10 Jahre Blog
2 Antworten708 AufrufeGestartet von smid ·
Hallo zusammen. Am 22. März 2007 ging mein Blog online, damals noch unter dem Namen Chrigis Blog. Der erste Post handelte um Bundesrat Leuenberger der Zwangsboxen toll fand....
Nun es ist in den 10 Jahren in Sachen Internet, TV viel passiert.
Was für Ereignisse fandet ihr – die digi-tv.ch User wichtig?
Danke für die Inputs
Nun es ist in den 10 Jahren in Sachen Internet, TV viel passiert.
Was für Ereignisse fandet ihr – die digi-tv.ch User wichtig?
Danke für die Inputs
schnuerbel1'837 Beiträge
bearbeitet #2
Ich gratuliere dem Geburtstagskind 🙂
Eine Antwort über die wichtigsten Ereignisse ist immer etwas persönlich gefärbt.
Im Kleinen war sicher der Übergang von Analog zu Digital ein Ereignis. Dass die Ablösung letztendlich doch noch recht schnell verlief, liegt - Rückblickend gesehen - sicher an der Verbreitung von HDTV im Mainstream. Wer diese Qualität auf einem Flachbildfernseher erlebt hat, der mag nicht mehr mit seinem Röhrenfernseher ein Bild, welches von Antennenstörungen verzerrt ist, ansehen. Dieser Erneuerungs-/Kaufdruck der Konsumenten wurde seitens Kabelnetzbetreiber lange unterschätzt. Und plötzlich ging die Analogabschaltung doch noch - Ruck-Zuck und ohne grosses Gejammer.
Ganz klar ist aber der Start von Netflix in der Schweiz (für mich) das Haupt-Event der letzten zehn Jahre. Es markiert den Wendepunkt, weg vom linearen Konsumieren. Das wird noch weitere Auswirkungen auf die gesamte Branche haben. Schon jetzt erlebe ich immer öfter, dass - in meinem Umfeld - auch "Nicht-Nerds" kein Swisscom, UPC, Sunrise oder ähnliche, klassische PayTV-Abos mehr lösen. Netflix bedient das "ich will es jetzt"-Gefühl, welchem man impulsiv folgen kann - ohne dass man in einer Vertragsbindung mit Mindestlaufzeiten endet. Aber genausowenig wie Spotify die Radios obsolet gemacht hat, wird Netflix das lineare Fernsehen kaum abschaffen. Streamingdienste werden die bekannten privatwirtschaftlichen Geschäftsmodelle gänzlich in Frage stellen und ich bin deshalb gespannt, wie der Markt in weiteren zehn Jahren aussieht.
Eine Antwort über die wichtigsten Ereignisse ist immer etwas persönlich gefärbt.
Im Kleinen war sicher der Übergang von Analog zu Digital ein Ereignis. Dass die Ablösung letztendlich doch noch recht schnell verlief, liegt - Rückblickend gesehen - sicher an der Verbreitung von HDTV im Mainstream. Wer diese Qualität auf einem Flachbildfernseher erlebt hat, der mag nicht mehr mit seinem Röhrenfernseher ein Bild, welches von Antennenstörungen verzerrt ist, ansehen. Dieser Erneuerungs-/Kaufdruck der Konsumenten wurde seitens Kabelnetzbetreiber lange unterschätzt. Und plötzlich ging die Analogabschaltung doch noch - Ruck-Zuck und ohne grosses Gejammer.
Ganz klar ist aber der Start von Netflix in der Schweiz (für mich) das Haupt-Event der letzten zehn Jahre. Es markiert den Wendepunkt, weg vom linearen Konsumieren. Das wird noch weitere Auswirkungen auf die gesamte Branche haben. Schon jetzt erlebe ich immer öfter, dass - in meinem Umfeld - auch "Nicht-Nerds" kein Swisscom, UPC, Sunrise oder ähnliche, klassische PayTV-Abos mehr lösen. Netflix bedient das "ich will es jetzt"-Gefühl, welchem man impulsiv folgen kann - ohne dass man in einer Vertragsbindung mit Mindestlaufzeiten endet. Aber genausowenig wie Spotify die Radios obsolet gemacht hat, wird Netflix das lineare Fernsehen kaum abschaffen. Streamingdienste werden die bekannten privatwirtschaftlichen Geschäftsmodelle gänzlich in Frage stellen und ich bin deshalb gespannt, wie der Markt in weiteren zehn Jahren aussieht.
Wrzlbrnft2'742 Beiträge
bearbeitet #3
Für mich war "das" Ereignis in der Schweiz ganz klar die Abkehr von Zwangsboxen und Grundverschlüsselung bei Cablecom / UPC. Was hatte ich vor 10 Jahren noch geflucht. Die DigiCard mit ihrem CI+-Modul ist zwar nicht ganz das Wahre, da legt Quickline besser vor. Aber sie ermöglicht mir zumindest legale Möglichkeiten, das TV-Programm via Kabel auf (einigermassen) unabhängigen Geräten zu konsumieren.
Mit etwas Unverständnis sehe ich die vor allem in der Schweiz rasende Entwicklung von IPTV-Streaming im Live-TV-Bereich. Mit dem bei fast allen Diensten zusätzlich komprimierten und kastrierten TV-Bild konnte und kann ich bis heute nicht anfangen und ich kann auch nicht verstehen, dass dies alleine im HD-Zeitalter vielen bereits genügt. Oftmals sieht da ein altes SD-Signal aus den "Nullzigern" schärfer und flüssiger aus.
Wirklich ernst nehmen kann ich sowas erst, wenn die Signale unkomprimiert und DVB-konform ins Netz gestreamt werden. Aber noch nicht mal Netflix schafft bei seinen Inhalten 50 FPS.
Mit etwas Unverständnis sehe ich die vor allem in der Schweiz rasende Entwicklung von IPTV-Streaming im Live-TV-Bereich. Mit dem bei fast allen Diensten zusätzlich komprimierten und kastrierten TV-Bild konnte und kann ich bis heute nicht anfangen und ich kann auch nicht verstehen, dass dies alleine im HD-Zeitalter vielen bereits genügt. Oftmals sieht da ein altes SD-Signal aus den "Nullzigern" schärfer und flüssiger aus.
Wirklich ernst nehmen kann ich sowas erst, wenn die Signale unkomprimiert und DVB-konform ins Netz gestreamt werden. Aber noch nicht mal Netflix schafft bei seinen Inhalten 50 FPS.
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