Suche VOIP Telefon oder Telefonanlage
22 Antworten6'032 AufrufeGestartet von scampolo ·
Hallo alle zusammen,
Wir schmeissen unsere "alten" Telefone raus und wollen eine VOIP-Installation.
Wir haben zwei Büros und 4 weitere Gesprächsstellen, also total 6 Telefone.
Dabei haben wir folgende Wünsche:
Büro1 ist die Zentrale. Wenn die Zentrale besetzt ist, soll von der Zentrale aus das Büro2 stumm geschaltet werden können.
In der Zentrale soll ersichtlich sein, ob Büro2 schon im Gespräch ist oder ob es frei ist.
Welches Gerät würdet Ihr uns empfehlen?
Seit herzlichst gegrüsst.
Wir schmeissen unsere "alten" Telefone raus und wollen eine VOIP-Installation.
Wir haben zwei Büros und 4 weitere Gesprächsstellen, also total 6 Telefone.
Dabei haben wir folgende Wünsche:
Büro1 ist die Zentrale. Wenn die Zentrale besetzt ist, soll von der Zentrale aus das Büro2 stumm geschaltet werden können.
In der Zentrale soll ersichtlich sein, ob Büro2 schon im Gespräch ist oder ob es frei ist.
Welches Gerät würdet Ihr uns empfehlen?
Seit herzlichst gegrüsst.
vagzubi1'319 Beiträge
Ich nutze und empfehle eine Fritzbox.
cybi2'842 Beiträge
Deckt aber nicht seine Bedürfnisse ab.
Guest
bearbeitet #4
Für 6 Teilnehmer würde ich ebenfalls eine kleine Lösung versuchen; Fritzbox Fon ist sicher die komfortabelste Variante, allerdings fehlt dort sehr viel "Komfort" bezüglich dem Einrichten von Anrufbeantworten, Weiterleitungsregeln usw... Dafür kann man fast jedes marktübliche Dect-Gerät anmelden (und herkömmliche schnurgebundene Telefone anschliessen), was das Aussuchen von Endgeräten (UA) massiv erleichtert... Hingegen sind "wenn a besetzt ist b stumm" schwer einzurichten... Über "Freetz" (selbsterstellte Firmware mit Ergänzungen) lässt sich auch DTMF installieren, was etwas mehr Optionen bietet. Dennoch dürfte es bei etwas höheren Ansprüchen die schlechtere Variante sein...
Abhängig von der "Gesamtsituation" (wieviele "feste" Telefone, wie viele Dects, usw) wäre es vermutlich eine bessere Variante, als "Zentrale" einen "kleineren" Server ** mit Elastix aufzusetzen; das regelt gleich die ganze Kommunikation (wie bsp. Jabber (Messanger), VoIP, auf Wunsch E-Mail)... Vorteil: du hast alles geregelt, und Elastix nutzt Asterisk (DEN VoIP/SIP-Server schlechthin) unter der Haube; d.h. alles, was du telefonisch konfiguriert haben möchtest (Stummschaltungen, Weiterleitungen, Ketten (wenn a nicht erreichbar leite auf b weiter usw), zeitgesteuerte Anrufbeantworter, Filter, usw) kriegst du auch hin...
Bedingt aber "internes Knowledge" oder einen externen Dienstleister; als "Hobby-Administrator" wirst du sonst von Elastix erschlagen... ABER dafür lässt sich damit fast alles realisieren...
** (bsp. einen HP Microserver + LAN-Zusatzports mit kleiner SSD fürs System, plus ein paar "bedarfsangepasste" Festplatten im Raid 1 (gespiegelt oder Raid5) als Hardwaresicherung für AB und die Nachrichten etc; ein "alter PC" mit entsprechender Plattenausstattung geht natürlich auch; aber mehrere LAN-Ports sind Bedingung: einaml für's LAN, einmal für Extern; wenn alles auf dem gleichen Port lauft, KÖNNTE es unter Volllast eng werden)
Bei den Endgeräten bist du soweit flexibel; wobei ich dir lediglich von Gigaset-Produkten abraten möchte; auf dem Papier super Geräte, wenn sie laufen auch komfortabel zu benutzen. Aber zum Konfigurieren die pure Hölle, und zudem Fehleranfällig (Konfigurationsoberflächen der IP-Telefone greifen auf externe Server zurück, was lange Delays und zuweilen Timeouts bedeutet --> mies zum Konfigurieren)... Mit Cisco-Geräten machst du praktisch gar nichts falsch, nur: da zahlst du ordentlich für die Marke mit...
Wenn du ein "gscheidtes Backend" (wie bsp. Elastix) hast, ist eigentlich nur wichtig, das du das IP-Telefon "direkt" ansprechen kannst (oder komfortabel am Tel konfigurieren), und das "Signalisierungsmöglichkeiten" für AB etc besitzt (so benötigt); also wenn das Internet mal nicht verfügbar sein sollte, du denoch die Telefone steuern kannst (da klebst du dann bei Gigaset schon an der Wand, weil die Konfiguration nur via Extern läuft)
Falls ihr an einem (oder mehreren) Telefonen besonders hängt und kaum oder keine (VoIP)Komfortfunktionen auf jenen Geräten benötigt, könnt ihr auch einen ATA, einen Adapter LAN->Telefonanschluss, in's Auge fassen; bsp. "alte Linksys"-Geräte vom Typ SPA1201 (1Tel-Anschluss) oder 1202 oder ähnliche... So könnt ihr alte Geräte weiternutzen... (mit VoIP, versteht sich)...
Bei VoIP eine interessante Alternative:
Software-Clients auf PCs, so jene an den Arbeitsplätzen zur Arbeitszeit laufen... Dann würdet ihr nur ein Headset (passend zur Soundkarte) benötigen, und die Software... (dort: auch wieder Bedarfsorientiert)
Ebenfalls interessant ist die Variante: Geschäftshandy im WLAN, mit SIP-Client (Zoiper oder CSIPsimple sind da auf Androiden zu empfehlen). Und so die Festnetzerreichbarkeit über's WLAN sicher stellen...
Edit: Typos. Alle Angaben wie immer ohne Gewehr
Abhängig von der "Gesamtsituation" (wieviele "feste" Telefone, wie viele Dects, usw) wäre es vermutlich eine bessere Variante, als "Zentrale" einen "kleineren" Server ** mit Elastix aufzusetzen; das regelt gleich die ganze Kommunikation (wie bsp. Jabber (Messanger), VoIP, auf Wunsch E-Mail)... Vorteil: du hast alles geregelt, und Elastix nutzt Asterisk (DEN VoIP/SIP-Server schlechthin) unter der Haube; d.h. alles, was du telefonisch konfiguriert haben möchtest (Stummschaltungen, Weiterleitungen, Ketten (wenn a nicht erreichbar leite auf b weiter usw), zeitgesteuerte Anrufbeantworter, Filter, usw) kriegst du auch hin...
Bedingt aber "internes Knowledge" oder einen externen Dienstleister; als "Hobby-Administrator" wirst du sonst von Elastix erschlagen... ABER dafür lässt sich damit fast alles realisieren...
** (bsp. einen HP Microserver + LAN-Zusatzports mit kleiner SSD fürs System, plus ein paar "bedarfsangepasste" Festplatten im Raid 1 (gespiegelt oder Raid5) als Hardwaresicherung für AB und die Nachrichten etc; ein "alter PC" mit entsprechender Plattenausstattung geht natürlich auch; aber mehrere LAN-Ports sind Bedingung: einaml für's LAN, einmal für Extern; wenn alles auf dem gleichen Port lauft, KÖNNTE es unter Volllast eng werden)
Bei den Endgeräten bist du soweit flexibel; wobei ich dir lediglich von Gigaset-Produkten abraten möchte; auf dem Papier super Geräte, wenn sie laufen auch komfortabel zu benutzen. Aber zum Konfigurieren die pure Hölle, und zudem Fehleranfällig (Konfigurationsoberflächen der IP-Telefone greifen auf externe Server zurück, was lange Delays und zuweilen Timeouts bedeutet --> mies zum Konfigurieren)... Mit Cisco-Geräten machst du praktisch gar nichts falsch, nur: da zahlst du ordentlich für die Marke mit...
Wenn du ein "gscheidtes Backend" (wie bsp. Elastix) hast, ist eigentlich nur wichtig, das du das IP-Telefon "direkt" ansprechen kannst (oder komfortabel am Tel konfigurieren), und das "Signalisierungsmöglichkeiten" für AB etc besitzt (so benötigt); also wenn das Internet mal nicht verfügbar sein sollte, du denoch die Telefone steuern kannst (da klebst du dann bei Gigaset schon an der Wand, weil die Konfiguration nur via Extern läuft)
Falls ihr an einem (oder mehreren) Telefonen besonders hängt und kaum oder keine (VoIP)Komfortfunktionen auf jenen Geräten benötigt, könnt ihr auch einen ATA, einen Adapter LAN->Telefonanschluss, in's Auge fassen; bsp. "alte Linksys"-Geräte vom Typ SPA1201 (1Tel-Anschluss) oder 1202 oder ähnliche... So könnt ihr alte Geräte weiternutzen... (mit VoIP, versteht sich)...
Bei VoIP eine interessante Alternative:
Software-Clients auf PCs, so jene an den Arbeitsplätzen zur Arbeitszeit laufen... Dann würdet ihr nur ein Headset (passend zur Soundkarte) benötigen, und die Software... (dort: auch wieder Bedarfsorientiert)
Ebenfalls interessant ist die Variante: Geschäftshandy im WLAN, mit SIP-Client (Zoiper oder CSIPsimple sind da auf Androiden zu empfehlen). Und so die Festnetzerreichbarkeit über's WLAN sicher stellen...
Edit: Typos. Alle Angaben wie immer ohne Gewehr
scampolo7 Beiträge
Ich nutze und empfehle eine Fritzbox.Salü, vielen dank für Deine Antwort. Aber ich glaube, auf der Fritzbox kann ich ja nicht erkennen, ob im Büro 2 gesprochen wird oder nicht. Oder doch? Und kann ich an der Fritzbox 6 Telefone anschliessen?
Sei aufs herzlichste gegrüsst.
Guest
bearbeitet #6
An der Fritzbox kriegst du zwei Analog-Telefone angeschlossen (resp. zwei (unabhängige) Anschlüsse sind dran, da kannst du nebst einzelnen Telefonen sogar ein ganzes Netz dran hängen (entsprechend verkabelt)) und eine ISDN-Anlage kannst du über den S0-Bus anschliessen...
ABER ob eine Leitung genutzt wird, siehst du nicht...
Edit: Dect-Telefone kannst du natürlich auch "genug" anschliessen... Die max. Anzahl hab ich grad nicht im Kopf
ABER ob eine Leitung genutzt wird, siehst du nicht...
Edit: Dect-Telefone kannst du natürlich auch "genug" anschliessen... Die max. Anzahl hab ich grad nicht im Kopf
scampolo7 Beiträge
Für 6 Teilnehmer würde ich ebenfalls eine kleine Lösung versuchen; Fritzbox Fon ist sicher die komfortabelste Variante, allerdings fehlt dort sehr viel "Komfort" bezüglich dem Einrichten von Anrufbeantworten, Weiterleitungsregeln usw... Dafür kann man fast jedes marktübliche Dect-Gerät anmelden (und herkömmliche schnurgebundene Telefone anschliessen), was das Aussuchen von Endgeräten (UA) massiv erleichtert... Hingegen sind "wenn a besetzt ist b stumm" schwer einzurichten... Über "Freetz" (selbsterstellte Firmware mit Ergänzungen) lässt sich auch DTMF installieren, was etwas mehr Optionen bietet. Dennoch dürfte es bei etwas höheren Ansprüchen die schlechtere Variante sein...Hallo, wow, vielen Superdank für soviel Infos.
Abhängig von der "Gesamtsituation" (wieviele "feste" Telefone, wie viele Dects, usw) wäre es vermutlich eine bessere Variante, als "Zentrale" einen "kleineren" Server ** mit Elastix aufzusetzen; das regelt gleich die ganze Kommunikation (wie bsp. Jabber (Messanger), VoIP, auf Wunsch E-Mail)... Vorteil: du hast alles geregelt, und Elastix nutzt Asterisk (DEN VoIP/SIP-Server schlechthin) unter der Haube; d.h. alles, was du telefonisch konfiguriert haben möchtest (Stummschaltungen, Weiterleitungen, Ketten (wenn a nicht erreichbar leite auf b weiter usw), zeitgesteuerte Anrufbeantworter, Filter, usw) kriegst du auch hin...
Bedingt aber "internes Knowledge" oder einen externen Dienstleister; als "Hobby-Administrator" wirst du sonst von Elastix erschlagen... ABER dafür lässt sich damit fast alles realisieren...
** (bsp. einen HP Microserver + LAN-Zusatzports mit kleiner SSD fürs System, plus ein paar "bedarfsangepasste" Festplatten im Raid 1 (gespiegelt oder Raid5) als Hardwaresicherung für AB und die Nachrichten etc; ein "alter PC" mit entsprechender Plattenausstattung geht natürlich auch; aber mehrere LAN-Ports sind Bedingung: einaml für's LAN, einmal für Extern; wenn alles auf dem gleichen Port lauft, KÖNNTE es unter Volllast eng werden)
Bei den Endgeräten bist du soweit flexibel; wobei ich dir lediglich von Gigaset-Produkten abraten möchte; auf dem Papier super Geräte, wenn sie laufen auch komfortabel zu benutzen. Aber zum Konfigurieren die pure Hölle, und zudem Fehleranfällig (Konfigurationsoberflächen der IP-Telefone greifen auf externe Server zurück, was lange Delays und zuweilen Timeouts bedeutet --> mies zum Konfigurieren)... Mit Cisco-Geräten machst du praktisch gar nichts falsch, nur: da zahlst du ordentlich für die Marke mit...
Wenn du ein "gscheidtes Backend" (wie bsp. Elastix) hast, ist eigentlich nur wichtig, das du das IP-Telefon "direkt" ansprechen kannst (oder komfortabel am Tel konfigurieren), und das "Signalisierungsmöglichkeiten" für AB etc besitzt (so benötigt); also wenn das Internet mal nicht verfügbar sein sollte, du denoch die Telefone steuern kannst (da klebst du dann bei Gigaset schon an der Wand, weil die Konfiguration nur via Extern läuft)
Falls ihr an einem (oder mehreren) Telefonen besonders hängt und kaum oder keine (VoIP)Komfortfunktionen auf jenen Geräten benötigt, könnt ihr auch einen ATA, einen Adapter LAN->Telefonanschluss, in's Auge fassen; bsp. "alte Linksys"-Geräte vom Typ SPA1201 (1Tel-Anschluss) oder 1202 oder ähnliche... So könnt ihr alte Geräte weiternutzen... (mit VoIP, versteht sich)...
Bei VoIP eine interessante Alternative:
Software-Clients auf PCs, so jene an den Arbeitsplätzen zur Arbeitszeit laufen... Dann würdet ihr nur ein Headset (passend zur Soundkarte) benötigen, und die Software... (dort: auch wieder Bedarfsorientiert)
Ebenfalls interessant ist die Variante: Geschäftshandy im WLAN, mit SIP-Client (Zoiper oder CSIPsimple sind da auf Androiden zu empfehlen). Und so die Festnetzerreichbarkeit über's WLAN sicher stellen...
Edit: Typos. Alle Angaben wie immer ohne Gewehr
Angenommen, wir würden Elastix und Asterisk verwenden, würde man denn dann am Telefon sehen, ob das zweite Büro im Gespräch ist? Ich meine, ohne dass der Computer läuft und ein Programm gestartet ist?
Und würde sich sowas für vmware finden lassen?
Mega lieben Dank und viele Grüsse
Guest
bearbeitet #8
Ob man das sieht: je nach Telefon & Einstelungen bei Asterisk ja... Ist ja das Geniale an der Sache. Asterisk ist eine komplette Telefonanlage die praktisch alles kann (zur Not via Plugin)
Elastix gibt es als x86-Image zum Download (wird als Freeware/Opensource angeboten, du kaufst lediglich die Supportpakete), das kannst du in einer VM installieren...
(aber ich würd sowas dann eher zum Experimentieren nehmen)
Übrigens hier der Link zu Elastix:
http://elastix.org/index.php/en/home.html
Elastix gibt es als x86-Image zum Download (wird als Freeware/Opensource angeboten, du kaufst lediglich die Supportpakete), das kannst du in einer VM installieren...
(aber ich würd sowas dann eher zum Experimentieren nehmen)
Übrigens hier der Link zu Elastix:
http://elastix.org/index.php/en/home.html
scampolo7 Beiträge
Ob man das sieht: je nach Telefon & Einstelungen bei Asterisk ja...Guten Abend zu später Stunde,
Und welches Telefon würdest Du empfehlen für sowas?
Guest
bearbeitet #10
Ist schwierig; ich kann dir nur sagen was du NICHT kaufen solltest... (Gigaset)
Im Endeffekt entscheidet sich das Modell/Hersteller jedoch anhand den Anforderungen; als Tip würde ich sagen:
notier dir wo du was vom Gerät benötigst **; und dann vergleich die Datenblätter (und so möglich: Kundenerfahrungen)...
Was die Telefone können MÜSSEN (weil es sonst höllisch wird):
- IP-Konfiguration/SIP-Anmeldung vom Gerät aus (Display; wird wie bei Gigaset die Oberfläche aus dem Web nachgeladen wird das nichts)
- die versch. Protokolle (SIP /IAX, Codecs usw; aber das ist meist schon Standard)
Persönlich mag ich - vom Datenblatt her - Snom- und Cisco-Geräte; aber auch die haben ihre Macken...
Du hast geschrieben ihr wechselt auf VoIP - macht ihr das Inhouse oder habt ihr nen Dienstleister?
** Edit:
- was brauchst du in Büro1 für Funktionen
- brauchst du in Büro 2 bsp. ein normales Tel oder die gleichen Komfortfunktionen wie bei Büro1
- wie sollen die anderen 4 Nebenstellen aussehen (alle gleich od. Unterschiedlich)
Im Endeffekt entscheidet sich das Modell/Hersteller jedoch anhand den Anforderungen; als Tip würde ich sagen:
notier dir wo du was vom Gerät benötigst **; und dann vergleich die Datenblätter (und so möglich: Kundenerfahrungen)...
Was die Telefone können MÜSSEN (weil es sonst höllisch wird):
- IP-Konfiguration/SIP-Anmeldung vom Gerät aus (Display; wird wie bei Gigaset die Oberfläche aus dem Web nachgeladen wird das nichts)
- die versch. Protokolle (SIP /IAX, Codecs usw; aber das ist meist schon Standard)
Persönlich mag ich - vom Datenblatt her - Snom- und Cisco-Geräte; aber auch die haben ihre Macken...
Du hast geschrieben ihr wechselt auf VoIP - macht ihr das Inhouse oder habt ihr nen Dienstleister?
** Edit:
- was brauchst du in Büro1 für Funktionen
- brauchst du in Büro 2 bsp. ein normales Tel oder die gleichen Komfortfunktionen wie bei Büro1
- wie sollen die anderen 4 Nebenstellen aussehen (alle gleich od. Unterschiedlich)
scampolo7 Beiträge
Guten Mittag
Vielen lieben Dank für Deine Infos.
Ich bin schon länger am Suchen nach einem Telefon und am vergleichen der Datenblätter. Im Moment würde ich einfach ein Telefon finden wollen, welches mir anzeigt, ob das zweite Büro im Gespräch ist oder nicht. Ob die Snom/Gigaset Geräte das können, habe ich bisher eher als nein gefunden.
Wir haben im Moment unsere Telefonnummern (3 Stück) bei Swisscom (ISDN). Das ist aber nicht in Stein gemeisselt.
VOIP für extern, weil ISDN irgend einmal sterben wird und ich eben die Funktion der Leitung belegt/frei sehen will.
Viele Grüsse
Vielen lieben Dank für Deine Infos.
Ich bin schon länger am Suchen nach einem Telefon und am vergleichen der Datenblätter. Im Moment würde ich einfach ein Telefon finden wollen, welches mir anzeigt, ob das zweite Büro im Gespräch ist oder nicht. Ob die Snom/Gigaset Geräte das können, habe ich bisher eher als nein gefunden.
Wir haben im Moment unsere Telefonnummern (3 Stück) bei Swisscom (ISDN). Das ist aber nicht in Stein gemeisselt.
VOIP für extern, weil ISDN irgend einmal sterben wird und ich eben die Funktion der Leitung belegt/frei sehen will.
Viele Grüsse
Guest
Die "Busy Lamp Field" werden ja hier:
http://das-asterisk-buch.de/1.6/blf-hints-pickup.html
gut erklärt...
Von Gigaset würde ich - wie gesagt - die Hände lassen... Snom sind gute Geräte...
Wenn ihr jetzt (noch) ISDN habt, würde ich allgemein auf eine Asterisk-Anlage (Elastix /emoticons/default_wink.png auf einem kleinen Server (bsp. HP Microserver (sind klein, geringer Verbrauch, für solche Dinge gemacht, und haben denoch viel Leistungsreserven) setzen; und in dem PC/Server, der dann als Telefonzentrale fungieren soll, eine ISDN-Karte verbauen. Denn Asterisk kann prinzipiel mit allem umgehen; ISDN, POTS (Analog), VoIP. Inklusive Fax, übrigens... D.h. du hättest den Vorteil, das du neben ISDN auch gleich die Erreichbarkeit über SIP-URI (d.h. das du von einem VoIP-Nutzer ohne Telefoncarrier/Nummer erreichbar bist) "dabei" hast, und auch schon zusätzlich zu ISDN VoIP-Nummern (bsp. int. Anbieter um die Kosten für internationale Gesprächskosten zu drücken) registrieren kannst...
Vorteil: die Anzahl ausgehender "Leitungen" ist praktisch nur durch die Internetanbindung (resp. VoIP-Stream bei All-IP-Angeboten) begrenzt; d.h. wenn dich Swisscom mal Zwangsmigriert, solltest du - gemäss Theorie - nicht mehr zwei Leitungen mit 3 Nummern haben, sondern "nur" noch 3 Nummern, welche unabhängig voneinander funktionieren (sozusagen: die 3 Nummern haben dann ihre eigene Leitung)
http://das-asterisk-buch.de/1.6/blf-hints-pickup.html
gut erklärt...
Von Gigaset würde ich - wie gesagt - die Hände lassen... Snom sind gute Geräte...
Wenn ihr jetzt (noch) ISDN habt, würde ich allgemein auf eine Asterisk-Anlage (Elastix /emoticons/default_wink.png auf einem kleinen Server (bsp. HP Microserver (sind klein, geringer Verbrauch, für solche Dinge gemacht, und haben denoch viel Leistungsreserven) setzen; und in dem PC/Server, der dann als Telefonzentrale fungieren soll, eine ISDN-Karte verbauen. Denn Asterisk kann prinzipiel mit allem umgehen; ISDN, POTS (Analog), VoIP. Inklusive Fax, übrigens... D.h. du hättest den Vorteil, das du neben ISDN auch gleich die Erreichbarkeit über SIP-URI (d.h. das du von einem VoIP-Nutzer ohne Telefoncarrier/Nummer erreichbar bist) "dabei" hast, und auch schon zusätzlich zu ISDN VoIP-Nummern (bsp. int. Anbieter um die Kosten für internationale Gesprächskosten zu drücken) registrieren kannst...
Vorteil: die Anzahl ausgehender "Leitungen" ist praktisch nur durch die Internetanbindung (resp. VoIP-Stream bei All-IP-Angeboten) begrenzt; d.h. wenn dich Swisscom mal Zwangsmigriert, solltest du - gemäss Theorie - nicht mehr zwei Leitungen mit 3 Nummern haben, sondern "nur" noch 3 Nummern, welche unabhängig voneinander funktionieren (sozusagen: die 3 Nummern haben dann ihre eigene Leitung)
scampolo7 Beiträge
Vielen lieben Dank, Du hast mich weiter gebracht. BLF ist das, was mein Telefon haben muss. Mein Gott, da wäre ich nie drauf gekommen.
Ok, ich habe mir die Snom Geräte angeschaut. Die Beschreibungen begeistern mich.
Wenn ich mir jetzt das Snom 720 etwas näher anschaue, dann hat das ja BLF und 12 Identitäten.
Bedeutet 12 Identitäten, dass ich also mit 12 unterschiedlichen Telefonnummern (abhängig von der Bandbreite) telefonieren kann?
Ich richte also bei beliebigen VOIP Provider Nummern ein und konfiguriere die auf meinem Snom 720?
Und wenn ich dann zwei von den Snom 720 kaufe, kann ich dank BLF sehen auf welche Nummer auf dem jeweiligen anderen Gerät angerufen wird, kann diese PickUpen ?
Und ich sehe wenn das zweite Snom 720 im Gespräch ist?
Kann ich das nur alleine mit den beiden Snom's oder brauche ich zwingend den Asterisk Server damit ich sehen kann, ob das andere Telefon im Gespräch ist?
Was ich bei den Snoms trotz Handbuch nicht gefunden habe ist, ob ich meine Kontakte aus meinem Google Account und meinem Outlook mit dem Snom 720 synchronisieren kann.
Das Grandstream GXP2160 würde mich auch begeistern.
Viele liebe Grüsse
Ok, ich habe mir die Snom Geräte angeschaut. Die Beschreibungen begeistern mich.
Wenn ich mir jetzt das Snom 720 etwas näher anschaue, dann hat das ja BLF und 12 Identitäten.
Bedeutet 12 Identitäten, dass ich also mit 12 unterschiedlichen Telefonnummern (abhängig von der Bandbreite) telefonieren kann?
Ich richte also bei beliebigen VOIP Provider Nummern ein und konfiguriere die auf meinem Snom 720?
Und wenn ich dann zwei von den Snom 720 kaufe, kann ich dank BLF sehen auf welche Nummer auf dem jeweiligen anderen Gerät angerufen wird, kann diese PickUpen ?
Und ich sehe wenn das zweite Snom 720 im Gespräch ist?
Kann ich das nur alleine mit den beiden Snom's oder brauche ich zwingend den Asterisk Server damit ich sehen kann, ob das andere Telefon im Gespräch ist?
Was ich bei den Snoms trotz Handbuch nicht gefunden habe ist, ob ich meine Kontakte aus meinem Google Account und meinem Outlook mit dem Snom 720 synchronisieren kann.
Das Grandstream GXP2160 würde mich auch begeistern.
Viele liebe Grüsse
Guest
bearbeitet #14
Im Prinzip ist das Telefon - nebst dem BLF - nur der Client... Den Rest kannst du über die Anlage selber regeln...
Du kannst dir das wie folgt vorstellen:
"Aussenwelt": deine SIP- und ISDN-Rufnummern
--->
Asterisk/Elastix/Telefonanlage: "registriert" und stellt die Nummern bereit, regelt das mit den Weiterleitungsregeln, Anrufbeantworten, Fax2Mail, whatever... UND:
regelt die Clients: welche Nummer geht zu welchem Client, wo leuchtet was, wer kann wo Gespräche holen usw...
--->
Client: meldet sich an der Telefonanlage und macht das, was die Telefonanlage sagt
Kontakte importieren sollte an sich möglich sein; da würde ich wiederum auf Elastix setzen, das nebst der ganzen Telefonanlagen-Geschichte auch gleich ein CRM inbegriffen hat (da gehts dann mit Sicherheit)
Beim Snom, so hab ich durch's Überfliegen mitbekommen (ich muss gestehen ich kenn beide von dir erwähnten Geräte nicht), würde ich davon ausgehen, das du "hinter den Telefonen" eine Anlage brauchst...
Es wäre zwar prinzipiel möglich sich direkt bei einem VoIP-Anbieter direkt zu registrieren, aber damit hättest du dann fast alle Vorteile von VoIP aus der Hand gegeben... Zumal du mit einer Telefonanlage im "Hintergrund" die zukunftssichere Lösung hast... (viel schneller anpass- und vor allem: skalierbar; intern wie extern (ob nun bei dir ein Telefon dazu kommt, oder Swisscom deinen ISDN-Anschluss auf AllIP ändert, oder du von einem anderen Anbieter eine VoIP-Nr registrierst und mit in die Anlage nimmst))
Ich würd dir darum empfehlen dich nebst in Asterisk und Elastix einzulesen auch von einem entsprechenden Dienstleister beraten zu lassen (Offerten einholen); so bekommst du nicht nur eine Offerte, sondern auch gleich ein paar Erklärungen zu was/wie/warum, die du in deine Überlegungen mit einbeziehen kannst...
Natürlich geht auch eine "das Haupttelefon ist die Anlage"-Anlage; so machen es die meisten Gigaset-Teile... Da ist dann einfach der Nachteil, das bei jeder Änderung erst einmal geprüft werden muss ob die Anlage das "ab kann", ob etwas ersetzt werden muss, oder ein neues Gerät zu den Vorhandenen passt...
Bei Asterisk könntest du streng genommen sogar beide Telefone verwenden; nur ist dann die Konfiguration eben entsprechen komplizierter, da du einerseits die Funktionen für das Snom einrichten müsstest, und dann auch für das Grandstream... Aber Prinzipiel hättest du freiere Hand...
Am besten du erstellst dir eine Bestandsaufnahme über die aktuelle "Kommunikations-Situation"
Bsp.:
ISDN-Anschluss 3 Nummern, 2 Telefone, 4 Mobilteile, x Fax
Adressverwaltung: so und so viele Kontakte, geregelt über dieses und jenes, da und dort.
Mails: Provider xyz, diese und jene Adresse, so und so viel Speicher, usw
Auch wofür ihr die Nummern, Mail, Adressverwaltung usw benötigt...
Und dann erstellst du einen Plan, wie die Situation künftig aussehen soll.
Bsp:
ISDN-Anschluss wie bisher
VoIP-Nummer in Land x wegen Lieferant/Kunde y
Anzahl Telefone
Zentrale Kontaktverwaltung für Telefon und Mail
usw, usf
(falls absehbar: welche Änderungen werden in den nächsten Jahren bez. Kommunikation erfolgen)
Anhand dieser Analyse kannst du dann besser beurteilen was du benötigst, und vor allem kannst du damit bei Externen die Offerte gleich Bedarfsorientiert einholen...
Es nützt ja eigentlich recht wenig, wenn ich dir hier die "Megaanlage" "ufschnorre", und du dann mit viel weniger viel besser dran wärst 🙂
EDIT:
die Analysen übrigens für dich, nicht für hier - damit du sozusagen eine bessere Entscheidungsgrundlage hast 🙂
Edit2:
Die Analysen auch für "wer braucht was, wer wird künftig was brauchen" machen, sie können dir dann auch gleich aufzeigen wo allfällige Doppelspurigkeiten/Redundanzen sind, wo du das ganze optimieren kannst; bsp. das mit der CRM-Komponente in Elastix...
Das du dann sozusagen gleich die ganze Kommunikation modernisierst, und nicht "nur" die Telefonanlage...
Du kannst dir das wie folgt vorstellen:
"Aussenwelt": deine SIP- und ISDN-Rufnummern
--->
Asterisk/Elastix/Telefonanlage: "registriert" und stellt die Nummern bereit, regelt das mit den Weiterleitungsregeln, Anrufbeantworten, Fax2Mail, whatever... UND:
regelt die Clients: welche Nummer geht zu welchem Client, wo leuchtet was, wer kann wo Gespräche holen usw...
--->
Client: meldet sich an der Telefonanlage und macht das, was die Telefonanlage sagt
Kontakte importieren sollte an sich möglich sein; da würde ich wiederum auf Elastix setzen, das nebst der ganzen Telefonanlagen-Geschichte auch gleich ein CRM inbegriffen hat (da gehts dann mit Sicherheit)
Beim Snom, so hab ich durch's Überfliegen mitbekommen (ich muss gestehen ich kenn beide von dir erwähnten Geräte nicht), würde ich davon ausgehen, das du "hinter den Telefonen" eine Anlage brauchst...
Es wäre zwar prinzipiel möglich sich direkt bei einem VoIP-Anbieter direkt zu registrieren, aber damit hättest du dann fast alle Vorteile von VoIP aus der Hand gegeben... Zumal du mit einer Telefonanlage im "Hintergrund" die zukunftssichere Lösung hast... (viel schneller anpass- und vor allem: skalierbar; intern wie extern (ob nun bei dir ein Telefon dazu kommt, oder Swisscom deinen ISDN-Anschluss auf AllIP ändert, oder du von einem anderen Anbieter eine VoIP-Nr registrierst und mit in die Anlage nimmst))
Ich würd dir darum empfehlen dich nebst in Asterisk und Elastix einzulesen auch von einem entsprechenden Dienstleister beraten zu lassen (Offerten einholen); so bekommst du nicht nur eine Offerte, sondern auch gleich ein paar Erklärungen zu was/wie/warum, die du in deine Überlegungen mit einbeziehen kannst...
Natürlich geht auch eine "das Haupttelefon ist die Anlage"-Anlage; so machen es die meisten Gigaset-Teile... Da ist dann einfach der Nachteil, das bei jeder Änderung erst einmal geprüft werden muss ob die Anlage das "ab kann", ob etwas ersetzt werden muss, oder ein neues Gerät zu den Vorhandenen passt...
Bei Asterisk könntest du streng genommen sogar beide Telefone verwenden; nur ist dann die Konfiguration eben entsprechen komplizierter, da du einerseits die Funktionen für das Snom einrichten müsstest, und dann auch für das Grandstream... Aber Prinzipiel hättest du freiere Hand...
Am besten du erstellst dir eine Bestandsaufnahme über die aktuelle "Kommunikations-Situation"
Bsp.:
ISDN-Anschluss 3 Nummern, 2 Telefone, 4 Mobilteile, x Fax
Adressverwaltung: so und so viele Kontakte, geregelt über dieses und jenes, da und dort.
Mails: Provider xyz, diese und jene Adresse, so und so viel Speicher, usw
Auch wofür ihr die Nummern, Mail, Adressverwaltung usw benötigt...
Und dann erstellst du einen Plan, wie die Situation künftig aussehen soll.
Bsp:
ISDN-Anschluss wie bisher
VoIP-Nummer in Land x wegen Lieferant/Kunde y
Anzahl Telefone
Zentrale Kontaktverwaltung für Telefon und Mail
usw, usf
(falls absehbar: welche Änderungen werden in den nächsten Jahren bez. Kommunikation erfolgen)
Anhand dieser Analyse kannst du dann besser beurteilen was du benötigst, und vor allem kannst du damit bei Externen die Offerte gleich Bedarfsorientiert einholen...
Es nützt ja eigentlich recht wenig, wenn ich dir hier die "Megaanlage" "ufschnorre", und du dann mit viel weniger viel besser dran wärst 🙂
EDIT:
die Analysen übrigens für dich, nicht für hier - damit du sozusagen eine bessere Entscheidungsgrundlage hast 🙂
Edit2:
Die Analysen auch für "wer braucht was, wer wird künftig was brauchen" machen, sie können dir dann auch gleich aufzeigen wo allfällige Doppelspurigkeiten/Redundanzen sind, wo du das ganze optimieren kannst; bsp. das mit der CRM-Komponente in Elastix...
Das du dann sozusagen gleich die ganze Kommunikation modernisierst, und nicht "nur" die Telefonanlage...
scampolo7 Beiträge
Hallo Schattenmann
Vielen lieben Dank für Deine Ausführungen. So wie es bei uns im Moment ausschaut, werden wir wohl ASTERISK mit zwei SNOM 720 und noch zwei weiteren kleineren Snom's zulegen.
Nun habe ich aber noch zwei kleine Fragen.
1) Verstehe ich das richtig: Elastix ist eine Benutzeroberfläche für Asterisk? Also unter einem Elastix läuft primär einmal ein Asterisk?
2) Gibt es Asterisk in deutsch?
3) Kann ich irgendwo ein fertig installiertes VMWare Linux mit Asterisk in deutsch herunterladen? So dass ich nur noch konfigurieren muss? Habe bei vmWare und bei http://packages.ubuntu.com/gesucht aber nichts gefunden was ich glaube, dass es mir dienen würde.
Viele liebe Grüsse und besten Dank für alles.
Vielen lieben Dank für Deine Ausführungen. So wie es bei uns im Moment ausschaut, werden wir wohl ASTERISK mit zwei SNOM 720 und noch zwei weiteren kleineren Snom's zulegen.
Nun habe ich aber noch zwei kleine Fragen.
1) Verstehe ich das richtig: Elastix ist eine Benutzeroberfläche für Asterisk? Also unter einem Elastix läuft primär einmal ein Asterisk?
2) Gibt es Asterisk in deutsch?
3) Kann ich irgendwo ein fertig installiertes VMWare Linux mit Asterisk in deutsch herunterladen? So dass ich nur noch konfigurieren muss? Habe bei vmWare und bei http://packages.ubuntu.com/gesucht aber nichts gefunden was ich glaube, dass es mir dienen würde.
Viele liebe Grüsse und besten Dank für alles.
Guest
bearbeitet #16
Moin,
zu 1): Elastix ist eine komplette Distribution (glaube auf Debian basierend - also schnell in einer eigenen VM installiert), welche nicht nur Asterisk mit PBX (ein Aufsatz), sondern auch andere Kommunikations-Software und vor allem: Server unter einer Administrationsoberfläche vereint (bsp. Jabber für InstantMessaging, E-Mail-Server, eine CRM-Software, usw usf). Aber VoIP setzt auf Asterisk auf...
2) VoIP-Lösungen werden hauptsächlich auf Englisch angeboten (vgl. Elastix), gibt aber auch Hersteller, welche ihre Asterisk-Angebote "eingedeutscht" vertreiben... Handkehrum, wenn du im Config-File direkt hantierst, werden die paar Befehle schnell sitzen... (zur Not gibt es ja entsprechend Fachliteratur)
3) wenn du Asterisk pur (also ohne Admin-Oberfläche, PBX usw) installieren willst, reicht es wenn du ein Debian (oder Ubuntu)-Server-image nimmst, und dort Asterisk installierst... Alternativ wenn du Elastix nimmst, kannst du unter VMWare ein neues Image für Debian erstellen, und Elastix darin installieren...
Bei Asterisk pur kannst du auch nach "freePBX" ausschau halten (http://www.freepbx.org/), setzt(e) ebenfalls auf Asterisk auf, und bietet ebenfalls eine komplette Anlage... Soweit mir ist (schon lange nicht mehr mit freepbx gespielt /emoticons/default_wink.png sogar mit Admin-Oberfläche, in diesem Punkt könnte ich mich aber auch irren (da hilft nur der Selbstversuch) /emoticons/default_wink.png
zu 1): Elastix ist eine komplette Distribution (glaube auf Debian basierend - also schnell in einer eigenen VM installiert), welche nicht nur Asterisk mit PBX (ein Aufsatz), sondern auch andere Kommunikations-Software und vor allem: Server unter einer Administrationsoberfläche vereint (bsp. Jabber für InstantMessaging, E-Mail-Server, eine CRM-Software, usw usf). Aber VoIP setzt auf Asterisk auf...
2) VoIP-Lösungen werden hauptsächlich auf Englisch angeboten (vgl. Elastix), gibt aber auch Hersteller, welche ihre Asterisk-Angebote "eingedeutscht" vertreiben... Handkehrum, wenn du im Config-File direkt hantierst, werden die paar Befehle schnell sitzen... (zur Not gibt es ja entsprechend Fachliteratur)
3) wenn du Asterisk pur (also ohne Admin-Oberfläche, PBX usw) installieren willst, reicht es wenn du ein Debian (oder Ubuntu)-Server-image nimmst, und dort Asterisk installierst... Alternativ wenn du Elastix nimmst, kannst du unter VMWare ein neues Image für Debian erstellen, und Elastix darin installieren...
Bei Asterisk pur kannst du auch nach "freePBX" ausschau halten (http://www.freepbx.org/), setzt(e) ebenfalls auf Asterisk auf, und bietet ebenfalls eine komplette Anlage... Soweit mir ist (schon lange nicht mehr mit freepbx gespielt /emoticons/default_wink.png sogar mit Admin-Oberfläche, in diesem Punkt könnte ich mich aber auch irren (da hilft nur der Selbstversuch) /emoticons/default_wink.png
Bordi7 Beiträge
bearbeitet #17
Ist schwierig; ich kann dir nur sagen was du NICHT kaufen solltest... (Gigaset)Lustig, ausgerechnet dieses hätte ich als erstes empfohlen. Habe mit S685-IP und Nachfolger nur gute Erfahrungen gemacht. Ist einfach zu installieren, funktioniert, und tut was es soll. Keine PBX vorausgesetzt, würde ich es sofort wieder kaufen, und lasse Snom/Cisco gerne stehen.
@scampolo:
Guest
Als Einzelgerät im Privathaushalt ist Gigaset brauchbar. (ich hab bsp. ein C45h an der Fritz)
Aber im Geschäftseinsatz ist Gigaset, vor allem wenn's um Anlagen geht, nicht empfehlenswert... Entweder weil du Funktionen nicht erreichen kannst, oder die Konfiguration dank "Abrufen der Konfigurationsoberfläche aus dem Internet" die pure Hölle... (und die Gerätekonfiguration wie bei SNOM (Verhalten bei besetzter Leitung usw) ist bei Gigaset auch nicht immer möglich)
Aber im Geschäftseinsatz ist Gigaset, vor allem wenn's um Anlagen geht, nicht empfehlenswert... Entweder weil du Funktionen nicht erreichen kannst, oder die Konfiguration dank "Abrufen der Konfigurationsoberfläche aus dem Internet" die pure Hölle... (und die Gerätekonfiguration wie bei SNOM (Verhalten bei besetzter Leitung usw) ist bei Gigaset auch nicht immer möglich)
Bordi7 Beiträge
Als Einzelgerät im Privathaushalt ist Gigaset brauchbar. (ich hab bsp. ein C45h an der Fritz)Stimmt! Wen ne PBX zum Einsatz kommt, ist Gigaset raus. Im Geschäft funktioniert Gigaset wirklich nur bis KMU grösse (max 100 Klienten) mit der Gigaset Pro Linie.
Aber im Geschäftseinsatz ist Gigaset, vor allem wenn's um Anlagen geht, nicht empfehlenswert...
Guest
Und dort bist du dann total Abhängig von Gigaset (Gerät/Gerätekompatibilität, Support, Backend, usw); ein späteres Aufrüsten ist dann nur mit Gigaset (oder extremer Anpassung) möglich...
Darum hab ich in diesem Fall trotz kleinerer Anlage davon abgeraten:
ein flexibles Backend, Clients die die geforderten Funktionen unterstützen.
... kann jederzeit mit praktisch allem erweitert werden, und man hat dank Communites und (bei den Clients) prof. Support genügend Unterstützung im Ernstfall... D.h. man muss nicht gleich die ganze Anlage neu überdenken wenn es eine Änderung gibt...
(sah das grad kürzlich bei einem Kollegen; Kleinanlage (15 Clients), mit Gigaset... EINE Änderung (Lagerhalle kam mit zusätzlichen 5 Dect-Teilen dazu). Man war das ein Knorz - aber die haben die Gigaset-Anlage nochmal aufgerüstet weil's schnell gehen musste...
... da lohnt sich der "kleine Mehraufwand" bei der Ersteinrichtung, wenn man danach Erweiterungen "einfach so mal kurz reinhängen" kann...
Eben, im privaten Haushalt - kann man schon auf Gigaset zurückgreifen, da tut's nicht sonderlich weh... Aber sonst - nope... /emoticons/default_wink.png
Darum hab ich in diesem Fall trotz kleinerer Anlage davon abgeraten:
ein flexibles Backend, Clients die die geforderten Funktionen unterstützen.
... kann jederzeit mit praktisch allem erweitert werden, und man hat dank Communites und (bei den Clients) prof. Support genügend Unterstützung im Ernstfall... D.h. man muss nicht gleich die ganze Anlage neu überdenken wenn es eine Änderung gibt...
(sah das grad kürzlich bei einem Kollegen; Kleinanlage (15 Clients), mit Gigaset... EINE Änderung (Lagerhalle kam mit zusätzlichen 5 Dect-Teilen dazu). Man war das ein Knorz - aber die haben die Gigaset-Anlage nochmal aufgerüstet weil's schnell gehen musste...
... da lohnt sich der "kleine Mehraufwand" bei der Ersteinrichtung, wenn man danach Erweiterungen "einfach so mal kurz reinhängen" kann...
Eben, im privaten Haushalt - kann man schon auf Gigaset zurückgreifen, da tut's nicht sonderlich weh... Aber sonst - nope... /emoticons/default_wink.png
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