TV Sportrechte Schweiz
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Zusammenfassung der Erfahrungen: Sky Schweiz — was Mitglieder in diesem und weiteren Themen berichten.
swisscomianer291 Beiträge
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[SIZE=12pt]Hier noch ein Artikel aus früheren Zeiten:[/SIZE]
[SIZE=12pt]Der Schweizer Profifussball will sich besser verkaufen - aber an wen?
von UELI KÄGI UND THOMAS SCHIFFERLE
Zürich - In England ist der Fernsehvertrag für die Übertragungsrechte an der Premier League im Jahr 846 Millionen Franken wert. In Frankreich sind es noch mehr, 930 Millionen. In Deutschland laufen derzeit die Verhandlungen für einen neuen Vertrag. Er soll eine deutliche Verbesserung für die Klubs bringen, um 155 auf 620 Millionen jährlich. Peter Stadelmann, Präsident der Swiss Football League (SFL), kriegt ob solch horrender Zahlen «kein Augenwasser». Er kennt die Auswirkung von Angebot und Nachfrage in den grossen Fussball- und Fernsehmärkten. Seit Monaten befasst er sich im Namen der Profiabteilung des Schweizer Verbandes mit der Thematik, weil der TV-Vertrag der Super League mit der SRG und Sat 1 Schweiz am 30. Juni 2006 ausläuft. 6,6 Millionen Franken zahlen die SRG (4,1) und Sat 1 (2,5) bislang zusammen pro Jahr. «Zu wenig», sagt Stadelmann und will die Einnahmen aus den TV-Rechten auf 15 Millionen Franken künftig steigern.
Das «Jammerlied» der SRG und Stadelmanns Reaktion
Anfang Jahr erstellte das Komitee der SFL einen Bericht über den Ist-Zustand, die Möglichkeiten und Entwicklungen des Schweizer Fussballs und verglich die Verhältnisse mit dem Ausland. Rund 50 Seiten umfasst das Werk, in dem eine der wesentlichen Schlussfolgerungen ist, dass der Schweizer Fussball als Produkt zu wenig gut vermarktet ist. «Wir haben 182 Spiele im Angebot, aber die SRG und Sat 1 beschränken sich darauf, nur einen Fünftel davon live zu übertragen», sagt Stadelmann. Die ersten Gespräche führte der 50-jährige Wirtschaftsanwalt aus Gossau SG mit den bisherigen Vertragspartnern SRG und Sat 1. Schnell musste er erkennen, dass die SRG, der traditionelle Partner des Schweizer Fussballs, nicht bereit ist, von ihrer Philosophie und dem «Status quo» (Stadelmann) abzurücken. Sie will künftig nicht mehr für den Klubfussball zahlen. Stadelmann hat «ihr Jammerlied» zur Kenntnis genommen, ohne Groll zwar; aber er hat sich von der Haltung des Monopolisten nicht entmutigen lassen. Seit Juli ist er damit beschäftigt, finanzkräftigere oder zahlungswilligere Partner zu suchen.
Intensive Gespräche hat er schon einige geführt, zuletzt am Donnerstag in Zürich und am Freitag in Bern. Ende Oktober will er eine Zwischenbilanz ziehen und dann November und Dezember nutzen, die Verhandlungen zu einem Abschluss zu bringen. So ist zumindest der Fahrplan. Und Stadelmann glaubt: «Wir sind auf gutem Weg.»
Österreich als Vorbild und Pay-TV als Zauberwort
Die Inspiration, für die Super League mehr Geld herausholen zu können, hat die Liga im Ausland gefunden. Sie sieht Belgien, wo die Liga in drei Jahren 44 Millionen Euro erhält. Zieht Holland zum Vergleich her, wo die Kaufkraft pro Kopf weit schwächer ist als in der Schweiz (19 700 gegenüber 28 000 Euro), aber die Rechte an der Eredivisie dennoch für drei Jahre und 70 Millionen Euro verkauft wurden. Und vor allem redet sie von Österreich.
Die T-Mobile Bundesliga von Österreich wandte sich vom Monopolisten ORF ab und dem Pay-TV-Sender Premiere zu. Der ORF darf erst dank eines Gerichtsbeschlusses wenigstens 90 Sekunden pro Meisterschaftsspiel zeigen. Die Liga wiederum tut sich seit 2004 an einem Dreijahresvertrag gütlich, der 42 Millionen Euro wert ist oder pro Saison 21,7 Millionen Franken.
Pay-TV ist für Stadelmann das Zauberwort. Nur Bezahlsender können und wollen das ganz grosse Geld garantieren, wie BSkyB (Sky Sports) in England, Canal Plus in Frankreich oder Premiere in Deutschland. In der Schweiz wird ein Modell wie in Österreich zwar nicht angestrebt. Stadel¨mann will mit der Super League weiterhin auch im frei empfangbaren Fernsehen, dem Free-TV, breit vertreten sein.
Den Idealfall hat er im Kopf: jede Runde im Pay-TV ein Spiel live
Der Traum der Super League: Fernseh-Übertragungen wie in der grossen Welt des Fussballs und drei weitere in einer Konferenzschaltung, im Free-TV das fünfte Spiel live plus eine Zusammenfassung aller Spiele.
Die Liga hat im Sinn, die Rechte in diversen Paketen zu verkaufen. Denn für sie gibt es nicht nur Free- und Pay-TV. Sie denkt auch an den Mobilfunk und das Internet, wo der Kunde die Möglichkeit haben soll, Spiele live oder zumindest in Ausschnitten verfolgen zu können.
«Die Präsenz und Promotion unseres Produktes erhöhen»
In England ist das bereits gang und gäbe. Arsenal etwa bietet im Internet Zusammenfassungen (und weitere Dienste) für jährlich 100 Franken an. Der FC Basel will, so Mediensprecher Josef Zindel, die Tore seiner Mannschaft alsbald im Internet zeigen. Weil er das gratis tun möchte, muss er noch die Finanzierung dafür regeln. Überdies will er seinen Fans per MMS-Video die Tore umgehend aufs Handy übermitteln, für 90 Rappen pro Mitteilung. Ein erster Versuch am Donnerstag beim Uefa-Cup-Spiel gegen Siroki Brijeg scheiterte an technischen Details.
Stadelmann denkt weiter an den separaten Verkauf von den Rechten für Übertragungen auf Grossleinwände in Städten oder Stadien und den Rechten für die Ausstrahlung von Bildern auf Flughäfen. Sein Richtwert von 15 Millionen Franken setzt sich aus dem Verkauf aller möglichen Pakete zusammen.
«Es geht uns ums Geld, aber nicht nur», sagt Stadelmann. Mit dem neuen Vertrag ist die Absicht verbunden, «Präsenz und Promotion unseres Produkts zu erhöhen». Die Rechte sollen nicht ungenutzt liegen bleiben, wie das bei der gültigen Vereinbarung mit SRG und Sat 1 der Fall ist.
Der Moment für einen neuen, lukrativeren Vertrag ist günstig. Denkt zumindest Stadelmann und listet seine Argumente flüssig auf: die Erfolge der Nationalmannschaft; die Auftritte von Thun im Europacup; die anstehende EM 2008; der Bau von neuen Stadien, die bei Übertragungen im Fernsehen nicht mehr abstossend wirken wie etwa das Municipal von Yverdon. Stadelmann sagt: «Die bisherigen Gespräche haben gezeigt, dass das Interesse am Schweizer Fussball vorhanden ist.» Eine erste konkrete Offerte liegt der Liga vor.
Aber zentrale Fragen stehen im Raum: Wer kommt überhaupt als künftiger Partner in Frage? Und vor allem: Wer kann refinanzieren, was bei der Umsetzung von Stadelmanns Pay-TV-Plänen an Kosten anfallen würde?
Teleclub, der Premiere-Partner, ist ein möglicher Kunde. Ein weiterer ist Cablecom. Sat 1 würde gerne im Geschäft bleiben. Sportrechtehändler wie die Zuger Infront von Günter Netzer sind offenbar mit Stadelmann im Kontakt. «Was nützt es, Rechte erst zu kaufen und dann weiter verkaufen zu wollen, wenn es keinen wirklichen Markt gibt?», wendet Branchenkenner René C. Jäggi ein, Basler Präsident des 1. FC Kaiserslautern. Vielleicht sind Leute wie Netzer auch nur an den Marketingrechten der SFL interessiert. Denn auch der Vertrag, der diese Rechte regelt, läuft im kommenden Sommer aus. Derzeit bringt er rund 3 bis 3,5 Millionen ein. «Ein Plus liegt auch hier drin», behauptet Stadelmann.
Was die Fernsehrechte angeht, führt am Ende kein Weg an der SRG vorbei, zu welchem Preis auch immer. Die Schweiz hat den Nachteil der diversen Sprachregionen und in der Deutschschweiz nur 4,5 Millionen Einwohner, zum Vergleich von 8 Millionen in Österreich. Sie muss mit einer ganz schwach ausgebildeten Kultur bei den privaten Sendern auskommen. Darum kann niemand besser als die SRG eine flächendeckende Versorgung garantieren, die auch Welschland und Tessin erreicht.
Die SRG kann es sich aus Imagegründen gar nicht leisten, bei der Super League abseits zu sehen. Sie bewirbt sich bei der in Nyon ansässigen Uefa um einen höchst lukrativen Produktionsauftrag für die EM 2008. Da würde sie denkbar schlecht aussehen, wenn sie während der zwei Jahre vor diesem Grossereignis nichts zur Bewerbung des nationalen Klubfussballs beitragen würde.
Bleibt die Frage nach den Kosten, die bei einem Pay-TV-Modell mit einer massiven Zunahme von Livebildern deutlich in die Höhe gingen. Eine qualitativ gute Produktion eines Livespiels kostet rund 100 000 Franken. Die SRG gibt insgesamt für die Fussball-Produktion nochmals so viel aus wie für den Kauf der Rechte, also rund 4 Millionen Franken. Sat 1 schreibt mit jedem seiner 26 Livespiele angeblich einen mittleren fünfstelligen Betrag ab.
15 Millionen? Sehr gut wären schon 9 Millionen
Die Refinanzierung von Aufwendungen ist bei den Sportrechten ein wichtiger Punkt. BSkyB in Grossbritannien hat zum Beispiel allein 7,8 Millionen private Abonnenten, die jährlich um die 7 Milliarden Franken an Gebühren bezahlen. Das rechnet sich. Premiere bietet in Österreich das komplette Fussballpaket für 15 Franken im Monat an. Seit Mai dieses Jahres hat der Sender 80 000 Kunden gewonnen und Mehreinnahmen von mindestens 15 Millionen. Das kann sich angesichts der Kosten für Rechte (21,7 Millionen) und Produktion nicht rechnen. Premiere hofft auf eine Verdoppelung der Kunden bis 2007.
«In der Schweiz sehe ich das Potenzial an Neukunden bei mehreren 10 000», sagt Patrick Gantner, Marketingleiter von Teleclub. Doch er gibt selber zu bedenken, dass diese Zahl bei einem Abonnementspreis von monatlich 50 Franken nur schwer erreichbar wäre. Der Verkauf von Pay-TV-Abonnements boomt nirgends mehr als da, wo der Fussball Ausdruck eines Lebensgefühls ist. Auch in dieser Beziehung ist die Schweiz nicht England oder Deutschland.
15 Millionen also möchte Stadelmann im besten Fall erwirtschaften. Realistischer ist wohl die Erwartung eines Insiders, der mit 9 Millionen zufrieden wäre. Auch das wäre eine respektable Steigerung, zumindest prozentual. In Franken wäre sie immer noch zu marginal, um nachhaltige Auswirkungen auf den Geschäftsgang der Vereine zu haben. «Ob die Klubs mit dem zusätzlichen Geld etwas Gescheites machen, weiss ich auch nicht», sagt Stadelmann, «ich weiss nur, wir haben die Pflicht, für sie das Optimum herauszuholen.»
Quelle: Sonntagszeitung[/SIZE]
[SIZE=12pt]Hier noch ein Artikel aus früheren Zeiten:[/SIZE]
[SIZE=12pt]Der Schweizer Profifussball will sich besser verkaufen - aber an wen?
von UELI KÄGI UND THOMAS SCHIFFERLE
Zürich - In England ist der Fernsehvertrag für die Übertragungsrechte an der Premier League im Jahr 846 Millionen Franken wert. In Frankreich sind es noch mehr, 930 Millionen. In Deutschland laufen derzeit die Verhandlungen für einen neuen Vertrag. Er soll eine deutliche Verbesserung für die Klubs bringen, um 155 auf 620 Millionen jährlich. Peter Stadelmann, Präsident der Swiss Football League (SFL), kriegt ob solch horrender Zahlen «kein Augenwasser». Er kennt die Auswirkung von Angebot und Nachfrage in den grossen Fussball- und Fernsehmärkten. Seit Monaten befasst er sich im Namen der Profiabteilung des Schweizer Verbandes mit der Thematik, weil der TV-Vertrag der Super League mit der SRG und Sat 1 Schweiz am 30. Juni 2006 ausläuft. 6,6 Millionen Franken zahlen die SRG (4,1) und Sat 1 (2,5) bislang zusammen pro Jahr. «Zu wenig», sagt Stadelmann und will die Einnahmen aus den TV-Rechten auf 15 Millionen Franken künftig steigern.
Das «Jammerlied» der SRG und Stadelmanns Reaktion
Anfang Jahr erstellte das Komitee der SFL einen Bericht über den Ist-Zustand, die Möglichkeiten und Entwicklungen des Schweizer Fussballs und verglich die Verhältnisse mit dem Ausland. Rund 50 Seiten umfasst das Werk, in dem eine der wesentlichen Schlussfolgerungen ist, dass der Schweizer Fussball als Produkt zu wenig gut vermarktet ist. «Wir haben 182 Spiele im Angebot, aber die SRG und Sat 1 beschränken sich darauf, nur einen Fünftel davon live zu übertragen», sagt Stadelmann. Die ersten Gespräche führte der 50-jährige Wirtschaftsanwalt aus Gossau SG mit den bisherigen Vertragspartnern SRG und Sat 1. Schnell musste er erkennen, dass die SRG, der traditionelle Partner des Schweizer Fussballs, nicht bereit ist, von ihrer Philosophie und dem «Status quo» (Stadelmann) abzurücken. Sie will künftig nicht mehr für den Klubfussball zahlen. Stadelmann hat «ihr Jammerlied» zur Kenntnis genommen, ohne Groll zwar; aber er hat sich von der Haltung des Monopolisten nicht entmutigen lassen. Seit Juli ist er damit beschäftigt, finanzkräftigere oder zahlungswilligere Partner zu suchen.
Intensive Gespräche hat er schon einige geführt, zuletzt am Donnerstag in Zürich und am Freitag in Bern. Ende Oktober will er eine Zwischenbilanz ziehen und dann November und Dezember nutzen, die Verhandlungen zu einem Abschluss zu bringen. So ist zumindest der Fahrplan. Und Stadelmann glaubt: «Wir sind auf gutem Weg.»
Österreich als Vorbild und Pay-TV als Zauberwort
Die Inspiration, für die Super League mehr Geld herausholen zu können, hat die Liga im Ausland gefunden. Sie sieht Belgien, wo die Liga in drei Jahren 44 Millionen Euro erhält. Zieht Holland zum Vergleich her, wo die Kaufkraft pro Kopf weit schwächer ist als in der Schweiz (19 700 gegenüber 28 000 Euro), aber die Rechte an der Eredivisie dennoch für drei Jahre und 70 Millionen Euro verkauft wurden. Und vor allem redet sie von Österreich.
Die T-Mobile Bundesliga von Österreich wandte sich vom Monopolisten ORF ab und dem Pay-TV-Sender Premiere zu. Der ORF darf erst dank eines Gerichtsbeschlusses wenigstens 90 Sekunden pro Meisterschaftsspiel zeigen. Die Liga wiederum tut sich seit 2004 an einem Dreijahresvertrag gütlich, der 42 Millionen Euro wert ist oder pro Saison 21,7 Millionen Franken.
Pay-TV ist für Stadelmann das Zauberwort. Nur Bezahlsender können und wollen das ganz grosse Geld garantieren, wie BSkyB (Sky Sports) in England, Canal Plus in Frankreich oder Premiere in Deutschland. In der Schweiz wird ein Modell wie in Österreich zwar nicht angestrebt. Stadel¨mann will mit der Super League weiterhin auch im frei empfangbaren Fernsehen, dem Free-TV, breit vertreten sein.
Den Idealfall hat er im Kopf: jede Runde im Pay-TV ein Spiel live
Der Traum der Super League: Fernseh-Übertragungen wie in der grossen Welt des Fussballs und drei weitere in einer Konferenzschaltung, im Free-TV das fünfte Spiel live plus eine Zusammenfassung aller Spiele.
Die Liga hat im Sinn, die Rechte in diversen Paketen zu verkaufen. Denn für sie gibt es nicht nur Free- und Pay-TV. Sie denkt auch an den Mobilfunk und das Internet, wo der Kunde die Möglichkeit haben soll, Spiele live oder zumindest in Ausschnitten verfolgen zu können.
«Die Präsenz und Promotion unseres Produktes erhöhen»
In England ist das bereits gang und gäbe. Arsenal etwa bietet im Internet Zusammenfassungen (und weitere Dienste) für jährlich 100 Franken an. Der FC Basel will, so Mediensprecher Josef Zindel, die Tore seiner Mannschaft alsbald im Internet zeigen. Weil er das gratis tun möchte, muss er noch die Finanzierung dafür regeln. Überdies will er seinen Fans per MMS-Video die Tore umgehend aufs Handy übermitteln, für 90 Rappen pro Mitteilung. Ein erster Versuch am Donnerstag beim Uefa-Cup-Spiel gegen Siroki Brijeg scheiterte an technischen Details.
Stadelmann denkt weiter an den separaten Verkauf von den Rechten für Übertragungen auf Grossleinwände in Städten oder Stadien und den Rechten für die Ausstrahlung von Bildern auf Flughäfen. Sein Richtwert von 15 Millionen Franken setzt sich aus dem Verkauf aller möglichen Pakete zusammen.
«Es geht uns ums Geld, aber nicht nur», sagt Stadelmann. Mit dem neuen Vertrag ist die Absicht verbunden, «Präsenz und Promotion unseres Produkts zu erhöhen». Die Rechte sollen nicht ungenutzt liegen bleiben, wie das bei der gültigen Vereinbarung mit SRG und Sat 1 der Fall ist.
Der Moment für einen neuen, lukrativeren Vertrag ist günstig. Denkt zumindest Stadelmann und listet seine Argumente flüssig auf: die Erfolge der Nationalmannschaft; die Auftritte von Thun im Europacup; die anstehende EM 2008; der Bau von neuen Stadien, die bei Übertragungen im Fernsehen nicht mehr abstossend wirken wie etwa das Municipal von Yverdon. Stadelmann sagt: «Die bisherigen Gespräche haben gezeigt, dass das Interesse am Schweizer Fussball vorhanden ist.» Eine erste konkrete Offerte liegt der Liga vor.
Aber zentrale Fragen stehen im Raum: Wer kommt überhaupt als künftiger Partner in Frage? Und vor allem: Wer kann refinanzieren, was bei der Umsetzung von Stadelmanns Pay-TV-Plänen an Kosten anfallen würde?
Teleclub, der Premiere-Partner, ist ein möglicher Kunde. Ein weiterer ist Cablecom. Sat 1 würde gerne im Geschäft bleiben. Sportrechtehändler wie die Zuger Infront von Günter Netzer sind offenbar mit Stadelmann im Kontakt. «Was nützt es, Rechte erst zu kaufen und dann weiter verkaufen zu wollen, wenn es keinen wirklichen Markt gibt?», wendet Branchenkenner René C. Jäggi ein, Basler Präsident des 1. FC Kaiserslautern. Vielleicht sind Leute wie Netzer auch nur an den Marketingrechten der SFL interessiert. Denn auch der Vertrag, der diese Rechte regelt, läuft im kommenden Sommer aus. Derzeit bringt er rund 3 bis 3,5 Millionen ein. «Ein Plus liegt auch hier drin», behauptet Stadelmann.
Was die Fernsehrechte angeht, führt am Ende kein Weg an der SRG vorbei, zu welchem Preis auch immer. Die Schweiz hat den Nachteil der diversen Sprachregionen und in der Deutschschweiz nur 4,5 Millionen Einwohner, zum Vergleich von 8 Millionen in Österreich. Sie muss mit einer ganz schwach ausgebildeten Kultur bei den privaten Sendern auskommen. Darum kann niemand besser als die SRG eine flächendeckende Versorgung garantieren, die auch Welschland und Tessin erreicht.
Die SRG kann es sich aus Imagegründen gar nicht leisten, bei der Super League abseits zu sehen. Sie bewirbt sich bei der in Nyon ansässigen Uefa um einen höchst lukrativen Produktionsauftrag für die EM 2008. Da würde sie denkbar schlecht aussehen, wenn sie während der zwei Jahre vor diesem Grossereignis nichts zur Bewerbung des nationalen Klubfussballs beitragen würde.
Bleibt die Frage nach den Kosten, die bei einem Pay-TV-Modell mit einer massiven Zunahme von Livebildern deutlich in die Höhe gingen. Eine qualitativ gute Produktion eines Livespiels kostet rund 100 000 Franken. Die SRG gibt insgesamt für die Fussball-Produktion nochmals so viel aus wie für den Kauf der Rechte, also rund 4 Millionen Franken. Sat 1 schreibt mit jedem seiner 26 Livespiele angeblich einen mittleren fünfstelligen Betrag ab.
15 Millionen? Sehr gut wären schon 9 Millionen
Die Refinanzierung von Aufwendungen ist bei den Sportrechten ein wichtiger Punkt. BSkyB in Grossbritannien hat zum Beispiel allein 7,8 Millionen private Abonnenten, die jährlich um die 7 Milliarden Franken an Gebühren bezahlen. Das rechnet sich. Premiere bietet in Österreich das komplette Fussballpaket für 15 Franken im Monat an. Seit Mai dieses Jahres hat der Sender 80 000 Kunden gewonnen und Mehreinnahmen von mindestens 15 Millionen. Das kann sich angesichts der Kosten für Rechte (21,7 Millionen) und Produktion nicht rechnen. Premiere hofft auf eine Verdoppelung der Kunden bis 2007.
«In der Schweiz sehe ich das Potenzial an Neukunden bei mehreren 10 000», sagt Patrick Gantner, Marketingleiter von Teleclub. Doch er gibt selber zu bedenken, dass diese Zahl bei einem Abonnementspreis von monatlich 50 Franken nur schwer erreichbar wäre. Der Verkauf von Pay-TV-Abonnements boomt nirgends mehr als da, wo der Fussball Ausdruck eines Lebensgefühls ist. Auch in dieser Beziehung ist die Schweiz nicht England oder Deutschland.
15 Millionen also möchte Stadelmann im besten Fall erwirtschaften. Realistischer ist wohl die Erwartung eines Insiders, der mit 9 Millionen zufrieden wäre. Auch das wäre eine respektable Steigerung, zumindest prozentual. In Franken wäre sie immer noch zu marginal, um nachhaltige Auswirkungen auf den Geschäftsgang der Vereine zu haben. «Ob die Klubs mit dem zusätzlichen Geld etwas Gescheites machen, weiss ich auch nicht», sagt Stadelmann, «ich weiss nur, wir haben die Pflicht, für sie das Optimum herauszuholen.»
Quelle: Sonntagszeitung[/SIZE]
roku732'920 Beiträge
Ich versuch mich mal ein wenig zu erinnern, wie es überhaupt zu dieser Konstellation kam.Toll geschrieben, genau so war es !
1998 war es, als die SRG in Sachen Fussball Konkurenz bekam. Sat. 1 zeigte ab da an in ihrem Schweizer Fenster die Sendung "ran live". Anfangs waren es nur kurze Zusammenfassungen, bald aber folgten bis zu 14 live Spiele pro Saison. In den darauffolgenden Jahren erziehlte "ran live" bis zu 20% Marktanteil bei 15 - 49 jährigen, männlichen Zuschauern. Trotz der guten Entwicklung kündigte Sat 1 an, die Sendung im Jahre 2007 einzustellen. Die 18 Millionen pro Jahr waren nicht refinanzierbar.
Ich mag mich noch gut an diese Hiobsbotschaft errinnern. Da hatte man sich über die Jahre an die Livespiele gewöhnt, und dann sollte da dieses grosse Vakum kommen.
Die Rechte für die Superleague wurden dann erneut ausgeschrieben. Doch von vielen Seiten hiess es: Produktionskosten viel zu hoch, unrentabel, nicht refinanzierbar.
Kein Interesse. Auch von Seiten der Cablecom.
Adrian Fetscherin, damaliger Moderator und Kommentator von "ran live" wechselte mitte 2007 zu Teleclub und wurde dort Gesamtredaktionsleiter Sport. Unter seiner Führung sicherte sich Teleclub/Cinetrade die Rechte an der Superleague und baute das Angebot enorm aus. Teleclub glaubte zu dieser Zeit als einziger Anbieter an das Geschäftsmodel "Livefussball".
Für mich als Fussballfan war das eine grossartige Sache. Endlich alle Schweizer Spiele live, so wie es das dazumal bei Prmiere World nur in Deutschland gegeben hatte.
Die 17 Teleclub Kanäle (davon 3 Sportkanäle) damals alle noch in SD, konnte man über Kabel empfangen. Für Cablecom war dies ein tolle Sache; Sie hatten keine Kosten und konnten als grösster Kabelnetzbetreiber von den neu angebotenen Inhalten profitieren. Für Teleclub blieb die Sparte Sport aber defizitär.
Neue Geschäftsmodelle mussten her.
Die Technik entwickelte sich weiter und das neue Format HD klopfte an die Tür. Die Mehrheitseignerin an Cinetrade, die Swisscom, wusste diesen Umstand dann zu nutzen und lancierte ihre eigene Plattform Bluewin TV, das Spätere Swisscom TV. Um diese neue Plattform zu pushen und somit mehr Einnahmen für eine mögliche Quersubventionierung zu generieren, wurden nun die neuen HD Inhalte nur noch exklusiv über diese neue Plattform vertrieben. Die Kabelanbieter erhielten weiterhin das SD Angebot. Fussball in HD, gabs aber nur noch bei Swisscom. Und WOW, dass war mal ein Quantensprung. Für mich fühlte es sich an, als sässe ich selbst direkt im Stadion. So gestochen scharfe Bilder. 🙂
Als nun dieses neue Geschäftsmodell erste Früchte trug und die Swisscom den Kabelanbietern immer mehr Kunden abzujagen vermochte, da erwachten nun endlich auch die Kabler, und erkannten, dass es damals ein Fehler war, auf die Fussballübertragungen zu verzichten. Die Kabler schwadronierten dann etwas von "unfair", "monopol", etc. und wandten sich an die Weko. Ausgerechnet die Kabler, die Jahrzentelang ein natürliches Monopol innehatten. Der Rest der jüngeren Geschichte ist bekannt... Die Preise für die Rechte sind explodiert. Die Geschütze hochgefahren. Die Kämpfe unerbitterlich.
Nun, ich möchte jetzt nicht werten, was richtig oder falsch ist. Aber wenn man die Thematik diskutiert, dann sollte man meiner Meinung nach die nun fast 20-jährige Geschichte hinter den Schweizer Sportrechten eine gewisse Aufmerksamkeit schenken.
Was habe ich vergessen, wo stimmt meine Erinnerung nicht? 🙂
roman709'245 Beiträge
Was habe ich vergessen, wo stimmt meine Erinnerung nicht? 🙂Es stimmt so. Schön, dass es hier nicht nur die jungen Trübel gibt, die das nicht mehr miterlebt haben und darum gewisse Standpunkte nicht begreifen können und/oder wollen.
Auf die Sportrechte bezogen ist das IMHO auch eine gute Zusammenfassung. Es gab natürlich noch andere Zwischenfälle ausserhalb der Sportrechte, welche die Fronten verhärteten. Z.B. dass die Cablecom die digitale Programmpallette des Teleclubs überhaupt nicht aufschalten wollte und als weiterer Schritt (da waren die Sportkanäle ja noch betroffen). Und dass sie den Teleclub zwangen, die zusätzlich aufgeschalteten Programme des Teleclub-MUX auf dem Cablecom-Netz zu deaktivieren, obwohl der Teleclub sie auf ihrem MUX ohne zusätzliche Bandbreite weiterverbreiten konnten.
Ramon1973221 Beiträge
Ich versuch mich mal ein wenig zu erinnern, wie es überhaupt zu dieser Konstellation kam.Daumen hoch für diesen Eintrag! Es wäre schön wenn solche Beiträge auch der grossen Masse kundgetan würden.
1998 war es, als die SRG in Sachen Fussball Konkurenz bekam. Sat. 1 zeigte ab da an in ihrem Schweizer Fenster die Sendung "ran live". Anfangs waren es nur kurze Zusammenfassungen, bald aber folgten bis zu 14 live Spiele pro Saison. In den darauffolgenden Jahren erziehlte "ran live" bis zu 20% Marktanteil bei 15 - 49 jährigen, männlichen Zuschauern. Trotz der guten Entwicklung kündigte Sat 1 an, die Sendung im Jahre 2007 einzustellen. Die 18 Millionen pro Jahr waren nicht refinanzierbar.
Ich mag mich noch gut an diese Hiobsbotschaft errinnern. Da hatte man sich über die Jahre an die Livespiele gewöhnt, und dann sollte da dieses grosse Vakum kommen.
Die Rechte für die Superleague wurden dann erneut ausgeschrieben. Doch von vielen Seiten hiess es: Produktionskosten viel zu hoch, unrentabel, nicht refinanzierbar.
Kein Interesse. Auch von Seiten der Cablecom.
Adrian Fetscherin, damaliger Moderator und Kommentator von "ran live" wechselte mitte 2007 zu Teleclub und wurde dort Gesamtredaktionsleiter Sport. Unter seiner Führung sicherte sich Teleclub/Cinetrade die Rechte an der Superleague und baute das Angebot enorm aus. Teleclub glaubte zu dieser Zeit als einziger Anbieter an das Geschäftsmodel "Livefussball".
Für mich als Fussballfan war das eine grossartige Sache. Endlich alle Schweizer Spiele live, so wie es das dazumal bei Prmiere World nur in Deutschland gegeben hatte.
Die 17 Teleclub Kanäle (davon 3 Sportkanäle) damals alle noch in SD, konnte man über Kabel empfangen. Für Cablecom war dies ein tolle Sache; Sie hatten keine Kosten und konnten als grösster Kabelnetzbetreiber von den neu angebotenen Inhalten profitieren. Für Teleclub blieb die Sparte Sport aber defizitär.
Neue Geschäftsmodelle mussten her.
Die Technik entwickelte sich weiter und das neue Format HD klopfte an die Tür. Die Mehrheitseignerin an Cinetrade, die Swisscom, wusste diesen Umstand dann zu nutzen und lancierte ihre eigene Plattform Bluewin TV, das Spätere Swisscom TV. Um diese neue Plattform zu pushen und somit mehr Einnahmen für eine mögliche Quersubventionierung zu generieren, wurden nun die neuen HD Inhalte nur noch exklusiv über diese neue Plattform vertrieben. Die Kabelanbieter erhielten weiterhin das SD Angebot. Fussball in HD, gabs aber nur noch bei Swisscom. Und WOW, dass war mal ein Quantensprung. Für mich fühlte es sich an, als sässe ich selbst direkt im Stadion. So gestochen scharfe Bilder. 🙂
Als nun dieses neue Geschäftsmodell erste Früchte trug und die Swisscom den Kabelanbietern immer mehr Kunden abzujagen vermochte, da erwachten nun endlich auch die Kabler, und erkannten, dass es damals ein Fehler war, auf die Fussballübertragungen zu verzichten. Die Kabler schwadronierten dann etwas von "unfair", "monopol", etc. und wandten sich an die Weko. Ausgerechnet die Kabler, die Jahrzentelang ein natürliches Monopol innehatten. Der Rest der jüngeren Geschichte ist bekannt... Die Preise für die Rechte sind explodiert. Die Geschütze hochgefahren. Die Kämpfe unerbitterlich.
Nun, ich möchte jetzt nicht werten, was richtig oder falsch ist. Aber wenn man die Thematik diskutiert, dann sollte man meiner Meinung nach die nun fast 20-jährige Geschichte hinter den Schweizer Sportrechten eine gewisse Aufmerksamkeit schenken.
Was habe ich vergessen, wo stimmt meine Erinnerung nicht? 🙂
BloodMagic1'089 Beiträge
bearbeitet #1245
Wie viele Kabelanbieter haben wir in der Schweiz? Es wird immer von UPC gesprochen, aber wieso sollten sich alle gegen die Swisscom stellen wenn die ihnen ein faires Angebot macht für die Aufschaltung der Kanäle? Ist es nicht ein bisschen komisch, dass alle Kabelanbieter lieber einen Aboschwund zulassen bzw. Kunden zur Swisscom treiben wenn Swisscom ihnen so generös ein tolles Angebot gemacht hat?
Das Statement von Lüscher im Bund spricht ja Bände. Die Swisscom würde lügen und hätte nur ein proforma Angebot gemacht würde den Kabelanbietern jetzt auf die Anfrage wie viel es kostet nicht mal antworten.
Und Teleclub sagt der schweizer Sport (Fussball) rechnet sich nicht? Mich würde ja wunder nehmen wie viele Kunden noch Teleclub abonnieren wenn der Sport wegfällt. Ich kenne persönlich niemand der Teleclub hat wegen dem Zwangs Cinema Kanal (Kanälen) oder dem Free TV Plus das da noch mitkommt. Wenn sie natürlich nur mit den 9.90 rechnen dann mag das stimmen, aber sie bekommen ja noch 40 Stutz für den Movie Channel den nur wenige wirklich ohne den Sport noch abonnieren würden. Dazu kommt wie viele Kunden haben sie zu Swisscom TV geholt nur wegen den Vorteilen im Sport?
Das Statement von Lüscher im Bund spricht ja Bände. Die Swisscom würde lügen und hätte nur ein proforma Angebot gemacht würde den Kabelanbietern jetzt auf die Anfrage wie viel es kostet nicht mal antworten.
Und Teleclub sagt der schweizer Sport (Fussball) rechnet sich nicht? Mich würde ja wunder nehmen wie viele Kunden noch Teleclub abonnieren wenn der Sport wegfällt. Ich kenne persönlich niemand der Teleclub hat wegen dem Zwangs Cinema Kanal (Kanälen) oder dem Free TV Plus das da noch mitkommt. Wenn sie natürlich nur mit den 9.90 rechnen dann mag das stimmen, aber sie bekommen ja noch 40 Stutz für den Movie Channel den nur wenige wirklich ohne den Sport noch abonnieren würden. Dazu kommt wie viele Kunden haben sie zu Swisscom TV geholt nur wegen den Vorteilen im Sport?
doom2'266 Beiträge
Und genau in dem Moment wo Swisscom ihre Monopolstellung gemacht hat ists nicht mehr in Ordnung. Die argumentieren mit Investitionsschutz - genau das Argument dass die Kabler jetzt auch verwenden und dass Swisscom dort nicht gelten lassen will.
@swisscomianer: Und Swisscom hatte nicht ihrerseits Jahrzehntelang ein Monopol bei der Telefonie?
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@swisscomianer: Und Swisscom hatte nicht ihrerseits Jahrzehntelang ein Monopol bei der Telefonie?
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marchi816 Beiträge
Sportrechte hin oder her:
Ich kann mich noch gut an den Beginn von Bluewin TV erinnern. Das war damals schon eine Revolution. Der Blick in die letzten 20 Jahre zeigt, dass die Kablerfraktion den Wert von Sportübertragungen für das eigene Marketing gnadenlos unterschätzt hat. Geld macht halt träge, und dass ist ja damals reichlich geflossen, ohne einen Finger zu krümmen.
Erst die SC hat mit ihrem Konkurrenzangebot so richtig Bewegung in den ganzen Markt gebracht und hat auch vielen Kunden den Zugang zu einer modernen Technologie verschafft, welche über keinen Kabelanschluss verfügten.
Wenn ich meinen regionalen Kabelanbieter hier im Oberwallis anschaue, dann möchte ich mit dem lieber nix zu tun haben, weil die es einfach nicht schaffen kundenfreundlich zu sein. Keine eigentliche Hotline, mehr als überforderte Techniker und versteckte Kosten noch und nöcher. Bei SC wurde ich immer fair behandelt und ich zahle gerne auch einen höheren Preis für diese Professionalität. Ob jetzt Eishockey oder nicht - die qualitativen Unterschiede zwischen den beiden genannten Anbietern ist, bei uns zumindest, extrem gross.
Ich kann mich noch gut an den Beginn von Bluewin TV erinnern. Das war damals schon eine Revolution. Der Blick in die letzten 20 Jahre zeigt, dass die Kablerfraktion den Wert von Sportübertragungen für das eigene Marketing gnadenlos unterschätzt hat. Geld macht halt träge, und dass ist ja damals reichlich geflossen, ohne einen Finger zu krümmen.
Erst die SC hat mit ihrem Konkurrenzangebot so richtig Bewegung in den ganzen Markt gebracht und hat auch vielen Kunden den Zugang zu einer modernen Technologie verschafft, welche über keinen Kabelanschluss verfügten.
Wenn ich meinen regionalen Kabelanbieter hier im Oberwallis anschaue, dann möchte ich mit dem lieber nix zu tun haben, weil die es einfach nicht schaffen kundenfreundlich zu sein. Keine eigentliche Hotline, mehr als überforderte Techniker und versteckte Kosten noch und nöcher. Bei SC wurde ich immer fair behandelt und ich zahle gerne auch einen höheren Preis für diese Professionalität. Ob jetzt Eishockey oder nicht - die qualitativen Unterschiede zwischen den beiden genannten Anbietern ist, bei uns zumindest, extrem gross.
willehalm1'738 Beiträge
Magpie71280 Beiträge
Gerüchte futsch? Nichts wurde heute verkündet!Tja, war wohl (noch) nichts... ?
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BloodMagic1'089 Beiträge
Hier ein Artikel zum CL DAZN Thema 🙂
http://www.20min.ch/sport/fussball/story/Champions-League-bald-nicht-mehr-im-Free-TV--26002372
http://www.20min.ch/sport/fussball/story/Champions-League-bald-nicht-mehr-im-Free-TV--26002372
Gelöschtes Mitglied 21
henry76165 Beiträge
bearbeitet #1252
Habe gestern ein Test-Abo von DAZN abgeschlossen, damit ich den El Clásico sehen konnte (Test-Abo ist ja kostenlos...) B) .
Habe dann den Match über mein Notebook per Webbrowser geschaut, aber das DAZN da ja bietet ist ja wirklich der grösste Schr***t äh Graus! Teilweise hatte ich doch tatsächlich ein laufendes Bild !... :angry: und das Beste? das letzte Tor habe nur über den Kommentar mitbekommen weil das Bild wieder mal Puzzle spielte 😛 .
Absolut unverständlich für mich, dass dieser Anbieter überall die Rechte zusammenkaufen kann und die Rechte-Vergeber da kein Auge drauf werfen. Auch hier gilt wohl das Motto "Geiz ist Geil" oder im umgekehrten Sinne "Geld ist Geld" ?? ... :angry:
Habe dann den Match über mein Notebook per Webbrowser geschaut, aber das DAZN da ja bietet ist ja wirklich der grösste Schr***t äh Graus! Teilweise hatte ich doch tatsächlich ein laufendes Bild !... :angry: und das Beste? das letzte Tor habe nur über den Kommentar mitbekommen weil das Bild wieder mal Puzzle spielte 😛 .
Absolut unverständlich für mich, dass dieser Anbieter überall die Rechte zusammenkaufen kann und die Rechte-Vergeber da kein Auge drauf werfen. Auch hier gilt wohl das Motto "Geiz ist Geil" oder im umgekehrten Sinne "Geld ist Geld" ?? ... :angry:
Magpie71280 Beiträge
Teleclub sichert sich die Rechte an der Eishockey WM für die nächsten 7 Jahre.
http://www.teleclub.ch/cms/service/news/die-iihf-eishockey-weltmeisterschaft-live-auf-teleclub
Hmm, heisst das nun, dass wir bei Sport1 & Sport1+ keine WM Spiele mehr in der Schweiz sehen? Ich befürchte es... einige Spiele auf SRF gibt es weiterhin.
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http://www.teleclub.ch/cms/service/news/die-iihf-eishockey-weltmeisterschaft-live-auf-teleclub
Hmm, heisst das nun, dass wir bei Sport1 & Sport1+ keine WM Spiele mehr in der Schweiz sehen? Ich befürchte es... einige Spiele auf SRF gibt es weiterhin.
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Gelöschtes Mitglied 21
bearbeitet #1254
Sieht fast so aus.
roku732'920 Beiträge
Teleclub sichert sich die Rechte an der Eishockey WM für die nächsten 7 Jahre.Wird wohl so sein, dass SRF exklusiv die Schweizer-Spiele in der Vor und Zwischenrunde zeigt, und Co-Exklusiv evtl. die Viertel- und Halbfinale sowie das kleine und große Finale.
http://www.teleclub.ch/cms/service/news/die-iihf-eishockey-weltmeisterschaft-live-auf-teleclub
Hmm, heisst das nun, dass wir bei Sport1 & Sport1+ keine WM Spiele mehr in der Schweiz sehen? Ich befürchte es... einige Spiele auf SRF gibt es weiterhin.
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Teleclub wird alle anderen Gruppenspiele ohne Schweizer Beteiligung zeigen, sowie dann Co.Exklusiv die Viertel- und Halbfinale sowie das kleine und große Finale.
SRF: 7 Spiele der Gruppenspiele mit Schweizer Beteiligung (Exklusiv)
TC: 49 Spiele der Gruppenspiele ohne Schweizer Beteiligung (Exklusiv)
SRF und TC: 8 KO (Co Exklusiv)
Wie Exklusiv das alles sein wird, wird man dann sehen, wenn man die Übertagung auf Sport1 empfangen kann oder nicht.
Mir aber eigentliche egal, da ich ja alle Sport1-Programme in HD ab Satellit via Sky sehen kann und auch das TC-Sport Abo habe.
creep2'589 Beiträge
verzweifelte Wiederbelebungsversuche eines toten Patienten
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marchi816 Beiträge
verzweifelte Wiederbelebungsversuche eines toten PatientenNa na... wir wollen mal nicht übertreiben. [emoji1]
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Vialli288 Beiträge
Habe gestern ein Test-Abo von DAZN abgeschlossen, damit ich den El Clásico sehen konnte (Test-Abo ist ja kostenlos...) B) .
Habe dann den Match über mein Notebook per Webbrowser geschaut, aber das DAZN da ja bietet ist ja wirklich der grösste Schr***t äh Graus! Teilweise hatte ich doch tatsächlich ein laufendes Bild !... :angry: und das Beste? das letzte Tor habe nur über den Kommentar mitbekommen weil das Bild wieder mal Puzzle spielte 😛 .
Absolut unverständlich für mich, dass dieser Anbieter überall die Rechte zusammenkaufen kann und die Rechte-Vergeber da kein Auge drauf werfen. Auch hier gilt wohl das Motto "Geiz ist Geil" oder im umgekehrten Sinne "Geld ist Geld" ?? ... :angry:
Habe DAZN nun auch wieder abbestellt, da wir in der Familiy nach dem Clasico nun eher zuweing DAZN schauen (gehe lieber selber ins Stadion). Die Qualität ist in der Tat noch immer ein Problem. Bei mir ist allerdings der Stream (Samsung TV) recht stabil.
Aber die Idee von DAZN finde ich gut, sofern die Qualität stimmt (50fps). Jeder kann diesen abonnieren und wir müssen hier drinnen nicht immer "meiner ist besser als deiner" spielen.
Magpie71280 Beiträge
Ok, hier mal was zu CL Rechten. Sky & DAZN scheinen gemeinsame Sache zu machen in DE.
http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=92783&p3=&qry=&mobile=off
Mal gucken, was nächste Woche verkündet wird und was das für die Schweiz bedeutet.
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http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=92783&p3=&qry=&mobile=off
Mal gucken, was nächste Woche verkündet wird und was das für die Schweiz bedeutet.
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magicfriend3'697 Beiträge
Heisst, die Schweiz muss separat bieten. Wenn TC gewinnt, können sie nun immerhin den Sky-Stream übernehmen.
Seite 63 von 265 · 5'289 Beiträge in diesem Thema