Ständerat gegen billigeres Roaming
102 Antworten19'799 AufrufeGestartet von tosci ·
Ich wäre natürlich auch gegen günstigeres Roaming wenn der Steuerzahler unter anderem mein Abo zahlt und gleichzeitig der Bund von den Einnahmen der Swisscom profitiert. Ich gehe mal davon aus, dass der Ständerat sich im Ausland genüsslich Live-TV in HD reinzieht und Terrabytes verschwendet...! Langsam verstehe ich die Politik - wirklich!
http://www.blick.ch/news/politik/staenderat-gegen-billigeres-roaming-id2187057.html
http://www.blick.ch/news/politik/staenderat-gegen-billigeres-roaming-id2187057.html
frantic2'985 Beiträge
Früher waren die Politik mal dazu da, der Industrie die Spielregeln vorzugeben, wie diese Geld verdienen darf.
Heute hat die Industrie die Politiker zu Lobbyisten gemacht, welche nur noch dazu da sind, möglichst alle Spielregeln abzubauen, welche Ihr beim Geld verdienen im Weg stehen.
Das haben schon Ronnie & Maggie mit ihrem Neoliberalismus angezettelt. Langsam spüren auch wir die negativen Konsequenzen immer mehr...
Heute hat die Industrie die Politiker zu Lobbyisten gemacht, welche nur noch dazu da sind, möglichst alle Spielregeln abzubauen, welche Ihr beim Geld verdienen im Weg stehen.
Das haben schon Ronnie & Maggie mit ihrem Neoliberalismus angezettelt. Langsam spüren auch wir die negativen Konsequenzen immer mehr...
smid12'144 Beiträge
Ich hätte gerne Namen....
frantic2'985 Beiträge
Was ist der Unterschied zwischen einem Mann mit 7 Kindern, und einem Mann mit 7 Millionen?
Der Mann mit 7 Millionen will noch mehr! /emoticons/default_ohmy.png
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frantic2'985 Beiträge
bearbeitet #5
Ich hätte gerne Namen....Die unten sind vom Ständerat:
http://www.parlament.ch/d/organe-mitglieder/kommissionen/legislativkommissionen/kommissionen-kvf/Seiten/default.aspx
Noel3'777 Beiträge
da haut es einem wirklich den "Nuggi use", da kann man wirklich nicht mehr von Volksvertretern sprechen!
vom iPhone mit Tapatalk
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smid12'144 Beiträge
Ob sich einer der Gegner mal zu einem Streitgespräch treffen
würde?
Wohl kaum. Zu feige.
würde?
Wohl kaum. Zu feige.
schnuerbel1'837 Beiträge
Da bin ich hin- und hergerissen. Einerseits schüttle ich den Kopf über die Weisswaschung von Roaminggebühren der Schweizer Anbieter durch die Vorbereitende Kommission. Andererseits frage ich mich, warum Politiker über Handy-Tarife entscheiden müssen und Obergrenzen festlegen sollen. Mich ärgert auch das Volk, welches einerseits über zu hohe Gebühren jammert, aber 'zig Ausreden findet, um den Anbieter nicht wechseln zu müssen. Mich ärgern Firmen, die den Mitarbeitern teure Abos ohne hinzugucken bezahlen und damit kausal eine Mitschuld haben, dass die Preise künstlich hochgehalten werden. Und ich wünsch mir sehnlichst, dass irgendwann Vodafone, O2 und wie sie alle heissen mögen, in ihren Heimatmärkten keine Expansionsmöglichkeit mehr sehen und endlich in die Schweiz kommen, um den Markt aufzumischen.
Vialli288 Beiträge
Sorry, ich bin der Meinung, dass das Parlament hier nicht eingreifen muss. Die machen jetzt schon zuviele Gesetze und regulieren, wo sie können... nicht notwendig...
Nach meiner Meinung muss hier die WeKo eingreifen und die Firmen zur Vernuft bringen. Die haben rechtlich genügend Mittel in der Hand.
Nach meiner Meinung muss hier die WeKo eingreifen und die Firmen zur Vernuft bringen. Die haben rechtlich genügend Mittel in der Hand.
robi6'764 Beiträge
bearbeitet #10
Naja, genau genommen ist der Ständerat ja nicht gegen billigere Roamingtarife, sondern nur gegen einen staatlichen Eingriff in die Preisstruktur. Das finde ich in absolut Ordnung.
Der Staat soll sich höchstens bei lebensnotwenidgen Kosten (Brotpreise etc.) einmischen. Roaminggebühren sind mit Luxusartikeln vergleichbar. Wenn schon nichts bei den Benzintarifen gemacht wird (was für die Bürger und die Wirtschaft wesentlich wichtiger ist) warum dann bei Auslandtelefonkosten?
OK, es gibt Leute die haben Ferienhäuser im Ausland und sind mehr betroffen andere die sich keine Auslandferien leisten können, aber das ist doch nicht wirklich ein Problem - oder? *duckundweg*
Robi
Der Staat soll sich höchstens bei lebensnotwenidgen Kosten (Brotpreise etc.) einmischen. Roaminggebühren sind mit Luxusartikeln vergleichbar. Wenn schon nichts bei den Benzintarifen gemacht wird (was für die Bürger und die Wirtschaft wesentlich wichtiger ist) warum dann bei Auslandtelefonkosten?
OK, es gibt Leute die haben Ferienhäuser im Ausland und sind mehr betroffen andere die sich keine Auslandferien leisten können, aber das ist doch nicht wirklich ein Problem - oder? *duckundweg*
Robi
spiceman534 Beiträge
ich schäme mich immer mehr für die schweiz. saustall das!!! immer schön dagegen sein, ist klar. lieber fett absahnen und die kunden schröpfen!!! schliesslich muss ja die kasse auch irgendwie gefüllt werden!!!
creep2'589 Beiträge
Wieso muss überhaupt jemand eingreifen? Wir haben freie Marktwirtschaft mit 3 Anbietern, welche sich konkurrenzieren. Es ist nicht Aufgabe des Bundes oder der Weko den freien Wettbewerb zu behindern. Wir sind ja nicht in Nordkorea oder einem anderen Kommunistischen Staat.
Jeder Konsument hat die Möglichkeit den Anbieter zu wählen und zu entscheiden, ob er zu den aktuellen Preisen im Ausland oder Inland Leitungen konsumieren will. Und Roaming gehört auch nicht zu den Grundbedürfnissen des Menschen wie Strom, Wasser oder Festnetztelefon.
Oder soll ich jetz vom Bund verlangen, dass ich in der Migros nur noch Fr. 1.- fürs Kilo Brot bezahle, nur weil das in der EU auch nur Fr. 1.- kostet???
Jeder Konsument hat die Möglichkeit den Anbieter zu wählen und zu entscheiden, ob er zu den aktuellen Preisen im Ausland oder Inland Leitungen konsumieren will. Und Roaming gehört auch nicht zu den Grundbedürfnissen des Menschen wie Strom, Wasser oder Festnetztelefon.
Oder soll ich jetz vom Bund verlangen, dass ich in der Migros nur noch Fr. 1.- fürs Kilo Brot bezahle, nur weil das in der EU auch nur Fr. 1.- kostet???
smid12'144 Beiträge
Bei diesen Margen liegt der Verdacht der Preisabsprache nahe.
Es kann noch nicht sein, dass ein Foto hochladen mehr als ein DSL Anschluss pro Monat kostet.
Und wieso soll man im Ausland nicht sein Smartphone benutzen?
Es kann noch nicht sein, dass ein Foto hochladen mehr als ein DSL Anschluss pro Monat kostet.
Und wieso soll man im Ausland nicht sein Smartphone benutzen?
Vialli288 Beiträge
Wieso muss überhaupt jemand eingreifen? Wir haben freie Marktwirtschaft mit 3 Anbietern, welche sich konkurrenzieren. Es ist nicht Aufgabe des Bundes oder der Weko den freien Wettbewerb zu behindern. Wir sind ja nicht in Nordkorea oder einem anderen Kommunistischen Staat.Da bin ich nicht ganz einverstanden... Klar, Wettbewerb ist voll OK und der Staat soll möglichst nicht eingreifen. Aber eben... Wettbewerb... ich selber kann es nicht beweisen, aber es scheint, als ob unsere Anbieter hier beim Ausland-Roaming abkassieren. Das hier etwas im Argen liegt, hat die Regulierung innerhalb der EU bewiesen. Deshalb muss hier die WeKo oder halt der Preisüberwacher eingreifen.
Jeder Konsument hat die Möglichkeit den Anbieter zu wählen und zu entscheiden, ob er zu den aktuellen Preisen im Ausland oder Inland Leitungen konsumieren will. Und Roaming gehört auch nicht zu den Grundbedürfnissen des Menschen wie Strom, Wasser oder Festnetztelefon.
Oder soll ich jetz vom Bund verlangen, dass ich in der Migros nur noch Fr. 1.- fürs Kilo Brot bezahle, nur weil das in der EU auch nur Fr. 1.- kostet???
Der Ständerat hat richtigerweise erkannt, dass nicht neue Gesetze geschaffen werden müssen, sondern einfach, dass ein "fairer" Wettbewerb herrscht.
...und noch was zu Konkurrenz: SC kann doch mit den Preisen spielen. Sonnenaufgang und Orgänschli serbeln doch nur so daher und sind froh, wenn SC nicht zu tief geht. Konkurrenz sieht anders aus...
Noel3'777 Beiträge
bearbeitet #15
Wieso muss überhaupt jemand eingreifen? Wir haben freie Marktwirtschaft mit 3 Anbietern, welche sich konkurrenzieren.Wenn sich die 3 Anbieter jedoch einig sind dass man die Konsumenten abzocken will, muss man eingreifen! Gegen die Wucherzinse im Kreditgeschäft musste man ja auch gesetzlich eine Grenze ziehen! Und für mich sind die Roaminggebühren eindeutig Wucher, da sie unverhältnismässig hoch sind.
vom iPhone mit Tapatalk
creep2'589 Beiträge
Wenn sich die 3 Anbieter jedoch einig sind das man die Konsumenten abzocken will, muss man eingreifen! Gegen die Wucherzinse im Kreditgeschäft musste man ja auch gesetzlich eine Grenze ziehen! Und für mich sind die Roaminggebühren eindeutig Wucher, da sie unverhältnismässig hoch sind.Weiss du denn, wieviel Swisscom und die anderen für das Roaming an die ausländischen Provider zahlen müssen? Vieleicht ist ja das Problem nicht, dass die CH-Telco's zuviel abkassieren sondern, dass die Ausländer mit dem Preis für die CH-Telco's nicht runtergehen weil die EU Vorschriften nur innerhalb der EU gelten.
vom iPhone mit Tapatalk
robi6'764 Beiträge
bearbeitet #17
Ja, man muss schauen, dass der Konsument nicht abgezockt wird. Der Wettbewerb spielt überhaupt nicht!
- Ich will, dass die Gucci-Täschchen unter 100 Franken kosten (das sind dann immer noch 300% Gewinn)
- Ich will, dass ein Marsriegel nur noch 10 Rappen kostet (das wären dann immer noch 100% Gewinn)
- Ich will, dass ein Liter Benzin nur noch 1.- kostet
- usw.
Entweder der Staat regelt die Preise (und dann konsequenterweise auch die Löhne) oder er lässt es sein. Sequenziell einzugreifen, da wo der Volkszorn grade hinzielt, ist schlichtweg populistisch und einem Staat der auf freier Marktwirtschaft fusst einfach unwürdig. Schön hat sich der Ständerat vom Populismus nicht beeindrucken lassen.
Robi (der im Ausland nicht telefoniert, keine Gucci-Handtäschchen trägt aber Mars isst und Benzin verbraucht)
- Ich will, dass die Gucci-Täschchen unter 100 Franken kosten (das sind dann immer noch 300% Gewinn)
- Ich will, dass ein Marsriegel nur noch 10 Rappen kostet (das wären dann immer noch 100% Gewinn)
- Ich will, dass ein Liter Benzin nur noch 1.- kostet
- usw.
Entweder der Staat regelt die Preise (und dann konsequenterweise auch die Löhne) oder er lässt es sein. Sequenziell einzugreifen, da wo der Volkszorn grade hinzielt, ist schlichtweg populistisch und einem Staat der auf freier Marktwirtschaft fusst einfach unwürdig. Schön hat sich der Ständerat vom Populismus nicht beeindrucken lassen.
Robi (der im Ausland nicht telefoniert, keine Gucci-Handtäschchen trägt aber Mars isst und Benzin verbraucht)
smid12'144 Beiträge
Bei Roaming dürften die Margen wohl so 1000% sein.
Und ja, ich hab auch meien Prepaid Sammlung 🙂
Und ja, ich hab auch meien Prepaid Sammlung 🙂
robi6'764 Beiträge
Bei Roaming dürften die Margen wohl so 1000% sein.Beim Mars noch mehr ;-) und beim Benzin machts die Menge.
Und ja, ich hab auch meien Prepaid Sammlung 🙂
Noel3'777 Beiträge
bearbeitet #20
In Europa gilt ab dem 1.Juli 2013 eine Obergrenze für das Datenroaming von 0.56 Fr./MB. Ab dem 1. Juli 2014 wird die Obergrenze runter gesetzt auf 0.25 Fr./MB. Bei Swisscom zahlt man für Westeuropa 7.- Fr. für 5MB./24h. Die 7.-Fr. zahlt man ob man die 5MB braucht oder nicht generell, wenn man drüber ist innerhalb der 24h zahlt man erneut 7.-Fr.! Für Osteuropa wird es gleich doppelt so teuer
Das steht zu keinem Verhältnis zu unseren Nachbar Ländern.
Quellen findet ihr hier:
http://www.europarl.europa.eu/news/de/pressroom/content/20120508IPR44648/html/G%C3%BCnstigere-Roaming-Geb%C3%BChren-und-Datentransfers-f%C3%BCr-Mobilfunknutzer
http://www.swisscom.ch/content/dam/swisscom/de/res/hilfe/pdf/Flyer_Roaming_dt.pdf
Das steht zu keinem Verhältnis zu unseren Nachbar Ländern.
Quellen findet ihr hier:
http://www.europarl.europa.eu/news/de/pressroom/content/20120508IPR44648/html/G%C3%BCnstigere-Roaming-Geb%C3%BChren-und-Datentransfers-f%C3%BCr-Mobilfunknutzer
http://www.swisscom.ch/content/dam/swisscom/de/res/hilfe/pdf/Flyer_Roaming_dt.pdf
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