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Bundesrat spricht 375 Millionen für schweizweit schnelleres Internet

Also für die Reiheneinfamilienhausbesitzer. ;-)
Und sonst setzen wir auf die Provider, die schon länger dieses Segment bedienen: https://www.antanet.ch/

Ich denke, mit "finanziell unattraktiven Regionen" meint man eher dünn besiedelte Gebiete. Da gibt's weniger Reiheneinfamilienhäuser, weil (noch) genug Platz vorhanden ist. Und zu antanet: Ein super Angebot, aber ja nicht vergleichbar mit dem mind. 1Gbit Ausbauziel der Fördermassnahme. Aber bis die Glasfaser überall liegt, eine Alternative!
 
Natürlich, bei unattraktiv stellt sich eben immer die Frage wer es beurteilt. Wenn ich die Wahl habe zwischen Wohnsilos oder Einfamilienhausquartier umbauen, dann nehme ich wohl erst mal die grossen Silos.
 
Reisst doch einfach eure Hütte ab und baut neu, dann bekommt ihr eure Glasfaser.

Kenne ein Beispiel: Doppeleinfamilienhaus auf dem Land, kein Glas. Tochter der Familie, welche im einen Hausteil lebt, will aus-, aber nicht wegziehen. Baut sich direkt neben dem DEFH ein kleines Häuschen mit drei Zimmern. Bekommt im Neubau Glas. Ihre Eltern und ein Onkel, der im anderen Hausteil wohnt, fragen an, ob sie bei dieser Gelegenheit auch Glasfaser bekommen könnten, eine Handbreit vom Neubau entfernt. Njet, das gehe nicht.

Soweit ich weiss, war sogar mal ernsthaft im Gespräch, das DEFH komplett abzureissen und neu zu bauen. U.a. wegen einer heute nicht mehr als zeitgemäss empfundenen Raumeinteilung. Wurde dann aber nicht gemacht. Bei einem Neubau wäre aber verglasfasert worden.

Solche Dinge muss man nicht verstehen.
 
Dass der Bund eine kantonale oder kommunale MItfinanzierung verlangt ist in anderen Standortförderungsmassnahmen nichts Neues. Schlussendlich muss jede Gemeinde oder Kanton entscheiden, wie wichtig ihr ein flächendeckendes Glasfasernetz ist und Geld in die Hand nehmen, wenn es keinen privaten Anbieter gibt.
 
Reisst doch einfach eure Hütte ab und baut neu, dann bekommt ihr eure Glasfaser.

Kenne ein Beispiel: Doppeleinfamilienhaus auf dem Land, kein Glas. Tochter der Familie, welche im einen Hausteil lebt, will aus-, aber nicht wegziehen. Baut sich direkt neben dem DEFH ein kleines Häuschen mit drei Zimmern. Bekommt im Neubau Glas. Ihre Eltern und ein Onkel, der im anderen Hausteil wohnt, fragen an, ob sie bei dieser Gelegenheit auch Glasfaser bekommen könnten, eine Handbreit vom Neubau entfernt. Njet, das gehe nicht.

Soweit ich weiss, war sogar mal ernsthaft im Gespräch, das DEFH komplett abzureissen und neu zu bauen. U.a. wegen einer heute nicht mehr als zeitgemäss empfundenen Raumeinteilung. Wurde dann aber nicht gemacht. Bei einem Neubau wäre aber verglasfasert worden.

Solche Dinge muss man nicht verstehen.
Das ist in der Tat eine sehr interessante Erkenntnis.
Ich habe einmal mit dem Checker geschaut, in einem Gebiet wo sonst alle nur Kupferanschlüsse haben. Dort wurde ein neues Haus gebaut, genau dieses neue Haus hat Glasfaser vom Anbieter Swisscom erhalten.
Für meine alte Hütte habe ich mal angefragt und bekam zur Antwort, dass man "Glasfser on Demand" haben könne. Das würde bedeuten, dass ich mit Glasfaser erschlossen würde, bevor Swisscom dieses Gebiet regulär mit Glasfaser erschliesst. Als ich den Preis gesehen habe, bin ich aber fast vom Stuhl gefallen.
Und es steht auch klar in den Bedingungen, dass man dann bei einer regulären Erschliessung seines Gebietes den Betrag natürlich nicht zurückerstatten lassen könne. Gleichzeitig kann bei Swisscom aber niemand sagen, wann dass das Gebiet in Angriff genommen wird. Es kann also noch Jahre dauern, so lange muss man entweder mit dem Kupfer- Anschluss leben oder viel Geld locker machen. Oder eben das Haus abbrechen und neu bauen.

Jawohl, es gibt wirklich Dinge, die muss man nicht verstehen.
 
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