DE: Kabel DE senkt Bitraten der OR
14 Antworten2'051 AufrufeGestartet von smid ·
Ab Dienstag schränkt Kabel Deutschland das über sein Netz verbreitete Angebot der öffentlich-rechtlichen Sender ein. Damit geht der Streit um Einspeiseentgelte zwischen KD und den Öffentlich-Rechtlichen in die nächste Runde. Der Kabelnetzbetreiber reagiert mit dem Schritt nach eigenen Angaben "auf die Weigerung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, ab 1. Januar 2013 die Signalverbreitung über das Kabel angemessen zu vergüten".
Quelle
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kabel-Deutschland-beschneidet-digitales-oeffentlich-rechtliches-TV-Angebot-1778622.html
Quelle
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kabel-Deutschland-beschneidet-digitales-oeffentlich-rechtliches-TV-Angebot-1778622.html
smid12'144 Beiträge
Dieser Verein ist wirklich driest. Zudem denkt man nicht dran, die Grundverschlüsselung zu kappen.
Caracho442 Beiträge
Dieser Verein ist wirklich driest. Zudem denkt man nicht dran, die Grundverschlüsselung zu kappen.Ich finde ja den Grund dafür einzigartig, meine sie beharren darauf doppelt bezahlt zu werden, zum einen von den Kunden zum anderen von den Sendern. Ich verstehe Einspeiseentgelte wenn ein Hinterweltsender einen Platz im Kabel haben will, aber gebührenfinanzierte Sender seinen Kunden vorzuenthalten oder dessen Qualität zu verschlechtern geht ja wohl gar nicht.
roku732'920 Beiträge
Sage nur: Geiz ist geil, jetzt auch im Kabelnetz von Kabel Deutschland.
robi6'764 Beiträge
Hmm, es geht ja nur darum, dass sie keine bevorzugte Behandlung mehr erhalten. Das geht für mich in Ordnung: Wer mehr will, soll mehr bezahlen. Das gilt für Kunden wie für Anbieter.
Ich kenne die Details der Deals nicht, aber vom Prinzip her finde ich es in Ordnung.
Ich kenne die Details der Deals nicht, aber vom Prinzip her finde ich es in Ordnung.
smid12'144 Beiträge
Ich hab den Sinn der Einspeisegebühren nie verstanden.
robi6'764 Beiträge
In Zeiten von knappen Bandbreiten kann ein Platz im Kabel schon was wert sein.... das habe ich für analog noch verstanden, bei digital wird es eher grenzwertig. Und wie gesagt: wer mehr als Standard will (zB. höhere Bandbreiten als andere), der soll dafür bezahlen. das finde ich korrekt so.
Snowman410'415 Beiträge
In Zeiten von knappen Bandbreiten kann ein Platz im Kabel schon was wert sein.... das habe ich für analog noch verstanden, bei digital wird es eher grenzwertig. Und wie gesagt: wer mehr als Standard will (zB. höhere Bandbreiten als andere), der soll dafür bezahlen. das finde ich korrekt so.und für was bezahlen die Kunden?
robi6'764 Beiträge
Die Kunden bezahlen ja auch mehr wenn sie mehr wollen: Mehr Sender = mehr zahlen... Mehr Bandbreite = mehr zahlen. etc.
Snowman410'415 Beiträge
Die Kunden bezahlen ja auch mehr wenn sie mehr wollen: Mehr Sender = mehr zahlen... Mehr Bandbreite = mehr zahlen. etc.Hier bekommt aber der Kunde weniger für das gleiche Geld.
robi6'764 Beiträge
Das ist vergleichbar mit den Supermärkten. Coop und Konsorten lassen sich ja auch von den Markeartiklern Regalfläche bezahlen, damit die dort ihre Waren verkaufen können. Das hat den Kunden auch nicht zu kümmern und er zahlt das mit , genau wie für die Werbung und alles andere.
Man sollte hier auch zwischen Anbieter (Sender, Markenartikler) und Enabler (Coop, Kabelanbnieter) unterscheiden, auch wenn die Businessmodelle schlussendlich unterschiedlich sind.
Der Kunde spielt in diesem Spiel keine Rolle.
Man sollte hier auch zwischen Anbieter (Sender, Markenartikler) und Enabler (Coop, Kabelanbnieter) unterscheiden, auch wenn die Businessmodelle schlussendlich unterschiedlich sind.
Der Kunde spielt in diesem Spiel keine Rolle.
Snowman410'415 Beiträge
Ja, dass der Kunde keine Rolle spielt können wir ja selbst erleben.
Fry233 Beiträge
Schlussendlich ist das Ganze doch ein Machtkampf darum, wer mehr von wem abhängig ist, Inhaltsproduzent oder Inhaltsverbreiter. Der Stärkere kassiert vom Schwächeren Geld, das kann man dann Marktwitschaft nennen oder halt Erpressung...
Wrzlbrnft2'742 Beiträge
Jedoch sollte der Gebührenzahler trotz allem die Möglichkeit haben, ALLE von ihm bezahlten Rundfunkprogramme auch empfangen zu können. Leider hat man sich da in Deutschland wie auch in der Schweiz in eine gewisse Abhängigkeit der Netzbetreiber manövriert und unabhängige Verbreitungswege wie DVB-T werden nur noch unter "ferner liefen" bespielt, wo in beiden Ländern auch nur ein Teil aller Programme zu empfangen ist. Umgekehrt sieht es etwa in Österreich oder Frankreich aus, wo DVB-T weiterhin weit verbreitet und beliebt ist. Die grossen Kabelbetreiber findet man oft nur in urbanen Gebieten und selbst dort findet man noch oft genug DVB-T-Empfänger, zumal dort auch einige private Anbieter mit dabei sind.
Zudem betrifft diese Zahlung auch nur die grossen Anbieter. Kleinere Kabelprovider speisen die ARD- und ZDF-Programme schon seit langem vollständig ein, ohne dafür Gelder der ör-Programme zu erhalten. Wo ist da die Gerechtigkeit?
Wie sieht es diesbezüglich eigentlich in der Schweiz aus? Zahlt die SRG etwas an UPC cablecom oder Swisscom, etwa zur Verbreitung der HD-Programme? Kann ich mir eigentlich kaum vorstellen, da die SRG-Sender doch ohnehin Must Carry sind.
Zudem betrifft diese Zahlung auch nur die grossen Anbieter. Kleinere Kabelprovider speisen die ARD- und ZDF-Programme schon seit langem vollständig ein, ohne dafür Gelder der ör-Programme zu erhalten. Wo ist da die Gerechtigkeit?
Wie sieht es diesbezüglich eigentlich in der Schweiz aus? Zahlt die SRG etwas an UPC cablecom oder Swisscom, etwa zur Verbreitung der HD-Programme? Kann ich mir eigentlich kaum vorstellen, da die SRG-Sender doch ohnehin Must Carry sind.
CHfish3'690 Beiträge
Jedoch sollte der Gebührenzahler trotz allem die Möglichkeit haben, ALLE von ihm bezahlten Rundfunkprogramme auch empfangen zu können. Leider hat man sich da in Deutschland wie auch in der Schweiz in eine gewisse Abhängigkeit der Netzbetreiber manövriert und unabhängige Verbreitungswege wie DVB-T werden nur noch unter "ferner liefen" bespielt, wo in beiden Ländern auch nur ein Teil aller Programme zu empfangen ist. Umgekehrt sieht es etwa in Österreich oder Frankreich aus, wo DVB-T weiterhin weit verbreitet und beliebt ist. Die grossen Kabelbetreiber findet man oft nur in urbanen Gebieten und selbst dort findet man noch oft genug DVB-T-Empfänger, zumal dort auch einige private Anbieter mit dabei sind.In Deutschland haben schon noch ziemlich viele Sat. Angeblich 46.3%
Zudem betrifft diese Zahlung auch nur die grossen Anbieter. Kleinere Kabelprovider speisen die ARD- und ZDF-Programme schon seit langem vollständig ein, ohne dafür Gelder der ör-Programme zu erhalten. Wo ist da die Gerechtigkeit?Definitiv nicht, ich glaube hier würde der Markt das Regeln - ausserdem dürfte es auch einen Aufstand à la "Billag-Gelder werden verschenkt" geben...
Wie sieht es diesbezüglich eigentlich in der Schweiz aus? Zahlt die SRG etwas an UPC cablecom oder Swisscom, etwa zur Verbreitung der HD-Programme? Kann ich mir eigentlich kaum vorstellen, da die SRG-Sender doch ohnehin Must Carry sind.
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