aha da geht was
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roowie214 Beiträge
Cablecom hat es nicht nötig, sich um die Benutzerwünsche zu kümmern. Damit ist sie inline mit den anderen europäischen UPC-Gesellschaften. So weit ich weiss, gibt es auch dort einen Boxenzwang. Somit passt die geplante Umbenennung der Cablecom in UPC auch ganz gut.
Cablecom bringt als Begründung für den Boxenzwang gerne die Erklärung, dass man nur damit in der Lage ist, Support zu leisten. Bei freier Boxenwahl wäre dies nicht möglich. Das stimmt für ein digitales Grundangebot mit FTA-Sendern natürlich hinten und vorne nicht. Mit dieser Begründung müsste ja auch das analoge Angebot verschlüsselt werden (denn es gibt ja fast unendlich viel Typen von Fernsehgeräten). Moderne Fernseher haben praktisch ausnahmslos neben dem analogen Tuner auch einen DVB-t- und DVB-C-, manche sogar einen DVB-S-Tuner eingebaut. Warum man damit neben dem analogen Angebot nicht auch problemlos ein unverschlüsseltes digitales Angebot empfangen können sollte, kann ich mir nicht erklären.
Cablecom hätte es sogar in der Hand, die Digitalisierung weiter voranzutreiben. Wäre das digitale Grundangebot unverschlüsselt, gäbe es keinen Grund mehr für die Ausstrahlung von analogen Programmen. Für Leute ohne entsprechende Fernsehgeräte gäbe es dann im Handel günstige Set-Top-Boxen zu kaufen. Das ist heute bei DVB-t bereits so. Hier hat man es problemlos geschafft, die analoge terrestrische Ausstrahlung abzuschalten.
Cablecom wird aber den Boxenzwang nie freiwillig aufgeben. Zu genial sind aus Sicht der Cablecom die Verdienstmöglichkeiten mit Zusatzdiensten wie VOD. Bei unverschlüsseltem Grundangebot wäre es viel schwieriger, die Kunden von einer zusätzlichen Box für Pay-TV-Sender und Zusatzdienste zu überzeugen. Da ich auch unserer Politik keinen Meter weit traue, wird letztlich nichts passieren. Oder glaubt jemand, dass unser müder Medienminister Leuenberger etwas bewegen wird?
Cablecom bringt als Begründung für den Boxenzwang gerne die Erklärung, dass man nur damit in der Lage ist, Support zu leisten. Bei freier Boxenwahl wäre dies nicht möglich. Das stimmt für ein digitales Grundangebot mit FTA-Sendern natürlich hinten und vorne nicht. Mit dieser Begründung müsste ja auch das analoge Angebot verschlüsselt werden (denn es gibt ja fast unendlich viel Typen von Fernsehgeräten). Moderne Fernseher haben praktisch ausnahmslos neben dem analogen Tuner auch einen DVB-t- und DVB-C-, manche sogar einen DVB-S-Tuner eingebaut. Warum man damit neben dem analogen Angebot nicht auch problemlos ein unverschlüsseltes digitales Angebot empfangen können sollte, kann ich mir nicht erklären.
Cablecom hätte es sogar in der Hand, die Digitalisierung weiter voranzutreiben. Wäre das digitale Grundangebot unverschlüsselt, gäbe es keinen Grund mehr für die Ausstrahlung von analogen Programmen. Für Leute ohne entsprechende Fernsehgeräte gäbe es dann im Handel günstige Set-Top-Boxen zu kaufen. Das ist heute bei DVB-t bereits so. Hier hat man es problemlos geschafft, die analoge terrestrische Ausstrahlung abzuschalten.
Cablecom wird aber den Boxenzwang nie freiwillig aufgeben. Zu genial sind aus Sicht der Cablecom die Verdienstmöglichkeiten mit Zusatzdiensten wie VOD. Bei unverschlüsseltem Grundangebot wäre es viel schwieriger, die Kunden von einer zusätzlichen Box für Pay-TV-Sender und Zusatzdienste zu überzeugen. Da ich auch unserer Politik keinen Meter weit traue, wird letztlich nichts passieren. Oder glaubt jemand, dass unser müder Medienminister Leuenberger etwas bewegen wird?
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