Erfahrungen mit Twint oder Paymit?
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Tux0ne59 Beiträge
Ich habe Twint für Online Shops schon gebraucht. Da finde ich es noch praktisch weil da keine weitere Gebühr hinzukommt.
Als Migros Kind kann ich leider noch nichts über die Bezahlung im Laden sagen. Aber im Zusammenhang mit Self Checkout sicher praktikabler als eine Schlange mit 10 Personen im Rücken, welche rummurren was dieser nun schon wieder macht da vorne 🙂
Als Migros Kind kann ich leider noch nichts über die Bezahlung im Laden sagen. Aber im Zusammenhang mit Self Checkout sicher praktikabler als eine Schlange mit 10 Personen im Rücken, welche rummurren was dieser nun schon wieder macht da vorne 🙂
powerzug1'157 Beiträge
Gestern habe ich jemanden beobachtet, wo mit Twint zahlen wollte bei Migros Kasse. Die hat es extrem lange versucht zu zahlen mit Handy erfolglos. Zudem ärgert es die anderen Kunden wenn es deswegen nicht vorwärts geht.
Markus81168 Beiträge
huntizell2 Beiträge
bearbeitet #24
Ich oute mich hier als TWINT-Nutzer. Ich kann damit in Echtzeit meinen Kollegen Geld zukommen lassen. Die Gutschrift erfolgt sofort und nicht innert 1-3 Tagen auf dem Konto. Es ist also fast so, als würde ich ihm/ihr eine Note in die Hand drücken. Mit Paymit habe ich - im Gegensatz zu TWINT - noch in keinem Laden bezahlen können. Geld laden ging bei mir sogar in der Schlange an der Coop-Kasse. Post- oder Bankkonto einmalig verbinden und los geht's.
Apropos Vorbereitung: Wenn ich mit Bargeld bezahlen will, muss auch erst an den Automaten. Kartenzahlungen sind momentan sicher einfacher, hat ja auch 20 Jahre Vorsprung. Doch auch diese muss ich zuerst aus der Tasche fummeln...
So lange Apple NFC nicht frei gibt, besteht für CH-Anbieter keine Chance auf diese Technologie. Eine gemeinsame Lösung mit allen Banken macht aber sicher Sinn.
Und so als Hinweis: Migros wird TWINT erst auf Ende 2016 integrieren...
Apropos Vorbereitung: Wenn ich mit Bargeld bezahlen will, muss auch erst an den Automaten. Kartenzahlungen sind momentan sicher einfacher, hat ja auch 20 Jahre Vorsprung. Doch auch diese muss ich zuerst aus der Tasche fummeln...
So lange Apple NFC nicht frei gibt, besteht für CH-Anbieter keine Chance auf diese Technologie. Eine gemeinsame Lösung mit allen Banken macht aber sicher Sinn.
Und so als Hinweis: Migros wird TWINT erst auf Ende 2016 integrieren...
olifaessler4'260 Beiträge
Wer sagt denn, dass automatisch alles Neue ein Fortschritt ist?
Neu ist IMMER besser! ;-) So einfach ist das ;-)
Nein im Ernst, genauso daneben ist die "das alte ist gut genug, und wir haben das schon immer so gemacht"-Fraktion.
Das "ich habe nichts zu verbergen" Argument hab ich explizit nicht gebracht. Da bin ich natürlich total bei Dir und creep. Aber Fakt ist, diese Entwicklungen sind Fortschritt, sie werden von der Oeffentlichkeit angenommen und man wird das nicht umkehren können. Da bleib ich auch bei meinem Kutschenvergleich. Oder eben dem Tauschgeschäft vergleich. Elektronische Zahlungsverkehrstransaktionen werden Bargeld ablösen. Genauso wie Edelmetallmünzen das Tauschgeschäft abgelöst haben, dann die normalen Münzen das Edelmetall und später Papiergeld die Münzen. Ob du oder ich das als Fortschritt sehen hin oder her.
Wichtig, ist an dieser Stelle wie schon gesagt, dem Datenschutz das nötige Gewicht bei zu messen. Und das Thema ist durchaus auch im Bewusstsein der Leute. Nur weil man alles überwachen kann, muss man es nicht zulassen, dass dies auch geschieht.
olifaessler4'260 Beiträge
Zurück zum Thema: Ich kann beim besten Willen keinen entscheidenden Vorteil bei Smarthphone-Transaktionen erkennen (ausser dass es brutal hip ist, das muss reichen). Die Datensammler freuts, ebenso die Banken, die an jeder bargeldlosen Transaktion verdienen.
Da bin ich bei Dir. Ich sag ja, die Transaktionen müssen einfach werden. Sobald es schneller und einfacher geht als mit Bargeld hast Du Deinen Vorteil. Ob der dir das Risiko auf mögliche Auswertung deiner Daten oder gar missbräuchlicher Verwertung selbiger Wert ist, musst Du selber wissen. Ich gehe den Trade-Off ein, nicht weil's Hip ist, sondern weil es bequem ist. Falls Du eine Kreditkarte oder Maestrokarte mit Contactless-Funktion hast, verwende sie mal und berichte mir über Dein Erlebnis. Ich bin ehrlich gesagt begeistert davon, wie einfach die Transaktionsabwicklung damit ist. Und wenn es mit dem Telefon genauso einfach wird, dann werde ich das Telefon verwenden, weil ich es schon in meiner Hosen, oder Jackentasche habe, und nicht erst wie das Portemonnaie aus der Tasche ziehen und das Geld rausholen, Rückgeld reinstecken und wieder versorgen muss.
frantic2'985 Beiträge
frantic2'985 Beiträge
bearbeitet #28
PlasmaP784 Beiträge
Aus Kundensicht ist die Fusion ein Vorteil: Nur noch eine Lösung die möglichst breit verwendet werden kann.
ABER: Wenn nur noch ein einziger Anbieter da ist, diktiert er natürlich auch die Kosten. Für Kunden und Anbieter. Da bleibt zu hoffen, dass die internationale Konkurrenz ausreichend Druck erzeugt, dass die Schweizer Banken entsprechend günstig bleiben müssen.
Es darf zudem bezweifelt werden, das ausserhalb der Schweiz jemals Twint benutzt wird - was man als Vor- oder Nachteil beurteilen kann.
ABER: Wenn nur noch ein einziger Anbieter da ist, diktiert er natürlich auch die Kosten. Für Kunden und Anbieter. Da bleibt zu hoffen, dass die internationale Konkurrenz ausreichend Druck erzeugt, dass die Schweizer Banken entsprechend günstig bleiben müssen.
Es darf zudem bezweifelt werden, das ausserhalb der Schweiz jemals Twint benutzt wird - was man als Vor- oder Nachteil beurteilen kann.
frantic2'985 Beiträge
lagomio44 Beiträge
Mit Twint und Paymit werden zwei halbgare Systeme fusioniert. Ich sehe da keine Vision dahinter, das ist reines 'me too' Management.
Hoffentlich werden jetzt all die hässlichen Twint Terminals wieder abgebaut, braucht ja eh keine Sau.
Hoffentlich werden jetzt all die hässlichen Twint Terminals wieder abgebaut, braucht ja eh keine Sau.
PlasmaP784 Beiträge
Die Schweiz wird nicht erwähnt:Wenn es stimmen würde:
Apple Pay: Europa-Ausbau "rasant in Arbeit"
beim Ausbau des Dienstes berücksichtige der Konzern die Größe des jeweiligen Marktes für Apple-Produkte, die Verbreitung von Kredit- wie Debitkarten und die vorhandene Abdeckung für kontaktloses Bezahlen.müsste die Schweiz doch an erster Stelle stehen? 😕
magicfriend3'697 Beiträge
Arbeite selber im Bankenumfeld und habe viel mit Zahlungsverkehr zu tun. Es ist sicherlich so, dass Paymit und Twint jetzt mit einer Verschmelzung deutlich mehr Chancen haben. Denn zuvor war es weder Fisch noch Vogel. Jetzt hat es eine Chance. Aber ganz ehrlich. Sehe den Mehrwert nur für Kleinüberweisungen von Peer-2-Peer, zumindest aktuell. Also wenn wir zusammen eine Pizza essen, einer bezahlt und die anderen drei überweisen den Betrag via Twint. Twint und die tollen Terminals am POS sind doch ein Rohrkrepierer. Solange es nicht über die NFC-Schnittstelle von Kreditkarte oder Handy läuft und ich noch über Bluetooth das Zeug bestätigen soll, ist mir das zu blöd. In der Zeit habe ich schon lange die Maestro reingeschobe und mit Pin-Eingabe sicher bezahlt.
Die Schweiz ist sowieso sehr konservativ, was den Einsatz von alternativen Zahlungsmitteln anbelangt. Wir haben eine der grössten Kreditkartendichten, jedoch setzt der Schweizer diese nur sehr restriktiv ein. Das selbe Bild auch bei PayPal und anderen alternativen Zahlungsmitteln. Das wird lange Zeit brauchen.
Die Schweiz ist sowieso sehr konservativ, was den Einsatz von alternativen Zahlungsmitteln anbelangt. Wir haben eine der grössten Kreditkartendichten, jedoch setzt der Schweizer diese nur sehr restriktiv ein. Das selbe Bild auch bei PayPal und anderen alternativen Zahlungsmitteln. Das wird lange Zeit brauchen.
CHfish3'690 Beiträge
sehe ich ähnlich @magicfriend, aber genau für das P2P fand ich Paymit viel besser; ich brauch nur eine Kreditkarte - und nicht Guthaben auf dem TWINT Konto...
olifaessler4'260 Beiträge
Ja,@chfish, aber wenn du bei Paymit p2p z.L. Kreditkarte zahlst, musst du Gebühren zahlen. Da ist theoretisch der Vorteil von prepaid. Mir persönlich ist es aber zu mühsam mit dem Aufladen. In Zukunft soll das dann wohl auch mit direkter Belastung auf dem Konto gehen. Die Unterschiedlichen Belastungsarten (Kreditkarte, Prepaid, Kontobelastung, Debitkarte (möglicherweise)) machen das ganze aber wieder kompliziert und un-transparent, wegen verschiedener Gebühren, je nach Art der Belastung. Das wird sich als Nachteil auswirken. Guter Artikel dazu in der Handelszeitung: http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/schulterschluss-von-twint-und-paymit-letzte-chance-1096470
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White-Husky164 Beiträge
Ich habe mein Twintkonto mit meinem Bankkonto verknüpft und ein Aufladen ist sehr einfach und geschieht in Echtzeit per LSV. Einer der grössten Vorteile für mich als nicht Postfinance-Kunde ist das Bezahlen ohne Bargeld bei Poststellen, da dort bekanntlich nur Postfinance Karten unterstützt werden.
CHfish3'690 Beiträge
olifaessler4'260 Beiträge
bearbeitet #38
Also ich habe bisher (UBS) noch keine Gebühren bezahlt...?
Dann hast du es direkt ans Konto und nicht an eine Kreditkarte geknüpft? Da fängt es nämlich schon an mit kompliziert. Der User muss sich erst durch AGBs oder sonstige Informationsquellen durchackern, bevor klar ist, was er bezahlt.
Es wird von UBS als gratis beworben. Gratis App, gratis Transaktionen. Das gilt, solange du direkt ab dem Konto bezahlst. Paymit als App gibt es aber nicht nur UBS-gebranded, sondern auch direkt von SIX. Da gibt es auch die Möglichkeit zur Bezahlung eine Kreditkarte zu hinterlegen, und sobald die Zahlungen zu Lasten Kreditkarten laufen ist es gar nicht mehr transparent, was es kostet. Da gibt es je nach Bank und Kreditkarte und Art der Zahlung verschiedene Transaktionskosten, mal ein fixer Betrag, mal ein Prozentsatz und mal beides. Das denkt sich jede Bank und Kreditkartenherausgeber dann so aus, wie sie gerade lustig sind...
Und da liegt die Krux von diesem System gegenüber z.B. Apple Pay, wo Apple einfach vorgibt was die Gebühren für den Nutzer sind, und die beteiligten Institute sich entweder dem fügen können, wenn sie den Vertrag mit Apple unterzeichnen, oder es sein lassen können.
Für den Nutzer besser.
CHfish3'690 Beiträge
Dann hast du es direkt ans Konto und nicht an eine Kreditkarte geknüpft? Da fängt es nämlich schon an mit kompliziert. Der User muss sich erst durch AGBs oder sonstige Informationsquellen durchackern, bevor klar ist, was er bezahlt.
Es wird von UBS als gratis beworben. Gratis App, gratis Transaktionen. Das gilt, solange du direkt ab dem Konto bezahlst. Paymit als App gibt es aber nicht nur UBS-gebranded, sondern auch direkt von SIX. Da gibt es auch die Möglichkeit zur Bezahlung eine Kreditkarte zu hinterlegen, und sobald die Zahlungen zu Lasten Kreditkarten laufen ist es gar nicht mehr transparent, was es kostet. Da gibt es je nach Bank und Kreditkarte und Art der Zahlung verschiedene Transaktionskosten, mal ein fixer Betrag, mal ein Prozentsatz und mal beides. Das denkt sich jede Bank und Kreditkartenherausgeber dann so aus, wie sie gerade lustig sind...
Und da liegt die Krux von diesem System gegenüber z.B. Apple Pay, wo Apple einfach vorgibt was die Gebühren für den Nutzer sind, und die beteiligten Institute sich entweder dem fügen können, wenn sie den Vertrag mit Apple unterzeichnen, oder es sein lassen können.
Für den Nutzer besser.
Also ich habe nageschaut, ich hab sowohl beim Senden wie auch beim Empfangen keine Gebühren gehabt (auch ab Kreditkarte)
Es steht auch explizit bei der UBS: "Es fallen keine zusätzlichen Transaktionsgebühren an, egal ob Sie ein UBS-Konto als Belastungskonto angeben oder eine Schweizer Kreditkarte hinterlegen. Die Kosten werden von der UBS Switzerland AG getragen." (!) https://microsites.ubs.com/paymit/de/faq/was-kostet-paymit.html
olifaessler4'260 Beiträge
Okay, danke für die Info. Dann ist es definitiv davon abhängig, wessen Paymit App man benutzt. Momentan trägt offensichtlich UBS die entstehenden Kosten. Ob das immer (für alle) so bleibt darf man auch in Frage stellen
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