Nervige Werbeanrufe: Swisscom und Sunrise führen Filter für alle ein
6 Antworten3'854 AufrufeGestartet von rad ·
radThemenstart
Nur nützt das nicht viel.
Die Werbeanrufer nehmen Fake - Handynummern und wechseln diese ständig.
Aufs Handy landen mehr Spamanrufe mit Filter als auf dem Festnetz, wo kein Filter vorhanden ist.
Sunrise und Salt rufen auch ständig an um ein Abo anzudrehen.
Die Werbeanrufer nehmen Fake - Handynummern und wechseln diese ständig.
Aufs Handy landen mehr Spamanrufe mit Filter als auf dem Festnetz, wo kein Filter vorhanden ist.
Sunrise und Salt rufen auch ständig an um ein Abo anzudrehen.
Local.ch App runterladen, in den Einstellungen "Verifizierte Werbeanrufer sperren" einschalten, regelmässig Daten aktualisieren. 🔕
Und was kann man machen, wenn man ständig unbekannte Anrufe bekommt, also ohne Rufnummer?
bearbeitet #5
Bei mir gilt privat die Whitelist: Es klingelt nur bei Anrufern, die in meinem Telefonbuch eingetragen sind. Habe da nie mit Spammern und Konsorten zu tun. Es gibt einfach keinen guten Grund für jemanden, den ich nicht kenne, mich anzurufen.
Zugegeben: Auf einem Geschäftshandy ist dieses sehr restriktive Vorgehen nicht machbar.
Muss vielleicht noch anfügen: Ich wundere mich, wieviele Leute selbst heute noch im Telefonverzeichnis eingetragen sind. Ich gehörte zu den ersten, die sich austragen liessen, als man dies durfte. Damals noch den Festnetzanschluss, den ich schon Ewigkeiten nicht mehr habe. Handy hatte ich gar nie eintragen lassen. Ein Eintrag im Verzeichnis ist doch ein gefundenes Fressen für Spammer und Betrüger. Ohne entsprechende Einträge würde z.B. der berüchtigte Enkeltrick weit weniger gut funktionieren.
Klar, es kann einen auch ohne Eintrag treffen, wenn zufällige Nummern angerufen werden. Dennoch: Es ist eine Möglichkeit, ungewünschte Anrufe zu verringern.
Zugegeben: Auf einem Geschäftshandy ist dieses sehr restriktive Vorgehen nicht machbar.
Muss vielleicht noch anfügen: Ich wundere mich, wieviele Leute selbst heute noch im Telefonverzeichnis eingetragen sind. Ich gehörte zu den ersten, die sich austragen liessen, als man dies durfte. Damals noch den Festnetzanschluss, den ich schon Ewigkeiten nicht mehr habe. Handy hatte ich gar nie eintragen lassen. Ein Eintrag im Verzeichnis ist doch ein gefundenes Fressen für Spammer und Betrüger. Ohne entsprechende Einträge würde z.B. der berüchtigte Enkeltrick weit weniger gut funktionieren.
Klar, es kann einen auch ohne Eintrag treffen, wenn zufällige Nummern angerufen werden. Dennoch: Es ist eine Möglichkeit, ungewünschte Anrufe zu verringern.
Vielleicht wäre dies ein Grund für einen Eintrag auf local.ch -> Alle Nummern, die nicht auf local.ch (oder privat geführter Kontaktliste wie beim Smartphone üblich) sind, immer blockieren. Nebenbei: CLIP ist IT-security-technisch eine Katastrophe: Nichts mit PKI und Signierung mitttels Zertifikate - jeder Anbieter kann CLIP nach Belieben fälschen. Der "Kassensturz" hat bereits über Fälle berichtet, wo die Rufnummer von völlig unbescholtener Bürger missbraucht wurde.
Der "Kassensturz" hat bereits über Fälle berichtet, wo die Rufnummer von völlig unbescholtener Bürger missbraucht wurde.
Aber genau das spricht eben gegen das Zulassen aller Nummern, die auf Local.ch sind. Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand, der mich gar nicht kennt, genau eine Nummer fälscht, die in meiner Kontaktliste steht, tendiert gegen null. Besteht die zugelassene Menge hingegen aus allen Nummern, die auf Local.ch verzeichnet sind, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass eine gefälschte Anrufernummer durchkommt. Nur die eigenen Kontakte zulassen bringt immer noch am meisten bei der Abwehr unerwünschter Anrufe. Auf dem Festnetz eher mühsam bis nicht möglich, auf einem Smartphone i.d.R. mit zwei, drei Einstellungen erledigt.
Aus meiner Sicht braucht es heute höchstens noch die gelben Seiten, um Firmen zu finden. Die weissen Seiten, früher als Telefonbuch bekannt, sind aus der Zeit gefallen. Man sollte am besten alle Einträge löschen, und wer dann trotzdem aufgeführt werden will, sollte dies bewusst per Opt-in veranlassen müssen. Damit wäre das Ärgernis von unerwünschten Anrufen wohl stark reduziert.
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