Billag-Gschtürm
1'424 Antworten238'609 AufrufeGestartet von tosci ·
merinos240 Beiträge
Eine Präsentation der Situation des Service Public in Europa:
http://www.vhs-to-dvd.ch/documents/Giornata_nationale_SRG_Lugano_300916_EN_small.pdf
http://www.vhs-to-dvd.ch/documents/Giornata_nationale_SRG_Lugano_300916_EN_small.pdf
smid12'144 Beiträge
bearbeitet #502
Anbei mal wieder ein Artikel
http://www.tageswoche.ch/de/2017_8/schweiz/743277/Wie-SRF-Gegner-mit-SRF-reich-werden-wollen.htm
http://www.tageswoche.ch/de/2017_8/schweiz/743277/Wie-SRF-Gegner-mit-SRF-reich-werden-wollen.htm
Wrzlbrnft2'742 Beiträge
"Wers nicht hat kanns nicht sehn".
Ich seh den Artikel nicht. 😉
Ich seh den Artikel nicht. 😉
smid12'144 Beiträge
Opps
Attachment vergessen
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smid12'144 Beiträge
Heute debatiert der Ständerat
http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Nein-waere--kein-Blankoscheck-fuer-SRG--23864918
http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Nein-waere--kein-Blankoscheck-fuer-SRG--23864918
smid12'144 Beiträge
Wrzlbrnft2'742 Beiträge
Grauenhaft und peinlich, was auf diesem Account für populistischer Lobby-Müll gepostet wird. Schön hingegen, dass die Initiative vom Ständerat gerade so richtig auseinander genommen wird.
CHfish3'690 Beiträge
Hab heute im Staats-Radio Argumente der Befürworter gehört.
"Wahlfreiheit - wo ich mein Geld hingebe"
Macht natürlich Sinn, machen wir am besten bei den Steuern auch gleich so.
Schule find ich doof - dafür kriegt der Staat mein Geld nicht. :angry:
"Wahlfreiheit - wo ich mein Geld hingebe"
Macht natürlich Sinn, machen wir am besten bei den Steuern auch gleich so.
Schule find ich doof - dafür kriegt der Staat mein Geld nicht. :angry:
magicfriend3'697 Beiträge
Hab heute im Staats-Radio Argumente der Befürworter gehört.Meine Rede! Und die neue Brücke in der Stadt will ich auch nicht. Viel zu teuer. Fahre da sowieso nie drüber. Und diese Bauern mit ihren Subventionen! Sollen endlich mal ihren faulen Arsch hochkriegen und innovativer werden. Trinke zudem sowieso nie Milch und kaufe auch immer Fleisch aus dem Ausland im Aldi.
"Wahlfreiheit - wo ich mein Geld hingebe"
Macht natürlich Sinn, machen wir am besten bei den Steuern auch gleich so.
Schule find ich doof - dafür kriegt der Staat mein Geld nicht. :angry:
smid12'144 Beiträge
tosci5'731 Beiträge
Twitter sollte dringendst einen Mindest-IQ für die User festlegen. Gescheiter als 50m Feldweg würde meines Erachtens schon genügen!
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smid12'144 Beiträge
Tja, der ist natürlich sauer, dass nicht mal die SVP Ja sagte.
doom2'266 Beiträge
@tosci: aber da müssten sie ja als Erstes einen gewissen Staatspräsident rauskippen /emoticons/default_wink.png
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+los152 Beiträge
Ich lass den Twitter Account einfach mal stehenIst der arbeitslos?
https://twitter.com/RiesenChristian
HaDeTeeVau192 Beiträge
Bei einer strikten no-Billag initiative und den Goldbach Media Vorschlägen von Frau Rickly ist es ja logisch, dass ein Bundesrat die Situation lieber nicht ändern möchte, denn so oder so besser wird es nicht. Weder für den Zuschauer noch für die Sender. Die Diskussion mit dem HSG Träumer der no-Billag initiative Oliver Kessler ist meiner Meinung nach auch nicht Zielführend.
Wenn man aber sieht, dass 54 Mio. eine Firma kostet, die Gebühren verwaltet läuft mehr wie nur etwas schief und man muss am System definitiv etwas ändern! Man sollte Billag wie eine Kirchensteuer handhaben, von welcher man auch austreten kann. Provider wie UPC, Swisscom, Sunrise, Salt, Green, Quickline usw. sollten wie bei der Kirche die User melden, dies wird dann automatisch in der Steuerveranlagung berücksichtigt. Wer von der Kirche austritt bzw. sich von der Billag befreien will, sollte dies nach wie vor tun können.
Meines Erachtens sollten auch die Sender die Gebühren erhalten, stärker in die Pflicht genommen werden. Es gibt von mir aus keine Berechtigung für täglich 5h Mediashop auf Gebühren finanzierten Sendern. Ebenso sollte die SRG selbst mass halten und Werbung einschränken, z.B. wie in Österreich wo es im ORF Programm nach wie vor keine Unterbrecher Werbung gibt (für einen in etwa gleich grossen TV Zuschauer Markt).
die no -Billag initiative hätte wohl mehr Erfolg auch innerhalb des Parlaments gehabt, wenn:
a.) die Billag als Institution bzw. deren Aufgabe infrage gestellt würde und nicht die Höhe des Betrags
b.) ein Austritt (Abmeldung) nach wie vor möglich ist
c.) die Höhe der Gebühren einkommen abhängig ist und 400.- nicht übersteigt und somit Erwerbslose, Studenten und Senioren vergünstigte Konditionen erhalten könnten.
d.) für Gebührengelder beziehende Sender, bindende Auflagen bezüglich auszustrahlender Werbung auferlegt würde. U.a. kein Teleshoping, keine Unterbrecherwerbung
Wenn man aber sieht, dass 54 Mio. eine Firma kostet, die Gebühren verwaltet läuft mehr wie nur etwas schief und man muss am System definitiv etwas ändern! Man sollte Billag wie eine Kirchensteuer handhaben, von welcher man auch austreten kann. Provider wie UPC, Swisscom, Sunrise, Salt, Green, Quickline usw. sollten wie bei der Kirche die User melden, dies wird dann automatisch in der Steuerveranlagung berücksichtigt. Wer von der Kirche austritt bzw. sich von der Billag befreien will, sollte dies nach wie vor tun können.
Meines Erachtens sollten auch die Sender die Gebühren erhalten, stärker in die Pflicht genommen werden. Es gibt von mir aus keine Berechtigung für täglich 5h Mediashop auf Gebühren finanzierten Sendern. Ebenso sollte die SRG selbst mass halten und Werbung einschränken, z.B. wie in Österreich wo es im ORF Programm nach wie vor keine Unterbrecher Werbung gibt (für einen in etwa gleich grossen TV Zuschauer Markt).
die no -Billag initiative hätte wohl mehr Erfolg auch innerhalb des Parlaments gehabt, wenn:
a.) die Billag als Institution bzw. deren Aufgabe infrage gestellt würde und nicht die Höhe des Betrags
b.) ein Austritt (Abmeldung) nach wie vor möglich ist
c.) die Höhe der Gebühren einkommen abhängig ist und 400.- nicht übersteigt und somit Erwerbslose, Studenten und Senioren vergünstigte Konditionen erhalten könnten.
d.) für Gebührengelder beziehende Sender, bindende Auflagen bezüglich auszustrahlender Werbung auferlegt würde. U.a. kein Teleshoping, keine Unterbrecherwerbung
smid12'144 Beiträge
Markus1'750 Beiträge
Über den Unterschied sollte man sich im Klaren sein:
Gebühr: Hierfür bekommt man die direkte Gegenleistung
Steuer: Hierfür gibt es keine direkte Gegenleistung, dient zur Finanzierung sonstiger Ausgaben.
Mit dem Systemwechsel ist die Billag-Abgabe keine Gebühr mehr, sondern eine Kopfsteuer (es muss auch der Nicht-TV-Glotzer bezahlen).
Als Steuer sollte es an dem allgemeinen Steuertropf angehängt werden.
Dieser Wechsel ist einigen Politiker zu radikal, haben stattdessen ein Brett vor dem Kopf und, obwohl es nun eine Mediensteuer ist (kein Gebühr mehr!), sehen da die Steuer nicht, welche da nun eingeführt wird.
Via Steuerrechnung eingezogen, braucht es den Verwaltungsapparat namens Billag nicht mehr.
Jene Kopfsteuer sollte allerdings nur dann abgeschafft werden, wenn die Finanzierung via allgemeiner Steuertropf im Gegenzug geregelt ist.
Gruss Markus
Gebühr: Hierfür bekommt man die direkte Gegenleistung
Steuer: Hierfür gibt es keine direkte Gegenleistung, dient zur Finanzierung sonstiger Ausgaben.
Mit dem Systemwechsel ist die Billag-Abgabe keine Gebühr mehr, sondern eine Kopfsteuer (es muss auch der Nicht-TV-Glotzer bezahlen).
Als Steuer sollte es an dem allgemeinen Steuertropf angehängt werden.
Dieser Wechsel ist einigen Politiker zu radikal, haben stattdessen ein Brett vor dem Kopf und, obwohl es nun eine Mediensteuer ist (kein Gebühr mehr!), sehen da die Steuer nicht, welche da nun eingeführt wird.
Via Steuerrechnung eingezogen, braucht es den Verwaltungsapparat namens Billag nicht mehr.
Jene Kopfsteuer sollte allerdings nur dann abgeschafft werden, wenn die Finanzierung via allgemeiner Steuertropf im Gegenzug geregelt ist.
Gruss Markus
Wrzlbrnft2'742 Beiträge
Provider wie UPC, Swisscom, Sunrise, Salt, Green, Quickline usw. sollten wie bei der Kirche die User melden, dies wird dann automatisch in der Steuerveranlagung berücksichtigt. Wer von der Kirche austritt bzw. sich von der Billag befreien will, sollte dies nach wie vor tun können.
Mal realistisch gedacht: Glaubst du wirklich, es gibt noch grossartig Leute, die weder Internet noch ein TV-Gerät besitzen? Lohnt sich der Aufwand für die paar Menschen tatsächlich?
Meines Erachtens sollten auch die Sender die Gebühren erhalten, stärker in die Pflicht genommen werden. Es gibt von mir aus keine Berechtigung für täglich 5h Mediashop auf Gebühren finanzierten Sendern. Ebenso sollte die SRG selbst mass halten und Werbung einschränken, z.B. wie in Österreich wo es im ORF Programm nach wie vor keine Unterbrecher Werbung gibt (für einen in etwa gleich grossen TV Zuschauer Markt).
Die Verhältnisse von Österreich lassen sich nicht 1:1 auf die Schweiz übertragen. Der ORF produziert 4 TV-Sender (zugegeben, es hängen noch 9 Landesstudios für die Bundesland-heute- und Ö2-Regionalradio-Ausstrahlungen dran) in 1 Sprache, während die SRG deren 7 Programme in 3 Sprachen - also für einen sprachregional gesehen jeweils viel kleineren Markt - ausstrahlt.
Was die Mediashop-Ausstrahlungen bei den Lokal-TVs anbelangt, so müssten im Umkehrschluss natürlich die Gebühren steigen, da die Billag-Gelder für diese Programme nur unterstützend und nicht ersetzend wirken.
PlasmaP784 Beiträge
Via Steuerrechnung eingezogen, braucht es den Verwaltungsapparat namens Billag nicht mehr.Ich teile Deine Aussage bis auf den letzten Satz.
Jene Kopfsteuer sollte allerdings nur dann abgeschafft werden, wenn die Finanzierung via allgemeiner Steuertropf im Gegenzug geregelt ist.
Die Kirchensteuer und die Feuerwehrabgabe werden ja auch nicht abgeschafft und immer noch separat auf der Steuerrechnung aufgeführt.
magicfriend3'697 Beiträge
Meiner Meinung nach wird die Billag aktuell einfach politisch instrumentalisiert. Dies ist per se ein Medienthema und eignet sich perfekt zur Polarisierung. Eine Kopfsteuer würde ich auch begrüssen. Denn diese ganze Eintreiberei und Feststellung, wer nun Pflichtig ist und/oder entsprechende Empfangsgeräte oder -Möglichkeiten besitzt, ist im Jahr 2017 viel zu umständlich. Führt diese Kopfsteuer ein und es gibt vermutlich nur Gewinner. Ausser die Billag-Angestellten. Auf der anderen Seite wird die Verteilung der Gelder immer ein Thema sein. Da wird auch die Blondine von Goldbach Media dafür sorgen.
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