VDSL, das freudige Enttäuschungspacket: 20 Mbit goes 8 Mbit
21 Antworten6'238 AufrufeGestartet von fankyy ·
Erstmal: Hallo an alle, habe mich zwar schon öfters durchs Forum gelesen, aber erst jetzt registriert. Bisher war ich nur im cablemodem.ch Forum einwenig "aktiv". Da aber hier sicherlich mehr VDSL Benutzer herumschwirren, musste ich doch fast hierher kommen :mrgreen:
Nun zu meinem Problem - Hier eine Kopie meines Textes aus dem cablemodem.ch Forum :
Ich habe mich mal wieder zu früh gefreut, bezogen auf diesen Thread:
http://www.cablemodem.ch/forum/viewtopic.php?t=7808 (zweitletzter Post)
Dort sieht man schön welchen Speed ich hatte. Und nun, nach ca. 3 Monaten (es ist nun schon einen Monat her), wurde ich vom einen auf den anderen Tag auf 8 Mbit zurück gestuft. :evil:
Ich hatte wirklich sehr selten Disconnects, etwa bei Gewitter oder starkem Sturm-Regen. Sonst lief die Leitung wunderbar, auch die CRC-Errors hielten sich in Grenzen. Ich weiss jedoch, dass, aus welchem physikalischen Grund auch immer, meine Leitung bei kaltem Klima schlechtere Werte liefert, zumindest war es mit ADSL noch so. Nun mit VDSL bin ich mir gar nicht sicher, die Werte schwanken, soweit ich beobachten kann, etwas weniger.
Ich kann mir einfach nicht erklären, wie das geht, dass ich von einem gut funktionierenden 20 Mbit VDSL gleich auf 8 Mbit zurückgestuft wurde. Das Telefonat mit dem Störungsdienst ergab nur folgendes:
- Die Signalwerte seien zu knapp
- Die 20 Mbit wären höchstens das Testsignal gewesen, welches i.d.R. nach 2 Wochen beendet sein sollte (ich hatte jedoch ca. 2 Monate eine, meiner Meinung nach stabile 20 Mbit Verbindung....)
- Das System passe die Geschwindigkeiten automatisch an, selbst bei einer neuen Aufschaltung des Testsignals würde ich nach 2 Wochen wieder zurückgestuft.
- Bei zu vielen dauernden Disconnects würde das Modem jedes halbe Jahr kaputt gehen... (nochmals: ich hatte KEINE dauernden Disconnects)
- Man könne absolut nichts machen
Ja ne ist klar, nur weil irgendwelche unkompetenten Vollidioten von Swisscom-Technikern und Informatikern nicht in der Lage sind, eine gescheite Software für die Geschwindigkeitsprofilverwaltung zu entwickeln (sind keine Manuellen Einstellungen möglich?) oder anständig zu konfigurieren (mehr "Luft lassen" der Grenzwerte des Signals für jeweilige Geschwindigkeitsprofile), werden Kunden wie mir eine, ERFAHRUNGSGEMÄSS GUT FUNKTIONIERENDE 20 Mbit Leitung VERWEHRT! :twisted: :roll:
Im Übrigen möchte ich noch meine Signalwerte erwähnen:
Downstream | Upstream
Maximal erlaubte Geschwindigkeit (kbps) 8896 | 1176
Signalrauschabstand (dB) 33.00 | 26.00
Leitungsdämpfung (dB) 18.10 | 43.75
CRC-Fehler 4 | 0
Da würde doch noch was drin liegen, findet ihr nicht?
Vorher während des 21072 / 5536 (oder irgendwie sowas) Profils, hatte ich 24 dB Rauschabstand im Downstream, Dämpfung 16 - 18 dB und im Upstream etwa ähnliche Werte wie jetzt.
Was meint ihr, gibt es irgendwie einen anderen Weg, wieder an 20 Mbit zu kommen, evtl. anderer Provider? Oder ist da gar nichts zu machen?
Grüsse - fankyy
Nun zu meinem Problem - Hier eine Kopie meines Textes aus dem cablemodem.ch Forum :
Ich habe mich mal wieder zu früh gefreut, bezogen auf diesen Thread:
http://www.cablemodem.ch/forum/viewtopic.php?t=7808 (zweitletzter Post)
Dort sieht man schön welchen Speed ich hatte. Und nun, nach ca. 3 Monaten (es ist nun schon einen Monat her), wurde ich vom einen auf den anderen Tag auf 8 Mbit zurück gestuft. :evil:
Ich hatte wirklich sehr selten Disconnects, etwa bei Gewitter oder starkem Sturm-Regen. Sonst lief die Leitung wunderbar, auch die CRC-Errors hielten sich in Grenzen. Ich weiss jedoch, dass, aus welchem physikalischen Grund auch immer, meine Leitung bei kaltem Klima schlechtere Werte liefert, zumindest war es mit ADSL noch so. Nun mit VDSL bin ich mir gar nicht sicher, die Werte schwanken, soweit ich beobachten kann, etwas weniger.
Ich kann mir einfach nicht erklären, wie das geht, dass ich von einem gut funktionierenden 20 Mbit VDSL gleich auf 8 Mbit zurückgestuft wurde. Das Telefonat mit dem Störungsdienst ergab nur folgendes:
- Die Signalwerte seien zu knapp
- Die 20 Mbit wären höchstens das Testsignal gewesen, welches i.d.R. nach 2 Wochen beendet sein sollte (ich hatte jedoch ca. 2 Monate eine, meiner Meinung nach stabile 20 Mbit Verbindung....)
- Das System passe die Geschwindigkeiten automatisch an, selbst bei einer neuen Aufschaltung des Testsignals würde ich nach 2 Wochen wieder zurückgestuft.
- Bei zu vielen dauernden Disconnects würde das Modem jedes halbe Jahr kaputt gehen... (nochmals: ich hatte KEINE dauernden Disconnects)
- Man könne absolut nichts machen
Ja ne ist klar, nur weil irgendwelche unkompetenten Vollidioten von Swisscom-Technikern und Informatikern nicht in der Lage sind, eine gescheite Software für die Geschwindigkeitsprofilverwaltung zu entwickeln (sind keine Manuellen Einstellungen möglich?) oder anständig zu konfigurieren (mehr "Luft lassen" der Grenzwerte des Signals für jeweilige Geschwindigkeitsprofile), werden Kunden wie mir eine, ERFAHRUNGSGEMÄSS GUT FUNKTIONIERENDE 20 Mbit Leitung VERWEHRT! :twisted: :roll:
Im Übrigen möchte ich noch meine Signalwerte erwähnen:
Downstream | Upstream
Maximal erlaubte Geschwindigkeit (kbps) 8896 | 1176
Signalrauschabstand (dB) 33.00 | 26.00
Leitungsdämpfung (dB) 18.10 | 43.75
CRC-Fehler 4 | 0
Da würde doch noch was drin liegen, findet ihr nicht?
Vorher während des 21072 / 5536 (oder irgendwie sowas) Profils, hatte ich 24 dB Rauschabstand im Downstream, Dämpfung 16 - 18 dB und im Upstream etwa ähnliche Werte wie jetzt.
Was meint ihr, gibt es irgendwie einen anderen Weg, wieder an 20 Mbit zu kommen, evtl. anderer Provider? Oder ist da gar nichts zu machen?
Grüsse - fankyy
nanocool324 Beiträge
Swisscom hat eben Angst, dass du immer wieder Kosten verursachst, wenn du eine unstabile Leitung hast und gehen auf Nummer sicher. Aber ein Downgrade von 20 auf 8 ist sehr ungewöhnlich :shock:
Macgh mal deine Hausinstallation in Ordnung (verdrillte Kabel in der Steigzone und am Besten einen Splitter am Hauseingang und verlange danach nochmals eine Langzeitmessung und ein Upgrade auf 20 mit dem Versprechen, dass du nicht reklamieren wirst, wenn die Leitung unstabil ist.
Beruf dich auf den DSL-Checker, das ist ja quasi ein Versprechen von Seiten Swisscom :twisted:
Macgh mal deine Hausinstallation in Ordnung (verdrillte Kabel in der Steigzone und am Besten einen Splitter am Hauseingang und verlange danach nochmals eine Langzeitmessung und ein Upgrade auf 20 mit dem Versprechen, dass du nicht reklamieren wirst, wenn die Leitung unstabil ist.
Beruf dich auf den DSL-Checker, das ist ja quasi ein Versprechen von Seiten Swisscom :twisted:
Philippe141320597944 Beiträge
Ich hatte lange Zeit das Problem, dass ich bei hoher Last, insbesondere verursacht durch Bittorrent, Aufhänger des Routers hatte. Auch in diesem Forum hatte ich mehrmals darüber geklagt. Kürzlich war es wieder mal soweit, dass ich über mehrere Tage viel Traffic hatte. Ich wunderte mich, dass diesmal alles gut ging und ich nicht rausflog.
Seit kurzem weiss ich, weshalb: Nachdem ich die Router-Statusseite aufgerufen hatte, entdeckte ich mit einer Mischung aus Entsetzen und Erstaunen, dass ich auf 15'000 downgegradet wurde. Vorher hatte ich etwas mit 22'000, jetzt noch 16'544 kbps. Ich rief bei der Swisscom an, und man sagte mir, dass ich nicht ohne Grund downgegradet wurde. Man werde es abklären und mich zurückrufen.
Etwa nach einer Stunde erfolgte der versprochene Rückruf. Durch den hohen Traffic habe es so viele Fehler innert einer gewissen Zeit gegeben, dass das System Alarm ausgelöst und ein Techniker die Leitung darauf hin downgegradet habe. Man habe nach meinem Anruf nochmals auf 20'000 geschaltet, aber gesehen, dass es zu Unterbrüchen führe. Ich könne entweder den vollen Speed mit dem Risiko von Unterbrüchen haben, man würde dann die Rate auf die 20'000 fixieren. Oder aber das langsamere, dafür "fehlerfreie" 15'000. Ich entschied mich für letzteres, da mir die Unterbrüche z.B. auch die Fernwartung des PCs verunmöglichen, wenn sich der Router aufgehängt hat.
Ich hatte aber sehr wohl die Wahl seitens Swisscom, was ich lieber möchte: Maximale Geschwindigkeit und dafür möglicherweise Fehler und Aufhänger wie bisher, oder lieber etwas langsamer, dafür stabil.
Klar ist: Wer in einer Stimmung anruft, in welcher er die Swisscom-Mitarbeiter als "unkompetente Vollidioten" ansieht, der kommt vermutlich nicht weit. Selbst wenn er keine direkten Aeusserungen in diese Richtung macht, wird man ihm diese Denken selbst am Telefon vermutlich anmerken und nicht gerade motiviert sein, alles für ihn zu tun.
Sicher: Man darf sich ärgern, und in dieser Situation ist der Aerger auch mehr als verständlich. Trotzdem: Freundlich und sachlich bleiben. Wenn ich daran denke, was in meinem Fall CC seinerzeit geboten hat, als 10'000 noch das Maximum war (abends Einbrüche der Geschwindigkeit bis auf 600!), dann bin ich mit meinen jetzt 15'000 VDSL noch ganz zufrieden, denn die kommen dafür wirklich stabil zu jeder Tages- und Nachtzeit.
Gruss Philippe
Seit kurzem weiss ich, weshalb: Nachdem ich die Router-Statusseite aufgerufen hatte, entdeckte ich mit einer Mischung aus Entsetzen und Erstaunen, dass ich auf 15'000 downgegradet wurde. Vorher hatte ich etwas mit 22'000, jetzt noch 16'544 kbps. Ich rief bei der Swisscom an, und man sagte mir, dass ich nicht ohne Grund downgegradet wurde. Man werde es abklären und mich zurückrufen.
Etwa nach einer Stunde erfolgte der versprochene Rückruf. Durch den hohen Traffic habe es so viele Fehler innert einer gewissen Zeit gegeben, dass das System Alarm ausgelöst und ein Techniker die Leitung darauf hin downgegradet habe. Man habe nach meinem Anruf nochmals auf 20'000 geschaltet, aber gesehen, dass es zu Unterbrüchen führe. Ich könne entweder den vollen Speed mit dem Risiko von Unterbrüchen haben, man würde dann die Rate auf die 20'000 fixieren. Oder aber das langsamere, dafür "fehlerfreie" 15'000. Ich entschied mich für letzteres, da mir die Unterbrüche z.B. auch die Fernwartung des PCs verunmöglichen, wenn sich der Router aufgehängt hat.
Ich hatte aber sehr wohl die Wahl seitens Swisscom, was ich lieber möchte: Maximale Geschwindigkeit und dafür möglicherweise Fehler und Aufhänger wie bisher, oder lieber etwas langsamer, dafür stabil.
Klar ist: Wer in einer Stimmung anruft, in welcher er die Swisscom-Mitarbeiter als "unkompetente Vollidioten" ansieht, der kommt vermutlich nicht weit. Selbst wenn er keine direkten Aeusserungen in diese Richtung macht, wird man ihm diese Denken selbst am Telefon vermutlich anmerken und nicht gerade motiviert sein, alles für ihn zu tun.
Sicher: Man darf sich ärgern, und in dieser Situation ist der Aerger auch mehr als verständlich. Trotzdem: Freundlich und sachlich bleiben. Wenn ich daran denke, was in meinem Fall CC seinerzeit geboten hat, als 10'000 noch das Maximum war (abends Einbrüche der Geschwindigkeit bis auf 600!), dann bin ich mit meinen jetzt 15'000 VDSL noch ganz zufrieden, denn die kommen dafür wirklich stabil zu jeder Tages- und Nachtzeit.
Gruss Philippe
mika93 Beiträge
ich habe auch viel CRC fehler aber noch kein unterbruch oä.
downstream 18855 upstream 229 und das in 23 tagen.
im profil wird immernoch die gleiche geschw. angezeigt
downstream 18855 upstream 229 und das in 23 tagen.
im profil wird immernoch die gleiche geschw. angezeigt
nanocool324 Beiträge
ich habe auch viel CRC fehler aber noch kein unterbruch oä.downstream 18855 upstream 229 und das in 23 tagen.Das ist kein Problem, die FEC (http://de.wikipedia.org/wiki/Vorw%C3%A4 ... rkorrektur) funktioniert in der Regel recht gut, so dass du mit dieser Anzahl Errors innerhalb eines Tages noch kaum Auswirkungen spüren würdest.
im profil wird immernoch die gleiche geschw. angezeigt
AndreasS39 Beiträge
Das ist kein Problem, die FEC (http://de.wikipedia.org/wiki/Vorw%C3%A4 ... rkorrektur) funktioniert in der Regel recht gut, so dass du mit dieser Anzahl Errors innerhalb eines Tages noch kaum Auswirkungen spüren würdest.Wenn ich das aber richtig in Erinnerung habe, ist FEC und CRC eben nicht das Selbe. FEC korrigiert die Übertragungsfehler soweit möglich. Mir ist nicht bekannt, dass man die FEC-Counter beim VDSL-Router irgendwo einsehen kann. CRC-Fehler entstehen dagegen, wenn die FEC versagt und Übertragungsfehler nicht mehr korrigieren kann. Das entsprechende Datenpaket muss erneut übertragen werden, was zu spürbaren Verzögerungen oder Einbrüchen in der Übertragungsrate führen kann.
Mein DSL-Router zeigt DL nur einzelne CRC-Fehler pro Tag an. UL bleibt der Counter immer auf 0, aber allfällige Fehler würden als "Errored Seconds" ersichtlich. Bei optimal ausgehandelten Verbindungsparametern bleibt auch dieser Wert auf 0.
In der Regel dürfte eine stabile 16er oder gar 8er Verbindung mindestens genau so schnell sein, wie eine instabile 20er Verbindung.
nanocool324 Beiträge
Ja, du hast wohl recht. 😳
Aber auch 18'000 neu requestete IP-Pakete pro Tag sind im Internettraffic nicht spürbar (ausser sie treten im Burst auf)
Aber auch 18'000 neu requestete IP-Pakete pro Tag sind im Internettraffic nicht spürbar (ausser sie treten im Burst auf)
Nexus2k826 Beiträge
ich würde auch eher behaupten solange man keine effektiven Disconnects hat, spürt man die CRC Errors kaum bis gar nicht...
Sheppard82 Beiträge
- Bei zu vielen dauernden Disconnects würde das Modem jedes halbe Jahr kaputt gehen... (nochmals: ich hatte KEINE dauernden Disconnects)
Diese Unterbrüche siehst du und spürst du auch nicht.
Das sind sogenannte Spontaneous Resyncs und Coding Violations. Die bemerkt der Enduser nicht aber bei der Swisscom ersichtlich.
Wenn diese bestehen dann läuft die Leitung nicht Stabil und darum wird da interveniert.
Wenn du noch Probs hast, schick mir mal deine Nummer, dann schau ich mir das mal an.
Sheppard
AndreasS39 Beiträge
Aber auch 18'000 neu requestete IP-Pakete pro Tag sind im Internettraffic nicht spürbar (ausser sie treten im Burst auf)Ob diese spürbar sind oder nicht, hängt sehr von der Anwendung ab. Beim normalen Browsen sind sie wohl nicht bemerkbar.
Leider ist es in der Tat so, das die Störungen in der Regel als Burst auftreten. Was zeigt der Zähler für "Errored Seconds" an? Dieser ist wohl nur mittels Telnet ersichtlich (show dsl).
InvisibleMan11 Beiträge
Diese Unterbrüche siehst du und spürst du auch nicht.Das sind sogenannte Spontaneous Resyncs und Coding Violations. Die bemerkt der Enduser nicht aber bei der Swisscom ersichtlich.Da wird von Seite der Swisscom ziemlich "pingelig" oder ungeschickt gehandelt. Das wurde mir auch vom Techniker vor Ort bestätigt. Einfach mal die Leute auf das Flexi-Profil setzen und schauen ob sie sich melden.
Wenn diese bestehen dann läuft die Leitung nicht Stabil und darum wird da interveniert.
Wenn du noch Probs hast, schick mir mal deine Nummer, dann schau ich mir das mal an.
Sheppard
Ich musste zwei Wochen "kämpfen" bis meine Bremse wieder gelöst wurde.
Zudem, wenn der Kunde keine Fehler bemerkt und alles sauber läuft, was funkt da die Swisscom rein? Und wenn sie das schon tun muss, weshalb immer gleich auf Minimum und ohne den Kunden zu informieren?
Ich musste lachen als der Techniker meinte, er hätte Bluewin TV (HD) und nach Monaten wurden die ihm einfach mal genommen, obwohl nie ein Problem vorlag. Er, als Mitarbeiter, musste dann selbst Himmel und Hölle in Bewegung setzen um das wieder rückgängig zu machen.
Lustigerweise ging es dann doch wieder. Seither ist Ruhe.
Gruss
InvisibleMan
Philippe141320597944 Beiträge
Ich habe in meinem letzten Beitrag geschrieben, dass die Herabsetzung der Geschwindigkeit auf 16mbit/s eine stabilere Verbindung bewirkte. Doch ab und an hatte ich immer noch Ausfälle, wenn auch viel seltener als früher.
Die Swisscom sagte auf meine Reklamation hin, ein Techniker komme den Anschluss überprüfen. Heute war er da. Und er wurde fündig:
1. Eine Digital-Steckdose wurde installiert.
Das violette Kabel vom Splitter zum Router war veraltet. Es war ein flaches, statt ein verdrilltes rundes. Doch es war seinerzeit von einem von SC geschickten Techniker installiert worden. Denn als man VDSL fürs reine Surfen (ohne BluewinTV) bestellen konnte, gab es noch keine Selbstinstallation, und ich zählte zu den ersten Nur-Internet-VDSL-Kunden. Offenbar wurden erst später, als Probleme mit den flachen Kabeln aufgetreten waren, ausschliesslich verdrillte verwendet.
2. Meine Leitung wurde in der Telefonzentrale umgehängt, da offenbar eine benachbarte Leitung störte.
Bilanz bis jetzt: Der Router zeigt jetzt 18/52 dB Dämpfung (vorher: 18/54). Die CRC-Fehler sind von täglich hohen fünfstelligen Werten auf 18/0 in den ersten acht Stunden seit der Aenderung gefallen, und das bei permanentem, extrem hohem Datenverkehr in beide Richtungen und wieder 22048/5536 Profil (nicht mehr 16'544). Die Dämpfungswerte sind ja bei mir gewiss nicht der Hammer, also sollten sich Leute mit besseren Werten doch erst recht Hoffnung machen dürfen, den vollen Speed zu erreichen. Der Signal-Rauschabstand ist in beide Richtungen 11.20 dB. Hier weiss ich allerdings den alten Wert (vor dem Eingriff heute) nicht mehr.
Ich kann nur allen mit VDSL-Problemen empfehlen, sofern noch nicht vorhanden, eine Digitalsteckdose installieren und den Anschluss auf Störer abklären zu lassen. Wer das nicht will, kann zumindest mal prüfen, ob er auch noch ein flaches violettes Kabel am Router hängen hat und es bei SC ggf. umtauschen in ein verdrilltes. Allein schon dieser Wechsel könne schon viel bewirken, sagte der Techniker.
Nicht vergessen: Nach einer Aenderung an der Installation bei Swisscom anrufen und eine Heraufsetzung des Speeds aufs Maximum bzw. ein Monitoring beantragen, wie es auch bei VDSL-Selbstinstallationen gemacht wird, um die optimale Geschwindigkeit zu ermitteln.
Philippe
Die Swisscom sagte auf meine Reklamation hin, ein Techniker komme den Anschluss überprüfen. Heute war er da. Und er wurde fündig:
1. Eine Digital-Steckdose wurde installiert.
Das violette Kabel vom Splitter zum Router war veraltet. Es war ein flaches, statt ein verdrilltes rundes. Doch es war seinerzeit von einem von SC geschickten Techniker installiert worden. Denn als man VDSL fürs reine Surfen (ohne BluewinTV) bestellen konnte, gab es noch keine Selbstinstallation, und ich zählte zu den ersten Nur-Internet-VDSL-Kunden. Offenbar wurden erst später, als Probleme mit den flachen Kabeln aufgetreten waren, ausschliesslich verdrillte verwendet.
2. Meine Leitung wurde in der Telefonzentrale umgehängt, da offenbar eine benachbarte Leitung störte.
Bilanz bis jetzt: Der Router zeigt jetzt 18/52 dB Dämpfung (vorher: 18/54). Die CRC-Fehler sind von täglich hohen fünfstelligen Werten auf 18/0 in den ersten acht Stunden seit der Aenderung gefallen, und das bei permanentem, extrem hohem Datenverkehr in beide Richtungen und wieder 22048/5536 Profil (nicht mehr 16'544). Die Dämpfungswerte sind ja bei mir gewiss nicht der Hammer, also sollten sich Leute mit besseren Werten doch erst recht Hoffnung machen dürfen, den vollen Speed zu erreichen. Der Signal-Rauschabstand ist in beide Richtungen 11.20 dB. Hier weiss ich allerdings den alten Wert (vor dem Eingriff heute) nicht mehr.
Ich kann nur allen mit VDSL-Problemen empfehlen, sofern noch nicht vorhanden, eine Digitalsteckdose installieren und den Anschluss auf Störer abklären zu lassen. Wer das nicht will, kann zumindest mal prüfen, ob er auch noch ein flaches violettes Kabel am Router hängen hat und es bei SC ggf. umtauschen in ein verdrilltes. Allein schon dieser Wechsel könne schon viel bewirken, sagte der Techniker.
Nicht vergessen: Nach einer Aenderung an der Installation bei Swisscom anrufen und eine Heraufsetzung des Speeds aufs Maximum bzw. ein Monitoring beantragen, wie es auch bei VDSL-Selbstinstallationen gemacht wird, um die optimale Geschwindigkeit zu ermitteln.
Philippe
nanocool324 Beiträge
Ich kann nur allen mit VDSL-Problemen empfehlen, sofern noch nicht vorhanden, eine Digitalsteckdose installieren zu lassen und den Anschluss auf Störer abklären zu lassen. Wer das nicht will, kann zumindest mal prüfen, ob er auch noch ein flaches violettes Kabel am Router hängen hat und es bei SC ggf. umtauschen in ein verdrilltes. Allein schon dieser Wechsel könne schon viel bewirken sagte der Techniker.Das kann ich voll und ganz unterstützen. Sehr viele Störungen treten erst im Haus selber auf (Elektromotoren, Lichtdimmer etc.) deshalb können weit mehr als 50% aller Anschlüsse von einer Digitalstecksose, resp von einem Splitter profitieren und entweder eine Bandbreitenerhöhung oder eine stabilere Leitung kriegen. Bei einem Bekannten von mir war die Steigleitung im Haus im Liftschacht, parallel zur Stromversorgung des Lifts montiert. Jedes Mal wenn der Liftmotor angefahren ist, hat der massive Stromfluss eine Störung auf das Telefonkabel gebracht und sein Router hat die Verbindung verloren. "Nichts ist unmöglich" 8)
Warum hast du bei der Ursprungsinstallation keinen Splitter gekriegt? So viel ich weiss sollte bei jeder Installation eine Digidose montiert werden. :shock:
Warren1'339 Beiträge
Das violette Kabel vom Splitter zum Router war veraltet.
Warum hast du bei der Ursprungsinstallation keinen Splitter gekriegt? So viel ich weiss sollte bei jeder Installation eine Digidose montiert werden. :shock:
Er hatte doch nen Splitter.. :wink:
AndreasS39 Beiträge
Dann wäre meine Leitung ja auch für das höhere Profil geeignet:
Die CRC-Fehler sind tief, weil ich den Router gerade neu gestartet habe, damit ich das monatliche Datenvolumen im Kundencenter sehe. Ansonsten gab es in der letzten Zeit gut 200 CRC-Fehler pro Monat.
Aber vielleicht lasse ich es besser bleiben und freue mich über die stabile Verbindung.
Das violette Kabel war mir immer suspekt, ich verwende ein speziell Kabel mit etwa 25cm Länge.
Downstream Upstream
---------- ----------
SNR Margin: 15.50 16.20 dB
Line Attenuation: 25.10 32.35 dB
Output Power: 11.80 4.70 dBm
Errored Seconds: 1 0
Loss of Signal: 0 0
Loss of Frame: 0 0
CRC Errors: 1 0
Data Rate: 16560 2312Die CRC-Fehler sind tief, weil ich den Router gerade neu gestartet habe, damit ich das monatliche Datenvolumen im Kundencenter sehe. Ansonsten gab es in der letzten Zeit gut 200 CRC-Fehler pro Monat.
Aber vielleicht lasse ich es besser bleiben und freue mich über die stabile Verbindung.
Das violette Kabel war mir immer suspekt, ich verwende ein speziell Kabel mit etwa 25cm Länge.
nanocool324 Beiträge
Er hatte doch nen Splitter.. :wink:Wer lesen kann ist klar im Vorteil 😳
Aber dann hat ihm die Digidose auch nichts mehr gebracht - wenn denn der Splitter korrekt angeschlossen wurde.
Warren1'339 Beiträge
Wer lesen kann ist klar im Vorteil 😳Stimmt, abgesehen vom verdrillten Lila Kabel... /emoticons/default_laugh.png
Aber dann hat ihm die Digidose auch nichts mehr gebracht - wenn denn der Splitter korrekt angeschlossen wurde.
b0Lt3 Beiträge
hm, also ich hab bei einigen speedtests mit kabel stets ~21mbit
mit wlan kann ich mit ca 2.1mb/s laden. is das normal ? mit kabel hab ich 2.7mb/s
mit wlan kann ich mit ca 2.1mb/s laden. is das normal ? mit kabel hab ich 2.7mb/s
o.s.t.495 Beiträge
hallo b0lt, willkommen im Forum! /emoticons/default_smile.png
bedenke mbit/s ist nicht gleich mbyte/s. ca. 8-10mal niedriger (1 Byte sind 8 Bit)
ansonsten wegen WLAN: WLAN hat sehr viel Overhead und bei zunehmender Signalschwäche fällt die Datenrate rapide zusammen
gruss, o.s.t.
bedenke mbit/s ist nicht gleich mbyte/s. ca. 8-10mal niedriger (1 Byte sind 8 Bit)
ansonsten wegen WLAN: WLAN hat sehr viel Overhead und bei zunehmender Signalschwäche fällt die Datenrate rapide zusammen
gruss, o.s.t.
b0Lt3 Beiträge
danke, herzliche begrüssung hier /emoticons/default_smile.png
jo, weiss auch.
edit: jo, router hockt 2m vor mir. trotzdem nich so schnell wie kabel
und: sind 2.7mb/s (megabyte nich bit) nicht ein bisschen viel für infinity ? müssten ja eigentlich theoretisch max 2.56 megabyte pro sekunde sein !?
jo, weiss auch.
edit: jo, router hockt 2m vor mir. trotzdem nich so schnell wie kabel
und: sind 2.7mb/s (megabyte nich bit) nicht ein bisschen viel für infinity ? müssten ja eigentlich theoretisch max 2.56 megabyte pro sekunde sein !?
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