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Backups

69 Antworten11'441 AufrufeGestartet von smid ·

swisscomianer291 Beiträge
#21
Falls dein NAS permanent als Netzwerk-Laufwerk auf deinem PC gemappt ist, gibt dir das keinen Schutz vor dem zur Zeit häufigsten Grund von Datenverlust: Randsomware.
Oha, daran habe ich nun wirklich nicht gedacht. Vielen Dank für den Hinweis. 

Dann wäre mein zukünftiges Konzept so:

Die Backupplatte, welche per USB am NAS hängt, bekommt einen eigenen, einzigen User, der alleinig die Berechtigung hat, darauf zu schreiben. Und zwar nur NAS -> Platte. Die Backupplatte wird sonst niemandem freigegeben. Auf dem Windows Rechner bekommt jeder User einen eigenen Login auf das NAS, mit dem nur auf das Shared Verzeichnis zugegriffen werden kann, nicht aber auf die Backupplatte. 

Wäre das eine denkbare Lösung? 

Hmm... gar nicht so easypeacy wie ich dachte 🙂

easypeacy422'068 Beiträge
#22
Ja, damit hast du verhindert, dass dein PC resp. jeglicher Account darauf Zugriff auf die Backup-Platte hat. Dafür musst du nun via Web-Interface des NAS überprüfen, ob das Backup geklappt hat und via NAS Web-Dateibrowser auf die Backup-Daten zugreifen, falls mal nötig (oder temporär das Backup-Laufwerk read-only aufn PC mappen).

roman709'245 Beiträge
#23
:lol: Ach so..

Und wie bringt ihr da die Daten runter? LAN? Powerlan? WLAN?

Oder zu Fuss - Platte anstecken - Backup - abziehen - in den Keller versorgen?

😕
Mit dem Lift. 🙂

smid12'144 Beiträge
#24
Ich hatte bei meinem Windows Backup auch mal was Lustiges. War glaub noch unter 7. Ich schaute so auf den Speicher vom NAS und irgendwie blieb das Backup Share immer gleich gross. Tatsächlich hat sich das Backup irgendwie aufgehängt. Es wurden also seit 2 Wochen keine Backups mehr gemacht. Windows wollte mir das aber nicht mit einem Pling sagen (oder ich habs übersehen).

Also regelmässig in die Logs schauen

Und dann die andere Frage: Komm ich ans Backup ran? Ich habe mir neulich einfach mal den Backup auf eine VM restored. Und ja, die Daten waren da.

Ihr merkt schon: Ich bin ein gebranntes Kind in Sachen Datenverlust. Ich hab einmal einen Fehler gemacht und den mach ich nie wieder.

frantic2'985 Beiträge
#25
Bei macOS ist das Time Machine Backup mit dabei. Das läuft aktiv im Hintergrund mit und sichert bei mir auf ein NAS mit Raid.

Die Netzwerk-Laufwerke werden da nur für die Dauer des Backups gemountet und anschliessend wieder abgehängt. Habe dafür auch einen separaten Backup-User (r+w) auf dem NAS eingerichtet. Mein lokaler User hat auf dem Backup-Laufwerk nur Leserechte.

Auf eine separate Harddisk (mit mehreren Partitionen) ziehe ich dann noch bootfähige Clone-Backups von Hand. Vor allem vor grösseren Installationen oder Updates.

extrem222 Beiträge
#26
Was haltet ihr eigentlich von cloud backups? Sicherheit und so... bisher war ich eigentlich immer dagegen aber mein widerstand bröckelt langsam 😉

creep2'589 Beiträge
#27
neben den üblichen Backups (Timemachine auf Firewire Platte, Daten zusätzlich auf NAS) mache ich von Zeit zu Zeit noch ein Backup auf eine USB Platte die ich nur zu diesem Zweck anstöpsle.
Diese lagere ich aber nicht Zuhause, sondern im Büro. Grund: sollte es Zuhause einmal brennen, wären alle meine Daten und Backups nur noch Asche.


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smid12'144 Beiträge
#28
Was haltet ihr eigentlich von cloud backups? Sicherheit und so... bisher war ich eigentlich immer dagegen aber mein widerstand bröckelt langsam 😉
Es gibt ja relativ einfache Mittel, um das Backup zu verschlüsseln. Das Hyper Backup von Synology haben wir schon erwähnt. Der Vorteil ist halt, dass du das Backup an einem ganz andern Ort hast.

vagzubi1'319 Beiträge
#29
Es gibt ja relativ einfache Mittel, um das Backup zu verschlüsseln. Das Hyper Backup von Synology haben wir schon erwähnt. Der Vorteil ist halt, dass du das Backup an einem ganz andern Ort hast.
Allerdings enzieht sich (mir habe aber auch nicht wirklich gesucht) wie Synology Verschlüsselt und wie Stark.
extrem222 Beiträge
#30
@ smid

Danke für deine Antwort.

Trotz Verschlüsselung hab ich immernoch das schlechte Gefühl das ich da Daten aus der Hand gebe.. obwohl zuhause genau so gut jemand auf mein System eindringen könnte. :-/

Eigentlich hab ich nichts geheimnisvolles was ich aufbewahren möchte.. Familienfoto's.. die sind mir extrem wichtig aber trotzdem will ich nicht das jemand anderes darauf zugriff hat.

Wisst Ihr ob Icloud Ihr Backup jetzt mit dem passcode zusätzlich verschlüsselt?

smid12'144 Beiträge
#31
Man muss halt abwegen: Daten weg oder Herr Trump sieht meine Kreuzfahrtfotos.

So viel ich weiss, kommt man ohne Passcode nicht ans iCloud Backup ran. War ja bei diesem Attentäter in den USA der Fall.

easypeacy422'068 Beiträge
#32
neben den üblichen Backups (Timemachine auf Firewire Platte, Daten zusätzlich auf NAS) mache ich von Zeit zu Zeit noch ein Backup auf eine USB Platte die ich nur zu diesem Zweck anstöpsle.
Diese lagere ich aber nicht Zuhause, sondern im Büro. Grund: sollte es Zuhause einmal brennen, wären alle meine Daten und Backups nur noch Asche.


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Ja das macht Sinn. Da ich zu faul dafür bin, hab ich meine inneren Widerstände durchbrochen und habe meine wichtigsten Daten noch in der Cloud. Bez. Data Privacy gefällt mir das zwar überhaupt nicht, aber die Illusion, dass in der vernetzten Welt noch irgend etwas "privat" ist, habe ich mittlerweile aufgegeben (was nicht heisst, dass ich jeden Käse ins Internet stelle).

In einer aktuellen c't (glaub 01/2017) hat es einen grossartigen und extrem erschreckenden Artikel darüber, was man mittels Analyseverfahren über eine Person herausfinden kann, ohne dass man explizit je etwas über sich preisgegeben hat. Zum Beispiel über Analyse von Facebook-Likes und anderem kann man automatisiert ziemlich zuverlässig einen Menschen (d.h. auch Charakter / persönliche Eigenschaften, etc., nicht nur "Interessen") mitterweile besser einschätzen, als es die meisten Freunde dieser Person können, welche diese Person schon länger persönlich ("im echten Leben") kennen. Es ist wirklich extrem faszinierend und auch verstörend. Auch bedeutet "anonym" noch lange nicht "anonym", lassen sich doch z.B. 87% aller US-Einwohner über die Kombination von Geschlecht, Geburtsdatum und PLZ eindeutig identifizieren ... da versteht man auch plötzlich, weshalb gewisse Webseiten "für statistische Zwecke" nach dem einen oder anderen davon Fragen. Kann jedem nur empfehlen, diesen Artikel zu lesen (kostet halt was, lohnt sich aber).
BloodMagic1'089 Beiträge
bearbeitet #33
Man muss halt abwegen: Daten weg oder Herr Trump sieht meine Kreuzfahrtfotos.

So viel ich weiss, kommt man ohne Passcode nicht ans iCloud Backup ran. War ja bei diesem Attentäter in den USA der Fall.


Wurde ja dann dennoch geknackt. Wichtig ist bei einer Verschlüsselung immer, dass die nicht vom System gemacht wird wo man die Daten drauf kopiert. Wenn ihr also von eurem Apple System die Daten in der Apple ICloud verschlüsselt bringt euch das gar nichts weil Apple die Daten selbständig verschlüsseln kann.

Wichtig sind halt 4 Dinge:

- Vollständige (insbesondere Incrementelles Backup) - was bringt es euch wenn ihr die Daten Backupt und das immer im Full Backup verfahren und ihr merkt, nach 3-4 Monaten, dass ein Ordner Weg ist und der ist jetzt auf dem Backup auch weg --> Bei mir gelöst mit Synology HyperBackup incl. inremental Backup

- Räumliche Trennung vom System wegen Brand, Einsturz, Wasserschaden usw. --> Bei mir wird die USB Festplatte manuell in den Keller vom MFH gebracht

- Bei Cloud Backup Verschlüsselung immer durch ein anderes Produkt/Hersteller und nicht vom Cloud Anbieter

- Restore vielleicht auch mal testen oder sich die DAten an einem anderen System mal anschauen. Es ist dann dümmer wenn man Jahrelang ein Backup macht und das Restore nicht funktioniert weil einem das Passwort fehlt für die verschlüsselung oder doch eben nicht alles gesichert wurde.

Leute die ihre Festplatte immer am System haben auf die sie sichern haben keine wirklich hohe Sicherheit. Muss aber jeder selber wissen wie wichtig ihm seine Daten sind. Wenn euch dann der PC abfackelt mit der Backup USB Platte die direkt daneben steht ist es dann vielleicht zu spät sich über eine anständige Backup Methode gedanken zu machen.

edy863 Beiträge
#34
Frage bei Hyper Backup bei Synology; meint Ihr S3 Storage bei AWS (Amazon Web Services)? Wie kann ich dort ein Konto einrichten? Ich nehme an, das ist was anders als Amazon Cloud Drive.

Besten Dank.

olifaessler4'260 Beiträge
#35
Ich nutze Hyper Backup mit Amazon Cloud Drive, nicht S3.

Ein Backup in der Cloud ist für mich einmal eingerichtet eben sehr bequem weil automatisiert. Die (physische) Sicherheit der Daten ist grösstmöglich in den Rechenzentren eines professionellen Anbieters. Bei der Platte die du in den Keller legst, hast du z.B. auch nicht die volle Sicherheit, dass sie das nächste Mal wieder anspringt, wenn du sie anstöpselst, oder dass sie im Worstcase beim Hausbrand verschüttet oder sonst beschädigt ist, etc. Und wenn du Hyper Backup verschlüsseln lässt und bei Amazon speicherst ist mir die Datensicherheit bzgl Datenschutz auch hoch genug.


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smid12'144 Beiträge
#36
Kann ich eigentlich bei Hyper Backup ein einzelnes File zurückholen?

BloodMagic1'089 Beiträge
bearbeitet #37
Kann ich eigentlich bei Hyper Backup ein einzelnes File zurückholen?


Natürlich - einfach im Backup Browsen und dann kannst du das File dort hin kopieren wo du willst

 

Auf dem Bild siehst du unten auch wie es sich mit den Incremental Backups verhält. Du kannst das Backup auswählen von welchem du das File holen möchtest (weil z.B. immer wieder geändert oder weil es inzwischen gelöscht wurde)

extrem222 Beiträge
#38
Man muss halt abwegen: Daten weg oder Herr Trump sieht meine Kreuzfahrtfotos.

So viel ich weiss, kommt man ohne Passcode nicht ans iCloud Backup ran. War ja bei diesem Attentäter in den USA der Fall.


Ich hätte eher mal angst bei Icloud einem Massenhack zum opfer zu fallen... und die irgendwie meine Daten missbrauchen.

Das die Regierung meine Daten sieht... naja bei einer Hausdurchsuchen könnten sie ja auch mein PC etc mitnehmen. 😉

Nehme an das bei mycloud von Swisscom immer noch die Daten unverschlüsselt auf den Server liegen? Oder haben sie das jetzt hoffentlich geändert?

vagzubi1'319 Beiträge
#39
Ich nutze Hyper Backup mit Amazon Cloud Drive, nicht S3.

Und wenn du Hyper Backup verschlüsseln lässt und bei Amazon speicherst ist mir die Datensicherheit bzgl Datenschutz auch hoch genug.


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Ich finde die Lösung mittlerweile sehr Spannend. Allerdings habe ich keine Infos zur Verschlüsselung gefunden. Weiss man da wie es Synology macht? Sind die Dateinamen / Ordnerstrukturen auch verschlüsselt?
olifaessler4'260 Beiträge
bearbeitet #40
Ich finde die Lösung mittlerweile sehr Spannend. Allerdings habe ich keine Infos zur Verschlüsselung gefunden. Weiss man da wie es Synology macht? Sind die Dateinamen / Ordnerstrukturen auch verschlüsselt?


In diesem Thread habe ich folgende Angaben gefunden:

Enable client-side encryption to ensure data confidentiality at the backup destinationData and file name encryption with AES256-CBC.Key ring encryption with RSA2048.
Diese Angaben stammen von hier

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