Projekt: Tosci tritt bei Schloter und Tveter an
43 Antworten8'035 AufrufeGestartet von tosci ·
robi6'764 Beiträge
Du brauchst an der Umsetzung nicht zweifeln.Aber es sind trotzdem gewisse Zweifel angebracht, warum die CEO's gerade dir DAS verraten, was sie niemandem sonst verraten ;-)
Produktstrategien, Roadmaps und Businessentscheide (und genau das verlangt ihr) werden in der Regel nicht kommuniziert. Bereite dich also auf mehr oder weniger unverbindliches Blabla vor - wenn du denn vorgelassen wirst.
Robi
tosci5'731 Beiträge
Was hier geschrieben wird und was ich letztlich verlange ist was anderes... ist mir auch klar, dass die CEO's nicht frei rausplaudern werden /emoticons/default_smile.png
robi6'764 Beiträge
Das ist mir schon klar, ich wollte nur die Erwartungen der Forumniten etwas relativieren 🙂
Robi
Robi
tosci5'731 Beiträge
@Robi: Die Audienz bei Dir werde ich natürlich auch gerne wahrnehmen /emoticons/default_smile.png
robi6'764 Beiträge
Du wirst dich entscheiden müssen... Der CEO ist seeeeehr selten im Tower. Aber wenn du kommst, können wir gemeinsam dein Bier durch den biologischen Filter laufen lassen.
tosci5'731 Beiträge
So meine Lieben, nun ist folgendes klar: Tosci meets Carsten! Und ihr könnt Euch darauf verlassen, dass ich sämtliche Anliegen in die Diskussion einbringen werde.
Gruss
Tosci
Gruss
Tosci
meteo4 Beiträge
Hi Tosci
Gratuliere. Die ganze Aktion hier bringt aber erst was, wenn sich dann wirklich was bewegt, sonst war es warmer Dampf. Einer meiner Vorredner hier im Thread hat sich betreffend Glasfaser geäussert und ich kann ihm nur zustimmen. Dümmer als die aktuellen Glasfaseranbieter kann man kaum sein.
Sie konzentrieren sich auf die Agglomerationen - liefern sich aber dort einen gnadenlosen Konkurrenz- und Verdrängungskampf. Ich würde wetten, dass wenn da alle Kosten (inklusive schwarz geschobene Geldköfferli) gerechnet würden, dann bleibt pro Anschluss extrem viel weniger übrig, als auf dem Land.
Ich schreibe im Viermonatsrhythmus den Energieverteiler, die Swisscom, und den regionalen Kabelnetzverteiler an, wann wir hier Glas erhalten. Ich weiss, dass ich sehr wahhrscheinlich als der Oberstänkeri gelte, aber wenn sich die Landeier nicht melden, meinen die CEO der Firmen weiterhin (mit den meist recht bescheidenen Denk-Horizonten), die Schweiz höre dort auf, wo die Tramlinien enden.
Ich wäre sogar bereit, einen Teil des Anschlusses selber zu finanzieren und einen kleinen Anschluss würde ich auch nicht grad wählen (Firma und Wohnen am selben Ort). Aber denkste: Immer die gleichen Argumente: zu weit weg vom Schuss, "rentiert" sich nicht und noch ein paar andere dümmliche Argumente.
Aus anderen Gründen ziehen wir hier nun weg in die Region Solothurn. Also in besagten "Speckgürtel" einer kleinen Agglo. Dort hab ich das gleiche Spielchen gemacht. Wir bauen dort neu und was würde sich anderes aufdrängen, als grad Glas ins Haus zu ziehen..... Doch das Erstaunen bei den Anbietern war jeweils rieeeesig: "Glaaaaas?????" Man kam sich vor, als käme man mit diesem Wunsch vom Mars!
Was mich am meisten aufregt bei dieser Sache: Swisscom prahlt gross mit FTTH, es gibt eine Sub-Website, wie wenn das flächendeckend verfügbar wäre. In Tat und Wahrheit ist man nirgends. Da ging damals der Ausbau des flächendeckenden ISDN-Netzes ja schneller.
So, das waren meine Gedanken zu diesem Thema. Schloti soll seine Schlote mal rauchen lassen und sich subito was einfallen lassen, sonst kommt plötzlich irgend ein anderer Anbieter, der die Zeichen der Zeit erkennt und auf dem Land mit der Glaserschliessung anfängt. Und ich kann euch sagen, er würde offene Türen einrennen! Und mein Vorredner hatte absolut Recht, wenn er schreibt, dass auf dem Land die grössten Budgets bereitliegen 🙂
Grüsse
Kusi
Gratuliere. Die ganze Aktion hier bringt aber erst was, wenn sich dann wirklich was bewegt, sonst war es warmer Dampf. Einer meiner Vorredner hier im Thread hat sich betreffend Glasfaser geäussert und ich kann ihm nur zustimmen. Dümmer als die aktuellen Glasfaseranbieter kann man kaum sein.
Sie konzentrieren sich auf die Agglomerationen - liefern sich aber dort einen gnadenlosen Konkurrenz- und Verdrängungskampf. Ich würde wetten, dass wenn da alle Kosten (inklusive schwarz geschobene Geldköfferli) gerechnet würden, dann bleibt pro Anschluss extrem viel weniger übrig, als auf dem Land.
Ich schreibe im Viermonatsrhythmus den Energieverteiler, die Swisscom, und den regionalen Kabelnetzverteiler an, wann wir hier Glas erhalten. Ich weiss, dass ich sehr wahhrscheinlich als der Oberstänkeri gelte, aber wenn sich die Landeier nicht melden, meinen die CEO der Firmen weiterhin (mit den meist recht bescheidenen Denk-Horizonten), die Schweiz höre dort auf, wo die Tramlinien enden.
Ich wäre sogar bereit, einen Teil des Anschlusses selber zu finanzieren und einen kleinen Anschluss würde ich auch nicht grad wählen (Firma und Wohnen am selben Ort). Aber denkste: Immer die gleichen Argumente: zu weit weg vom Schuss, "rentiert" sich nicht und noch ein paar andere dümmliche Argumente.
Aus anderen Gründen ziehen wir hier nun weg in die Region Solothurn. Also in besagten "Speckgürtel" einer kleinen Agglo. Dort hab ich das gleiche Spielchen gemacht. Wir bauen dort neu und was würde sich anderes aufdrängen, als grad Glas ins Haus zu ziehen..... Doch das Erstaunen bei den Anbietern war jeweils rieeeesig: "Glaaaaas?????" Man kam sich vor, als käme man mit diesem Wunsch vom Mars!
Was mich am meisten aufregt bei dieser Sache: Swisscom prahlt gross mit FTTH, es gibt eine Sub-Website, wie wenn das flächendeckend verfügbar wäre. In Tat und Wahrheit ist man nirgends. Da ging damals der Ausbau des flächendeckenden ISDN-Netzes ja schneller.
So, das waren meine Gedanken zu diesem Thema. Schloti soll seine Schlote mal rauchen lassen und sich subito was einfallen lassen, sonst kommt plötzlich irgend ein anderer Anbieter, der die Zeichen der Zeit erkennt und auf dem Land mit der Glaserschliessung anfängt. Und ich kann euch sagen, er würde offene Türen einrennen! Und mein Vorredner hatte absolut Recht, wenn er schreibt, dass auf dem Land die grössten Budgets bereitliegen 🙂
Grüsse
Kusi
CHfish3'690 Beiträge
Grundsätzlich teile ich deine Meinung
Aber du kannst ISDN nicht mit FTTH vergleichen, schliesslich brauchte ISDN keine neuen Drähte...
Eingetragen mit der Windows Phone 7 App von digi-tv.ch
Aber du kannst ISDN nicht mit FTTH vergleichen, schliesslich brauchte ISDN keine neuen Drähte...
Eingetragen mit der Windows Phone 7 App von digi-tv.ch
AndreS658 Beiträge
bearbeitet #29
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robi6'764 Beiträge
Von FTTH keine Spur.Das dürfte bis auf abesehbare Zeit auch so bleiben. Ob jemals ftth über die Agglomerationen der Grossstädet hinaus ausgebaut werden steht in den Sternen, resp ist eher unwahrscheinlich. Das ist ganz einfach nicht finanzierbar. Vom PUS aus Glas bis zum Manhole, ist eher im Bereich des Möglichen. Wenn man aber bedenkt, dass dann pro PUS bis zu 200 neue Übergabepunkte geschaffen werden müssen, kann man sich vorstellen, wie viele Jahre das in Anspruch nehmen würde (wird?)
Bis im Emmental Fibre zugänglich sein wird, vergehen noch viele Jahre. Von da her gibt es für Bandbreitenjunkies heute wohl gar keine Wahl...
Robi
easypeacy422'068 Beiträge
Wobei es sehr spannend wird zu sehen, was in 2-3 Jahren als "Bandbreitenjunkie" gelten wird und was als "durchschnittlicher Haushalt". Da hat die Swisscom doch mal vor nicht unendlich langer Zeit der Welt vordoziert, dass ein "normaler" Haushalt nie mehr als total ca. 30mbps für die Services Internet, TV und Telefonie brauchen wird (wobei "nie" glaub zumindest bis weit jenseits vom Jahr 2020 gemeint war). Leider muss man das als hilflosen Marketing-Versuch ansehen, die eigene Sackgasse beim Bandbreitenausbau zu überspielen.
Leider liegt es in der Natur der Sache, dass nur schon das reine Internet-Surfen auch immer mehr Bandbreite braucht wegen den immer aufwändigeren und Multimedia-gepflasterten Webseiten. Galt doch noch vor einigen Jahren ein Konsument mit einem 10mbps Internet-Anschluss als "Bandbreiten-Junkie". Im TV Bereich werden in 1-2 Jahren auch im "durchschnitts-Haushalt" nur noch HD Sender relevant sein, dafür sorgen die Provider mit dem Angebot gerade selbst. Dazu kommen immer mehr nicht-Live Inhalte wie Mediatheken und VoD, die auch Bandbreite brauchen. Zudem sind 1080p Broadcasts auch nicht mehr so fern wie man glauben könnte, zumindest wenn man obigen "Jahr 2020" Timeframe berücksichtigt. Da wird H.265 vielleicht grad knapp helfen, die zusätzlich benötigten Bandbreiten halbwegs unter Kontrolle zu halten.
Was man auch nicht vergessen darf ist die Tatsache, dass die Meinungsmacher und Tester erfahrungsgemäss nicht den 08/15 Fall berücksichtigen sondern das, was der "fortgeschrittene" Konsument so möchte. Wer da nicht mithalten kann, dem nützt ein Verweis auf den "durchschnitts-Haushalt" einer vorjährigen Statistik auch nicht viel. Bin also sehr gespannt, wie sich die Swisscom ausserhalb der Grossstädte in den kommenden 2-5 Jahre positionieren wird.
Ich lebe in der Nordwestschweiz im Einzugsgebiet zweier baulich verschmolzenen Gemeinden, die zusammen fast 10'000 Einwohner haben (angrenzend dazu weitere Gemeinden mit zusätzlich mehreren tausend Einwohnern). Offenbar ist nicht mal hier Glasfaser auch nur im Entferntesten im Planungshorizont. Wenn man nicht mal mehr solche Ballungsräume mit Glasfaser ausstatten kann / möchte, dann sehe ich relativ schwarz für die Swisscom, denn nur als "Grossstadt-Provider" wird man sich auf Dauer kaum halten können. Da sind die zur Zeit im Bau befindlichen PUS nur eine Übergangslösung für die kommenden 2-3 Jahre. Danach werden weitere Investitionen notwendig werden, um mithalten zu können. Ob diese Salami-Taktik schlussendlich wirklich günstiger ist als ein direkter Glasfaser-Ausbau, kann ich nicht beurteilen. Es ist aber sicherlich nicht hilfreich, um sich als innovativen Provider darzustellen, wenn man andauernd dem Minimum der Konkurrenz nachrennen (resp. "hinterher-bauen") muss. Die UPC macht es sich schon heute zu Nutze und wirbt damit, dass man bei ihnen nicht nur im langsamsten Abo schon schneller surft als bei Swisscom, sondern auch "garantiert HD" erhält. Da ist es irrelevant, ob "man" das durchschnittlich wirklich braucht oder nicht. Die Werbung wird ihre Wirkung wohl nicht verfehlen. Ich hoffe auch im Sinne des allgemeinen Wettbewerbs, dass die Swisscom diesbezüglich bald einmal eine Überraschung aus dem Hut zaubert.
Wenn ich mit Carsten Schloter ein Gespräch haben könnte, wäre das mein Hauptthema. Vielleicht, Tosci, willst du das auch ins Gespräch einfliessen lassen /emoticons/default_smile.png
Leider liegt es in der Natur der Sache, dass nur schon das reine Internet-Surfen auch immer mehr Bandbreite braucht wegen den immer aufwändigeren und Multimedia-gepflasterten Webseiten. Galt doch noch vor einigen Jahren ein Konsument mit einem 10mbps Internet-Anschluss als "Bandbreiten-Junkie". Im TV Bereich werden in 1-2 Jahren auch im "durchschnitts-Haushalt" nur noch HD Sender relevant sein, dafür sorgen die Provider mit dem Angebot gerade selbst. Dazu kommen immer mehr nicht-Live Inhalte wie Mediatheken und VoD, die auch Bandbreite brauchen. Zudem sind 1080p Broadcasts auch nicht mehr so fern wie man glauben könnte, zumindest wenn man obigen "Jahr 2020" Timeframe berücksichtigt. Da wird H.265 vielleicht grad knapp helfen, die zusätzlich benötigten Bandbreiten halbwegs unter Kontrolle zu halten.
Was man auch nicht vergessen darf ist die Tatsache, dass die Meinungsmacher und Tester erfahrungsgemäss nicht den 08/15 Fall berücksichtigen sondern das, was der "fortgeschrittene" Konsument so möchte. Wer da nicht mithalten kann, dem nützt ein Verweis auf den "durchschnitts-Haushalt" einer vorjährigen Statistik auch nicht viel. Bin also sehr gespannt, wie sich die Swisscom ausserhalb der Grossstädte in den kommenden 2-5 Jahre positionieren wird.
Ich lebe in der Nordwestschweiz im Einzugsgebiet zweier baulich verschmolzenen Gemeinden, die zusammen fast 10'000 Einwohner haben (angrenzend dazu weitere Gemeinden mit zusätzlich mehreren tausend Einwohnern). Offenbar ist nicht mal hier Glasfaser auch nur im Entferntesten im Planungshorizont. Wenn man nicht mal mehr solche Ballungsräume mit Glasfaser ausstatten kann / möchte, dann sehe ich relativ schwarz für die Swisscom, denn nur als "Grossstadt-Provider" wird man sich auf Dauer kaum halten können. Da sind die zur Zeit im Bau befindlichen PUS nur eine Übergangslösung für die kommenden 2-3 Jahre. Danach werden weitere Investitionen notwendig werden, um mithalten zu können. Ob diese Salami-Taktik schlussendlich wirklich günstiger ist als ein direkter Glasfaser-Ausbau, kann ich nicht beurteilen. Es ist aber sicherlich nicht hilfreich, um sich als innovativen Provider darzustellen, wenn man andauernd dem Minimum der Konkurrenz nachrennen (resp. "hinterher-bauen") muss. Die UPC macht es sich schon heute zu Nutze und wirbt damit, dass man bei ihnen nicht nur im langsamsten Abo schon schneller surft als bei Swisscom, sondern auch "garantiert HD" erhält. Da ist es irrelevant, ob "man" das durchschnittlich wirklich braucht oder nicht. Die Werbung wird ihre Wirkung wohl nicht verfehlen. Ich hoffe auch im Sinne des allgemeinen Wettbewerbs, dass die Swisscom diesbezüglich bald einmal eine Überraschung aus dem Hut zaubert.
Wenn ich mit Carsten Schloter ein Gespräch haben könnte, wäre das mein Hauptthema. Vielleicht, Tosci, willst du das auch ins Gespräch einfliessen lassen /emoticons/default_smile.png
AndreS658 Beiträge
bearbeitet #32
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Snowman410'415 Beiträge
Pech für die Swisscom. Die Ansprüche werden zunehmen, auch bei den "Normalbenutzern". Wenigstens können so die Kabelnetzbetreiber in Ruhe investieren, ohne kurzfristige Konkurrenz fürchten zu müssen.Ich glaube ihr überschätzt die Angebote mit hoher Geschwindigkeit. Der Normalbenutzer lädt nicht dauern HD Filme aus dem Netz und für normale Anwendungen macht sich die hohe Geschwindigkeit nicht besonders bemerkbar.
easypeacy422'068 Beiträge
Vielleicht unterschätzt du ja auch den Parameter "Bandbreite" als wichtigste Resource für das zukünftige Verhalten bezüglich vieler bereits verfügbaren und noch aufkommenden Services. Es geht hier nicht einfach nur darum, wie schnell die Blick Homepage geladen wird. Immer mehr Services rund um Medienkonsum, Kommunikation und Information des alltäglichen Leben gehen potentiell über den einen Anschluss des entsprechenden Providers und jeder Service benötigt Bandbreite. Es geht nicht einfach nur ums "Internet".
Früher ging's nur ums einfache "Internet-Surfen", um Email abzurufen. Da hat's geheissen: Ach, wer braucht schon 1mbps oder sogar noch mehr, das braucht man doch alles nicht zum Surfen, 256kbps reichen locker. Dann kamen die Musik-Downloads und keiner wollte mehr 10 Minuten auf einen einzelnen Song warten. Plötzlich waren Anschlüsse im mbps Bereich gang und gäbe. Mittlerweile lädt man nicht nur regelmässig ganze Alben runter, auch die Software-Updates oder Online Software Käufe erfordern es, dann man locker schnell mal hunderte von mbps oder mehr herunterladen muss. Und das ist auch im 08/15 Haushalt mittlerweile ganz normal.
So hiess es dann halt, ach wer braucht schon Bandbreiten von 10mbps und mehr. Dann kam plötzlich der IPTV Service auf und für HDTV brauchte man "gigantische" 20mbps im Minimum, um überhaupt einen einzelnen HD Sender sehen zu können. Das hat die Swisscom in ihrer Planung vor etlichen Jahren völlig verschlafen und verschluckt sich noch heute jeden Tag daran. Sogar die Swisscom hat mittlerweile begriffen, dass man der Allgemeinheit zumindest im Prospekt 2 HD Streams zur Verfügung stellen muss, um konkurrenzfähig zu bleiben. Nicht umsonst hat man eiligst meines Wissens einen dreistelligen Millionenbetrag aufgeworfen, um in Rekordzeit überall neue PUS aus dem Boden zu stampfen und den Anschluss nicht komplett zu verlieren (im wahrsten Sinne des Wortes...).
SCTV mit 2 HD Streams braucht bekanntlich zur Zeit einen Anschluss von 24mbps und das stellt das absolute Minimum dar, um dem Durchschnitts-Konsumenten einen werbetauglichen Service bieten zu können. Dabei ist es ganz egal, wie oft er die 2 HD Streams dann auch wirklich braucht. Aber wie möchte man dem Konsumenten denn all die neuen HD Sender mit einem Recoder teuer verkaufen können, wenn er mit dem Recorder gar keinen Sender mehr gleichzeitig aufnehmen kann oder der 2.TV (ebenfalls schon recht üblich im 08/15 Haushalt) dann nicht funktioniert? Kurz gesagt: Gar nicht. Und dass er beim TV schauen nur noch einen Bruchteil der Bandbreite zum Internet-Surfen hat, mag man heutzutage im Alltag noch unter dem Deckel halten können. Früher oder später wird das aber auch zum Problem werden und somit ist es nicht zu ignorieren, dass ein Anschluss von 30mbps in Kürze das Minimum darstellen wird, um konkurrenzfähige Services darüber anbieten zu können. Dabei rede ich noch gar nicht von Services für den "Power-User", denn da geht wohl mittlerweile nichts mehr unter 50mbps (-> z.B. 3 HD Streams plus schnelles Internet). Auch ist absolut klar, dass weitere Services in Zukunft weitere Bandbreiten konsumieren werden. Dieser Trend der letzten 20 Jahre wird sich weiter fortsetzen. Wenn sich der Cloud-Gedanke tatsächlich weiter durchsetzen wird (da bin ich mir allerdings noch nicht so sicher), dann schneller denn je. Die Swisscom wird Wege finden müssen, in 2-4 Jahren dem 08/15 Haushalt insgesamt ca. 50mbps anbieten zu können und den Power-Usern noch mehr. Das wird eine riesige Herausforderung, denn selbst die 30mbps sind noch bei weitem keine Selbstverständlichkeit und die bestehende Kupfer-Infrastruktur wird sich nicht endlos auf höhere Bandbreiten tunen lassen. Zumal sich bei einem Erfolg der Cloud-Welle dann die Bandbreite plötzlich nicht mehr nur um den "Download" drehen wird sondern auch um den "Upload". Oh Schreck ...
Früher ging's nur ums einfache "Internet-Surfen", um Email abzurufen. Da hat's geheissen: Ach, wer braucht schon 1mbps oder sogar noch mehr, das braucht man doch alles nicht zum Surfen, 256kbps reichen locker. Dann kamen die Musik-Downloads und keiner wollte mehr 10 Minuten auf einen einzelnen Song warten. Plötzlich waren Anschlüsse im mbps Bereich gang und gäbe. Mittlerweile lädt man nicht nur regelmässig ganze Alben runter, auch die Software-Updates oder Online Software Käufe erfordern es, dann man locker schnell mal hunderte von mbps oder mehr herunterladen muss. Und das ist auch im 08/15 Haushalt mittlerweile ganz normal.
So hiess es dann halt, ach wer braucht schon Bandbreiten von 10mbps und mehr. Dann kam plötzlich der IPTV Service auf und für HDTV brauchte man "gigantische" 20mbps im Minimum, um überhaupt einen einzelnen HD Sender sehen zu können. Das hat die Swisscom in ihrer Planung vor etlichen Jahren völlig verschlafen und verschluckt sich noch heute jeden Tag daran. Sogar die Swisscom hat mittlerweile begriffen, dass man der Allgemeinheit zumindest im Prospekt 2 HD Streams zur Verfügung stellen muss, um konkurrenzfähig zu bleiben. Nicht umsonst hat man eiligst meines Wissens einen dreistelligen Millionenbetrag aufgeworfen, um in Rekordzeit überall neue PUS aus dem Boden zu stampfen und den Anschluss nicht komplett zu verlieren (im wahrsten Sinne des Wortes...).
SCTV mit 2 HD Streams braucht bekanntlich zur Zeit einen Anschluss von 24mbps und das stellt das absolute Minimum dar, um dem Durchschnitts-Konsumenten einen werbetauglichen Service bieten zu können. Dabei ist es ganz egal, wie oft er die 2 HD Streams dann auch wirklich braucht. Aber wie möchte man dem Konsumenten denn all die neuen HD Sender mit einem Recoder teuer verkaufen können, wenn er mit dem Recorder gar keinen Sender mehr gleichzeitig aufnehmen kann oder der 2.TV (ebenfalls schon recht üblich im 08/15 Haushalt) dann nicht funktioniert? Kurz gesagt: Gar nicht. Und dass er beim TV schauen nur noch einen Bruchteil der Bandbreite zum Internet-Surfen hat, mag man heutzutage im Alltag noch unter dem Deckel halten können. Früher oder später wird das aber auch zum Problem werden und somit ist es nicht zu ignorieren, dass ein Anschluss von 30mbps in Kürze das Minimum darstellen wird, um konkurrenzfähige Services darüber anbieten zu können. Dabei rede ich noch gar nicht von Services für den "Power-User", denn da geht wohl mittlerweile nichts mehr unter 50mbps (-> z.B. 3 HD Streams plus schnelles Internet). Auch ist absolut klar, dass weitere Services in Zukunft weitere Bandbreiten konsumieren werden. Dieser Trend der letzten 20 Jahre wird sich weiter fortsetzen. Wenn sich der Cloud-Gedanke tatsächlich weiter durchsetzen wird (da bin ich mir allerdings noch nicht so sicher), dann schneller denn je. Die Swisscom wird Wege finden müssen, in 2-4 Jahren dem 08/15 Haushalt insgesamt ca. 50mbps anbieten zu können und den Power-Usern noch mehr. Das wird eine riesige Herausforderung, denn selbst die 30mbps sind noch bei weitem keine Selbstverständlichkeit und die bestehende Kupfer-Infrastruktur wird sich nicht endlos auf höhere Bandbreiten tunen lassen. Zumal sich bei einem Erfolg der Cloud-Welle dann die Bandbreite plötzlich nicht mehr nur um den "Download" drehen wird sondern auch um den "Upload". Oh Schreck ...
Snowman410'415 Beiträge
Kann ich gut nachvollziehen, nur das Internet läss sich auch nicht einfach wie einen Ballon aufblasen und stösst schon an seine Grenzen.
easypeacy422'068 Beiträge
Nun, wie gesagt, es geht nicht einfach nur ums "Internet" im allgemeinen Sinne sondern auch oder insbesondere um IP-basierte Services der Provider. Zudem ist "das Internet" schon seit 15 Jahren "an seinen Grenzen" und wird es auch noch weitere 15 Jahre bleiben. Es ist ein Axiom der Kommunikationstheorie, dass in so einer Umgebung jeweils zusätzlich zur Verfügung gestellte Kapazität innert Kürze auch verwendet wird (und ich rede jetzt nicht vom Einzel-Hausanschluss sondern von gebündelten Interlinks). Deshalb ist es "im Internet" praktisch immer "voll" resp. die Kapazitäten werden praktisch permanent ausgenützt. Das bedeutet aber nicht, dass man deshalb wirklich "an der Grenze" ist. Die Frage ist höchstens, wer wieviel vom Kuchen kriegt, und das ist schlussendlich eine Frage des Geldes.
Aber zurück zum konkreten Thema: Es geht nicht darum, "einen Ballon" aufzublasen. Es ist lediglich eine sehr realistische Annahme, dass im Jahre 2020 ein 30mbps Anschluss die Grundbedürfnisse eines ganz durchschnittlichen Haushalts nicht mehr befriedigen wird (30mbps total für Tel, TV, VoD, Internet und was es sonst noch gibt / geben wird). Und mit der vorhandenen Infrastruktur wird es für die Swisscom sehr schwierig, wenn man den Glasfaser-Ausbau auch in viele-tausend-Kunden-grossen Ballungsgebieten nicht sofort angeht, was man offensichtlich nicht tut. Ob der "Kampf" mit den vielen PUS, die wie Pilze aus dem Boden schiessen, oder neuen Kunstkniffs wie Vectoring, etc. wirklich zum Ziel führen und schlussendlich insgesamt auch kostengünstiger sind, bleibt für mich offen.
Hier wäre es interessant zu erfahren, was denn die Swisscom Strategie ist. D.h. wieviele Prozent der Kunden sollen bis z.B. 2013, 2015, etc. welche Bandbreite zur Verfügung haben und welche Veränderungen / Technologien werden in welcher Umgebung (Städte, Agglomerationen, Gemeinden, welche Grösse, etc.) eingesetzt, um dies zu erreichen.
Aber zurück zum konkreten Thema: Es geht nicht darum, "einen Ballon" aufzublasen. Es ist lediglich eine sehr realistische Annahme, dass im Jahre 2020 ein 30mbps Anschluss die Grundbedürfnisse eines ganz durchschnittlichen Haushalts nicht mehr befriedigen wird (30mbps total für Tel, TV, VoD, Internet und was es sonst noch gibt / geben wird). Und mit der vorhandenen Infrastruktur wird es für die Swisscom sehr schwierig, wenn man den Glasfaser-Ausbau auch in viele-tausend-Kunden-grossen Ballungsgebieten nicht sofort angeht, was man offensichtlich nicht tut. Ob der "Kampf" mit den vielen PUS, die wie Pilze aus dem Boden schiessen, oder neuen Kunstkniffs wie Vectoring, etc. wirklich zum Ziel führen und schlussendlich insgesamt auch kostengünstiger sind, bleibt für mich offen.
Hier wäre es interessant zu erfahren, was denn die Swisscom Strategie ist. D.h. wieviele Prozent der Kunden sollen bis z.B. 2013, 2015, etc. welche Bandbreite zur Verfügung haben und welche Veränderungen / Technologien werden in welcher Umgebung (Städte, Agglomerationen, Gemeinden, welche Grösse, etc.) eingesetzt, um dies zu erreichen.
robi6'764 Beiträge
Ich glaube nicht daran. In Seoul oder in Hongkong sind schon lange 100 mbps Normalitäöt, aber es haben sich nicht wie in der Vergangenheit Dienst herausgebildet die diese Kapazitäten nutzen können. Desahlb glaube ich zumindest vorläufig nicht (wie der Rest der Branche ;-) daran, dass ein 100er Anschluss in den nächsten Jahren notwendig sein wird. Zum ausbau: Swisscom hat kommunizert, dass sie in den nächsten Jahren (ev. 2015???ich weiss es nicht mehr) 35% der Bevölkerung mit Glas angeschlossen haben will. Weitere Pläne sind meines Wissen nicht kommuniziert worden.
Robi
Robi
easypeacy422'068 Beiträge
Die Entwicklung auf dem Kommunikations-Markt ist allerdings meist keine Glaubensfrage /emoticons/default_wink.png
Es ist interessant zuzusehen, wie sich das Spiel im Verlauf der Jahre regelmässig wiederholt. Lassen wir doch mal die verstaubte Geschichte, als man glaubte, dass ein Computer nie mehr als 640KB RAM brauchen würde. Oder als man überzeugt war, dass sich Internet-Anschlüsse im mbps Bereich im Privathaushalt niemals durchsetzen würden weil es einfach keine Anwendung dafür gäbe. Und es ist nicht viel mehr als schlappe zwei Jahre her, als mir die Swisscom mitgeteilt hatte, dass HDTV für einen Grossteil der "Durchschnittshaushalte" uninteressant bleiben würde und es eher für immer eine "Power User Anwendung" bliebe. Nun schafft man im Wettbewerb mit der UPC das Bedürfnis gerade selbst und misst sich werbewirksam sozusagen mit dem "HD Angebot für jedermann" und rennt verzweifelt dem 2.HD Stream hinterher. So schnell ändert sich die Zeit.
Immer wieder staunt man, wie "aus dem Nichts" plötzlich neue Anwendungen neue Anforderungen stellten, die man sich vorher noch nicht vorstellen konnten. Was lässt dich denn glauben, dass ausgerechnet jetzt, zum ersten Mal in der Geschichte der Kommunikation und Medien, keine neuen / zukünftigen Anwendungen hervorkommen werden, die neue Anforderungen stellen? Gerade im Zeitalter, in dem Mobilitäts- und Cloud-Lösungen versuchen, das rasant aufkommende Bedürfnis der Konsumenten zu stillen, ihre Informationen wie Emails und Privat-Daten, aber auch Fotos, Videos, TV-Live-Streams und Aufnahmen immer-und-überall zugreifbar zu haben, gerade dieses Zeitalter hat ein riesiges Potential für neue Anwendungen, welche die Anforderungen an unsere Vernetzung neu definieren könnten. Und das könnte schneller gehen als man glaubt. Wer weiss, vielleicht schafft Apple mit einem neuen Apple Fernseher ein neues Bedürfnis, an das niemand zur Zeit glaubt? Als das erste iPad auf den Markt kam, hat man allgemein den Kopf geschüttelt und doziert, dass es dafür kein Bedürfnis gäbe. Auch hat man ein paar Jahre vorher doziert, dass Smartphones nur für "Freaks" seien und somit die Allgemeinheit keine Anforderungen an Bandbreite / Datenvolumen im mobilen Netz haben würde (klar, wer will denn auch ernsthaft unterwegs auf einem kleinen Bildschirmchen noch im Internet surfen ...).
Ich habe übrigens auch bewusst nicht von einem 100er Anschluss geredet, um wieder auf das Festnetz zurückzukommen. Die Swisscom hat zur Zeit genügend Mühe damit, überhaupt nur schon 30 mbps, geschweige denn 50mbps der "Allgemeinheit" zur Verfügung zu stellen.
Es geht mir übrigens auch nicht darum, speziell auf der Swisscom herumzureiten. Allerdings finde ich es sehr gefährlich, wenn man jahrelang immer wieder erklärt, dass es keine für die Allgemeinheit interessanten Anwendungen für mehr Bandbreite oder Datenvolumen gäbe ... und sich dann regelmässig auf dem falschen Fuss erwischt findet, und offenbar für die Zukunft nichts daraus lernt. Eine Firma, die sich "innovativ" schimpfen möchte und ihren Kunden zeitnah neue Technologien / Lösungen bieten möchte, die muss sich anders verhalten. Ganz anders. Sonst rennt man dauernd der Entwicklung hinterher, so wie seit ein paar Jahren.
Die Kabelnetzbetreiber haben es zur Zeit einfacher. Mit dem Sprung auf DOCSIS 3 und 862MHz hat man sich momentan genügend Luft verschafft. Die vorübergehende Knappheit an Bandbreite wegen paralleler analog / digital TV Services wird man mit mehr Glück als Verstand mit einem blauen Auge überstehen. Die Kapazität wird für die nächsten paar Jahre reichen. Es wird dann aber interessant sein zu sehen, ob die Kabelnetze den nächsten Schritt rechtzeitig schaffen, sollte man sich in vielleicht 10 (?) Jahren langsam den Kapazitätsgrenzen nähern. Oder die Swisscom und EW's stehen dann mit gut ausgebauten Glasfaser-Netzen da und die Kabelprovider realisieren plötzlich, dass ihnen nichts anderes übrigbleibt als sich auf diesen Netzen einzumieten, weil es sinnlos und unwirtschaftlich ist, parallel ein weiteres Hochleistungsnetz (Glasfaser, was-auch-immer) zu bauen. Auch in diese Richtung kann sich vieles schnell ändern.
Es ist interessant zuzusehen, wie sich das Spiel im Verlauf der Jahre regelmässig wiederholt. Lassen wir doch mal die verstaubte Geschichte, als man glaubte, dass ein Computer nie mehr als 640KB RAM brauchen würde. Oder als man überzeugt war, dass sich Internet-Anschlüsse im mbps Bereich im Privathaushalt niemals durchsetzen würden weil es einfach keine Anwendung dafür gäbe. Und es ist nicht viel mehr als schlappe zwei Jahre her, als mir die Swisscom mitgeteilt hatte, dass HDTV für einen Grossteil der "Durchschnittshaushalte" uninteressant bleiben würde und es eher für immer eine "Power User Anwendung" bliebe. Nun schafft man im Wettbewerb mit der UPC das Bedürfnis gerade selbst und misst sich werbewirksam sozusagen mit dem "HD Angebot für jedermann" und rennt verzweifelt dem 2.HD Stream hinterher. So schnell ändert sich die Zeit.
Immer wieder staunt man, wie "aus dem Nichts" plötzlich neue Anwendungen neue Anforderungen stellten, die man sich vorher noch nicht vorstellen konnten. Was lässt dich denn glauben, dass ausgerechnet jetzt, zum ersten Mal in der Geschichte der Kommunikation und Medien, keine neuen / zukünftigen Anwendungen hervorkommen werden, die neue Anforderungen stellen? Gerade im Zeitalter, in dem Mobilitäts- und Cloud-Lösungen versuchen, das rasant aufkommende Bedürfnis der Konsumenten zu stillen, ihre Informationen wie Emails und Privat-Daten, aber auch Fotos, Videos, TV-Live-Streams und Aufnahmen immer-und-überall zugreifbar zu haben, gerade dieses Zeitalter hat ein riesiges Potential für neue Anwendungen, welche die Anforderungen an unsere Vernetzung neu definieren könnten. Und das könnte schneller gehen als man glaubt. Wer weiss, vielleicht schafft Apple mit einem neuen Apple Fernseher ein neues Bedürfnis, an das niemand zur Zeit glaubt? Als das erste iPad auf den Markt kam, hat man allgemein den Kopf geschüttelt und doziert, dass es dafür kein Bedürfnis gäbe. Auch hat man ein paar Jahre vorher doziert, dass Smartphones nur für "Freaks" seien und somit die Allgemeinheit keine Anforderungen an Bandbreite / Datenvolumen im mobilen Netz haben würde (klar, wer will denn auch ernsthaft unterwegs auf einem kleinen Bildschirmchen noch im Internet surfen ...).
Ich habe übrigens auch bewusst nicht von einem 100er Anschluss geredet, um wieder auf das Festnetz zurückzukommen. Die Swisscom hat zur Zeit genügend Mühe damit, überhaupt nur schon 30 mbps, geschweige denn 50mbps der "Allgemeinheit" zur Verfügung zu stellen.
Es geht mir übrigens auch nicht darum, speziell auf der Swisscom herumzureiten. Allerdings finde ich es sehr gefährlich, wenn man jahrelang immer wieder erklärt, dass es keine für die Allgemeinheit interessanten Anwendungen für mehr Bandbreite oder Datenvolumen gäbe ... und sich dann regelmässig auf dem falschen Fuss erwischt findet, und offenbar für die Zukunft nichts daraus lernt. Eine Firma, die sich "innovativ" schimpfen möchte und ihren Kunden zeitnah neue Technologien / Lösungen bieten möchte, die muss sich anders verhalten. Ganz anders. Sonst rennt man dauernd der Entwicklung hinterher, so wie seit ein paar Jahren.
Die Kabelnetzbetreiber haben es zur Zeit einfacher. Mit dem Sprung auf DOCSIS 3 und 862MHz hat man sich momentan genügend Luft verschafft. Die vorübergehende Knappheit an Bandbreite wegen paralleler analog / digital TV Services wird man mit mehr Glück als Verstand mit einem blauen Auge überstehen. Die Kapazität wird für die nächsten paar Jahre reichen. Es wird dann aber interessant sein zu sehen, ob die Kabelnetze den nächsten Schritt rechtzeitig schaffen, sollte man sich in vielleicht 10 (?) Jahren langsam den Kapazitätsgrenzen nähern. Oder die Swisscom und EW's stehen dann mit gut ausgebauten Glasfaser-Netzen da und die Kabelprovider realisieren plötzlich, dass ihnen nichts anderes übrigbleibt als sich auf diesen Netzen einzumieten, weil es sinnlos und unwirtschaftlich ist, parallel ein weiteres Hochleistungsnetz (Glasfaser, was-auch-immer) zu bauen. Auch in diese Richtung kann sich vieles schnell ändern.
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