DVB-T über Kabel
30 Antworten8'115 AufrufeGestartet von ralfbeyeler ·
Vampire539 Beiträge
Als Modulation kommt dabei die sogenannte Quadraturamplitudenmodulation (QAM) zum Einsatz.
CHfish3'690 Beiträge
Als Modulation kommt dabei die sogenannte Quadraturamplitudenmodulation (QAM) zum Einsatz.ah stimmt - aber bei DVB-T spricht man doch auch von QAM - dann istCOFDM nur ein Extrazückerchen?
Vampire539 Beiträge
Durch das verwendete Modulationsverfahren COFDM wird die Bandbreite in mehrere tausend Einzelträger aufgeteilt. Jeder dieser Einzelträger wird dann wiederum mit einem der drei für DVB-T festgelegten Modulationsverfahren QPSK, 16-QAM oder 64-QAM moduliert.
CHfish3'690 Beiträge
Durch das verwendete Modulationsverfahren COFDM wird die Bandbreite in mehrere tausend Einzelträger aufgeteilt. Jeder dieser Einzelträger wird dann wiederum mit einem der drei für DVB-T festgelegten Modulationsverfahren QPSK, 16-QAM oder 64-QAM moduliert.ah danke /emoticons/default_wink.png *lesen geh*
roman709'245 Beiträge
@Vampire
Danke für die interessanten Ausführungen.
Wusste auch nicht was QAM heisst.
Danke für die interessanten Ausführungen.
Wusste auch nicht was QAM heisst.
CHfish3'690 Beiträge
ralfbeyeler359 Beiträge
das ein DVB-T kein DVB-C kann, leuchtet mir ein, schliesslich ist ja DVB-C "anspruchsvoller"aber wenn DVB-C und DVB-T die gleiche Modulation haben, müsste rein theoretisch doch ein DVB-C Tuner DVB-T empfangen können?!Stellt sich sowieso die Frage, weshalb es unterschiedliche Tuner braucht. Es sollte eigentlich möglich sein, mit einem Tuner sowohl DVB-C und DVB-T zu empfangen, die Unterschiede zwischen den Standards sind gering. Die grösseren Stückzahlen wurden zu niedrigeren Preisen führen und dies wiederum zu einer grösseren Verbreitung von Digital-TV. Bei DVB-S ist es etwas schwieriger, weil ein anderer Eingang. Aber auch dies konnte man sicherlich unter einen Hut bringen.
Früher gab es mit DVD- und DVD+ auch zwei Standards, schliesslich haben sich Dual-Geräte durchgesetzt. Und bei Blueray und HD-DVD dürfte dann wohl auch das selbe passieren.
Grüsse
Ralf Beyeler
CHfish3'690 Beiträge
Bei DVB-S ist es etwas schwieriger, weil ein anderer Eingang. Aber auch dies konnte man sicherlich unter einen Hut bringen...Sat ist schon noch anders, höher Frequenzen, LNB-Ansteuerung/Diseq.... aber bei -C und -T seh ichs ähnlich...
roman709'245 Beiträge
Sat ist schon noch anders, höher Frequenzen, LNB-Ansteuerung/Diseq.... aber bei -C und -T seh ichs ähnlich...Und warum hat man eigentlich noch DVB-H für Handys geschaffen? Hätte man da nicht einfach DVB-T-Empfänger reinbauein können? Oder wäre das zu ressourcenintensiv für Handys gewesen und sie haben wieder einen neuen Standard geschaffen?
CHfish3'690 Beiträge
Und warum hat man eigentlich noch DVB-H für Handys geschaffen? Hätte man da nicht einfach DVB-T-Empfänger reinbauein können? Oder wäre das zu ressourcenintensiv für Handys gewesen und sie haben wieder einen neuen Standard geschaffen?ausem Wiki:
Zum DVB-T-Standard hinzu kamen 4K-IFFT, längere Interleaver (in-depth), time-slicing und MPE-FEC. Die Videos können mit moderneren Videokompressionsverfahren kodiert werden, wie z. B. H.264/AVC (MPEG-4 Part 10, Advanced Video Coding), wie bei DVB-S2 aber im Gegensatz zu den bisher üblichen DVB-Varianten (S, C, T), bei denen allein MPEG-2 zum Einsatz kommt. Die genauen Datenraten und Auflösungen können entsprechend der Kapazität des Sendernetzes und der Anforderungen der Endgeräte angepasst werden. In den meisten Netzwerken wird heute eine Auflösung von 320 × 240 Pixeln (QVGA) bei etwa 300 kbit/s eingesetzt; ebenfalls in Betracht käme ein Viertel der üblichen digitalen Fernsehauflösung: 352 × 288 Pixel (CIF).DVB-H ist auf Transportstromebene kompatibel zu DVB-T. Es können daher gemischte DVB-H/T-Multiplexe erzeugt werden, so dass sich beide Systeme den entsprechenden Kanal teilen. Die benötigte Leistungsaufnahme der mobilen Empfangsgeräte wird durch ein Zeitmultiplexverfahren (Time-Slicing) erheblich gesenkt. Dies wird unter anderem dadurch erzielt, dass die zu einem Programm gehörigen Pakete zu vorhersehbaren Zeitpunkten versendet werden, so dass der Empfänger sich in der Zwischenzeit abschalten kann, um Energie zu sparen. Die höchste Stromspareffizienz wird erreicht, wenn ein komplettes DVB-Ensemble mit DVB-H-Diensten gefüllt wird, aber bereits ab der Nutzung etwa eines Viertels der Datenrate eines DVB-T-Kanals durch DVB-H führt der Einsatz des Time-Slicings zu einer Reduzierung der Leistungsaufnahme auf ca. 40 mW für den reinen DVB-H-Empfänger.kurz: DVB-H ist ziemlich energie-effizient; es werden nur wenig Daten verarbeitet (h264/niedrige Auflösung) und es wurde weiter Stromsparmassnahmen definiert... /emoticons/default_wink.png
CHfish
schnuerbel1'837 Beiträge
Merci für die interessanten Ausführungen! Jetzt wird mir klar, weshalb mein Fernseher mit eingebautem DVB-T Tuner (und CAM-Slot für verschlüsseltes DVB-T?) nichts digitales über Kabel einfangen kann. Und so stapeln sich bei mir (und wohl auch bei einigen von Euch) die Settop-Boxen für all diese verschiedenen Übertragungswege.
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