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HSPA Ausbau bis Mitte Jahr

58 Antworten17'455 AufrufeGestartet von Nexus2k ·

dreael322 Beiträge
#41
Gute Idee, dann fange ich gleich bei Dir an: wieviel Investierst Du?
Alternative: Richte doch ein Spendekonto "Breitbandinternet für Sangernboden und Schwefelberg Bad" ein und publiziere hier die Kontonummer mit IBAN und SWIFT-BIC... 🙂

Doch wie in voran gegangenen Posts, gibt's LWL-Luftkabel, welche genau für solche Zwecke gemacht wären. Was glaubst Du was die Swisscom sagt, wenn gefragt wird, ob man ein LWL-Kabel zusätzlich an deren Masten hängen darf?
An dieser Stelle noch wichtig: Das Telekommunikationsmonopol ist bei uns seit 1998 gefallen. Seit diesem Zeitpunkt hat jeder grundsätzlich das Recht, eigenen Leitungen ausserhalb des eigenen Grundstücks ziehen. Schönes Beispiel aus Brugg-Windisch (dort studierte ich damals gerade an der HTL): Bis dorthin musste die HTL zwischen den Gebäuden Nord und Süd über eine sündhaft teure Mietleitung gehen, was den Aargauer Steuerzahler entsprechend belastete. Ab 1998 konnte dann eine eigene FDDI-Leitung verlegt werden: In diesem Fall haben sich die Baukosten sogar recht schnell amortisiert.

Zu Deinem Fall zurück: Zwar gehören die jetzigen Telefonmasten der Swisscom, d.h. sie ist Eigentümerin, aber seit dem Fall des Monopols hast Du offiziell die Möglichkeit, ein separates Leitungsmasten-Trassee zu bauen. Voraussetzung ist lediglich die Einholung der sog. Durchleitrechte - sprich Einverständnis sämtlicher Grundstückeigentümer, durch welche Dein geplantes Trassee verläuft.

Ich persönlich würde jedoch an Deiner Stelle eine ganz andere Variante anstreben, die ich bereits vor einiger Zeit in Google Earth (downloade und installiere Dir am besten dieses Tool!) ausstudiert habe:

46°42'55.16"N / 7°25'1.91"E ist bekanntlich Standort Deines Hotels, also Zielort für die Breitbandinterneterschliessung. Bei Punkt 46°43'30.96"N / 7°26'34.67"E scheint das Gebirge gemäss "Tilt"-Funktion einen Grat zu bilden, wo man auf der Westseite auf Dein Hotel heruntersieht und auf der Ostseite auf die Stadt Thun (=Signalbezugsort), so dass man dort einen genügend hohen Masten mit zwei Yagi-Richtantennen und Speisung über ein Solarpanel mit Pufferakku fürs nötige WLAN-Equipment platzieren könnte (Outdoor Wireless LAN). Die 2,3 km Distanz auf der Westseite zu Deinem Hotel sind mit gutem WLAN-Equpment überhaupt kein Problem, kritischer ist es schon auf der Ostseite: Dort habe ich mir überlegt, anstelle der Stadt Thun (ist mit etwa 13,5 km schon recht kritisch weit weg für WLAN) irgend eine Gemeinde wie Uebeschi (46°44'18.15"N, °33'16.67"E) als Signalbezugsort (höheres Gebäude, auf welches vom Relaispunkt aus gute Sichtverbindung herrscht und gleichzetig von der Swisscom gut DSL-erschlossen (oder alternativ Cablecom) zu wählen.

In einem ersten Schritt müsste man eine Funkmessung mit Leih-Equipment durchführen, ob das Ganze von der Physik her auch funktionieren würde. Bei Erfolg müssten dann die nötigen Verhandlungen mit den entsprechenden Grundstück- und Gebäudebesitzern aufgenommen werden.

Übrigens auf http://www.kein-dsl.de sind einige derartige erfolgreiche Selbsthilfeprojekte beschrieben.

login103 Beiträge
#42
Alternative: Richte doch ein Spendekonto "Breitbandinternet für Sangernboden und Schwefelberg Bad" ein und publiziere hier die Kontonummer mit IBAN und SWIFT-BIC... 🙂
werden wir uns überlegen...

Zu Deinem Fall zurück: Zwar gehören die jetzigen Telefonmasten der Swisscom, d.h. sie ist Eigentümerin, aber seit dem Fall des Monopols hast Du offiziell die Möglichkeit, ein separates Leitungsmasten-Trassee zu bauen. Voraussetzung ist lediglich die Einholung der sog. Durchleitrechte - sprich Einverständnis sämtlicher Grundstückeigentümer, durch welche Dein geplantes Trassee verläuft.
Dafür brauchst Du etwa 10Jahre bis Du alles zusammen hast bezüglich den Bewilligungen, hinzu kommt, dass es noch etliches an Wald gibt den man schlagen müsste - neue Leitungsführung - wird's in dieser Region nie mehr geben - zudem wird voraussichtlich der Naturpark Gantrisch sicher nicht mit weniger Wald zufrieden sein...

Ich persönlich würde jedoch an Deiner Stelle eine ganz andere Variante anstreben, die ich bereits vor einiger Zeit in Google Earth (downloade und installiere Dir am besten dieses Tool!) ausstudiert habe:

46°42'55.16"N / 7°25'1.91"E ist bekanntlich Standort Deines Hotels, also Zielort für die Breitbandinterneterschliessung. Bei Punkt 46°43'30.96"N / 7°26'34.67"E scheint das Gebirge gemäss "Tilt"-Funktion einen Grat zu bilden, wo man auf der Westseite auf Dein Hotel heruntersieht und auf der Ostseite auf die Stadt Thun (=Signalbezugsort), so dass man dort einen genügend hohen Masten mit zwei Yagi-Richtantennen und Speisung über ein Solarpanel mit Pufferakku fürs nötige WLAN-Equipment platzieren könnte (Outdoor Wireless LAN). Die 2,3 km Distanz auf der Westseite zu Deinem Hotel sind mit gutem WLAN-Equpment überhaupt kein Problem, kritischer ist es schon auf der Ostseite: Dort habe ich mir überlegt, anstelle der Stadt Thun (ist mit etwa 13,5 km schon recht kritisch weit weg für WLAN) irgend eine Gemeinde wie Uebeschi (46°44'18.15"N, °33'16.67"E) als Signalbezugsort (höheres Gebäude, auf welches vom Relaispunkt aus gute Sichtverbindung herrscht und gleichzetig von der Swisscom gut DSL-erschlossen (oder alternativ Cablecom) zu wählen.
Schöne Träume, habe ich schon abgeklärt. Eines der Hauptprobleme liegt darin, dass die Gebäude auf dem Gurnigel alle dem Bund gehören. Sogar die KaPo Bern geht zu den Privaten fragen (zB bei uns am Skilift) ob sie das Funkrelais (für den Polizei- und Rettungsfunk!!) bei uns installieren dürfen, da es unmöglich ist, auf Bundesgebäuden Antennen zu stellen. Die zuständigen Büros würden sich querer als quer stellen, gem Aussage... Abseits von Gebäuden kannst Du's vergessen alles Moorschutz von nationaler Bedeutung. Ich habe mir schon viele Gedanken gemacht... Ein Weg würde über 2 Relais führen, das ist aber genau der Weg den die Swisscom für Ottenleuen wählt. Die Leitung aus Kupfer lassen Sie vermutlich eingehen, sonst hätten wir kaum Probleme von Ottenleuen eine Versorgung einzurichten, jedenfalls hat auch Ottenleuen Vis-à-Vis kein DSL...

Trotz alle dem: auch wenn wir eine Lösung hätten, hat die Region noch lange keine und dies wäre genau dies was wir nicht wollen, eine Einzellösung! Wir brauchen Lösungen die allen in der Region dienen, wir benötigen diese Infrastruktur, damit die Region nicht noch mehr verarmt und noch mehr ausgelaugt wird. Was nützt eine ganze Region, wenn diese wirtschaftlich am Ende ist, nur weil keine Infrastruktur besteht? Schon jetzt ist die ärmste Gemeinde änet em Grunigel und heisst Rüti... Eine der Schwierigkeiten liegt darin, die Randregionen bewohnbar und attraktiv zu machen, so dass vielleicht der eine oder andere wieder aufs Land zieht, eben in die Idylle, dies hilft der Region und der Stadt... Dafür muss man allerdings auch etwas tun...

thokie29 Beiträge
#43
Also dass es Leute gibt, die bereit sind, mehr zu zahlen für einen Internetanschluss, ist zwar jedem seine Sache, aber wohl keine so gute Idee. Wenn das eingeführt würde, dauert es garantiert keine zwei Wochen bis der Kassensturz einen Beitrag brächte mit dem Titel:"Sw$$com zockt arme Randregionen ab!" /emoticons/default_laugh.png

Abgesehen davon ist im Grundversorgungsauftrag ein maximaler Preis für einen Internetanschluss von 600/100 mit 49 Franken festgelegt, und zwar technologieneutral, von Leitungen erneuern, ist nicht die Rede. Von Business-Abos für Firmen steht auch nix.

In einem Zeitungsartikel hast Du, Login mal gesagt, dass Du mit Deinem Hotel 30'000 Franken weniger Umsatz hättest, weil kein vernünftiger Internetanschluss vorhanden sei. Das ist für Dich sicher bedauerlich, aber die Swisscom ist doch nicht zuständig, 250'000 Franken oder wieviel es ist, zu investieren, nur damit ein Hotelier 30'000 Franken mehr Umsatz macht. Wenn Du mehr Umsatz willst, musst schon selber investieren :idea: . Und dass eine ganze Region nicht weiter verarmt und wieder Zuzüger hat, ist ebenfalls nicht Aufgabe der Swisscom, sondern dafür musst Du bei der Wirtschafsförderung des Kantons anklopfen.

Walter Buergin376 Beiträge
#44
Oder bei der Tourismusförderung, wäre auch keine schlechte Idee aber da kommt sicher wieder der Naturschutz.

http://www.gantrisch.ch/cms/home.html

Förderverein Region Gantrisch (FRG)Der Förderverein Region Gantrisch FRG vermittelt zwischen allen an regionalen Fragen interessierten Organisationen, fördert gemeinsame Projekte und gemeinsames Arbeiten, versucht integrierend zu wirken, leistet Anschub-Unterstützung verschiedener Art.

Er ist Träger des Regio-Plus Projektes «Wald Landschaft Gantrisch» (unterstützt vom seco), welches im 2008 ausläuft und eine nachhaltige Regionalentwicklung zum Ziel hat. Eine mögliche «Nachfolge» dieses Projekts könnte der «Regionale Naturpark Gantrisch» sein.

Momentan sind unter dem FRG neun Arbeitsgruppen (AGs) aktiv. Zum Beispiel im Bereich «Produktevermarktung» wurde im 2006 mit geförderten Produkten eine Wertschöpfung von CHF 1,1 Mio. erzielt.
Walter

:idea:

dreael322 Beiträge
#45
@login: Schlussendlich folgende Variante sonst auch einmal prüfen, d.h. zumindest Offerte einholen:

http://www.swisscom.ch/kmu/internetit/i ... /index.htm

http://www.swisscom.ch/solutions/index/ ... access.htm

d.h. ganz klassische Mietleitung für die breitbandige Anbindung. Ich weiss, es dürfte ziemlich teuer sein, aber dafür ist Swisscom in diesem Fall auch wirklich bereit, 5 Strassen aufzureissen, Kabel auszubauen am bestehenden Netz usw., wenn es sein muss -> somit keinerlei Bastelei in Bewilligungen-Einholerei von Dir notwendig.

Mich würde auf jeden Fall der konkrete monatliche Betrag + einmalige Einrichtung interessieren. Betriebswirtschaftlich musst es schlussendlich aber selber zu Deinen erhofften CHF 30'000.- Mehrumsatz in Relation setzen.

Beispiel von mir am Standort Hofen SH: Seinerzeit wurde ja per Ende 2003 die damals noch erhältliche Variante IP Plus Light (hatte ich Dir meines Wissens auch einmal empfohlen!) eingestellt, ich hätte für Fr. 1620.-/Mt. ein 256 kbps bzw. Fr. 2108.-/Mt. (exkl. MwSt.) ein 512 kbps symmetrischer Anschluss noch weiterhin haben können. Hätte sich nur gelohnt, wenn ich derart viele Webhosting-Kunden gehabt hätte, dass dieser Betrag wieder hereingekommen wäre, was aber heute im Fr. 9.95/Mt.-Zeitalter eher schwieriger geworden wäre. Hatte sich aber glücklicherweise 4 Monate später bereits erübrigt, als das "Long Distance"-ADSL-Profil aufkam und ich seither zu einem vergleichsweise günstigen Preis aufs Netz der Netze komme.

@login: Offerte (verschiedene Kapazitäten!) würde ich mir auf jeden Fall einmal machen lassen, denn nur so weiss man überhaupt, ob man weiterdiskutieren soll oder nicht. Anschliessend an Szenario mit regionaler Wireless-Verteilung denken, d.h. Bewohner in der Nähe, die bereit wären, über Deine Leitung ins Internet kommen zu können, weil auch sie kein ADSL bekommen.

login103 Beiträge
#46
einen Internetanschluss von 600/100 mit 49 Franken festgelegt, und zwar technologieneutral, von Leitungen erneuern, ist nicht die Rede. Von Business-Abos für Firmen steht auch nix.
Nun niemand behauptet was anderes, doch die Swisscom verkauft die Satellitenlösung als Ersatz. Das Problem jedoch ist, dass ich zwischenzeitlich 7 Installationen kenne bei denen diese Ersatzlösung nicht funktioniert, kann sie auch nicht... Wir haben eine solche seit 2004, zur Information, alleine die Hardware kostete ein Vermögen, die Spiegel muss man auf dieser Höhe heizen, sonst ist's bei Schnee nix mit surfen, ich hatte die Swisscom damals als ich das erste Mal davon hörte gewarnt... Das Problem ist nicht die Geschwindigkeit bei grossen Dateien, vielmehr die Latenz beim surfen - aber das habe ich an anderer Stelle schon erwähnt. Die Swisscom bietet eine Technologie an, die fürs Internet eigentlich wenig bis ungeeignet ist und verkauft diese als 600/100er-Lösung, hast Du mal die effektive Geschwindigkeit gemessen??? Bei weitem keine 600/100... Diese Lösung macht vielleicht auf einem Fahrzeug oder in der Wüste, in der Arktis oder sonst wo Sinn wo im Umkreis von 500km kein Anschluss ist, sicher aber nicht in der kleinen Schweiz mit nur gerade 41'000km2...

In einem Zeitungsartikel hast Du, Login mal gesagt, dass Du mit Deinem Hotel 30'000 Franken weniger Umsatz hättest, weil kein vernünftiger Internetanschluss vorhanden sei. Das ist für Dich sicher bedauerlich, aber die Swisscom ist doch nicht zuständig, 250'000 Franken oder wieviel es ist, zu investieren, nur damit ein Hotelier 30'000 Franken mehr Umsatz macht. Wenn Du mehr Umsatz willst, musst schon selber investieren
Bravo! Gutes Erinnerungsvermögen, ja das stimmt die Umsatzeinbussen sind erheblich, aber

1. Du solltest alles lesen, es geht um über 100 Anschlüsse die kein DSL haben! Die ganze Region hat kein DSL, nicht nur um uns, nicht nur um meinen Betrieb.

2. Können wir unmöglich zuständig sein, eine Infrastruktur für eine Firma aufrecht zu erhalten die den Grundversorgungsauftrag klar nicht erfüllt - Schuster bleib' bei Deinen Leisten... und Swisscom erfülle Deinen Auftrag!

3. Mir scheint eher, dass die Swisscom die Sanierung der Leitungen nicht macht, da diese Angst hat, dass danach zB eine Sunrise oder irgend ein anderer Provider die Abos abschliesst und somit "die Felle der Swisscom weg schwimmen" - wie gesagt geht's um mehr als 100 Anschlüsse (PLZ 1738) die DSL-Los sind, nicht nur um mich. Bei der jetztigen Satelliten-Sitauation oder bei der UMTS-Lösung hat der Abonnent keine Wahl zu einem alternativen Provider, wie erwähnt entgegen der über Kupfer... Bin mir jedoch sicher, dass praktisch alle einen Vertrag unterzeichnen würden, zur Swisscom zurück zu kehren und "ein paar Jährchen" sich bei dieser verpflichten würden, wenn DSL über Kupfer verfügbar wäre - nun bei der jetztigen Situation existiert nur ein Monopol... Aber genau damit bringst Du mich auf eine IDEE :!: :roll: /emoticons/default_laugh.png Muss ich gleich nachgehen...

Und dass eine ganze Region nicht weiter verarmt und wieder Zuzüger hat, ist ebenfalls nicht Aufgabe der Swisscom, sondern dafür musst Du bei der Wirtschafsförderung des Kantons anklopfen.
Nun nicht dafür dass eine Region verarmt, trotzdem nochmals für DICH: DIE SWISSCOM HAT DEN GRUNDVERSORGUNGSAUFTRAG, GEHÖRT ZU 66% DEM STAAT, trotzdem unternimmt diese Firma nichts oder nur wenig um Ihren VERPFLICHTUNGEN NACH ZU KOMMEN!!! Die Satlösung ist wie erwähnt nix für dauerhaftes Internet, zuviele Einschränkungen - vielleicht unter Laborbedingungen, niemals und nachweislich nicht im täglichen Gebrauch. Würde wetten, dass die Swisscom innert Jahresfrist wieder nach anderen Lösungen ausschau halten wird, zuviele Probleme...

Sag mal Thokie, scheint mir doch sehr als wärest Du bei der Swisscom oder eher Bakom beschäftigt???

Oder bei der Tourismusförderung, wäre auch keine schlechte Idee aber da kommt sicher wieder der Naturschutz...

http://www.gantrisch.ch/cms/home.html
Wirtschaftsförderung = Tourismusförderung = Förderverein Region Gantrisch (FRG) -> No comment, damit stehe ich nicht alleine... Tolle Sache von aussen betrachtet, kennst Du Details? ... kann und möchte mich zu diesem Verein nicht näher äussern... Mit dem Naturschutz hast Du ebenfalls recht...

Vorallem: neue Greenfield-Masten kannst Du hier in der Region vergessen und die wären nötig, die Swisscom hat Ihre aber schon stehen und in Betrieb...

Zudem Tourismusförderung? Wir sind nicht Adelboden, Lenk, Gstaad, St.Moritz oder so, für uns fällt kein Geld ab... Genau darum sind wir bissig und kämpfen um jede Errungenschaft, wie damals betreffend des ÖV's usw, meist mit gutem Erfolg...

Die Region hat sicher auch ein paar historische Probleme, so sind es x-Tourismus-, und Verkehrsvereine die es zu koordinieren gilt, eine Zusammenarbeit sollte hier eben auch nicht gerade an der Sense und somit an der Kantonsgrenze aufhören. Eine Zusammenarbeit im Tourismus sollte Regional sein, Kantonsübergreifend, statt dass jeder sein Süppchen kocht auf seiner Seite des Röstigrabens... Ist aber zwischenzeitlich auf gutem Weg und denke dies wird man so in 10 bis 15 Jahren im Griff haben... Nun gut dieses Thema gehört nun wirklich nicht hier hin...

Diese Region braucht eine DSL-Lösung und diese kann nicht eine sein, die über Satelliten geht, sondern ist eine die vernünftiger Weise aus WI-Max oder Kupfer funktioniert... UMTS mit HSDPA wäre eine Notlösung, fragt sich nur auf welche Distanz das Signal vernünftig arbeitet... Warum macht die Swisscom keine neuen Vorstösse im Bereich WI-Max - hat dazu einer einen Tipp? Was bewegt die Swisscom dazu, nach einem kleinen Tiefschlag aufzugeben und keine neuen WI-Max versuche zu starten, wir boten sogar gratis-Standorte an... Kennt jemand ein WI-Max-Standort von der Swisscom? Hat dazu einer eine Antwort?

M.W. sollten doch 120 Sender in Betrieb gehen bis 2010 oder so - wer weiss was darüber?

login103 Beiträge
#47
@login: Offerte (verschiedene Kapazitäten!) würde ich mir auf jeden Fall einmal machen lassen, denn nur so weiss man überhaupt, ob man weiterdiskutieren soll oder nicht. Anschliessend an Szenario mit regionaler Wireless-Verteilung denken, d.h. Bewohner in der Nähe, die bereit wären, über Deine Leitung ins Internet kommen zu können, weil auch sie kein ADSL bekommen.
Und wer soll's betreiben? Ich habe schon einen Betrieb... und nochmals es wird keine neuen Greenfield-Masten in dieser Region mehr geben, dafür wurde bereits gesorgt... macht auch keinen Sinn, leider gehören alle der Swisscom...

dreael322 Beiträge
#48
Heute übrigens noch eine kurze Diskussion mit meinem Geschäftsnachbar (ist in der Funk- und Antennenwelt zu Hause, d.h. hat schon Wasserversorgungssteuerungsprojekte realisiert) bezüglich WiMax gehabt: Demnach müsstest Du beim Bakom lediglich eine Frequenz (Konzession) beantragen, z.B. um zwischen Thun und Gurnigel (jetzt kenne ich endlich den berühmten Zwischenpunkt in meiner Google Earth-Ortsmarkensammlung auch mit Name) diese 13,5 km damit überbrücken zu können (mit eigenem Equipment, weil Du ja Konzessionsinhaber bist).

Wie bereits gesagt: An Deiner Stelle würde ich mir ruhig zusammen mit diesen 100 DSL-losen Haushalten über ein Selbsthilfeprojekt Gedanken machen, auf http://www.kein-dsl.de gibt es von unserem nördlichen Nachbarland genügend Erfolgsbeispiele dafür. 🙂

Guest
#49
Heute übrigens noch eine kurze Diskussion mit meinem Geschäftsnachbar (ist in der Funk- und Antennenwelt zu Hause, d.h. hat schon Wasserversorgungssteuerungsprojekte realisiert) bezüglich WiMax gehabt: Demnach müsstest Du beim Bakom lediglich eine Frequenz (Konzession) beantragen, z.B. um zwischen Thun und Gurnigel (jetzt kenne ich endlich den berühmten Zwischenpunkt in meiner Google Earth-Ortsmarkensammlung auch mit Name) diese 13,5 km damit überbrücken zu können (mit eigenem Equipment, weil Du ja Konzessionsinhaber bist).
Wie bereits gesagt: An Deiner Stelle würde ich mir ruhig zusammen mit diesen 100 DSL-losen Haushalten über ein Selbsthilfeprojekt Gedanken machen, auf http://www.kein-dsl.de gibt es von unserem nördlichen Nachbarland genügend Erfolgsbeispiele dafür. 🙂
Darf die Swisscom aus diesem Grund keine Punkt zu Punkt Verbindungen mit Wimax erstellen?

Ich denke aber, dass dies publiziert werden muss und dann kommt bestimmt wieder die IG Gigaherz und macht ihm einen Strich durch die Rechnung.

Weiss du etwa auch wie viel ein Konzessionsgesuch ungefähr kostet?

login103 Beiträge
#50
Darf die Swisscom aus diesem Grund keine Punkt zu Punkt Verbindungen mit Wimax erstellen?

Ich denke aber, dass dies publiziert werden muss und dann kommt bestimmt wieder die IG Gigaherz und macht ihm einen Strich durch die Rechnung.

Weiss du etwa auch wie viel ein Konzessionsgesuch ungefähr kostet?
ein Konzessionsgesuch für Wi-Max kostet eine mindestens 7-stellige Summe... Zudem gibt's nur 3 Stück davon, eines davon hat die Swisscom, ein weiteres eine Deutsche Firma und das letzte wurde nicht verkauft...

dreael322 Beiträge
#51
ein Konzessionsgesuch für Wi-Max kostet eine mindestens 7-stellige Summe... Zudem gibt's nur 3 Stück davon, eines davon hat die Swisscom, ein weiteres eine Deutsche Firma und das letzte wurde nicht verkauft...
Achtung: Für diesen Fall wäre allerdings nicht etwa eine schweizweite Konzession nötig, sondern nur eine örtlich begrenzte, also in diesem Fall geografisch nur fürs westliche Gebiet von Thun beschränkt.

Inwischen die Sache noch einmal besprochen: Demnach werden solche Frequenzen Gemeinden (nicht Privaten) gegenüber zugeteilt (Kosten so um die Fr. 25.-/Monat). Dies sind die Erfahrungen aus dem Wasserversorgungsbereich; aus diesem Grund die Sache für örtlich begrenztes WiMax am besten direkt mit dem Bakom abklären.

@login: Wie weit steht eigentlich die Gemeinde Rüschegg hinter einem solchen Vorhaben? Versuche doch den Gemeindepräsidenten + übriger Gemeinderat auf Deiner Seite zu gewinnen! Damit wäre auch die Grundlage für eine örtliche WiMax-Konzession hoffentlich gegeben.

Eigentlich müsstest Du dort in offene Türen einrennen können (sollte schlussendlich im Interesse der Region sein! d.h. über zusätzliche Steuerzahler sagt niemand Nein), sonst ist Hopfen und Malz wirklich verloren...

/edit: Hier noch ein Link über ein erfolgreiches Weitstrecken-Outdoor Wireless LAN-Projekt in Deutschland:

http://wlan-skynet.de/docs/richtfunk/t-error.shtml

=> Damit sollte auch in Deinem Fall mit der Variante Schwefelberg Bad - Gurnigel - Uebeschi etwas werden... 🙂 Dieser Deutsche hat alles mit konzessionsfreien WLAN im 5 GHz-Bereich lösen können.

login103 Beiträge
#52
Achtung: Für diesen Fall wäre allerdings nicht etwa eine schweizweite Konzession nötig, sondern nur eine örtlich begrenzte, also in diesem Fall geografisch nur fürs westliche Gebiet von Thun beschränkt.

Inwischen die Sache noch einmal besprochen: Demnach werden solche Frequenzen Gemeinden (nicht Privaten) gegenüber zugeteilt (Kosten so um die Fr. 25.-/Monat). Dies sind die Erfahrungen aus dem Wasserversorgungsbereich; aus diesem Grund die Sache für örtlich begrenztes WiMax am besten direkt mit dem Bakom abklären.

@login: Wie weit steht eigentlich die Gemeinde Rüschegg hinter einem solchen Vorhaben? Versuche doch den Gemeindepräsidenten + übriger Gemeinderat auf Deiner Seite zu gewinnen! Damit wäre auch die Grundlage für eine örtliche WiMax-Konzession hoffentlich gegeben.

Eigentlich müsstest Du dort in offene Türen einrennen können (sollte schlussendlich im Interesse der Region sein! d.h. über zusätzliche Steuerzahler sagt niemand Nein), sonst ist Hopfen und Malz wirklich verloren...

/edit: Hier noch ein Link über ein erfolgreiches Weitstrecken-Outdoor Wireless LAN-Projekt in Deutschland:

http://wlan-skynet.de/docs/richtfunk/t-error.shtml

=> Damit sollte auch in Deinem Fall mit der Variante Schwefelberg Bad - Gurnigel - Uebeschi etwas werden... 🙂 Dieser Deutsche hat alles mit konzessionsfreien WLAN im 5 GHz-Bereich lösen können.
Es betrifft 5 Gemeinden ab Plaffeien und 2 Kantone die man Bearbeiten müsste, wenn man WI-Max einrichten würde, ab Thun, geht's nicht NOCHMALS: WO WILLST DU DIE ANTENNEN AUFSTELLEN? AN BUNDESBAUTEN GEHT NICHT(das sind 100% auf dem Gurnigel) UND GREENFIELDMASTEN gibts nun mal im Moorschutz nicht - an Luftmasten kann man diese auch nicht montieren, eine Stromversorgung braucht's auch noch... So blöd es klingt aber die Gemeinde hat keine Befugnis dieses Gesetz umzustossen...

Die Gemeinden untersützen mehr moralisch, finanziell ist es nicht möglich. Die DSL-Abdeckung liegt auf dem ganzen Gemeindegebiet zwischen 1/2 bis 2/3, dies hat verschiedene Ursachen. Bei den Nachbargemeinden ist's nicht anders und alle gehören zur Region... Wie ich schon vormals sagte ist hier das Grenzübergreifende, Interkommunale, Interkantonale, röstigraben-lose Denken noch zu forcieren und in ein Regionales Umdenken zu wandeln. Darum gehen Aktionen meist von privaten Initiativen und Haudegen aus die nicht zu schade sind mal hinzustehen und...

Wenn die Swisscom wenigstens bereit wäre zB eine Position auf Ihrem Masten anzubieten wäre schon viel geholfen... Wir hatten vor über einem Jahr genau dies schon mal angefragt...

dreael322 Beiträge
#53
In dem Moment würde ich meinen: Sammle Unterschriften für eine Petition und richte diese an die beiden beteiligten Kantone oder gar Bund direkt. Vielleicht bewegt sich ja jemand im Bundeshaus und setzt sich für eine passende Ausnahmebewilligung ein.

Wie bereits gesagt: http://www.prorandregion.ch braucht dringend eine Unterschrifteneintragungsmöglichkeit wie bei mir seinerzeit (PHP-Scripte kannst Du von mir gerne dazu haben) + evtl. auch Spendenkonto. Sobald dies steht, sollte eine Verteilung entsprechender Flugblätter an sämtliche Haushaltungen der betroffenen Gemeinden eine Selbstverständlichkeit sein - nur so gewinnst Du viele Mithelfer frei nach dem Motto "Gemeinsam sind wir stärker!" gegenüber einem Einzelkämpfer.

login103 Beiträge
#54
In dem Moment würde ich meinen: Sammle Unterschriften für eine Petition und richte diese an die beiden beteiligten Kantone oder gar Bund direkt. Vielleicht bewegt sich ja jemand im Bundeshaus und setzt sich für eine passende Ausnahmebewilligung ein.
Wie bereits gesagt: http://www.prorandregion.ch braucht dringend eine Unterschrifteneintragungsmöglichkeit wie bei mir seinerzeit (PHP-Scripte kannst Du von mir gerne dazu haben) + evtl. auch Spendenkonto. Sobald dies steht, sollte eine Verteilung entsprechender Flugblätter an sämtliche Haushaltungen der betroffenen Gemeinden eine Selbstverständlichkeit sein - nur so gewinnst Du viele Mithelfer frei nach dem Motto "Gemeinsam sind wir stärker!" gegenüber einem Einzelkämpfer.
Du bohrst in meiner Wunde :wink: ich weiss, dass ich prorandregion wieder mal updaten sollte... mir fehlt schlicht die Zeit im Moment, läuft ja alles nebenbei, sozusagen... Voraussichtlich jedoch wird in Kürze noch ein paar andere Personen an der Seite mitarbeiten, da diese offensichtlich nicht ganz nur noch von "Regionaler Bedeutung" gewonnen hat, was ja auch das Ziel ist...

doom2'266 Beiträge
#55
Vielleicht in Zukunft ne Lösung:

Wifi auf 100km Distanz. Der Gigaherz Verein wird gleich ein Osterei legen wenn die von dem hören.

login103 Beiträge
#56
Vielleicht in Zukunft ne Lösung:Wifi auf 100km Distanz. Der Gigaherz Verein wird gleich ein Osterei legen wenn die von dem hören.
Cool und erst noch vernünftig im Preis, ob das bei uns auch gibt? Vermutlich übersteigt das Gerät die zulässigen Grenzwerte, denn "Already, Intel has installed and tested the hardware in India, Panama, Vietnam, and South Africa"...

doom2'266 Beiträge
#57
Solange die Frequenz dieselbe bleibt sollte es eigentlich nur ne Frage der Sendeleistung sein - die Amis dürfen ja stärker funken als wir, aber die Frage ist ob du erwischt wirst (alle WRT Router mit alternativer Software können stärker eingestellt werden), und wie weit du mit der Standardsendeleistung kommst. Auf jeden Fall wäre eine Lösung die keine Bewilligung braucht schon mal vor Gigaherz sicher /emoticons/default_wink.png

dreael322 Beiträge
#58
Vielleicht in Zukunft ne Lösung:Wifi auf 100km Distanz. Der Gigaherz Verein wird gleich ein Osterei legen wenn die von dem hören.
@login: Diese Lösung von Intel wäre natürlich ideal für den 13,5 km-Abschnitt zwischen Thun (Signalbezugsort) und dem von mir vorgeschlagenen Gurnigel-Funkrelais. 🙂 Wenn da nur nicht

Eines der Hauptprobleme liegt darin, dass die Gebäude auf dem Gurnigel alle dem Bund gehören. [...] Abseits von Gebäuden kannst Du's vergessen alles Moorschutz von nationaler Bedeutung.
wäre... :-(

login103 Beiträge
#59
@login: Diese Lösung von Intel wäre natürlich ideal für den 13,5 km-Abschnitt zwischen Thun (Signalbezugsort) und dem von mir vorgeschlagenen Gurnigel-Funkrelais. 🙂 Wenn da nur nicht

wäre... :-(
Nö andere Richtung... Das wäre dann Fribourg...

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