Pirelli PRGAV4202N als Fileserver
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Hallo,
ich wollte den Telekom Router Pirelli PRGAV4202N mit Hilfe einer USB Festplatte als Fileserver ausprobieren.
Meine Absicht ist, die Homeverzeichnisse der User (es sind nur einige Familienmitglieder) auf dieser Platte zu speichern, damit nicht immer eine Maschine als Server laufen muss.
Die Clients im Netzwerk sind Linux und Windowsmaschinen gemischt bzw. als DualBoot. Ich habe es zunächst einmal mit einem Linux Client probiert.
Ich sehe, dass die Festplatte am Router über Samba freigegeben wird. Ich hänge am Client die Festplatte mit der Option -t cifs in das Dateisystem ein. So weit, so gut. Das Homeverzeichnis habe ich auf die Platte am Router kopiert..
Das Problem ist, dass ich keine Eigentümerrechte auf die Dateien vergeben kann. Alles gehört dem User bin und der Gruppe bin. Und das führt jedenfalls dazu, dass ich mich mit dem Client zwar auf der Konsole aber nicht in KDE anmelden kann. Fehlermeldung: "Call to lnusertemp failed ..." Das dürfte mit den Eigentümerrechten zu tun haben.
Ich durchschaue außerdem nicht, wie man auf den Router über SSH kommt - falls das überhaupt was bringt.
Gibt es da ein root Passwort? Auf der grafischen Oberfläche melde ich mich als Admin an, über SSH geht das nicht.
Ich habe die Seite http://tpirelli.blogspot.com/search?upd ... -results=5 studiert, aber da verstehe ich bei weitem nicht alles.
Hat es überhaupt einen Sinn, den Router als Fileserver in einem Netzwerk mit Linux Clients zu benützen.
Kann mir da jemand weiterhelfen?
ich wollte den Telekom Router Pirelli PRGAV4202N mit Hilfe einer USB Festplatte als Fileserver ausprobieren.
Meine Absicht ist, die Homeverzeichnisse der User (es sind nur einige Familienmitglieder) auf dieser Platte zu speichern, damit nicht immer eine Maschine als Server laufen muss.
Die Clients im Netzwerk sind Linux und Windowsmaschinen gemischt bzw. als DualBoot. Ich habe es zunächst einmal mit einem Linux Client probiert.
Ich sehe, dass die Festplatte am Router über Samba freigegeben wird. Ich hänge am Client die Festplatte mit der Option -t cifs in das Dateisystem ein. So weit, so gut. Das Homeverzeichnis habe ich auf die Platte am Router kopiert..
Das Problem ist, dass ich keine Eigentümerrechte auf die Dateien vergeben kann. Alles gehört dem User bin und der Gruppe bin. Und das führt jedenfalls dazu, dass ich mich mit dem Client zwar auf der Konsole aber nicht in KDE anmelden kann. Fehlermeldung: "Call to lnusertemp failed ..." Das dürfte mit den Eigentümerrechten zu tun haben.
Ich durchschaue außerdem nicht, wie man auf den Router über SSH kommt - falls das überhaupt was bringt.
Gibt es da ein root Passwort? Auf der grafischen Oberfläche melde ich mich als Admin an, über SSH geht das nicht.
Ich habe die Seite http://tpirelli.blogspot.com/search?upd ... -results=5 studiert, aber da verstehe ich bei weitem nicht alles.
Hat es überhaupt einen Sinn, den Router als Fileserver in einem Netzwerk mit Linux Clients zu benützen.
Kann mir da jemand weiterhelfen?
Nexus2k826 Beiträge
Das Problem ist, dass ich keine Eigentümerrechte auf die Dateien vergeben kann. Alles gehört dem User bin und der Gruppe bin. Und das führt jedenfalls dazu, dass ich mich mit dem Client zwar auf der Konsole aber nicht in KDE anmelden kann. Fehlermeldung: "Call to lnusertemp failed ..." Das dürfte mit den Eigentümerrechten zu tun haben.Das kann gut sein, du kommst per Telnet auf den Router und dann mit dem Kommando "system shell" ins Linux des Routers. dort kannst du dann normal mit chown die rechte der Verzeichnisse / Dateien ändern.
Ich durchschaue außerdem nicht, wie man auf den Router über SSH kommt - falls das überhaupt was bringt.Beim normalen Centro Grande ist SSH immer aktiviert und man kommt normal mit Putty auf die Shell. Als User wird ebenfalls admin und als Passwort das Routerpasswort benutzt.
Gibt es da ein root Passwort? Auf der grafischen Oberfläche melde ich mich als Admin an, über SSH geht das nicht.
Hat es überhaupt einen Sinn, den Router als Fileserver in einem Netzwerk mit Linux Clients zu benützen.Naja prinzipiell keine schlechte Idee, mir wäre jedoch der Platz auf dem Geräte für Homeverzeichnisse etwas zu begrenzt und die Performance wird wohl auch nicht gerade die beste sein.
f.gruber5 Beiträge
... du kommst per Telnet auf den RouterIch komme weder mit Telnet noch mit SSH auf den Router. Nur mit dem Webinterface komme ich hinein. Habe von der Benutzerseite einen Screenshot gemacht, siehe unten. Bedeutet das Kreuz vor "LAN Zugriffsrechte", dass man sich nicht über die Konsole aus dem LAN einloggen kann?
... mir wäre jedoch der Platz auf dem Gerät für Homeverzeichnisse etwas zu begrenztund die Performance wird wohl auch nicht gerade die beste sein.Ich habe das so gemeint, dass die Homeverzeichnisse auf der USB Platte wären. Die hat Platz genug. Was die Performance betrifft, das wollte ich eben austesten, aber so weit hat es mich bisher nicht heranlassen ...

Nexus2k826 Beiträge
Vielleicht solltest du die Primäre Gruppe des Adminusers auf Administratoren umschalten ? Oder welche Optionen existieren dort ? Ich habe leider nur die Swisscom Version des Pirelli Routers /emoticons/default_smile.png
dreael322 Beiträge
Für Linux (und generell unixoide Betriebssysteme) ist an und für sich NFS für den Laufwerksmount die besser geeignete Variante, da es direkt die Eigenheiten wie Permissions (chmod) und Eigentüber (chown/chgrp) unterstützt, während SMB dagegen für Microsoft-Umfelder optimiert ist. => Von daher schauen, ob die Embedded Linux-Firmware nicht auch NFS unterstützt. Ferner müsste die USB-Platte ebenfalls als z.B. ext3 statt NTFS formatiert sein, um vollen Support mit Permissions zu erhalten.
o.s.t.495 Beiträge
Falls es dann auch funktionieren würde - rein aus Erfahrung und aus der absehbar schwachen Prozessorleistung und der mageren RAM-Bestückung bei Consumer-Routern sind sehr schwache Datentransferleistungen zu erwarten. Tiefe, einstellige MByte/s macht nicht wirklich Spass als Fileserver. Es geht nichts über ein richtiges NAS - Synology oder QNAP sind z.B. die Geräte der Wahl für den Heim/SoHo Gebrauch.
Die USB-Buchse am Router höchstens als Printserver oder als NAS-Spielerei - mehr nicht.
gruss, o.s.t.
Die USB-Buchse am Router höchstens als Printserver oder als NAS-Spielerei - mehr nicht.
gruss, o.s.t.
f.gruber5 Beiträge
Für Linux (und generell unixoide Betriebssysteme) ist an und für sich NFS für den Laufwerksmount die besser geeignete Variante, da es direkt die Eigenheiten wie Permissions (chmod) und Eigentüber (chown/chgrp) unterstützt, während SMB dagegen für Microsoft-Umfelder optimiert ist. => Von daher schauen, ob die Embedded Linux-Firmware nicht auch NFS unterstützt. Ferner müsste die USB-Platte ebenfalls als z.B. ext3 statt NTFS formatiert sein, um vollen Support mit Permissions zu erhalten.Die externe Platte ist mit ext3 formatiert. Dass NFS die bessere Wahl ist, das ist mir klar. Ich wollte halt einmal ein wenig herumprobieren mit diesem Router, weil mir die Idee, den als NAS zu nützen, gekommen ist, wenn der schon einen USB Port hat ...
Die Antworten in diesem Forum zeigen mir allerdings, dass das wohl keine wirklich sinnvolle Sache ist.
f.gruber5 Beiträge
Falls es dann auch funktionieren würde - rein aus Erfahrung und aus der absehbar schwachen Prozessorleistung und der mageren RAM-Bestückung bei Consumer-Routern sind sehr schwache Datentransferleistungen zu erwarten. Tiefe, einstellige MByte/s macht nicht wirklich Spass als Fileserver. Es geht nichts über ein richtiges NAS - Synology oder QNAP sind z.B. die Geräte der Wahl für den Heim/SoHo Gebrauch.Die USB-Buchse am Router höchstens als Printserver oder als NAS-Spielerei - mehr nicht.Ja, danke für diese Info.
gruss, o.s.t.
Zur Zeit verwende ich meinen PC als Homeserver. Einziger Nachteil ist, dass meine Frau zuerst meinen PC einschalten muss, damit sie mit ihrem PC arbeiten kann.
Ich habe einmal eine Zeit lang einen dezidierten Server zu Hause betrieben, aber das schlechte Gewissen wegen dem Stromverbrauch hat mich dazu bewogen, davon wieder abzugehen.
Das Synology NAS habe ich auch schon in die engere Wahl gezogen. Hat das ein Linux OS, das man nach Belieben selbst konfigurieren kann?
Das ist es nämlich, warum für mich ein selbst konfigurierter Server die beste Lösung ist, wäre da nicht der Lärm und der Stromverbrauch ...
o.s.t.495 Beiträge
....Das Synology NAS habe ich auch schon in die engere Wahl gezogen. Hat das ein Linux OS, das man nach Belieben selbst konfigurieren kann...ja, hat Linux an Bord. Inwieweit man da selbst rumbasteln kann, entzieht sich meiner Kenntnis. Fakt ist aber, das es sehr viele Erweiterungen und es in der sehr aktiven und kompetenten Community einige wirkliche Cracks hat, die praktisch alles zustande bringen.http://www.synology-forum.de
http://www.synology-wiki.de/index.php/Modifikationen
gruss, o.s.t.
Nexus2k826 Beiträge
Ebenfalls empfehlenswert sind QNAP NAS Systeme. Ich selbst benutze ein TS509, dort gibts ebenfalls die Möglichkeit eigene Software und Pakete einzurichten wobei meines Wissens ein NIS/LDAP Server für die Benutzerauthentifizierung direkt integriert ist und über das WebGUI konfigurierbar ist. Stromverbrauch mit 5 WD RE4 Platten ist rund 55 - 75 Watt. (Gibt irgendwo online Datenblätter dazu)
Walter Buergin376 Beiträge
Selber habe ich schon mehrere QNAP NAS 209 Pro als Fileserver eingerichtet und die funktionieren schon seid Jahren.
Auch ist ein gutes deutsches Forum vorhanden, wenn es Fragen oder Probleme gibt.
http://forum.qnapclub.de/
Walter
:wink:
Auch ist ein gutes deutsches Forum vorhanden, wenn es Fragen oder Probleme gibt.
http://forum.qnapclub.de/
Walter
:wink:
f.gruber5 Beiträge
Vielleicht solltest du die Primäre Gruppe des Adminusers auf Administratoren umschalten ? Oder welche Optionen existieren dort ? Ich habe leider nur die Swisscom Version des Pirelli Routers /emoticons/default_smile.pngIm Webinterface meines Routers sehe ich in der Auswahlliste "Primäre Gruppe" nur die Gruppe "Users". Es gibt keine Administratoren-Gruppe oder ähnliches.
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