Billag-Gschtürm
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Snowman410'415 Beiträge
Ich bin auch der Meinung, dass man noch weniger Gebühren zahlen möchte, wenn es auf SRF nur noch Informationssendungen gibt.
Kommt mir so vor, als wenn man verlangen würde, dass die Privatsender nur noch Werbung senden dürfen.
Kommt mir so vor, als wenn man verlangen würde, dass die Privatsender nur noch Werbung senden dürfen.
robi6'764 Beiträge
Zudem gehe ich davon aus, dass diese billig produzierten Shows sich durch Werbung und Sponsoring selbst finanzieren, da ist das Einsparungspotential gering. Also kein Grund die abzuschaffen.Das ist ein interessanter Ansatz. Ggf. könnte man die Billag-Gelder zweckgebunden vergeben. Für das Breitenprogramm müsste dann die Finanzierung via Sponsoring und Werbung sichergestellt und für das kulturelle und journalistische Programm die Billag-Gelder verwendet werden. Sport wäre dann vermutlich eine Mischfinanzierung. Das würde die SRG auch zwingen, ihre Buchhaltung resp. Budgetierung differenziert zu führen und offener zu kommunizieren.
garrisson33 Beiträge
Ich hab das Gefühl, dass hier wieder mal der Volkszorn genutzt wird um etwas zu erreichen,dessen Folgen erst im Nachhinein gesehen würden.
Das eigentliche Problem sind doch nicht die 450.- pro Jahr sondern die Art, wie diese eingezogen werden. Würde man diese in der Bundessteuer integrieren, niemand würde so einen Aufstand machen. Kommt aber alljährlich eine dicke Rechnung mit Androhung von Hausdurchsuchung &Betreibung, dann fördert dies nicht grad Sympathien.
Herr Zanetti hat einfach die Radikalvariante gewählt, da muss man ja auch am wenigsten nachdenken, die Srf können dann selbst schauen, wie sie überleben.
Ich denke, würde man eine Umfrage machen, würde sich wohl zeigen, dass das Volk keinen Leistungsabbau beim Srf wünscht. So sind auch die Vorschläge von Zanetti, zb Srf3 abzuschaffen, da das eh niemand interessieren würde, völlig lächerlich und ignorant.
Ich hoffe, dass sich das Volk hier nicht blenden lässt.
Das eigentliche Problem sind doch nicht die 450.- pro Jahr sondern die Art, wie diese eingezogen werden. Würde man diese in der Bundessteuer integrieren, niemand würde so einen Aufstand machen. Kommt aber alljährlich eine dicke Rechnung mit Androhung von Hausdurchsuchung &Betreibung, dann fördert dies nicht grad Sympathien.
Herr Zanetti hat einfach die Radikalvariante gewählt, da muss man ja auch am wenigsten nachdenken, die Srf können dann selbst schauen, wie sie überleben.
Ich denke, würde man eine Umfrage machen, würde sich wohl zeigen, dass das Volk keinen Leistungsabbau beim Srf wünscht. So sind auch die Vorschläge von Zanetti, zb Srf3 abzuschaffen, da das eh niemand interessieren würde, völlig lächerlich und ignorant.
Ich hoffe, dass sich das Volk hier nicht blenden lässt.
smid12'144 Beiträge
Es müsste mal jemand eine Bachelor/Master Arbeit schreiben, die die politische Ausrichtung der TV Sender untersucht.
Guest
Darf ich mich mal sozusgen als Advocatus Diaboli hier einmischen?
Zur Billag allgemein:
- ist es für die "Befürworter" ok, das ein Sozialhilfeempfänger die Billag zu zahlen hat, währenddem jemand der Ergänzungsleistungen erhällt (= gleicher "Topf der Zahlt") nicht löhnen muss?
- wie steht ihr zur immer Parteigefärbteren Berichterstattung? Als Beispiel mal die Gripen-Sache; Abstimmungsfrage "wollen sie den Gripenfinanzierungsfonds annehmen" = die ART wie der Gripen bezahlt werden soll. Das SRF war es, das aus dem Referendum eine "Abstimmung gegen den SVP-Bundesrat Maurer", und in der letzten Woche vor der Abstimmung eine Sache gegen die SVP machte... Ist sowas akzeptabel?
- Giaccobo/Müller, zwei AntiSVP-Satiriker; Club, Arena, Rundschau - tendenziöse Berichterstattungen (auch wenn die Ombudscom das Gegenteil sagt: auch hier wieder bsp. Gripen: Maurer erhielt Suggestivfragen & geschlossene Fragen, die Gripen-Gegner offene Fragen. Kann jeder selber nachsehen... Beispiele zu Absimmungsbeeinflussungen gibt es zur Genüge, die SRF-Mediathek ist voll davon...
Und sowas von einer Senderanstallt mit öffentlichem Auftrag zur objektiven Berichterstattung. Zwangsfinanziert von allen, die die Möglichkeit haben SRF zu empfangen.
- zusätzliche Kosten für jene, die SRF über Sat empfangen, inkl. Zwangsdongle (man sucht zur Zeit Wege, um SCAM für die Viaccess-Karte ausbooten zu können; Kartentausch = kostenpflichtig); das alte Viaccessmodul wird gegen das "Helveticam" getauscht, was noch teurer ist als Viaccess-Module **
Ist das für Billag-Befürworter in Ordnung?
** man zahlt doch schon Billag, weil man empfangen könnte -> warum wird die Sataccess-Karte nicht kostenfrei gestellt, Bedingung für den Erhalt einer solcher ist doch schon Billag-Gebühr: MAN ZAHLT DOPPELT! Naja eig. dreifach, wer in der Ostschweiz würde sich den Hotbird-Empfang holen, wenn das SRF nicht dort drauf senden würde? (Duosat = teurer als Singlesat)
Und WAS wird eigentlich mit den Billaggebühren beim SRF gemacht?
Glanz & Gloria, "üsi beiz mini beiz", doppelt und dreifache Lizenzgebühren für Serien und Filme, weil man jeder Sprachregion einen zweiten Kanal machte, die das gleiche senden; Eurovisions-Beiträge obwohl die Schweiz dort längst keine Teilnahmen mehr hat (das SRF zahlt trotzdem noch!), Castingshows usw. Kurz: das geht günstiger und besser.
Da sollte man doch darüber nachdenken dürfen, wie es besser geht?
------
Ich für meinen Teil will weder ein SVP-TV noch ein SP-TV zwangsfinanziert wissen. WENN ich schon eine Zwangsgebühr für's SRF (Hauptsächlich) entrichten muss, dann will ich
- objektive, unparteiische Berichterstattung, wie sie bis zur ersten EU-Beitritts-Abstimmung der Fall war
- vernünftige Formate ("Glanz und Gloria", sorry aber das gehört nun wirklich auf 3+)
- Synergien der Sprachregionen genutzt werden (Serien- und Filmkanal mit mehreren Tonspuren, anstatt 2. Kanäle die dann das gleiche senden).
- jeder bekommt alle Mittel um das SRF empfangen zu KÖNNEN. Bei Sat-Nutzern ist die Sataccess-Karte; und die Freiheit jene auch mit einer Softcam nutzen zu können (ich will nicht zum Senderwechsel das CAM wechseln müssen, weil mittlerweile jeder Anbieter seine eigene Karte verwendet!)
- und, last but not least: ABSOLUT ohne Werbung. Solange sich DeWeck einen Lohn von 40'000 IM MONAT gewähren kann, ist genug Geld da. Auch ohne Unterbrecherwerbung.
Und da kommen jetzt die Initiativen in's Spiel:
anstatt nun - wie leider üblich in letzter Zeit - die Initianten zu verteufeln zu Spinnern zu erklären, sollte man getreu schweizer Traditionen das Vorhaben der "Anderen" analysieren; nachsehen was sie wollen, prüfen was überhaupt dran ist. Man könnte dann einer weiteren Tradition der Schweiz folgen, und einen sogenannten "direkten Gegenvorschlag" (etwas, das es nicht mehr gab seitdem sich SP und SVP gegenseitig verhindern wollen) erarbeiten.
MÖGLICHKEITEN gäbe es wirklich genug. We have the technology (vgl. Mehrkanalton statt Mehr-Sender, die das gleiche zeigen). (bsp. Sender-Straffung, weg mit sinnlosen Formaten, weg mit allen, die ihr Parteibuch als Unternehmensstrategie implementieren wollen usw, und dafür statt 400 Franken Billag-Gebühr nur noch 200 Franken. Irgend sowas. Ein Kompromiss hald.
Aber was passiert stattdessen?
Die Polarisierung, die seit einigen Jahren AUCH DURCH DAS SRF betrieben wird, fruchtet: die gegen uns. Mit uns, oder gegen uns. Man betrachte das UVEK seit Leuenberger; wer nicht der Meinung vom allmächtigen Moritz war, wurde rausgeeckelt, entlassen. Vgl. Filipo Leutenegger; der trat der FDP bei, schon wurde er als Moderator der Arena abgesetzt; er wurde in der Politik aktiv, und Filipo hatte seinen letzten Arbeitstag im SRF. Stattdessen wurde Roger deWeck, NEBS-Mitglied und EU-Turbo, durch die Hirarchie nach oben befördert. Hat niemand gemerkt, wie das SRF zu EU-Themen berichtet? Keine Beeinflussung durch Partei-Ideologien? Nein? Doch: die gleichen wie bei der Basler-Zeitung. Dort ist Kritik aber erlaubt, beim SRF nicht...
... und genau deshalb darf ein STAATSFERNSEHEN, das sich über Zwangsgebühren finanziert, nicht parteiisch sein. EGAL für welche Seite.
Darum unterstütze ICH alle Initiativen (und das Referendum). Das SRF in der jetzigen Form ist es nicht wert über eine "öffentliche Abgabe" finanziert zu werden. Da machen auch wie vorgeschlagen 100 Franken weniger keinen Unterschied, die Probleme des SRF sind zu gross, zu gravierend...
Zur Billag allgemein:
- ist es für die "Befürworter" ok, das ein Sozialhilfeempfänger die Billag zu zahlen hat, währenddem jemand der Ergänzungsleistungen erhällt (= gleicher "Topf der Zahlt") nicht löhnen muss?
- wie steht ihr zur immer Parteigefärbteren Berichterstattung? Als Beispiel mal die Gripen-Sache; Abstimmungsfrage "wollen sie den Gripenfinanzierungsfonds annehmen" = die ART wie der Gripen bezahlt werden soll. Das SRF war es, das aus dem Referendum eine "Abstimmung gegen den SVP-Bundesrat Maurer", und in der letzten Woche vor der Abstimmung eine Sache gegen die SVP machte... Ist sowas akzeptabel?
- Giaccobo/Müller, zwei AntiSVP-Satiriker; Club, Arena, Rundschau - tendenziöse Berichterstattungen (auch wenn die Ombudscom das Gegenteil sagt: auch hier wieder bsp. Gripen: Maurer erhielt Suggestivfragen & geschlossene Fragen, die Gripen-Gegner offene Fragen. Kann jeder selber nachsehen... Beispiele zu Absimmungsbeeinflussungen gibt es zur Genüge, die SRF-Mediathek ist voll davon...
Und sowas von einer Senderanstallt mit öffentlichem Auftrag zur objektiven Berichterstattung. Zwangsfinanziert von allen, die die Möglichkeit haben SRF zu empfangen.
- zusätzliche Kosten für jene, die SRF über Sat empfangen, inkl. Zwangsdongle (man sucht zur Zeit Wege, um SCAM für die Viaccess-Karte ausbooten zu können; Kartentausch = kostenpflichtig); das alte Viaccessmodul wird gegen das "Helveticam" getauscht, was noch teurer ist als Viaccess-Module **
Ist das für Billag-Befürworter in Ordnung?
** man zahlt doch schon Billag, weil man empfangen könnte -> warum wird die Sataccess-Karte nicht kostenfrei gestellt, Bedingung für den Erhalt einer solcher ist doch schon Billag-Gebühr: MAN ZAHLT DOPPELT! Naja eig. dreifach, wer in der Ostschweiz würde sich den Hotbird-Empfang holen, wenn das SRF nicht dort drauf senden würde? (Duosat = teurer als Singlesat)
Und WAS wird eigentlich mit den Billaggebühren beim SRF gemacht?
Glanz & Gloria, "üsi beiz mini beiz", doppelt und dreifache Lizenzgebühren für Serien und Filme, weil man jeder Sprachregion einen zweiten Kanal machte, die das gleiche senden; Eurovisions-Beiträge obwohl die Schweiz dort längst keine Teilnahmen mehr hat (das SRF zahlt trotzdem noch!), Castingshows usw. Kurz: das geht günstiger und besser.
Da sollte man doch darüber nachdenken dürfen, wie es besser geht?
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Ich für meinen Teil will weder ein SVP-TV noch ein SP-TV zwangsfinanziert wissen. WENN ich schon eine Zwangsgebühr für's SRF (Hauptsächlich) entrichten muss, dann will ich
- objektive, unparteiische Berichterstattung, wie sie bis zur ersten EU-Beitritts-Abstimmung der Fall war
- vernünftige Formate ("Glanz und Gloria", sorry aber das gehört nun wirklich auf 3+)
- Synergien der Sprachregionen genutzt werden (Serien- und Filmkanal mit mehreren Tonspuren, anstatt 2. Kanäle die dann das gleiche senden).
- jeder bekommt alle Mittel um das SRF empfangen zu KÖNNEN. Bei Sat-Nutzern ist die Sataccess-Karte; und die Freiheit jene auch mit einer Softcam nutzen zu können (ich will nicht zum Senderwechsel das CAM wechseln müssen, weil mittlerweile jeder Anbieter seine eigene Karte verwendet!)
- und, last but not least: ABSOLUT ohne Werbung. Solange sich DeWeck einen Lohn von 40'000 IM MONAT gewähren kann, ist genug Geld da. Auch ohne Unterbrecherwerbung.
Und da kommen jetzt die Initiativen in's Spiel:
anstatt nun - wie leider üblich in letzter Zeit - die Initianten zu verteufeln zu Spinnern zu erklären, sollte man getreu schweizer Traditionen das Vorhaben der "Anderen" analysieren; nachsehen was sie wollen, prüfen was überhaupt dran ist. Man könnte dann einer weiteren Tradition der Schweiz folgen, und einen sogenannten "direkten Gegenvorschlag" (etwas, das es nicht mehr gab seitdem sich SP und SVP gegenseitig verhindern wollen) erarbeiten.
MÖGLICHKEITEN gäbe es wirklich genug. We have the technology (vgl. Mehrkanalton statt Mehr-Sender, die das gleiche zeigen). (bsp. Sender-Straffung, weg mit sinnlosen Formaten, weg mit allen, die ihr Parteibuch als Unternehmensstrategie implementieren wollen usw, und dafür statt 400 Franken Billag-Gebühr nur noch 200 Franken. Irgend sowas. Ein Kompromiss hald.
Aber was passiert stattdessen?
Die Polarisierung, die seit einigen Jahren AUCH DURCH DAS SRF betrieben wird, fruchtet: die gegen uns. Mit uns, oder gegen uns. Man betrachte das UVEK seit Leuenberger; wer nicht der Meinung vom allmächtigen Moritz war, wurde rausgeeckelt, entlassen. Vgl. Filipo Leutenegger; der trat der FDP bei, schon wurde er als Moderator der Arena abgesetzt; er wurde in der Politik aktiv, und Filipo hatte seinen letzten Arbeitstag im SRF. Stattdessen wurde Roger deWeck, NEBS-Mitglied und EU-Turbo, durch die Hirarchie nach oben befördert. Hat niemand gemerkt, wie das SRF zu EU-Themen berichtet? Keine Beeinflussung durch Partei-Ideologien? Nein? Doch: die gleichen wie bei der Basler-Zeitung. Dort ist Kritik aber erlaubt, beim SRF nicht...
... und genau deshalb darf ein STAATSFERNSEHEN, das sich über Zwangsgebühren finanziert, nicht parteiisch sein. EGAL für welche Seite.
Darum unterstütze ICH alle Initiativen (und das Referendum). Das SRF in der jetzigen Form ist es nicht wert über eine "öffentliche Abgabe" finanziert zu werden. Da machen auch wie vorgeschlagen 100 Franken weniger keinen Unterschied, die Probleme des SRF sind zu gross, zu gravierend...
Guest
Es müsste mal jemand eine Bachelor/Master Arbeit schreiben, die die politische Ausrichtung der TV Sender untersucht.Sinnvoll wär's, aber bitte keiner aus der Schweiz, man weis ja unlängst, das auch FH/Uni's ...stark politisch geprägt... sind...
smid12'144 Beiträge
Du bekommst noch im Detail Antwort. Wieso ich so gegen diese Leute schiesse:
Du verstehst die Materie, das hast du mit dem Post bewiesen. Es scheint aber, als würden dies 95% der "SRG Gegner" eben nicht tun - siehe 20min.
Sie sind es, die sachliche Meinungen wie "Du weisst aber, dass SRF nichts für Empfangsprobleme im Kabelnetz kann" gnadenlos "runtervoten".
Und eben: Rickli: Verlogener geht es nicht mehr!
Und G/M hat auch schon der SP auf den Deckel gegeben.
Es waren die SRF Gegener die radikal sind. Es ist einfach witzig, dass in einem Forum, wo man sich intensiv mit dem Thema TV befasst, SRF relativ positiv sieht. Und ich kann dir garantieren, hier ist nicht einfach ein linker Haufen. Aber eben: Wenn man über das Thema diskutieren will, sollte man wissen, dass Bachelor auf 3+ läuft (und keine Billag bekommt) oder es machen wie Dieter Nuhr sagt.
Du verstehst die Materie, das hast du mit dem Post bewiesen. Es scheint aber, als würden dies 95% der "SRG Gegner" eben nicht tun - siehe 20min.
Sie sind es, die sachliche Meinungen wie "Du weisst aber, dass SRF nichts für Empfangsprobleme im Kabelnetz kann" gnadenlos "runtervoten".
Und eben: Rickli: Verlogener geht es nicht mehr!
Und G/M hat auch schon der SP auf den Deckel gegeben.
Es waren die SRF Gegener die radikal sind. Es ist einfach witzig, dass in einem Forum, wo man sich intensiv mit dem Thema TV befasst, SRF relativ positiv sieht. Und ich kann dir garantieren, hier ist nicht einfach ein linker Haufen. Aber eben: Wenn man über das Thema diskutieren will, sollte man wissen, dass Bachelor auf 3+ läuft (und keine Billag bekommt) oder es machen wie Dieter Nuhr sagt.
Guest
bearbeitet #168
Man sollte dazu erwähnen, das Einzige, das Rickli "pro Initiativen" macht, ist ihren Senf dazu geben.
Ich verfolge aus obigen Gründen alle 3 Vorhaben (plus das 4. in der Romandie, welches bald gestartet wird **)...
Rickli hatte einst eine Petition am Start, und dort viele Adressen und Unterschriften gesammelt. Eine der Initiativen bemängelte ÖFFENTLICH, das Rickli sich weigere, im Newsletter zu ihrer Petition die Initiativen zu empfehlen.
Ich versteh deine Einwände gegen die "Allesverteufler", aber sorry: die sind ein Produkt unserer Medienlandschaft. Die Zeitungen machten's schon längst - und wurden dafür kritisiert. DA war es noch nicht "gute Schule" es so zu tun wie jene... Erst als das Staatsfernsehen auch damit anfing - ab da war's salonfähig...
Das ist MIT ein Grund, warum dem SRF Einhalt geboten werden muss (es gibt so viele). Eine Tamedia kann dies machen wenn sie will - Tamedia-Zeitschriften kann man abbestellen; so mit jeder anderen Zeitung. Aber die SRG idee suisse, die wird Zwangsfinanziert. Ob man nun der Meinung der SRG ist oder nicht... Ob man das unterstützt oder nicht...
Oh btw wegen der "Polarität" der TV-Sender:
man muss kein Jüngling der Kunst der Medienbeeinflussung (Marketing-Bachelor /emoticons/default_wink.png sein, um zu erkennen wie das läuft. Das hat doch Thomas Minder, als "Abfallprodukt der Abzockerinitiative" gezeigt:
Initiative lief, Berichterstattung: pro-Minder.
Minder stellt sich in SH zur Wahl: pro-Minder.
Minder geht als Unternehmer in die einzige Fraktion, die ihm einen Sitz zur Verfügung stellte (die "bösen"): contra-Minder.
... keine parteiische Berichterstattung beim SRF? I gloubä scho...
---
Edit:
Minder stellte sich in Schaffhausen für den Ständerat auf, als Parteiloser. Er wurde gewählt, und - so las man in den Schaffhauser Nachrichten, und auch dem Schaffhauser Bock (sind zwei Zeitungen) - bekam von keiner (Mitte)Partei einen Sitz zur Verfügung gestellt, nur die SVP bot ihm einen Platz in der Fraktion, die FDP wollte Minder's Parteimitgliedschaft, GLP, BDP und CVP blockten kategorisch. Seitdem Minder in der SVP-Fraktion sitzt, hat er sich nicht "gedreht", er politisiert wie immer. Nur mit dem Unterschied, das er jetzt eben - wie jeder SVP-Politiker - im SRF nur negativ erwähnt wird...
---
** auch hier wieder: Polarisation juche, alle wollen das selbe, aber verteufeln sich lieber gegenseitig als an einem Strang zu ziehen und eine brauchbare Lösung zu finden
Ich verfolge aus obigen Gründen alle 3 Vorhaben (plus das 4. in der Romandie, welches bald gestartet wird **)...
Rickli hatte einst eine Petition am Start, und dort viele Adressen und Unterschriften gesammelt. Eine der Initiativen bemängelte ÖFFENTLICH, das Rickli sich weigere, im Newsletter zu ihrer Petition die Initiativen zu empfehlen.
Ich versteh deine Einwände gegen die "Allesverteufler", aber sorry: die sind ein Produkt unserer Medienlandschaft. Die Zeitungen machten's schon längst - und wurden dafür kritisiert. DA war es noch nicht "gute Schule" es so zu tun wie jene... Erst als das Staatsfernsehen auch damit anfing - ab da war's salonfähig...
Das ist MIT ein Grund, warum dem SRF Einhalt geboten werden muss (es gibt so viele). Eine Tamedia kann dies machen wenn sie will - Tamedia-Zeitschriften kann man abbestellen; so mit jeder anderen Zeitung. Aber die SRG idee suisse, die wird Zwangsfinanziert. Ob man nun der Meinung der SRG ist oder nicht... Ob man das unterstützt oder nicht...
Oh btw wegen der "Polarität" der TV-Sender:
man muss kein Jüngling der Kunst der Medienbeeinflussung (Marketing-Bachelor /emoticons/default_wink.png sein, um zu erkennen wie das läuft. Das hat doch Thomas Minder, als "Abfallprodukt der Abzockerinitiative" gezeigt:
Initiative lief, Berichterstattung: pro-Minder.
Minder stellt sich in SH zur Wahl: pro-Minder.
Minder geht als Unternehmer in die einzige Fraktion, die ihm einen Sitz zur Verfügung stellte (die "bösen"): contra-Minder.
... keine parteiische Berichterstattung beim SRF? I gloubä scho...
---
Edit:
Minder stellte sich in Schaffhausen für den Ständerat auf, als Parteiloser. Er wurde gewählt, und - so las man in den Schaffhauser Nachrichten, und auch dem Schaffhauser Bock (sind zwei Zeitungen) - bekam von keiner (Mitte)Partei einen Sitz zur Verfügung gestellt, nur die SVP bot ihm einen Platz in der Fraktion, die FDP wollte Minder's Parteimitgliedschaft, GLP, BDP und CVP blockten kategorisch. Seitdem Minder in der SVP-Fraktion sitzt, hat er sich nicht "gedreht", er politisiert wie immer. Nur mit dem Unterschied, das er jetzt eben - wie jeder SVP-Politiker - im SRF nur negativ erwähnt wird...
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** auch hier wieder: Polarisation juche, alle wollen das selbe, aber verteufeln sich lieber gegenseitig als an einem Strang zu ziehen und eine brauchbare Lösung zu finden
smid12'144 Beiträge
Und du glaubst wirklich, dass die Privaten neutraler sind?
Guest
bearbeitet #170
Nein, natürlich nicht...
Aber wie mit der Tamedia:
was Private tun und lassen, das ist deren Ding. Wenn die Pro-SP sein wollen, meinetwegen. Wenn die Pro-SVP sein wollen, so denn. Wollen die statt dem Wort zum Sonntag eine Lobeshymne an's heilige Spaghettimonster senden - sei's drum.
Aber das Zwangsabgaben-finanzierte Staatsfernsehen hat sich an gewisse Vorgaben, vulgo "öffentlicher Auftrag" (der eine OBJEKTIVE Berichterstattung ** vorschreibt!), halten. Parteilobbyismus, und aktive Meinungsbeeinflussung gehört NICHT zum öffentlichen Auftrag. Will das SRF aber sowas machen, darf es nicht mehr zwangsfinanziert werden...
Um das geht es mir: das SRF darf doch gerne so weitermachen wie jetzt, null problemo, aber dann bitte ohne Billag-Gebühren... Denn Zwangsfinanzierung = Staatsfernsehen, kein Privatsender. Und damit sind Auflagen zu erfüllen, ohne Wenn und Aber...
Darum erwähnte ich auch die Kompromiss-Lösung; das SRF kann viel Geld sparen, wenn man denen ein "gscheidtes Controlling" auferlegt. Ich hab's wo nochmal? geschrieben:
1 Sender pro Sprachregion für "Regionales" wie Tagesschau, Dokus usw.
1 Sender Film & Serien, Mehrsprachig für alle Landesteile
1 Sender Doku, Sport & Info, Mehrsprachig bei Sport, Info & Doku mit Untertiteln (wie bei 3Sat bereits praktiziert!)
Gibt 5 Sender; d.h. alle haben auf den aktuellen Hotbird-Transpondern in HD platz, auch auf den DVB-T-Masten gibts keinen Ärger (man hat zwei Muxe, mit gleicher Kanal-Anzahl, dann gibt es viele FREIE Muxe, auf denen man die Multikanal-Sender parken kann), im Kabelnetz ist es eine Sache von 4 Klicks, welche Sprachen man pro Kanal einspielt (resp. im DVB-C mehr als zwei Sprachkanäle senden = null problemo)...
Was DAS schon sparen würde, und man würd erst noch etwas zum Abbau des Röstigrabens beitragen... Durch die Einsparung könnte die Billag um mehr als 100 Franken reduziert werden, streicht man sinnlosve Formate die eines Staatssenders unwürdig sind (Voice of Switzerland-Pendants, Glanz&Gloria et copmanie), und schon läufts...
Denn wenn ich bsp. die TSR-Tagesschau sehen könnte, auch mit Untertiteln, wär der Objektivität viel zugetragen:
als das TSR-Team mal die SRF-Tagesschau machte gabs nämlich plötzlich wieder objektive Berichterstattung, währenddem die Romands die parteiische, suggestive Art der SRF-Redaktion bemängelte...
(i mein - allein ein Blick über den Röstigraben offenbart die Probleme der SRG, und warum die Zwangsfinanzierung ad acta gehört, solang im Leutschenbach geschaltet und gewaltet wird wie die Obrigkeit der SRG dies will)
** = keine parteiideologische Steuerung der Berichterstattung, keine Zensur von Meldungen die "nicht gefallen", keine beeinflussenden (suggestive) Berichterstattung. Also das, was das SRF seit einiger Zeit macht. ...ich war mal bei einem kleinen Regio-TV tätig; um die Konzession zu erhalten, mussten gewisse Vorgaben erfüllt sein; v.a. der öffentliche Auftrag; man hat man uns auf die Finger geschaut, beim kleinsten Verdacht man könnte gegen den ÖA verstossen haben, kamen's kontrollieren, die Konzession hing immer am seidenen Faden. Zeitgleich agierte das SRF (Damals noch als SF1&2 in der Deutschschweiz) sowas von offensichtlich GEGEN den ÖA, das man sich schon fragen musste ob die Konzessionsprüfer nun einfach Betriebsblind waren oder es schon patologisch gewesen sein könnte...
Aber wie mit der Tamedia:
was Private tun und lassen, das ist deren Ding. Wenn die Pro-SP sein wollen, meinetwegen. Wenn die Pro-SVP sein wollen, so denn. Wollen die statt dem Wort zum Sonntag eine Lobeshymne an's heilige Spaghettimonster senden - sei's drum.
Aber das Zwangsabgaben-finanzierte Staatsfernsehen hat sich an gewisse Vorgaben, vulgo "öffentlicher Auftrag" (der eine OBJEKTIVE Berichterstattung ** vorschreibt!), halten. Parteilobbyismus, und aktive Meinungsbeeinflussung gehört NICHT zum öffentlichen Auftrag. Will das SRF aber sowas machen, darf es nicht mehr zwangsfinanziert werden...
Um das geht es mir: das SRF darf doch gerne so weitermachen wie jetzt, null problemo, aber dann bitte ohne Billag-Gebühren... Denn Zwangsfinanzierung = Staatsfernsehen, kein Privatsender. Und damit sind Auflagen zu erfüllen, ohne Wenn und Aber...
Darum erwähnte ich auch die Kompromiss-Lösung; das SRF kann viel Geld sparen, wenn man denen ein "gscheidtes Controlling" auferlegt. Ich hab's wo nochmal? geschrieben:
1 Sender pro Sprachregion für "Regionales" wie Tagesschau, Dokus usw.
1 Sender Film & Serien, Mehrsprachig für alle Landesteile
1 Sender Doku, Sport & Info, Mehrsprachig bei Sport, Info & Doku mit Untertiteln (wie bei 3Sat bereits praktiziert!)
Gibt 5 Sender; d.h. alle haben auf den aktuellen Hotbird-Transpondern in HD platz, auch auf den DVB-T-Masten gibts keinen Ärger (man hat zwei Muxe, mit gleicher Kanal-Anzahl, dann gibt es viele FREIE Muxe, auf denen man die Multikanal-Sender parken kann), im Kabelnetz ist es eine Sache von 4 Klicks, welche Sprachen man pro Kanal einspielt (resp. im DVB-C mehr als zwei Sprachkanäle senden = null problemo)...
Was DAS schon sparen würde, und man würd erst noch etwas zum Abbau des Röstigrabens beitragen... Durch die Einsparung könnte die Billag um mehr als 100 Franken reduziert werden, streicht man sinnlosve Formate die eines Staatssenders unwürdig sind (Voice of Switzerland-Pendants, Glanz&Gloria et copmanie), und schon läufts...
Denn wenn ich bsp. die TSR-Tagesschau sehen könnte, auch mit Untertiteln, wär der Objektivität viel zugetragen:
als das TSR-Team mal die SRF-Tagesschau machte gabs nämlich plötzlich wieder objektive Berichterstattung, währenddem die Romands die parteiische, suggestive Art der SRF-Redaktion bemängelte...
(i mein - allein ein Blick über den Röstigraben offenbart die Probleme der SRG, und warum die Zwangsfinanzierung ad acta gehört, solang im Leutschenbach geschaltet und gewaltet wird wie die Obrigkeit der SRG dies will)
** = keine parteiideologische Steuerung der Berichterstattung, keine Zensur von Meldungen die "nicht gefallen", keine beeinflussenden (suggestive) Berichterstattung. Also das, was das SRF seit einiger Zeit macht. ...ich war mal bei einem kleinen Regio-TV tätig; um die Konzession zu erhalten, mussten gewisse Vorgaben erfüllt sein; v.a. der öffentliche Auftrag; man hat man uns auf die Finger geschaut, beim kleinsten Verdacht man könnte gegen den ÖA verstossen haben, kamen's kontrollieren, die Konzession hing immer am seidenen Faden. Zeitgleich agierte das SRF (Damals noch als SF1&2 in der Deutschschweiz) sowas von offensichtlich GEGEN den ÖA, das man sich schon fragen musste ob die Konzessionsprüfer nun einfach Betriebsblind waren oder es schon patologisch gewesen sein könnte...
Snowman410'415 Beiträge
Es ist etwas mühsam sich durch schattenmann's Artikel durchzulesen.
"- objektive, unparteiische Berichterstattung, wie sie bis zur ersten EU-Beitritts-Abstimmung der Fall war
- vernünftige Formate"
Objektive, unparteiische Berichterstattung kann es gar nicht geben. Objektiv ist für jeden etwas anderes, kommt immer auf den Blickwinkel an.
Auch bei vernünftige Formate wird man sich nicht einig. Was die einen für ein vernünftiges Format halten, finden andere langweilig.
"- objektive, unparteiische Berichterstattung, wie sie bis zur ersten EU-Beitritts-Abstimmung der Fall war
- vernünftige Formate"
Objektive, unparteiische Berichterstattung kann es gar nicht geben. Objektiv ist für jeden etwas anderes, kommt immer auf den Blickwinkel an.
Auch bei vernünftige Formate wird man sich nicht einig. Was die einen für ein vernünftiges Format halten, finden andere langweilig.
Guest
bearbeitet #172
Danke für die Blumen...
Lass es mich Schneemann-Kompatibel umformulieren (kursiv = erklärend, falls du die Aussage verstanden hast, kannst du jenen Teil überspringen):
Objektive Berichterstattung:
das SRF beteiligt sich nicht als Propagandainstrument im Abstimmungskampf; weder FÜR noch DAGEGEN. Es hat neutral/nicht wertend für beide Seiten zu senden.
(vgl. Gripen: der deut. Luftfahrt-Experte in der Rundschau: der saugt am Forschungstopf der EADS, die mit dem Typhon in der Evaluation unterlag. Sehr objektiv. ** Maurer bekam Suggestivfragen, Gripen-Gegner offene Fragen. Das SRF machte aus den "ja/nein zum Gripenfinanzierungsfonds" ein "ja/nein zum Gripen", und brachte vor der Abstimmungen Sendungen wie "Maurer's beste Armee der Welt" und ähnliches... = aktives mitmachen im Abstimmungskampf. Sowas darf bei einem Sender mit öffentlichem Auftrag per Definition nicht vorkommen)
Unparteiische Berichterstattung:
hinter den Berichten stehen weder das Parteibuch/-programm der SP, noch der SVP oder das einer anderen Partei.
Vernünftige Formate:
alles, was auf "Call-in" basiert, hat in einem zwangsgebühren finanzierten Sender nichts verlohren. Genauso "Glanz und Gloria" (öffentlicher Auftrag??); Pseudodokus aka Scripted Reality ("oisi Beiz", oder im Sommer: "üsi Badi")...
Nicht vergessen, das SRF hat einen öffentlichen Auftrag; frag mal die Leute von bsp. TeleTop, TeleOstschweiz usw, Sender die eine Konzession haben, wie der ÖA kontrolliert wird. Was sie senden DÜRFEN und was nicht, damit ihnen die Kozession nicht entzogen wird. Und dann vergleich das mal mit dem, was das SRF macht... Und das SRF bekommt den Hauptteil an den Billag-Einnahmen, die anderen kämpfen um jeden Franken...
** Edit:
in der gleichen Reportage hies es korrekt, das Österreich nur 15 Typhon habe. Was nicht erwähnt wurde: der Eurofighter-Skandal, EADS hat Politiker, Zeitungen und Experten in AT geschmiert, um für den Typhon zu werben, und den Gripen (das eigentlich bevorzugte Modell der österreich. Luftwaffe) schlecht zu machen. Als dieser "Eurofighter Skandal" aufflog, stornierte AT sämtliche ausstehenden Flugzeuge von EADS. DAVON las man nichts, hörte man nichts, sah man nichts... Dafür durften die gleichen Experten von EADS gegen den Gripen in der CH mit offenen Fragen umgehen, währenddem die Befürworter das Wort abgeschnitten bekamen...
Und das alles für unsere Billag-Gebühren... Nei Dankä. Wenn das SRF so senden will, dann ohne Zwangsfinanzierung...
Lass es mich Schneemann-Kompatibel umformulieren (kursiv = erklärend, falls du die Aussage verstanden hast, kannst du jenen Teil überspringen):
Objektive Berichterstattung:
das SRF beteiligt sich nicht als Propagandainstrument im Abstimmungskampf; weder FÜR noch DAGEGEN. Es hat neutral/nicht wertend für beide Seiten zu senden.
(vgl. Gripen: der deut. Luftfahrt-Experte in der Rundschau: der saugt am Forschungstopf der EADS, die mit dem Typhon in der Evaluation unterlag. Sehr objektiv. ** Maurer bekam Suggestivfragen, Gripen-Gegner offene Fragen. Das SRF machte aus den "ja/nein zum Gripenfinanzierungsfonds" ein "ja/nein zum Gripen", und brachte vor der Abstimmungen Sendungen wie "Maurer's beste Armee der Welt" und ähnliches... = aktives mitmachen im Abstimmungskampf. Sowas darf bei einem Sender mit öffentlichem Auftrag per Definition nicht vorkommen)
Unparteiische Berichterstattung:
hinter den Berichten stehen weder das Parteibuch/-programm der SP, noch der SVP oder das einer anderen Partei.
Vernünftige Formate:
alles, was auf "Call-in" basiert, hat in einem zwangsgebühren finanzierten Sender nichts verlohren. Genauso "Glanz und Gloria" (öffentlicher Auftrag??); Pseudodokus aka Scripted Reality ("oisi Beiz", oder im Sommer: "üsi Badi")...
Nicht vergessen, das SRF hat einen öffentlichen Auftrag; frag mal die Leute von bsp. TeleTop, TeleOstschweiz usw, Sender die eine Konzession haben, wie der ÖA kontrolliert wird. Was sie senden DÜRFEN und was nicht, damit ihnen die Kozession nicht entzogen wird. Und dann vergleich das mal mit dem, was das SRF macht... Und das SRF bekommt den Hauptteil an den Billag-Einnahmen, die anderen kämpfen um jeden Franken...
** Edit:
in der gleichen Reportage hies es korrekt, das Österreich nur 15 Typhon habe. Was nicht erwähnt wurde: der Eurofighter-Skandal, EADS hat Politiker, Zeitungen und Experten in AT geschmiert, um für den Typhon zu werben, und den Gripen (das eigentlich bevorzugte Modell der österreich. Luftwaffe) schlecht zu machen. Als dieser "Eurofighter Skandal" aufflog, stornierte AT sämtliche ausstehenden Flugzeuge von EADS. DAVON las man nichts, hörte man nichts, sah man nichts... Dafür durften die gleichen Experten von EADS gegen den Gripen in der CH mit offenen Fragen umgehen, währenddem die Befürworter das Wort abgeschnitten bekamen...
Und das alles für unsere Billag-Gebühren... Nei Dankä. Wenn das SRF so senden will, dann ohne Zwangsfinanzierung...
Snowman410'415 Beiträge
"Nicht vergessen, das SRF hat einen öffentlichen Auftrag; frag mal die Leute von bsp. TeleTop, TeleOstschweiz usw, Sender die eine Konzession haben"
Das sind Sender die auch Geld bekommen und z.B. für mich völlig uninteressant sind.
Wir beide werden in dieser Diskussion auch keinen Nenner kommen. Dein SRF ist nicht mein SRF.
Das sind Sender die auch Geld bekommen und z.B. für mich völlig uninteressant sind.
Wir beide werden in dieser Diskussion auch keinen Nenner kommen. Dein SRF ist nicht mein SRF.
PlasmaP784 Beiträge
Genau in dieser Aussage liegt das eigentliche Problem:
Niemand kann bewerten, wie viel "g&g" wert ist. Aber jeder kann mit absoluter Sicherheit sagen, ob er überhaupt Radio hört und welche TV-Sender er sieht.
Eine kleine Grundgebühr für den SRF Service Public - eingezogen via Steuern - ist akzeptabel. Für jeden zusätzlichen Sender soll es entsprechende Bezahl-Pakete geben. Funktioniert doch bei SwisscomTV und UPC heute schon problemlos und wesentlich fairer und vorallem verursachergerecht.
Das sind Sender die auch Geld bekommen und z.B. für mich völlig uninteressant sind.Heute bezahlt jeder für etwas, dass "völlig uninteressant ist". Egal ob man überhaupt Radio hört oder TV sieht, man muss die Zwangsabgabe Billag entrichten.
Wir beide werden in dieser Diskussion auch keinen Nenner kommen. Dein SRF ist nicht mein SRF.
Niemand kann bewerten, wie viel "g&g" wert ist. Aber jeder kann mit absoluter Sicherheit sagen, ob er überhaupt Radio hört und welche TV-Sender er sieht.
Eine kleine Grundgebühr für den SRF Service Public - eingezogen via Steuern - ist akzeptabel. Für jeden zusätzlichen Sender soll es entsprechende Bezahl-Pakete geben. Funktioniert doch bei SwisscomTV und UPC heute schon problemlos und wesentlich fairer und vorallem verursachergerecht.
smid12'144 Beiträge
Eine kleine Grundgebühr für den SRF Service Public - eingezogen via Steuern - ist akzeptabel. Für jeden zusätzlichen Sender soll es entsprechende Bezahl-Pakete geben. Funktioniert doch bei SwisscomTV und UPC heute schon problemlos und wesentlich fairer und vorallem verursachergerecht.Das würde bedeuten, dass dann wieder jedes Gerät ein Box braucht. Das kostet auch wieder.
PlasmaP784 Beiträge
Das würde bedeuten, dass dann wieder jedes Gerät ein Box braucht. Das kostet auch wieder.Eine einfache Berechtigungsprüfung mit einer CI+ Karte reicht dafür völlig. Dazu braucht es keine zusätzliche Box.
CI+ wird früher oder später sowieso beim hinterletzten Gerät eingebaut sein (ob man das gut findet oder nicht).
smid12'144 Beiträge
Trotzdem: Man bräuchte für jedes Gerät eine Karte.
Und die ist dann auch wieder anfällig für Probleme.
Und mal ehrlich: Gibts ein Land in Europa mit einem solchen System?
Und die ist dann auch wieder anfällig für Probleme.
Und mal ehrlich: Gibts ein Land in Europa mit einem solchen System?
Snowman410'415 Beiträge
Ich komme so wie es bis jetzt läuft klar und sehe keinen Grund etwas zu ändern. Neuerungen werden vielfach nicht besser sondern nur schlechter.
Gevatter197 Beiträge
Ich bezahle via meine Steuern und den Finanzausgleich Unterhalt für irgendwelche Strassen im Wallis mit, die ich in meinem ganzen Leben nie befahren werde. Was für ein Skandal, wo bleibt da das Verursacherprinzip?
Gewisse Diskussionen und "Argumente" sind einfach nur noch zum Kopfschütteln, es lebe die Ellbogengesellschaft. Ausser natürlich, man könnte persönlich von Irgendwas profitieren, dann ist das Mitblechen der dummen Anderen plötzlich etwas gaaanz Anderes und hocherwünscht. Diese Diskussion dreht sich doch schon lange im Kreis, ein gesteigerter Gehässigkeitsgrad bringt auch keine neuen Erkenntnisse (höchstens charakterliche, aber das muss man hier jetzt wirklich nicht weiter ausführen), also könnte man es doch einfach bleiben lassen. Praktisch jede Abgabe beinhaltet Aspekte, die man nicht persönlich benötigt oder von denen man nicht direkt profitiert, und dennoch macht das System Sinn. Ist so und bleibt so, Geheul der Wölfe hin oder her.
Gewisse Diskussionen und "Argumente" sind einfach nur noch zum Kopfschütteln, es lebe die Ellbogengesellschaft. Ausser natürlich, man könnte persönlich von Irgendwas profitieren, dann ist das Mitblechen der dummen Anderen plötzlich etwas gaaanz Anderes und hocherwünscht. Diese Diskussion dreht sich doch schon lange im Kreis, ein gesteigerter Gehässigkeitsgrad bringt auch keine neuen Erkenntnisse (höchstens charakterliche, aber das muss man hier jetzt wirklich nicht weiter ausführen), also könnte man es doch einfach bleiben lassen. Praktisch jede Abgabe beinhaltet Aspekte, die man nicht persönlich benötigt oder von denen man nicht direkt profitiert, und dennoch macht das System Sinn. Ist so und bleibt so, Geheul der Wölfe hin oder her.
Snowman410'415 Beiträge
Ich bezahle via meine Steuern und den Finanzausgleich Unterhalt für irgendwelche Strassen im Wallis mit, die ich in meinem ganzen Leben nie befahren werde. Was für ein Skandal, wo bleibt da das Verursacherprinzip?Du bist auf meiner Wellenlänge. /emoticons/default_wub.png
Gewisse Diskussionen und "Argumente" sind einfach nur noch zum Kopfschütteln, es lebe die Ellbogengesellschaft. Ausser natürlich, man könnte persönlich von Irgendwas profitieren, dann ist das Mitblechen der dummen Anderen plötzlich etwas gaaanz Anderes und hocherwünscht. Diese Diskussion dreht sich doch schon lange im Kreis, ein gesteigerter Gehässigkeitsgrad bringt auch keine neuen Erkenntnisse (höchstens charakterliche, aber das muss man hier jetzt wirklich nicht weiter ausführen), also könnte man es doch einfach bleiben lassen. Praktisch jede Abgabe beinhaltet Aspekte, die man nicht persönlich benötigt oder von denen man nicht direkt profitiert, und dennoch macht das System Sinn. Ist so und bleibt so, Geheul der Wölfe hin oder her.
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