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Billag-Gschtürm

1'424 Antworten238'609 AufrufeGestartet von tosci ·

smid12'144 Beiträge
bearbeitet #1261
Und wieder eine Umfrage, immerhin von 20min

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/billag-28553725

Und solche Aussagen hatten wir bei Ecopop auch wie ein 20min Schreiber meint
Diese Statistik ist Unglaubwürdig,mehr als 70%meiner Bekannten und Arbeitskollegen ,sind für ein JA ,alleine wegen Zwang und Nötigung der Beiträge

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roku732'920 Beiträge
#1262
Diese Statistik ist Unglaubwürdig,mehr als 70%meiner Bekannten und Arbeitskollegen ,sind für ein JA ,alleine wegen Zwang und Nötigung der Beiträge
Vermutlich weil du sie genug eingelullt hast ;-) oder sie schlicht weg zu jung sind.

smid12'144 Beiträge
#1263
@roku

Die Aussage ist nicht von mir.

Aber in meinem Umfeld stimmen die meisten Nein, oder wenigstens leer.

creep2'589 Beiträge
#1264
Nachdem mir gestern noch ein Arbeitskollege über die Zustände in Italien und den USA berichtet hat (seine Frau ist Italienerin und er ist regelmässig in den USA) weiss ich, dass ich definitiv NEIN stimme.

In Italien und den USA sei der Grossteil des Bevölkerung nur noch teilnahmslos und lasse sich von den Werbesendern mit seichtem Schrott berieseln. Kein kritisches Nachdenken keine kritischen Sendungen.

Die grossen Medienimperien (in Italien die Mafia/Berlusconi-Sender) manipulieren die Bevölkerung. Das Ziel ist, das Volk dumm halten, denn ein dummes Volk lehnt sich nicht auf gegen die keine herrschende Oberschicht.

Nun will man mit der NoBillag auch in der Schweiz alle einigermassen unabhängigen Medien verbannen und die Schweizer dann mit seichter Unterhaltung a la 3+, etc. berieseln. Kritische Berichte über die Machenschaften der Herrscher sind dort nicht zu finden. Wie auch, die Sender gehören ja direkt oder indirekt den Herrschern.

Daher gibt bei uns 2x NEIN.

1× hilfreich
BloodMagic1'089 Beiträge
bearbeitet #1265
In Italien und den USA sei der Grossteil des Bevölkerung nur noch teilnahmslos und lasse sich von den Werbesendern mit seichtem Schrott berieseln. Kein kritisches Nachdenken keine kritischen Sendungen.

Die grossen Medienimperien (in Italien die Mafia/Berlusconi-Sender) manipulieren die Bevölkerung. Das Ziel ist, das Volk dumm halten, denn ein dummes Volk lehnt sich nicht auf gegen die keine herrschende Oberschicht.
Wie kommst du denn darauf? Berlusconi gehört nur noch 33% der Mediaset Gruppe. Die grösste Sendergruppe ist aber die Rai Gruppe und die wird Jährlich durch 2.1 Milliarden Gebührengelder finanziert. Was sind denn das für Leute mit denen du da sprichst?

https://de.wikipedia.org/wiki/Rai_–_Radiotelevisione_Italiana

Das Budget von jährlich rund 2,5 Milliarden Euro wird hauptsächlich durch Rundfunkgebühren sowie durch Werbeeinnahmen finanziert. Seit einer Gesetzesreform werden die Gebühren seit 2016 gemeinsam mit der Stromrechnung eingezogen. Durch diese Verfahrensumstellung konnte das Gebührenaufkommen deutlich erhöht werden (um 500 Millionen Euro auf nun 2,1 Milliarden Euro),[4] obwohl die pro Haushalt fällige Gebühr gleichzeitig von 113,50 auf 100,00 Euro gesenkt wurde.[5] Zuvor waren nach Schätzungen rund 30 Prozent der Italiener ihrer Zahlungspflicht nicht nachgekommen.[6] Zum Jahr 2017 sank die gesetzliche Gebühr erneut auf nun 90 Euro.[7]
 
stadicello145 Beiträge
#1266
Als Berlusconi damals in Italien an die Macht kam, hat er zuerst die Teppichetage der RAI ausgwechselt und unliebsame Journalisten entfernen lassen. Das gleiche passiert auch in Russland und der Türkei - dort allerdings mit einem Aufenthalt im Gefängnis für die entfernten, und hätte Trump die Macht dazu, würde er das auch in den USA machen. Jetzt spricht er einfach von Fake News, wenn ihm etwas aus der Presse nicht passt. Daher ist es mir wichtig, dass es in der Schweiz auch noch Medien gibt, die nicht aufgekauft werden können und auf welche der politische Einfluss beschränkt ist.

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BloodMagic1'089 Beiträge
#1267
Als Berlusconi damals in Italien an die Macht kam, hat er zuerst die Teppichetage der RAI ausgwechselt und unliebsame Journalisten entfernen lassen. Das gleiche passiert auch in Russland und der Türkei - dort allerdings mit einem Aufenthalt im Gefängnis für die entfernten, und hätte Trump die Macht dazu, würde er das auch in den USA machen. Jetzt spricht er einfach von Fake News, wenn ihm etwas aus der Presse nicht passt. Daher ist es mir wichtig, dass es in der Schweiz auch noch Medien gibt, die nicht aufgekauft werden können und auf welche der politische Einfluss beschränkt ist.
Das hat aber nichts mit der Billag oder fehlenden Gebühren zu tun sondern mit dem Land selber wo ein einzelner so viel Macht hat so was zu tun. Das wäre in der CH niemals möglich

Dr Heinz335 Beiträge
#1268
Neeeeeeein natüüüüürlich nicht... In der Schweiz gibt's auch keine politischen Kräfte, die sich Zeitungen und Wochenblätter halten..... Niiiiiiieeeeeemaaaaaals......

BloodMagic1'089 Beiträge
#1269
Neeeeeeein natüüüüürlich nicht... In der Schweiz gibt's auch keine politischen Kräfte, die sich Zeitungen und Wochenblätter halten..... Niiiiiiieeeeeemaaaaaals......
Komisch - sprechen wir jetzt von RAI bzw. SRF oder von der WOZ? Es ging darum, dass beim Staatssender RAI Köpfe von Berlusconi ausgetauscht würde und meine Aussage war, dass beim Gebührenfinanzierten SRG so was nicht möglich ist. Die Transition von dir zur WOZ und co. verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Von mir aus kann die ganze SP und SVP Riege 100 Sender aufmachen und betreiben, das interessiert mich nicht die Bohne.

smid12'144 Beiträge
bearbeitet #1270
Neeeeeeein natüüüüürlich nicht... In der Schweiz gibt's auch keine politischen Kräfte, die sich Zeitungen und Wochenblätter halten..... Niiiiiiieeeeeemaaaaaals......
Und es gibt auch keinen der die SRG komplett abschaffen will.

Ich sage es nochmals ich war schockiert über den Fanatismus dieser Person und dass ihm keiner widersprach.

Update: 

Diese Challange hat mich überzeugt. Der Lahor kann das sicher NOCH besser. Freue mich schon.

https://twitter.com/hashtag/NoBillagChallenge?src=hash
roowie214 Beiträge
bearbeitet #1271
Ich hatte heute die Möglichkeit an einem sog. Brown Bag zu No-Billag teilzunehmen. Mein Arbeitgeber führt relegmässig vor Eidgenössischen Abstimmungen über Mittag solche Veranstaltungen durch. Dazu werden Pro- und Contra-Exponenten (i.d.R. Politiker) eingeladen.

Teilnehmer waren:

Pro No Billag

- Jean-François Rime, Nationalrat SVP, Präsident Schweizerischer Gewerbeverband

- Benjamin Fischer, Präsident Junge SVP Schweiz

Contra No Billag

- Jacqueline Badran, Nationalrätin SP Zürich

- Christa Markwalder, Nationalrätin FDP Bern

- Martin Candinas, Nationalrat CVP Graubünden

Ich bin gegen No-Billag und habe meine Abstimmungsunterlagen heute entsprechend ausgefüllt abgeschickt. Die Contra-Positionen der drei Teilnehmer decken sich mit meiner Meinung und entsprechen im Wesentlichen auch den hier schon häufig geäusserten Meinungen. Sie sind für mich überzeugend.

Mich interssierte vor allem die Argumentation der beiden Pro Teilnehmer:

Für Benjamin Fischer scheint die gesamte SRG und damit deren Finanzierung veraltet und ein System aus dem letzten Jahrhundert zu sein. Er will nur noch dafür bezahlen, was er auch nutzt. Sein Plan B sieht vor, dass sprachliche Minderheiten über freiwillige Stiftungen oder die entsprechenden Kantone finanziert werden sollen. Wichtig ist die freie Wahl, die Freiwilligkeit und kein Zwang. Das ist im Wesentlichen das, was die Pro-Seite grundsätzlich vertritt und somit keine Überraschung.

Jean-François Rime (er ist im Gewerbeverband der Chef von dessen Direktor Hans-Ulrich Bigler) hat mich schon eher überrascht. Er ist für No-Billag nur aufgrund der Tatsache, dass auch Unternehmen zahlen müssen. Er will diese Doppelbesteuerung nicht. Gebühren für Privatpersonen lehnt er - so habe ich es verstanden - nicht grunsätzlich ab (auch wenn er darauf beharrte, das dies Steuern seien). Die Doppelbesteuerung betrifft aber nur eine Minderheit aller Schweizer Firmen und viele Mitglieder des Gewerbeverbands gar nicht. Es überrascht daher, dass ausgerechnet der Gewerbeverband für No-Billag ist und nicht Economisuisse. Die haben aber bereits 2017 die Nein-Parole zu No-Billag beschlossen (steht in folgendem Artikel: https://www.economiesuisse.ch/de/artikel/ja-zur-finanzordnung-2021-nein-zum-geldspielgesetz). Er wollte sich auch nicht zu einem Plan B äussern. Dieser habe Herr Bigler vorgestellt und nicht er. Ausserdem sei dies die Aufgabe von Frau Leuthard oder der SRG-Spitze. Es habe auch einmal den grössten Kunden verloren (er hat eine oder mehrere Schreinereien) und musste dann auch selber schauen, wie er über die Runde kam. Er konnte, sagte er, dann auch nicht zu seinem ehemaligen Kunden gehen und einen Plan B verlangen.

Beide Pro-Teilnehmer gaben sich in den Schlussvoten interessanterweise schon fast geschlagen, da sie davon ausgingen, dass No-Billag sehr wahrscheinlich aufgrund der bisherigen Umfrageergebnisse abgelehnt werden dürfte.

smid12'144 Beiträge
#1272
Heute wurde (mit Spenden) die Frontseite von 20min gekauft.

Witzig, dass man die "Argumente" der Befürworter so klar kommentiert



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texarkana1'539 Beiträge
#1273
3 hours ago, smid said:

Heute wurde (mit Spenden) die Frontseite von 20min gekauft.

Witzig, dass man die "Argumente" der Befürworter so klar kommentiert

...hab ich gar nicht gesehen..

..sah für mich aus wie Werbung..hab es ungesehen weggeblättert..

(..hab sowieso schon abgestimmt..)

stadicello145 Beiträge
#1274
Hier ein Link zum Editorial der Werbewoche. Thema: Wie weiter mit der SRG nach Ablehnung der NOBillag Initiative. Ich finde der Autor trifft das Thema auf den Punkt.

http://www.werbewoche.ch/zur-sache/2018-02-08/wasch-mir-den-gebuehren-pelz-aber-mach-mich-nicht-nass

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smid12'144 Beiträge
#1275
Ich hab zuerst „Weltwoche“ gelesen 
Ich würde halt tatsächlich dort sparen, wo private Anbieter auch etwa erbringen können. Da wird der Druck sicher noch steigen.
Das wären wohl in der Tat internationale Spielfilme oder US Serien. Das würde meiner Meinung nach weniger weh tun, als wenn man zum Beispiel eine Doku streichen müsste.
Aber grundsätzlich hat der Autor natürlich Recht.
 

Snowman410'415 Beiträge
#1276
Ich hab zuerst „Weltwoche“ gelesen 
Ich würde halt tatsächlich dort sparen, wo private Anbieter auch etwa erbringen können. Da wird der Druck sicher noch steigen.
Das wären wohl in der Tat internationale Spielfilme oder US Serien. Das würde meiner Meinung nach weniger weh tun, als wenn man zum Beispiel eine Doku streichen müsste.
Aber grundsätzlich hat der Autor natürlich Recht.
 
Internationale Spielfilme oder US Serien sehe ich schon lange nicht mehr bei den privat Anbieter. Hat mir vielzuviel Werbung.

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smid12'144 Beiträge
bearbeitet #1277
Newsflash: Die lächerlichste aller Jungparteien (JF ZH) sagt einstimmig Ja zu No Billag.

Zudem sagt sie auch Nein zur Fianzordnung.

Damit sind sie radikaler als die SVP.

swisscomianer291 Beiträge
#1278
Mein NEIN liegt nun in der Urne.

creep2'589 Beiträge
#1279
Newsflash: Die lächerlichste aller Jungparteien (JF ZH) sagt einstimmig Ja zu No Billag.

Zudem sagt sie auch Nein zur Fianzordnung.

Damit sind sie radikaler als die SVP.
das sind genau diejenigen, welche dann Stipendien wollen damit sie jahrelang studieren können.  Oder Krankenkassenverbilligung, weil sie ja nur studieren und dem Staadt auf dem Portemonnaie seitzen wil sie nicht arbeiten und nichts verdienen.

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BloodMagic1'089 Beiträge
bearbeitet #1280
Internationale Spielfilme oder US Serien sehe ich schon lange nicht mehr bei den privat Anbieter. Hat mir vielzuviel Werbung.
Genau - für sowas gibt es Netflix, Amazon und co. da kann ich dann schauen wann ich will und bin nicht angewiesen darauf wann SRF und co. es ausstrahlt - vor allem im Originalton in 1080p oder 4K!

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