherchiert. In Deutschland gibt es seit 2013 den Rundfunkbeitrag, die ebenfalls eine Haushaltsabgabe ist. Die Diskussionen sind ähnlich wie bei uns. Mittlerweile beschäftigen sich die Gerichte damit, wie folgender Beitrag zeigt:

http://www.n-tv.de/ratgeber/Bundesverfassungsgericht-prueft-GEZ-article20061745.html

Interessant scheint mir folgender Text:

"Bisher ging das Bundesverfassungsgericht von einem staatlichen Auftrag von ARD und ZDF zur Grundversorgung aus, weil Radio- und Fernsehfrequenzen knapp waren. Doch mit dem Aufkommen von Privatsendern und dem Internet könnte sich nun - zwar mit deutlicher Verzögerung - die Beurteilung der Rahmenbedingungen ändern."

Die Rahmenbedingungen sind meines Erachtens in der Schweiz vergleichbar, weshalb selbst bei einem Nein zu No Billag das Thema noch nicht abgehakt sein dürfte.

 
Ich habe interessenshalber die Situation in Deutschland recherchiert. In Deutschland gibt es seit 2013 den Rundfunkbeitrag, die ebenfalls eine Haushaltsabgabe ist. Die Diskussionen sind ähnlich wie bei uns. Mittlerweile beschäftigen sich die Gerichte damit, wie folgender Beitrag zeigt:

http://www.n-tv.de/ratgeber/Bundesverfassungsgericht-prueft-GEZ-article20061745.html

Interessant scheint mir folgender Text:

"Bisher ging das Bundesverfassungsgericht von einem staatlichen Auftrag von ARD und ZDF zur Grundversorgung aus, weil Radio- und Fernsehfrequenzen knapp waren. Doch mit dem Aufkommen von Privatsendern und dem Internet könnte sich nun - zwar mit deutlicher Verzögerung - die Beurteilung der Rahmenbedingungen ändern."

Die Rahmenbedingungen sind meines Erachtens in der Schweiz vergleichbar, weshalb selbst bei einem Nein zu No Billag das Thema noch nicht abgehakt sein dürfte.
Ja oder Nein - weiss ich noch nicht. 

Aber ich habe ja noch 4 Monate Zeit um mich zu entscheiden. B)

Ich würde es begrüssen, wenn die Abgabe abhängig von der Höhe des Einkommens bei Privathaushalten bzw. des Gewinns bei juristischen Personen erhoben würde. Das wäre sozial gerechter. Leider steht das nicht zur Debatte.

 
In DE sorgt das Thema selbst auf seriösen Plattformen wie heise.de auch immer für eine Flut von Kommentaren.

Als ob es auch in der IT keine grösseren Probleme gäbe

 
Bin gespannt, wie es weiter geht bis zur Abstimmung. Scheint ja grosse Panik zu herrschen. 

Persönlich hoffe ich, dass die Initiative scheitert, aber nur sehr sehr knapp. Nur so wird der Druck auf ein echtes neues Mediengesetz grösser und die übermächtige SRG wieder in eine realistische Grösse zurückgebunden wird. 

Aber sowieso, NO BILLAG wird niemals durchkommen...

 
Spannend! Die Crowdfunding-Plattform wemakeit hat der Kampagne den Hahn zugedreht...

wemakeit.png

 
Jetzt werden sie erst recht heulen und sich als Opfer sehen

Aber ich bin sicher, dass Herr Blocher den Geldbeutel öffnet :-)

 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Zurück
Oben