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Billag-Gschtürm

Man kann für oder gegen die Billag sein, aber man sollte nicht auch noch in der Geschäftsleitung des grössten privaten Werbeanbieters für Privatfernsehen (3+, RTl, M6, usw.) in der Schweiz sitzen und so tun als würde man ganz uneigennützig das Monopol der SRG bekämpfen... http://www.goldbachmedia.com/de-ch/ueber-uns/mitarbeiter

Danke Frau Rickli für all die Mediashops die uns da täglich beduseln, danke auch für all die Schweizer Werbefenster die uns bevormunden, daran ändert sich auch nichts wenn die Billag abgeschafft wird.
Ganz kritisch ist doch folgendes: Jeder Politiker vertritt Interessen. Nehmen wir an, unter Mithilfe von Gizendanner gibt es eine zweite Röhre am Gotthard, die man auch zweispurig befahren kann. Nun, er wird dann wohl ein paar Lastwagen mehr durch den Gotthard bringen.

Bei ihm finde ich aber, dass er dass immer offen kommuniziert. Er erzählt ja immer von seiner Unternehmung.

Würde man die Gebühren auf 200 Franken senken oder eben SRF ganz streichen, dasnn würde eine Unternehmung wirklich massiv profitieren.

Und wenn ich eben so verlogene Geschichten höre „Ich kämpfe für die Schwachen“ – dann kommt mir das Nachtessen wieder hoch.

Zudem: Ratet mal, wer der Grundverschlüsselung befürwortet hat?

 
Ja Frau Rickli sollte sich mal richtig herausfordernde Dossiers zur Brust nehmen. Als Marketingtante könnte sie sich mal den Problemen des Schweizer Tourismus stellen oder eine Lösung für die MWST-Problematik in der Gastronomie finden. Das wäre deutlich konstruktiver und wertschöpfender.

 
Es gibt doch gar keine  MWST-Problematik in der Gastronomie. Gastronomie ist doch eine Dienstleistungsbetrieb und deshalb gleich einzuordnen wie ein Handwerksbetrieb.

 
Als ob in den letzten 25 Jahren jemals irgend ein Exponent der Führerpartei sich um Lösungen oder gar Konstruktivität bemüht hätte. Genausogut können wir erwarten, dass Pinguine anfangen, Pullover zu stricken.

 
Es geht doch um den Einsatz der Mittel. Die Billag verbraucht zuviele Mittel.

Studis müssten einzeln überprüft werden was sich jedoch nicht lohnt. ( Gebührenbefreiung ).

Wochenaufenthalter sollten sich ebenfalls anmelden.

In Altersheimen muss zum Teil das Pflegepersonal Nachweise erstellen damit eine Gebührenbefreiung erfolgt.

Gemeinden müssen Nachweise über Ergänzungsleistungen austellen damit eine Gebührenbefreiung erfolgen kann.

Der administrative Aufwand ist eindeutig für alle zu hoch.

Frau Doris Leuthard ist ebenfalls der Ansicht die TV-Gebühren via Steuern einzukassieren.

Es braucht sicherlich Mut dies zu tun oder hat man Angst um die Billagmitarbeiter.

Der Staat ist in einem gewissen Sinne für die SRG und den Einsatz der Mittel verantwortlich: das Zwischenglied

Billag ist nicht mehr Zeitgemäss.

 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt doch gar keine  MWST-Problematik in der Gastronomie. Gastronomie ist doch eine Dienstleistungsbetrieb und deshalb gleich einzuordnen wie ein Handwerksbetrieb.
OT: nur das Take-Away einen tieferen MwSt-Satz hat als ein Restaurant. Beides sind aber Dienstleistungsbetriebe.

BigMac im McDonalds stehend essen = 8% MwSt

BigMac vor dem McDonlads stehend essen = 2,5% MwSt

Der Milionär kauft sich Champagenr und Kaviar um Delikatessenlanden = 2,5% MwSt

Der Büetzer muss am Mittag im Restaurant essen weil er nich nach Hause gehen kann = 8% MwSt

Wo ist da die Logik und die Fariness?

 
Der Milionär kauft sich Champagenr und Kaviar um Delikatessenlanden = 2,5% MwSt

Der Büetzer muss am Mittag im Restaurant essen weil er nich nach Hause gehen kann = 8% MwSt
sorry das ist ja wohl der schlechteste Vergleich aller Zeiten.. Äpfel und Birnen und so..

 
OT: nur das Take-Away einen tieferen MwSt-Satz hat als ein Restaurant. Beides sind aber Dienstleistungsbetriebe.

BigMac im McDonalds stehend essen = 8% MwSt

BigMac vor dem McDonlads stehend essen = 2,5% MwSt

Der Milionär kauft sich Champagenr und Kaviar um Delikatessenlanden = 2,5% MwSt

Der Büetzer muss am Mittag im Restaurant essen weil er nich nach Hause gehen kann = 8% MwSt

Wo ist da die Logik und die Fariness?
OT:

Es darf in diesem Fall auf keinen Fall drauf an kommen, ob ein Bettler oder ein Millionär etwas kauft (ist eine verbrauchs-, nicht einkommensabhängige Steuer), sondern ob ein entsprechender Mehrwert erbracht wird, der bei der Zubereitung einer Speise UND dem entsprechenden Service zweifelsohne erbracht wird. Also ganz klar: Restaurant muss Normalsatz (8.0 %) sein. Für mich fragt sich, ob der reduzierte Satz gerechtfertigt ist, wenn ein Mehrwert in Form der Zubereitung OHNE entsprechenden Service erbracht wird. Ich meine ja und würde den reduzierten MWSt-Satz für Take-Away falsch finden.

Nahrungsmittel im Geschäft gekauft zum reduzierten Satz - ich glaube da hat niemand etwas dagegen. Wird aber der Restaurantsatz dem reduzierten Satz gleichgesetzt, wird der Gesetzgeber natürlich die MWSt-Ausfälle ausgleichen müssen, was sie durch eine Erhöhung des reduzierten Satzes ereichen werden wollen. Dies wird durch die Initiative nicht ausgeschlossen. Wie üblich werden erst nach einer Annahme die Ausführungsbestimmung erarbeitet. Anders ist es aufgrund der Komlexität nicht möglich.

Für mich ist es einfach falsch, dass ein Take-Away auch den reduzierten Ansatz bekommt. Nahrungsmittel im Supermarkt/Nahrungsmittelgeschäft müssen für den Einkommensschwachen primär günstiger gehalten werden.

Die Initiative kommt von GastroSuisse. Aus Eigeninteresse - was ich nicht mal verurteile, so agieren alle. Aber glaubt ihr wirklich, dass für den Konsumenten so irgendetwas günstiger wird oder weniger schnell teuer? Die Restaurationsbetriebe haben bessere Margen. Und wenn man schaut, wie gewisse Restaurationsbetriebe agieren, liegt es nicht an diesen ca. CHF 0.25 pro Getränk oder ca. CHF 1.00 pro Menü, an dem es scheitert. In meinem Kanton wurde schon vor längerem das Wirtepatent abgeschafft. Jetzt eröffnet Hinz zusammen mit Kunz eine Beiz, obwohl sie gerade mal knapp eins und eins zusammenzählen können. Die Probleme liegen für mich nicht dabei, dass eine reguläre Mehrwertsteuer erhoben wird, wenn ein regulärer Mehrwert erbracht wird.

Schlussendlich ist es überall das Problem, wo die Schnittstelle festgelegt wird. Hier haben sie es, sobald eine Sitzgelegenheit besteht, hast du den regulären Satz. Ich persönlich würde meinen, dass schon die reine Zubereitung für den regulären Satz ausreichen würde. Vermutlich gäbe es dann wieder andere Probleme und andere Unzufriedene. Vielleicht welche, mit einer schwächeren Lobby.

 
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Anyway. Jetzt sieht es so aus:

http://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/jetzt-zahlen-alle-billag-schwarzsehen-und-hoeren-ist-kuenftig-nicht-mehr-moeglich-128350883

Und es gibt auch Regierungsrätinnen, die würden gerne keine Billag bezahlen. Krebsen dann aber zurück:

http://www.aargauerzeitung.ch/aargau/kanton-aargau/susanne-hochuli-wollte-die-billag-gebuehren-nicht-bezahlen-128351004

Sieht man die Reaktionen der Interessensgruppen an, ist erwartungsgemäss nicht aller Tage Abend. Jetzt kommt die breite Verteilung, welche natürlich auch wieder nicht in Ordnung ist. Die Firmen und Gewerbetreibenden fühlen sich übervorteilt, die Alten fühlen sich genötigt. Und die Regierungsrätinnen auf dem Bauernhof sind sowieso rebellisch. Das wird ein Referendum geben, da bin ich mir fast sicher.

 
Wird jetzt eine Grüne am Stammtisch beliebt? :-)

 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hallo

Ich denke wird disskutieren über die Billag ( Radio & TV-Gebühren ).

Habt Ihr die Nachrichten geschaut : der Ständerat hat zähneknirschend, mit einer Frist von 5 Jahren

für Leute die kein Radio und TV haben, dem neuen Radio /Fernsehgesetz zugestimmt.

Vermutlich hat das Volk noch darüber zu befinden.

Ich bin sehr happy unsere Regierung hat logisch entschieden.

Nach einem sicherlich positiven Volksentscheid kann man das Thema Billag ad acta legen.

 
Lest mal die kommentare dazu auf 20min... Ich glaub 90% der leute denken weiterhin und die denken das wirklich dass man keine billag zahlen sollte wenn man schon für den kabelanschluss bezahlt... Ab und an frag ich mich was für dummköpfe unter dem blauen himmel alles herumlaufen

 
Es ist manchmal schon erschreckend wie uninformiert sich manche Bürger in diesem Land eine Meinung bilden.
Aus diesem Grund hab ich ja "Angst" vor der Abstimmung.

Klassiker sind auch "Was, Bauer ledig sucht auf 3+? Dafür zahle ich" oder auch "Mein Bild ist schlecht. Wieso zahle ich Billag" und "Ich schaue nur ARD und ORF, da zahl ich doch keine Gebühren"

 
Es wird nur schon deshalb zur Abstimmung kommen, weil sich die Politiker mit dem Thema als "everybodys darling" aufspielen und medienwirksam vermarkten können. /emoticons/default_rolleyes.gif

 
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