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Premiere hat (leider) einen Sieg bei Cybertelly erreicht

schnuerbel

Klatschtante
Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/58998

Ich hatte mich so auf Cybertelly/Cybersky gefreut. Wäre doch mit diesen P2P-Streams primär die Voraussetzung geschaffen worden, weltweit in Echtzeit alle Fernsehprogramme anzusehen.

Primär gings (mir auf jeden Fall) nicht darum, Premiere gratis anzusehen - sondern eher Originalprogramme (wie Fox, UPN, u.ä.), resp. Originalserien (z.B. "24", "Lost", u.ä.) live anzusehen. (Nein, Bittorrent und Newsgroups sind wirklich nicht Echtzeit-Fernsehen).

Mal sehen, vielleicht wird irgendein Ami Cybertelly/Cybersky neu erfinden und dann wirds erlaubt sein - weil das Produkt ja dann nicht primär gegen Premiere gerichtet sein wird.

Hier noch mehr Infos zum Cybertelly (für Interessierte / Wehmütige):

http://www.tvoon.de/ctv/cybertelly/index.html

Nachtrag:

Ööööh... habe gerade im TC-Forum einen Beitrag gelesen, der über dieselbe News (aus dem Heise Ticker) berichtet. Hmmm.... da war ich schon wieder zu spät - sorry. :oops:

 
Während in Deutschland prozessiert wird, startet die BBC offensichtlich mit einem eigenen Filesharing-Programm, wie man im Spiegel von heute nachlesen kann:

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzkultur/0,1518,358178,00.html

Aber auch darauf hat man (bei der ARD zumindest) eine Antwort parat. Man besitze keine Lizenzen (sic!) für ein zeitversetztes Senden. Da frage ich mich ernsthaft, warum die BBC Manager besser verhandelt haben als ARD, Premiere, usw.

Fazit: Im deutschsprachigen Raum kämpft man also lieber mit Anwälten gegen die eigenen Kunden, als mit guten Mangern für saubere Ausstrahlungsrechte zu sorgen.

 
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