Swisscom verführt zu (il)legalen Downloads
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AndreS658 Beiträge
bearbeitet #21
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smid12'144 Beiträge
https://twitter.com/gimmalaya/status/445513829875990528
Er hat halt keine Ahnung.
Es gibt noch immer eine aktive Szene, die Vinyl ins Netz stellt. Die sind zwar nicht so mainstream, aber man findet sie.
Wenn man keine Ahnung hat....
Er hat halt keine Ahnung.
Es gibt noch immer eine aktive Szene, die Vinyl ins Netz stellt. Die sind zwar nicht so mainstream, aber man findet sie.
Wenn man keine Ahnung hat....
schnuerbel1'837 Beiträge
bearbeitet #23
Als alte Dame weiss ich aus Erfahrung, dass das Gejammer der Musikindustrie mich schon mein ganzes Leben begleitet.
Ende 60er / Anfang 70er übte die Musikindustrie Druck auf Radiostationen aus, die gespielten Songtitel zu kürzen (üblicherweise auf 3 Minuten) und die An-/Absagen der Sprecher in die Musik zu überblenden. Damit wollte man der Musikpiraterie der Kids begegnen, die mit Cassettenrecordern bewaffnet, Musikstücke aus dem Radio aufs Schändlichste mitschnitten. Die bösen Piraten-Kids!
In den 80ern kam die CD und die Musikindustrie sagte den eigenen Untergang voraus, weil nun die Qualität von Kopien besser wurde. Anstatt unterzugehen, entwarf die Musik-Industrie inkompatible CD-Normen (aka: "Kopierschutz") und Rootkit-Viren.
Also bitte verzeiht mir: Wenn die Musikindustrie (und die in eiligem Gehorsam vorauseilenden Schweizer Musikschaffenden) nun wiedermal stoisch den Weltuntergang prophezeien. Ich kann's einfach nicht mehr hören. Denn niemand wurde dazu gezwungen, Musikschaffender zu werden. Diejenigen, welche diesen Lebensweg (Karriereweg) eingeschlagen haben, wissen seit mindestens 40 Jahren, dass ihnen "der Untergang des Musikgeschäfts" bevorsteht.
Wer mit Liebe und Hingabe Musikschaffend wirkt, muss sich letztendlich nicht sorgen. Denn für gute Musik werden Leute immer bezahlen. Sei es für Konzerte oder legale Downloads. Und der Rest der Musikschaffenden kann mir - im wahrsten Sinne des Wortes - gestohlen bleiben. Sowas nennt man "Flurbereinigung".
Ende 60er / Anfang 70er übte die Musikindustrie Druck auf Radiostationen aus, die gespielten Songtitel zu kürzen (üblicherweise auf 3 Minuten) und die An-/Absagen der Sprecher in die Musik zu überblenden. Damit wollte man der Musikpiraterie der Kids begegnen, die mit Cassettenrecordern bewaffnet, Musikstücke aus dem Radio aufs Schändlichste mitschnitten. Die bösen Piraten-Kids!
In den 80ern kam die CD und die Musikindustrie sagte den eigenen Untergang voraus, weil nun die Qualität von Kopien besser wurde. Anstatt unterzugehen, entwarf die Musik-Industrie inkompatible CD-Normen (aka: "Kopierschutz") und Rootkit-Viren.
Also bitte verzeiht mir: Wenn die Musikindustrie (und die in eiligem Gehorsam vorauseilenden Schweizer Musikschaffenden) nun wiedermal stoisch den Weltuntergang prophezeien. Ich kann's einfach nicht mehr hören. Denn niemand wurde dazu gezwungen, Musikschaffender zu werden. Diejenigen, welche diesen Lebensweg (Karriereweg) eingeschlagen haben, wissen seit mindestens 40 Jahren, dass ihnen "der Untergang des Musikgeschäfts" bevorsteht.
Wer mit Liebe und Hingabe Musikschaffend wirkt, muss sich letztendlich nicht sorgen. Denn für gute Musik werden Leute immer bezahlen. Sei es für Konzerte oder legale Downloads. Und der Rest der Musikschaffenden kann mir - im wahrsten Sinne des Wortes - gestohlen bleiben. Sowas nennt man "Flurbereinigung".
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