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Liberty Global erwägt Verkauf von UPC Schweiz und Österreich

69 Antworten16'424 AufrufeGestartet von magicfriend ·

creep2'589 Beiträge
#21
Eben, ausser der Swisscom kann das finanziell aber niemend stemmen!
und die darf nicht.

blogo646 Beiträge
#22
Die Sportrechte schon

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Guest
#23
Eben, ausser der Swisscom kann das finanziell aber niemend stemmen!
Evtl. Sky? Klar Festnetz hätten die kein grosses Interesse. Aber man wäre auf einen Schlag voll drinn im schweizer Markt.

artan21481 Beiträge
#24
Eben, ausser der Swisscom kann das finanziell aber niemend stemmen!
Swisscom häte so wie so nur intrese an sport rechte wo My spots hat Bundesliga und Hockey Nationale League A

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frantic2'985 Beiträge
bearbeitet #25
Das wäre doch jetzt die Gelegenheit für alle kleineren Swisscom Konkurrenten, sich zusammen zu tun und Nägel mit Köpfen zu machen. Sie müssten eine "QuickSaltRise" Firma gründen (darf gern auch anders heissen 😉 ), damit sie gross genug wären, UPC zu kaufen und Swisscom endlich etwas gleichwertiges entgegen stellen zu können. Aber über den Schatten werden die jeweiligen Führungs Egos wohl nicht springen können...

PlasmaP784 Beiträge
bearbeitet #26
Kannst du gerne ab Art. 828 OR nachlesen. Es ist nicht so, das eine Genossenschaft keinen Gewinn ausweisen kann, es ist nur nicht ihr Zweck. 

PS: Hier hätte es sonst das ganze noch in Kurzform:
http://www.rwi.uzh.ch/elt-lst-vogt/gesellschaftsrecht/genossenschaft/de/html/begriff_verbreitung.html

& die Statuten der Migros Zürich

https://www.migros.ch/dam/jcr:31db0d8b-971b-403e-948d-13e96fbd7684/Statuten_Genossenschaft_Migros_Zuerich.pdf
Hast Du die OR-Artikel 828 ff gelesen? Wo genau steht da sowas wie "Gewinn ist kein Zweck" oder "nicht gewinnstrebig"?

Wie würdest Du die OR-Formulierung "...die in der Hauptsache die Förderung oder Sicherung bestimmter wirtschaftlicher Interessen ihrer Mitglieder in gemeinsamer Selbsthilfe bezweckt" auf deutsch übersetzen? Ist ein wirtschaftliches Interesse nicht immer mit Gewinn/Ertrag gleichzusetzen?

Der individuelle Genossenschafts-Zweck wird zudem nicht im OR geregelt, sondern in den jeweiligen Statuten.

In Deinen verlinkten Migros-Statuten steht unter Art. 66 explizit, wie mit dem Reinertrag umgegangen werden soll. Migros verwendet in ihren Statuten vermutlich bewusst kein einziges Mal den Begriff "Gewinn" 😉

Dein zitierter Prof. Dr. Hans-Ueli Vogt gibt keinerlei Quellen an für seine Behauptung "...Konsumgenossenschaft ... soll[en] keinen Gewinn erzielen, sondern ihren Genossenschaftern möglichst günstig Waren anbieten..."

Die Raiffeisengruppe bietet ihren Genossenschaftern tatsächlich "möglist günstige Waren an". Nur erzielte sie dabei letztes Jahr den dritthöchsten Gewinn in der Geschichte der Bank. 754 Millionen Franken blieben unter dem Strich.

Ich zitiere umgekehrt eine andere Uni-Quelle, die aus Basel:

...Konzipiert ist die Genossenschaft als Rechtsform für ein Unternehmen, das im Interesse ihrer Mitglieder deren Selbsthilfe bezwecken soll. Viele Genossenschaften, vor allem im Landwirtschaftsbereich, werden diesem Anspruch heute noch gerecht. Die grössten Genossenschaften (z.B. Migros und Coop) entsprechen diesem Ideal nicht mehr ohne weiteres und sind weitgehend «normale Unternehmen».
Quelle: https://eskript.ius.unibas.ch/de/gesellschaftsrecht/i-einfuhrung/iii-mogliche-formen/9-genossenschaft-art-828-ff-or/

vagzubi1'319 Beiträge
bearbeitet #27
Das Stichwort ist Selbsthilfe. Die Genossenschaft soll ihren Mitgliedern etwas bringen. Das wirtschaftliche Interesse ist dabei z.B. das Wohnen zu Selbstkosten, bessere Einkaufskonditionen, grössere Einkaufsmacht usw. Deine Quelle sagt ja "nicht gewinnstrebig".

Wie wäre es, wenn wir das mal bei einem Bier diskutieren. Vielleicht gründen wir nachdem wir uns geeinigt haben, was eine Genossenschaft darstellt, dann eine welche UPC übernimmt. Brauchen wohl nur etwas mehr als 7 Mitglieder.

Gruss 

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PlasmaP784 Beiträge
#28
@vagzubi Machen wir. Ab dem 5.3.2018 habe ich 451.10 vorig, die ich beitragen könnte 😀 B)

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marchi816 Beiträge
#29
Wenn man UPC Schweiz als schöne Braut verkaufen will, stört dann das schwere finanzielle Klotzbein mit Namen Hockeyrechte nicht doch ein wenig? Könnte den UPC Schweiz rein aus der Geschäftstätigkeit die 35 Mio. pro Saison überhaupt stemmen? D.h. ohne grossen Investor im Hintergrund?

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boiler196 Beiträge
#30
@vagzubi Machen wir. Ab dem 5.3.2018 habe ich 451.10 vorig, die ich beitragen könnte 😀 B)
Nicht ganz richtig. Wird No Billag angenommen, so tritt das neue Gesetz erst per 01.01.2019 in Kraft. Bis 31.12.2018 ändert sich nix an den Gebühren.

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artan21481 Beiträge
Gelöschtes Mitglied 21
bearbeitet #32
steht schon den ganzen Tag dort. Ist aber garnichts offiziell. Alles nur Vermutungen.

marchi816 Beiträge
#33
steht schon den ganzen Tag dort. Ist aber garnichts offiziell. Alles nur Vermutungen.
Offiziell sind aber die Geschäftszahlen, und die sehen nicht unbedingt vielversprechend aus.

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BloodMagic1'089 Beiträge
#34
Also ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass Vodafone Kabel Deutschland die UPC Österreich und Schweiz übernehmen könnte, sind diese ja primär im Deutschsprachigen Raum Unterwegs und da wäre ein Einstieg von denen ziemlich einfach. Holen die sich noch Salt dazu wären sie auf einen Schlag TV, Mobile, Kabel, Internet, IP Telephonie Anbieter in der Schweiz. Die Kompetenzen dazu haben sie ja und die Plattform ist auch nicht schlecht

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PlasmaP784 Beiträge
#35
Offiziell sind aber die Geschäftszahlen, und die sehen nicht unbedingt vielversprechend aus.
Welche Geschäftszahlen? Die (vom Blick verlinkten) von UPC sind doch vom August 2017, zeigen das 2. Quartal 2017 und sind nichts Neues?

Oder was meinst Du damit genau?

Snowman410'415 Beiträge
#36
Also ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass Vodafone Kabel Deutschland die UPC Österreich und Schweiz übernehmen könnte, sind diese ja primär im Deutschsprachigen Raum Unterwegs und da wäre ein Einstieg von denen ziemlich einfach. Holen die sich noch Salt dazu wären sie auf einen Schlag TV, Mobile, Kabel, Internet, IP Telephonie Anbieter in der Schweiz. Die Kompetenzen dazu haben sie ja und die Plattform ist auch nicht schlecht

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Vodafon hat in Deutschland keinen guten Ruf.

creep2'589 Beiträge
#37
Vodafon hat in Deutschland keinen guten Ruf.
da passt ja UPC in der Schweiz gut dazu 😀

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Hardy89 Beiträge
#38
Schlechter als der IST-Zustand geht's ja gar nicht mehr, da wäre auch Vodafone noch ein Segen...

Anderes Thema: Was denken hier die Profis, wie sich diese Verhandlungen um einen Verkauf von UPC auf die Sportrechte, im speziellen auf die Hockeyrechte auswirken?

Ist Liberty Global daran interessiert möglichst viel Geld noch rauszupressen und verkauft bzw. sublizenziert die Hockeyrechte nun auch an Swisscom?

Ich persönlich habe wegen der Hockeyrechte zwangsweise zu UPC gewechselt, würde diese "Firma" (Ramschladen triffts wohl eher) aber sofort wieder verlassen, wenn Hockey wieder bei Swisscom zu sehen wäre.

Bis 09. Januar gäbs ja bei Swisscom noch für 1 Jahr SC-TV gratis. Ist es realistisch dass sich bis dann was betr. Hockeyrechte und Swisscom getan hat?

doom2'266 Beiträge
#39
@Hardy: träum weiter.
Seit Jahren kommen regelmässig in der Finanzpresse Gerüchte über eine Fusion von Sunrise und Orange (jetzt Salt). Und was ist passiert? Die ganze Finanzwelt ist eine riesige Rumor Mill - das ganze Auf und Ab an der Börse ist nur so extrem weil die Player bei jeglichen neuen Infos das gleich in den Preis reinregnen.
Der Bund plant 2018 neue Lizenzen zu versteigern. Das wird bei Sunrise und Salt viel finanzielle Mittel binden. Selbst wenn Salt aussteigt (z.B. als MVNO), die Antennen und Frequenzen musst du erstmal loskriegen sonst schreibst du gigantisch viel Geld ab. Und wer will neu als Infrastrukturbetreiber in die Schweiz eintreten?


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f1-tom2'494 Beiträge
#40
Ich glaube auch dass ihr dieser Meldung zu viel Beachtung schenkt. Da hat ein Blatt in England etwas aufgeschnappt. Ev. hat irgend einer auf die Frage wie sie dies und das finanzieren wollen spontan geantwortet dass man ja UPC Schweiz & Österreich verkaufen könnte falls dies nötig wäre. Dann schreibt eine Zeitung noch bei der anderen ab und fertig ist die Schlagzeile. Wahrscheinlich spielen die Investitionen in CH & AT in der Portokasse von Liberty Global nur eine kleine Nebenrolle.

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