Swisscom Glasfaserausbau: Wettbewerbskommission eröffnet Untersuchung
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Medienmitteilung der Swisscom vom 17.12.2020
Die Wettbewerbskommission (Weko) hat eine Untersuchung zum Glasfaserbau von Swisscom eröffnet und vorsorgliche Massnahmen verfügt. Swisscom baut derzeit ihr Glasfasernetz bis in die Wohnungen und Geschäfte (FTTH) massiv aus und will die Zahl der Anschlüsse bis 2025 auf 3 Mio. verdoppeln. Das Unternehmen steht zudem beim Bau und Betrieb von weitreichenden und breitbandigen Festnetzverbindungen in intensivem Wettbewerb mit alternativen Anbietern wie etwa Elektrizitätswerken und Kabelnetzbetreibern. Swisscom wehrt sich gegen die von der Weko erhobenen Vorwürfe und wird gegen die vorsorglichen Massnahmen Beschwerde einreichen.
Swisscom bietet all ihren Mitbewerbern diskriminierungsfrei einen breiten Zugang zu ihren Netzen, zu regulierten oder kommerziell vereinbarten Bedingungen. Swisscom baut ihr Netz laufend aus und investiert jährlich rund CHF 1,6 Mrd. in den Ausbau und Unterhalt dieser Netze. Davon profitieren auch die Mitbewerber, indem sie ihre eigenen Investitionen reduzieren und damit Kosten sparen können.
Point-to-Multipoint als Grundlage für einen raschen und effizienten Glasfaserausbau
Beim Weiterausbau von FTTH (Fibre to the Home) setzt Swisscom primär auf die Architektur Point-to-Multipoint (ab Manhole) und ermöglicht damit weiterhin den Wettbewerb mit breiten Angeboten. Dies ist die am besten geeignete Architektur, um den Glasfaserausbau schweizweit voranzutreiben, da sie optimal auf dem bestehenden Netz aufbaut. Die Wiederverwendung der gebauten Zuleitung (Feeder) ermöglicht einen schnelleren und kosteneffizienteren FTTH-Ausbau der Schweiz. Damit wird Swisscom dem wachsenden Breitbandbedarf im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft gerecht. Davon profitieren sowohl die End- als auch die Wholesale-Kunden, durch den Bezug der Vorleistungsprodukte.
Swisscom kann die von der Weko erhobenen Vorwürfe nicht nachvollziehen, wird diese im Detail analysieren und das weitere Vorgehen beschliessen.
Breite Auswahl und maximale Bandbreite
Swisscom bietet Anbietern, die kein eigenes Netz haben, eine Vielzahl von Netzzugangsmöglichkeiten mit unterschiedlichen Bandbreiten an. Die Angebote existieren seit vielen Jahren im Markt, werden kontinuierlich weiterentwickelt und stossen auf eine hohe Akzeptanz bei den Wholesale-Kunden. Die Anbieter ohne eigenes Netz haben immer Zugang zur maximal verfügbaren Bandbreite. Zudem will Swisscom, wo immer möglich, wie bisher in Kooperation mit Partnern das Netz ausbauen.
Verdoppelung der FTTH-Anschlüsse auf 3 Millionen bis 2025
Der Datenverkehr wächst in der Schweiz ungebremst. Eine leistungsfähige Netzinfrastruktur ist elementar für eine Gesellschaft und Wirtschaft, welche die Chancen des digitalen Zeitalters ausschöpfen möchte. Bis Ende 2025 will Swisscom die Abdeckung mit Glasfasern bis in Wohnungen und Geschäfte (FTTH) verdoppeln: 50 – 60% aller Wohnungen und Geschäfte können bis dann eine Bandbreite von bis zu 10 Gbit/s nutzen. Daneben geht die Modernisierung des bestehenden FTTS-Netzes (Fibre to the Street) weiter. Dadurch verfügen bis Ende 2025 zusätzlich 30 – 40% der Haushalte und Geschäfte über Bandbreiten von 300 – 500 Mbit/s.
Die Wettbewerbskommission (Weko) hat eine Untersuchung zum Glasfaserbau von Swisscom eröffnet und vorsorgliche Massnahmen verfügt. Swisscom baut derzeit ihr Glasfasernetz bis in die Wohnungen und Geschäfte (FTTH) massiv aus und will die Zahl der Anschlüsse bis 2025 auf 3 Mio. verdoppeln. Das Unternehmen steht zudem beim Bau und Betrieb von weitreichenden und breitbandigen Festnetzverbindungen in intensivem Wettbewerb mit alternativen Anbietern wie etwa Elektrizitätswerken und Kabelnetzbetreibern. Swisscom wehrt sich gegen die von der Weko erhobenen Vorwürfe und wird gegen die vorsorglichen Massnahmen Beschwerde einreichen.
Swisscom bietet all ihren Mitbewerbern diskriminierungsfrei einen breiten Zugang zu ihren Netzen, zu regulierten oder kommerziell vereinbarten Bedingungen. Swisscom baut ihr Netz laufend aus und investiert jährlich rund CHF 1,6 Mrd. in den Ausbau und Unterhalt dieser Netze. Davon profitieren auch die Mitbewerber, indem sie ihre eigenen Investitionen reduzieren und damit Kosten sparen können.
Point-to-Multipoint als Grundlage für einen raschen und effizienten Glasfaserausbau
Beim Weiterausbau von FTTH (Fibre to the Home) setzt Swisscom primär auf die Architektur Point-to-Multipoint (ab Manhole) und ermöglicht damit weiterhin den Wettbewerb mit breiten Angeboten. Dies ist die am besten geeignete Architektur, um den Glasfaserausbau schweizweit voranzutreiben, da sie optimal auf dem bestehenden Netz aufbaut. Die Wiederverwendung der gebauten Zuleitung (Feeder) ermöglicht einen schnelleren und kosteneffizienteren FTTH-Ausbau der Schweiz. Damit wird Swisscom dem wachsenden Breitbandbedarf im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft gerecht. Davon profitieren sowohl die End- als auch die Wholesale-Kunden, durch den Bezug der Vorleistungsprodukte.
Swisscom kann die von der Weko erhobenen Vorwürfe nicht nachvollziehen, wird diese im Detail analysieren und das weitere Vorgehen beschliessen.
Breite Auswahl und maximale Bandbreite
Swisscom bietet Anbietern, die kein eigenes Netz haben, eine Vielzahl von Netzzugangsmöglichkeiten mit unterschiedlichen Bandbreiten an. Die Angebote existieren seit vielen Jahren im Markt, werden kontinuierlich weiterentwickelt und stossen auf eine hohe Akzeptanz bei den Wholesale-Kunden. Die Anbieter ohne eigenes Netz haben immer Zugang zur maximal verfügbaren Bandbreite. Zudem will Swisscom, wo immer möglich, wie bisher in Kooperation mit Partnern das Netz ausbauen.
Verdoppelung der FTTH-Anschlüsse auf 3 Millionen bis 2025
Der Datenverkehr wächst in der Schweiz ungebremst. Eine leistungsfähige Netzinfrastruktur ist elementar für eine Gesellschaft und Wirtschaft, welche die Chancen des digitalen Zeitalters ausschöpfen möchte. Bis Ende 2025 will Swisscom die Abdeckung mit Glasfasern bis in Wohnungen und Geschäfte (FTTH) verdoppeln: 50 – 60% aller Wohnungen und Geschäfte können bis dann eine Bandbreite von bis zu 10 Gbit/s nutzen. Daneben geht die Modernisierung des bestehenden FTTS-Netzes (Fibre to the Street) weiter. Dadurch verfügen bis Ende 2025 zusätzlich 30 – 40% der Haushalte und Geschäfte über Bandbreiten von 300 – 500 Mbit/s.
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creep2'589 Beiträge
magicfriend3'697 Beiträge
bearbeitet #3
Ja dann sollen sie mal. Ich habe g.fast mit maximal 250 -300 Mbits. Genügt mir zwar. Doch FTTH wäre zukunftsgerichtet. Zudem würde ich nie einen Anschluss wollen, mit dem ich bezüglich Anbieter auf einen beschränkt werde.
Wenn also Swisscom verspricht, die Leitungen allen Vertreibern per Wholesale anzubieten, ok. Wenn nicht, auf die Finger klopfen durch die Weko.
Wenn also Swisscom verspricht, die Leitungen allen Vertreibern per Wholesale anzubieten, ok. Wenn nicht, auf die Finger klopfen durch die Weko.
Dosc68 Beiträge
Grundsätzlich bin ich einverstanden und froh, dass das offener geregelt wird.
Leider haben wir da im Quartier nur 36/12 und wären im September, dann im Dezember und jetzt im Februar mit XGS-PON ausgebaut worden.
Ich befürchte, das wird jetzt noch länger dauern... Immerhin Agglomeration Bern.
Dosc
Leider haben wir da im Quartier nur 36/12 und wären im September, dann im Dezember und jetzt im Februar mit XGS-PON ausgebaut worden.
Ich befürchte, das wird jetzt noch länger dauern... Immerhin Agglomeration Bern.
Dosc
magicfriend3'697 Beiträge
Ich bin vor allem gespannt, wie Swisscom die proklamierten Zahlen der Erweiterung erreichen will. Das geht ja eigentlich nur, wo schon FTTS bzw. FTTB vorhanden ist. Dort werden dann insbesondere Mehrfamilienhäuser erschlossen. Sonst lohnt sich das nicht. Kann mir nicht vorstellen, dass Swisscom alleine Städte ausbaut, die maximal g.fast haben. Es wird ein unglaubliches Flickwerk geben an unterschiedlichsten Technologien.
doom2'266 Beiträge
Swisscom schreibt ja nur Häuser mit > 10 Nutzungseinheiten kriegen FTTH. Aber wenn sie alleine bauen ist es nicht ganz unverständlich dass sie gemäss Mehrheitseigner eine stabile Dividende abzuliefern haben. Das erklärt auch der absolute Fokus darauf, Marktanteile mit allen Mitteln zu verteidigen. Telekom ist nicht wirklich ein Wachstumsbusiness. Den ARPU kannst du nicht beliebig steigern - wenn du mal mit 4P drin bist, gehts tendentiell nur noch nach unten weil die Angebote über Zeit günstiger werden (bzw. mehr Leistungen beinhalten - z.B. roaming bei Mobilabus). Es obliege den Gemeinden mit der Swisscom in Verhandlungen zu treten / eigenes Netz zu bauen, oder man macht etwas auf Kantons oder Bundesebene um diesen sich im Aubau befindende Flickenteppich zu umgehen.
Wenn also Swisscom verspricht, die Leitungen allen Vertreibern per Wholesale anzubieten, ok. Wenn nicht, auf die Finger klopfen durch die Weko.Das hat sie bisher noch nie gemacht. BBCS ist der vorausschauende Gehorsam damit kein Zwang kommt. Aber BBCS bedeutet halt auch Markt von und zu Swisscoms Gnaden. Mit dem Preis des Anschlusses ist es nicht getan, es kommt noch der CAP dazu. Aktuell z.B. be einem 200-1000mbit Anschluss: 4mbit. Nehmen wir den Gigabit Anschluss. Benutzt deine Kunden durchschnittlich mehr als 4mbit, wird pro zusätzliches mbit 10.- pro mbit fällig. Oder anders rum gesagt, das Gigabit ist 250fach überbucht. Das ist massiv. Natürlich sind gerade consumer Anschlüsse immer überbucht, aber ein Faktor 250, das ist jenseits von gut und böse. Da ist der 64er Splitter den sie für die 10GBit Anschlüsse einsetzen mit dem 156mbit/s worst case gerade noch grosszügig. Bei einem Monatspreis von 32.- für das Gigabit BBCS, und sagen wir 20.- für die optische Line, ist der CAP sicher auch eine Motivation selber Hardware zu stellen.
CHnuschti753 Beiträge
Rekurs der Swisscom dagegen:
https://www.computerworld.ch/business/telekommunikation/swisscom-reicht-rekurs-weko-massnahmen-2629299.html
Soweit interessant das Detail, dass von den Weko-vorsorgliche-Massnahmen nur diejenigen Anschlüsse betroffen sind, die nach dem 01.01.2021 gebaut wurden.
https://www.computerworld.ch/business/telekommunikation/swisscom-reicht-rekurs-weko-massnahmen-2629299.html
Soweit interessant das Detail, dass von den Weko-vorsorgliche-Massnahmen nur diejenigen Anschlüsse betroffen sind, die nach dem 01.01.2021 gebaut wurden.
Error33332 Beiträge
«Die vorsorglichen Massnahmen verunmöglichen uns, so weiterzufahren wie bisher. Wir mussten gewisse Sofortmassnahmen treffen, damit wir kompatibel sind mit den vorsorglichen Massnahmen der Weko.» Gegen diese wehre man sich, «weil wir die Massnahmen absolut unverhältnismässig finden», sagte Schaeppi weiter.
Die Alternative wäre, dass man die Swisscom einfach so weiterbauen lässt. Aber dann käme das Argument der Verhältnismässigkeit einfach falls die SC letztinstanzlich verliert und die Infrastruktur umbauen müsste. Und dann wäre das Argument stärker, weil bis dahin noch mehr Infrastruktur verbaut wird, die Gegenstand des Verfahrens ist.
Das Urteil des BVGers zu den vorsorglichen Massnahmen wird ein guter Gradmesser zur inhaltlichen Entscheidung der Sache 🙂
Die Alternative wäre, dass man die Swisscom einfach so weiterbauen lässt. Aber dann käme das Argument der Verhältnismässigkeit einfach falls die SC letztinstanzlich verliert und die Infrastruktur umbauen müsste. Und dann wäre das Argument stärker, weil bis dahin noch mehr Infrastruktur verbaut wird, die Gegenstand des Verfahrens ist.
Das Urteil des BVGers zu den vorsorglichen Massnahmen wird ein guter Gradmesser zur inhaltlichen Entscheidung der Sache 🙂
Bänz146 Beiträge
Bei uns wurde erst in den letzten paar Wochen FTTS gebaut. Nimmt mich ja wunder, ob da genügend Fasern für zukünftiges P2P FTTH gelegt wurde.
Gemäss Künzler gibt es lediglich eine Differenz von 5.- pro Meter zwischen einem 24- und einem 432-Faser-Kabel.
Gemäss Künzler gibt es lediglich eine Differenz von 5.- pro Meter zwischen einem 24- und einem 432-Faser-Kabel.
Dosc68 Beiträge
...und mir ist nun auch klar, warum der Ausbau von Februar 2021 bei uns auf unbestimmt verschoben wurde...
Schön, wenn es dann P2P gäbe, weniger schön, wenn es jetzt Monate dauert, bis es nach einem Gerichtsentscheid weitergeht.
Schön, wenn es dann P2P gäbe, weniger schön, wenn es jetzt Monate dauert, bis es nach einem Gerichtsentscheid weitergeht.
creep2'589 Beiträge
und alle die noch kein Glas haben dürfen wegen den Einsprachen noch länger auf einen Ausbau warten. Vielen Dank an alle Einsprecher, dass ich weiterhin im Schneckentempo surfen muss!!!
Bänz146 Beiträge
...und mir ist nun auch klar, warum der Ausbau von Februar 2021 bei uns auf unbestimmt verschoben wurde...An meiner Adresse ist der Ausbau auch auf unbestimmt verschoben. Aber nicht wegen der Einsprache, sondern wegen einem kaputten Kabel an der mCAN-Zuleitung.
Vielen Dank an alle Einsprecher, dass ich weiterhin im Schneckentempo surfen muss!!!Da kannst du dich bei Swisscom bedanken, dass das Problem nicht von Anfang an erkannt und ein entsprechend offenes Netz geplant wurde. Bzw. dass das mutmasslich sogar mit Absicht geschehen ist.
Swisscom muss den Ausbau übrigens nicht pausieren, sie müssen nur genug Fasern legen. Der Aufwand bleibt gleich.
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CHnuschti753 Beiträge
bearbeitet #13
Gemäss Künzler gibt es lediglich eine Differenz von 5.- pro Meter zwischen einem 24- und einem 432-Faser-Kabel.Würde ich so wie geschrieben an sich bezweifeln, dürfte aber in der Grössenordnung zutreffen als " verlegter Preis pro m' ". Was die Argumentation von Swisscom in der Tat als äusserst schwach aussehen lässt bzw. sehr nach fauler Ausrede.
Im übrigen würde es mich nicht mal überraschen, wenn Swisscom tatsächlich ein 432er oder ähnlich Kabel verlegt hat in jenen Fällen zwecks Offenhalten von "Optionen", und nur gegenüber "Aussen" behauptet, es sei da kein "Platz" wegen zuwenigen Fasern.
AndreS658 Beiträge
bearbeitet #14
Mit dem Kabel ist es nicht getan. Das Verlegen ist so eine Sache. Gröbere Kabel benötigen auch eine entsprechend dimensionierte Rohranlage. Das ist ausserhalb der städtischen Gebiete problematisch und kann sehr schnell teuer werden. Zudem ist es mit den Kabeln nicht getan. Diese müssen auf beiden Seiten terminiert werden. Gerade auf der Seite Zentrale ist bei P2P mit Mehrkosten zu rechnen. Wie wäre es, wenn sich die potentiellen Nutzer (Provider) an diesen Mehrkosten massgebend beteiligen würden?
Mein geplanter FTTH On-Demand Ausbau wurde inzwischen natürlich auch verschoben. Ich bin gespannt, wie es diesbezüglich weiter gehen wird.
Mein geplanter FTTH On-Demand Ausbau wurde inzwischen natürlich auch verschoben. Ich bin gespannt, wie es diesbezüglich weiter gehen wird.
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Bänz146 Beiträge
bearbeitet #15
Mit dem Kabel ist es nicht getan. Das Verlegen ist so eine Sache. Gröbere Kabel benötigen auch eine entsprechend dimensionierte Rohranlage. Das ist ausserhalb der städtischen Gebiete problematisch und kann sehr schnell teuer werden. Zudem ist es mit den Kabeln nicht getan. Diese müssen auf beiden Seiten terminiert werden. Gerade auf der Seite Zentrale ist bei P2P mit Mehrkosten zu rechnen. Wie wäre es, wenn sich die potentiellen Nutzer (Provider) an diesen Mehrkosten massgebend beteiligen würden?
Gemäss dem Text der Einsprache sollen sich die Verlegekosten kaum unterscheiden (Rz. 31)
Die Provider zahlen bei P2P wohl Miete für die POPs, tragen also Mehrkosten.
Meiner Meinung nach sollte der anbieterneutrale Glasfaserausbau ohnehin vom Bund gefördert werden, aber das ist wohl ein anderes Thema.
Der relevante Abschnitt zu dem Mehrkosten:

millernet724 Beiträge
Es gibt SD (Small Diameter) Verlegekabel mit 432 Fasern, welche gerade mal 18.2 mm Aussendurchmesser haben. Bereits vor 14 Jahren als grosse Neuerung beworben, aber schon dort seit längerem im Einsatz. Und man muss bedenken, welche Leitungen die Swisscom damit ersetzt resp. auf welche Dimensionen die Rohranlagen der Swisscom ursprünglich ausgelegt worden sind: Fernmeldekabel mit teilweise hunderten von Aderpaaren! Das Telefonnetz hatte auch eine P2P-Architektur. Da sind Glasfaserkabel wesentlich schlanker und in der Handhabung vergleichbar.
Anhang anzeigen Newsletter32deu.pdf
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