Fischer geht und 150 Stellen gestrichen
35 Antworten5'193 AufrufeGestartet von jericho ·
hume131'328 Beiträge
Ich kann ja nur für mich sprechen, aber ich würde niemals zurück zu ADSL/VDSL, dafür hab ich einfach zu schlechte Erfahrungen mit dieser Technologie gemacht...Tja, ich habe seit über 5 Jahren ADSL bei sunrise. Noch nie Probleme gehabt. Und ich surfe viel.
Aber zurück zum Thema. Ich habe folgenden Text auch bei SF platziert:
Ändern wird sich wohl nichts! Ich bezweifle, dass ein Anderer an dem desolaten Zustand der CC was ändern kann, solange sie der Liberty Global angehört. Fischer konnte auch nur das machen, was ihm von oben diktiert wurde. Aus heutiger Sicht stellt sich der Verkauf der CC an eine ausländische Firma als totaler Fehlgriff heraus. Wir wären heute mit der Verbreitung des digital-TV wohl viel weiter und wären nicht das Schlusslicht von ganz Europa. Das wird sich wohl so schnell nicht ändern. Zum Glück habe ich auf Satellit gewechselt.
Noel3'777 Beiträge
UPC schreibt tief rote Zahlen, es würde mich nicht wundern wenn dieser Konzern demnächst den Bach runter geht! Es würde mich nicht mal traurig stimmen! Vielleicht weiss der Fischer ja mehr als wir.
mfg
mfg
jericho2'340 Beiträge
UPC schreibt tief rote Zahlen, es würde mich nicht wundern wenn dieser Konzern demnächst den Bach runter geht! Es würde mich nicht mal traurig stimmen! Vielleicht weiss der Fischer ja mehr als wir.woher hast diese info...
mfg
smid12'144 Beiträge
In meinen Augen hat der Kauf durch UPC CC geschadet. Sowohl Kunden als auch Mitarbeitern.
Aber vielleicht irre ich mich auch.
Aber vielleicht irre ich mich auch.
RomanH51 Beiträge
Ich bin ziemlich sicher, dass der Weggang von Fischer nichts am Problem der freien Boxenwahl ändern wird. Laut Tages-Anzeiger (Cablecom: Chef geht, jede zehnte Stelle weg - News Wirtschaft: Unternehmen - tagesanzeiger.ch) hat Cablecom eine operative Marge (vor Steuern und Zinsen) von etwa 50 Prozent, das heisst jeder zweite Umsatzfranken bleibt als Gewinn in ihrer Tasche. Keine Firma gibt freiwillig so eine Cash-Cow aus der Hand.
Fischer geht (wieder laut Tages-Anzeiger), weil er seinen Kopf nicht mehr hinhalten will. Vor zwei Jahren wurde er zum meistgehassten Manager gewählt, wahrscheinlich vor allem wegen dem schlechten Kundenservice und dem Verschieben von Sendern ins digitale Angebot.
Bezüglich freier Boxenwahl bleibt uns nur die Hoffnung auf die Politik.
Fischer geht (wieder laut Tages-Anzeiger), weil er seinen Kopf nicht mehr hinhalten will. Vor zwei Jahren wurde er zum meistgehassten Manager gewählt, wahrscheinlich vor allem wegen dem schlechten Kundenservice und dem Verschieben von Sendern ins digitale Angebot.
Bezüglich freier Boxenwahl bleibt uns nur die Hoffnung auf die Politik.
Icetiger877 Beiträge
War das der Anfang vom Ende von Herrn Rudolf Fischer ? tagesanzeiger.ch: Nichts verpassen - Das Eingeständnis weiterhin anaolge Sender beizubehalten. Tja, selber Schuld - keine Firma kann es sich leisten nicht auf die Kundenwünsche und -bedürfnisse zu hören. Mir ist schon klar, dass das analoge TV in spätestens sieben Jahren der Vergangenheit angehören wird, aber bei der Streichung von analogen Sendern und verschieben ins digitale Angebot hätte man es auch anders machen können, nämlich ZUERST die Netze auf 862 MHz ausbauen und DANN schrittweise Abschaltung von analogen Programmen. Leider wurde halt der Buisnessplan XY durchgezogen: So schnell als möglich Analogabschaltung und Forcieren des digitalen Programmes. Bedenklich dabei ist, dass die Politik noch eingreifen musste: Must-Carry Liste und Reduktion der gemieteten bzw kaufbaren Box. Über das faktische Boxenmonopol wollen wir schon gar nicht reden. Vielleicht aber wird sein Nachfolger ein wenig innovatier sein und CAM's zu lassen.
Mein Beileid geht an die zirka 150 Personen, welche entlassen werden. Zu verdanken haben sie diese Sache dem Missmanagement* rund um Herrn Rudolf Fischer.
* = analoge Abschaltung von Programmen (bei der intergga hätte Herr Fischer Anschauungsunterricht nehmen können, wie es auch gegangen wäre OHNE Kundenreaktionen: Netzausbau und dann erst Analogabschaltung von gerade mal 2 (!) Sendern), Keine Möglichkeit von Benützung von CAM's, Verschlüsseln der FTA-Sendern, unausgereifte STB's (hoher Watt-Verbrauch, selbst im Stand-by), Kundendatensystem usw usw......
Darum weine ich Herrn Fischer keine Träne nach. Hoffe allerdings, dass er nicht noch einen goldenen Fallschirm bekommt!!!
PS Ob die Firma je UPC Switzerland heissen wird ist fraglich, den Domain-Name upc.ch ist schon vergeben....
Mein Beileid geht an die zirka 150 Personen, welche entlassen werden. Zu verdanken haben sie diese Sache dem Missmanagement* rund um Herrn Rudolf Fischer.
* = analoge Abschaltung von Programmen (bei der intergga hätte Herr Fischer Anschauungsunterricht nehmen können, wie es auch gegangen wäre OHNE Kundenreaktionen: Netzausbau und dann erst Analogabschaltung von gerade mal 2 (!) Sendern), Keine Möglichkeit von Benützung von CAM's, Verschlüsseln der FTA-Sendern, unausgereifte STB's (hoher Watt-Verbrauch, selbst im Stand-by), Kundendatensystem usw usw......
Darum weine ich Herrn Fischer keine Träne nach. Hoffe allerdings, dass er nicht noch einen goldenen Fallschirm bekommt!!!
PS Ob die Firma je UPC Switzerland heissen wird ist fraglich, den Domain-Name upc.ch ist schon vergeben....
discokrueger1'581 Beiträge
Das Eingeständnis weiterhin anaolge Sender beizubehalten. Tja, selber Schuld - keine Firma kann es sich leisten nicht auf die Kundenwünsche und -bedürfnisse zu hören.Gerade mit dieser Aktion hat er ja auf die Kunden gehört, die wollten ja alle dass das analoge Angebot beibehalten wird.
bei der intergga hätte Herr Fischer Anschauungsunterricht nehmen können, wie es auch gegangen wäre OHNE Kundenreaktionen: Netzausbau und dann erst AnalogabschaltungNicht gerade fair, wenn man eine homogene Infrastruktur, wie sie bei intergga gewachsen ist, mit der heterogenen der CC, welche von vielen lokalen Anbietern zusammengekauft wurde vergleicht.
Ich war ja auch nie Fan von Fischer, aber sein Job war sicher nicht einfach zu machen. Ich hätte als Konzernchef in vielen Sachen (inkl. Boxenzwang) gleich entschieden.
Noel3'777 Beiträge
jericho2'340 Beiträge
siehe Link!ich glaub der artikel bringt etwas durcheinander... die beziehen sich wohl hauptsächlich auf upc.at... weil die umsätze von 800 mio euro wären ja nur alleine schon die schweiz...
mfg
ich lese es so dass die ösis verlust machen (erster teil) und man dann noch allgemein von upc spricht (zweiter teil)...
smid12'144 Beiträge
Heute in der Sonntagszeitung wählten man die Absteiger des Jahres.
Fischer ist auf Platz 3.
Fischer ist auf Platz 3.
hume131'328 Beiträge
Heute in der Sonntagszeitung wählten man die Absteiger des Jahres.Fischer ist auf Platz 3.Darf ich raten? Ospel (UBS) auf Platz eins?
boma193 Beiträge
Darf ich raten? Ospel (UBS) auf Platz eins?Volltreffer /emoticons/default_biggrin.png
Gruss boma
ray112 Beiträge
Heute in der Sonntagszeitung wählten man die Absteiger des Jahres.Fischer ist auf Platz 3.möglich, dass die leistungen von herrn fischer nicht bei allen (journalisten) gleichermassen eingeschätzt werden;-)
mögen die operativen entscheide gestern und heute unglücklich erscheinen, so hat herr fischer mit einer klaren strategie (digital statt analog) aus der cablecom ein erfolgreiches unternehmen gebildet. kompliment herr fischer!
das ein unternehmen kommunikativ und im umgang mit dem kunden bescheiden daherkommt, ist bedauerlich, aber in der schweiz beileibe nicht "der einzelfall", als welchen ihn gewisse interessen-gruppen gerne ausspielen.
und wie mann/frau es mit der aussagekraft von top/flop-listen zum jahreswechsel hält ... honi soit qui mal y pense ... bei einer liste der nettoreichweite wäre die rubrizierte zeitung wohl aussichtsreicher anwärter auf den "absteigertitel" des jahres - neue formgebung der sonntagszeitung hin oder her (siehe auch WEMF > Homepage).
have a nice day,
ray.
Icetiger877 Beiträge
möglich, dass die leistungen von herrn fischer nicht bei allen (journalisten) gleichermassen eingeschätzt werden;-)Naja.... - ich verweise sehr gerne auf diesen Bericht im Tages-Anzeiger: tagesanzeiger.ch: Nichts verpassen - Es geht um analoge Sender und auch noch über die "neuen" Rechnungen, welche wir alle wissen, im Herbst 08 zu einem Dissaster führte.....
mögen die operativen entscheide gestern und heute unglücklich erscheinen, so hat herr fischer mit einer klaren strategie (digital statt analog) aus der cablecom ein erfolgreiches unternehmen gebildet. kompliment herr fischer!
das ein unternehmen kommunikativ und im umgang mit dem kunden bescheiden daherkommt, ist bedauerlich, aber in der schweiz beileibe nicht "der einzelfall", als welchen ihn gewisse interessen-gruppen gerne ausspielen.
und wie mann/frau es mit der aussagekraft von top/flop-listen zum jahreswechsel hält ... honi soit qui mal y pense ... bei einer liste der nettoreichweite wäre die rubrizierte zeitung wohl aussichtsreicher anwärter auf den "absteigertitel" des jahres - neue formgebung der sonntagszeitung hin oder her (siehe auch WEMF > Homepage).
have a nice day,
ray.
Icetiger877 Beiträge
18.November 2008:
Medienmitteilung der Kommission für des Nationalrates
vom 18.11.2008 Verkehr und Fernmeldewesen
Die KVF-N hat mit einer Änderung der ständerätlichen Motion
den Weg frei gemacht für einen Kompromiss in der strittigen
Frage der Set-Top-Boxen. Die Konsumentinnen und
Konsumenten sollen sich zu angemessenen Bedingungen frei
für ein Gerät entscheiden können.
Die Motion Sommaruga stand bereits zum zweiten Mal auf
der Traktandenliste der nationalrätlichen Fernmeldekommission:
Am 20. Mai 2008 hatte die KVF Anhörungen mit
Branchenvertreterinnen und Experten durchgeführt und
anschliessend mit 17 zu 8 Stimmen entschieden, die Motion
zur Ablehnung zu empfehlen. In einem eher ungewöhnlichen
Verfahren hat der Nationalrat in der Herbstsession 08 mit 173
zu 1 Stimme die Motion zur neuerlichen Beratung an die KVF
zurückgeschickt.Die KVF ist dem Auftrag ihres Rates, in der
strittigen Frage der Verschlüsselung von Set-Top-Boxen
einen Kompromiss zu suchen, an ihrer heutigen Sitzung
nachgekommen.
Mit 14 zu 8 Stimmen hat die KVF den Text der Motion so
abgeändert (siehe unten), dass der Bundesrat beauftragt
wird, eine neue gesetzliche Grundlage zu schaffen, die eine
weitgehend freie Wahl von Set-Top-Boxen ermöglichen soll.
Der Grundsatz der freien Wahl soll indessen die legitimen
wirtschaftlichen Interessen der Anbieter nicht
unverhältnismässig einschränken. Zudem soll der
Wettbewerb zwischen den verschiedenen Technologien
(insbesondere IPTV) nicht unnötig erschwert werden.
Drei Wochen später gibt die Cablecom den Rücktritt von Fischer bekannt
8. Dezember 2008:
Rudolf Fischer hat nach sieben Jahren des Auf- und Ausbaus
von cablecom beschlossen, als Managing Director zurückzutreten.
Er bleibt in seiner Funktion, bis ein Nachfolger bestimmt ist.
Zufall....??? Oder ist das der wahre Grund, wieso Fischer zurück getreten ist bzw. von UPC Europe / Liberty Global zurück getreten worden ist, weil er den Buisnessplan: "Digi-TV bei CC nur mit eigenen/propritären Boxen" nicht durchsetzen konnte....
Medienmitteilung der Kommission für des Nationalrates
vom 18.11.2008 Verkehr und Fernmeldewesen
Die KVF-N hat mit einer Änderung der ständerätlichen Motion
den Weg frei gemacht für einen Kompromiss in der strittigen
Frage der Set-Top-Boxen. Die Konsumentinnen und
Konsumenten sollen sich zu angemessenen Bedingungen frei
für ein Gerät entscheiden können.
Die Motion Sommaruga stand bereits zum zweiten Mal auf
der Traktandenliste der nationalrätlichen Fernmeldekommission:
Am 20. Mai 2008 hatte die KVF Anhörungen mit
Branchenvertreterinnen und Experten durchgeführt und
anschliessend mit 17 zu 8 Stimmen entschieden, die Motion
zur Ablehnung zu empfehlen. In einem eher ungewöhnlichen
Verfahren hat der Nationalrat in der Herbstsession 08 mit 173
zu 1 Stimme die Motion zur neuerlichen Beratung an die KVF
zurückgeschickt.Die KVF ist dem Auftrag ihres Rates, in der
strittigen Frage der Verschlüsselung von Set-Top-Boxen
einen Kompromiss zu suchen, an ihrer heutigen Sitzung
nachgekommen.
Mit 14 zu 8 Stimmen hat die KVF den Text der Motion so
abgeändert (siehe unten), dass der Bundesrat beauftragt
wird, eine neue gesetzliche Grundlage zu schaffen, die eine
weitgehend freie Wahl von Set-Top-Boxen ermöglichen soll.
Der Grundsatz der freien Wahl soll indessen die legitimen
wirtschaftlichen Interessen der Anbieter nicht
unverhältnismässig einschränken. Zudem soll der
Wettbewerb zwischen den verschiedenen Technologien
(insbesondere IPTV) nicht unnötig erschwert werden.
Drei Wochen später gibt die Cablecom den Rücktritt von Fischer bekannt
8. Dezember 2008:
Rudolf Fischer hat nach sieben Jahren des Auf- und Ausbaus
von cablecom beschlossen, als Managing Director zurückzutreten.
Er bleibt in seiner Funktion, bis ein Nachfolger bestimmt ist.
Zufall....??? Oder ist das der wahre Grund, wieso Fischer zurück getreten ist bzw. von UPC Europe / Liberty Global zurück getreten worden ist, weil er den Buisnessplan: "Digi-TV bei CC nur mit eigenen/propritären Boxen" nicht durchsetzen konnte....
Noel3'777 Beiträge
Ich denke das ist einer von vielen Gründen. Wer eine so grosse Firma leitet und ein so grosses Puff verursacht oder besser verantwortet, braucht sich nicht zu wundern wenn er gekickt wird.
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