Fernsehsender wollen uns das Vorspulen bei Werbung verbieten
133 Antworten24'203 AufrufeGestartet von vagzubi ·
f1-tom2'494 Beiträge
So ärgerlich es ist, eigentlich ist klar dass es dagegen Widerstand gibt. Es gibt nun mal verschiedene Arten wie ein TV Sender finanziert wird. Gebühren, Aboeinnahmen oder das werbefinanzierte Fernsehen. Bei letzteren bezahlen die Firmen welche ihre Werbespots schalten das Programm der Sender. Dass sich die Werbung niemand freiwillig anschaut wenn man vorspulen kann ist klar. Für diese Sender gibt es nur die Möglichkeit dass entweder die Werbung nicht mehr übersprungen werden kann. Oder die Provider welche ihren Kunden das Überspringen ermöglichen wollen bezahlen einen Teil der Ausfälle der Werbeeinnahmen. Womit man indirekt wieder beim Pay TV wäre. Das wäre sicher für den Kunden die bessere Lösung. Man könnte dann selber entscheiden ob man sich das Vorspulen im entsprechenden Abo leisten will oder ob man sich lieber die Werbung antun will. Klar ist aber dass Sender wie 3+ nicht einfach so aus Spass an der Freude vor sich hin senden. Dort arbeiten Leute für ihren Lohn und es muss Geld verdient werden! Das muss halt irgendwo her kommen.
Guest
bearbeitet #82
Sorry, aber irgendwann ist echt Schluss mit der Bevormundung durch die TV-Sender...
Auch wenn ich wrzlbrnft's Argument in Teilen nachvollziehen kann, ABER:
- wir zahlen weil wir empfangen können (Billag)
- wir zahlen für den Empfang (ob nun über's Telefonkabel, Kabelnetz, oder die SatAccess-Karte)
- wir zahlen Urheberrechtsabgaben auf die Medien, auf die wir aufzeichnen (vergessen einige viel zu oft! Jede Festplatte, jeder USB-Stick und jede SD-Card hat Urheberrechtsabgaben drauf!)
( - wer bei den Privaten HD haben will, zahlt das natürlich nochmal extra; Werbung kriegt man genau so viel wie die SD-Seher)
...und trotzdem akzeptieren viel zu viele (sonst hätten die Sender längst umdenken müssen!) das "noch mehr für etwas zahlen"-Konzept für etwas, das seit der VHS selbstverständlich war: aufzeichnen ist erlaubt, und vor/zurückspulen ist auch ok.
Warum aber sind denn die Sender auf so viel Werbung angewiesen?
Kennt wer noch die Anfangszeit von den Privatsendern?
...wenige Werbepausen, gute Spots. == die Zuschauer haben nicht weggezappt, und bsp. die Toyota-Werbung ("nichts ist unmöglich") machte auch auf der VHS Spass beim zusehen...
...dann gab es immer mehr Werbeslots, immer schlechter werdende Werbung, mehr zappende Zuschauer, weniger Einnahmen, noch mehr Werbeslots, noch miesere Werbung (vgl. heute dieses geflüsterte Schreien "gefunden auf oddodee-eee"), als selbst der Gesetzgeber meinte "also zwei Unterbrechungen pro 20Minuten Sendung is genug" gabs WerbeÜBERBLENDUNGEN im aktuellen Programm (zwischenzeitlich schon 50% des ganzen Bildes!), als auch das nicht mehr zog, Werbeüberblendungen MIT TON - währenddem der Film/die Serie läuft.
...somit bleibt bei den meisten Sendern nicht mehr viel Programm übrig, und die Zuschauer entfallen. Anstatt JETZT das Konzept überdenken, soll das Vorspul-Verbot kommen. (von der Demonetarisierung von YouTube-Channels, damit die Menschen YoutubeRed (dort tummeln sich die TV-Gesellschaften!) konsumieren, ganz zu schweigen)
Also - bei all dem Werbeoverkill, bei all den Gebühren die abzudrücken sind; mal ganz ehrlich:
ist da auch bei den hart gesottensten TV-Konsumenten nicht irgendwann eine Schmerzgrenze erreicht?
Das Konzept "Werbeunterbrechung" hat sich, sry, überlebt. Da hilft auch kein "Vorspul-Verbot"...
Auch wenn ich wrzlbrnft's Argument in Teilen nachvollziehen kann, ABER:
- wir zahlen weil wir empfangen können (Billag)
- wir zahlen für den Empfang (ob nun über's Telefonkabel, Kabelnetz, oder die SatAccess-Karte)
- wir zahlen Urheberrechtsabgaben auf die Medien, auf die wir aufzeichnen (vergessen einige viel zu oft! Jede Festplatte, jeder USB-Stick und jede SD-Card hat Urheberrechtsabgaben drauf!)
( - wer bei den Privaten HD haben will, zahlt das natürlich nochmal extra; Werbung kriegt man genau so viel wie die SD-Seher)
...und trotzdem akzeptieren viel zu viele (sonst hätten die Sender längst umdenken müssen!) das "noch mehr für etwas zahlen"-Konzept für etwas, das seit der VHS selbstverständlich war: aufzeichnen ist erlaubt, und vor/zurückspulen ist auch ok.
Warum aber sind denn die Sender auf so viel Werbung angewiesen?
Kennt wer noch die Anfangszeit von den Privatsendern?
...wenige Werbepausen, gute Spots. == die Zuschauer haben nicht weggezappt, und bsp. die Toyota-Werbung ("nichts ist unmöglich") machte auch auf der VHS Spass beim zusehen...
...dann gab es immer mehr Werbeslots, immer schlechter werdende Werbung, mehr zappende Zuschauer, weniger Einnahmen, noch mehr Werbeslots, noch miesere Werbung (vgl. heute dieses geflüsterte Schreien "gefunden auf oddodee-eee"), als selbst der Gesetzgeber meinte "also zwei Unterbrechungen pro 20Minuten Sendung is genug" gabs WerbeÜBERBLENDUNGEN im aktuellen Programm (zwischenzeitlich schon 50% des ganzen Bildes!), als auch das nicht mehr zog, Werbeüberblendungen MIT TON - währenddem der Film/die Serie läuft.
...somit bleibt bei den meisten Sendern nicht mehr viel Programm übrig, und die Zuschauer entfallen. Anstatt JETZT das Konzept überdenken, soll das Vorspul-Verbot kommen. (von der Demonetarisierung von YouTube-Channels, damit die Menschen YoutubeRed (dort tummeln sich die TV-Gesellschaften!) konsumieren, ganz zu schweigen)
Also - bei all dem Werbeoverkill, bei all den Gebühren die abzudrücken sind; mal ganz ehrlich:
ist da auch bei den hart gesottensten TV-Konsumenten nicht irgendwann eine Schmerzgrenze erreicht?
Das Konzept "Werbeunterbrechung" hat sich, sry, überlebt. Da hilft auch kein "Vorspul-Verbot"...
doom2'266 Beiträge
Man fühlt sich irgendwie an die Jahrtausendwende zurückerinnert und den Kampf der Musikindustrie gegen Napster.
Der Fortschritt wird nicht auf bestehende Geschäftsmodelle Rücksicht nehmen - irgendwann gibts genug Netflixes und Amazon dass TV Sender ausser News und Live Sport (der ja auch schon abwandert - siehe DAZN) nix mehr zum senden bleibt.
Sent from my iPhone using Digi-TV.ch mobile app
Der Fortschritt wird nicht auf bestehende Geschäftsmodelle Rücksicht nehmen - irgendwann gibts genug Netflixes und Amazon dass TV Sender ausser News und Live Sport (der ja auch schon abwandert - siehe DAZN) nix mehr zum senden bleibt.
Sent from my iPhone using Digi-TV.ch mobile app
easypeacy422'068 Beiträge
Das hat der schattenmann schön zusammengefasst, kann ich nur zustimmen. Bei all den Diskussionen haben die TV Sender wohl mittlerweile etwas vergessen: Ein Produkt auf dem Markt muss Kundenbedürfnissen entsprechen, ansonsten wird das Produkt nicht genutzt resp. gekauft.
Die TV Sender verhalten sich inzwischen so als wäre das Schauen von linearem TV für die Bevölkerung Pflicht, und sehen sich in der Opferrolle, wenn man keinen Bock mehr hat auf 25 Minuten Werbung pro Stunde Film. Sorry, so etwas mache ich schon seit fast 2 Jahren nicht mehr mit, lineares TV ist aus meinem Alltag deshalb verbannt. Entspricht ganz einfach nicht mehr meinen Bedürfnissen.
Mit Replay- und Vorspulverbot wird es erst recht noch eine grössere und schnellere Abwanderung vom linearen TV geben als sowieso schon. Denn der bequeme "Durchschnitts-TV-Gucker" braucht meist einen heftigen Ruck, um die bisherigen Sehgewohnheiten zugunsten neuer Alternativen (Netflix, Streaming, Pay-TV, etc.) abzuändern. Solche Verbote stellen für viele dann diesen "notwendigen Ruck" dar, der das Fass zum Überlaufen bringt. Man versucht hier die freien Konsumenten gewaltsam zu etwas zu zwingen, was sie nicht wollen. Das ist der völlig falsche Ansatz.
Heutzutags schreckt man ja abends teilweise schon verwirrt auf, wenn die Werbung gelegentlich mal durch einen Film oder eine Serie unterbrochen wird. Und bei manchen Sendern wird die Werbung durch eine "Dauerwerbesendung" unterbrochen ... wie surreal ist das denn. Wahrscheinlich wirbt die TV Industrie bald damit, dass man auf ihren Sendern während des Films vorspulen kann, damit man schneller wieder beim nächsten Werbeblock landet.
Also, fassen wir zusammen ...
Was akzeptiert der TV Konsument (auch "zahlender Kunde" genannt):
- Sendungen mit sehr limitierten Werbeblöcken
- Pay-TV zu fairem Entgeld, dafür ohne Werbung
- Replay zu fairem Aufpreis, mit Spulmöglichkeit
- Hat zunehmend das Bedürfnis auf "Sendung auf Abruf" anstatt linearem Programm
Was macht die TV Industrie:
- Schaltet im Free-TV immer mehr Werbung, obwohl alle Konsumenten schon "zuviel" rufen
- Klammert sich am linearen Programmablauf fest und sperrt sich gegen Replay
- Möchte im linearen Korsett sogar möglichst Aufnahmen oder zumindest Vorspulen der Werbung verhindern
- Lanciert Dinge wie HD+, bei dem man gegen Geld (!) extrem werbeverseuchtes lineares TV schauen muss und dankbar sein kann, wenn man für das Geld überhaupt noch Aufnehmen darf
Tja, und jetzt liebe TV Sender überlegt mal in Ruhe, weshalb ihr auf den Abgrund zusteuert ...
Die TV Sender verhalten sich inzwischen so als wäre das Schauen von linearem TV für die Bevölkerung Pflicht, und sehen sich in der Opferrolle, wenn man keinen Bock mehr hat auf 25 Minuten Werbung pro Stunde Film. Sorry, so etwas mache ich schon seit fast 2 Jahren nicht mehr mit, lineares TV ist aus meinem Alltag deshalb verbannt. Entspricht ganz einfach nicht mehr meinen Bedürfnissen.
Mit Replay- und Vorspulverbot wird es erst recht noch eine grössere und schnellere Abwanderung vom linearen TV geben als sowieso schon. Denn der bequeme "Durchschnitts-TV-Gucker" braucht meist einen heftigen Ruck, um die bisherigen Sehgewohnheiten zugunsten neuer Alternativen (Netflix, Streaming, Pay-TV, etc.) abzuändern. Solche Verbote stellen für viele dann diesen "notwendigen Ruck" dar, der das Fass zum Überlaufen bringt. Man versucht hier die freien Konsumenten gewaltsam zu etwas zu zwingen, was sie nicht wollen. Das ist der völlig falsche Ansatz.
Heutzutags schreckt man ja abends teilweise schon verwirrt auf, wenn die Werbung gelegentlich mal durch einen Film oder eine Serie unterbrochen wird. Und bei manchen Sendern wird die Werbung durch eine "Dauerwerbesendung" unterbrochen ... wie surreal ist das denn. Wahrscheinlich wirbt die TV Industrie bald damit, dass man auf ihren Sendern während des Films vorspulen kann, damit man schneller wieder beim nächsten Werbeblock landet.
Also, fassen wir zusammen ...
Was akzeptiert der TV Konsument (auch "zahlender Kunde" genannt):
- Sendungen mit sehr limitierten Werbeblöcken
- Pay-TV zu fairem Entgeld, dafür ohne Werbung
- Replay zu fairem Aufpreis, mit Spulmöglichkeit
- Hat zunehmend das Bedürfnis auf "Sendung auf Abruf" anstatt linearem Programm
Was macht die TV Industrie:
- Schaltet im Free-TV immer mehr Werbung, obwohl alle Konsumenten schon "zuviel" rufen
- Klammert sich am linearen Programmablauf fest und sperrt sich gegen Replay
- Möchte im linearen Korsett sogar möglichst Aufnahmen oder zumindest Vorspulen der Werbung verhindern
- Lanciert Dinge wie HD+, bei dem man gegen Geld (!) extrem werbeverseuchtes lineares TV schauen muss und dankbar sein kann, wenn man für das Geld überhaupt noch Aufnehmen darf
Tja, und jetzt liebe TV Sender überlegt mal in Ruhe, weshalb ihr auf den Abgrund zusteuert ...
creep2'589 Beiträge
die Lösung für die Privaten um weiterhin Einnahmen zu generieren ist Pay-TV Light, wie das z.B. RTL mit RTLcrime macht. Kostet etwas, dafür keine Unterbrecherwerbung.
Wieso sich aber alle Pay-TV Sender gegen Replay sträuben, kann ich nicht nachvollziehen. Wäre ideal und würde die Pay-Sender attraktiver in der Konkurrenz zu Netflix und Co machen.
Sent from my iPhone using Digi-TV.ch mobile app
Wieso sich aber alle Pay-TV Sender gegen Replay sträuben, kann ich nicht nachvollziehen. Wäre ideal und würde die Pay-Sender attraktiver in der Konkurrenz zu Netflix und Co machen.
Sent from my iPhone using Digi-TV.ch mobile app
Wrzlbrnft2'742 Beiträge
Was macht die TV Industrie:
- Schaltet im Free-TV immer mehr Werbung, obwohl alle Konsumenten schon "zuviel" rufen
- Klammert sich am linearen Programmablauf fest und sperrt sich gegen Replay
- Möchte im linearen Korsett sogar möglichst Aufnahmen oder zumindest Vorspulen der Werbung verhindern
- Lanciert Dinge wie HD+, bei dem man gegen Geld (!) extrem werbeverseuchtes lineares TV schauen muss und dankbar sein kann, wenn man für das Geld überhaupt noch Aufnehmen darf
Tja, und jetzt liebe TV Sender überlegt mal in Ruhe, weshalb ihr auf den Abgrund zusteuert ...
Stimmt so nicht ganz. Die Privatsender wollen Replay, aber eben zu ihren Konditionen und unter ihrer eigenen Kontrolle - sprich ihren eigenen Webseiten wie z.B. 7tv oder RTLnow. Auch das ist legitim.
Letztlich handelt es sich schlicht um Lobbyarbeit. Die grossen deutschen Privatsender können es sich umgekehrt gar nicht leisten, es sich mit den grossen Schweizer Providern zu verscherzen. Die sitzen am längeren Hebel und können ProSieben und RTL einfach mit Rausschmiss drohen, bzw. nur noch die Deutschland-Version in SD einspeisen. Da hat man auch in Köln oder Unterföhring nichts mehr davon.
smid12'144 Beiträge
Die Kunden würden es wohl auch nicht so toll finden.
Ich kenne viele Leute, die sind keine "Freaks" schauen aber fast nur noch Replay.
Ich kenne viele Leute, die sind keine "Freaks" schauen aber fast nur noch Replay.
easypeacy422'068 Beiträge
Also meines Wissens bekämpfen die DE Privatsender Replay bis aufs Blut. Ja, ihre eigene limitierte Mediathek auf einer Webseite untehalten sie notgedrungen, um nicht ganz "nackt" dazustehen. Aber das hat nichts mit grundsätzlichem "Replay" zu tun. Zudem entspricht es nicht meinem Bedürfnis, denn ich will Sendungen in Originalqualität auf dem TV / der Leinwand sehen können, nicht auf dem PC oder einem Tablet. So eine Web-Mediathek hat eine andere Zielgruppe (Youtube Teenies, die Kinofilme auf 5" Mobiles ansehen) als richtiges Replay (TV-Gebundener Konsum in guter Qualität, oder sogar im Mehrkanal Homecinema, was z.B. Netflix bestens abdeckt).
Mir ist egal, ob die Sender oder die Provider am längeren Hebel sind. Am längsten Hebel bin ich als Konsument mit der Wahl meines Konsums. Ich habe meine Wahl getroffen und kann jedem, der sich am Free-TV Zustand ähnlich stört wie ich, nur wärmstens raten, die Alternativen auszuprobieren. Wer auf all die Pro7 Trash-Shows am Nachmittag und Abends verzichten kann, dem wird der Wechsel erstaunlich leicht fallen. Ist alles Gewohnheitssache und Gewohnheiten kann man ändern wenn man will.
Mir ist egal, ob die Sender oder die Provider am längeren Hebel sind. Am längsten Hebel bin ich als Konsument mit der Wahl meines Konsums. Ich habe meine Wahl getroffen und kann jedem, der sich am Free-TV Zustand ähnlich stört wie ich, nur wärmstens raten, die Alternativen auszuprobieren. Wer auf all die Pro7 Trash-Shows am Nachmittag und Abends verzichten kann, dem wird der Wechsel erstaunlich leicht fallen. Ist alles Gewohnheitssache und Gewohnheiten kann man ändern wenn man will.
Guest
bearbeitet #89
Seh ich ganz genau so, easypeacy42...
Gerade die Lautesten am Markt machen nur das Notwendigste, und wollen sich nicht um Haaresbreite neuen Konzepten annähern.
Sieht man ja ganz gut in Deutschland: DVB-T2 eingeführt, lauter "Freenet.TV"-Werbung. Man suggeriert den Leuten, das man T2 nur mit Freenet sehen kann. Weitere Infos und Details gabs selbst auf heise.de erst, nachdem die Kommentatoren Sturm liefen gegen diese Fehlinfo.
---
Edit:
Freenet = mehr zahlen für die "frei Empfangbaren" aka Privaten. Wie HD+, nicht mehr, nicht weniger. Naja immerhin in HD, aber SD gibts keins mehr.
Somit ist "Freenet.TV" ganz klar PayTV; denn wer sich das nicht antut, empfängt die Privaten gar nicht mehr... Und was mit HD+ alles eingeführt wurde, dürfte ja bekannt sein... == man bezahlt, damit man vom TV-Sender bevormundet wird...
---
Überal "der Kunde soll zahlen, und muss darüber hinaus die Werbung sehen"... Können die hier gerne auch machen, aber nur mit wrzlbrnft's Unterstützung können die den Betrieb nicht finanzieren... Und irgendwann werden die sich doch überlegen müssen, ob sie mit anderen Konzepten ev. nicht doch besser fahren würden.
Nur: je später die das machen, desto härter wird es für die TV-Sender, das Publikum zurück zu holen...
Gerade die Lautesten am Markt machen nur das Notwendigste, und wollen sich nicht um Haaresbreite neuen Konzepten annähern.
Sieht man ja ganz gut in Deutschland: DVB-T2 eingeführt, lauter "Freenet.TV"-Werbung. Man suggeriert den Leuten, das man T2 nur mit Freenet sehen kann. Weitere Infos und Details gabs selbst auf heise.de erst, nachdem die Kommentatoren Sturm liefen gegen diese Fehlinfo.
---
Edit:
Freenet = mehr zahlen für die "frei Empfangbaren" aka Privaten. Wie HD+, nicht mehr, nicht weniger. Naja immerhin in HD, aber SD gibts keins mehr.
Somit ist "Freenet.TV" ganz klar PayTV; denn wer sich das nicht antut, empfängt die Privaten gar nicht mehr... Und was mit HD+ alles eingeführt wurde, dürfte ja bekannt sein... == man bezahlt, damit man vom TV-Sender bevormundet wird...
---
Überal "der Kunde soll zahlen, und muss darüber hinaus die Werbung sehen"... Können die hier gerne auch machen, aber nur mit wrzlbrnft's Unterstützung können die den Betrieb nicht finanzieren... Und irgendwann werden die sich doch überlegen müssen, ob sie mit anderen Konzepten ev. nicht doch besser fahren würden.
Nur: je später die das machen, desto härter wird es für die TV-Sender, das Publikum zurück zu holen...
smid12'144 Beiträge
Hat Freenet TV eigentlich Gängelungen wie HD+?
Wrzlbrnft2'742 Beiträge
bearbeitet #91
Hat Freenet TV eigentlich Gängelungen wie HD+?
Hat es natürlich: https://www.freenet.tv/home/dvdbDeviceInfo
Komisch, dass zum Beispiel Briten, Franzosen oder Italiener bei den HD-Versionen ohne diesen Quatsch auskommen.
Streng genommen sogar die Schweizer Programmveranstalter. Alle in der Schweiz produzierten Programme werden hier FTA eingespeist. Sogar Puls 8, welches ebenfalls von ProSiebenSat.1 in München produziert wird.
Guest
bearbeitet #92
Wüsste ich jetzt nicht, aber was sicher ist:
79 Euro pro Gerät pro Jahr (es sei denn man wechselt die Karte von Gerät zu Gerät), damit man die Privaten (Werbeverseuchten) in HD sehen kann... Netflix ist billiger.
Und da dann die Frage "was lassen sich die Menschen noch gefallen"? Besonders wenn die Gängelungen inklusive sind (Empfangsgebühr + Urheberrechtsabgaben +Karte + Werbeoverkill + Gängelung == wann reichts den Menschen?
Edit:
danke für den Link, wrzlbrnft!
79 Euro pro Gerät pro Jahr (es sei denn man wechselt die Karte von Gerät zu Gerät), damit man die Privaten (Werbeverseuchten) in HD sehen kann... Netflix ist billiger.
Und da dann die Frage "was lassen sich die Menschen noch gefallen"? Besonders wenn die Gängelungen inklusive sind (Empfangsgebühr + Urheberrechtsabgaben +Karte + Werbeoverkill + Gängelung == wann reichts den Menschen?
Edit:
danke für den Link, wrzlbrnft!
capitanguex189 Beiträge
Wüsste ich jetzt nicht, aber was sicher ist:
79 Euro pro Gerät pro Jahr (es sei denn man wechselt die Karte von Gerät zu Gerät), damit man die Privaten (Werbeverseuchten) in HD sehen kann... Netflix ist billiger.
Und da dann die Frage "was lassen sich die Menschen noch gefallen"? Besonders wenn die Gängelungen inklusive sind (Empfangsgebühr + Urheberrechtsabgaben +Karte + Werbeoverkill + Gängelung == wann reichts den Menschen?
Edit:
danke für den Link, wrzlbrnft!
manchmal kommen mir solche Sachen wie ein grosser Feldversuch vor mit welchem ermittelt werden soll wo die Grenze liegt und was alles nötig ist damit es den Menschen mal wirklich reicht. Es scheint das diese Grenze bei uns recht hoch ist. my 2 cents
easypeacy422'068 Beiträge
Das kommt dir nicht nur so vor, HD+ war und ist nichts anderes als ein Feldversuch, um diese Schmerzgrenze auszuloten resp. um die Konsumenten an solche Gebühren zu gewöhnen. Leider waren zu viele Konsumenten bereit dazu, für HD+ zu bezahlen. Somit führt man die Sache nun bei DVB-T konsequent weiter mit Freenet TV. Hätten die Konsumenten HD+ konsequent ignoriert, dann gäbe es nun auch kein Freenet TV. Wir Konsumenten sind also im Prinzip selbst Schuld, dass wir das alles mit uns machen lassen. Nur wer die Konsequenzen zieht, sendet das richtige und notwendige Signal an die TV Sender.
Markus1'750 Beiträge
Nun als die Werbung auch während laufenden Programm zunahm (z.B. Laufschriften unten) dazu nebst Werbung auch die Programmvorschauen auf Müll im TV zunahm, zog die daraus die einig mögliche Konsequenz: Werbeschrott-TV raus aus EPG bzw. Senderliste.
Unter anderem heisst HD+ bei mir: Kommt gar nicht in die Senderliste.
Gruss Markus
Unter anderem heisst HD+ bei mir: Kommt gar nicht in die Senderliste.
Gruss Markus
HaDeTeeVau192 Beiträge
bearbeitet #96
Als ob im Pay TV nicht auch Werbung läuft... Sky übertreibt es meiner Meinung nach masslos. während man sich ja bei TNT Serie usw, daran gewöhnt hat, zwischen den einzelnen Serien Werbung sehen zu müssen zeigt SKY Krime oder SKY 1 mittlerweile sogar Unterbrecherwerbung. Wenn das die Zukunft von PayTV bleib ich beim FreeTV und Replay.
Guest
Achtung bei HD+, da wurden ja die "1Jahr-Giveaway-Karten" mit als "Abonnements" gezählt; bsp. gabs ja am Anfang von HD+ noch günstige und gute Sat-Receiver, denen die Karte nachgeworfen wurde; diese war für ein Jahr freischaltbar, und wurde als "von den Menschen gewollt gebucht" in die Statistik aufgenommen...
Da wäre eine bereinigte Statistik schön, wer von denen dann wirklich HD+ über ein Jahr verlängert hat -> mind. Vertragsdauer 12 Monate nach der Einführung, wer also das Kündigungsdatum verpennte, löhnte erst einmal...
Aber im Endeffekt stimmts schon:
hätten die Konsumenten bei der HD+-Einführung gesagt "nicht mit uns" - neue Konzepte für Einnahmen bei Sendern, weniger Bevormundung, wer weis - ev. ganz neue Technologien...
Und darum ist es ja so wichtig, das sich auch die grössten "TV-Junkies" nicht auf "ach ist ja nicht so teuer, das zahl ich gerne" festlegen, sondern das auch jene überlegen "hey - ok, die haben zu wenig Einnahmen, obwohl pro 20Minuten Sendung locker 20 Minuten Werbung (exkl. Überblendwerbung während der Sendung) kommen... Ich zahl xyz damit ich das überhaupt sehen kann, und nun soll ich mir noch von den TV-Sendern vorschreiben lassen was ich darf?"
... denn im Endeffekt ist ein freier Markt urdemokratisch:
der Souverän sagt was gemacht wird. Sagt er das nicht, wirds eben immer mieser... Bis irgendwann der Souverän nichts mehr zu sagen hat... (und dann ist das Wehklagen auch wieder gross)
Da wäre eine bereinigte Statistik schön, wer von denen dann wirklich HD+ über ein Jahr verlängert hat -> mind. Vertragsdauer 12 Monate nach der Einführung, wer also das Kündigungsdatum verpennte, löhnte erst einmal...
Aber im Endeffekt stimmts schon:
hätten die Konsumenten bei der HD+-Einführung gesagt "nicht mit uns" - neue Konzepte für Einnahmen bei Sendern, weniger Bevormundung, wer weis - ev. ganz neue Technologien...
Und darum ist es ja so wichtig, das sich auch die grössten "TV-Junkies" nicht auf "ach ist ja nicht so teuer, das zahl ich gerne" festlegen, sondern das auch jene überlegen "hey - ok, die haben zu wenig Einnahmen, obwohl pro 20Minuten Sendung locker 20 Minuten Werbung (exkl. Überblendwerbung während der Sendung) kommen... Ich zahl xyz damit ich das überhaupt sehen kann, und nun soll ich mir noch von den TV-Sendern vorschreiben lassen was ich darf?"
... denn im Endeffekt ist ein freier Markt urdemokratisch:
der Souverän sagt was gemacht wird. Sagt er das nicht, wirds eben immer mieser... Bis irgendwann der Souverän nichts mehr zu sagen hat... (und dann ist das Wehklagen auch wieder gross)
Guest
Als ob im Pay TV nicht auch Werbung läuft... Sky übertreibt es meiner Meinung nach masslos. während man sich ja bei TNT Serie usw, daran gewöhnt hat, zwischen den einzelnen Serien Werbung sehen zu müssen zeigt SKY Krime oder SKY 1 mittlerweile sogar Unterbrecherwerbung. Wenn das die Zukunft von PayTV bleib ich beim FreeTV und Replay.
SKY 1 ist kein Pay TV Sender
Sent from my HTC 10 using Digi-TV.ch mobile app
CHfish3'690 Beiträge
smid12'144 Beiträge
Sky1 ist in der Tat Pay, genau wie Sky1 UK
Seite 5 von 7 · 134 Beiträge in diesem Thema