Fahr zur Hölle, Plex

smid

Super-Moderator
Ich wollte mich auch mal wieder melden. Und es geht nicht um mein neues Swisscom Abo!
Wer mich kennt, weiss, wie es zum Bruch zwischen mir und Plex kam. Plex liess sich von der Content-Mafia kaufen und hat im ersten Schritt verboten, Plex bei Providern wie Hetzner zu hosten. Offenbar haben Leute Geld mit Plex-Instanzen gemacht. Ich auch – ein Arbeitskollege hat mir dafür sogar mal ein Bier gezahlt.

Ob mein Plex jetzt bei mir unterm Tisch steht oder bei Hetzner – who cares.

Aber Keith will noch mehr:
https://www.iphone-ticker.de/plex-hoehere-preise-und-remote-watch-pass-veraergern-nutzer-255271/

In meinen Augen ist das nur da, um die Content-Mafia zu besänftigen. Seien wir ehrlich: 99 % vom Content auf Plex-Servern sind „Backups von Urlaubsfilmen“.

Ist halt so.

Und warum man so einen Dienst nutzt, verstehe ich eh nicht. Plex ist zwar eine Firma mit Sitz in der Schweiz, aber wenn Herr Trump mal wieder Fantasien hat, macht’s Puff.

Nutzt doch einfach Jellyfin.
n. Ich hasse Plex - und trug mal ein
 
Seien wir ehrlich: 99 % vom Content auf Plex-Servern sind „Backups von Urlaubsfilmen“.
Fantastisch, was die Leute doch so alles erleben in ihrem Urlaub! Dabei handelt es sich übrigens um immer dasselbe Laub, das erste, das es je gab. Eben das Ur-Laub.

Und genau, weil 99% Urlaubsvideos sind, gibt es jetzt den Remote Quatsch Pass, so dass man sich die Ferienerlebnisse des Nachbarn schon angucken kann, bevor dieser sie selbst gesehen hat.

Das mit der Hölle, wohin Plex fahren soll, ist auch fraglich. Gibt es die überhaupt? Einen Himmel gibt es, da bin ich mir sicher. Muss nur nach oben schauen. Aber eine Hölle?

Was hat das jetzt mit Trump zu tun? Du meinst, es wäre besser, die Firma wäre US-amerikanisch? Bei jedem anderen Land weiss man ja auch nicht...
 
Also wenn ich mir die Bewertungen der letzten Tage im Playstore so anschaue, da scheint so keiner happy zu sein - und das hat nicht mal mit der Preiserhöhung zu tun.
So spontan würde ich das Dividieren der bisherigen App in Video, Musik und Foto-Varianten gar nicht mal so tragisch finden. Wenn es dann auch funktioniert. Persönlich habe ich keine Erfahrung mit Plex.
Wenn schon würde ich mir den Lifetime-Pass überlegen, nur für 220.- muss das schon richtig passen und genau scheint es im Moment zu harzen.
So hab ich neben dem Jellyfin noch einen Piwigo am laufen, ein Thema, das eine eigene Diskussion lostreten könnte. ;-)
 
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In meinen Augen kann Jellyfin alles – was Plex auch kann. Bei der Erkennung der Filme gibt es manchmal Probleme – da muss man eben nachhelfen.

Der absolute Vorteil ist aber: Man ist unabhängig. Zuerst meinten sie Hetzner ist böse. Wer weiss, was kommt als nächstes? Man darf keinen Porn mehr hosten (Mach ich zwar nicht)

Ich traue ihnen durchaus zu, dass sie irgendwann sagen „Keine Backups von Urlaubsfilmen mehr“

Zum Glück gab es ja schon eine App für die „alte“ Swisscom Box.

Und ob NAS oder Linux Server – man kann es ja auch parallel betreiben.
 
Ich betreibe zuhause einen Emby-Server (Lizenz vor Jahren erworben, bevor Jellyfin kam) und daneben einen immich Server für die Fotos. Läuft alles auf Unraid und ist über Monate/Jahre hinweg absolut stabil.
 
Ich musste mich zunächst mal fragen, was ich alles in der eigenen Cloud gespeichert haben will. Bilder, Videos und Musik waren schon immer gesetzt. Den eigenen Mailserver gibts auch schon seit mehreren Jahren. Da würde sich noch die eigene Kontakt- und Kalenderverwaltung anbieten.
So habe ich es mal mit Nextcloud versucht, bin aber an der eingebauten Bildergallerie und dem Zusatz Memories gescheitert. Die haben den Server beim RAM in die Knie gezwungen.
Von der Bilderverwaltung bin ich noch immer ein Picasa-Kind. Die Ordnerstruktur war ideal für das weitere Handling und Datenbankstrukturen immer mühsam wenn es um das nächste System ging. Also am liebsten hätte ich wieder ein solches System, das die Bilder ganz normal als Filesystem ablegen lässt und dann daraus eine OnlineGallerie baut.
Im Moment pflege ich sowas mit Piwigo parallel zur Filestruktur.
Emby hatte ich auch mal kurz angetestet. Weiss aber gar nicht mehr, warum ich weitergesucht hatte. Gibt aber einige spannende Projekte, wie auch ente.io, aber docker wollte ich on top von proxmox nicht auch noch einsetzen.
Schlussendlich, was mir beim Jellyfin noch richtig fehlt, eine online Fileverwaltung.
 
Ich nutze Plex zuhause als privates Netflix und es tut seinen Dienst problemlos und auch die Film-/Serienerkennung ist super.
Ich brauche keinen Fernzugriff auf meine Filme und Serien und daher ist Plex für mich solange es so weiterläuft wie bisher voll ok.
Ich wechlse nicht gerne auf andere Apps, da dies immer mit viel Aufwand vernbunden ist und ich die Zeit dazu aktuell nicht habe.
 
Wenn man auf seinen eigenen Mobiles über die Möglichkeit einer VPN-Verbindung ins eigene Heimnetz verfügt, benötigt man den Plex-eigenen Fernzugriff sowieso nicht, es bleibt dann also alles beim alten.
 
Eine App zu wechseln, nervt immer. Ich erinnere mich noch, als damals Google Reader eingestellt wurde.
Für mich gibt es zwei Szenarien beim Video-Streaming: Wenn ich die Filme bereits habe, können auch andere daran Spaß haben. Wie erwähnt: ein paar Arbeitskollegen und Familienmitglieder – und der Zugang ist kostenlos. Wenn die Frau eines Arbeitskollegen darauf besteht, dass er mir mal ein Bier ausgibt – okay.
Zudem habe ich folgendes Szenario: Ich fange daheim einen Film an zu schauen und werde nicht fertig. Ich schaue dann im Zug (auch offline möglich) weiter und beende ihn schließlich bei meinen Eltern im Tessin.
Das funktioniert mit Jellyfin, Emby und Plex – aber wenn man willkürlich Provider sperrt, wird es eben schwierig.
 
Du sprichst grad was an, was ich bisher an Jellyfin für mich noch nicht befriedigend gelöst bekommen habe.
Mit meinem alten Smartphone konnte ich per microSD Tonnen (höhö) von Musik als mp3 drauf laden und lokal den Player arbeiten lassen. Das coole daran, autoplay wenn das Gerät per Bluetooth verbunden wurde. Also rein ins Auto, verbinden und schon spielte der Sound dort weiter wo es zuletzt beendet wurde. Etwas, dass ich bei Jellyfin bisher nicht geschafft habe. Wird die App beendet muss ich immer wieder aufs neue auswählen was es abspielen soll.
 
Seither sortiere ich alle Bildli ganz brav auf meiner SSD.
Das war ja eigentlich das coole an Picasa. Die Bilder in der einfachen weil eigenen Filestruktur ablegen und Picasa das in seine DB abgleichen lassen. Leicht zu pflegen und gut anzuschauen.
Ich bastle auch ab und zu mit DigiKam rum, leider haben die bis heute keine SMB-Unterstützung.
 
Das war ja eigentlich das coole an Picasa. Die Bilder in der einfachen weil eigenen Filestruktur ablegen und Picasa das in seine DB abgleichen lassen. Leicht zu pflegen und gut anzuschauen.
Ich bastle auch ab und zu mit DigiKam rum, leider haben die bis heute keine SMB-Unterstützung.
Ein von mir betreuter Kunde hat auch immer noch das klassische Picasa im Gebrauch, welches vollständig frei von Cloud läuft. Wichtig ist dort das Deaktivieren des Update-Dienstes, damit die Version nicht automatisch auf etwas neues (Unbrauchbares) wechselt, sondern die klassische Version bleibt. Die dortige noch aus der Windows XP-Zeit stammende Version haben wir zuletzt auch bei Windows 10 erfolgreich zum Laufen gebracht.
 
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