Anpassungen Swisscom Vivo-Pakete November 2015
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roman709'245 Beiträge
bearbeitet #41
Habe eben mein Posting noch editiert, da ich keine politische Diskussion will. Aber du liegst falsch.
doom2'266 Beiträge
Hmm... ich sehe weder ein edit noch scheint mir den Sinn des letzten Postings verändert. Aber anyway - jeder macht das was für ihn richtig erscheint.
Waudiz570 Beiträge
bearbeitet #43
Ich bin ja so einer, der wegen FTTH umgezogen ist. Ich sehe aber auch, wie sich die Situation laufend verändert. Ausserdem gibt es nirgends nur Vorteile.
Was ich meine: An meinem alten Wohnort ist inzwischen UPC 500/50 erhältlich - und ja, den Speed erhält man auch in der Praxis, ich konnte es schon mehrmals selber messen. Als ich dort wegging, war man noch bei einem Fünftel davon. Nun gut, 500/50 ist immer noch kein 1000/1000. Aber es kann den Unterschied ausmachen, ob jemand nun partout das Gefühl hat, seine Internet-Anbindung sei kaum auszuhalten, oder ob er damit wenn nicht in Rekordtempo, so doch vernünftig arbeiten kann. Zudem ist eine Leistungserhöhung auf mutmasslich 1000/100 nicht auszuschliessen in absehbarer Zukunft (Stichwort: DOCSIS 3.1). Man erinnere sich daran, dass Swisscom längere Zeit auch nur genau diese 1000/100 angeboten hat auf FTTH und erst relativ spät mit dem synchronen Gbit-Speed gekommen ist.
Langsamere Technologien als FTTH wie andere FTTx-Formen, Vectoring, g.fast, DOCSIS 3.1 und wie sie sonst noch alle heissen, werden nun eine gewisse Zeit lang aufholen, da bei FTTH mit 1 Gbit/s synchron das momentane Ende der Fahnenstange erreicht ist, und das wird sich nicht von heute auf morgen ändern. Zunächst müsste ein (W)LAN-Standard, der in der Praxis über 1 Gbit/s liegt, eine namhafte Verbreitung finden, ansonsten macht es wenig Sinn, auch wenn man viel mehr über die Fasern jagen könnte als besagtes Gigabit/s, da der Flaschenhals neu die Endgeräte wären, und auch Router etc. müssten ersetzt werden. Selbst bei den Top-Modellen für den Consumer-Bereich ist noch nichts in Sicht, was mehr als 1 Gbit/s verkraftet.
In meinem Fall gibt es am neuen Wohnort auch Nachteile. Etwa, dass die öV-Anbindung viel schlechter ist. Vorher 100 Meter zum Bus, jetzt 15 Minuten laufen zur Haltestelle, die zudem seltener bedient wird als von früher gewohnt. Das Auto wird auch wegen der Topographie der Wohnlage viel häufiger gebraucht bzw. ohne Auto wäre es echt mühsam, während man am alten Ort gut auf den eigenen fahrbaren Untersatz verzichten konnte. Einkaufen ist weiter weg und nicht mehr mit derselben Auswahl, etc, etc. Berücksichtigt werden sollte ja auch z.B. der Arbeitsort bzw. der sich verändernde Weg dahin, die familiäre Situation, usw. Wer innerhalb des Ortes umzieht, für den mag es unkomplizierter sein.
Wie ich hier auch schon gesagt habe, glaube ich, dass sich zumindest Swisscom nun selber Feuer unterm Hintern macht, wenn ab kommenden Frühling auch UHD-Inhalte angeboten werden. Dann müssen sie einfach ausbauen, schon im eigenen Interesse.
Was ich meine: An meinem alten Wohnort ist inzwischen UPC 500/50 erhältlich - und ja, den Speed erhält man auch in der Praxis, ich konnte es schon mehrmals selber messen. Als ich dort wegging, war man noch bei einem Fünftel davon. Nun gut, 500/50 ist immer noch kein 1000/1000. Aber es kann den Unterschied ausmachen, ob jemand nun partout das Gefühl hat, seine Internet-Anbindung sei kaum auszuhalten, oder ob er damit wenn nicht in Rekordtempo, so doch vernünftig arbeiten kann. Zudem ist eine Leistungserhöhung auf mutmasslich 1000/100 nicht auszuschliessen in absehbarer Zukunft (Stichwort: DOCSIS 3.1). Man erinnere sich daran, dass Swisscom längere Zeit auch nur genau diese 1000/100 angeboten hat auf FTTH und erst relativ spät mit dem synchronen Gbit-Speed gekommen ist.
Langsamere Technologien als FTTH wie andere FTTx-Formen, Vectoring, g.fast, DOCSIS 3.1 und wie sie sonst noch alle heissen, werden nun eine gewisse Zeit lang aufholen, da bei FTTH mit 1 Gbit/s synchron das momentane Ende der Fahnenstange erreicht ist, und das wird sich nicht von heute auf morgen ändern. Zunächst müsste ein (W)LAN-Standard, der in der Praxis über 1 Gbit/s liegt, eine namhafte Verbreitung finden, ansonsten macht es wenig Sinn, auch wenn man viel mehr über die Fasern jagen könnte als besagtes Gigabit/s, da der Flaschenhals neu die Endgeräte wären, und auch Router etc. müssten ersetzt werden. Selbst bei den Top-Modellen für den Consumer-Bereich ist noch nichts in Sicht, was mehr als 1 Gbit/s verkraftet.
In meinem Fall gibt es am neuen Wohnort auch Nachteile. Etwa, dass die öV-Anbindung viel schlechter ist. Vorher 100 Meter zum Bus, jetzt 15 Minuten laufen zur Haltestelle, die zudem seltener bedient wird als von früher gewohnt. Das Auto wird auch wegen der Topographie der Wohnlage viel häufiger gebraucht bzw. ohne Auto wäre es echt mühsam, während man am alten Ort gut auf den eigenen fahrbaren Untersatz verzichten konnte. Einkaufen ist weiter weg und nicht mehr mit derselben Auswahl, etc, etc. Berücksichtigt werden sollte ja auch z.B. der Arbeitsort bzw. der sich verändernde Weg dahin, die familiäre Situation, usw. Wer innerhalb des Ortes umzieht, für den mag es unkomplizierter sein.
Wie ich hier auch schon gesagt habe, glaube ich, dass sich zumindest Swisscom nun selber Feuer unterm Hintern macht, wenn ab kommenden Frühling auch UHD-Inhalte angeboten werden. Dann müssen sie einfach ausbauen, schon im eigenen Interesse.
eroland39 Beiträge
Und meiner wurde anscheinend komplett auf Eis gelegt. Es gibt keine Ausbaupläne mehr. Auch wenn vor ein paar Jahr der FTTH-Ausbau meiner Stadt bis 2016 versprochen wurde, läuft jetzt anscheinend gar nichts mehr.
Ha! Und mir wurde via SC Hotline versichert, dass man bis Ende 2016 die ganze CH via Fibre beliefern will... Wers glaubt wird selig. Nun ja, ich bleibe bei meinem Standpunkt: Die SC verspricht seit einiger Zeit viel zu viel und kann es nicht einhalten - erinnert mich an CC vor ca. 10 Jahren. Was mich betrifft, ich wechsle sofort zu CC, wenn die Multiroom-Fähig werden.
Eigentlich schade, denn das SC-Gesamtpaket ist ein tolles System, nur schneiden sie sich mit der lausigen Performance mehr und mehr ins eigene Fleisch. Irgendwie erinnert mich die Entwicklung ein wenig an ein anderes grosses Schweizer Bundesunternehmen, nämlich die SBB: Immer mehr Nutzer, Angebot ständig ausgebaut, aber das Netz schluckt die Ansprüche nicht mehr zufriedenstellend. Und noch wichtig: Ich will hier ja gar keine Polemik anfachen. Aber man darf schon ein bisschen kritisieren.
Wrzlbrnft2'742 Beiträge
Wobei bei der SBB Bund und Kantone für den Infrastrukturausbau verantwortlich sind. Swisscom soll ihr Glasfasernetz hingegen überwiegend auf eigene Kosten aufbauen.
Waudiz570 Beiträge
Kann man Swisscom und SBB vergleichen? Ich finde, gerade nicht, mal ganz abgesehen davon, aus welchen Kassen was genau finanziert wird.
Die SBB hören in diesem Punkt auf ihre Kunden, die mehr und schnellere Verbindungen wollen. Dabei werden auch immer wieder neue, teure Strecken gebaut, die schneller befahren werden können als bestehende. Dass der Mehrverkehr dann auch weitere Konsequenzen hat, z.B. bei Abnutzung von Gleisen und Rollmaterial, steht bei diesen Überlegungen nicht an erster Stelle, wird gerne verdrängt.
Die Swisscom hingegen versucht, ihre vorhandenen Schienen noch so lange zu nutzen, wie es nur geht. Neues Rollmaterial holt noch das letzte aus den vorhandenen Trassen heraus. Neue Schienen werden nur sehr zögerlich verlegt, und wenn doch, nur dort, wo sich das in absehbarer Zeit auch rentiert. Man verrennt sich kaum in finanziell stark defizitären Grossprojekten.
Politisch kann man die Unternehmen sowieso nicht vergleichen: Wieviele Male konnten wir in den letzten gut 30 Jahren über SBB-Projekte direkt oder indirekt abstimmen? Bahn 2000, NEAT, FinöV und viele mehr, v.a. wenn man die regionalen Abstimmungen mitzählt, z.B. in ZH: S-Bahn Zürich, Durchgangsbahnhof Löwenstrasse. Ähnliche Abstimmungen gab es auch in anderen Regionen.
Und jetzt: Wieviele Male konnten wir über Swisscom-Projekte abstimmen? Wurde das Volk z.B. je gefragt, ob man die ganze Schweiz verglasfasern sollte? Wurde gefragt, welcher minimale Internet-Speed verpflichtend angeboten werden muss? Ich denke, eine Vorlage im Stil von "bei geplanten Bauarbeiten an offener Strasse muss zwingend Glasfaser eingezogen werden, sofern noch keine liegt" hätte durchaus Chancen.
Die SBB hören in diesem Punkt auf ihre Kunden, die mehr und schnellere Verbindungen wollen. Dabei werden auch immer wieder neue, teure Strecken gebaut, die schneller befahren werden können als bestehende. Dass der Mehrverkehr dann auch weitere Konsequenzen hat, z.B. bei Abnutzung von Gleisen und Rollmaterial, steht bei diesen Überlegungen nicht an erster Stelle, wird gerne verdrängt.
Die Swisscom hingegen versucht, ihre vorhandenen Schienen noch so lange zu nutzen, wie es nur geht. Neues Rollmaterial holt noch das letzte aus den vorhandenen Trassen heraus. Neue Schienen werden nur sehr zögerlich verlegt, und wenn doch, nur dort, wo sich das in absehbarer Zeit auch rentiert. Man verrennt sich kaum in finanziell stark defizitären Grossprojekten.
Politisch kann man die Unternehmen sowieso nicht vergleichen: Wieviele Male konnten wir in den letzten gut 30 Jahren über SBB-Projekte direkt oder indirekt abstimmen? Bahn 2000, NEAT, FinöV und viele mehr, v.a. wenn man die regionalen Abstimmungen mitzählt, z.B. in ZH: S-Bahn Zürich, Durchgangsbahnhof Löwenstrasse. Ähnliche Abstimmungen gab es auch in anderen Regionen.
Und jetzt: Wieviele Male konnten wir über Swisscom-Projekte abstimmen? Wurde das Volk z.B. je gefragt, ob man die ganze Schweiz verglasfasern sollte? Wurde gefragt, welcher minimale Internet-Speed verpflichtend angeboten werden muss? Ich denke, eine Vorlage im Stil von "bei geplanten Bauarbeiten an offener Strasse muss zwingend Glasfaser eingezogen werden, sofern noch keine liegt" hätte durchaus Chancen.
eroland39 Beiträge
Kann man Swisscom und SBB vergleichen? Ich finde, gerade nicht, mal ganz abgesehen davon, aus welchen Kassen was genau finanziert wird.
Ich sehe es so: Der grosse Unterschied zw den beiden Bundesbetrieben ist, dass die Swisscom rentabel ist. (Klar gehört die SBB zu 100% dem Staat, die Swisscom nur zu 50.1% (od 51%, weiss nicht mehr genau)).
Aber wenn man ein bisschen Phantasie hat, kann man unter Augenzwinkern schon die eine oder andere Similarität erkennen.
eroland39 Beiträge
Eine Frage an die Cracks hier: Kann man eigentlich das CC Internet-Modem nehmen, und daran die SC Internet-Box anschliessen, oder haben sie das blockiert?
Plan: CC-Internet->CC-Modem->LAN-Kabel->SC Internet-Box->SC TV etc
Oder bin ich ein naiver Schlaumeier?
Plan: CC-Internet->CC-Modem->LAN-Kabel->SC Internet-Box->SC TV etc
Oder bin ich ein naiver Schlaumeier?
magicfriend3'697 Beiträge
Eine Frage an die Cracks hier: Kann man eigentlich das CC Internet-Modem nehmen, und daran die SC Internet-Box anschliessen, oder haben sie das blockiert?Das kannst du nicht. Swisscom unterstützt nur auf dem eigenen Netz ihr eigenes TV, anders als wenn du einen unabhängigen IP-TV-Dienst wie Teleboy oder Zattoo nutzt. Das machen die auch bewusst so. Wer ihr TV will, muss ihre Bundles abonnieren.
Plan: CC-Internet->CC-Modem->LAN-Kabel->SC Internet-Box->SC TV etc
Oder bin ich ein naiver Schlaumeier?
doom2'266 Beiträge
Das Problem das du hast - Live TV ist Multicast. Das erfordert eine entsprechende Konfiguration im Netz damit die Streams (Kanäle) durchkommen. Diese Konfiguration findest du im Netz von UPC natürlich nicht, ganz abgesehen davon dass sie die Streams gar nicht erst einspeisen. Gleiches gilt IPTV Angebote anderer Anbieter - LiveTV ist immer multicast und damit ans Netz des Providers gebunden. Ein alternativer Provider müsste Verträge mit dem TV Provider abschliessen und das will ja niemand.
Unicast (on demand, comeback TV) wäre schon interessanter. Mehr als Probieren und auf die Nase fallen kannst du ja nicht (an der IB wird es sicher nicht liegen denn SCTV läuft ja auch an einer Fritzbox).
Eine kleine Ausnahme gibts - die Streams der Swisscom Reseller sind zuweilen auch auf dem gesamten Swisscom Wholesale Netz empfangbar... also z.B. unverschlüsselte SCTV Streams über Sunrise Internet und umgekehrt. Dazu gibts ein paar ältere Threads hier im Forum.
Unicast (on demand, comeback TV) wäre schon interessanter. Mehr als Probieren und auf die Nase fallen kannst du ja nicht (an der IB wird es sicher nicht liegen denn SCTV läuft ja auch an einer Fritzbox).
Eine kleine Ausnahme gibts - die Streams der Swisscom Reseller sind zuweilen auch auf dem gesamten Swisscom Wholesale Netz empfangbar... also z.B. unverschlüsselte SCTV Streams über Sunrise Internet und umgekehrt. Dazu gibts ein paar ältere Threads hier im Forum.
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