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M-Budget DSL/Mobile-Angebot

32 Antworten20'364 AufrufeGestartet von Unregistriert ·

Nexus2k826 Beiträge
#21
Der Centro G hat doch auch 2 ab Telefonports für VoIP ?!?
Stimmt, hab nur noch nie ne Leitung mit angeschlossenen Telefonen an nem Centro Grande gesehen.
Herby80 Beiträge
#22
Stimmt, hab nur noch nie ne Leitung mit angeschlossenen Telefonen an nem Centro Grande gesehen.

Bei mir sehe ich das jeden Tag. ;-)

Bei einem Swisscom VoIP oder All IP Anschluss.

Die Telefon Schnittstellen können sogar auch selber konfiguriert werden, beim Centro Grande von Pirelli oder neu ADB.

Hab dies selber auch schon mal so betrieben.

Das Telefonsignal kann oder wird aber in der Regel über die DSL Schnittstelle(äussere Pins) in die Telefon-Hausinstallation zurück gespeisst.

Denke aber auch, dass man die Anschluss Daten für das VoIP nicht einfach so bekommt, wenn auch Telefoniert werden soll.

mimrys3 Beiträge
#23
Bin seit dem 01. Februar unter M-Budget DSL (Wechseln von Swisscom VDSL) und total begeistert. Der mitgelieferte Modem-Router (WinBox) ist eigentlich ein "Netgear N150 Wireless ADS2+ Voice Router (DVG1000)", schon konfiguriert und unmöglich die Parameter zu speichern entweder mit der GUI weder mit "telnet"... ABER man kann sein eigenes Modem-Router benützen, natürlich nicht von WinGO unterstützt. Z.B konfiguriert das Swisscom Centro Grande ("debranded"=vollzugriff dauerhaft aktivieren) automatisch und läuft problemlos, ein Kinderspiel. Bin bereit weitere Teste zu machen, wenn jemand braucht aber im Moment sind die M-Budget Produkte (DSL und Mobile) sehr attraktiv!

rolfu1 Beitrag
#24
Ich bin umgezogen und da ich nur Internet benötige, war für mich M-Budget das richtige Angebot. Heute wurde das Internet (mit Verspätung...) aufgeschaltet. Übermorgen soll noch ein Techniker vorbeikommen. Warum wissen wohl nur die Götter... :wink:

Jetzt folgt das grosse ABER: als Gamer muss ich Ports für die Xbox, PS, etc. freischalten. Nichts geht, alles ist beim Router eingefroren :x!

Kann ich den alten Bluewin Router verwenden? Und was für Daten muss ich dort wohl eingeben?!? Danke für die Hilfe!

dreael322 Beiträge
#25
ABER man kann sein eigenes Modem-Router benützen, natürlich nicht von WinGO unterstützt.
An dieser Stelle wäre vielleicht noch interessant, folgende Fälle zu untersuchen und die Ergebnisse hier posten.

1.) "Out of the Box"-Standardsetup (Migros-DSL mit hauseigenem Router/CPE): LAN-seitiger IPv4-Bereich (oder auch IPv6? -> Windows Vista/7!) mit "ipconfig /all" abfragen. Ich nehme einmal an, dass dieser Router auch mit Layer 3 und NAT daherkommt. => In diesem Fall noch ein Test, was gemacht werden muss, wenn eine PC-Anwendung ein Portforwarding (statisches NAT) benötigt.

2.) Eigener Breitbandrouter mit Ethernet-WAN-Schnittstelle als Layer 3-Gerät, Migros-eigenes Gerät weiterhin als DSL-CPE, aber als reine Layer 2-Bridge umkonfiguriert: Geht das? => Suche, ob es irgendwo etwas wie RFC 1438 o.ä. gibt. Und falls ja, dann noch Details zum Layer 3-Protokoll (DHCP, PPPoE, PPPoA usw.) geben, wie man den L3-Breitbandrouter einzustellen hat.

3.) Eigene DSL-CPE wie z.B. Fritzbox: Genauer Signaltyp (ADSL, ADSL2, VDSL usw.) + Layer 3-Protokoll (DHCP, PPPoE, PPPoA usw.).

4.) Firmware-Update hauseigener Router: Verteilt Migros eine neue Firmware ebenfalls automatisch wie Swisscom?

Unregistriert59 Beiträge
#26
Lasst die Finger von M-Budget-DSL. Deren Service ist unter aller Sau.

Ich habe mich letzten November in einer Migros-Filiale angemeldet, mit der Aufschaltung auf den 1. Februar. Obwohl im Anmeldeformular aus der Migros-Filiale alles richtig steht, haben sie scheinbar meinen Namen, wie auch meine e-Mail- und Wohnadresse in ihrer Datenbank/im System falsch notiert.

Anfangs Januar bekomme ich von M-Budget/Wingo einen Anruf, meine e-Mail-Adresse (die meinen Nachnamen beinhaltet) ginge nicht. Natürlich geht sie nicht wenn der Angestellte dort sie falsch abliest und abtippt. Ein kleines "L" wurde mit einem kleinen "i" vertauscht. Ich korrigiere den Herrn am Telefon. Er verabschiedet sich indem er meinen Nachnamen wieder falsch aufsagt! Danach höre eine Zeit lang nichts mehr von Wingo.

Ab jetzt Protokollmässig:

- Am 31.1. stellt mir die Swisscom meinen Festnetz- und DSL-Anschluss überpünktlich ab, wie ich es wollte. Allerdings ist der neue Router von M-Budget/Wingo noch nicht angekommen und ich wundere mich.

- Am gleichen Tag schreibe ich über das Kontaktformular, dass ich den Router morgen am 1. Februar im Briefkasten haben will und die Leute dort gefälligst meinen Nachnamen richtig schreiben sollten. In der Antwort auf meine Anfrage wird wie auch schon der eine Buchstabe vertauscht obwohl mein Name in der Korrespondenz und auf dem Anmeldeblatt richtig geschrieben ist und sie ihn nur ablesen müssten. Auf die Idee in einem Telefonbuch nachzuschauen, kommen diese unfähigen Leute dort nicht.

- Den Rückanruf von Wingo auf meinem Handy am Nachmittag verpasse ich, weil ich arbeite.

- 1.2. bekomme ich einen Anruf von einer Telefonnummer die ich nicht kenne. Da ich intelligenter bin als die Mitarbeiter bei Wingo, schaue ich online im Telefonbuch nach. Es handelt sich um Alpine Energie. Ich weiss nicht, was diese Firma von mir will und vermute, dass sie meine Nummer versehentlich falsch gewählt haben, rufe deshalb auch nicht zurück.

- Es ist Mittag, der Router ist immer noch nicht da, am Nachmittag rufe ich die Hotline an. Die Frau am Telefon sagt zur Kontrolle meine Adresse nochmals auf. Die Hausnummer ist falsch notiert (wie kann man eine 8 mit einer 4 verwechseln?), obwohl sie im Telefonbuch einsehbar ist! Diese Mitarbeiter sind unfähig, weder meinen Namen, meine Hausnummer, noch meine e-Mail-Adresse richtig abzulesen noch nachzuschauen! Ich gebe die richtige Hausnummer durch und merke, wie sich die Frau Zeit mit dem Reden lässt (in der Annahme, sie tippt gerade die korrekte Nummer in die Datenbank ein).

- Die Frau leitet mein Anliegen an den technischen Dienst weiter, dessen Anruf ich Minuten später verpasse weil ich im lauten Tram unterwegs bin und das Handy nicht höre (ich hab genau dann abgenommen, als der Techniker gerade den Hörer auflegt). Die zuständige Person zurückrufen geht nicht, da es eine Hauptnummer (die Swisscom-Hotline!) ist und die Mitarbeiterin, die ich dann am Telefon hatte, sich durch die ganze Abteilung fragen müsste, wer mir gerade angerufen hat.

- 2.2. rufe ich am Morgen nochmals die Hotline an, diesmal ein Herr in der Leitung, kontrolliert wieder meine Adresse. Die Hausnummer ist immer noch falsch notiert! Ich werde wütend, sag dem Herr dass ich eben gerade gestern meine korrekte Nummer durchgegeben habe und frage ihn ob sie denn überhaupt etwas richtig machen können! Er erwidert, der technische Dienst würde sich möglichst rasch bei mir melden.

- "Möglichst rasch" bedeutet bei denen "gar nicht". Deshalb rufe ich am Nachmittag wieder an. Mein Anliegen wird wieder "möglichst rasch" an den technischen Dienst weitergeleitet mit der ermutigenden Zusage, mir den Router nach Möglichkeit express schicken zu können... mehr als eine Stunde später ruft mich der Techniker an: Mein Anschluss wird am 6.2. aufgeschaltet!

Ich werde absolut wütend und erkläre ihm, dass ich es auf den 1.2. bestellt habe und den Router per Express auf heute haben will.

"Geht nicht, tut mir leid."

Ich fordere ausserdem die Bestätigungs-SMS und -e-Mail meiner Anmeldung, die ich angeblich vorher noch bekommen müsste.

"Ja sorry, sie haben uns ja eine falsche e-Mail-Adresse angegeben, ging halt nicht."

Ich sage ihm, dass ich ihnen Anfangs Januar die Mailadresse und meinen Namen korrigiert habe und es ihr Fehler ist, wenn sie mir danach keine Infos schicken.

"Ja sorry, sie haben uns halt eine falsche Wohnadresse angegeben, das liegt an ihnen."

Ich erkläre ihm wütend, dass sie es sind, die meine Hausnummer falsch abgelesen/abgetippt haben. Auf dem Anmeldeformular der Migros-Filiale steht eindeutig die korrekte Hausnummer und meine sonstigen Daten. Und ich will den Router per Express heute im Briefkasten.

"Ja sorry, geht wirklich nur auf den 6.2. da können wir nichts machen."

Ich entgegne ihm "doch, sie können mindestens einen besseren Service anbieten!"

- Am 3.2. sehe ich, dass ich zumindest die Bestätigungsmail bekommen habe, welche als Aufschaltung aber den 10.2. mitteilt! Diesen Mittag bekomme ich dann wieder einen Anruf von Wingo, wieder werde ich mit falschem Namen begrüsst! Der Mitarbeiter will mich informieren, dass Alpine Energie (Aha! Jetzt's dämmert's mir) bei mir vorbeikommen muss, weil angeblich eine Störung vorliegt. Ich werde wütend und erkläre ihm, dass ich vorher jahrelang bei Swisscom einen DSL-Anschluss hatte, dort alles funktionierte und somit nicht plötzlich eine Störung vorliegen kann und mein Anschluss sehr wohl DSL empfängt! Wingo bräuchte mir nur den Anschluss aufzuschalten, und dies nicht am 6.2., nicht am 10.2. sondern vor zwei Tagen! Während der Mitarbeiter mich nochmals bittet, den Alpine-Elektriker abzuwarten und sich verabschiedet, würge ich die Telefonverbindung ab, ich war völlig entnervt ab deren Unzuverlässigkeit. Wenige Minuten später, als ich unterwegs im Tram bin, versucht mich Wingo wieder anzurufen. Ich weise die zwei Anrufe ab, weil ich im Tram nicht unanständig herumschreien will.

- Am Nachmittag ruft mich Alpine an und teilt mir mit, dass am 13.2.(!) ein Elektriker/Techniker vorbeikommt, um mir den DSL-Zugang einzurichten. Ich frage nochmals nach, ob ich das richtig verstanden habe, dass er in meine Wohnung und an meinen Computer muss, und das drei Tage später. Angeblich ja. Obwohl M-Budget-DSL behauptet, man müsse den Router selber installieren und den Zugang konfigurieren. Netter Service, aber ich lasse höchst ungern jemand an meinen Computer ran.

- Ein/zwei Tage später, kann mich nicht erinnern, kommt mein Router (die "WinBox") endlich an. Es ist ein Retourgerät, alle Klebstreifen sind schon aufgerissen. In den AGB steht, dass Wingo uns Kunden diese als Gratisgeräte liefern darf, dennoch ist es enttäuschend nach diesen Tagen. Auch schön: Der Router hat oben und auf den Seiten riesige Lüftungslöcher wo man die Elektronik hindurch sieht und es klar ist, dass sich sehr schnell Staub darin fangen wird.

- Der Alpine-Elektriker kommt vorbei und kontrolliert meinen Telefonanschluss, nicht den Computer. Angeblich hat ein Elektriker der Swisscom, als er bei mir im Mehrparteienhaus meine Leitung im Verteilerkasten kappen musste, ein Kabel falsch angeschlossen. Der Alpine-Elektriker ist nicht berechtigt dies zu lösen und muss dies an die Swisscom weiterleiten.

- Wieder ein/zwei Tage später kommt ein Swisscom-Elektriker vorbei und löst das Problem. Die Arbeitskosten darf vermutlich ich übernehmen.

- Einen Monat lang hat der Anschluss funktioniert, seit wenigen Tagen habe ich stundenlange Netzunterbrüche. Und ja, alle Optionen im Adminbereich des Routers sind gesperrt.

Echt, die Mitarbeiter bei Wingo scheinen lernresistent zu sein, machen völlig unsinnige Fehler und lernen nichts daraus, so dass ich alle wütend zurechtweisen und mehrmals korrigieren muss.

Den letzten beschissenen Service dieser Art bei einem Provider hatte ich um das Jahr 99/00, als ich mich bei der Cablecom registrierte und nie eine Anmeldebestätigung bekam. Dazumals habe ich die Bestellung storniert, mich stattdessen bei der Swisscom angemeldet und innerhalb einer Woche hatte ich den DSL-Router plus funktionsfähigen Anschluss.

Wir haben jetzt mehr als 10 Jahre später, Internet ist für manche unverzichtbar (wie mich der kein TV-Gerät und Radio hat), die Infrastruktur ist vorhanden/ausgebaut und dennoch ist Wingo unfähig, eine DSL-Bestellung abzuwickeln. So eine Scheissfirma nennt sich Tochtergesellschaft der Swisscom? "M-Budget" bedeutet nicht, dass wir Kunden einen miesen Service bekommen sollen.

Falls Swisscom und Migros ihr Gesicht bewahren wollen, rate ich denen an, sich von Wingo zu distanzieren. Darf ich für so einen miserablen Service eine Entschädigung verlangen? Ich bin gerade dran, meine Anschlusskündigung zu schreiben.

dreael322 Beiträge
#27
Darf ich für so einen miserablen Service eine Entschädigung verlangen? Ich bin gerade dran, meine Anschlusskündigung zu schreiben.
Wenn alles so den Tatsachen entspricht, wie Du es beschreibst, liegt im Sinne vom OR klar ein Mangel in der Erfüllung vom Kaufvertrag vor. In dieser Zeit musstest Du vielleicht solange auf einen Datentarif Deines Handys ausweichen, hattest möglicherweise Mehrkosten wegen Volumenlimite-Überschreibung (zusätzliche MBs bei Swisscom Mobile einkaufen, um Deinen Online-Bedarf solange übers Handy abdecken können) usw. -> Dazu noch Deine Zeit für all die Umtriebe, die sonst alle nicht angefallen wären -> Ich würde dies alles einmal in einem Excel fein säuberlich zusammenstellen (tagebuchmässig rapportieren).

Ansonsten, wenn es so weitergeht, per eingeschriebenen Brief (Adresse = diejenige Firma im Handelsregister, welche Dein direkter Vertragspartner ist, vermutlich irgend eine Tochtergesellschaft der Migros) noch eine allerletzte Frist setzen, danach gilt der Vertrag als nicht zustandegekommen und Du hast im Prinzip Entschädigungsanspruch, weil Dir ja eine ursprünglich zugesicherte Leistung während einers längeren Zeitraumes nicht zur Verfügung gestanden hat.

Die Sendung "Kassensturz" sowie der Schweizerische Beobachter interessieren sich naturgemäss immer für derartige Fälle.

Unregistriert59 Beiträge
#28
In dieser Zeit musstest Du vielleicht solange auf einen Datentarif Deines Handys ausweichen, hattest möglicherweise Mehrkosten wegen Volumenlimite-Überschreibung (zusätzliche MBs bei Swisscom Mobile einkaufen, um Deinen Online-Bedarf solange übers Handy abdecken können
Ich hatte zwei Wochen nichts ausser einem Handy mit dem ich nur telefonieren und SMS schreiben (M-Budget Prepaid) sowie Radio hören kann - letzteres macht ich in diesen Tagen zum ersten Mal mit schlechtem Empfang weil... ich besitze privat kein TV-Gerät und höre kein Radio. Handy und Internet sind bei mir die Kommunikations- und Informationsdienste.

Mails und zwei Ricardo-Auktionen, die ich gerade am laufen hatte, musste ich während meiner Arbeitszeit bei meinem Arbeitgeber anschauen.

mimrys3 Beiträge
#29
Nach einigen Schwierigkeiten mit dem Netgear/Winbox Router läuft bei mir M-Budget DSL (mit Centro Grande Router) einwanfrei und bin sehr zufrieden /emoticons/default_ohmy.png Habe ein Bericht/Protokoll (auf französisch) geschrieben "Changement Swisscom DSL > M-Budget DSL". Er liegt als "öffentlich" Artikel auf Facebook (Mimrys) https://www.facebook.com/mimrys

Nexus2k826 Beiträge
#30
Autsch... die Geschichte von Unregistriert hört sich ziemlich übel an. Manchmal denke ich die haben extra einen so schlechten Service damit die Leute wieder zu Swisscom wechseln.

theo_12 Beiträge
#31
Lasst die Finger von M-Budget-DSL. Deren Service ist unter aller Sau.
Ich habe mich letzten November in einer Migros-Filiale angemeldet, mit der Aufschaltung auf den 1. Februar. Obwohl im Anmeldeformular aus der Migros-Filiale alles richtig steht, haben sie scheinbar meinen Namen, wie auch meine e-Mail- und Wohnadresse in ihrer Datenbank/im System falsch notiert.

Anfangs Januar bekomme ich von M-Budget/Wingo einen Anruf, meine e-Mail-Adresse (die meinen Nachnamen beinhaltet) ginge nicht. Natürlich geht sie nicht wenn der Angestellte dort sie falsch abliest und abtippt. Ein kleines "L" wurde mit einem kleinen "i" vertauscht. Ich korrigiere den Herrn am Telefon. Er verabschiedet sich indem er meinen Nachnamen wieder falsch aufsagt! Danach höre eine Zeit lang nichts mehr von Wingo.

Ab jetzt Protokollmässig:

- Am 31.1. stellt mir die Swisscom meinen Festnetz- und DSL-Anschluss überpünktlich ab, wie ich es wollte. Allerdings ist der neue Router von M-Budget/Wingo noch nicht angekommen und ich wundere mich.

- Am gleichen Tag schreibe ich über das Kontaktformular, dass ich den Router morgen am 1. Februar im Briefkasten haben will und die Leute dort gefälligst meinen Nachnamen richtig schreiben sollten. In der Antwort auf meine Anfrage wird wie auch schon der eine Buchstabe vertauscht obwohl mein Name in der Korrespondenz und auf dem Anmeldeblatt richtig geschrieben ist und sie ihn nur ablesen müssten. Auf die Idee in einem Telefonbuch nachzuschauen, kommen diese unfähigen Leute dort nicht.

- Den Rückanruf von Wingo auf meinem Handy am Nachmittag verpasse ich, weil ich arbeite.

- 1.2. bekomme ich einen Anruf von einer Telefonnummer die ich nicht kenne. Da ich intelligenter bin als die Mitarbeiter bei Wingo, schaue ich online im Telefonbuch nach. Es handelt sich um Alpine Energie. Ich weiss nicht, was diese Firma von mir will und vermute, dass sie meine Nummer versehentlich falsch gewählt haben, rufe deshalb auch nicht zurück.

- Es ist Mittag, der Router ist immer noch nicht da, am Nachmittag rufe ich die Hotline an. Die Frau am Telefon sagt zur Kontrolle meine Adresse nochmals auf. Die Hausnummer ist falsch notiert (wie kann man eine 8 mit einer 4 verwechseln?), obwohl sie im Telefonbuch einsehbar ist! Diese Mitarbeiter sind unfähig, weder meinen Namen, meine Hausnummer, noch meine e-Mail-Adresse richtig abzulesen noch nachzuschauen! Ich gebe die richtige Hausnummer durch und merke, wie sich die Frau Zeit mit dem Reden lässt (in der Annahme, sie tippt gerade die korrekte Nummer in die Datenbank ein).

- Die Frau leitet mein Anliegen an den technischen Dienst weiter, dessen Anruf ich Minuten später verpasse weil ich im lauten Tram unterwegs bin und das Handy nicht höre (ich hab genau dann abgenommen, als der Techniker gerade den Hörer auflegt). Die zuständige Person zurückrufen geht nicht, da es eine Hauptnummer (die Swisscom-Hotline!) ist und die Mitarbeiterin, die ich dann am Telefon hatte, sich durch die ganze Abteilung fragen müsste, wer mir gerade angerufen hat.

- 2.2. rufe ich am Morgen nochmals die Hotline an, diesmal ein Herr in der Leitung, kontrolliert wieder meine Adresse. Die Hausnummer ist immer noch falsch notiert! Ich werde wütend, sag dem Herr dass ich eben gerade gestern meine korrekte Nummer durchgegeben habe und frage ihn ob sie denn überhaupt etwas richtig machen können! Er erwidert, der technische Dienst würde sich möglichst rasch bei mir melden.

- "Möglichst rasch" bedeutet bei denen "gar nicht". Deshalb rufe ich am Nachmittag wieder an. Mein Anliegen wird wieder "möglichst rasch" an den technischen Dienst weitergeleitet mit der ermutigenden Zusage, mir den Router nach Möglichkeit express schicken zu können... mehr als eine Stunde später ruft mich der Techniker an: Mein Anschluss wird am 6.2. aufgeschaltet!

Ich werde absolut wütend und erkläre ihm, dass ich es auf den 1.2. bestellt habe und den Router per Express auf heute haben will.

"Geht nicht, tut mir leid."

Ich fordere ausserdem die Bestätigungs-SMS und -e-Mail meiner Anmeldung, die ich angeblich vorher noch bekommen müsste.

"Ja sorry, sie haben uns ja eine falsche e-Mail-Adresse angegeben, ging halt nicht."

Ich sage ihm, dass ich ihnen Anfangs Januar die Mailadresse und meinen Namen korrigiert habe und es ihr Fehler ist, wenn sie mir danach keine Infos schicken.

"Ja sorry, sie haben uns halt eine falsche Wohnadresse angegeben, das liegt an ihnen."

Ich erkläre ihm wütend, dass sie es sind, die meine Hausnummer falsch abgelesen/abgetippt haben. Auf dem Anmeldeformular der Migros-Filiale steht eindeutig die korrekte Hausnummer und meine sonstigen Daten. Und ich will den Router per Express heute im Briefkasten.

"Ja sorry, geht wirklich nur auf den 6.2. da können wir nichts machen."

Ich entgegne ihm "doch, sie können mindestens einen besseren Service anbieten!"

- Am 3.2. sehe ich, dass ich zumindest die Bestätigungsmail bekommen habe, welche als Aufschaltung aber den 10.2. mitteilt! Diesen Mittag bekomme ich dann wieder einen Anruf von Wingo, wieder werde ich mit falschem Namen begrüsst! Der Mitarbeiter will mich informieren, dass Alpine Energie (Aha! Jetzt's dämmert's mir) bei mir vorbeikommen muss, weil angeblich eine Störung vorliegt. Ich werde wütend und erkläre ihm, dass ich vorher jahrelang bei Swisscom einen DSL-Anschluss hatte, dort alles funktionierte und somit nicht plötzlich eine Störung vorliegen kann und mein Anschluss sehr wohl DSL empfängt! Wingo bräuchte mir nur den Anschluss aufzuschalten, und dies nicht am 6.2., nicht am 10.2. sondern vor zwei Tagen! Während der Mitarbeiter mich nochmals bittet, den Alpine-Elektriker abzuwarten und sich verabschiedet, würge ich die Telefonverbindung ab, ich war völlig entnervt ab deren Unzuverlässigkeit. Wenige Minuten später, als ich unterwegs im Tram bin, versucht mich Wingo wieder anzurufen. Ich weise die zwei Anrufe ab, weil ich im Tram nicht unanständig herumschreien will.

- Am Nachmittag ruft mich Alpine an und teilt mir mit, dass am 13.2.(!) ein Elektriker/Techniker vorbeikommt, um mir den DSL-Zugang einzurichten. Ich frage nochmals nach, ob ich das richtig verstanden habe, dass er in meine Wohnung und an meinen Computer muss, und das drei Tage später. Angeblich ja. Obwohl M-Budget-DSL behauptet, man müsse den Router selber installieren und den Zugang konfigurieren. Netter Service, aber ich lasse höchst ungern jemand an meinen Computer ran.

- Ein/zwei Tage später, kann mich nicht erinnern, kommt mein Router (die "WinBox") endlich an. Es ist ein Retourgerät, alle Klebstreifen sind schon aufgerissen. In den AGB steht, dass Wingo uns Kunden diese als Gratisgeräte liefern darf, dennoch ist es enttäuschend nach diesen Tagen. Auch schön: Der Router hat oben und auf den Seiten riesige Lüftungslöcher wo man die Elektronik hindurch sieht und es klar ist, dass sich sehr schnell Staub darin fangen wird.

- Der Alpine-Elektriker kommt vorbei und kontrolliert meinen Telefonanschluss, nicht den Computer. Angeblich hat ein Elektriker der Swisscom, als er bei mir im Mehrparteienhaus meine Leitung im Verteilerkasten kappen musste, ein Kabel falsch angeschlossen. Der Alpine-Elektriker ist nicht berechtigt dies zu lösen und muss dies an die Swisscom weiterleiten.

- Wieder ein/zwei Tage später kommt ein Swisscom-Elektriker vorbei und löst das Problem. Die Arbeitskosten darf vermutlich ich übernehmen.

- Einen Monat lang hat der Anschluss funktioniert, seit wenigen Tagen habe ich stundenlange Netzunterbrüche. Und ja, alle Optionen im Adminbereich des Routers sind gesperrt.

Echt, die Mitarbeiter bei Wingo scheinen lernresistent zu sein, machen völlig unsinnige Fehler und lernen nichts daraus, so dass ich alle wütend zurechtweisen und mehrmals korrigieren muss.

Den letzten beschissenen Service dieser Art bei einem Provider hatte ich um das Jahr 99/00, als ich mich bei der Cablecom registrierte und nie eine Anmeldebestätigung bekam. Dazumals habe ich die Bestellung storniert, mich stattdessen bei der Swisscom angemeldet und innerhalb einer Woche hatte ich den DSL-Router plus funktionsfähigen Anschluss.

Wir haben jetzt mehr als 10 Jahre später, Internet ist für manche unverzichtbar (wie mich der kein TV-Gerät und Radio hat), die Infrastruktur ist vorhanden/ausgebaut und dennoch ist Wingo unfähig, eine DSL-Bestellung abzuwickeln. So eine Scheissfirma nennt sich Tochtergesellschaft der Swisscom? "M-Budget" bedeutet nicht, dass wir Kunden einen miesen Service bekommen sollen.

Falls Swisscom und Migros ihr Gesicht bewahren wollen, rate ich denen an, sich von Wingo zu distanzieren. Darf ich für so einen miserablen Service eine Entschädigung verlangen? Ich bin gerade dran, meine Anschlusskündigung zu schreiben.
Ich kann diesen Kommentar uneingeschränkt bestätigen. Habe ich analog durchlebt...der Wingo "service" ist mit Worten kaum zu umschreiben. Und das im "hightech-highperformance" Zeitalter 2014. Wingo Support brilliert durchwegs mit Nichtexistenz. Nachdem der Vertrag abgeschlossen ist steht man bei Problemen mit abgesägten Beinen da. Schlicht und einfach keine Antwort auf online Tickets und e-mails. Tel Hotline wurde zu keinem Zeitpunkt kommuniziert. Erfährt man nur über die Tel-Auskunft. Die Hotline wiederum wird teils gar nicht abgenommen und wenn wird man vertröstet. Nach 3 Wochen teils massiver Störungen (TV, DSL Speed) habe ich das Produkt wegen Nichteinhaltung der vertraglich vereinbarten Leistung fristlos gekündigt. Wirft in der Tat ein schlechtes Licht auf Migro aber vor allem auf Swisscom welche sich offenbar in den eigenen Reihen nicht konkurrenzieren will. Leider war mir die Swisscom-Wingo connection vor Vertragsabschluss nicht bewusst. Der absolut unterirdischste Customer-Service den ich je erlebt habe. Werde mich auch von M-Budget Produkten in Zukunft distanzieren.

o.s.t.495 Beiträge
#32
An dieser Stelle noch ergänzenderweise:

Es muss unterschieden werden:

M-Budget TV und DSL wird von Wingo (Fribourg) selbst gemanaged - auch deren Support - da besteht anscheinend noch Nachholbedarf in der Service/Supportqualität...

M-Budget Mobile wird zu 100% von Swisscom gemanaged, Supportanfragen gehen direkt ins normale Swisscom Mobile Supportzentrum - und werden erfahrungsgemäss in der gewohnten Qualität behandelt....

Gruss, o.s.t.

theo_12 Beiträge
#33
Verstehe ich etwas falsch. WINGO ist Tochtergesellschaft der Swisscom. Ergo:

WIKI:

Eine Tochtergesellschaft (auch: Tochterunternehmen) ist ein rechtlich eigenständiges, aber wirtschaftlich unselbstständiges Unternehmen, das von dem Mutterunternehmen (kurz: Mutter; auch: Muttergesellschaft) kontrolliert wird. Das Verhältnis zur Mutter wird oft über sogenannte Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge geregelt.

Es scheinen hier wohl absolut keine Kontrollmechanismen seitens der "Mutter" gegenüber der "Tochter" zu existieren. Anders kann man die Absenz jedweder Supportorganisation bei Wingo kaum definieren.

Mit 35 Jahren Erfahrung im Bereich Customer-Service u.a. in namhaften Konzernen nehme ich in Anspruch etwas von Customer-Service zu verstehen.

Es dürfte für einen Durchschnittskunden schwer werden diesen Grad an "Qualitätsnachholbedarf" von WINGO nicht auf die Mutter Swisscom zu projizieren.

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