TV Sportrechte Schweiz
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Zusammenfassung der Erfahrungen: Sky Schweiz — was Mitglieder in diesem und weiteren Themen berichten.
blogo646 Beiträge
Das würde ja gar nicht gehen!
+los152 Beiträge
Nal eine Frage am Rande: Wer ist eigentlich dieser Herr Klaus Zaugg, der die Meldungen bei Watson erstellt hat? Ich gehe mal davon aus, dass seine Infos Hand und Fuss haben.Derjenige, der lange Zeit behauptete, dass es in der Schweiz eine KHL Mannschaft geben wird, die Helvetics...
PlasmaP784 Beiträge
Aus diesem neuen watson-Artikel von Klaus Zaugg:
...Zudem gehen die Hockeygeneräle davon aus, dass die neuen Rechteinhaber mit über zwei Millionen Anschlüssen eine grössere Verbreitung garantieren können als Swisscom/Teleclub. Die NLB-Manager hoffen zudem auf die Möglichkeit, mit den neuen Rechteinhabern durch Verbreitung der Spiele auf lokalen TV-Kabelnetzen eine bessere TV-Präsenz als bisher zu bekommen.
roku732'920 Beiträge
So jetzt mal in die Zukunft geblickt. Was für Sport Rechte würdet ihr euch denn wünschen, sollte Eishockey wirklich nicht zu sehen sein über Swisscom TV/TC?
Es gibt ja nicht nur Fussball und Eishockey., bestimmt gäbe es noch andere Sportarten, die man relativ günstig ins Rampenlicht setzen könnte.
Schweizer Handball-Meisterschaft geht ja ganz unter, und wäre mal zu pushen. Mit der EHF ist man mit Sky (bis nächstes Jahr) ja schon mal bedient. Warum nicht mal nach der besten Handball-Liga, (Deutschland) in Betracht ziehen?
Im Tennis könnte man sich auch mal um die Rechte im Frauentennis umsehen, der WTA. Beim Herrentennis ist man ja gut gerüstet, und ab nächster Saison ist man ja mit Sky noch besser aufgestellt in Sachen Kommentar, und Herren Doppelfinale.
Kampfsport kommt auch viel zu kurz. Wieso nicht regelmässig Box Fight-Nights aus den USA anbieten? Müssen ja nicht einmal die Big Fights sein, die man ja teuer bezahlen müsste. Aber auch diese Fights könnte man als PPV mal anbieten. Noch besser wäre natürlich die Ultimate Fighting Championship UFC.
Jetzt seit ihr dran. Was würdet ihr gerne mal sehen im Pay TV?
Es gibt ja nicht nur Fussball und Eishockey., bestimmt gäbe es noch andere Sportarten, die man relativ günstig ins Rampenlicht setzen könnte.
Schweizer Handball-Meisterschaft geht ja ganz unter, und wäre mal zu pushen. Mit der EHF ist man mit Sky (bis nächstes Jahr) ja schon mal bedient. Warum nicht mal nach der besten Handball-Liga, (Deutschland) in Betracht ziehen?
Im Tennis könnte man sich auch mal um die Rechte im Frauentennis umsehen, der WTA. Beim Herrentennis ist man ja gut gerüstet, und ab nächster Saison ist man ja mit Sky noch besser aufgestellt in Sachen Kommentar, und Herren Doppelfinale.
Kampfsport kommt auch viel zu kurz. Wieso nicht regelmässig Box Fight-Nights aus den USA anbieten? Müssen ja nicht einmal die Big Fights sein, die man ja teuer bezahlen müsste. Aber auch diese Fights könnte man als PPV mal anbieten. Noch besser wäre natürlich die Ultimate Fighting Championship UFC.
Jetzt seit ihr dran. Was würdet ihr gerne mal sehen im Pay TV?
Stephan1'261 Beiträge
Dart, US Sport (MLB, NBA, NFL), Australian Football, Handball, Landhockey
Okay, ob das alles ins Pay TV passt ist ne andere Frage.
Okay, ob das alles ins Pay TV passt ist ne andere Frage.
f1-tom2'494 Beiträge
Unihockey!
Natürlich kommt Unihockey (noch) nicht an die altgedienten Sportarten wie Eishockey und Fussball heran. Aber der Sport ist in der Schweiz sehr populär. Ein gewisses Potential wäre ganz sicher vorhanden!
Natürlich kommt Unihockey (noch) nicht an die altgedienten Sportarten wie Eishockey und Fussball heran. Aber der Sport ist in der Schweiz sehr populär. Ein gewisses Potential wäre ganz sicher vorhanden!
willehalm1'738 Beiträge
UFC
doom2'266 Beiträge
Was für Sport Rechte würdet ihr euch denn wünschen, sollte Eishockey wirklich nicht zu sehen sein über Swisscom TV/TC?Swisscom muss aber auch erstmal die wesentlich höheren Konsten reinholen. Wobei, geht natürlich gut mit der Monopolrente im Rücken 😉
Eigentlich sollten sich die beiden Parteien jetzt mal an einen Tisch setzen und einen vernünftigen Kompromiss aushandeln - also jeder bekommt die Inhalte des anderen für einen anständigen Preis. Sonst gibts dann in ein paar Jahren eine Dualbusse an beide und Swissdigital muss bei Swisscom noch ein paar Verfahrensverschleppungsexperten teuer abwerben damit auch sie ihre Busse jahrelang verschleppen können. Aber eigentlich erwarte ich von beiden Seiten ein "ätschipätsch.. ha gwunne", so dass es nach Jahren genau zu weiteren Verfahren kommen muss.
Vielleicht kapiert der eine oder andere in Zwischenzeit dass Content und Leitung halt nicht zusammengehören. Und kommt das mal, wirds für die Sportliegen hart. Die verdienen jetzt mehr weil die Grossen über sie Stellvertreterkriege führen. Aber wenn die Exklusivität mal gebrochen wird, wer garantiert dass die Einnnahmen dann auf dem hohen Niveau bleiben?
doom2'266 Beiträge
Köbi411 Beiträge
Spannend, dass bei der Vergabe der Fussballrechte seitens Teleclub kein Mux erfolgte, aber nach dem Verlust der Eishokeyrechte wie aus der Pistole geschossen ein Statement abgegeben wurd
Das habe ich auch interessant gefunden. Das zeigt, dass das für Teleclub schon einem kleineren Erdbeben gleichkommt. Unmittelbar nachdem es publik wurde, hat Teleclub eine Pressemitteilung rausgehauen, indem sie versucht haben zu beschwichtigen. Dass man den Fussball gerade mal in einem Nebensatz erwähnt hat, zeigt, wie gewichtig diese Entwicklung für Teleclub ist. Ansonsten sind sie eine absolute Katastrophe, was die Kommunikation anbelangt. Wenn sie sonst auch so zackig wären, würde ich ja nichts sagen...
creep2'589 Beiträge
ich denke nicht, dass Teleclub oder UPC/Kabler alles dem anderen geben werden. UPC/Kabler wird sicher wie heute Teleclub gewisse Inhalte exklusiv vermarkten. Sonst können sie ja gar keine Kunden gewinnen.
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marchi816 Beiträge
bearbeitet #292
Ich zitiere hier gerne aus der Analyse der WEKO (http://www.news.admin.ch/NSBSubscriber/message/attachments/44073.pdf):
"Die Marktbeherrschung an sich ist keineswegs unzulässig. Das Streben nach Marktbeherrschung mit lauteren Methoden kann gar als erwünscht bezeichnet werden. Ein Unternehmen, das sich durch besondere Leistungen und Innovation einen Vorsprung vor seinen Konkurrenten erschafft, handelt durchaus im Sinne des Gesetzgebers und zum Wohle der Volkswirtschaft. Unzulässig ist jedoch der Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung. Nur dieser Missbrauch – und nicht die Marktbeherrschung – untersteht denn auch der Sanktionsdrohung des Kartellgesetzes. Ein marktbeherrschendes Unternehmen verhält sich unzulässig, wenn es durch den Missbrauch seiner Stellung auf dem Markt andere Unternehmen in der Aufnahme oder Ausübung des Wettbewerbs behindert oder die Marktgegenseite benachteiligt (Art. 7 Abs. 1 KG). Die WEKO hat im vorliegenden Fall festgestellt, dass Swisscom ihre marktbeherrschende Stellung in den genannten Märkten missbraucht hat. Die Analyse der Weko ergibt, dass Swisscom bzw. deren Programmveranstalterin Teleclub die Geschäftsbeziehung gegenüber verschiedenen TV-Plattformanbietern (insbesondere IPTV-Anbietern) im Sinne von Art. 7 Abs. 2 Bst. a i. V. m. Art. 7 Abs. 1 KG in ungerechtfertigter Weise gänzlich verweigert hat. Die Untersuchung zeigt weiter auf, dass eine zweifache Ungleichbehandlung von Handelspartnern gegeben ist. Gewisse TV-Plattformanbieter erhielten im Vergleich zu Swisscom ein weniger umfangreiches Sportangebot zu einem insgesamt höheren Preis. Zudem können die Plattformanbieter ihren Kunden das Teleclub-Sportpaket im Abonnement (sog. Pay-perChannel) nur zusammen mit einem Teleclub-Basispaket (welches insbesondere Spielfilme umfasst) bereitstellen. Demgegenüber kann Swisscom ihren Kunden den Bezug der Sportinhalte auch im Rahmen von Einzelabrufen (sog. Pay-per-View) anbieten, ohne dass die Kunden ein Teleclub-Abonnement abschliessen müssen. Damit ist Swisscom von der Kopplung nicht gleichermassen betroffen wie die Wettbewerber. Beide Verhaltensweisen bewirken eine Wettbewerbsbehinderung und lassen sich nicht durch sachliche Gründe rechtfertigen. Es liegen somit zwei tatbestandsmässige Diskriminierungen im Sinne von Art. 7 Abs. 2 Bst. b i. V. m. Art. 7 Abs. 1 KG vor."
Da kann jeder seine eigenen Schlüsse ziehen. Aber für mich scheint es ziemlich klar, was das für Auswirkungen haben könnte.
"Die Marktbeherrschung an sich ist keineswegs unzulässig. Das Streben nach Marktbeherrschung mit lauteren Methoden kann gar als erwünscht bezeichnet werden. Ein Unternehmen, das sich durch besondere Leistungen und Innovation einen Vorsprung vor seinen Konkurrenten erschafft, handelt durchaus im Sinne des Gesetzgebers und zum Wohle der Volkswirtschaft. Unzulässig ist jedoch der Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung. Nur dieser Missbrauch – und nicht die Marktbeherrschung – untersteht denn auch der Sanktionsdrohung des Kartellgesetzes. Ein marktbeherrschendes Unternehmen verhält sich unzulässig, wenn es durch den Missbrauch seiner Stellung auf dem Markt andere Unternehmen in der Aufnahme oder Ausübung des Wettbewerbs behindert oder die Marktgegenseite benachteiligt (Art. 7 Abs. 1 KG). Die WEKO hat im vorliegenden Fall festgestellt, dass Swisscom ihre marktbeherrschende Stellung in den genannten Märkten missbraucht hat. Die Analyse der Weko ergibt, dass Swisscom bzw. deren Programmveranstalterin Teleclub die Geschäftsbeziehung gegenüber verschiedenen TV-Plattformanbietern (insbesondere IPTV-Anbietern) im Sinne von Art. 7 Abs. 2 Bst. a i. V. m. Art. 7 Abs. 1 KG in ungerechtfertigter Weise gänzlich verweigert hat. Die Untersuchung zeigt weiter auf, dass eine zweifache Ungleichbehandlung von Handelspartnern gegeben ist. Gewisse TV-Plattformanbieter erhielten im Vergleich zu Swisscom ein weniger umfangreiches Sportangebot zu einem insgesamt höheren Preis. Zudem können die Plattformanbieter ihren Kunden das Teleclub-Sportpaket im Abonnement (sog. Pay-perChannel) nur zusammen mit einem Teleclub-Basispaket (welches insbesondere Spielfilme umfasst) bereitstellen. Demgegenüber kann Swisscom ihren Kunden den Bezug der Sportinhalte auch im Rahmen von Einzelabrufen (sog. Pay-per-View) anbieten, ohne dass die Kunden ein Teleclub-Abonnement abschliessen müssen. Damit ist Swisscom von der Kopplung nicht gleichermassen betroffen wie die Wettbewerber. Beide Verhaltensweisen bewirken eine Wettbewerbsbehinderung und lassen sich nicht durch sachliche Gründe rechtfertigen. Es liegen somit zwei tatbestandsmässige Diskriminierungen im Sinne von Art. 7 Abs. 2 Bst. b i. V. m. Art. 7 Abs. 1 KG vor."
Da kann jeder seine eigenen Schlüsse ziehen. Aber für mich scheint es ziemlich klar, was das für Auswirkungen haben könnte.
magicfriend3'697 Beiträge
Dafür ist Teleclub im E-Mails beantworten super. Erhielt heute ein Statement:
Teleclub steht zur Zeit in Verhandlungen über eine Erneuerung der Ausstrahlungsrechte von Premier League und La Liga ab der kommenden Saison. Wir werden zu gegebener Zeit über den Ausgang der Verhandlungen informieren.
Für alle anderen Ligen hat Teleclub auch für die nächste Saison die Übertragungsrechte und kann diese wie bisher unseren Kunden anbieten.
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Teleclub steht zur Zeit in Verhandlungen über eine Erneuerung der Ausstrahlungsrechte von Premier League und La Liga ab der kommenden Saison. Wir werden zu gegebener Zeit über den Ausgang der Verhandlungen informieren.
Für alle anderen Ligen hat Teleclub auch für die nächste Saison die Übertragungsrechte und kann diese wie bisher unseren Kunden anbieten.
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+los152 Beiträge
Wenn die sich zusammenraufen und ein Tauschgeschäft aushandeln, sind sie sehr blöde. Da hätten sie nicht erst die Preise in die Höhe treiben müssen, sondern vorher einen Pool bilden.
lagomio44 Beiträge
Wenn die sich zusammenraufen und ein Tauschgeschäft aushandeln, sind sie sehr blöde. Da hätten sie nicht erst die Preise in die Höhe treiben müssen, sondern vorher einen Pool bilden.
Das stimmt an sich schon, aber wissen wir wirklich, wie viele Parteien migeboten haben? Vielleicht gab ja auch noch einen (oder mehrere) 'Spielverderber'?
stadicello145 Beiträge
Ich zitiere hier gerne aus der Analyse der WEKO (http://www.news.admin.ch/NSBSubscriber/message/attachments/44073.pdf):Ich lese hier nicht, dass das ganze Angebot den Mitbewerbern überlassen werden muss. Es wird bemängelt, dass für ein reduziertes Angebot ein höherer Preis verlangt wird. Im Umkehrschluss kann man das auch so verstehen, das es ok ist wenn für ein kleineres Angebot ein entsprechend kleinerer Preis verlangt wird. Ferner muss, sollte ein Pay-per-View Angebot bestehen, dieses auch den Mitbewerbern angeboten werden.
"Die Marktbeherrschung an sich ist keineswegs unzulässig. Das Streben nach Marktbeherrschung mit lauteren Methoden kann gar als erwünscht bezeichnet werden. Ein Unternehmen, das sich durch besondere Leistungen und Innovation einen Vorsprung vor seinen Konkurrenten erschafft, handelt durchaus im Sinne des Gesetzgebers und zum Wohle der Volkswirtschaft. Unzulässig ist jedoch der Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung. Nur dieser Missbrauch – und nicht die Marktbeherrschung – untersteht denn auch der Sanktionsdrohung des Kartellgesetzes. Ein marktbeherrschendes Unternehmen verhält sich unzulässig, wenn es durch den Missbrauch seiner Stellung auf dem Markt andere Unternehmen in der Aufnahme oder Ausübung des Wettbewerbs behindert oder die Marktgegenseite benachteiligt (Art. 7 Abs. 1 KG). Die WEKO hat im vorliegenden Fall festgestellt, dass Swisscom ihre marktbeherrschende Stellung in den genannten Märkten missbraucht hat. Die Analyse der Weko ergibt, dass Swisscom bzw. deren Programmveranstalterin Teleclub die Geschäftsbeziehung gegenüber verschiedenen TV-Plattformanbietern (insbesondere IPTV-Anbietern) im Sinne von Art. 7 Abs. 2 Bst. a i. V. m. Art. 7 Abs. 1 KG in ungerechtfertigter Weise gänzlich verweigert hat. Die Untersuchung zeigt weiter auf, dass eine zweifache Ungleichbehandlung von Handelspartnern gegeben ist. Gewisse TV-Plattformanbieter erhielten im Vergleich zu Swisscom ein weniger umfangreiches Sportangebot zu einem insgesamt höheren Preis. Zudem können die Plattformanbieter ihren Kunden das Teleclub-Sportpaket im Abonnement (sog. Pay-perChannel) nur zusammen mit einem Teleclub-Basispaket (welches insbesondere Spielfilme umfasst) bereitstellen. Demgegenüber kann Swisscom ihren Kunden den Bezug der Sportinhalte auch im Rahmen von Einzelabrufen (sog. Pay-per-View) anbieten, ohne dass die Kunden ein Teleclub-Abonnement abschliessen müssen. Damit ist Swisscom von der Kopplung nicht gleichermassen betroffen wie die Wettbewerber. Beide Verhaltensweisen bewirken eine Wettbewerbsbehinderung und lassen sich nicht durch sachliche Gründe rechtfertigen. Es liegen somit zwei tatbestandsmässige Diskriminierungen im Sinne von Art. 7 Abs. 2 Bst. b i. V. m. Art. 7 Abs. 1 KG vor."
Da kann jeder seine eigenen Schlüsse ziehen. Aber für mich scheint es ziemlich klar, was das für Auswirkungen haben könnte.
Dabei muss beachtet werden, dass diese Beurteilung im Zeitpunkt als Swisscom noch alle Sportrechte besass vorgenommen wurde und dass diese Beurteilung noch nicht von einem Gericht bestätigt wurde. Daher ist diese Beurteilung für die Player noch nicht verbindlich und es kann noch Jahre dauern bis die letzte Instanz darüber befunden hat.
magicfriend3'697 Beiträge
Denke darauf wird es hinauslaufen. Wenn ich die Kabler oder Teleclub wäre, würde ich die Geschichte mit dem Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung wie folgt umgehen:
Man bietet für ein Jahrespaket alle Sportinhalte inklusive und zur Flatrate an. Davon können nur die eigenen Kunden profitieren. Mit der eigenen App bzw. Mobile-Plattform Horizon-go bzw. Swisscom TV Air können alle übrigen per OnDemand deren Inhalte einzeln kaufen. Das ist genau das, was auch UPC immer gefordert hat von der Swisscom. Und wenn man clever ist, macht man auch dorte ein abgestuftes System. Kunden erhalten das Spiel ein wenig günstiger. Nicht-Kunden müssen als Infrastrukturbeitrag einen bis zwei Franken mehr pro Spiel bezahlen. Et voilà, fertig ist der Missbrauch. So hat man Weggli und Bazzeli und die eigenen Investitionen werden geschützt.
Will man alles sehen, würde dies ein zweigleisiges Fahren bedeuten. Kabel und Swisscom TV. Ein teurer Spass.
Man bietet für ein Jahrespaket alle Sportinhalte inklusive und zur Flatrate an. Davon können nur die eigenen Kunden profitieren. Mit der eigenen App bzw. Mobile-Plattform Horizon-go bzw. Swisscom TV Air können alle übrigen per OnDemand deren Inhalte einzeln kaufen. Das ist genau das, was auch UPC immer gefordert hat von der Swisscom. Und wenn man clever ist, macht man auch dorte ein abgestuftes System. Kunden erhalten das Spiel ein wenig günstiger. Nicht-Kunden müssen als Infrastrukturbeitrag einen bis zwei Franken mehr pro Spiel bezahlen. Et voilà, fertig ist der Missbrauch. So hat man Weggli und Bazzeli und die eigenen Investitionen werden geschützt.
Will man alles sehen, würde dies ein zweigleisiges Fahren bedeuten. Kabel und Swisscom TV. Ein teurer Spass.
Henry495 Beiträge
bearbeitet #298
So einfach wirds nicht mehr. SC ist nun unter Zugzwang. Sie haben ja schon mehr oder weniger versprochen, dass sie alles unternehmen werden, um ihren Zuschauern auch weiterhin Hockey zu zeigen. Das wird zwangsläufig zu Verhandlungen mit den Kablern führen, bei denen SC auch Federn lassen muss.
Die juristische Seite kann man nun getrost beiseite lassen. Beide Seiten wollen etwas von der anderen. Bin sehr zuversichtlich, dass es unter den Kunden viele Gewinner geben wird.
Die juristische Seite kann man nun getrost beiseite lassen. Beide Seiten wollen etwas von der anderen. Bin sehr zuversichtlich, dass es unter den Kunden viele Gewinner geben wird.
roku732'920 Beiträge
Wie werden uns die Kabler denn die Eishockeyspiele zeigen?
Wird es mehrere Sender geben via DVB-C (bräuchte ja für die Parallelspiele min. 6 Kanäle)
oder wird es nur möglich sein, die Spiele per VoD zu sehen, also mit ihrer Box?
Was mein ihr, wird UPC Airplay oder Google Chrome mit der Horizon App ermöglichen bei den Eishockeyspielen?
Wird es mehrere Sender geben via DVB-C (bräuchte ja für die Parallelspiele min. 6 Kanäle)
oder wird es nur möglich sein, die Spiele per VoD zu sehen, also mit ihrer Box?
Was mein ihr, wird UPC Airplay oder Google Chrome mit der Horizon App ermöglichen bei den Eishockeyspielen?
stadicello145 Beiträge
Da die Kabelnetze nicht unbeschränkt Platz für zusätzliche HD Kanäle haben, könnte ich mir die VoD Lösung vorstellen. Um so mehr als ja die Livespiele nur an ca. 3 Abenden pro Woche stattfinden. Die restliche Zeit würden die Kanäle dann mit Standbild oder ewigen Wiederholungen nur unnötig Platz beanspruchen.
Dass das allfällige Angebot auf Horizon Go etc. per Air Play auf TV's gestreamt werden kann, kann ich mir eher nicht vorstellen. Da könnte zu viel Missbrauch getrieben werden mit weitergeben von Benutzerlogins und Passwörtern an Freund und Bekannte.
Dass das allfällige Angebot auf Horizon Go etc. per Air Play auf TV's gestreamt werden kann, kann ich mir eher nicht vorstellen. Da könnte zu viel Missbrauch getrieben werden mit weitergeben von Benutzerlogins und Passwörtern an Freund und Bekannte.
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