Pro 7 scheitert mit Angriff auf Replay-TV
6 Antworten1'660 AufrufeGestartet von robi ·
[SIZE=10pt]Pro 7 scheitert mit Angriff auf Replay-TV. Das Bundesverwaltungsgericht hat eine Beschwerde der Senderkette vor kurzem abgewiesen. Rechtliche Basis für die Funktion bietet der Tarif GT 12. Noch ist offen, ob der Sender den Entscheid weiterziehen wird.
Bericht in der Printausgabe der "Schweiz am Sonntag" (Artikel habe ich online nicht gefunden)[/SIZE]
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magicfriend3'697 Beiträge
Habs soeben in der Printausgabe gelesen. Ganz ehrlich. Es hat mich so gewundert, warum die Privaten aus DE im Heimatmarkt so restriktiv sind und bei uns sehr offenherzig. War zuerst geschockt. Dann aber...
Wenn die vor Bundesgerich Recht erhalten. Was solls. Halte es dann wie bei den Pay-TV-Sendern. Ich schaue nur noch sehr selektiv oder gar nicht mehr.
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Wenn die vor Bundesgerich Recht erhalten. Was solls. Halte es dann wie bei den Pay-TV-Sendern. Ich schaue nur noch sehr selektiv oder gar nicht mehr.
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omsec505 Beiträge
Naja das wär aber eine "mittlere Katastrophe" wenn das BGER darauf einginge und würde wohl bedeuten, dass auch Betreiber wie quickline CI+ einsetzen müssten... dann endet's wie bei der CC, gezwungen zu einer teuren Schrottbox??
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robi6'764 Beiträge
Wenn die vor Bundesgerich Recht erhalten.Das glaube ich eher nicht. Damit würde der GT12 torpediert, was in letzter Konsequenz heissen würde, dass SUISA und Konsorten von Grund auf alles neu überdenken müssten - mit den entsprechenden finanziellen Auswirkungen. Das BGER war ja in ähnlicher Sache (GGA Maur vs. BBC) schon mal hart geblieben.
magicfriend3'697 Beiträge
Mein TV-Konsum hat sich seit TV 2.0 noch mehr verändert. Meine Kids verstehen schon nicht mehr, wenn ich eine Sendung nicht vor- oder zurückspulen kann. "Live" ist bei normalen Sendungen ausser Sport für die suspekt /emoticons/default_tongue.png Laut Artikel sind es bisher im Jahr 2014 rund 6% aller TV-Inhalte, die Schweizerinnen und Schweizer über Replay konsumieren. Ein "noch" kleiner Anteil. Dies dürfte sich aber gewaltig verschieben und es ist mir klar, dass die Privaten nun um ihre Haupteinnahmequelle fürchten. Schlussendlich wird vor allem die Werbung überspult, was wiederum die Einnahmen mittelfristig schmälert. Ich bin sehr gespannt, wie die grossen Player dies angehen werden. Prosieben / SAT1 versucht nun den ersten Versuch mit Protektionismus. Verstehe ich, ist es doch der einfachste Weg. Könnte mir gut vorstellen, dass es zu einer Konsolidierung kommt. Wenn die Werbeeinnahmen wegbrechen, bezahlt den Content schlussendlich der Provider oder der Endkunde (allenfalls eine Mischform).
roman709'245 Beiträge
Das glaube ich eher nicht. Damit würde der GT12 torpediert, was in letzter Konsequenz heissen würde, dass SUISA und Konsorten von Grund auf alles neu überdenken müssten - mit den entsprechenden finanziellen Auswirkungen. Das BGER war ja in ähnlicher Sache (GGA Maur vs. BBC) schon mal hart geblieben.Ja. Allerdings zeigt sich das Bundesgericht immer wieder recht irrational.
robi6'764 Beiträge
Ja. Allerdings zeigt sich das Bundesgericht immer wieder recht irrational.Die Gründe für den Nichteintretensentscheid sind schon ziemlich klar argumentiert:
[SIZE=16pt]Quelle SaS: "Ende Juni das Gericht, nicht auf die Beschwerde einzutreten. Weil Pro7Satl gar nicht erst am Genehmigungsverfahren für den Tarif teilgenommen und sich auch nicht darum bemüht habe und zudem keine grundsätzlich anderen Interessen habe als andere TV-Sender, die ihre Interessen aber einbringen konnten, fehle die Beschwerdelegitimität. Zudem seien die Bedenken der Sender durchaus in den neuen Tarif eingeflossen.[/SIZE]"
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