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HSPA Ausbau bis Mitte Jahr

58 Antworten17'455 AufrufeGestartet von Nexus2k ·

login103 Beiträge
#21
Nimm dich mal an der eigenen Nase: Idyllisch wohnen, ohne den Lärm und den Gestank der Stadt, womöglich noch massiv versubventioniert, aber den selben Service verlangen wie die Städter... Da der Dienst bei dir niemals kostendeckend angeboten werden kann, dazu noch von allen anderen Usern mitbezahlt --> Da würde ich nicht unbedingt mit Wörtern wie "Egoist" um mich werfen. :shock: /emoticons/default_sad.png

nano
@nanocool: Dein Zitat ist inkorrekt, ich habe das nie geschrieben! Im Gegenteil, ich stellte die Frage: sind wir nicht alle Egositen? Lies bitte nochmals nach...

login103 Beiträge
#22
Nimm dich mal an der eigenen Nase: Idyllisch wohnen, ohne den Lärm und den Gestank der Stadt, womöglich noch massiv versubventioniert, aber den selben Service verlangen wie die Städter... Da der Dienst bei dir niemals kostendeckend angeboten werden kann, dazu noch von allen anderen Usern mitbezahlt --> Da würde ich nicht unbedingt mit Wörtern wie "Egoist" um mich werfen. :shock: /emoticons/default_sad.png

nano
Wenn's Dir in der Stadt so stinkt, warum ziehst Du nicht in eine Randregion?

Kein Mensch verlangt die gleichen Leistungen wie in der Stadt! Als Unternehmen können wir nicht umziehen, trotzdem haben wir Anrecht auf eine akzeptable Lösung, 600/100 ist in der heutigen Zeit nicht mehr akzeptabel und per Swisscom-Satellit, welche ännet em Gurnigel bereits einige haben scheint's ja auch nicht zu funktionieren.

"von allen anderen Usern mitbezahlt" wir bezahlen auch für die Umweltverschmutzung in den Städten oder bist Du der Meinung, dass die Luft am Stadtrand gefiltert wird? Es ist ein nicht sehr cleveres Argument, sorry. Kostendeckend: kennst Du das Bostoner-Marketing-Konzept? In einer Unternehmung kann nie alles Kostendeckend gemacht werden, man kann nur optimieren - oder behauptest Du, dass ein Garantieaustausch etwa Kostendeckend ist - gehört aber eben auch zum Unternehmen?

Guest
#23
Die haben doch ne Schraube locker, jedenfalls sind das pure Egoisten.
Wer kommentieren kann ist klar im Vorteil, der Satz stammt von mir und nicht von login.

Ich bin zudem immer noch der gleichen Meinung. Da verbieten diese etwas obwohl niemand von denen selber Betroffen sein würde. Denn diese wären an solchen Orten wo Wimax eingesetzt würde gar nicht überlebensfähig.

@nanocool

Ist es nicht ebenfalls egoistisch von dir zu behaupten, dass nur Haushalte in Städten und Agglomerationen von schnellem Internet profitieren können sollen. Alle anderen sollen wohl nach der idyllischen Gotthelf Manier leben.

Ausserdem: Sind es nicht wir egoistischen Randregionsbewohner die gerade auch das ÖV-Netz in den Städten mit finanzieren, obwohl bei uns gar kein ÖV vorhanden ist.

login103 Beiträge
#24
Wer kommentieren kann ist klar im Vorteil, der Satz stammt von mir und nicht von login.

Ich bin zudem immer noch der gleichen Meinung. Da verbieten diese etwas obwohl niemand von denen selber Betroffen sein würde. Denn diese wären an solchen Orten wo Wimax eingesetzt würde gar nicht überlebensfähig.

@nanocool

Ist es nicht ebenfalls egoistisch von dir zu behaupten, dass nur Haushalte in Städten und Agglomerationen von schnellem Internet profitieren können sollen. Alle anderen sollen wohl nach der idyllischen Gotthelf Manier leben.

Ausserdem: Sind es nicht wir egoistischen Randregionsbewohner die gerade auch das ÖV-Netz in den Städten mit finanzieren, obwohl bei uns gar kein ÖV vorhanden ist.
Hey Panther

Vergiss den Kultur-Franken nicht, den jede Gemeinde des Kantons, pro Einwohner, an die Stadt Bern zu zahlen hat... 🙂

Es lebe das Kerzenlicht, der Holzofen, die Pferdekutsche und die vorallem Leibeigenen -> IM ERNST: dies ist eine Diskussion die Endlos ist, es gibt eine Entwicklung und die ist nicht aufzuhalten, wir müssen darum zusehen, dass die Randregionen den Anschluss nicht verlieren, denn zentralisieren und alle Bewohner der Schweiz in die Städte holen funktioniert nicht - oder wo wollen die Leute dann Skifahren oder nach dem Wandern ein Bier trinken, wenn alle Alphütten und Bergbeizen sowie Hotels, das allgemeine Gewerbe usw in den Randregionen aufgegeben werden, nur weil ein Bakom und eine Swisscom über satte Profite statt über Grundversorgung nachdenkt. Profite ja sicher, aber bitte auch das Leitungsnetz unterhalten. À Propos, lies mal dies: http://www.espace.ch/artikel_454975.html -> Egoismus? Eine Ortschaft im Seeland, ohne ADSL - Egoistisch ist auch wenn man nicht teilen kann - eben auch die Kosten oder die Verfügbarkeiten von Breiband!

Gruess

Speedi

PS: bezüglich Kostendeckend: http://www.espace.ch/artikel_482944.html Wie kann was kostendeckend sein wenns gratis ist? : Sunrise lanciert Gratis-ADSL

PS: bezüglich Leistung: http://www.espace.ch/artikel_491146.html Und warum sollen wir hinten anstehen? : Immer schneller und günstiger? : Ich bin sicher viele Bewohner in der Randregion würden auch Fr. 80.--, oder mehr, für ein Abo mit vernünftiger Leistung bezahlen... Warum wird's billiger, weil der Mitbewerberdruck grösser wird.

nanocool324 Beiträge
#25
@Panter & login: da ist mir beim quoten tatsächlich ein fauxpas unterlaufen, Asche über mein Haupt.

Die schnellen und heftigen Reaktionen zeigen mir, dass ich voll ins Schwarze getroffen habe. Und ich habe selten so dürftige Argumente gelesen.

Nur so als Beispiele:

- Wohin liegen denn die unrentabelsten ÖV-Strecken? Von der Agglo in die Stadt, wo man Glück hat, morgens überhaupt in einen Zug reinzukommen, geschweige denn einen Sitzplatz hat - oder etwas da, wo die Autobusse die halbe Zeit leer Dutzende von Kilometern machen und die restliche Zeit auch nur mangelhaft ausgelastet sind? :roll:

- und ja, in einer Unternehmung muss man optimieren - dazu gehört auch, die Ressourcen da einzusetzen, wo sie am effizientesten eingesetzt werden können. zB. zum Leitungsbau, wo am anderen Ende nicht ein einsamer Bauernhof steht, sondern 1000 Kunden warten. Alles andere wäre ungeschickt gewirtschaftet. Und genau das verlangt ihr von einer börsenkotierten Firma. :x

- Das gar mehrere Telefonanbieter die unrentablen Gebiete mitversorgen müssen ist noch hanebüchener: Denkst du in allem Ernst, dass da ein Wettbewerb stattfinden würde??? Sicher nicht, im Gegenteil, die Gebühren müssten erhöht werden, um all den Randregionenunsinn zu finanzieren...

Die typisch schweizerische "Föifer und Wegglikultur" schreit aus euch heraus. Es gibt für Unternehmen Standortvorteile und Standortnachteile, das gehört einfach akzeptiert und die ernsthafte Forderung auf Kosten der Anderen die Standortnachteile beseitigt zu kriegen ist in meinen Augen nur peinlich.

nano

Guest
#26
- Wohin liegen denn die unrentabelsten ÖV-Strecken? Von der Agglo in die Stadt, wo man Glück hat, morgens überhaupt in einen Zug reinzukommen, geschweige denn einen Sitzplatz hat - oder etwas da, wo die Autobusse die halbe Zeit leer Dutzende von Kilometern machen und die restliche Zeit auch nur mangelhaft ausgelastet sind? :roll:
Da musst du eben auch ein bisschen flexibel sein, und halt etwas früher oder später den Zug nehmen.

Die Busse fahren übrigens auch in Städten z. B. an Vormittagen praktisch leer herum, da besteht kein Unterschied zu den Verbindungen in die Pampa. Gleiches gilt für Züge, auch auf Touristenstrecken. Hier wäre noch viel Optimierungspotential vorhanden. Auch für Städter reicht unter Umständen ein Bus alle 20 statt 5 Minuten. Zudem blockieren die Busse, dank den aufgehobenen Ausweichstellen bei Haltestellen unnötig den Berufsverkehr!

- und ja, in einer Unternehmung muss man optimieren - dazu gehört auch, die Ressourcen da einzusetzen, wo sie am effizientesten eingesetzt werden können. zB. zum Leitungsbau, wo am anderen Ende nicht ein einsamer Bauernhof steht, sondern 1000 Kunden warten. Alles andere wäre ungeschickt gewirtschaftet. Und genau das verlangt ihr von einer börsenkotierten Firma. :x
Dass die Schweiz einen hohen sozialen Standard hat, hast du wohl vergessen. Es kann nicht alles gewinnbringend sein, vorallem nicht wenn es der Allgemeinheit dient. So wie du schreibst könnte man meinen, dass du die Entwicklungshilfe im Ausland auch gleich streichen würdest.

Die Swisscom gehört immerhin noch zu 66% dem Staat.

- Das gar mehrere Telefonanbieter die unrentablen Gebiete mitversorgen müssen ist noch hanebüchener: Denkst du in allem Ernst, dass da ein Wettbewerb stattfinden würde??? Sicher nicht, im Gegenteil, die Gebühren müssten erhöht werden, um all den Randregionenunsinn zu finanzieren...
Die Gebühren sind bisher nur gesunken und nicht gestiegen, das ist doch Unsinn. Ausserdem sind es ja "nur" 2% die tun den 98% nicht weh.

Die typisch schweizerische "Föifer und Wegglikultur" schreit aus euch heraus. Es gibt für Unternehmen Standortvorteile und Standortnachteile, das gehört einfach akzeptiert und die ernsthafte Forderung auf Kosten der Anderen die Standortnachteile beseitigt zu kriegen ist in meinen Augen nur peinlich.
Die "Föifer und Wegglikultur" haben wir schon lange begraben. Hier geht es um einen kleinen Anteil am Weggli oder um einen Räppler. Die "Föifer und Wegglikultur" ist viel mehr in den Städten präsent. Dort will man die totale Infrastuktur, die grenzenlose Mobilität, aber auf Lärm und Abgase und all die anderen unannehmlichkeiten möchte man dort dann verzichten.

Am Sonntag fahrt in dann mit euren Offroadern raus ins Grüne und macht einen Kaffehalt in einem Restaurant. Doch wenn immer mehr alles wegrationalisiert wird, wird dies auch bald nicht mehr möglich sein. Und ihr seit dann die ersten die deswegen herumschreien werdet.

Das Grundversorgungsgesetz in der heutigen Form müsste eigentlich Notversorungsgesetz heissen und sowas ist für die Schweiz einfach nur peinlich!

login103 Beiträge
#27
Da kann ich mich Panther anschliessen. Wir wollen nicht alles, es sind auch Seminare und Gäste die kurz nach der Ankunft schon wissen wollen was an Mails eingegangen sind...

Wir verlangen EINE EINZIGE Möglichkeit eine vernünftige Breitbandversorgung zu erhalten! Nicht gleichzeitig über Glas, Kupfer, TV, UMTS und WI-Max (wie in den Städten verfügbar) - EINE REICHT aber eine die auch in 2 Jahren noch akutell ist.

Müssen wir den Städten noch danke sagen, dass wir über Strom verfügen, oder dass wir überhaupt über Telefon verfügen dürfen? Ich brauche hier kein Handy, ich habe einen Festnetzanschluss, also Antenne abbauen - mal sehen was dann die Städter am Wochenende dazu sagen, schon jetzt heisst's: "Geht hier das Handy nicht? Das ist eine Schweinerei!" Dies nur weil die Swisscom als einzige eine Antenne stellt, Orange und andere: Fehlanzeige. Wie wäre es zB wenn sich diese Provider die Antenne sharen würden, das geht und zur Senkund der Strahlenbelastung würde es auch noch beitragen. Doch es ist per Dekret vom Bakom nicht erlaubt, DIES ist ungeheuerlich und skandalös. Jedoch nicht unsere Forderung nach zeigemässem Internet. Wir fordern ja auch kein Kabelfernsehen oder eine zentrale Wasserver- und Entsorgung, das haben wir alles schon selber bezahlt und gebaut oder glaubt man in den Städten, dass die Abwässer noch ungeklärt aus den Bergen kommen? Meist sind es Private die es aus eigener Tasche bezahlen und nicht die armen Gemeinden die sonst schon kein Geld haben. Trotz der massiv höheren Steuern!

Wie gesagt, man sollte vielleicht eben doch mal alle Handyantennen ausserhalb der Städte für 2 Wochen abstellen - was wird da los sein? Ich jedenfalls hab damit kein Problem... Telefonkabinen in der Pampa? Nun braucht's ja in den Städten auch nicht, hat eh jeder ein Handy...

Lustig ist immer wieder die Diskussion über allfällige Parkplatzbewirtschaftungen in den Randregionen, mir ist dies Wurst, ich habe ja meinen Parkplatz (ich Egoist) sollen doch die Stadtbewohner zahlen, sowiel wie in der Stadt... Wenn wir in die Stadt wollen sind wir praktisch auf ein eigenes Fahrzeug angewiesen, weil ja eben die ÖV-Versorgung so toll ist. Parkieren in der Stadt gratis? Wo denn? Es sind aber die Leute aus der Stadt die sich über eine allfällige Parkplatzgebühr in den Bergen aufregen, da ist ja alles Gratis. Ist einer der öffentlichen Parkplätze mal nicht geräumt und schneebedeckt, bricht schon fast eine Demo aus - wer zahlt diese Räumungen - sicher nicht die Kommunen der Städte.

Ich bin noch immer der Meinung, die Schweiz ist ein Land welches vorallem durch "Geben und Nehmen" gut existiert. Nun wir nehmen uns die Freiheit nach Breitband zu schreien.

Swisscom & Börsenquotiert: stimmt sicher. ABER: die Swisscom hat den GRUNDVERSORGUNGSAUFTRAG, wäre es die Cablecom, würden wir auch bei der Cablecom anklopfen... dies ist der Unterschied. Das Problem ist jedoch, dass die Swisscom mit immer neuen Tricks versucht die Grundversorgung zu umgehen. Mir würden ja 600/100 (pro Anschluss) reichen, habe ich doch 8 Linien und 7*600 gibt doch auch 4200... jedoch ist diese Wahl der Swisscom, auf eine Satellitenverbindung zurück zu greifen, ist sehr unglücklich und nicht akzeptabel, da diese einfach nicht fürs Internet geschaffen ist. Da nützt auch eine Sat-Verbindung von zusammen 4200 nichts (es wären dann übrigens 7 Schüsseln auf dem Dach).

Beim Thema 600/100 geht's mir eigentlich vielmehr darum, dass es eben sicher nicht mehr zeitgemäss ist.

Wi-Max wäre eine Alternative zum Kupfer gewesen, doch vermute ich, dass das Unternehmen Swisscom überhaupt kein Interesse daran hat wieder einen Pilot zu starten, viel lieber rüstet man UMTS auf, damit kann man eben auch telefonieren und schlägt, obwohl shared bandwith, zwei lästige Fliegen mit einer Klappe - spart zudem noch einen Haufen Geld. Dies obwohl die Swisscom verpflichtet ist bis 2010 120 WI-Max-Antennen zu stellen, gemäss Konzessionsvereinbarung - für wen wurde übrigens die WI-Max-Konzession gekauft? Für die Städter die bereits über VDSL verfügen, damit man am Bärengraben mit dem Notebook surfen kann oder in Luzern am See mit dem Notebook arbeiten kann, dort verstehe ich die Diskussion über e-Smog - dagegen sollte man sich wehren und nicht wenn man etwas Sinnvolles in Randregionen machen will - auch wir leben nicht mehr in Höhlen oder auf den Bäumen...

Die Swisscom schreibt milliarden Franken an Reingewinn, will aber nichts investieren was der Grundversorgung dient - da ist ein anderes Problem... Wozu hat man eine Bahn2000 damit man 8 Minuten schneller von Bern nach Zürich reist, auch wir Randregionisten haben dafür bezahlt!

Ich hab' zwar keinen Bauernhof, aber hat ein Bauer weniger Rechte nur weil ein Städter das Gefühl hat, es lohne sich nicht und darum zum Menschen 2. Klasse degradiert wird? Dann sollte man in den Städten sofort aufhören Milchprodukte und Fleisch, nein überhaut aufhören landwirtschaftliche Produkte (im Besonderen Bio) zu essen. Nach dem Motto: pflanzt die Kartoffeln doch in den Balkonkisten... Wie vorgängig beschrieben ist Golaten ein Dorf im Berner Seeland, die einen grossen Teil des Gemüses anbauen, dies als Beispiel...

Was würde übrigens passieren, wenn alle "Randregionisten" in die Städte ziehen würden? Sicher würden die Mieten steigen, die Arbeitslosenquote würde steigen, mehr direkte Umweltverschmutzung usw - so mancher "Urstädter" müsste sich plötzlich warm anziehen... Lieg' ich denn so falsch? Würde mich interessieren...

login103 Beiträge
#28
DSL 600/100 für 49.-CHF/Monat, bin ich eigentlich blöd? => FTTH für alle!
Eine ehrliche Antwort? Eigentlich im Vergleich, Ja! :wink:

Was wäre Dir denn eine 5000er-Verbindung pro Monat wert?

nanocool324 Beiträge
#29
Es geht doch hier nicht um einen Krieg Randregionen gegen Städte und Agglos, es geht einfach darum, dass es verschiedene Gegenden gibt, die verschiedene vorteil und verschiedene Nachteile haben. Jeder kann für sich entscheiden, wo er lieber wohnen möchte, muss aber dann halt die jeweiligen Nachteile in Kauf nehmen.

Das kommt mir vor, wie derjenige, der neben eine Kirche gezogen ist und dann verlangt hat, das "Bätziitglöggli" abzustellen, weil er sich in seiner Nachtruhe gestört gefühlt hat. /emoticons/default_smile.png

Damit es auch klar ist, ich bin DEFINITIV NICHT gegen den Ausbau der Netzinfrastruktur in den Randregionen, jeder Ort mit sagen wir mal mehr als 20 Einwohnern muss absolut erschlossen sein. Aber ich bin dagegen, dass man auch das hinterletzte Maiensäss auf der Alp ungeachtet der Kosten erschliessen MUSS.

nano

Guest
#30
Es geht doch hier nicht um einen Krieg Randregionen gegen Städte und Agglos, es geht einfach darum, dass es verschiedene Gegenden gibt, die verschiedene vorteil und verschiedene Nachteile haben. Jeder kann für sich entscheiden, wo er lieber wohnen möchte, muss aber dann halt die jeweiligen Nachteile in Kauf nehmen.
Das heisst aber noch lange nicht, dass der aktuelle Stand von Vor-und Nachteilen überall das Optimum erreicht hat, da darf man von allen Seiten Korrekturen fordern.

Damit es auch klar ist, ich bin DEFINITIV NICHT gegen den Ausbau der Netzinfrastruktur in den Randregionen, jeder Ort mit sagen wir mal mehr als 20 Einwohnern muss absolut erschlossen sein. Aber ich bin dagegen, dass man auch das hinterletzte Maiensäss auf der Alp ungeachtet der Kosten erschliessen MUSS.
Nein, aber Häuser die das ganze Jahr bewohnt sind, sollten erschlossen werden, ganz egal wie weit weg sie sind. Diese können ja auch nichts dafür wenn die PTT damals die Zentrale nicht nah genug gebaut hat. Es sei drum auch der Swisscom nicht verboten weitere Zentralen zu bauen, die müssen ja heute auch nicht mehr so gross wie ein Einfamilienhaus sein.

Guest
#31
Eine ehrliche Antwort? Eigentlich im Vergleich, Ja! :wink:

Was wäre Dir denn eine 5000er-Verbindung pro Monat wert?
Soweit habe ich gar nie gedacht, denn ich wäre schon mit effektiven 3500/300 oder zumindest 80% davon zufrieden.

Für ein 5000.- Abo würde ich bis zu 80.- CHF zahlen.

Ich würde auch bis zu 2500.- CHF für einen raschen VDSL-Ausbau zahlen.

login103 Beiträge
#32
Das hatte ich mir eben auch gedacht, es zeigt, dass ich mit meiner Meinung nicht alleine stehen: gerne zahlen wir für ein anständiges Abo das Doppelte als üblich... Dennoch, will die Swisscom, auf Grund der internen Prozessabläufe keine Sonderregelungen, auch nicht für die Randregionen. Dies geht aus einigen Gesprächen mit der Swisscom hervor, man tut sich schwer unbürokratische, ökonomische Lösungsansätze zu verfolgen. Eine Swisscom kann es sich eben als Monopolist der letzen Meile erlauben.

Auch wir wollten einen Beitrag zur Umrüstung beisteuern, aber sicher nicht die komplette Sanierung und Erneuerung der Zentrale und des Kabels. Mit den meisten, mit welchen wir sprachen, wären bereit Abos im Bereich Fr. 80.-- zu lösen.

In der Tat stehen viele Swisscomzentralen zwischenzeitlich nicht mehr sehr optimal, dies kann verschiedene Gründe haben. Zum Beispiel: unsere Zentrale liegt in Plaffeien das sind 13km, die Ortschaft Sangernboden hat weit mehr als 20 Haushalte, Ottenleuen hat ebenfalls mehr, würde die Swisscom eine Abgesetzte Zentrale in Sangernboden setzen, könnten alle davon profitieren - Trotzdem findet die Swisscom es nicht für nötig. Die Zentrale müsste ja noch nicht mal im Dorf selbst sein, diese könnte bei irgend einem Punkt sein wo die Leitung durchführt und wo Strom vorhanden ist, selbst kurz nach Sangernboden gibts noch Höfe, die sicher nichts gegen einen Verteiler hat, da dies ja sowieso entschädigt wird - so gross sind diese Verteiler zwischenzeitlich ja auch nicht mehr.

login103 Beiträge
#33
... Jeder kann für sich entscheiden, wo er lieber wohnen möchte, muss aber dann halt die jeweiligen Nachteile in Kauf nehmen....nano
Naja schon klar - wir bauen das Hotel ab und stellen es ganz nahe in einer City wieder auf... Als ****-Hotel sind wir auf eine funktionierende Internetverbindung angewiesen in der heutigen Zeit wollen die Gäste (viele Stadtmenschen) eben einen entsprechenden Zugang hinzu kommt, dass es ebenfalls noch Seminare gibt die vielleicht mal auf Ihren Server in der Firma zugreifen wollen... Ist Dir eigentlich klar, dass wir 20 Mitarbeiter beschäftigen, die ohne uns keine Arbeit hätten?

nanocool324 Beiträge
#34
Naja schon klar - wir bauen das Hotel ab und stellen es ganz nahe in einer City wieder auf... Als ****-Hotel sind wir auf eine funktionierende Internetverbindung angewiesen in der heutigen Zeit wollen die Gäste (viele Stadtmenschen) eben einen entsprechenden Zugang hinzu kommt, dass es ebenfalls noch Seminare gibt die vielleicht mal auf Ihren Server in der Firma zugreifen wollen... Ist Dir eigentlich klar, dass wir 20 Mitarbeiter beschäftigen, die ohne uns keine Arbeit hätten?
Wenn ich ein ****stern Hotel betreiben möchte und Internetanschluss eine unverzichtbare Grundvoraussetzung wäre, dann würde ich es nicht dahin stellen wo es kein Internetanschluss gibt :?: oder andersrum, wenn ich ein Hotel in einer internetfreien Zone hätte und mir überlegen müsste wie ich es denn ausbaue, dann würde ich keine Form wählen, die Internetanschluss benötigt oder etwas anderes voraussetzt, das nicht vorhanden ist. (ist wie wenn wer in der Wüste eine Bäderlandschaft hinsetzt und nachträglich verlangt, dass Wasser herangeführt wird)

Warum verlangst du ernsthaft, dass jemand (in diesem Fall eine kommerziell geführte Firma) eine nicht kostendeckende Serviceleistung erbringt um DEIN Geschäftsmodell zu stützen und dir damit Gewinn bringt der auf einem Verlust des anderen beruht? Dann verlangst du sicher auch, dass deine Lieferanten zum selben Preis zu dir in die Pamap liefern wie wenn sie nur einmal um die Ecke fahren müssen? Eine solche Grundhaltung entspricht nicht meiner Moral *kopfschüttel*

Deshalb und weil es hier nicht mehr um den HSDPA-Ausbau geht, ist hier für mich EoD...

nano

login103 Beiträge
#35
Wenn ich ein ****stern Hotel betreiben möchte und Internetanschluss eine unverzichtbare Grundvoraussetzung wäre, dann würde ich es nicht dahin stellen wo es kein Internetanschluss gibt :?: oder andersrum, wenn ich ein Hotel in einer internetfreien Zone hätte und mir überlegen müsste wie ich es denn ausbaue, dann würde ich keine Form wählen, die Internetanschluss benötigt oder etwas anderes voraussetzt, das nicht vorhanden ist. (ist wie wenn wer in der Wüste eine Bäderlandschaft hinsetzt und nachträglich verlangt, dass Wasser herangeführt wird)

nano
Vor 350 Jahren gab's ja auch schon Internet usw, oder? Nein aber unser Hotel gab's damals schon und gut dass Du das erwähnst: Genau um die Quelle ging's damals, darum wurde das Hotel genau dahin gestellt!!! Dass heute die Gäste Internet verlangen ist wohl kaum unser Fehler. Dies ist die Entwicklung, die eben in den Randregionen nicht Schritt halten kann, weil gewisse Firmen und Institutionen sowie Behörden sich quer stellen.

À Propos Wüste und Bäderlandschaft: Dubaii lässt grüssen - auch in Bezug auf staatliche Unterstützung der Unternehmen...

:roll: Ich würde, auch an Deiner Stelle, nachdenken bevor ich schreibe... :roll:

Warum verlangst du ernsthaft, dass jemand (in diesem Fall eine kommerziell geführte Firma) eine nicht kostendeckende Serviceleistung erbringt um DEIN Geschäftsmodell zu stützen und dir damit Gewinn bringt der auf einem Verlust des anderen beruht? Dann verlangst du sicher auch, dass deine Lieferanten zum selben Preis zu dir in die Pamap liefern wie wenn sie nur einmal um die Ecke fahren müssen? Eine solche Grundhaltung entspricht nicht meiner Moral
In vorangegangenen Posts könntest Du sehen, dass wir bereit wären DAS DOPPELTE (oder mehr) AN ABOGEBÜHREN ZU ZAHLEN... Dies spricht wohl für sich...

Zum Glück arbeitest Du nicht für die Post, sonst müssten Briefe an "Randregionisten" wohl mit Fr. 20.-- frankiert werden... Ich glaub' das versenden von Briefen ist schweizweit gleichteuer, oder? Und wie war das mit dem Grundversorgungsauftrag der Post, hatten die nicht über Jahre falsche Zahlen diesbezüglich? War es nicht nur gerade etwa die Hälfte von dem was die Post angegeben hatte? Ähnlich würde es bei der Swisscom aussehen, sähe man dort genauer hin...

Im Übrigen sprechen wir nicht von einer KMU-KMU-Geschäfts-Bindung...

DEIN Geschäftsmodell zu stützen und dir damit Gewinn bringt der auf einem Verlust des anderen beruht?nano
Das verlangen wir ja überhaupt nicht! Es geht um veraltete und marrode Installationen einer Firma die DEN GRUNDVERSORGUNGSAUFTRAG HAT, welche dafür zu sorgen hätte, dass eben alle vom Breitband profitieren könnten... ... der auf einem Verlust des anderen beruht... aber hallo, die Swisscom schreibt 1.59Mia Reingewinn, aber Du hast im Prinzip Recht - Nur ist es umgekehrt: wir in den Randregionen (nicht nur ich) müssen Verluste und Umsatzeinbussen hinnehmen, weil die Swisscom Ihrem Auftrag nicht nachkommen will... Dein Fazit: Die Swisscom lebt auf unsere Kosten...

Die Swisscom will nun möglichst viele Standorte mit UMTS ausrüsten, warum nicht mit WI-Max... Wie schon erwähnt, geht's hier doch nur wieder darum Geld zu sparen...

...ist hier für mich EoD...
Tja, wer keine guten Argumente hat, schleicht sich davon, mach's gut.

Zu dem Thema ist ja sowieso schon bald alles gesagt...

dreael322 Beiträge
#36
An dieser Stelle wieder einmal auf eine uralte Projekt-Homepage verwiesen, noch aus der Zeit vor April 2004:

http://dreael.catty.ch/Standleitung/Pro ... hrieb.html

@login: Am besten Bankkredit/Investoren aufsuchen und Dein eigenes Kabeltrassee bauen mit technisch dem modernsten Glasfaserkabel im Rohr. 🙂

Ansonsten noch aus der Superspeed.ch-Ära, als ich damals meine Initiative adsl-protest.ch lancierte: Schon damals erkannte ich eigentlich bereits, dass die Breitbandversorgung bald einmal ein Standort-Wettbewerbskriterium werden dürfte, nur glaubten es damals noch fast niemand und man betrachtete auch mich teilweise als "Spinner", wenn ich z.B. eine Idee wie "Sollen bei Immobilien-Portale die Immobilien mit Logos wie 'Swisscom 512/64 ADSL ready' ergänzt werden?" aufbrachte.

Nun heute, wo der Geschwindigkeitswettbewerb soweit nun spielt, dass der Swisscom nur noch die Möglichkeit übrig bleibt, an bald jedem Ort so viel durchzulassen, was die Leitung mit der bestehenden Technik hergibt, spüren immer mehr Internet-Benutzer die Folgen, wenn man die Grundversorgung sukzessive auflockert und wirklich freier Wettbewerb zum Tragen kommt: Mein damaliges Statement, dass der freie Wettbewerb im Telekommunikationsmarkt eigentlich nur während der Wahl eines neuen Standorts voll spielen kann, ist heute aktueller denn je geworden!

Schlussendlich um auf die hier diskutierten Anliegen zurückzukommen: Im Prinzip müsste man über die Variante Ausbau mit finanzieller Beteiligung nachdenken, d.h. dass man bei der Swisscom mit "Ich hätte gerne 20'000/4000er-VDSL" kommen könnte und als Antwort "Ok, Ihre finanzielle Beteiligung: CHF 25'000.-" und wenn der Kunde dies bezahlt, so wird auch für ihn dann extra ein kleiner "grauer Kasten" verbaut und Glasfaser gezogen. Sehe ich für Vermieter durchaus eine sinnvolle Variante, um ein Mietobjekt aufwerten zu können!

Die Alternative wäre sonst höchstens die Einführung einer Quersubventionierungssteuer: An dicht besiedelten Gebieten muss jeder Telekom-Anbieter pro Standort/Anschluss etwas in eine Kasse abliefern, in dünn besiedelten Gebieten gibt es dafür entsprechend Subvention, die Querfinanzierungsbeiträge so kalkuliert, dass ein Städtler und ein Landei in etwa gleich attraktiv zum Erschliessen aus Sicht eines Telekomanbieters sind. Wäre aber ebenfalls nicht ganz ohne Nebenwirkung, weil jede Telekommunikationsfirma bei Ausbauten im städtischen Raum "verknurrt" wäre, Steuern abliefern zu müssen.

Walter Buergin376 Beiträge
#37
Mit den zusätzlichen Anschlussgebühren war schon so vor ca. 20 Jahren, musste im Baselbiet für das Fernsehkabel zu meinem Haus über Fr. 5000.00 bezahlen und auch für die Telefonleitung wurde Fr. 150.00 verlangt.

Man zahlte das einfach damit man in den Genuss von diesen Techniken kam und heute erfolgt ein grosses Geschrei wenn zusätzliche Zuleitungsgebühren erhoben werden.

Walter

:shock:

login103 Beiträge
#38
@login: Am besten Bankkredit/Investoren aufsuchen und Dein eigenes Kabeltrassee bauen mit technisch dem modernsten Glasfaserkabel im Rohr. 🙂
Gute Idee, dann fange ich gleich bei Dir an: wieviel Investierst Du? /emoticons/default_smile.png

Nein es ist definitiv nicht an uns, die Swisscominfrastruktur zu sanieren, noch immer sind wir eine Ortschaft (PLZ 1738) mit über weit über hundert Anschlüssen ohne DSL.

Wenn die Swisscom anfängt Hotelzimmer und Kaffee zu verkaufen werde ich es mir jedoch überlegen...

Wie bereits vormals erwähnt: es geht lediglich um eine überalterte Installation der Swisscom, zB will man kein neues Kupfer nach Ottenleuen ziehen, man setzt auf eine Richtfunkverbindung über 2 Relais, dies auch für UMTS, weil die Zuleitungen ab Guggisberg faul sind... Das Kupfer in dieser Region hat dutzende "morscher" Adern. Im letzten Jahr wurde eine Livesendung des DRS übertragen, die Swisscom hatte grösste Mühe aus dem 30x4 eine saubere Leitung zu finden, davon ist aber über die Hälfte ab Schwefelberg unbelegt. Die Verbindungen weisen zT massive Oxydationschäden auf, wir hatten 2001 massive Störungen auf der neuen hauseigenen Telefonzentrale, bis die Linienbelegung getauscht wurde. Alleine die von uns benutzte Leitung ist bis Plaffeien x Mal gesplissen, wozu?

Dein eigenes Kabeltrassee bauen mit technisch dem modernsten Glasfaserkabel im Rohr
Nun in dieser Region macht es wenig Sinn, die Kabel zu vergraben. Es gibt zuviel Erdbewegung welche diese Leitungen beschädigen würden. Zudem wäre es eben dann wirklich extrem teuer. Doch wie in voran gegangenen Posts, gibt's LWL-Luftkabel, welche genau für solche Zwecke gemacht wären. Was glaubst Du was die Swisscom sagt, wenn gefragt wird, ob man ein LWL-Kabel zusätzlich an deren Masten hängen darf? Nein auch dieser Zug ist abgefahren, schon abgeklärt...

Zudem meint die Swisscom: man verlegen keine überirdischen LWL-Kabel, das hätte man noch nie gemacht... dies entgegen der Energieversorger und der Bahnen... Es zeigt klar die Innovationsbereitschaft dieses Unternehmens.

Mit den zusätzlichen Anschlussgebühren war schon so vor ca. 20 Jahren, musste im Baselbiet für das Fernsehkabel zu meinem Haus über Fr. 5000.00 bezahlen und auch für die Telefonleitung wurde Fr. 150.00 verlangt.

Man zahlte das einfach damit man in den Genuss von diesen Techniken kam und heute erfolgt ein grosses Geschrei wenn zusätzliche Zuleitungsgebühren erhoben werden.
1. wir haben nie gesagt, dass keine Gebühren erhoben werden dürfen, wir wären auch bereit etwa Fr 5000.-- für den Anschluss zu zahlen. Sind es jedoch nicht Fr. 250'0000-- für 5 KM bis Sangernboden, nun rechne mal die Realität der Swisscom...

2. es ist nicht vergleichbar, da die Cablecom keinen Grundversorgungsauftrag hat

Walter Buergin376 Beiträge
#39
1. wir haben nie gesagt, dass keine Gebühren erhoben werden dürfen, wir wären auch bereit etwa Fr 5000.-- für den Anschluss zu zahlen. Sind es jedoch nicht Fr. 250'0000-- für 5 KM bis Sangernboden, nun rechne mal die Realität der Swisscom...
Sorry das war nicht ein Angriff auf Deinen Vorschlag sondern wollte mit meinen Hinweis darauf hindeuten dass es schon früher diese Probleme gab und wir Anstösser in einer kleinen Gemeinde wohlverstanden jeder Fr. 5000.00, an das erstellen des Fernsehnetzes zahlen mussten und das waren ca. 12 Haushaltungen.

Walter

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login103 Beiträge
#40
Sorry das war nicht ein Angriff auf Deinen Vorschlag sondern wollte mit meinen Hinweis darauf hindeuten dass es schon früher diese Probleme gab und wir Anstösser in einer kleinen Gemeinde wohlverstanden jeder Fr. 5000.00, an das erstellen des Fernsehnetzes zahlen mussten und das waren ca. 12 Haushaltungen.

Walter

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Habe ich auch nicht so verstanden... :wink:

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