Settop-Boxen: Zoff um Regulierung
7 Antworten2'364 AufrufeGestartet von Noel ·
bearbeitet #1
Der Schweizer Kabelnetzverband Swisscable hat sich am Freitag gegen eine Regulierung des Settop-Boxen-Marktes ausgesprochen.
Einen so dynamischen Markt wie den des digitalen Fernsehens regulieren zu wollen, mache einfach keinen Sinn, betonte Präsident Hajo Leutenegger. Dem Anliegen der Gesetzesänderung, die freie Wahl der Settop-Box zu ermöglichen, werde bereits 2010 schweizweit Rechnung getragen. Der funktionierende Infrastrukturwettbewerb und die damit verbundenen Entwicklungen beim digitalen Fernsehen machten eine Gesetzesänderung deshalb überflüssig...
weiter geht es hier...
Quelle: satundkabel.de
Einen so dynamischen Markt wie den des digitalen Fernsehens regulieren zu wollen, mache einfach keinen Sinn, betonte Präsident Hajo Leutenegger. Dem Anliegen der Gesetzesänderung, die freie Wahl der Settop-Box zu ermöglichen, werde bereits 2010 schweizweit Rechnung getragen. Der funktionierende Infrastrukturwettbewerb und die damit verbundenen Entwicklungen beim digitalen Fernsehen machten eine Gesetzesänderung deshalb überflüssig...
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easypeacy422'068 Beiträge
So, Stück für Stück offenbaren sich nun die wahren Gründe für das "Vorpreschen" von Cablecom mit den CAMs. Nebst der Tatsache, dass man damit CI+ als vollendete Tatsache etablieren möchte, will man nun den Gesetzesentwurf noch verhindern, so nach dem Motto "ein Gesetz braucht es nicht mehr, haben wir doch schon alles". Mit "Kundenfreundlichkeit" und "Changing for you" hat das alles, nicht ganz überraschend, überhaupt nichts zu tun.
Ich hoffe nur, die Politik und das BAKOM sind nicht so blöd und lassen sich hier billig übertölpeln. Denn ansonsten befinden wir uns innert Kürze wieder im tiefsten Mittelalter. Darauf verwette ich meine sämtlichen (noch-) Cablecom Services ...
Ich hoffe nur, die Politik und das BAKOM sind nicht so blöd und lassen sich hier billig übertölpeln. Denn ansonsten befinden wir uns innert Kürze wieder im tiefsten Mittelalter. Darauf verwette ich meine sämtlichen (noch-) Cablecom Services ...
Snowman410'415 Beiträge
"Der funktionierende Infrastrukturwettbewerb"
Was für ein Wettbewerb soll das denn sein?
Was für ein Wettbewerb soll das denn sein?
Noel3'777 Beiträge
manchmal ist es schon erschreckend wie man mit so offensichtlichen und simplen Tricks, es schafft die Politiker einzulullen. Ich hoffe doch schwer das im BAKOM noch Fachleute arbeiten die sich nicht so leicht von so billigen Lobbyisten blenden lassen.
Icetiger877 Beiträge
Set-Top-Boxen: Swisscable erachtet eine Regulierung als unnötig
An der heutigen Generalversammlung in Bern stellte sich Swisscable entschieden gegen den Vorschlag zur Regulierung der Set-Top-Boxen. Zudem betonte der Verband der Kabelnetzunternehmen die Wichtigkeit eines kontinuierlichen Ausbaus der Netzinfrastruktur. Auch äusserte er die Absicht, sich künftig verstärkt in der öffentlichen und politischen Kommunikation zu engagieren.
„Einen so dynamischen Markt wie den des digitalen Fernsehens regulieren zu wollen, macht einfach keinen Sinn.“ Mit diesen Worten kommentierte Präsident Hajo Leutenegger an der heutigen Generalversammlung von Swisscable den Gesetzesvorschlag zur Regulierung des digitalen Fernsehens. Dem Anliegen der Gesetzesänderung, die freie Wahl der Set-Top-Box zu ermöglichen, werde bereits 2010 schweizweit Rechnung getragen, führte Leutenegger vor den rund 150 Anwesenden aus. „Der funktionierende Infrastrukturwettbewerb und die damit verbundenen Entwicklungen beim digitalen Fernsehen machen eine Gesetzesänderung deshalb überflüssig.“
Keine Sonderregelung für die Swisscom
Zudem wehrt sich Swisscable gegen die vorgeschlagene Ausnahmeregelung für Anbieter, die ihre Programme via Internet-Protokoll verbreiten. Diese so genannten IPTV-Anbieter – die Swisscom gehört dazu – würden während mindestens zwei Jahren von der Regulierung ausgenommen. „Es darf nicht sein, dass eine marktmächtige Konkurrentin wie die Swisscom gegenüber den Kabelnetzen bevorteilt wird. Gesetze müssen für alle Anbieter gleichermassen gelten. Sonst wird der Wettbewerb verzerrt“, hält Leutenegger fest.
Ausgebaute Kabelnetze sind Glasfasernetzen ebenbürtig
Ein weiteres wichtiges Thema an der Generalversammlung war der Ausbau der Kabelnetze. Im Vordergrund steht für die Branche die Einführung des Übertragungsstandards DOCSIS 3.0. Dieser und weitere Massnahmen wie zum Beispiel die Zellenverkleinerung ermöglichen es, dass Kabelnetze langfristig konkurrenzfähig bleiben. „Zurzeit sind Kabelnetze die leistungsfähigsten Kommunikationsnetze, die flächendeckend zur Verfügung stehen. Werden sie kontinuierlich ausgebaut, können sie auch künftigen Glasfasernetzen – den so genannten FTTH-Netzen – Paroli bieten“, betonte Leutenegger.
Kurt Walser* wechselt von Cablecom zu Swisscable
Um im härter werdenden Wettbewerb die Anliegen der Kabelnetzbranche noch effektiver in die Öffentlichkeit und die Politik einzubringen, will Swisscable künftig die öffentliche und politische Kommunikation verstärken. Zu diesem Zweck wechselt Dr. Kurt Walser von der Cablecom zu Swisscable, wo er als Delegierter für Public Affairs neu im Namen der Gesamtbranche tätig sein wird.
* Schweizerische Public Affairs-Gesellschaft (SPAG) (Kurt Walser als Mitglied des SPAG)
http://www.public-affairs.ch/leporello_spag-2.pdf (Präambel des Lobbyistenverbandes SPAG)
Einmal mehr muss man bei einer Pressemitteilung des Verbandes Swisscable feststellen, dass die Aussagen in der Mitteilung vom grössten Kabelnetzbetreiber (Cablecom stellt mit gut 52% prozentualer Anteil aller Kabelkunden) bestimmt wurden. Man hat was gegen die Regulierung sprich Wahlfreiheit(!) von STB's. Man unterstützt des weiteren den propriätren und nicht standardisierten Schrott namens CI+. Die von Herrn Leutenegger erwähnte freie Wahl der STB's gibt schon bei den KNB wie intergga, GGA Pratteln, EBM, thurvision - für diese KNB wäre die Motion Sommaruga gar nicht nötig gewesen! Was Herr Leutenegger mit dem "funktionierenden Infrastrukturwettbewerb" meint, kann ich beim besten Willen nicht erkennen und vielleicht kann er sich noch ganz knapp erinnern, was der Auslöser der Gesetzesänderung des RTVG und der RTVV war, nämlich die Motion Sommaruga 07.3484 - Verschlüsselung von Set-Top-Boxen im digitalen Kabelnetz - Curia Vista - Geschäftsdatenbank - Die Bundesversammlung - Das Schweizer Parlament, nämlich die proprietäre Verschlüsselung von freien Fernsehkanälen im Grundangebot bei der digitalen Verbreitung in Kabelnetzen zu verbieten oder, wenn eine Verschlüsselung angewandt wird, einen offenen Standard des Betriebssystems für alle Hardware-Anbieter einzuführen.. Immerhin hat der Präsident von Swisscable festgestellt, dass es beim digitalen Fernsehen einen Wettbewerb git: Gut 6000'000 digitale Kabelkunden stehen gut 200'000 SwisscomTV-Kunden gegenüber. Vielleicht sollte er sich mal Gedanken wieso es zu diesem Wettbewerb gekommen ist. Und was vertritt eigentlich Herr Walser vom Lobbyistenverband "Schweizerische Public Affairs-Gesellschaft? Die Interessen der Cablecom? Die Interessen von Swisscable? Oder vielleicht doch die Interssen der digitalen Kabelkunden, die sich nichts anderes wünschen als digitales Fernsehen zu sehen ohne Gängelungen wie die Grund (-los-) verschlüssung, ohne propritäre STB's, ohne propritäre CAM's (CI+)....
An der heutigen Generalversammlung in Bern stellte sich Swisscable entschieden gegen den Vorschlag zur Regulierung der Set-Top-Boxen. Zudem betonte der Verband der Kabelnetzunternehmen die Wichtigkeit eines kontinuierlichen Ausbaus der Netzinfrastruktur. Auch äusserte er die Absicht, sich künftig verstärkt in der öffentlichen und politischen Kommunikation zu engagieren.
„Einen so dynamischen Markt wie den des digitalen Fernsehens regulieren zu wollen, macht einfach keinen Sinn.“ Mit diesen Worten kommentierte Präsident Hajo Leutenegger an der heutigen Generalversammlung von Swisscable den Gesetzesvorschlag zur Regulierung des digitalen Fernsehens. Dem Anliegen der Gesetzesänderung, die freie Wahl der Set-Top-Box zu ermöglichen, werde bereits 2010 schweizweit Rechnung getragen, führte Leutenegger vor den rund 150 Anwesenden aus. „Der funktionierende Infrastrukturwettbewerb und die damit verbundenen Entwicklungen beim digitalen Fernsehen machen eine Gesetzesänderung deshalb überflüssig.“
Keine Sonderregelung für die Swisscom
Zudem wehrt sich Swisscable gegen die vorgeschlagene Ausnahmeregelung für Anbieter, die ihre Programme via Internet-Protokoll verbreiten. Diese so genannten IPTV-Anbieter – die Swisscom gehört dazu – würden während mindestens zwei Jahren von der Regulierung ausgenommen. „Es darf nicht sein, dass eine marktmächtige Konkurrentin wie die Swisscom gegenüber den Kabelnetzen bevorteilt wird. Gesetze müssen für alle Anbieter gleichermassen gelten. Sonst wird der Wettbewerb verzerrt“, hält Leutenegger fest.
Ausgebaute Kabelnetze sind Glasfasernetzen ebenbürtig
Ein weiteres wichtiges Thema an der Generalversammlung war der Ausbau der Kabelnetze. Im Vordergrund steht für die Branche die Einführung des Übertragungsstandards DOCSIS 3.0. Dieser und weitere Massnahmen wie zum Beispiel die Zellenverkleinerung ermöglichen es, dass Kabelnetze langfristig konkurrenzfähig bleiben. „Zurzeit sind Kabelnetze die leistungsfähigsten Kommunikationsnetze, die flächendeckend zur Verfügung stehen. Werden sie kontinuierlich ausgebaut, können sie auch künftigen Glasfasernetzen – den so genannten FTTH-Netzen – Paroli bieten“, betonte Leutenegger.
Kurt Walser* wechselt von Cablecom zu Swisscable
Um im härter werdenden Wettbewerb die Anliegen der Kabelnetzbranche noch effektiver in die Öffentlichkeit und die Politik einzubringen, will Swisscable künftig die öffentliche und politische Kommunikation verstärken. Zu diesem Zweck wechselt Dr. Kurt Walser von der Cablecom zu Swisscable, wo er als Delegierter für Public Affairs neu im Namen der Gesamtbranche tätig sein wird.
* Schweizerische Public Affairs-Gesellschaft (SPAG) (Kurt Walser als Mitglied des SPAG)
http://www.public-affairs.ch/leporello_spag-2.pdf (Präambel des Lobbyistenverbandes SPAG)
Einmal mehr muss man bei einer Pressemitteilung des Verbandes Swisscable feststellen, dass die Aussagen in der Mitteilung vom grössten Kabelnetzbetreiber (Cablecom stellt mit gut 52% prozentualer Anteil aller Kabelkunden) bestimmt wurden. Man hat was gegen die Regulierung sprich Wahlfreiheit(!) von STB's. Man unterstützt des weiteren den propriätren und nicht standardisierten Schrott namens CI+. Die von Herrn Leutenegger erwähnte freie Wahl der STB's gibt schon bei den KNB wie intergga, GGA Pratteln, EBM, thurvision - für diese KNB wäre die Motion Sommaruga gar nicht nötig gewesen! Was Herr Leutenegger mit dem "funktionierenden Infrastrukturwettbewerb" meint, kann ich beim besten Willen nicht erkennen und vielleicht kann er sich noch ganz knapp erinnern, was der Auslöser der Gesetzesänderung des RTVG und der RTVV war, nämlich die Motion Sommaruga 07.3484 - Verschlüsselung von Set-Top-Boxen im digitalen Kabelnetz - Curia Vista - Geschäftsdatenbank - Die Bundesversammlung - Das Schweizer Parlament, nämlich die proprietäre Verschlüsselung von freien Fernsehkanälen im Grundangebot bei der digitalen Verbreitung in Kabelnetzen zu verbieten oder, wenn eine Verschlüsselung angewandt wird, einen offenen Standard des Betriebssystems für alle Hardware-Anbieter einzuführen.. Immerhin hat der Präsident von Swisscable festgestellt, dass es beim digitalen Fernsehen einen Wettbewerb git: Gut 6000'000 digitale Kabelkunden stehen gut 200'000 SwisscomTV-Kunden gegenüber. Vielleicht sollte er sich mal Gedanken wieso es zu diesem Wettbewerb gekommen ist. Und was vertritt eigentlich Herr Walser vom Lobbyistenverband "Schweizerische Public Affairs-Gesellschaft? Die Interessen der Cablecom? Die Interessen von Swisscable? Oder vielleicht doch die Interssen der digitalen Kabelkunden, die sich nichts anderes wünschen als digitales Fernsehen zu sehen ohne Gängelungen wie die Grund (-los-) verschlüssung, ohne propritäre STB's, ohne propritäre CAM's (CI+)....
schnuerbel1'837 Beiträge
Die einzige Nachricht in der Pressemitteilung der Swisscable steht im genau letzten Satz. Eine personelle Änderung.
Der Rest ist inhaltlicher Sondermüll, der davon ablenken soll, dass nach traditioneller Säudechelisäuhäfeli-Kultur sichergestellt wird, dass Swisscable auch weiterhin - zusammen mit Cablecom - eine einheitlich-gemeinsame Sprachregelung gegenüber dem Feind (den Konsumenten) hat.
Der Rest ist inhaltlicher Sondermüll, der davon ablenken soll, dass nach traditioneller Säudechelisäuhäfeli-Kultur sichergestellt wird, dass Swisscable auch weiterhin - zusammen mit Cablecom - eine einheitlich-gemeinsame Sprachregelung gegenüber dem Feind (den Konsumenten) hat.
CHfish3'690 Beiträge
Ich hatte mal mit Kurt Walser zu tun. Damals erschien er mir ein vernüftiger Mensch, aber er ist ein PR-Heini, gut möglich, dass er auch einfach das Verhalten seines gegenübers spiegelt, damit er den Weg des kleinsten Widerstands gehen kann.
swiss007519 Beiträge
Die Swisscable hat sich die Sache selber eingebrockt.
Man hat den Politikern ein nicht zur Motion passendes Thesenpapier, das von einem kompletten Verschlüsselungsverbot ausging zugestellt und so viele Politiker auch in der FDP verärgert.
Wir wissen ja, dank Swisscable wird es noch Jahrzehnte lang Analog-TV geben, in dem sich rasch verändernden Markt.
DVB-C gibt es schon seit mehr als 10 Jahren und DVB-C2 soll auch wieder für 10-15 Jahre genügen...
Man hat den Politikern ein nicht zur Motion passendes Thesenpapier, das von einem kompletten Verschlüsselungsverbot ausging zugestellt und so viele Politiker auch in der FDP verärgert.
Wir wissen ja, dank Swisscable wird es noch Jahrzehnte lang Analog-TV geben, in dem sich rasch verändernden Markt.
DVB-C gibt es schon seit mehr als 10 Jahren und DVB-C2 soll auch wieder für 10-15 Jahre genügen...
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