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Automatisches Umschalten Internetzugang bei SBS Server 2003

8 Antworten1'933 AufrufeGestartet von login ·

loginThemenstart103 Beiträge
#1
Ich suche nach einer Lösung bei einem SBS Server 2003 den Internetzugang automatisch beim Ausfall auf einen anderen zu schalten. Also wenn zB einer der Zugänge nur schleppend oder nicht reagiert, sollte eben selbsttätig die Alternative ausgewählt werden um die Verbinung sicher zu stellen. Im Konkreten Fall: Bi-Direktionaler-Sat-Zugang auf UMTS-Modem oder umgekehrt...

Hat jemand eine Idee

login103 Beiträge
#2
Hm keiner eine Idee? :?:

ZynOS50 Beiträge
#3
hmm ich glaube nicht das windows das von Haus aus kann. Ich kenne leider nur Hardware Lösungen sogn. Multi-Wan Router, welche solche Funktionen eingebaut haben. Ich könnte dir sonst nur noch pfsense empfehlen, benutze ich selber und unterstützt genau das Szenario, welches du einrichten willst, also eine zweite Leitung als Backup, falls die erste ausfüllt

Nexus2k826 Beiträge
#4
Da ich davor ausgehe, dass UMTS Modem und SAT DSL nicht wirklich linux tauglich sind, wäre in meinen augen nur eine Lösung mit 3 zusätzlichen computern möglich...

Computer 1 UMTS Gateway (Windows)

Computer 2 Sky DSL Gateway (Windows)

Computer 3 Internet Router Fli4l (Linux)

und als Client der bereits vorhandene SBS 2003 Server.


UMTS Gateway   --\

                  >--- Fli4l Router --> Windows Server

SkyDSL Gateway --/
eine einfachere Lösung ist meines erachtens nicht möglich... ausser evtl. mit daurendem ping check und wenn die leitung ausfällt, per script die eine Netzwerkkarte deaktivieren und die andere Aktivieren... aber da ich den Zugang per SkyDSL und UMTS nicht genau kenne, bleibt wohl nur probieren übrig /emoticons/default_smile.png

thokie29 Beiträge
#5
Server betreiben mit UMTS und Satellit? Da ist doch ein Hoster besser und billiger.

dreael322 Beiträge
#6
Zuerst ein wichtiger und entscheidender Punkt noch: Darf die IP-Adresse wechseln, wenn eine Umschaltung auf den Backup-Link erfolgt oder nicht? Antwort sieht je nach Fall komplett unterschiedlich aus!

Fall 1: IP-Adresse keine Rolle spielend:

Falls man mit temporärer IP-Adresse unterwegs ist unter ausschliesslich Outbound-Traffic benötigt, so reicht jeder heutzutage preisgünstige SOHO-DSL-Router aus, bei dem man ein WAN-Backup aktivieren kann. Bei ZyXEL ist dieses Feature als "Traffic Redirect" bezeichnet. => Dann besitzt man einfach zwei unabhängige Links, z.B. je ein handelsübliches ADSL bei Bluewin und ein Hispeed bei Cablecom und richtet dieses "Traffic Redirect" ein.

Fall 2: IP-Adresse muss bleiben:

Falls man wie ich Server betreibt und somit auch Inbound Traffic hat, z.B. Port 25 für einen direkten SMTP-Mailempfang, ist bereits einiges mehr Aufwand nötig, wofür es zwei Varianten gibt:

a) ISP mit DialUp-Backup: Dies ist der geeignete Weg für jedes KMU heutzutage, weil man mit Provider Assigned IP Adressraum auskommt. Dies ist übrigens der von mir gewählte Weg am Standort Flurlingen: Ein ZyXEL 652R-I läuft als ADSL-Hauptrouter; bei einer BBCS-Störung bei Swisscom benützt der 652R-I ein ZyXEL OmniNet.D (ISDN-Terminaladapter) mit einem speziellen DFÜ-Account, der mir dieselben 16 fixen IP-Adressen zu mir routet, so dass sämtliche Server immer noch erreichbar sind.

/emoticons/default_cool.png Eigenes AS:

Eine sog. Multihoming-Anbindung stellt die Königslösung dar; zu diesem Zweck benötigt man aber bei RIPE ein eigener Provider Independant IP-Adressblock (sog. AS), was bei der zwischenzeitlichen IPv4-Knappheit selbst für grössere Firmen schwierig geworden ist, ein solches zu erhalten. Ausserdem muss weltweit jeder Backbone-Router einen zusätzlichen Routingtabelleneintrag verwaltet, d.h. ist sehr ressourcenintensiv, wenn dies weltweit jede Organisation so machen würde.

@login: Jetzt musst Du Dir selber überlegen, welche Situation zutreffend ist. Falls das Ganze etwa für den Standort Schwefelberg-Bad bestimmt ist, wird es vermutlich selbst für Fall 1 eine aufwändigere Selbstbaulösung auf Linux-Router-PC-Basis, da kannst Du Dir gleich einmal ein paar Barebone-PCs (klein gebaute Rechner) für auf ein Wägeli stellen und hinter einer USV anschliessen beschaffen und einen IT-Spezialisten (ein solcher wäre ich bereits mit meiner eigenen Firma) beauftragen, der Dir das einrichtet. Fall 2 dürfte in solchen Fällen praktisch unerschwinglich werden, d.h. verlangt ein finanzielles Budget eines Grosskonzerns.

login103 Beiträge
#7
Server betreiben mit UMTS und Satellit? Da ist doch ein Hoster besser und billiger.
Nein keinen Web-Server, einen internen Firmenserver mit 12 Arbeitsplätzen, zwischem Zugang und dem Server hängt noche ein Zyxel G4100 als W-Lan-Hotspot...

login103 Beiträge
#8
Zur Erklärung:

Bei beiden Zugängen, handelt es sich um Router/Modems die direkt im Netzwerk (vor dem Server, vor G4100).

Der Server ist ein SBS 2003 mit ISA 2004. Im Prinzip können beide Zugänge direkt angesprochen werden um ins Internet zu gelangen, doch leider wird ja beim SBS sowie im G4100 eine feste IP zugewiesen damit man ins Internet kommt. Anders als beim IE wenn nichts eingetragen wird, sucht er selber einen Weg... Ich habe mir schon überlegt, bei den Netzwerkverbindungen kann unter den Eigenschaften des TCP/IP Protokoll (Erweiterte TCP/IP-Einstllungen) zusätzliche IP-Adressen angegeben werden, ebenfalls könnten Standardgateways hinzugefügt werden... Bevor ich hier umstelle, wäre nicht hier ein Ansatz? Ein 2. Segment aufzubauen mit einer anderen IP und einer neuen IP als Gateway?

Im Prinzip könnte ich somit auf 2 Netzwerke gleichzeitig mit einer Karte zugreifen, ist nun die Frage welcher Weg nimmt das System...

DominikWeber2 Beiträge
#9
Es gibt auch viele Firewall's die verschiedene Internetzugänge verwalten können.

z.B ZyXEL ZyWALL oder ZyWALL USG.

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