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Swisscom testet die Kombination ihres Fest- und Mobilfunknetzes

6 Antworten1'682 AufrufeGestartet von tosci ·

tosciThemenstart5'731 Beiträge
#1
[SIZE= 16pt]Schnelleres Internet daheim: Swisscom testet die Kombination ihres Fest- und Mobilfunknetzes
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[SIZE= 10.5pt]Neue Internetanwendungen und immer mehr Geräte, die sich vernetzen, erfordern immer höhere Bandbreiten. Swisscom baut deshalb ihr Breitbandnetz mit unterschiedlichen Technologien laufend aus. Mit DSL+LTE Bonding kombiniert Swisscom nun das Fest- und Mobilfunknetz. In einem Pilotprojekt will das Unternehmen Erfahrungen mit ausgewählten Privatkunden sammeln.
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[SIZE= 10.5pt]Vielfältige Streamingangebote, Videos in HD-Qualität und neue Cloud-Dienste sind nur einige Beispiele dafür, weshalb Kunden immer höhere Bandbreiten nachfragen. Bereits heute verdoppelt sich das Datenvolumen im Festnetz alle sechzehn Monate. Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, baut Swisscom einerseits ihr Netz rasch aus und entwickelt andererseits innovative Netz-Technologien wie DSL+LTE Bonding. Diese Technologie bündelt die Bandbreiten von Fest- und Mobilfunknetz, wodurch Kunden von einer höheren Geschwindigkeit profitieren. Swisscom hat dazu einen innovativen LTE-Empfänger entwickelt, der den Mobilfunk-Datenstrom aufnimmt und per WLAN an den DSL-Router weiterreicht. Der Router hat eine intelligente Software, die Mobilfunk und Festnetz-Datenströme vereint und den Kunden somit zusätzliche Geschwindigkeit zur Verfügung stellt.
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[SIZE= 10.5pt]Pilotversuch mit ausgewählten Privatkunden
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[SIZE= 10.5pt]Nach erfolgreichen Tests im Labor und mit Swisscom Mitarbeitenden werden im Januar 2016 im Rahmen eines Pilotversuchs ausgewählte Privatkunden mit DSL+LTE Bonding ausgerüstet. Die Technologie erlaubt in einer ersten Phase aggregierte Bandbreiten von bis zu 20 Mbit/s. In einer späteren Phase sollen auch höhere Bandbreiten getestet werden. Die Verfügbarkeit von DSL+LTE Bonding und die effektive Bandbreite hängen von der Länge der Festnetz-Kupferleitung und der 3G- oder 4G-Mobilfunkabdeckung am Wohnort des Kunden ab. Mit dem Pilotversuch will Swisscom die Machbarkeit einer Markteinführung prüfen. In Europa gehört Swisscom zu den führenden Telekommunikationsunternehmen bei der Einführung von DSL+LTE Bonding. 
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[SIZE= 10.5pt]Hohe Investitionen in die Breitbandversorgung der ganzen Schweiz[/SIZE][SIZE= 10.5pt]
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[SIZE= 10.5pt]Bis Ende 2020 will Swisscom rund 85% aller Wohnungen und Geschäfte mit Ultrabreitband versorgen und hat alleine 2015 für den Ausbau der IT- und Netzinfrastruktur über CHF 1,75 Mrd investiert. Pro Jahr modernisiert sie damit die Festnetzinfrastruktur in rund 300 Gemeinden. Um auch Orte ausserhalb der Ballungszentren zu versorgen, setzt Swisscom auf einen Mix aus Technologien, die ultraschnelle Bandbreiten ermöglichen: Vectoring, Fibre to the Street (FTTS), Fibre to the Building (FTTB) sowie Fibre to the Home (FTTH). Mit FTTS und FTTB sind derzeit Bandbreiten von bis zu 100 Mbit/s möglich – ab Ende 2016 mit dem neuen Übertragungsstandard G.fast sogar bis zu 500 Mbit/s. Damit leistet Swisscom einen wesentlichen Beitrag zur fortschreitenden Digitalisierung der Schweiz und zum weltweiten Spitzenplatz: Die Schweiz belegt gemäss Akamai[1][/SIZE] europaweit den ersten und weltweit den dritten Rang bezüglich Hochbreitbandabdeckung (>10Mbit).

easypeacy422'068 Beiträge
#2
Also innovativ ist sie, die Swisscom, das muss man anerkennen. Und liefern tun sie die Innovationen schlussendlich auch, meist in guter Qualität. Da sollten sich die meisten Konkurrenten besser ein Stück von abschneiden.

Köbi411 Beiträge
#3
Dieses Experiment ist in der Tat innovativ. Wie sinnvoll oder nachhaltig das ist, wenn man das mobile Datennetz zusätzlich belastet um das Internet-Bandbreiten-Problem zu entschärfen, wird sich zeigen...

Wrzlbrnft2'742 Beiträge
#4
"Daheim in der Peripherie" ist das Mobilfunknetz wohl meist weniger stark ausgelastet als an zentralen Plätzen in der Stadt oder entlang Bahnstrecken. Es wäre also eine sinnvolle Möglichkeit, bestehende Infrastruktur besser auszulasten. Mir fällt auch auf, bei Swisscom hatte ich schon lange keine überlastete Mobilfunkzelle mehr, auch an Orten, die ich früher zu bestimmten Morgen- und Abendzeiten als notorisch verstopft in Erinnerung habe (etwa rund um die Bahnhöfe Basel SBB oder Bern herum).

+los152 Beiträge
#5
Naja, bei der Telekom in Deutschland gibt es das schon etwa ein Jahr.

magicfriend3'697 Beiträge
#6
Die tun wenigstens was. Aus der Not eine Tugend machen.

doom2'266 Beiträge
#7
Eine echte Neuheit ist es nicht, aber wenigstens eine auf dem Schweizer Markt. Je nachdem welche Speeds sie schlussendlich aufschalten kann das schon eine Linderung für bandbreitenmangelgeplagte Seelen sein - denn bis "Ultrabreitband" im letzten Chrachen ankommt, kann es sonst noch lange dauern.

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