Glasfaser: Weko verzögert raschen Netzausbau
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andreas.toscanThemenstart
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Spannend auch:
Ich bin dann mal gespannt, was das für laufende Projekte wo bereits P2P gebaut wird bedeutet. Werden die nun bis auf weiteres eingestellt, damit die bestehenden P2MP umgebaut werden können. Ich kenne Leute da sollte im September FTTH kommen, das können die nun evt. für zig Monate vergessen.
https://www.newsd.admin.ch/newsd/message/attachments/87209.pdf
Aufgrund des in der Untersuchung festgestellten Verstosses gegen das Kartellgesetz verpflichtet die WEKO Swisscom ihr Glasfasernetz so auszubauen, dass alternativen Fernmeldedienstanbieterinnen weiterhin der Zugang zur physischen Netzinfrastruktur (Layer 1-Zugang) offensteht. Dies entspricht den bisherigen Marktgegebenheiten in der Schweiz und ermöglicht auch in Zukunft Infrastrukturwettbewerb auf dem Glasfasernetz. Die bereits in einer Baumstruktur bzw. P2MP-Netzarchitektur errichteten und in Betrieb genommenen Glasfaseranschlüsse (P2MP-Anschlüsse) müssen bis spätestens 31. Dezember 2025 umgerüstet oder abgeschaltet werden.
Ich bin dann mal gespannt, was das für laufende Projekte wo bereits P2P gebaut wird bedeutet. Werden die nun bis auf weiteres eingestellt, damit die bestehenden P2MP umgebaut werden können. Ich kenne Leute da sollte im September FTTH kommen, das können die nun evt. für zig Monate vergessen.
Spannend auch:ich bin dann auf das Geschrei der Leute gespannt die ab 01.01.2026 keine Glasfaserverbindung mehr haben sondern wieder auf VDSL migriert werden. Vorallem wenn es dann Firmen trifft. Die Wirtschaftsverhinderungskommission hat wieder mal ganze Arbeit geleistet.
Ich bin dann mal gespannt, was das für laufende Projekte wo bereits P2P gebaut wird bedeutet. Werden die nun bis auf weiteres eingestellt, damit die bestehenden P2MP umgebaut werden können. Ich kenne Leute da sollte im September FTTH kommen, das können die nun evt. für zig Monate vergessen.
ich bin dann auf das Geschrei der Leute gespannt die ab 01.01.2026 keine Glasfaserverbindung mehr haben sondern wieder auf VDSL migriert werden. Vorallem wenn es dann Firmen trifft. Die Wirtschaftsverhinderungskommission hat wieder mal ganze Arbeit geleistet.bei uns wurde nach der Installation der Glasleitung die Kupferleitung zurückgebaut. Also da wird ein downgrade nicht einfach möglich sein (nur mit 5G)
Bis Ende 2025 wird Swisscom den Umbau auf P2P bei den betroffenen Liegenschaften sicher schaffen. Hierfür wurden offenbar bereits spezielle Teams geschaffen.
Des Weiteren hätte bereits nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts 2021 klar sein müssen, dass man mit P2MP auf Granit beisst und hätte umschwenken sollen. Im Urteil des BVGer wird die Swisscom regelrecht zerlegt. Aber nein, es wurde noch frisch fröhlich P2MP weitergebaut, da "laufende" Aufträge. Fast 2 Jahre später hat man dann endlich umgeschwenkt. Jetzt hat man halt den Salat und die Kosten. Daraus gibt es kein Entringen mehr, denn das Verdikt der WEKO steht fest. Jetzt noch über alle Instanzen zu klagen kann mehr als 10 Jahre dauern. Bis dahin müsste der Grossteil der Schweiz längst mit Glasfaser erschlossen sein, worauf sich die Swisscom auch strategisch festgelegt hat. P2P ist die nachhaltigere Variante und jetzt werden auch Salt und Sunrise ihre eigenen Splitter und OLT's in den Zentralen der Swisscom platzieren. Niemand der Grossen möchte ein reiner Wiederverkäufer auf BBCS sein.
Des Weiteren hätte bereits nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts 2021 klar sein müssen, dass man mit P2MP auf Granit beisst und hätte umschwenken sollen. Im Urteil des BVGer wird die Swisscom regelrecht zerlegt. Aber nein, es wurde noch frisch fröhlich P2MP weitergebaut, da "laufende" Aufträge. Fast 2 Jahre später hat man dann endlich umgeschwenkt. Jetzt hat man halt den Salat und die Kosten. Daraus gibt es kein Entringen mehr, denn das Verdikt der WEKO steht fest. Jetzt noch über alle Instanzen zu klagen kann mehr als 10 Jahre dauern. Bis dahin müsste der Grossteil der Schweiz längst mit Glasfaser erschlossen sein, worauf sich die Swisscom auch strategisch festgelegt hat. P2P ist die nachhaltigere Variante und jetzt werden auch Salt und Sunrise ihre eigenen Splitter und OLT's in den Zentralen der Swisscom platzieren. Niemand der Grossen möchte ein reiner Wiederverkäufer auf BBCS sein.
bearbeitet #6
Ich bin dann mal gespannt, was das für laufende Projekte wo bereits P2P gebaut wird bedeutet. Werden die nun bis auf weiteres eingestellt, damit die bestehenden P2MP umgebaut werden können. Ich kenne Leute da sollte im September FTTH kommen, das können die nun evt. für zig Monate vergessen.Der Entscheid auf P2P zu schwenken ist ja nicht neu sondern wurde im Oktober 2022 durch die Swisscom kommuniziert. Der Entscheid wurde sicher auch nicht aus dem holen Bauch in der Kaffeepause getroffen, da gingen schon monatelange Abklärungen voraus. Ich vermute mal spätestens nach dem Entscheid des Bundesverwaltungsgerichtes hat die Eventualplanung begonnen, wenn nicht schon vorher. Die Umrüstung auf P2P ist garantiert in die aktuelle Ausbauplanung eingerechnet. Ich denke nicht dass es da zu einer grossen Überraschung mit den Ausbaudaten kommt, natürlich abseits von den üblichen Verzögerungen.
ich bin dann auf das Geschrei der Leute gespannt die ab 01.01.2026 keine Glasfaserverbindung mehr haben sondern wieder auf VDSL migriert werden.Ich verstehe jetzt nicht gerade was du meinst. Die ausführliche Pressemitteilung sagt:
Die P2MP-Anschlüsse, welche von Swisscom unerlaubterweise in Betrieb genommen wurden, müssen von Swisscom nun bis Ende 2025 umgerüstet oder ausser Betrieb genommen werden.
Somit müssen bis Ende 2025 nur die aktiven Anschlüsse umgerüstet werden. Denn die gebauten aber unbeleuchteten Anschlüsse sind ja nicht in Betrieb und gesperrt, da muss auch nichts umgerüstet werden. Konkret geht es geht um die Anschlüsse auf denen ab Start P2MP Ausbau (wurde im Februar 2020 angekündigt) bis zur vorsorglichen Massnahme der WEKO am 14. Dezember 2020 ein Abo geschaltet wurde. Wie es mit den Neubauten aussieht weiss ich nicht, geht aus meiner Sicht aus der WEKO Meldung nicht hervor. Warten wir mal die Details ab. Swisscom wird es aber wohl zustande bringen die entsprechenden Gemeinden umzurüsten. Erst recht wenn letzten Herbst noch P2MP gebaut wurde (z.B. in Thun) und die Fiber Mannschaft des Sub-Contractors im Januar gerade nahtlos mit dem Umbau auf P2P begonnen hat. Weil dann hat man ja Kapazität...
Und wenn es um Einzelschicksale geht: da findet sich sicher eine Faser im Feeder die man direkt auf die OTO spleissen kann.
Fazit: es wird wohl niemand zurückmigriert.
Streit um Glasfasernetz - Swisscom legt Rekurs gegen Weko-Verfügung ein
Die Swisscom legt im Glasfaserstreit vor dem Bundesverwaltungsgericht Rekurs gegen die Weko ein.
Bis der Gang durch die gerichtlichen Instanzen abgeschlossen ist, dauert es also noch lange. Zumindest für diese Zeit wird die Swisscom ihr Glasfasernetz nach den Vorstellungen der Weko vierfasrig ausbauen.
Tja, war ja eigentlich klar. Die Frage ist immer noch für mich, warum man so lange für einen WEKO-Entscheid braucht.
Das mit nur einer Faser stimmt bei uns nicht. Es wurden pro Wohnung zwei Fasern verlegt. Eine für Swisscom und eine für einen anderen Anbieter. Somit ist die Aussage im Bericht von SRF falsch.
bearbeitet #10
Ich hab einen XGS-PON P2P Anschluss bei dem vier Fasern bis zum BEP kommen aber verbunden zur OTO-Dose ist nur eine Faser.
OK in den meisten fällen brauchts nicht mehr und wenn nötig ist ja schnell gespleist.
OK in den meisten fällen brauchts nicht mehr und wenn nötig ist ja schnell gespleist.
Also wenn ich diesen Tweet lese. In der Theorie könnten Leute ihren FTTH Anschluss verlieren?
Also wenn ich diesen Tweet lese. In der Theorie könnten Leute ihren FTTH Anschluss verlieren?In Theorie. Wäre spannend wie viele aktive Anschlüsse das sind. Denke nicht viele. Die meisten gebauten, durften ja nicht vermarktet werden.
Sollte es auch nur einer sein, dann hoffe ich, dass die Medien darüber berichten.
Swisscom's Propaganda, nicht darauf reinfallen (Ist das Forum von Swisscom gesponsort oder wieso postet das ein Admin?)
Shitcom ist einzig und alleine Schuld an dem Desaster, durch ihren gesetzeswidrigen P2MP Ausbau!
P2MP Anschlüsse die vor der einstweiligen Verfügung in Betrieb genommen wurden sind in Betrieb (müssen bis Ende 2025 umgerüstet oder abgeschaltet werden). Auch nach der einstweiligen Verfügung wurde P2MP weitergebaut, diese Anschlüsse durften gar nicht erst in Betrieb genommen werden.
Als Endkunde ist man der verarschte, im Herbst 2022 hat Swisscom bei uns P2MP gebaut. Als wir damals Swisscom darauf hinwiesen das wir auf P2P bestehen wurden wir nur ausgelacht. Seit November 2022 haben wir einen unbenutzbaren P2MP Anschluss im Keller den Swisscom in den kommenden Jahren nochmals umbauen darf.
Sollte eigentlich Schadensersatz geben für die "verlorenen" Jahre, denn wir hatten von Anfang an auf die Gesetzeslage verwiesen und auf P2P bestanden.
Shitcom ist einzig und alleine Schuld an dem Desaster, durch ihren gesetzeswidrigen P2MP Ausbau!
P2MP Anschlüsse die vor der einstweiligen Verfügung in Betrieb genommen wurden sind in Betrieb (müssen bis Ende 2025 umgerüstet oder abgeschaltet werden). Auch nach der einstweiligen Verfügung wurde P2MP weitergebaut, diese Anschlüsse durften gar nicht erst in Betrieb genommen werden.
Als Endkunde ist man der verarschte, im Herbst 2022 hat Swisscom bei uns P2MP gebaut. Als wir damals Swisscom darauf hinwiesen das wir auf P2P bestehen wurden wir nur ausgelacht. Seit November 2022 haben wir einen unbenutzbaren P2MP Anschluss im Keller den Swisscom in den kommenden Jahren nochmals umbauen darf.
Sollte eigentlich Schadensersatz geben für die "verlorenen" Jahre, denn wir hatten von Anfang an auf die Gesetzeslage verwiesen und auf P2P bestanden.
(Ist das Forum von Swisscom gesponsort oder wieso postet das ein Admin?)Weil es die Basis für die Unterhaltung ist.
Eine Medienmitteilung ist ja keine Meinungsäusserung des Forums bzw. der Verantwortlichen.
Sollte eigentlich Schadensersatz geben für die "verlorenen" Jahre, denn wir hatten von Anfang an auf die Gesetzeslage verwiesen und auf P2P bestanden.Wie sollte es Schadenersatz geben? Swisscom ist ja nicht verpflichtet, dein Haus / deine Wohnung überhaupt mit Glasfaser zu versorgen.
Auch wenn ich P2P bevorzuge und unterstütze: Wenn du 2022 P2P hättest haben wollen, hättest du es ja problemlos auf eigene Kosten bauen lassen können...
Wir haben hier schon immer Medienmitteilungen von Telcos 1:1 geposted. Es muss nicht heissen, dass wir so denken wie die betreffende Unternehmung.
Einverstanden, Medienmitteilungen können als Diskussionsgrundlage natürlich gepostet werden.
Swisscom ist nicht verpflichtet, richtig. Wenn Swisscom aber freiwillig Glasfaser ausbaut ist Swisscom verpflichtet sich an die Vorschriften zu halten - die Vorschriften verlangen ganz klar P2P. Dies wurde inzwischen ja auch vom Bundesgericht bestätigt, Swisscom akzeptiert das ja inzwischen auch.
Man kann da durchaus ein Fall konstruieren das Swisscom damals P2P statt P2MP hätte bauen müssen, haben sie pflichtwidrig nicht gemacht und werden somit schadensersatzpflichtig.
Ja das steht auf dünnen Beinen, das würde ich natürlich nicht versuchen. Zudem, der Aufwand (Kosten, Zeit) und die Erfolgschancen stehen in keinem Verhältniss das zu probieren. Medienwirksam wäre es aber 🙂
Mein
Wie sollte es Schadenersatz geben? Swisscom ist ja nicht verpflichtet, dein Haus / deine Wohnung überhaupt mit Glasfaser zu versorgen.
Auch wenn ich P2P bevorzuge und unterstütze: Wenn du 2022 P2P hättest haben wollen, hättest du es ja problemlos auf eigene Kosten bauen lassen können...
Swisscom ist nicht verpflichtet, richtig. Wenn Swisscom aber freiwillig Glasfaser ausbaut ist Swisscom verpflichtet sich an die Vorschriften zu halten - die Vorschriften verlangen ganz klar P2P. Dies wurde inzwischen ja auch vom Bundesgericht bestätigt, Swisscom akzeptiert das ja inzwischen auch.
Man kann da durchaus ein Fall konstruieren das Swisscom damals P2P statt P2MP hätte bauen müssen, haben sie pflichtwidrig nicht gemacht und werden somit schadensersatzpflichtig.
Ja das steht auf dünnen Beinen, das würde ich natürlich nicht versuchen. Zudem, der Aufwand (Kosten, Zeit) und die Erfolgschancen stehen in keinem Verhältniss das zu probieren. Medienwirksam wäre es aber 🙂
Mein
Sollte eigentlich Schadensersatz geben für die "verlorenen" Jahre, denn wir hatten von Anfang an auf die Gesetzeslage verwiesen und auf P2P bestanden.war rhetorisch gmeint.
Wenn Swisscom aber freiwillig Glasfaser ausbaut ist Swisscom verpflichtet sich an die Vorschriften zu halten - die Vorschriften verlangen ganz klar P2P.Welche Vorschriften wären das denn?
Sich auf einen Standard zu einigen und den nicht einzuhalten ist nicht das selbe wie wenn es ein Gesetz gäbe.
Versteh mich nicht falsch: Ich wünsche mir klar auch P2P. Aber dass Swisscom die Vorschriften nicht eingehalten hat, glaub ich trotzdem nicht.
wenn der Staat P2P vorschreibt, dann soll er das entweder in der Konzession vorschreiben oder die Mehrkosten übernehmen. Durch diesen P2P Zwang der WEKO dauert es nun einfach länger bis der Kunde Glas erhält und einige werden gar kein Glas erhalten. Und wenn Init7 P2P will dann sollen sie doch selber ausbauen und nicht nur schmarotzern.
Wenn ich zwischen KEIN GLAS (VDSL) und P2MP wählen kann, dann werde ich ganz klar P2MP wählen.
Wenn ich zwischen KEIN GLAS (VDSL) und P2MP wählen kann, dann werde ich ganz klar P2MP wählen.
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